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Der Islam in der deutschen Literatur 11 Karl May Heinrich Detering, WS 2015/16.

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Präsentation zum Thema: "Der Islam in der deutschen Literatur 11 Karl May Heinrich Detering, WS 2015/16."—  Präsentation transkript:

1 Der Islam in der deutschen Literatur 11 Karl May Heinrich Detering, WS 2015/16

2 Wilhelm Hauff ( ): Mährchenalamanache (1826, 1827, 1828) darin die wirkungsmächtigsten Transformationen von Stoffen, Figurenschemata und erzählten Welten aus 1001 Nach in der deutschen Literatur

3 drei Märchenalmanache in europäischer (deutscher und englischer) und in orientalischer Tradition – 1826 Die Karawane, darin als erstes Märchen Die Geschichte vom Kalif Storch.

4 Ein ratloser Kalif – und der Weg nach Medina: „Komm mit mir, du treuer Gefährte meines Elends, wir wollen zum Grab des Propheten wandern; vielleicht, daß an heiliger Stätte der Zauber gelöst wird.“ Sie erhoben sich vom Dache des Palastes und flogen der Gegend von Medina zu. Mit dem Fliegen wollte es aber gar nicht gut gehen, denn die beiden Störche hatten noch wenig Übung. Überlagerung religiöser und märchenhafter Erlösungs-Züge, wie in 1001 Nacht.

5 1001 Nacht inmitten der deutsch-romantischer Waldeinsamkeit: Das Wirtshaus im Spessart und Saids Schicksale. Wieder: der unterbrochene (Pilger-) Weg nach Mekka, „zur Zeit Harun al Raschids, des Beherrschers von Bagdad“ (der auch als Figur eine handlungsbestimmende Rolle spielt); „Unterwegs erzählte der Kaufmann … von seiner Gerechtigkeitsliebe und seinem Scharfsinn, wie er die wunderbarsten Prozesse auf einfache und bewunderungswürdige Weise zu schlichten weiß, unter anderem führte er die Geschichte von dem Seiler, die Geschichte von dem Topf mit Oliven an, Geschichten, die jedes Kind kennt.“ Versöhnung von Ost und West, wie bei Wieland – im Zeichen von poetischer Phantasie und moralischer Vernunft, die an die Stelle von religiösem Dogma und Kult tritt.

6 Bilderwelt des europäischen Orientalismus (1880er Jahre)

7 Deutschland als See- und Kolonialmacht Wilhelm II: „Völker Europas, wahrt eure heiligsten Güter!“ Orient-Träume und Antisemi- tismus: Wilhelm in Jerusalem Phantasmen des Fremden im neuen Reich:

8 Karl May ( ): Orientalismus und Anti-Orientalismus Abenteuerlust und Freiheitsträume, Verständigungshoffnungen und Toleranzhoffnungen, Gewaltphantasien und Pazifismus. „Karl May ist einer der besten deutschen Erzähler, und er wäre viel- leicht der beste schlechthin, wäre er kein armer, verwirrter Prolet gewesen.“ Ernst Bloch

9 Geb. 25. Februar 1842, Ernstthal / Sachsen Arme Weberfamilie, 14 Geschwister. Literarisch und musikalisch begabter Schüler, Lehrerausbildung, 1860 erste Haftstrafe wegen Kerzendiebstahls kurze Zeit Arbeit als Lehrer, wegen eines Bagatelldelikts wieder Haft. Verarmt, kleine Diebstähle, erste Hochstapelei, 4 Jahre Arbeitshaus, nach 3½ Jahren Entlassung; schreibt Geschichten. Erneute Kleinkriminalität, erneute Haft, Flucht. Obdachlos, Hochstapelei, Zuchthaus erste Erzählung veröffentlicht. Arbeiten als Verlagsredakteur bis 1878, dann freier Schriftsteller erneute Haftstrafe wegen eines Justizirrtums Mitarbeiter beim Familienblatt Deutscher Hausschatz in Regensburg (katholisches Gegenstück zur Gartenlaube). Beginn des Welterfolgs – und lebenslanger Probleme und Verfahren wegen Hochstapelei, Plagiaten, Betrug.

10 Frühwerk: Dorfgeschichten, historische Erzählungen (europäisch), Kriminal- und Abenteuergeschichten Das Waldröschen. Großer Enthüllungsroman über die Geheimnisse der menschlichen Gesellschaft ( ) und 4 weitere monumentale Kolportageromane bis Der Orient-Zyklus, sechs Romane: Durch Wüste und Harem (Durch die Wüste) 1892 Durchs wilde Kurdistan (1892) Von Bagdad nach Stambul (1892) In den Schluchten des Balkan (1892) Durch das Land der Skipetaren (1892) Der Schut (1892) Winnetou I-III (1893) 23 weitere Abenteuer- und Jugendromane bis 1897 Symbolisches Alterswerk ( ). Gest. 30. März 1912, Radebeul / Sachsen.

11 Kara Ben Nemsi im Photoatelier

12 Frühwerk? Spätwerk? Trivialitäten? Pop-Kunst? Pazifist? Faschist? Karl May im Streit der Deuter. Ernst Bloch Arno Schmidt Hans Wollschläger Klaus Mann Volker Klotz

13 Durch die Wüste: Der Beginn des Orient-Zyklus, in der Welt des Islam Im Deutschen Hausschatz Jan.-Sept Fortsetzungsroman Giölgeda Padishanün (Im Schatten des Großherrn) als „Reiseerinnerungen aus dem Türkenreiche“. Daraus wird 1892 Durch Wüste und Harem, 1896 umbenannt in Durch die Wüste: erste Buchausgabe Karl Mays.

14 Neu gegenüber den früheren Romanen (und gegenüber „Jugendromanen“ wie Der Schatz im Silbersee): geographisch und kulturell codierten Schauplätze in ethnologischer / touristischer Perspektive, durchgängige Ich-Perspektive des Erzähler-Protagonisten „Kara Ben Nemsi“, Karl-dem-Deutschen, der den Text zwischen Fiktion und Reisebericht oszillieren lässt. KBN agiert neugierig, selbstlos, moralisch, als Ordnungs- und Friedensstifter, er verkörpert individuell die Prinzipien des Guten – im Sinne eines (überkonfessionell ausgerichte-ten) protestantischen Kulturchristentums, das sich mit ‚deutschem Wesen‘ verbindet: Gottesfurcht, Nächstenliebe als Ordnungsliebe, praktische (auch technische) Vernunft (die Wunderwaffen), Selbstbeherrschung / Affektkontrolle, Bildung im doppelten Sinne, Selbstbewusstsein und Bescheidenheit. Quellen: Wörterbücher, Karten, Lexika, Reiseberichte (z. T. wörtlich übernommen).

15 Grundspannung zwischen kolonialem Überlegenheitsgestus (ohne Kolonien: nicht national, sondern nur individuell) und Empathie bis zur partiellen Identifikation, aus Abenteuerlust, Neugier und Anerkennungsbedürfnis: „Oho! Du bist kein Gott!“ „Aber ein Nemsi. Hast du schon einmal die Hand eines Nemsi gefühlt?“ Der Ägypter lächelte verächtlich. (94) Kara an den Leser: „Man muß den Orientalen eben zu behandeln ver- stehen. Der Abendländer, der sich vom Morgenländer mißachtet sieht, trägt selbst die Schuld.“ (456) Spannungsbogen (Abenteuerroman) und Episodenstruktur mit komischen Elementen (Picaro-Roman): Nähe zum Don Quijote-Schema, aber Hadschi als nicht nur pragmati- sche, sondern stets auch komische Figur, Kara als todernst edler Held.

16 Winnetou-Episodenschema: anschleichen – belauschen – zuvorkommen vs. Kara Ben Nemsi-Episodenschema: erkennen / informieren – Allianzen bilden – Ordnung stiften

17 1. Beispiel: Anfang des Romans „Und es ist wirklich wahr, Sihdi, daß du ein Giaur bleiben willst, ein Ungläubiger, der verächtlicher ist als ein Hund und widerlicher als eine Ratte, die nur Verfaultes frißt?“ „Ja.“ „Sihdi, ich hasse die Ungläubigen …“ So sprach Halef, mein Diener und Wegweiser, mit dem ich in den Schluchten und Klüften des Dsche- bel Aures und dann zum Dra el Haua hinuntergestiegen war, um über den Dschebel Tarfaui nach Seddadam Kris und Dgasche zu kommen, von wo aus ein Weg über den berüchtigten Schott el Dscherid nach Fetnassa und Kbilli führt.“ [Es folgt ein Gespräch über Jenseitsbilder.] Dominant für Durch die Wüste als Eröffnungsband, aber auch für Teile der Folgebände und für spätere Romane (Im Reiche des Mahdi): Konkurrenz zwischen Spannungsbogen und lehrhaften Dialogen (‚Lehrdichtung‘). Weitere Schauplätze: Beirut, Damaskus, Palmyra, Mossul, Kirkuk, Sindschar; Gebiete der Jesiden und Wahabiten u. a.

18 2. Beispiel: aus dem 1. Kapitel, Bekehrungs-Konkurrenz [Kara Ben Nemsi:] „Ich bleibe ein Christ!“ „Aber es ist nicht schwer zu sagen: La ilâha illa ‘llâh we Muhammad rasûl Allah!“ „Ist es schwerer zu beten: Jâ abûnâ iledsi fi ‘ssemawâti … ?“ Halef blickte mich zornig an. „Ich weiß es wohl, daß Isa Ben Marjam, den ihr Jesus nennt, euch dieses Gebet gelehrt hat. Ihr nennt es das Vaterunser. Du willst mich stets zu deinem Glauben bekehren, aber denke nur ja nicht, daß du mich zu einem Abtrünnigen von Tauhîd, dem Glauben an Allah, machen kannst.“ „So laß mir meinen Glauben, wie ich dir den deinigen lasse!“ entgegnete ich. … Er knurrte vor sich hin und brummte dann: „Und ich werde dich dennoch bekehren, du magst wollen oder nicht! Was ich mir einmal vor- genommen habe, das setze ich auch durch, denn ich bin Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah!“ „Also bist du der Sohn Abul Abbas‘, des Sohnes von Dawuhd al Gossarah?“ „Ja.“ „Und beide waren Pilger nach den Vorschriften des Glaubens?“ „Ja.“ „Auch du bist ein Hadschi?“ „Ja.“

19 3. Beispiel: aus dem 6. Kapitel, Ehrfurcht vor der Fâtiha [Der Schiffsführer auf dem Nil, vor einem Katarakt]: „Blickt auf, ihr Männer, der Schellâl kommt, der Katarakt! Tretet zusammen und betet die heilige Fâtiha!“ Die Leute folgten seinem Gebot und wandten sich nach Mekka. „Im Namen des Allbarmherzigen!“ stimmte der Reïs an. Darauf fielen die anderen ein und beteten die Fâtiha, die erste Sure des Kurân. Ich muß gestehen, daß dieses Gebet auch mich ergriff, aber nicht aus Bangen vor der Gefahr, sondern aus Ehrfurcht vor dem tief im Herzen wurzelnden Gottesglauben dieser Menschen, die nichts beginnen, ohne sich dessen zu erinnern, der in dem Schwachen mächtig ist. Die Erste Sure: Die Eröffnerin des Buches Im Namen Gottes des allbarmherzigen Erbarmers. / Gelobt sei Gott, der Herr der Welten! / Der Allbarmherzige, der Erbarmer, / Der König des Gerichtstags. / Dir dienen wir, dich rufen wir um Hilf‘ an. / Führ‘ uns den Weg den graden! / Den Weg derjenigen, über die du gnadest, / Deren auf die nicht wird gezürnt, und deren die nicht irrgehn. [Rückert]

20 4. Beispiel: Der Giaur belehrt den Muslim [Kara zum unverschämten Nil-Kapitän:] „Du bist ein Un- glücklicher, den der Kurân der Barmherzigkeit der Gläubigen empfiehlt. Ich bedauere dich.“ Er sah mich mit einem halb zornigen, halb überraschten Blick an. „Du bedauerst mich? Du nennst mich einen Unglücklichen? Weshalb?“ „Allah hat deinem Mund die Gabe der Sprache verliehen, aber deine Seele ist stumm. Wende dich in die Kibla und bitte Gott, daß er ihr die Sprache wiedergebe, sonst wird sie einst unfähig sein, ins Paradies zu kommen!“ „Du bist ein Ungläubiger, und von den Giaurs steht im Kurân: ‚O ihr Gläubigen, schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht eurer Reli- gion angehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen, und wünschen nur euer Vererben!‘ …“ „Ich kenne die Worte, die du meinst“, entgegnete ich. „Sie stehen in der dritten Sure des Kurân, in der Sura Amran. Bei mir aber liegt der Fall anders.“

21 „Wir Christen kennen die Gesetze der Höflichkeit und der Gastfreundschaft besser als ihr. Wir nennen euch nicht Giaurs, obwohl unser Gott der gleiche ist, den ihr Allah nennt.“ „Das ist nicht wahr. Wir haben nur Allah, ihr aber habt drei Götter, einen Vater, einen Sohn und einen Geist.“ „Wir haben doch nur einen Gott, denn Vater, Sohn und Geist sind eins. Ihr sagt: ‚La ilaha ill‘ Allah, es gibt keinen Gott außer Gott.‘ Und unser Gott sagt: ‚Ich bin ein starker, einiger Gott.‘ Euer Kurân sagt in der zweiten Sura: ‚Er ist der Lebendige, der Ewige; ihn ergreift nicht Schlaf, nicht Schlummer; sein ist, was im Himmel und auf Erden ist.‘ Unsere Bibel sagt: ‚Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit; es ist alles offen und entdeckt vor seinen Augen; er hat die Erde gegründet, und die Himmel sind seiner Hände Werk.‘ Ist das nicht ganz dasselbe?“ „Ja, euer Kitâb ist gut, aber euer Glaube ist schlecht.“

22 „Du irrst. Euer Kurân sagt: ‚Die Gerechtigkeit besteht nicht darin, daß ihr euer Gesicht nach Osten oder Westen wendet (beim Gebet), sondern der ist gerecht, der an Gott glaubt, an den Jüngsten Tag, an die Engel, an die Schrift und die Propheten und mit Liebe von seinem Vermögen gibt den Anverwandten, der Waisen, Armen und Pilgern, ja jedem, der ihn darum bittet, der Gefangene erlöst, sein Gebet verrichtet, an seinen Verträgen festhält, geduldig Not und Unglück erträgt. Der ist gerecht, der ist wahrhaftig gottesfürchtig.‘ Unser heiliges Buch gebietet uns: ‚Du sollst Gott lieben über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.‘ Gebietet unser Glaube uns nicht das gleiche, wie euch der eurige befiehlt?“ „Ihr habt das erst aus dem Kurân in euer Kitâb geschrieben.“ „Wie wäre das möglich, da unser Kitâb etwa fünfhundert Jahre älter ist als euer Kurân?“ …und dann ist es Kara Ben Nemsi, der die Hadsch nach Mekka unternimmt; Hadschi muss ihn begleiten: der erzählerisch nicht notwendige Umweg als Vorwand für die ‚Pilgerfahrt‘.

23 Letztes Beispiel: Bei den Jesiden („Teufelsanbetern“) – maximale Fremdheit und Verstehensbemühung Die Teufelsanbeter werden verleumdet, weil sie besser sind als ihre Verleumder. Wären sie zahlreicher und nicht so zerstreut, so könnten sie die Deutschen Asiens werden, und nirgends hat das Christentum so großen Erfolg wie bei diesen Leuten. [Das „geistliche Oberhaupt der Jesidi“ sagt am Grab eines Heiligen zu Kara:] „Blicke hin an das Tor des Grabmals. Meinst du, daß wir diese Bilder anbeten?“ „Nein.“ „… Scheik Adi war ein Mensch; deshalb beten wir ihn nicht an. Aber wir versammeln uns an seinem Grab, wie sich die Kinder am Grab des Vaters versammeln.“ „Er hat euern Glauben gestiftet?“ „Der Heilige hat uns unseren Glauben, nicht aber unsere Gebräuche gegeben. …“ „Man erzählte mir, Scheik Adi habe auch Wunder getan?“ „Wunder kann nur Gott tun; aber wenn er sie tut, tut er sie durch die Hand des Menschen. … Jetzt aber verzeih, Effendi! Dort kommen bereits die Opferstiere.“ …

24 „Was geschieht mit den Tieren?“ fragte ich meinen Dolmetscher. „Sie werden geschlachtet.“ „Für wen?“ „Für Scheik Schems.“ „Kann die Sonne Stiere essen?“ „Nein, sondern sie ver- schenkt die Gaben an die Armen.“ „Nur das Fleisch?“„Alles: das Fleisch, die Knochen, die Ein- Geweide und die Haut. Mir Scheik Khan übernimmt die Verteilung.“ „Und das Blut?“ „Das wird nicht genossen, sondern in die Erde gegraben, denn die Seele ist im Blut.“ Das war die alttestamentliche Auffassung, daß das Leben, die Seele im Blut liege. Ich sah, daß es sich hier nicht um ein heidnisches Opfer, sondern um eine Liebesgabe handelte, die es den Armen ermöglichen sollte, die Festtage ohne Nahrungssorgen feiern zu können. … „Was tun die Leute dort?“ fragte ich Ali Bei. „Sie holen sich ihr Fleisch von den Opferstieren.“ „Gibt es eine gewisse Aufsicht dabei?“ „Ja. …“ „Eure Priester erhalten nichts von dem Fleisch?“ „Von diesen Stieren nicht. …“ „Noch eine Frage!“ fuhr ich fort. „Können eure Priester Sünde tun?“ „Warum nicht? Sie sind doch Menschen.“ „Auch Mir Sheik Khan, die Pire, die Heiligen?“ „Auch sie.“ [Und so weiter.]

25 …noch einmal: Kara Ben Nemsi im Photoatelier

26 Ardistan und Dschinnistan, zweiteiliger Roman: Hadschi Halef Omar (als leibgesinnter) und Kara Ben Nemsi (als geistgesinnter Mensch) in „Sitara“ als christlich-muslimischer Ideal-Erde, stiften Frieden im Streit zwischen „Ardistan“ (dem Boden-Land, arabisch arð)* und „Dschinnistan“, dem (arab.) Geistes-Land (vgl. Wielands orientalische Märchen), Ausgleich der Religionen und soziale Gerechtigkeit. *Ich bin im niedrigsten, tiefsten Ardistan geboren, ein Lieblingskind der Not (Karl May, Autobiographie) Retrospektive allegorische Umdeutung des Gesamtwerks: Kara als die menschliche Seele, Hadschi als Leib, Winnetou als Ideal des Edelmen- schen, pazifistische Menschheitsversöhnung im Zeichen religiöser Ver- ständigung und ‚geistesaristokratischer‘ Humanität. (Neue Vorworte.)

27 Mit und gegen Bloch: Hochkultur und Trivialität – also ‚Pop‘.

28 Menschheitsversöhnung als seelische, soziale und religiöse Utopie – aus dem Geist der interkulturellen und interreligiösen Verständigung und aus autobiographischer Erfahrung: 1909 Vortrag Sitara, das Land der Menschheitsseele 1912 Vortrag in Wien: Empor ins Reich der Edelmenschen

29 In Wien Begegnung mit Bertha von Suttner ( , 1905 Friedens- nobelpreis), Briefwechsel. Willy Brandts Neuausgabe


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