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1 Referat Lernen, verstehen, denken aus Sicht der Lernforschung: Lesen als Grundlage für Begabungsförderung VCL Wien, Altes Rathaus 14. November 2012 Prof.

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1 1 Referat Lernen, verstehen, denken aus Sicht der Lernforschung: Lesen als Grundlage für Begabungsförderung VCL Wien, Altes Rathaus 14. November 2012 Prof. Dr. Willi Stadelmann

2 2 Referat 1.Allgemeines 2.„Wahr“nehmung 3.Lernen aus Sicht der Neuropsychologie 4.Begabung 5.Lesen: Höchste Ansprüche an das Gehirn 6.Frühe Förderung und Lesekompetenz 7. Zum Schluss Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

3 3 Referat 1.Allgemeines Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

4 4 Referat Man kann einen Menschen nicht lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu tun. Galileo Galilei Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

5 5 Referat Ziel aller didaktischer Massnahmen ist die Stimulation der Lernenden zum „Selbst- Tun“. Lernen heisst Selbst-Tun Lehren heisst Anregung zum Selbst-Tun Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

6 6 Referat 2.„Wahr“nehmung Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

7 7 Referat Synapse Axon Dendrit Vester 1972 Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

8 8 Referat „Das Gehirn ist taub und blind für die Welt. Es kann nur mit Signalen umgehen.“ Gerhard Roth Universität Bremen, 2003 Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

9 9 Referat

10 10 Referat Nur im Wechsel von Sinneswahrnehmung und geistiger Verarbeitung, von Konkretion und Abstraktion wächst Erkenntnis. Das gilt für alle Altersstufen. Anschauung und Begriffe entwickeln sich Parallel ergänzend. 10 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

11 11 Referat Sprache ist Zugang zur Welt

12 12 Referat Vom Konkreten über Symbole (z.B. Schrift) zum Abstrakten 12 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

13 13 Referat Interpretation BezeichnetesZeichen (Symbol) Semantisches Dreieck nach Ogden und Richards Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

14 14 Referat 1Das Gehirn verändert sich beim Lernen physisch: Jeder Mensch hat seine eigene Lernbiografie. 2Vielseitige Tätigkeiten fördern die Hirnentwicklung - ein Leben lang. Äusserliche und verinnerlichte Tätigkeiten. Wichtigkeit verinnerlichter Tätigkeiten: Einfluss des Lesens. Innere Bilder. 3.Lernen aus Sicht der Neuropsychologie Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

15 15 Referat

16 16 Referat Use it or lose it Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

17 17 Referat „Alles, was erst im Verlauf der ersten Lebensjahre gelernt werden muss, wird von andern Menschen übernommen.“ „Ohne erwachsene Vorbilder hätte ein Kind noch nicht einmal aufrecht zu gehen gelernt, es wäre nicht in der Lage, sich in einer bestimmten Sprache auszudrücken, es wüsste nicht, was essbar ist und was gifiig und gefährlich ist.“ „Unser Gehirn ist also ein soziales Produkt und als solches für die Gestaltung von sozialen Beziehungen optimiert. Es ist ein Sozialorgan.“ Gerald Hüther: Was wir sind und was wir sein könnten. (2011) S. Fischer S Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

18 18 Referat  Potenzial eines Individuums zu ungewöhnlicher oder auffälliger Leistung  Interaktionsprodukt : Individuelles Potenzial steht in Wechselwirkung mit der sozialen Umgebung. nach Margrit Stamm (1999): Begabungsförderung in der Volksschule – Umgang mit Heterogenität. Trendbericht SKBF Nr. 2, S.10ff (zurückgehend auf Heinrich Roth/Hans Aebli,1968) 4.Begabung: Stimulation 18 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

19 19 Referat Leseförderung ist Begabungsförderung

20 20 Referat 5.Lesen: Höchste Ansprüche an das Gehirn. Visuelle und akustische Wahrnehmung Innere Bilder Gedächtnis Emotionen Sinnzusammenhänge Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

21 21 Referat Visuelle Wahrnehmung Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

22 22 Referat

23 Die Sehgrube (Fovea) in der Mitte des Gelben Flecks auf der Netzhaut ist mit lichtempfindlichen Zellen am dichtesten besetzt. Die Augen werden so bewegt, dass die hochauflösende Fovea stets auf das Objekt fokussiert ist, das am meisten Aufmerksamkeit weckt. 23 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

24 Die Augen bewegen sich beim visuellen Beobachten ruckartig: Sakkaden («saccade» frz. = Ruck). Fixationen: Millisekunden (abhängig von Textsorte, Wortlänge, Worthäufigkeit) Informationsaufnahme nur während der Fixationen Fixation: Fokussierung in der Fovea Fixationen beanspruchen 90-95% der Lesezeit Die meisten Fixationen erfolgen auf dass jeweils benachbarte Wort Mit zunehmender Textschwierigkeit: längere Fixationen, kürzere Sakkaden, steigender Anteil der Rückwärts- sakkaden, abnehmende Lesegeschwindigkeit. 24 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

25 In der Zeit zwischen zwei Sakkaden, während der Blick das Ziel fixiert, müssen alle Informationen aufgenommen werden, die zum bewussten Sehen führen. Die Aufmerksamkeit beim Sehen ist eng mit den Sakkaden gekoppelt. 25 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

26 26 Referat

27 27 Referat „Gmäess eneir Sutide eneir Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wort snid, das ezniige was wcthiig ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der rtihcegn Ptsoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien…“ Spitzer 2004, S. 63/64

28 Elemente der Lesekompetenz: Entziffern von Worten und Sätzen / Satz- verknüpfungen (Dekodierung) Konstruktion von Sinn, von Sinnzusammenhängen; Einbau in einen Kontext, in bisheriges Wissen, in bisherige Bilder (Gedächtnis). Verknüpfung mit Emotionen. (Referenz) Weiterdenken und Ausgestalten mit Hilfe der eigenen Vorstellung. Andrea Bertschi-Kaufmann (2007) S Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

29 Das bedeutet: Schriftzeichen, Wörter und Sätze verknüpfen Den Textteilen Sinn zuordnen; Sinnzusammenhänge herstellen Informationen mit eigenen Erfahrungen verknüpfen Texte, Bilder, Grafiken, Tabellen sinnvoll aufeinander beziehen Entscheiden, ob das Gelesene aus eigener Beurteilung falsch oder richtig ist (Reflexion) Das Gelesene in Erinnerung behalten, es vergleichen können mit anderen Texten, deren Lektüre weiter zurückliegt. Bertschi-Kaufmann (2007) S. 12/13 29 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

30 30 Referat Lernen in früher Jugend unterscheidet sich vom Lernen bei Erwachsenen darin, dass Erfahrungen und Lernprozesse im kindlichen Gehirn viel massivere und auch dauerhaftere Spuren hinterlassen als im erwachsenen Gehirn. 6. Frühe Förderung und Lesekompetenz Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

31 31 Referat Die entscheidenden Grundlagen für spätere kreative Leistungen werden in der frühen Kindheit angelegt, wenn Kinder sich in der Welt spielerisch erproben. Aber das Gehirn ist eine Baustelle und zeitlebens kann man neue Erfahrungen machen und in den oberen Stockwerken Erweiterungen vornehmen. Aber je fester und breiter das Fundament angelegt ist, desto grösser und stabiler kann das Bauwerk werden.“ Kursiv: WS G. Hüther: Was wir sind und was wir sein könnten. (2011) S. Fischer S Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

32 32 Referat «Ob die sogenannten Lesekarrieren erfolgreich verlaufen, hängt wesentlich von den Anregungen ab, die Kinder und Jugendliche in ihren Familien erhalten haben, denn für den Zugang zur Welt der Schrift ist das soziokulturelle Umfeld entscheidend. Zu den Bedingungen gehören der Ausbildungsgrad der Eltern, die ökonomischen Verhältnisse der Familie, die Sprachkultur innerhalb der Familie, die Lese- und Mediengewohnheiten, der Grad der Integration in die gesellschaftliche Umgebung bzw. die Möglichkeiten zur Nutzung gesellschaftlicher und kultureller Angebote.» Andrea Bertschi-Kaufmann (Hrsg.): Lesekompetenz, Leseleistung, Leseförderung. Klett und Balmer Verlag / Kallmeyer (2007) S. 9 Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

33 33 Referat «Daher sind Bilderbuch-Betrachten, Vorlesen, der Umgang mit Kinderreimen etc. nicht nur eine Vorstufe, sondern bereits ein Teil der Lesesozialisation. Während des späteren Schriftspracherwerbs stützen und tragen die bereits aufgebaute Motivation, die Bereitschaft zur emotionellen Beteiligung und positive Erfahrungen mit der Kommunikation über Texte ganz wesentlich den oft mühsamen Prozess des Aufbaus der kognitiven Teilleistungen der Lesekompetenz.» Bettina Hurrelmann in: Andrea Bertschi-Kaufmann (Hrsg.) 2007 S. 25 Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

34 34 Referat Bildungsökonomische Studien zeigen, dass Investitionen im Bildungsbereich sich umso mehr lohnen, je früher sie getätigt werden. Anger et al.: Renditen der Bildung – Investitionen in den frühkindlichen Bereich (2007). Institut der deutschen Wirtschaft, Köln 34 Referat Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann

35 35 Referat „Ein aktuelles leistungsmotiviertes Handeln findet besonders dann statt, wenn die Tendenz ‚Hoffnung auf Erfolg‘ die Tendenz ‚Furcht vor Misserfolg“ überwiegt.“ Walter Edelmann: Lernpsychologie Beltz 2000 S Zum Schluss Lernen, lesen und Beg.fö. VCL Wien Stadelmann


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