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Lebensmittel im Abfall 1. Lebensmittel im Abfall- Ein großes Problem für die Natur! –Müllmenge viel größer als notwendig –bei Produktion und Transport.

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Präsentation zum Thema: "Lebensmittel im Abfall 1. Lebensmittel im Abfall- Ein großes Problem für die Natur! –Müllmenge viel größer als notwendig –bei Produktion und Transport."—  Präsentation transkript:

1 Lebensmittel im Abfall 1

2 Lebensmittel im Abfall- Ein großes Problem für die Natur! –Müllmenge viel größer als notwendig –bei Produktion und Transport werden wertvolle Ressourcen in großen Mengen eingesetzt! –Transport und Produktion von Lebensmittel verursachen viele Treibhausgase – Und das nur für den Abfalleimer?! 2

3 Lebensmittel im Abfall– an verschiedenen Stellen der Produktionskette instabile Marktpreise, Absatzprobleme, … Lagerüberschüsse, Sortimentwechsel, … Unwissen, Verschwendung, … Überproduktion, Fehlettikettierungen, … 3

4 Landwirtschaftliche Produktion Gründe: –Erntemethoden –Absatzprobleme –Instabile oder zu geringe Marktpreise 4

5 Verarbeitung, Handel, Gastronomie Gründe: –Lagerüberschüsse –Fehletikettierungen –Falsche Inhaltmenge –Beschädigungen –Sortimentwechsel –Saisonwaren –Übrig gebliebenes Gebäck,… 5

6 KonsumentInnen Analyse des Restmülls in Oberösterreich brachte beunruhigende Ergebnisse ans Tageslicht: Jedes Jahr 40kg Lebensmittel pro Haushalt im Restmüll! Das sind EUR 277,-- pro Haushalt/Jahr! 6 Restmüllanalyse des Abfallwirtschaftsinstiut der BOKU

7 Definition Lebensmittelabfälle (nach Schneider/Lebersorger, 2009) 7

8 Zubereitungsreste Fallen z.B. beim Kochen an Nicht essbar oder genießbar Z.B. Obstschalen, Kaffeesud, Knochen,… Nicht vermeidbar, aber: gehören teilw. in die Biotonne 8

9 Speisereste Beim Verzehr übrig geblieben angebissen Aus mehreren Komponenten zubereitet (gekocht, aufgebacken,…) Teilweise vermeidbar! © ABF-BOKU 9

10 Lebensmittel – original oder angebrochen In originalen Verkaufsverpackungen (geöffnet oder auch ungeöffnet) Ganze Teile einer größeren Verpackungseinheit Ganze Stücke, unverpackt oder lose verkauft Angeschnittene Stücke Vermeidbar! © ABF-BOKU 10

11 Lebensmittel im Restmüll -Ergebnisse 11

12 Vergleich Stadt/Land Lebensmittel und Speisereste: Stadt signifikant höher als Land! 12

13 Vergleich Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser 13

14 Zustand der Lebensmittel im Restmüll 1/3 original oder originalverpackt die Hälfte angebrochene Lebensmittel Nur 15% Speisereste!! © ABF-BOKU 14

15 Originale Lebensmittel – Vergleich Stadt Land Land: 3,5 kg/EW.a Stadt: 13,6 kg/EW.a 15

16 Was genau wird weggeworfen? 16

17 Lebensmittelmenge im RM abhängig von: Stadt/Land Einfamilienhaus/Mehrfamilienhaus Individuelle Werthaltungen Alter Lebenssituation und Gewohnheiten (berufstätig, außer Haus essen,…) Fast kein Einfluss: Einkommen 17

18 Erklärungen (Quelle: Glanz, 2008; Selzer) Warum werfen Menschen Lebensmittel in den Restmüll? (Umfrage) –Übersicht über Vorrat fehlt –Frische und Geschmack –Spezielle Angebote gekauft –Keine Lust, dasselbe öfter zu essen –Geschenke durch Dritte –Will große Auswahl daheim haben –Kaufe Lebensmittel für bestimmte Speisen –Einkauf für bestimmte Anlässe –Änderung der Lebensumstände –Schlechte Lagerung 18

19 Gründe und Erklärungen (Quelle: Glanz, 2008; Selzer) Sonstige Erklärungen –Wert der Lebensmittel wird nicht wahrgenommen / nicht richtig erkannt –Gedankenlosigkeit; Planung und Übersicht fehlt –Wissen fehlt (was ist Mindesthaltbarkeitsdatum, wie erkenne ich, dass die Milch schlecht ist,…) –Methode der Verkaufspsychologie führen zu Mehrkauf (Impulskäufe, Werbung,…) –Portionsgrößen werden nicht vernünftig eingeschätzt 19

20 Was kann jeder einzelne tun? Einkauf vorbereiten: –Einkaufszettel schreiben –Prospekte und Angebote schon daheim checken –Vorräte überprüfen –Nicht hungrig einkaufen gehen 20

21 Was kann jeder einzelne tun? Richtig einkaufen –Preis ist nicht das einzige Kriterium! –Grundpreise vergleichen –Großpackungen nur dann wenn ich sie wirklich brauche! –Mit den Kindern vor dem Einkauf über die Quengelzonen sprechen, nach Möglichkeit nicht nachgeben 21

22 Was kann jeder einzelne tun? Kenntnis von Verkaufspsychologie und –tricks –Angebote für Impulskäufen erkennen –Vermeintliche Schnäppchen hinterfragen –Achtung vor Pseudo-Angeboten (Statt-Preise, nimm 3 zahl 2,…) –Handelsfilialen setzen Gerüche, Licht und Farben ganz bewusst zur Verkaufsförderung ein –Sie dürfen nein sagen, auch nach einer Gratis-Probe!! 22

23 Was kann jeder einzelne tun? Portionsgrößen richtig einschätzen Richtige Lagerung der Lebensmittel; Einhaltung der Kühlkette Richtige Information z.B. über Mindesthaltbarkeitsdatum, Verbrauchsdatum Mindesthaltbarkeitsdatum: –Garantie des Herstellers – heißt nicht dass ich nach Ablauf Produkt gleich entsorgen muss! Verbrauchsdatum: –bei leicht verderblichen Lebensmittel –Darf nach Ablauf nicht mehr verkauft werden 23

24 Umweltbewusst einkaufen Auf Regionalität und Saisonalität achten Kaufen Sie Mehrweg! Achten Sie auf Bio-Labels! Mehrweg-Einkaufstasche statt Plastiksackerl Mogelpackungen vermeiden (wenig Inhalt, viel Verpackung) Auch mal zu Fuß oder mit dem Rad einkaufen gehen 24

25 Denken Sie daran: Abfallvermeidung ist aktiver Umweltschutz – jeder einzelne kann hier etwas tun! Danke für die Aufmerksamkeit! 25


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