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Erörtern 10. Jgst.. 24. März 2009: Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) kann sich einen zumindest zeitweise nach Geschlechtern getrennten.

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Präsentation zum Thema: "Erörtern 10. Jgst.. 24. März 2009: Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) kann sich einen zumindest zeitweise nach Geschlechtern getrennten."—  Präsentation transkript:

1 Erörtern 10. Jgst.

2 24. März 2009: Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) kann sich einen zumindest zeitweise nach Geschlechtern getrennten Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Mathematik vorstellen. Eine solche Regelung könne dazu beitragen, dass sich Mädchen mehr engagierten und von Jungen nicht in den Hintergrund gedrängt würden. Henzler war aufgefallen, dass zu den 60 Teilnehmern am Landesfinale von Jugend forscht nur 16 junge Frauen gehörten.....

3 Sollten Mädchen und Jungen im naturwissenschaft- lichen Unterricht getrennt werden? Auf diese Themafrage gibt es zwei mögliche Antworten: Nein. Es soll alles bleiben wie es ist. = reale Situation Ja. Sie sollen getrennt werden. = irreale / utopische Situation THEMAFRAGE Diese Antworten auf die Themafrage heißen THESE.

4 These: Ich bin der Meinung, dass man Mädchen und Jungen im naturwissenschaftlichen Unterricht nicht trennen, sondern weiterhin gemeinsam unterrichten sollte. Um eine Meinung (= These) durchzusetzen und andere davon zu überzeugen, muss man sie begründen. Eine ausführliche Begründung heißt ARGUMENT.

5 Auch in der Arbeitswelt müssen Frauen sich neben Männern behaupten, zunehmend auch in ehemaligen Männerdomänen. Sollten Mädchen und Jungen im naturwissenschaft- lichen Unterricht getrennt werden? Ich bin der Meinung, dass man Mädchen und Jungen … weiterhin gemeinsam unterrichten sollte. Notwendig ist jetzt eine Erläuterung, die zeigt, was der Schulunterricht mit der Arbeitswelt zu tun hat. Dazu kann man die Vorteile der realen Situation zeigen… … und / oder die Nachteile der irrealen Situation ausführen.

6 Auch in der Arbeitswelt müssen Frauen sich neben Männern behaupten, zunehmend auch in ehemaligen Männerdomänen. Sollten Mädchen und Jungen im naturwissenschaftlichen Unterricht getrennt werden? Ich bin der Meinung, dass man Mädchen und Jungen … weiterhin gemeinsam unterrichten sollte. Mädchen und Jungen arbeiten zusammen in einer Gruppe an einem physikalischen Element. Jungen versuchen vielleicht, ihre Vorstellung durchzusetzen, weil sie sich für kompetenter halten. Wenn ein Mädchen aber besser vorbereitet und mit der Materie vertraut ist, muss sie ihre Vorstellung gegen den Jungen verteidigen, genauso wie sie sich vielleicht später gegen einen Arbeitskollegen behaupten muss. Vorteile der realen Situation

7 Auch in der Arbeitswelt müssen Frauen sich neben Männern behaupten, zunehmend auch in ehemaligen Männerdomänen. Sollten Mädchen und Jungen im naturwissenschaftlichen Unterricht getrennt werden? Ich bin der Meinung, dass man Mädchen und Jungen … weiterhin gemeinsam unterrichten sollte. Wenn Mädchen aber unter sich wären, dann könnten sie vielleicht stressfreier arbeiten, aber eine wichtige Fähigkeit, die sie ganz bestimmt auch im Berufsleben brauchen werden, würde ihnen nicht vermittelt. Je später solche zwischenmenschlichen Fähigkeiten gelernt werden, umso schwieriger ist es, sie zu verwenden. Nachteile der irrealen Situation Die irreale Situation braucht den Konjunktiv!

8 Ein Beispiel dazu: Frauen haben ohnehin häufig in Männerberufen mit Vorurteilen zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, ihr Durchsetzungsvermögen zu stärken. (Ist nicht so doll, aber es geht.)

9 Ich bin der Meinung, dass man Mädchen und Jungen im naturwissenschaftlichen Unterricht nicht trennen, sondern weiterhin gemeinsam unterrichten sollte. Auch in der Arbeitswelt müssen Frauen sich neben Männern behaupten, zunehmend auch in ehemaligen Männerdomänen. Mädchen und Jungen arbeiten zusammen in einer Gruppe an einem physikalischen Element. Jungen versuchen vielleicht, ihre Vorstellung durchzusetzen, weil sie sich für kompetenter halten. Wenn ein Mädchen aber besser vorbereitet und mit der Materie vertraut ist, muss sie ihre Vorstellung gegen den Jungen verteidigen, genauso wie sie sich vielleicht später gegen einen Arbeitskollegen behaupten muss. Wenn Mädchen aber unter sich wären, dann könnten sie vielleicht stressfreier arbeiten, aber eine wichtige Fähigkeit, die sie ganz bestimmt auch im Berufsleben brauchen werden, würde ihnen nicht vermittelt. Je später solche zwischenmenschlichen Fähigkeiten gelernt werden, umso schwieriger ist es, sie zu verwenden. Frauen haben ohnehin häufig in Männerberufen mit Vorurteilen zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, ihr Durchsetzungsvermögen zu stärken. Das ganze Argument sieht jetzt folgendermaßen aus: Begründung Erläuterung Beispiel Deutlich wird: der aufwändigste Teil des Arguments ist die Erläuterung.

10 So. Sie sagen mit Recht: Das wissen wir doch schon alles! Jetzt aber was Neues. AUFPASSEN! Ist nicht leicht. Stimmt. Frage: Was ist eigentlich eine Begründung?

11 Bleikugel

12 Eine kleine Bleikugel braucht zum Runterfallen 2 sec.

13 Eine große Bleikugel braucht zum Runterfallen auch 2 sec.

14 Eine ganz große Bleikugel braucht zum Runterfallen auch 2 sec.

15 Alle Kugeln brauchen zum Runterfallen zwei Sekunden. Ihre Masse spielt keine Rolle. ACHTUNG! Diese Erkenntnis haben wir induktiv gewonnen. E x p e r i m e n t / B e o b a c h t u n g Allgemeine Erkenntnis Wir gewinnen daraus eine Erkenntnis: Induktion

16 Andere Frage (ich weiß, es ist eine ziemlich blöde Frage, aber trotzdem…!): Gibt es eine Zahl, die um 1 größer als ist? (Wieso ist die Frage eigentlich so blöd? Woher wissen Sie das so genau, dass es diese Zahl gibt?) (Na? Weiß doch jedes Kind! ist keine Begründung!) (Jetzt möchte ich aber was hören, sonst sag ichs Ihrem Mathelehrer!)

17 Andere Frage (ich weiß, es ist eine ziemlich blöde Frage, aber trotzdem…!): Gibt es eine Zahl, die um 1 größer als ist? Die Antwort ist ganz leicht: Es ist ein mathematisches Axiom: Jede natürliche Zahl n hat genau einen Nachfolger n+1. Folgerung: Es gibt eine Zahl, die um 1 größer als ist, nämlich

18 Wir haben eine Erkenntnis gewonnen: Es gibt eine Zahl, die um 1 größer als ist, nämlich Diese Erkenntnis haben wir deduktiv gewonnen: Konkretes Phänomen Allgemeine Erkenntnis Deduktion

19 E x p e r i m e n t / B e o b a c h t u n g Allgemeine Erkenntnis Induktion Konkretes Phänomen Allgemeine Erkenntnis Deduktion Deduktion und Induktion sind die beiden wesentlichen Arten, Erkenntnis zu gewinnen.

20 Das gilt übrigens auch für den Alltag: Wir wissen: Lasagne muss man vorsichtig essen und gut abkühlen lassen. Woher wissen wir das? Aus Erfahrung. Dreimal das Maul verbrannt und schon ist man schlauer. Welche Art von Erkenntnis? Richtig: induktiv. E x p e r i m e n t / B e o b a c h t u n g Allgemeine Erkenntnis

21 Oder: Wir wissen: Vor einem fahrenden Lastwagen stehen zu bleiben, ist nicht ratsam. Woher wissen wir das? (Induktiv Erfahrungen zu sammeln wäre in diesem Fall nicht wirklich ratsam!) Deduktiv; aus der allgemeinen Erkenntnis: Schnell bewegten Dingen mit hoher Masse sollte man besser rechtzeitig ausweichen. Konkretes Phänomen Allgemeine Erkenntnis

22 Frage: Was ist eigentlich eine Begründung? Man sollte Mädchen und Jungs nicht getrennt unterrichten weil Mädchen durch die Zusammenarbeit mit Jungs auf das reale Leben vorbereitet werden. allgemeiner Wert / allgemein anerkanntes Prinzip: Die Schule muss auf das Arbeitsleben vorbereiten. Also: Was ist eine Begründung? Richtig: Eine deduktive Aussage, die aus einer allgemeinen Norm oder einem anerkannten Prinzip genommen wir.


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