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08.02.2012 Screening auf Gestationsdiabetes. Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Der Gemeinsame.

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Präsentation zum Thema: "08.02.2012 Screening auf Gestationsdiabetes. Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Der Gemeinsame."—  Präsentation transkript:

1 Screening auf Gestationsdiabetes

2 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am beschlossen … Geplante Änderung der Mutterschafts-Richtlinien

3 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat … jeder Schwangeren, die nicht bereits einen manifesten Diabetes hat, soll ein Screening auf Schwangerschaftsdiabetes angeboten werden! Geplante Änderung der Mutterschafts-Richtlinien

4 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Wer wird gescreent? Jede Schwangere bekommt im Zeitraum zwischen und Schwangerschaftswoche eine Bestimmung der Plasmaglukosekonzentration eine Stunde nach oraler Gabe von 50g Glucoselösung. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Normwert: < 135 mg/dl

5 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Screeningdurchführung  Der Test wird nicht nüchtern und unabhängig vom Zeitpunkt der letzten Mahlzeit durchgeführt.  Die Blutzucker-Bestimmung erfolgt im Venenblut, eine Stunde nach oraler Gabe von 50g Glukoselösung.  Das Ergebnis wird als Glukosekonzentration im venösen Plasma angegeben.  Zur Messung des Blutzuckers ist lediglich der HemoCue als patientennahe Sofortdiagnostik zugelassen oder eine Bestimmung im Labor mittels eines speziellen Abnahmeröhrchens, in dem ein Gerinnungshemmer und ein Glykolysehemmer zugesetzt sind. (Geräte, die lediglich zur Eigenanwedung durch den Patienten bestimmt sind, sind ausgeschlossen)

6 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Weiteres Vorgehen bei Überschreiten des Normwertes beim Screening Wenn der Blutzucker beim Screening zwischen ≥ 135 mg/dl und ≤ 200 mg/dl liegt, soll zeitnah ein oraler Glukosetoleranztest mit 75g Glukoselösung durchgeführt werden. Ist der Wert ≥ 200 mg/dl ist ein (Gestations-) Diabetes bewiesen.

7 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Voraussetzungen zur Durchführung des 75g oGTT  Innerhalb von 3 Tagen vor dem Test darf der Patient keine Magen- Darm-Erkrankung oder einen fieberhaften Infekt haben.  In den 3 Tagen vor dem Test soll eine gesunde Mischkost gegessen werden (keine Umstellung der bisherigen Ernährung)  Keine übermäßige körperliche Aktivität  Am Abend vor dem Test ab 22 Uhr nichts mehr essen und nicht rauchen, z.B. auch kein Kaugummi, kein Bonbon, kein Alkohol, kein Kaffee. Klares Wasser oder Mineralwasser ist erlaubt.  Am Morgen des Tests sollten keine Medikamente eingenommen werden, da diese den Test falsch positiv bzw. falsch negativ beeinflussen können.

8 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Durchführung des 75 g oGTT  Der OGTT soll morgens früh bis 9.00 begonnen werden. Die Patientin muss mind. seit 8 Stunden nüchtern sein  Es wird nüchtern der venöse Plasmablutzucker bestimmt  Danach trinkt die Patientin innerhalb von 5 Minuten eine 75g Glukoselösung  Dann wird nach 1 Stunde und nach einer weiteren Stunde der venöse Plasmablutzucker bestimmt  Während des kompletten Tests muss die Patientin ruhig sitzen und darf nicht rumlaufen sowie darf nichts Essen und Trinken.

9 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Normwerte 75g oGTT Venöses Plasma: Nüchtern < 92 mg/dl nach 1 Stunde < 180 mg/dl nach 2 Stunden < 153 mg/dl

10 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Weiteres Vorgehen bei Überschreiten der Normwerte des 75g oGTT „Bei Erreichen bzw. Überschreiten eines oder mehrerer Normwerte soll die weitere Betreuung der Schwangeren in enger Zusammenarbeit mit einer diabetologisch qualifizierten Ärztin bzw. einem diabetologisch qualifiziertem Arzt erfolgen. In die Entscheidung über eine nachfolgende Behandlung sind Möglichkeiten zur Risikosenkung durch vermehrte körperliche Betätigung und einer Anpassung der Ernährung einzubeziehen.“

11 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Eigenmessungen Einstellungsziele bei Eigenmessungen: Nüchtern/praeprandial: mg/dl 1 Stunde postprandial: < 140 mg/dl 2 Stunden postprandial: < 120 mg/dl

12 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Vorgehen bei Risikofaktoren Schwangere mit erhöhtem Risiko auf das Vorliegen eines manifesten Diabetes sollen in der Frühschwangerschaft (vor 24. SSW) untersucht werden

13 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Vorgehen bei Risikofaktoren Risikofaktoren: - Alter ≥ 45 Jahre - BMI ≥ 30 kg/m 2 präkonzeptionell - körperliche Inaktivität - familiäre Diabetesbelastung - ethnische Risikopopulation (z.B. Asien, Lateinamerika) - Geburt eines Kindes ≥ 4500 g - GDM anamnestisch - RR ≥ 140/90 mmHg oder Antihypertensiva - Dyslipidämie - polyzystisches Ovarsyndrom - früherer Prädiabetes - klinische Insulinresistenz - KHK, pAVK, zerebral-arterielle Makroangiopathie - kontrainsulinäre Medikation (z. B. Glukokortikoide)

14 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Vorgehen bei Risikofaktoren

15 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Kosten bei der Bestimmung mittels HemoCue Dextro OGT-Lösung 75g wird über Sprechstundenbedarf bezogen. Für die Blutzuckerbestimmung mit dem HemoCue wird die Ziffer abgerechnet, dafür gibt es ein Honorar von 1,60 € pro Bestimmung. Die Kosten für eine HemoCue Küvette belaufen sich auf ungefähr 0,77 Cent (je nach Verhandlung mit der Firma und Abnahmemenge). Dazu kommen noch die Kosten für die Einmalspritzen (~0,04 Euro), Butterfly (~ 0,68 Euro) und Objektträger (~0,09 Euro) oder Parafilm Folie (~ 0,09 Euro) ~ Kosten 1,58 € pro Bestimmung Der HemoCue Glucose 201+ kostet laut Listenpreis 588 Euro (Verhandlungen mit Firma möglich)

16 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat Durchführung der BZ-Bestimmung mittels HemoCue 1. Venöse Blutproben (EDTA-Röhrchen) müssen bei Raumtemperatur (15–35 °C, 59–95 °F) aufbewahrt und innerhalb von acht Stunden nach der Probenentnahme analysiert werden bzw. bei direkter Bestimmung kann eine Einmalspritze zur Blutabnahme verwendet werden. Mischen Sie das Röhrchen 10–20 Mal mit der Hand hin und her. 2. Bringen Sie mit einer Pipette oder einem anderen geeigneten Hilfsmittel einen Tropfen Blut auf eine hydrophobe Oberfläche (Parafilm Folie oder Objektträger) auf. 3. Befüllen Sie die Mikroküvette in einem Zug. Die Mikroküvette darf NICHT nachbefüllt werden! HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass die Mikroküvette von der Spitze gefüllt wird und mit dem Bluttropfen ein Winkel (etwa 45°) gebildet wird. 4. Überprüfen Sie die gefüllte Mikroküvette auf Luftblasen. Sollten Luftblasen vorhanden sein, entnehmen Sie eine neue Probe. Kleinere Luftbläschen an den Rändern sind ohne Bedeutung.

17 Dres. Gäckler / Jäkel / Fricke / Reinsch - Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes - T. Oppat


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