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Berlin & Berlin: the 1960s, 70s and 80s 1971 Wiederaufnahme des direkten Telefonverkehrs zwischen Ost- und Westberlin 1971 Viermächte-Berlin-Abkommen 1971.

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1 Berlin & Berlin: the 1960s, 70s and 80s 1971 Wiederaufnahme des direkten Telefonverkehrs zwischen Ost- und Westberlin 1971 Viermächte-Berlin-Abkommen 1971 Erleichterungen des Reise- und Besucherverkehrs, erstmals können alle Westberliner wieder Ostberlin und die DDR besuchen 1972 die Westberliner Exklave Steinstücken wird durch eine – bisher zu Ostberlin gehörende – Straße an Zehlendorf angebunden 1973 Beitritt von DDR & BRD zur UNO und internationale Anerkennung als souveräne Staaten Zwischen 1982 und 1986 wurden in Vorbereitung auf die 750-Jahr-Feiern von 1987 in Ost und West zahlreiche Verschönerungen vorgenommen. So wurden in West-Berlin der Breitscheidplatz und der Rathenauplatz neu gestaltet, in Ost-Berlin das Nikolaiviertel und der U-Bahnhof Klosterstraße. Der Jahrestag wurde auch durch Briefmarkenausgaben in Ost- und Westberlin gewürdigt.

2 Berlin vs Berlin: the 1960s, 70s and 80s Wegen des besonderen Status von Westberlin gibt es dort KEINE Wehrpflicht (BRD: seit 1956 Wehrpflicht für 12 Monate) ab 1967 Studentenbewegung und APO ab 1969 RAF (Rote Armee Fraktion) Um die RAF zu verstehen, muss man ins Berlin der späten 60er Jahre gehen. Berlin ist die Frontstadt des Kalten Krieges. Studenten protestieren gegen die Politik der großen Koalition und gegen den Vietnamkrieg der USA. Nach der Erschießung von Benno Ohnesorg und dem Attentat auf Rudi Dutschke radikalisieren sich einige von ihnen. Hausbesetzerszene, vor allem in Kreuzberg und Schöneberg („Instandbesetzung“) 1962: Verabschiedung der Wehrpflichtgesetzes der DDR, Grundwehrdienst 18 Monate für alle Männer zwischen 18 und 50 Jahren (Prager Frühling) X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 Ausweisung von Wolf Biermann (Liedermacher) aus der DDR, gefolgt von vielen Ausreisen anderer Künstler 80er Bildung von politischen Bürger- bewegungen und Untergrundkunstszenen, oft in Kirchen 17. Januar 1988: Luxemburg-Liebknecht- Demonstration: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“

3 von „WIR SIND DAS VOLK“ zu „WIR SIND EIN VOLK“

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5 Zeittafel Vorgeschichte: März 1985: M. Gorbatschow wird Vorsitzender der sowjetischen KPDSU: „Glasnost“ & „Perestroika“ → Hoffnung auf Demokratisierung auch in der DDR 17. Januar 1988: Luxemburg-Liebknecht-Demonstration: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ → Verhaftungen & Abschiebungen Oktober 1988: Verbot der sowjetischen Zeitschrift „Sputnik“, Proteste Mai 1989, Wahlfälschungen bei den Kommunalwahlen, Proteste von Bürgergruppen 2. Mai 1989: Öffnung der österreichisch-ungarischen Grenze Sommer 1989: Ausreisewelle von DDR Bürgern in die BRD über Ungarn / Österreich Zusätzlich: Ansammlung von DDR Bürgern in BRD-Botschaften in Prag und Warschau Anfang Oktober 1989: 8 Sonderzüge fahren von Prag nach München Frühling / Sommer 1989: Gründung diverser Bürgerinitiativen: Forderung nach mehr Demokratie Neues Forum, Demokratie Jetzt, Initiative für Frieden und Menschenrechte, Demokratischer Aufbruch, SDP „Montagsdemonstrationen“ in Leipzig, dann auch in Ostberlin etc.

6 Zeittafel ctd. 7. Oktober 1989: Der 40. Jahrestag der Gründung der DDR endet in Berlin mit Protestdemonstrationen, die gewaltsam aufgelöst werden. 9. Okt: Die bis dato größte Montagsdemonstration in Leipzig geht gewaltfrei aus. 18. Okt: Erich Honecker tritt als Staats- und SED Chef zurück, Egon Krenz wird sein Nachfolger. 27. Okt: Amnestie für „Republikflüchtlinge“ 4. November: Größte Protestdemonstration in der Geschichte der DDR auf dem Berliner Alexanderplatz. Es sprechen va. Vertreter der Bürgerinitiativen und Künstler (z.B. Ulrich Mühe, Christa Wolf, Christoph Hein). 7. Nov: Rücktritt der Regierung der DDR 9. November: Mauerfall

7 9 November 1989

8 https://www.youtube.com/watch?v=7dlfPeeY8mM

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10 Zeittafel ctd. Ab 10. November: weitere Grenzübergänge werden geschaffen 13. Nov: DDR Volkskammer wählt Hans Modrow zum neuen Ministerpräsidenten 13. Nov: Auf der Leipziger Montagsdemonstration wird erstmals ein vereinigtes Deutschland gefordert („Wir sind ein Volk“) 18. Nov: Vereidigung der neuen Koalitionsregierung unter Modrow 28. November BRD Bundeskanzler Helmut Kohl verkündet 10-Punkte Plan zur Überwindung der deutschen Teilung 26. / 28. November: Entstehung und Veröffentlichung des Aufrufs FÜR UNSER LAND, unterzeichnet von Menschen 7. Dezember: In Berlin tritt erstmals der Zentrale Runde Tisch zusammen

11 FÜR UNSER LAND „Noch haben wir die Chance, in gleichberechtigter Nachbarschaft zu den Staaten Europas eine sozialistische Alternative zur Bundesrepublik zu entwickeln. Noch können wir uns besinnen auf die antifaschistischen und humanistischen Ideale, von denen wir einst ausgegangen sind.“

12 Zeittafel ctd. 19. Dez: Helmut Kohl besucht erstmals seit beginn der WENDE die DDR 22. Dez: Öffnung des Brandenburger Tors 13. Januar 1990: Westdeutsche Politiker befürworten öffentlich eine „deutsch-deutsche Wirtschafts- und Währungsunion“. 15. Jan: Erstürmung der STASI-Zentrale in der Berliner Normannenstraße 20. Februar: Die DDR Volkskammer verabschiedet das Wahlgesetz für die ersten freien und geheimen Wahlen am 18. März März: Gründung der „Treuhandgesellschaft“ 18. März: Bei den Wahlen siegt die „Allianz für Deutschland“ 1. Juli: Beginn der Währungsunion 3. Oktober 1990 Wiedervereinigung von DDR und BRD, Gebiet der ehemaligen DDR wird zu den „fünf neuen Bundesländern“

13

14 https://www.youtube.com/watch?v=Bf32MIhsHNo

15 https://www.youtube.com/watch?v=AZzQuRgaG24

16 Aus „Goodbye Lenin“ (Sigmund Jähn) „Sozialismus, das heißt auf den Anderen zuzugehen, mit dem Anderen leben, nicht nur von der besseren Welt zu träumen, sondern sie wahr zu machen. Viele sind auf der Suche nach einer Alternative zu dem harten Überlebenskampf im kapitalistischen System. Nicht jeder möchte bei Karrieresucht und Konsumterror mitmachen. Nicht jeder ist für die Ellenbogenmentalität geschaffen. Diese Menschen wollen ein anderes Leben.“

17 Regisseur W. Becker zur Rolle der Medien im Film „Die Frage der Geschichtsfälschung und –umdeutung ist ein Kernpunkt [im Film]. Man benutzt die gleichen Bilder und setzt sie in einen anderen Kontext mit einem anderen Kommentar und schon begegnen wir einer völlig verdrehte Wirklichkeit. Es heißt nicht zufällig, Film sei die Lüge 24 Mal in der Sekunde. Was ist der Wahrheitsgehalt von Bildern, inwiefern kann ich dem Fernsehen überhaupt noch trauen, wie steht es mit der Manipulation durch Medien? Das sind nicht nur für einen Filmemacher brisant Fragen, sondern auch für den ganz normalen Zuschauer.“


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