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Vorsokratik II. Heraklit Die Eleaten 4-5. Sitzung 22. 10/18.11. 2007.

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1 Vorsokratik II. Heraklit Die Eleaten 4-5. Sitzung /

2 Heraklit von Ephesus (ca. 544 – 484 v. Chr.) Aus vornehmem Geschlecht. Verbannung seines Freundes Hermodoros Einsamkeit Wegen des Tiefsinnigen und zuweilen Schwierigen seiner Lehren wurde er bereits von den Zeitgenossen »Der Dunkle« genannt. παντα ρει : Man kann nicht zweimal in denselben Fluss hinabsteigen. Das Werden: Das Sichdarleben von Gegensätzen Ewige Wiederkunft: Sonnenjahre Λογος

3 Zitate von Heraklit (Frag.) Diese Welt hat kein Gott und kein Mensch erschaffen, sondern sie war immer und ist und wird sein ein ewig lebendiges Feuer nach Maßen, erglimmend und nach Maßen erlöschend. (30) Εν το σοφον (Weltvernunft): Erscheinungsform: Feuer. Es ist immer ein und dasselbe, Lebendiges und Totes, das Wache und Schlafende, Jung und Alt. Wenn es umschlägt, ist es jenes, und jenes wieder, wenn es umschlägt, dieses. (88) (Gegensätze): Sie verstehen nicht, wie es zwieträchtig doch miteinander übereinstimmt. Es ist gegenstrebige Fügung wie von Bogen und Leier. (51) Der Krieg ist der Vater aller Dinge, ist aller Dinge König. (53) Das Göttliche fällt mit dem ewig werdenden All zusammen: Gott ist Tag und Nacht, Winter und Sommer, Krieg und Friede, Sattheit und Hunger; er wandelt sich aber; so wie das Feuer, wenn es vermengt wird mit Gewürz, genannt wird nach dem Duft eines jeden. (67)

4 Die Eleaten – Xenophanes (ca. 570 – 475 v. Chr.) Geburtsort Kolophon Viele Reisen (Flucht vor den Persern) selbstständiger Kopf, freier Denker Schüler von Anaximander und Lehrer von Parmenides Dichter, ραψοδος: Erfinder einer Gattung Satirisch: Hexametern mit Jambus Begründer der Philosophenschule in Elea Religionskritik Die Äthiopier behaupten, ihre Götter seien schwarz und stumpfnasig, die Thraker, blauäugig und rothaarig.

5 Gott bei Xenophanes (Frag.) Ein einziger Gott, von allem, was man sich vorstellen kann, das Größte, weder an Gestalt den Sterblichen ähnlich noch an Gedanken… er ist ganz Auge, ganz Geist, ganz Ohr … stets am selbigen Ort verharrt er, sich nirgends bewegend, und es geziemt ihm nicht, bald hierhin und bald dorthin zu wandern. (23, 24, 26) Aristoteles: Xenophanes blickte zum Weltgebäude auf und sagte, das Eine sei Gott. Hirschberger: … aus dem einen, am selbigen Ort verharrenden und sich nicht bewegenden Gott des Xenophanes hören wir nun bereits das Wort vom einen, zusammenhängenden, in sich ruhenden All des Parmenides heraus.

6 Die Eleaten – Parmenides (ca. 540 – 470 v. Chr.) Geburtsort: Elea; Schüler von Xenophanes; Verfasser der Staatsgesetze Hauptrepräsentant der Eleatischen Philsophie Verhältnis zu Heraklit ist umstritten Περι φυσεως: Gedicht in Hexametern 1. Teil: Weg der Wahrheit zum Sein 2. Teil: Weg der Meinung zum Schein

7 Parmenides: Weg der Wahrheit 1.Man muss immer denken und sagen, dass nur Seiendes ist; es ist nämlich Sein; ein Nichts dagegen ist nicht (6) Ein Werden gibt es nicht (vgl. Heraklit), nur ein Sein gibt es. 2.Dasselbe ist Denken und Sein. (3) Dasselbe ist der Gedanke und worüber wir denken; denn nicht ohne das Seiende, wo es ausgesprochen ist, wirst du das Denken antreffen. (8) 3.Es gibt ein zusammenhängendes Sein, das Eines ist und Alles. (8) Er betont die Einheit des Kosmos. Wie könnte Seiendes zugrunde gehen, wie könnte es entstehen? Denn entstand es, so ist es nicht, und ebensowenig, wenn es erst in Zukunft sein sollte. So ist Entstehen verlöscht und verschollen Vergehen. (8) 4.Denken ist der einzige Weg zur Wahrheit. Warnung vor der Sinneserfahrung: Halte du von diesem Weg der Forschung fern, und es soll dich nicht vielerfahrene Gewohnheit auf diesen Weg zwingen, …, mit dem Denken bringe zur Entscheidung die streitreiche Prüfung. (6)

8 Die Eleaten – Zenon (ca. um 480 v. Chr.) Geburtsort: Elea; Lieblingsschüler von Parmenides Freiheitskämpfer: Opfer der Tyrannei Vater der Dialektik (Aristoteles Hauptziel: Beweise für die Lehre von Parmenides: es gibt keine Vielheit und keine Bewegung; es gibt nur das eine ruhende Sein 1.Bewegung kann es nicht geben, weil man dabei immer eine bestimmte Strecke durchlaufen müsste. 2.Achilles kann eine Schildkröte nicht einholen. 3.Der fliegende Pfeil ruht. 4.Alle Bewegung ist Täuschung.

9 Zenon Achilles und die Schildkröte

10 Parmenides und Heraklit Als Endresultat wird man bei Parmenides die Erkenntnis verzeichnen können, dass die wissenschaftliche Wahrheit, wenn sie wirklich Wahrheit ist, ewig bleibt, während man Heraklit die Einsicht verdankt, dass die wirkliche Welt, soweit sie in Raum und Zeit steht, ewig fließt. Jene ist die Welt des Denkens, diese ist die Welt der Sinne. Johannes Hirschberger


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