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Aus Eigenem: Wie Kínder aus Sekten es schaffen, in der “Außenwelt” zu überleben Erste eingehende Untersuchung dieser Art 65 Individuen aus 39 Gruppen,

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Präsentation zum Thema: "Aus Eigenem: Wie Kínder aus Sekten es schaffen, in der “Außenwelt” zu überleben Erste eingehende Untersuchung dieser Art 65 Individuen aus 39 Gruppen,"—  Präsentation transkript:

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2 Aus Eigenem: Wie Kínder aus Sekten es schaffen, in der “Außenwelt” zu überleben Erste eingehende Untersuchung dieser Art 65 Individuen aus 39 Gruppen, die aus Eigenem als Heranwachsende oder junge Erwachsene die Sekte verließen Sie verließen die Sekte ohne Familienmitglieder und ohne jede Hilfe von außen Alle Teilnehmer füllten einen grundlegenden demographischen Fragebogen aus Das Folgende sind meine vorläufigen Ergebnisse Soll nächstes Jahr bei Routledge veröffentlicht werden

3 Soziodemographie Aufschlüsselung nach Geschlecht 50 weiblich 13 männlich 1 transgender männlich 1 F-T-M transsexuell Anzahl der Jahre in der Gruppe: Alter zur Zeit des Interviews: Die Arten der Gruppen reichten von fundamentalistisch christlich bis eklektisches New Age, östliche Meditation und kommunalen Hippies

4 Familiensituation In 34 Fällen war die Mutter noch in der Gruppe In 23 Fällen war der Vater noch in der Gruppe Mehr als die Hälfte der 65 Teilnehmer hatten noch Geschwister in der Gruppe Wegen der großen noch in der Gruppe befindlichen Zahl von Familienmitgliedern ist eines der wichtigsten Ergebnisse, dass die Teilnehmer in den meisten Fällen wenig oder keinen Kontakt mit Eltern oder Geschwistern hatten. In den meisten Fällen wurde dieser Kontakt von der Gruppe verboten. Daher ist erzwungene Ächtung von Angehörigen klar schädlích für gesunde menschliche und familiäre Beziehungen.

5 Erziehung Die Hälfte besuchte öffentliche Schulen oder eine private nicht von der Gruppe geführte Schule … aber typischerweise durften sie sich nicht mit Kindern außerhalb der Gruppe sozialisieren Die andere Hälfte wurde daheim unterrichtet, besuchte von der Gruppe geführte Schulen oder hatte keinen Unterricht Aus diesen und anderen Gründen (wie seltsame Kleidung, offensichtliche Hingabe an irgend ein Art von Führer, komische Sprache und distanziertes Verhalten) wurden diese Kinder lächerlich gemacht und oft von anderen Kindern geächtet. So wurden diese Studienteilnehmer als Kinder benachteilgt, von anderen wegen ihres Aufwachsens in einer Sekte lächerlich gemacht und geächtet.

6 Erziehung : Langzeiteffekte Unabhängig von der Art ihrer Ausbildung wurden die Teilnehmer als Erwachsene benachteiigt ◦ Keine Aufzeichnungen über Ausbildung ◦ Einer oder zwei hatten eine über die Highschool hinausgehende Ausbildung ◦ Viele hatten kaum eine Primärschulausbildung Sie hatten kein Verständnis des amerikanischen Bildungssystems oder wie man aufholen könnte ◦ Noch nie von einer High-School-Berechtigungsprüfung gehört ◦ Kein Verständnis dafür, wie man an die Universität, an das Gemeindecollege oder an die Handlesschule kommt ◦ Keine Kenntnis der finanziellen Unterstützung oder wie die verschiedenen Programme, zum Beispiel Akkreditierung, zu bewerten sind

7 Politik & Religion Weniger als Hälfte betrachte sich zu diesem Zeitpunkt als religiös oder spirituell ◦ Weit weniger als der nationale Durchschnitt ◦ 26 sagten, sie glaubten an Gott oder eine Allgegenwart ◦ 22 sind Agnostiker oder Atheisten ◦ 15 wissen es nicht ◦ 1 denkt nicht darüber nach 62 Teilnehmer sagten, sie seien politisch informiert und/oder politisch aktiv ◦ Weit höher als der nationale Durchschnitt Dies könnte anzeigen, dass Sektenerfahrung die Leute gegenüber der organisierten Religion misstrauisch und mehr an politischen Fragen und Ereignissen interessíert macht

8 Beziehung zur Gruppe 80% haben keine Beziehung zur Gruppe ◦ Diese Bezíehungen wurden beschrieben als  Feindlich  Wurden von der Gruppe zu Feinden erklärt  Wollen mit der Gruppe nichts zu tun haben 20% beschreiben die Beziehung als neutral oder gut ◦ 5 sagten, sie hätten eine gute Beziehung zur Gruppe ◦ 9 sagten, die Beziehung sei neutral Dieses Ergebnis ist besonders relevant, da die meisten Teilnehmer noch Famiienmitglieder in der Gruppe haben

9 37% berichten über gute Beziehung zur Mutter 38% berichten über gute Beziehung zum Vater 26% & 28% beschreiben die Beziehung als neutral In 6% & 14% der Fälle sind die Eltern verstorben 31% der Frauen und 20% der Männer beschreiben ihre Beziehungen zu den Eltern als feindlich wollen mit ihnen nichts zu tun haben oder diese wollen mit mir nichts zu tun haben Interessant ist, dass Frauen häufiger über eine gute Beziehung zum Vater berichteten, während eine größere Zahl männlicher Teilnehmer ihre Beziehung zur Mutter positiv beschrieben. Beziehung zu den Eltern

10 Sexueller Missbrauch Die Mehrzahl berichtete, dass sexueller Missbrauch geschah, währed sie Kinder oder Jugendliche waren ◦ Viele wurden auch physisch missbraucht ◦ Nicht überraschend schien der sexuelle Missbrauch eher psychologisch und emotionell schädlich zu sein Der Missbrauch wurde geheim gehalten und in den meisten Fällen durch Schuld- und Angstgefühle gesteuert ◦ In einigen Fällen war der Missbrauch ein Teil der Sektenphilosophie Interessante Bemerkung: die Individuen kämpfen damit, mit dem Missbrauch fertig zu werden, offenbar weil sie ihn nicht ertragen können, sehen ihn als “keine große Sache”, wíssen nicht, wem sie die Schuld geben sollen, oder fühlen sich weiterhin schuldig und schämen sich

11 Beim Verlassen der Gruppe Extreme Verwirrung, Depression, ein Gefühl von Verlust, Angst und Furcht ◦ Von fast jedem Teilnehmer erfahren ◦ Erklärt als daraus entstanden, dass man sich der Sekte und Jahren der Indoktrination widersetzt habe, dass der Weg der Sekte “der einzige Weg” sei Kulturschock ◦ Die meisten Teilnehmer hatten eine sehr begrenzte und isolierte Existenz gelebt ◦ Viele berichteten, dass es sie am meisten erstaunte, wie nett alle Leute draußen seien ◦ Alle Teilnehmer außer einem berichteten, dass, wie schlecht die Dinge “außerhalb” auch seien, sie niemals zurückgehen würden

12 Herausforderungen im neuen Leben Gefühl der Entfremdung ◦ “Ich fühlte, als ob ich am Mars gelandet sei” ◦ Keine Hilfsmittel für praktische Dinge ◦ Keine Hilfe, um ihre Erfahrung zu verstehen Rückschläge ◦ Post-Traumatic Stress Disorder (PTSD), oft jahrelang nicht diagnostiziert ◦ Taumeln, Gelegenheitjobs, häufige Umzüge ◦ Re-Viktimisierug ◦ Drogen, Prostitution, Leben auf der Straße

13 Hilfsquellen Das Internet ◦ Die gebräuchlichste Hilfsquelle waren Websites ehemaliger Mitglieder, entweder über ihre eigene oder über andere Gruppen ◦ Online-Kontakte führten zu anderen Hilfsquellen und leiteten sie auf den Pfad der Wiederherstellung Was kann getan werden? ◦ Das ist eine einzigartige verletzliche – und wachsende - Bevölkerungsschichte ◦ Die Demographie sektiererischer Gruppen legt nahe, dass große Zahlen der Mitglieder der zweiten und dritten Generation die Sekten verlassen So, als Gesellschaft, müssen wir daran arbeiten, um für diese Bevölkerung Dienste der Wiederherstellung und der Rehabilitierung zur Verfügung zu stellen.


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