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Gemeinsame Normdatei Schulung Tag 2 Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg GND.

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Präsentation zum Thema: "Gemeinsame Normdatei Schulung Tag 2 Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg GND."—  Präsentation transkript:

1 Gemeinsame Normdatei Schulung Tag 2 Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg GND

2 2 Konferenzen Geografika Recherche und Dateneingabe Korrekturen und Mailboxen Werke Sachbegriffe Sacherschließung RVK Lokale Sacherschließung Zeit für Fragen GND-Schulung Gliederung

3 3 Konferenzen (Tf-Sätze) GND-Schulung

4 4 o = obligatorisch, f = fakultativ GND-Schulung Konferenzen (Tf) Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 040Katalogisierungsquelleoo 043Ländercodeoo 065GND Systematik (NR)fo 111Konferenz (NR)oo 670Quellenangaben (R)fo Tb f = Teilbestand Formalerschließung Tb s = Teilbestand Sacherschließung Pflichtfelder

5 5 GND-Schulung Konferenzen (Tf) Pica3UFFeldbezeichnungWF 111Konferenz – bevorzugter Name ohneHauptkonferenznameN $buntergeordnete EinheitJ $nZählungJ $dDatumN $cOrtN $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 111: Unterfelder

6 6 GND-Schulung Konferenzen (Tf) Pica3UFFeldbezeichnungWF 411Konferenz – abweichender Name ohneHauptkonferenzname – abweichender NameN $buntergeordnete EinheitJ $nZählungJ $dDatumN $cOrtN $gZusatzJ $4GND-Code für BeziehungenN $5 Institution (ISIL), die Feld in bes. Art verwendet, z. B. als Vorzugsbenennung J $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 411: Unterfelder

7 7 GND-Schulung Konferenzen (Tf) Pica3UFFeldbezeichnungWF 711Konferenz – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand ohneHauptkonferenznameN $bUntergeordnete EinheitJ $nZählungJ $dDatumN $cOrtN $gZusatzJ $tTitel (weitere Unterfelder analog GND-PICA 130)N $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besonderer Art verwendet $vBemerkungen, RegelwerkJ $TFeldzuordnung bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $USchriftcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $LSprachcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN Feld 711: Unterfelder

8 8 GND-Schulung Konferenzen (Tf) Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 411Konferenz – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Konferenz – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 711Konferenz – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Fakultative Felder

9 9 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 vie Konferenzen, Veranstaltungen vif Konferenzfolgen, Veranstaltungen GND-Schulung Konferenzen (Tf)

10 10 Mögliche $4 Codes im Feld 411 GND-Schulung Konferenzen (Tf) Mögliche $4 Codes im Feld 511 (Konferenz in Beziehung zu Feld 1XX)

11 11 GND-Schulung Konferenzen (Tf) Beispiel Codierungen datv= Zeit, Veranstaltungsdaten obin = Oberbegriff instantiell ortv = Ort, Veranstaltungsort geow = geographischer Wirkungsbereich

12 Ziel und Geltungsbereich Bevorzugter Name der Konferenz Gebräuchlicher Name Untergeordnete Konferenzen Abweichender Name Ort Datum 11.5 In Verbindung stehende Institution 11.6 Zählung 11.7Sonstige zur Körperschaft gehörende Kennzeichnung Sucheinstieg für Konferenzen GND-Schulung RDA, AWR und ERL

13 13 Konferenz: 1)Eine Tagung von Personen oder Vertretern verschiedener Gruppen zum Zwecke der Diskussion und/oder Behandlung von Themen von gemeinsamen Interesse 2)Eine Tagung von Vertretern einer Körperschaft, die deren direktives oder ausführendes Gremium darstellt. Dies bedeutet eine Erweiterung des Konferenzbegriffes auch auf Konferenzen ohne Konferenzbegriff und auf Konferenzen vom Typ „Tagung der XY-Gesellschaft“. GND-Schulung Aus dem RDA-Glossar

14 14 RDA 11.0 ERL 2: Bis zum RDA-Vollumstieg erfassen Sie Körperschaften und Konferenzen nur in dem jetzigen Umfang von Formal- und Sacherschließung. D.h. bis zum Vollumstieg: Erfassung von Konferenzen in der Formalerschließung weiterhin nur im Umfang gemäß RAK § ERL 3: Konferenzen nach RDA sind auch Konferenzen usw. ohne Konferenzbegriff sowie Ehrungen, Preisverleihungen (nur die Veranstaltungen, nicht die Preise an sich), Wettbewerbe usw. Keine Konferenzen sind z.B. TV-Sendungen und Konzerte. RDA 11.0 ERL 3 wird erst gültig 2015 mit dem RDA- Vollumstieg GND-Schulung Ansetzung von Konferenzen

15 15 RDA Die Ansetzung erfolgt nach den allgemeinen Regeln für Körperschaften. Beim Vorkommen von verschiedenen Formen desselben Namens (RDA ) gilt die Rangfolge: -Name wie er in den bevorzugten Informationsquellen erscheint -Förmlich präsentierter Name -Am häufigsten gefundene Form des Namens -Kurzform, die sich von anderen Körperschaften unterscheidet GND-Schulung Bevorzugter Name

16 16 Beispiel für einen förmlich präsentierten Namen: Vorlage: International Symposium on Medicinal and Aromatic Plants - SIPAM 2012  Bevorzugter Name ist die Langform: International Symposium on Medicinal and Aromatic Plants Ausnahme bei der Kurzform: wenn die Konferenz nur eine Initialform hat, dann wird diese als bevorzugter Name genommen. Falls diese Initialform gleichbedeutend mit einer anderen Körperschaft oder einem Wort/Schlagwort ist, wird die Kennzeichnung „Veranstaltung“ verwendet. Beispiel: SIGIR (Veranstaltung) bzw. SIGIR (Körperschaft) PICA-Format: SIGIR$gVeranstaltung GND-Schulung Bevorzugter Name

17 17 - Internationale Konferenzen: Ansetzung von internationalen Konferenzen in deutsch, falls eine gebräuchliche, deutsche Form in den Nachschlagewerken ermittelt werden kann. Beispiele: Vatikanisches Konzil Jalta-Konferenz Pariser Friedenskonferenz GND-Schulung Gebräuchlicher Name

18 18 -Neu nach RDA: Name der Körperschaft ist enthalten (es besteht aber keine Unterordnung)  die Körperschaft gehört mit zum bevorzugten Namen Beispiel: FAO Technical Meeting on Coffee Production and Protection - Periodizität: Grundregel anwenden und im bevorzugten Namen berücksichtigen -Spezifischer Name wird weiterhin einem allgemeinen Namen vorgezogen GND-Schulung Gebräuchlicher Name

19 19 -RDA : Name, der ein Wort enthält, das normalerweise eine administrative Überordnung vermuten lässt (z. B. Committee, Commission), vorausgesetzt, dass der Name der übergeordneten Körperschaft für die Identifizierung der untergeordneten Körperschaft benötigt wird. Beispiel: International Dairy Congress (…). Organizing Committee Vorlage: Organizing Committee -RDA : Name, der von Natur aus allgemein ist, und der nur eine geografische, chronologische oder mit Ziffern oder Buchstaben gezählte Unterabteilung einer übergeordneten Körperschaft anzeigt. GND-Schulung Untergeordnete Konferenzen

20 20 -Fortsetzung RDA : Beispiel: Hawaii Macadamia Nut Association. Annual Meeting Vorlage: Annual Meeting -RDA : enthält als Teil des Konferenznamens den vollständigen Namen einer Körperschaft. Die Tagung ist der Körperschaft untergeordnet (z. B. die Jahrestagung eines Verbands) Beispiel: International Whaling Commission. Annual Meeting Vorlage: Annual Meeting of the International Whaling Commission Die Regelungen von RDA und werden für die Formalerschließung erst mit dem RDA- Vollumstieg 2015 aktiv GND-Schulung Untergeordnete Konferenzen

21 21 Regeln aus RDA – : -Name oder Form die nicht als bevorzugter Name gewählt wurde -Name oder Form die von der Körperschaft verwendet wird -Name oder Form die in den Nachschlagequellen gefunden wird -Form oder Name von einer anderen Transliteration -Sonstige Formen wichtig zur Identifizierung bzw. nach denen evtl. gesucht werden könnte. GND-Schulung Abweichender Name

22 22 Erfassung z.B. von Vorlagenformen, wenn der Bevorzugte Name als Unterabteilung einer übergeordneten Körperschaft erfasst wird. Beispiel: Bevorzugter Name: Pennsylvania Scotch-Irish- Society. Annual Meeting and Banquet Abweichender Name: Annual Meeting and Banquet of the Pennsylvania Scotch-Irish-Society GND-Schulung Abweichender Name

23 23 = Kernelemente bei Konferenzen, d.h. Ort, Datum, Zählung bzw. in Verbindung stehende Institution -Zählung (RDA 11.6): neu in RDA ist die Erfassung als Ordinalzahl, nach der ERL zu RDA 11.6 mit abschließendem Punkt (z.B.: 2.) -Ort (RDA ): auch Bauwerke können nach RDA als Veranstaltungsorte angegeben werden, wenn die Angabe eines Ortes nicht möglich ist. Beispiel: Marine Awareness Workshop for Beqa Lagoon (1996 : Pacific Harbour International Hotel) GND-Schulung Regeln für Zählung, Datum, Ort,...

24 24 -In Verbindung stehende Institution (11.5): bei der Anwendung ist der Name des Ortes zusätzlich zu erfassen. -Sonstige zur Körperschaft gehörende Kennzeichnung (RDA 11.7):  zur Unterscheidung zu einer Körperschaft gleichen Namens ist für Konferenzen „Veranstaltung“ zu wählen Beispiel: SIGIR (Veranstaltung) GND-Schulung Regeln für Zählung, Datum, Ort,...

25 25 Grundlage nach RDA ist der Bevorzugte Name Dazu kommen nach RDA Ergänzungen zum Namen hinzu wie Zählung, Datum und Ort bei einer Konferenz usw. (RDA ). Beispiele: Clambake Conference on the Nature and Source of Human Error (1. : 1980 : Columbia Falls, Me.) Electronic Conference on Land Use and Land Cover Change in Europe (1997 : Online) GND-Schulung Normierter Sucheinstieg

26 26 Beispiele im PICA-Format: 111 Clambake Conference on the Nature and Source of Human Error$n1.$d1980$cColumbia Falls, Me. 111 Electronic Conference on Land Use and Land Cover Change in Europe$d1997$cOnline GND-Schulung Normierter Sucheinstieg

27 27 ERL zu RDA ERL 1 Auch wenn der Name einer in Verbindung stehenden Institution zur Identifizierung notwendig ist und Sie ihn daher angeben, erfassen Sie den Namen des Ortes zusätzlich als Teil des Sucheinstiegs (sofern ermittelbar). Beispiel: WM (Gesellschaft für Informatik) (6. : 2011 : Innsbruck) -ERL 2 Nach RDA ist von den Kernelementen, wenn mehrere gleiche vorliegen, jeweils nur die Angabe eines den Sachverhalt repräsentierenden Elementes verpflichtend. Bei mehreren Orten führen Sie bis zu drei auf; bei mehr als drei Orten geben Sie nur den ersten an oder weichen Sie auf das Land aus, falls sinnvoll. Beispiel: Ausstellung: Obsessionen. R.B. Kitaj ( ) ( : London; Chichester; Hamburg) GND-Schulung Normierter Sucheinstieg

28 28 ERL 1 und 2 zu RDA Beispiele im PICA-Format: 111 WM$gGesellschaft für Informatik$n6.$d2011$cInnsbruck 111 Ausstellung: Obsessionen. R.B. Kitaj ( )$d $cLondon; Chichester; Hamburg GND-Schulung Normierter Sucheinstieg

29 29 Mögliche weitere Ergänzungen : Wenn der bevorzugter Name nicht an eine Körperschaft denken lässt (RDA ). Beispielsweise bei Namen ohne Konferenzbegriff  Ergänzung der Kennzeichnung „Veranstaltung“. Sonstige Bezeichnung, die mit der Körperschaft in Verbindung steht (RDA )  um zwischen Konferenzen gleichen Namens zu unterscheiden wird die veranstaltende Körperschaft hinzugefügt. GND-Schulung Normierter Sucheinstieg

30 30 Konferenzfolgen (RDA ) -Normierter Sucheinstieg immer ohne Zählung, Datum oder dem Ort der Konferenz -Wenn zwischen gleichnamigen Konferenzfolgen unterschieden muss, kommen RDA – zur Anwendung Beispiel: Jornadas des Estudios Históricos (Salamanca) Jornadas des Estudios Históricos (Universidad del País Vasco) Erfassung von Konferenzfolgen für die Formalerschließung erst mit dem RDA-Vollumstieg 2015 GND-Schulung Normierter Sucheinstieg

31 31 Erfassung für die Formalerschließung erst ab dem RDA-Umstieg 2015: -Konferenzen ohne Konferenzbegriff, Expeditionen; Konferenzen, deren Namen nur aus Konferenzbegriff und Veranstalter besteht. -Untergeordnete Konferenzen gemäß RDA und RDA Konferenzfolgen GND-Schulung Änderungen mit Vollumstieg

32 32 GND-Schulung Was ist neu mit RDA? RAK / GND-ÜbergangsregelnRDA Name der Körperschaft ist enthalten, aber keine Unterordnung / Periodizität RAK § 480, 1 b: Folgende in der der Kongressbezeichnung enthaltene Angaben werden bei der Ansetzung weggelassen:.. b) Angaben über... Periodizität,... Abhaltende oder veranstaltende Körperschaft... RDA : Konferenzen, Kongresse, Tagungen usw. Wenn es unter den abweichenden Formen eines Konferenznamens, die in der bevorzugten Informationsquelle erscheinen, eine Form gibt, die den Namen oder die Abkürzung des Namens einer Körperschaft enthält, die mit der Tagung in Verbindung steht, und der die Tagung nicht untergeordnet ist, wählen Sie dieses Form als bevorzugten Namen. Periodizität: Grundregel anwenden und im bevorzugten Namen berücksichtigen Hinzufügende identifizierende Merkmale und Beziehungen GND-ÜR C7: Hinzufügende identifizierende Merkmale und Beziehungen RDA 11.6 ERL: Bei der Zählung Ordinalzahlen mit abschließendem Punkt RDA ERL 2: Es werden drei Orte erfasst.

33 33 Geografika (Tg-Sätze) GND-Schulung

34 34 o = obligatorisch, f = fakultativ GND-Schulung Geografika (Tg) Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 040Katalogisierungsquelleoo 043Ländercode nach ISO 3166 (NR)oo 151Geografikum(NR)oo 670Quellenangaben (R)fo Tb f = Teilbestand Formalerschließung Tb s = Teilbestand Sacherschließung Pflichtfelder

35 35 GND-Schulung Geografika (Tg) Pica3UFFeldbezeichnungWF 151Geografikum – bevorzugter Name ohneGeografikumN $xallgemeine Unterteilung (teilw. maschinell!)J $zgeografische UnterteilungJ $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 151: Unterfelder

36 36 GND-Schulung Geografika (Tg) Pica3UFFeldbezeichnungWF 451Geografikum – abweichender Name ohneGeografikumN $xallgemeine Unterteilung (teilw. maschinell!)J $zgeografische UnterteilungJ $gZusatzJ $4GND-Code für BeziehungenN $5 Institution (ISIL), die Feld in bes. Art verwendet, z. B. als Vorzugsbenennung J $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 451: Unterfelder

37 37 GND-Schulung Geografika (Tg) Pica3UFFeldbezeichnungWF 751Geografikum – bevorzugter Name ohneGeografikumN $xallgemeine Unterteilung (teilw. maschinell!)J $zgeografische UnterteilungJ $gZusatzJ $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besonderer Art verwendet $vBemerkungen, RegelwerkJ $TFeldzuordnung bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $USchriftcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $LSprachcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN Feld 751: Unterfelder

38 38 GND-Schulung Geografika (Tg) Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 065GND Systematik (NR)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 451Geografikum – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Konferenz – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 751Geografikum – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Fakultative Felder

39 39 RDA Kapitel Allgemeine Richtlinien 16.2Name des Ortes bevorzugter Name des Ortes insb.: und zugehörige ERL und zugehörige ERL und zugehörige AWRs und zugehörige AWR GND-Schulung RDA und AWR

40 und zugehörige ERLs und zugehörige AWR und zugehörige ERLs abweichender Name des Ortes insb.: und zugehörige ERLs 16.3Identifikator für den Ort 16.4Bildung von Sucheinstiegen GND-Schulung RDA und AWR

41 41 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 gib Bauwerke und Bauensembles, Monumentalplastiken, Denkmäler, Grabmäler u.a. gem. § RSWK gif/gik Gliedstaaten (Bundesländer, Bundesstaaten) gik Gebietskörperschaften und Verwaltungseinheiten gil/gik Länder, Staaten ginNatürliche geografische Einheiten, biogeografische und paläografische Einheiten, Namen von geographischen Teileinheiten mit Himmelsrichtung… gio Kleinräumige Geografika innerhalb eines Ortes, ausgenommen Bauwerke und Bauensembles gir Religiöse Territorien, Verwaltungseinheiten von Religionsgemeinschaften giv/gik Verwaltungseinheiten giv/gir Verwaltungseinheiten giw Grenzen, Wege, Linien gix Extraterrestrika giz Alle geographischen Namen, die sich keinem der anderen Entitäten- Untertypen zuordnen lassen gxzFiktive Orte GND-Schulung Geografika (Tg)

42 42 Mögliche $4 Codes im Feld 451 GND-Schulung Geografika (Tg) Wichtigste $4 Codes im Feld 551 (Geografika in Beziehung zu Feld 1XX)

43 43 GND-Schulung Geografika (Tg) Pica3 GND 005 Tg gik 011 s 012 w gnd/ swd/ $vzg 043 XA-DE-BW 083 T $t T $t Erbach$gAlb-Donau-Kreis 451 Erbach$gUlm$vGKD 551 ! !Alb-Donau-Kreis$4obpa$X1! ! 670 Orts-Mü. 28, B Stadt (seit ) auf der Schwäbischen Alb, Alb-Donau-Kreis, keltische Gründung, 1348 urkundl. erwähnt 903 $eDE $rDE $Sswd$ig$aErbach $ Codierung obpa= Oberbegriff partitiv

44 44 Gebietskörperschaften als Urheber (bzw. sonstige beteiligte Körperschaften) werden gemäß RDA als Körperschaften behandelt: „Der Ausdruck Körperschaft bezieht sich auf eine Organisation oder eine Gruppe von Personen und/oder Organisationen, die durch einen bestimmten Namen identifiziert ist und die als Einheit handelt oder handeln kann.“ (RDA 8.1.2) Körperschaft als Entitäten der Gruppe 2 geregelt in Kapitel 8 und 11 Kapitel 16 (Geografika / Orte) dient hier als Ergänzung zu Kapitel 11 in Fragen, die Gebietskörperschaften betreffen. GND-Schulung Grundsätzliches

45 45 Vgl. RDA RDA verlangen das Erfassen des nächstgrößeren Geografikums („larger place“) in Textform. Eine Änderung von RDA in die von den deutsch- sprachigen Verbünden favorisierte Richtung – d.h. Angabe des Ländercodes statt Text, die dann sprachabhängig aufgelöst werden können – erscheint denkbar. Deshalb werden bis zu einer endgültigen Entscheidung die geografischen Namen für Gebietskörperschaften so wie in den bisherigen GND-Regeln erfasst. GND-Schulung Erfassen des bevorzugten Namens

46 46 Vgl. RDA Bevorzugte Sprache ist Deutsch (RDA ) Liste der Nachschlagwerke gilt weiter gemäß ERL zu RDA Dort wird geregelt, welche Nachschlagewerke im Einzelnen zu verwenden sind und in welcher Reihenfolge sie konsultiert werden sollen. GND-Schulung Informationsquellen

47 47 Vgl. RDA Bevorzugter Name gebräuchlichster Name gemäß der Nachschlagewerke, bevorzugt deutschsprachig andere Namensformen sowie originalsprachige/-schriftliche Namen werden als abweichender Namen erfasst Beispiele: 151 Florenz151 Kairo 451 Firenze451 AlQāhira 451 Florentia Comune di Firenze 451 Città di Firenze GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

48 48 GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften Einleitende Bezeichnungen Z.B. Sankt, Markt sowie fremdsprachige Äquivalente Bestandteil des Namens, wenn im maßgeblichen Nachschlagewerk so angeführt. Wird nicht auf eine ausgeschriebene Form normiert! Auch Bad, Seebad, Luftkurort etc. gehören zum Namen, wenn im Nachschlagewerk so verzeichnet. Beispiele: 151 Sankt Gilgen 151 Markt Schwaben 151 Saint-Tropez 151 St. Moritz 151 Kreis Herzogtum Lauenburg 151 Samtgemeinde Grafschaft Hoya 151 Bad Segeberg 151 Seebad Ahlbeck 151 Aix-les-Bains 151 Evian-les-Bains

49 49 Erläuternde Bestandteile werden als Namensbestandteil in der nachgewiesenen Form übernommen gebräuchlichste Namensform wird bevorzugt (Nachschlagewerk) Beispiele: 151 Brandenburg an der Havel 151 Frankfurt am Main 151 St. Johann in Tirol GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

50 50 Bundesstaaten der USA werden in normierter Abkürzung mit Komma angefügt Beispiele: 151 New York, NY 151 Las Vegas, Nev. GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

51 51 Ortsteile Bevorzugter Name: Bildung i.d.R. mit Bindestrich (Hauptort-Ortsteil) Schweiz und außerdeutschsprachiger Raum: die im Deutschen gebräuchlichste Namenform (i.d.R. selbstständige Form) Beispiele: 151 Hofheim-Lorsbach 151 Riedbach$gBern GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

52 52 Vgl. RDA Für deutschsprachige Verwaltungseinheiten gilt die eigene Homepage als Nachweis für die Ermittlung des bevorzugten Namens. – vgl. AWR zu RDA Bei fremdsprachigen Verwaltungseinheiten setzt sich der bevorzugte Name aus dem Gattungsbegriff der Verwaltungseinheit und dem Geografikum zusammen. – vgl. AWR zu RDA Bei letzteren wird immer zuerst das zugrundeliegende Geografikum ermittelt. Der Gattungsbegriff der Verwaltungseinheit wird der Liste der Gattungsbegriffe der GND entnommen (wie bisher). GND-Schulung Namen für Gebietskörperschaften

53 53 vgl. RDA Beispiele: Landkreis Starnberg Provinz Mailand Rayon Perm Oblast Königsberg GND-Schulung Namen für Gebietskörperschaften

54 54 Verwaltungseinheiten Die Gattungsbezeichnung wird als instanzieller Oberbegriff erfasst (auch in der FE!). Beispiele: 151 Landkreis Starnberg 550 !...!Landkreis$4obin 151 Landkreis Hof 451 Hof (Saale)$gKreis 550 !...!Landkreis$4obin GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

55 55 GND-Schulung Codes in $4 Bild: Assassingr Kaffeetasse Bild: Porzellanmanufaktur Ludwigsburg GmbH Kaffeegeschirr Bild: Arnaud.ramey Tasse partitiver OB (obpa) generischer OB (obge) Teil von Art von

56 56 GND-Schulung Codes in $4 Bodensee See Instanz von instanzieller OB (obin)

57 57 Vgl. RDA und ERL zu RDA Gleichnamige geografische Namen werden, soweit beide in der GND vorhanden sind, durch identifizierende Zusätze unterschieden (evtl. nur beim unbekannteren/“kleineren“ Geografikum). Die als identifizierender Zusatz verwendete Bezeichnung muss als Entität in der GND vorhanden sein. Bevorzugt zu verwenden sind Flüsse/Berge/Orte, die für das Geografikum charakteristisch sind. GND-Schulung Gleichnamige Geografika

58 58 Vgl. RDA und ERL zu RDA Falls nicht möglich oder unüblich: die nächstübergeordnete geografische Einheit. Erbach (Odenwaldkreis) Ist die Angabe mehrerer identifizierender Zusätze notwendig, so werden sie, durch Doppelpunkt abgetrennt, ergänzt; ist ein geografischer Name dabei, steht er stets an erster Stelle. Feldberg (Schwarzwald : Berg) GND-Schulung Gleichnamige Geografika

59 59 Die Erfassung erfolgt wie bisher in Unterfeldstruktur. Beispiele im PICA-Format: 151 Erbach$gOdenwaldkreis 151 Feldberg$gSchwarzwald : Berg GND-Schulung Gleichnamige Geografika

60 60 Vgl. RDA Ob eine Namensänderung stattgefunden hat, wird anhand der Nachschlagewerke bzw. der Homepage festgestellt Da die Regeln für Geografika grundsätzlich überarbeitet werden, gelten bis auf Weiteres die Splitregeln der GND weiter Ändert sich der identifizierende Zusatz, führt das nicht zu einem Split (analog ). GND-Schulung Namensänderung

61 61 Änderung des bevorzugten Namens Neue Entität: Ändert sich der bevorzugte Name (d.h. offizielle Name), wird ein neuer Datensatz angelegt. Die verschiedenen Entitäten werden miteinander verknüpft (Vorgänger-Nachfolger-Beziehung). Beispiele: 151 Chemnitz 551 !...!Karl-Marx-Stadt$4nazw 151 Demokratische Republik Kongo 551 !...!Zaïre$4nazw 551 !...!Belgisch-Kongo$4vorg 551 !...!Kongo-Freistaat$4nazw GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

62 62 Verfassungs- und Statusänderungen ohne Änderung des Namens → keine neue Entität Statusänderungen von selbstständig zu unselbstständig und umgekehrt ohne Änderung des Namens → immer neue Entität Hinzufügen geeigneter identifizierender Zusätze Hinzufügen/Wegfall/Änderung von Benennungen Hinzufügen/Wegfall von Bad, Seebad o.Ä., Umbenennung von Kreis in Landkreis (oder umgekehrt) → keine neue Entität GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

63 63 Sacherschließung Datensatz mit der neuesten Namensform wird verwendet; die früheren Namensformen werden im jeweils neuesten Datensatz erfasst und gekennzeichnet Beispiel: 151 Sankt Petersburg 451 Sankt-Peterburg 451 Leningrad$4naaf 451 Petrograd$4naaf 551 !...!Leningrad$4nazw 551 !...!Petrograd$4nazw GND-Schulung ÜR: Gebietskörperschaften

64 64 Phrasensuche in ÜGND Körperschaften, Konferenzen und Geografika GND-Schulung Recherche in ÜGND (Tb, Tf, Tg) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung ksk 110, 111, , 411, , 711, 751 Titelsatz verknüpft in FE span110, 111, 151Titelsatz verknüpft in FE oder SE vs410, 411, 451 vp710, 711, 751

65 65 Stichwortsuche in ÜGND Körperschaften, Konferenzen und Geografika GND-Schulung Recherche in ÜGND (Tb, Tf, Tg) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung kor 110, 111, , 411, , 711, 751 Titelsatz verknüpft in FE swhs110, 111, 151Titelsatz verknüpft in FE und SE vw410, 411, 451Titelsatz verknüpft in FE und SE vb710, 711, 751Titelsatz verknüpft in FE und SE

66 66 Phrasensuche in SWB-GND Körperschaften, Konferenzen und Geografika GND-Schulung Recherche in SWB-GND (Tb, Tf, Tg) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung ksk 110, 111, , 411, , 711, 751 Titelsatz verknüpft in FE span110, 111, , 711, 751 keine Titelanzeige vs410, 411, 451keine Titelanzeige swr 110, 111, , 411, 451 Keine Titelanzeige

67 67 Stichwortsuche in SWB-GND Körperschaften, Konferenzen und Geografika GND-Schulung Recherche in SWB-GND (Tb, Tf, Tg) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung korkoe110, 410, 710Titelsatz verknüpft in FE kon111, 411, 711Titelsatz verknüpft in FE kge151, 451, 751Titelsatz verknüpft in FE swhs110, 111, , 711, 751 u. 5XX Titelsatz verknüpft in SE vw410, 411, 451 u. 5XXTitelsatz verknüpft in SE swk110, 410Titelsatz verknüpft in SE swc111, 411Titelsatz verknüpft in SE swg151, 451Titelsatz verknüpft in SE

68 68 GND-Schulung Learning by Doing Recherche von Körperschaften, Konferenzen und Geografika

69 69 Dokumentation, Arbeitshilfen und Dateneingabe GND-Schulung

70 70 Erfassungsleitfaden Feldbeschreibung des GND-Formates (angelehnt an ZETA-Feldbeschreibung) Feld- und Unterfeldbeschreibung, Verwendung, Beispiele und Befugnisse Übergangsregeln und Anwendungsbestimmungen sind verlinkt Der Erfassungsleitfaden ist mit der F1-Taste aus der WinIBW heraus aufrufbar (Test-ÜGND und ÜGND) GND-Schulung Erfassungsleitfaden

71 71 Online-Hilfe Die SWB-Online-Hilfe der WinIBW ist inhaltlich mit dem Erfassungsleitfaden der DNB kongruent gehalten Sie weicht nur in ihrem „Erscheinungsbild“ ab, damit sie sich nicht äußerlich von der Darstellung der SWB Titel- und Exemplardaten unterscheidet. Wie gewohnt ist für jedes Hauptfeld mit seinen Unterfeldern eine Kurzbeschreibung zu finden (mit Beispielen und Index- bzw. Suchschlüsseleinträgen). Sie wird wie gewohnt mit der F1-Taste aufgerufen GND-Schulung Online-Hilfe

72 72 Hilfsmittel zum Handling mit der GND Datenmasken: Eingabemasken für jeden Normtyp (beinhalten die jeweiligen Pflichtfelder) Skripte: - Vereinfachung des Linkings in den 5XX-Feldern - Skript „GND-Kopie“, um den in der ÜGND angelegten Datensatz direkt (als Rumpfsatz) in die SWB-DB zu holen - Relationencode-Vergabe - Reziproke Verknüpfung (gegenseitige Verknüpfung) - Mailboxsatz anlegen GND-Schulung Dateneingabe in der WinIBW

73 73 Datenmasken in der WinIBW GND-Schulung Dateneingabe in der WinIBW

74 74 Arbeiten mit zwei Datenbanken: Es müssen zwei Fenster geöffnet werden Anmeldung im ersten Fenster mit SWB-Login für SWB-Datenbank Anmeldung im zweiten Fenster mit ÜGND-Login für ÜGND-Datenbank GND-Schulung Dateneingabe in der WinIBW

75 75 Eingabe in ÜGND: Eine Datenmaske für den jeweiligen Satztyp verwenden  Maske ausfüllen und abschicken Skript „GND-Kopie“ verwenden, um in der SWB- DB gleich mit einem Titel zu verknüpfen Oder auf OAI-Übertragung warten (neue oder korrigierte Datensätze kommen im 5-Minuten-Takt) GND-Schulung Dateneingabe in der WinIBW

76 76 Falls der Normsatz nicht für eine sofortige Titelverknüpfung benötigt wird, ist der Arbeitsgang hier beendet! Für die Verknüpfung in der SWB-DB, Fenster bestimmen: GND-Schulung Dateneingabe in der WinIBW

77 77 GND-Schulung Datenfluss in der WinIBW SWB-DB GND-Kopie (Übernahme-Skript) ÜGND-DB (DNB) OAI- Schnittstelle

78 78 GND-Schulung Learning by Doing Dateneingabe

79 79 Umgang mit Altdaten und Redaktionskonzept GND-Schulung

80 80 Match & Merge Verfahren überarbeiten M&M (maschinell) ist bei Körperschaften(Tb), Konferenzen (Tf) und Geografika (Tg) abgeschlossen. In diesen Satzarten kann nun manuell zusammengeführt werden. Zusammenlegung nur durch Verbundredaktionen möglich  keine systematische Dublettenmeldung durchführen  Zusammenlegung nur bei Normsätzen mit weniger als 500 Titeln möglich  Dubletten in der ÜGND an DE-576 und im SWB an ZRED melden GND-Schulung Umgang mit Altdaten

81 81 Was macht man, wenn man auf Altdaten trifft? Bereinigt werden dürfen nur Normsätze mit weniger als 500 Titeln Nach wie vor gilt: Sacherschließer verwenden den Datensatz mit Feld 011 s Formalerschließer verwenden den Datensatz mit Feld 011 f  Weitere Informationen zur Bereinigung und dem Umgang mit Altdaten findet man im „Altdatenkonzept“ der DNB GND-Schulung Umgang mit Altdaten

82 82 Level 1 Verbundredaktionen und Fachredaktionen des BSZ Level 2 Fachredaktionen anderer Verbünde (bei uns momentan nicht besetzt) Level 3 Standardlevel für alle SWB-Teilnehmer Level 4 zusätzliches Level für alle SWB-Teilnehmer (niedrigeres Niveau  muss noch in der Redaktion der jeweiligen Bibliothek bearbeitet werden) Level 6 maschinell eingespielte Datensätze GND-Schulung Redaktionskonzept

83 83 Formalerschließung Ergänzungen dürfen von jedem Level aus gemacht werden Korrekturen dürfen bei gleichem Level und darunter gemacht werden Änderung des bevorzugten Namens / der bevorzugten Benennung dürfen bei gleichem Level und darunter gemacht werden (wir empfehlen trotzdem eine Mailbox) GND-Schulung Redaktionskonzept – Level 3

84 84 Sacherschließung Ergänzungen dürfen von jedem Level aus gemacht werden (ausgenommen sind die 5XX-Felder bei Körperschafts-, Konferenz-, und Geografika- Datensätzen) Bei Ergänzungen in den 5XX-Feldern von Körperschafts-, Konferenz-, und Geografika- Datensätzen muss grundsätzlich eine Mailbox an die eigene Verbundzentrale (DE-576) geschickt werden Ansetzungsänderungen dürfen auf gleichem Level und darunter gemacht werden (wir empfehlen trotzdem eine Mailbox) GND-Schulung Redaktionskonzept – Level 3

85 85 Korrekturen (Mailboxverfahren) GND-Schulung

86 86 Korrekturen/Ergänzungen an ÜGND-Sätzen: Fällt eine Korrektur oder Ergänzung an einem ÜGND- Satz an, so wird in der ÜGND korrigiert. Kann die Korrektur oder Ergänzung nicht gemacht werden (zu niedriges Level, Dublette…), so wird eine Mailbox an die BSZ-Redaktion geschrieben:  de-576 Mailboxen an die Fachredaktionen der SE bitte immer im SWB schreiben Bibliotheken, die kein ÜGND-Login haben, schreiben Ihre Mailboxen wie bisher in der SWB-DB GND-Schulung Korrekturen

87 87 Korrekturen/Ergänzungen an SWB-GND- Sätzen: Fällt eine Korrektur/Ergänzung an einem SWB- internen Datensatz an (interimistische Datensätze, Belegung SWB-interner Felder…), so wird in der SWB-Datenbank korrigiert. Bei Fragen, Ansetzungsänderungen oder Dubletten wird eine Mailbox in der SWB-DB geschrieben:  BWAR (bei Tp- und Tn-Sätzen)  andere Fachredaktionen  ZRED (bei allen Satzarten außer Tp und Tn) GND-Schulung Korrekturen

88 88 Fachredaktionen im BSZ: BWAR = Autorenredaktion BWSP = Fachredaktion für Personenschlagwörter und Werktitel BWSN = Fachredaktion für Naturwissenschaften BWSG = Fachredaktion für Geisteswissenschaften BWSK = Fachredaktion für Geografika und Körperschaften ZRED-Musik = Fachredaktion für Musik (musikalische Werke) GND-Schulung Fachredaktionen im SWB

89 89 GND-Schulung Redaktionsweg bei SE-Sätzen

90 90 Mailboxverfahren in der ÜGND: Das Mailboxverfahren in der GND ist analog dem der ÜPND aufgebaut Es gibt im Gegensatz zum SWB keine Mailboxsätze in der GND. Die Mailbox ist Bestandteil des Datensatzes Feld 901$zDatum $bAbsender/Empfänger $aFreitext GND-Schulung Korrekturen

91 91 Beispiel einer Mailbox GND-Schulung Korrekturen

92 92 Mailboxverfahren in der ÜGND: Mailboxen der SWB-Teilnehmerbibliotheken können sich an andere SWB-Teilnehmerbibliotheken und an die Verbund-Redaktion des BSZ richten. Keine anderen Bibliotheken, Verbünde oder die DNB anschreiben! ISIL des BSZ in der ÜGND: DE-576 Warum diese Regelung? Die Verbundredaktion kann mit ihrem Level die meisten Anfragen bearbeiten oder Datensätze umlenken. GND-Schulung Korrekturen

93 93 Mailboxabfrage in der ÜGND  Suchschlüssel für Mailboxen ist „mx“ Suche mit dem „find-Befehl“: f mx e-ISIL (empfangene Nachrichten) f mx a-ISIL (gesendete Nachrichten) Die Abfrage funktioniert auch ohne Bindestriche! z.B.: f mx e-de-21 oder f mx ede21  Zeigt alle Datensätze mit Mailboxen, die sich an Tübingen richten. GND-Schulung Korrekturen

94 94 Mailboxabfrage in der ÜGND: Suche mit dem scan Befehl: sc mx a-de-576 oder sc mx ade576  zeigt alle Datensätze mit Mailboxen, die von der BSZ-Verbundzentrale gesendet wurden Nach Bearbeitung der Mailbox wird das Feld 901 gelöscht (falls kein anderer Empfänger in Unterfeld $b genannt ist und auch keine Rückmeldung notwendig ist) Falls eine Antwort oder Weiterleitung nötig ist, so wird das Feld 901 wiederholt. Die eigene ISIL wird in der ursprünglichen Mailbox mit einem „x“ entwertet GND-Schulung Korrekturen

95 95 GND-Schulung Learning by Doing Korrekturen in der GND-DB

96 96 Werke (Tu-Sätze) GND-Schulung

97 97 GND-Schulung Werke (Tu) Pica3FeldbezeichnungTb mTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 065GND Systematik (NR)fo 130Werk (NR)oo 670Quellenangaben (R)fo o = obligatorisch, f = fakultativ Tb m = Teilbestand Musikschaffende Tb s = Teilbestand Sacherschließung Pflichtfelder

98 98 GND-Schulung Werke (Tu) Pica3UFFeldbezeichnungWF 130Einheitssachtitel – bevorzugter Name ohneTitel eines Werks – bevorzugter NameN $fErscheinungsjahr eines WerksN $mBesetzung im MusikbereichJ $nZählung des Teils/der Abteilung eines WerksJ $oAngabe des MusikarrangementsN $pTitel eines Teils/einer Abteilung eines WerksJ $rTonartN $sVersionN $xAllgemeine Unterteilung (nur maschinell!)J $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 130: Unterfelder

99 99 GND-Schulung Werke (Tu) Feld 430: Unterfelder Pica3UFFeldbezeichnungWF 430Titel – abweichender Name ohneTitel des Werks – abweichender NameN $fErscheinungsjahr eines WerksN $mBesetzung im MusikbereichJ $nZählung des Teils/der Abteilung des WerksJ $oAngabe des MusikarrangementsN $pTitel eines Teils/einer Abteilung eines WerksJ $rTonartN $sVersionN $gZusatzJ $4 GND-Code für Beziehungen N $5 Institution, die Feld in besonderer Art verwendet J $v Bemerkungen, Regelwerk J

100 100 GND-Schulung Werke (Tu) Pica3UFFeldbezeichnungWF 730 Einheitssachtitel – bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand ohneTitel eines Werks – bevorzugter NameN $fErscheinungsjahr eines WerksN $mBesetzung im MusikbereichJ $nZählung des Teils/der Abteilung eines WerksJ $oAngabe des MusikarrangementsN $pTitel eines Teils/einer Abteilung eines WerksJ $rTonartN $sVersionN $gZusatzJ $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besonderer Art verwendetJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 730: Unterfelder

101 101 GND-Schulung Werke (Tu) Pica3FeldbezeichnungTb mTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 043Ländercode nach ISO 3166 (NR)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 380Form des Werks und der Expression (R)ff 382Besetzung (NR)f- 383Werkzählung des Musikwerks (R)f- 384Tonart (NR)f- 430Werk – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Konferenz – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 730Werk – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Fakultative Felder

102 102 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 wif Fassung eines Werks der Musik wil Sammelhandschriften wim Werk der Musik win Sammlungen, die momentan als Hinweissätze erfasst sind wip Provenienzmerkmale wis Schriftdenkmäler wit Werke GND-Schulung Werke (Tu)

103 103 Mögliche $4 Codes im Feld 430 GND-Schulung Werke (Tu) Wichtigste $4 Codes im Feld 530 (Werk in Beziehung zu Feld 1XX)

104 104 Werke (Tu) Beispiel SWD Pica3 GND 005 Tu wit 011 s 012 w 035 gnd/ swd/ $vzg 043 XA-RU p $t $t Prestuplenie i nakazanie 377 rus 430 Schuld und Sühne$vR:ÖB-Alternative 430 Rodion Raskolnikoff 430 Verbrechen und Strafe 500 ! !Dostoevskij, Fedor M.$4aut1! ! 670 Kindler 903 $eDE $rDE-101 Codierung aut1= Verfasserschaft, erste GND-Schulung

105 105 Werke (Tu) Beispiel EST GND-Schulung

106 106 GND-Schulung ÜR: Werke Werke Bevorzugter Name: ausschließlich der Titel pro Werk wird nur ein Datensatz gebildet Gebräuchliche Sachtitel, die vom Einheitssachtitel abweichen, und ÖB-Alternativen: Erfassung als abweichende Namen

107 107 Als Beziehungen werden erfasst: Verfasser, beteiligte Personen und Urheber (Körperschaften) die Rollen werden differenziert gekennzeichnet, z.B. aut1 (alleiniger oder erster Verfasser/Urheber), kom1 (Komponist), kue1 (Maler u.a. Künstler), hrsg (Hrsg.) weitere Verfasser/Urheber werden als auta, koma, kuen gekennzeichnet Homonyme Werke werden durch Angabe des Erscheinungsjahres der Erstveröffentlichung im Unterfeld $f unterschieden. GND-Schulung ÜR: Werke

108 108 Beispiele Verfasserwerke: 130 Wallenstein 500 !...!Schiller, Friedrich$4aut1 130 carol !...!Dickens, Charles$4aut1 Beispiele Sachtitelwerke: 130 in 100 Jahren 500 !...!Brehmer, Arthur$4hrsg 130 Kinder- und Hausmärchen 430 Grimms Märchen 500 !...!Grimm, Jacob$4hrsg 500 !...!Grimm, Wilhelm$4hrsg GND-Schulung ÜR: Werke

109 109 Beispiel Werk eines Künstlers : 130 der Ruderer 430 des canotiers 500 !...!Renoir, Auguste$4kue1 Beispiel Komponistenwerk: 130 Così fan tutte 500 !...!Mozart, Wolfgang Amadeus$4kom1 500 !...!Da Ponte, Lorenzo$4libr 130 Petja i volk 430 Peter und der Wolf$vR:ÖB-Alternative 500 !...!Prokof‘ev, Sergej S.$4kom1 GND-Schulung ÜR: Werke

110 110 Beispiele Urheberwerke: 130 Charta der Vereinten Nationen 510 !...!Vereinte Nationen$4aut1 130 Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte$pKanonistische Abteilung 510 !...!Savigny-Stiftung$4aut1 Beispiel homonyme Werke: 130 Kirchenordnung$f Kirchenordnung$f1598 GND-Schulung ÜR: Werke

111 111 GND-Schulung ÜR: Werke Fortlaufende Sammelwerke Titeländerung: der neueste Titel wird als bevorzugter Name gewählt frühere Titel werden als abweichende Namen erfasst Jahr der Titeländerung wird angegeben (wenn möglich) Herausgeber und ggf. Verlag können als Beziehungen erfasst werden. Keine zeitliche Kontinuität: zwei Datensätze werden gebildet späteres Werk ist inhaltlich Nachfolger des früheren → Datensätze werden chronologisch zueinander in Beziehung gesetzt (Vorgänger-Nachfolger -Beziehung)

112 112 Beispiele: Diese Woche$gZeitschrift$4nafr$v $4datj GND-Schulung ÜR: Werke 130 Publik$gZeitung 530 !...!$aPublik-Forum$4nach $b1971$4datj 130 Publik-Forum 530 !...!$aPublik$gZeitung$4vorg $4datj

113 113 Teile von Werken Gesamtwerk: Erfassung als Überordnungsbeziehung (Oberbegriff partitiv) Werkgruppe, Zyklen, Sammlungen: Erfassung als Überordnungsbeziehungen Zählungen: Unterfeld $n GND-Schulung ÜR: Werke

114 114 Beispiele: 130 Faust$nI$pWalpurgisnacht 500 !...!Goethe, Johann Wolfgang$cvon$4aut1 530 !...!Goethe, Johann Wolfgang$cvon$aFaust$nI$4obpa !...!Schubert, Franz$4kom1 530 !...!Schubert, Franz$aWinterreise$4obpa 130 Wilhelm Tell$nAkt 3,3 500 !...!Schiller, Friedrich$4aut1 530 !...!Schiller, Friedrich$aWilhelm Tell$4obpa 130 Römerbrief$n8, !...!$PPaulus$lApostel$4aut1 530 !...!$PPaulus$lApostel$aRömerbrief$4obpa GND-Schulung ÜR: Werke

115 115 Phrasensuche in ÜGND GND-Schulung Recherche in ÜGND (Tu) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung span130keine Titelanzeige vs430keine Titelanzeige vp730keine Titelanzeige

116 116 Stichwortsuche in ÜGND GND-Schulung Recherche in ÜGND (Tu) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung swhs130Titelsatz verknüpft in FE und SE vw430Titelsatz verknüpft in FE und SE vb730Titelsatz verknüpft in FE und SE Spezialroutine für Werktitel IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung uwkuwb130, 500, 510Verfasser/Urheber und Titel müssen bei der Suche mit _:_ (Blank Doppelpunkt Blank) verbunden werden uwa430, 500, 510

117 117 Phrasensuche in SWB-GND GND-Schulung Recherche in SWB-GND (Tu) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung span130, 730 5XX keine Titelanzeige vs430 5XX keine Titelanzeige swr 130, 430keine Titelanzeige tsttse130, 430Angezeigte Titel sind nicht zwingend mit den Tu-Sätzen verknüpft

118 118 Stichwortsuche in SWB-GND GND-Schulung Recherche in SWB-GND (Tu) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung swhs130, 730, 5XXTitel verknüpft in SE vw430, 5XXTitel verknüpft in SE vb730 swt130, 430Titel verknüpft in SE tittie130, 430Angezeigte Titel sind nicht zwingend mit den Tu-Sätzen verknüpft IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung uwk 130, 430, 500Verfasser/Urheber und Titel müssen bei der Suche mit _:_ (Blank Doppelpunkt Blank) verbunden werden Spezialroutine für Werktitel

119 119 Sachbegriffe (Ts-Sätze) GND-Schulung

120 120 o = obligatorisch, f = fakultativ GND-Schulung Sachbegriffe (Ts) Pica3FeldbezeichnungTb s 005Satzart (NR)o 008Entitätencodierung (NR)o 011Teilbestandskennzeichen (NR)o 040Katalogisierungsquelle ($frswk)o 065GND Systematik (NR)o 150Sachbegriff (NR)o 670Quellenangaben (R)o Tb s = Teilbestand Sacherschließung Pflichtfelder

121 121 GND-Schulung Sachbegriffe (Ts) Pica3UFFeldbezeichnungWF 150Sachbegriff – bevorzugte Benennung ohneSachbegriffN $x Mehrgliedrige Benennung, nachgeordneter Teil (teilw. maschinell!)J $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 150: Unterfelder

122 122 GND-Schulung Sachbegriffe (Ts) Pica3UFFeldbezeichnungWF 450Sachbegriff – abweichende Benennung ohneSachbegriffN $xallgemeine Unterteilung (teilw. maschinell!)J $gZusatzJ $4GND-Code für BeziehungenN $5 Institution (ISIL), die Feld in bes. Art verwendet, z. B. als Vorzugsbenennung J $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 450: Unterfelder

123 123 GND-Schulung Sachbegriffe (Ts) Pica3UFFeldbezeichnungWF 750 Sachbegriff – bevorzugte Benennung in einem anderen Datenbestand ohneSachbegriffN $gZusatzJ $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besonderer Art verwendetJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 750: Unterfelder

124 124 GND-Schulung Sachbegriffe (Ts) Pica3FeldbezeichnungTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)f 024Sonstige Standardnummern (R)f 034Geografische Koordinaten (R)f 043Ländercode nach ISO 3166 (NR)f 377Sprachencode nach ISO (NR)f 450Sachbegriff – Abweichende Benennung (R)f 500Person – Beziehung (R)f 510Körperschaft – Beziehung (R)f 511Konferenz – Beziehung (R)f 530Werk – Beziehung (R)f 548Zeit – Beziehung (R)f 550Sachbegriff – Beziehung (R)f 551Geografikum – Beziehung (R)f 667Redaktionelle Bemerkungen (R)f 675Negativ eingesehene Quellen (NR)f 678Biografische/historische Angaben (R)f 679Definition (R)f 680Benutzungshinweise (R)f 750Sachbegriff – Bevorzugte Benennung in einem anderen Datenbestand (R)f 901Mailbox (R)f Fakultative Felder

125 125 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 saz Allgemeinbegriffe, die keinem anderen speziellen Entitätentyp zugeordnet werden können sie Ethnografika sif Verkehrsmittel mit Individualnamen sih Historische Einzelereignisse sip Produkte und Markennamen außer „siw“ sis Sprachen siu Personengruppen, die keine Körperschaft sind siw Softwareprodukte siz Alle individuellen Sachverhalte, die als Sachbegriff erfasst und sich keinem der anderen Entitäten-Untertypen zuordnen lassen (z.B. Wettbewerbe) slz Buchstaben, Morpheme, Wörter als Gegenstand linguistischer Untersuchungen snz Nomenklatur Biologie – Chemie sxz Fiktive Sachbegriffe szz Alle Zweifelsfälle (g, k, p, s, v) GND-Schulung Sachbegriffe (Ts)

126 126 GND-Schulung Sachbegriffe (Ts) Wichtigste $4 Codes im Feld 550 (Sachbegriff in Beziehung zu Feld 1XX)

127 127 Pica3 GND 005 Ts saz 011 s 012 w 035 gnd/ swd/ $vzg a 150 Kulturveranstaltung 450 Kulturelle Veranstaltung 450 Kulturveranstaltungen 550 ! !Veranstaltung$4obal 680 Zusammenfassend für Konzert-, Theater-, Literaturveranstaltungen usw. 670 analog 903 $eDE $rDE $Sswd$is$aKulturveranstaltung$ GND-Schulung Sachbegriffe (Ts) Beispiel Codierung obal = Oberbegriff allgemein

128 128 Oberbegriffe und verwandte Begriffe: Oberbegriffe vergeben (um existierende Hierarchiestruktur der GND anzuzeigen) wenn möglich sind auch verwandte Begriffe zu belegen GND-Schulung Codes in $4 Mögliche Codes:

129 129 GND-Schulung Codes in $4 Bild: Assassingr Kaffeetasse Bild: Porzellanmanufaktur Ludwigsburg GmbH Kaffeegeschirr Bild: Arnaud.ramey Tasse partitiver OB (obpa) generischer OB (obge) Teil von Art von

130 130 GND-Schulung Codes in $4 Bodensee See Instanz von instanzieller OB (obin)

131 131 Phrasensuche in ÜGND GND-Schulung Recherche in ÜGND (Ts) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung span150 vs450 vp750 Stichwortsuche in ÜGND IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung swhs150 vw450 vb750

132 132 Phrasensuche in SWB-GND GND-Schulung Recherche in SWB-GND (Ts) IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung span150, 750 vs450 swr 150, 450 Stichwortsuche in SWB-GND IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung swhs150, 750 5XX vw450 5XX sws150, 450

133 133 Sacherschließung GND-Schulung

134 134 GND-Schulung ÜR: Sacherschließung Historische Einzelereignisse Sachbegriffe mit Entitätencode sih Bevorzugte Benennung: Individualbezeichnung Als Beziehungen werden erfasst: Ort des Geschehens, beteiligte Personen, Körperschaften oder Gebietskörperschaften, ggf. übergeordnetes Ereignis, Gattungsbezeichnung

135 135 Beispiele: 005 Ts 008 sih 150 Sacco di Roma 548 $c1527$4datb 551 !...!Rom$4orta 150 Spartakusaufstand$g73 v. Chr.-71 v. Chr. 450 Spartacusaufstand 500 !...!Spartacus$4bete 548 v73$bv71$4datb 550 !...!Sklavenaufstand$4obin 551 !...!Römisches Reich$4geoa GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

136 136 Ethnografika und Sprachen Sachbegriffe (früher: Geografika) Beispiele: 005 Ts 008 sie 150 Spanier 005 Ts 008 sis 150 Latein GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

137 137 Mundarten Sachbegriffe (früher: Geografika) Bevorzugte Benennung: Individualbenennung Individualbenennung nicht vorhanden/nicht üblich → Bildung der bevorzugte Benennung mit dem Gattungsbegriff Mundart, Erfassung des zugehörigen Geografikums als Zusatz. Als Beziehungen werden erfasst: Geografikum, übergeordnete Großmundart oder Sprachenfamilie, Gattungsbegriff Mundart GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

138 138 Beispiele: 005 Ts 008 sis 150 Schwäbisch 550 !...!Mundart$4obin 550 !...!Alemannisch$4obpa 150 Mundart Burgundisch$gMâconnais 550 !...!Mundart$4obin 550 !...!Burgundisch$4obpa 551 !...!Mâconnais$4geoa$X1 GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

139 139 Extraterrestrika Geografika (früher: Sachbegriffe) Beispiele: 005 Tg 008 gix 151 Saturn$gPlanet 550 !...!Planet$4obin$X1 151 Cassiopeia$gSternbild 550 !...!Sternbild$4obin$X1 GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

140 140 Motive Sachbegriff mit Entitätencode saz Zusatz Motiv: Erfassung als Zusatz im Unterfeld $g obligatorisch Entität Motiv: Erfassung als instanzieller Oberbegriff (Beziehung) Beispiele: 150 Bauer$gMotiv 550 !...!Motiv$4obin 150 Französische Revolution$gMotiv 550 !...!Motiv$4obin GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

141 141 Religionsgemeinschaften Bevorzugter Name: die im Deutschen gebräuchlichste Namensform Die Katholische Kirche in ihrer Gesamtheit gilt als Körperschaft. Beispiele: 110 Russisch-Orthodoxe Kirche 110 Evangelische Kirche in Mitteldeutschland 110 Mormonen 110 Katholische Kirche aber: 150 Orthodoxe Kirche GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

142 142 Bauwerke, Großplastiken, Grabmäler, Denkmäler Geografika mit Entitätencode gib Bevorzugter Name: gebräuchlichster Name, ggf. Zusammensetzung aus Gattungsbegriff und Ort Ort nicht im Namen enthalten → Zusatz in $g Als Beziehungen werden erfasst: Standort, beteiligte Personen (Künstler, Architekten etc.) oder Körperschaften, Gattungsbezeichnung GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

143 143 Beispiele: 151 Peterskirche$gRom 451 Petersdom$gRom 451 San Pietro in Vaticano$gRom 550 !...!Kirchenbau$4obin 551 !...!Rom$4orta$X1 151 Niederwalddenkmal 500 !...!Schilling, Johannes$4bilh 550 !...!Nationaldenkmal$4obin 151 Sankt Michael$gMünchen$xLeuchtenberg-Grabmal 500 !...!Leuchtenberg, Eugène de Beauharnais$cvon$4feie 500 !...!Thorvaldsen, Bertel$4bilh 550 !...!Grabmal$4obin 551 !...!Sankt Michael$gMünchen$4obpa 551 !...!München$4orta$X1 GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

144 144 Wege, Grenzen, Linien, kleinräumige Geografika Bevorzugter Name: Individualbezeichnung Ort nicht im Namen enthalten → Zusatz in $g Als Beziehungen werden erfasst: Ort, ggf. Streckenanfangs- und Endpunkte Beispiele: GND-Schulung ÜR: Sacherschließung 005 Tg 008 giw 151 Kurfürstendamm$gBerlin 551 !...!Berlin$4orta$X1 005 Tg 008 gio 151 Central Park$gNew York, NY 550 !...!Park$4obin 551 !...!New York, NY$4orta$X1

145 145 Sammlungen ohne Körperschaftscharakter Werden behandelt wie Werke Entitätencode: win Bevorzugte Benennung: gebräuchliche Benennung Als Beziehungen werden erfasst: beteiligte Personen und Körperschaften, Gattungsbezeichnung GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

146 146 Beispiel: 005 Tu 008 win 130 Sammlung Henri Nannen 500 !...!Nannen, Henri$4saml 510 !...!Kunsthalle Emden$4besi 550 !...!Sammlung$4obin 551 !...!Emden$4orta GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

147 147 Hinweissätze soll es in der GND nur noch für Sachbegriffe geben (Zerlegungskontrolle) In 005 auf Position 4 mit „e“ gekennzeichnet Beispiel: 005 Ts1e 150 Betonkorrosion 260 !...!Beton 260 !...!Korrosion GND-Schulung Hinweissätze (TsXe)

148 148 Mehrgliedrige Oberbegriffe Werden nicht mehr als Phrase gebildet. Die einzelnen Elemente werden als Beziehung erfasst. Die Rolle der Elemente wird über den Code in $4 gekennzeichnet. GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

149 149 Beispiele 110 Kaufhaus des Westens 550 !...!Warenhaus$4obin 551 !...!Berlin$4orta 110 Conservatorio di Musica Giuseppe Verdi 500 !...!Verdi, Giuseppe$4stif 550 !...!Konservatorium$4obin 551 !...!Italien$4geow 551 !...!Mailand$4orta 110 Pfarre Mariahilf$gInnsbruck 550 !...!Katholische Gemeinde$4obin 551 !...!Tirol$4geow 551 !...!Innsbruck$4orta$X1 GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

150 150 Splits bei Körperschaften verschiedene Entitäten für verschiedene Zeiträume Sonderregel für die Sacherschließung: Darstellung eines best. Zeitabschnitts → Verwendung des zeitlich zutreffenden Datensatzes Darstellung umfasst mehrere Zeitabschnitte → Verwendung des chronologisch letzten/jüngsten Datensatzes Datensätze für frühere Zeitabschnitte können fakultativ berücksichtigt werden GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

151 151 Beispiele: Daimler-Motoren-Gesellschaft [ ] Daimler-Benz-Aktiengesellschaft [ ] DaimlerChrysler AG [ ] Daimler AG [seit 2007] 125 Jahre Arbeit und Leben in den Werken von Daimler und Benz: die Geschichte der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretung. SWW: Daimler AG ; Arbeitnehmer ; Interessenvertretung ; Geschichte Die Arbeiter der Daimler-Motoren-Gesellschaft Stuttgart- Untertürkheim. Leipzig SWW: Daimler-Motoren-Gesellschaft ; Arbeitnehmer GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

152 152 Splits bei Gebietskörperschaften verschiedene Entitäten für verschiedene Zeiträume Sonderregel für die Sacherschließung: Verwendung des chronologisch neuesten/jüngsten Datensatzes frühere Namensformen: Erfassung und Kennzeichnung im jeweils neuesten Datensatz Ausnahme: Datensätze für früher selbstständige Orte, die heute Ortsteile bilden, werden bei Bedarf verwendet. GND-Schulung ÜR: Sacherschließung

153 153 Beispiele: GND-Schulung ÜR: Sacherschließung 151 Sankt Petersburg 451 Sankt-Peterburg 451 Leningrad$4naaf 451 Petrograd$4naaf 551 !...!Leningrad$4nazw 551 !...!Petrograd$4nazw 680 Für die Sacherschließung wird nur dieser Datensatz verwendet wird verwendet 151 Leningrad 551 !...!Petrograd$4vorg 551 !...!Sankt Petersburg$4nach wird nicht verwendet Aber: Charlottenburg$gBerlin [vor 1920] Berlin-Charlottenburg [ ] Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf [seit 2001] Werden für den jeweils zutreffenden Zeitraum verwendet!

154 154 Regensburger Verbundklassifikation GND-Schulung

155 155 Die RVK-Normsätze werden im SWB in einem Format abgebildet, das sich eng an MARC Classification orientiert Die Satzart ist Tk im Feld 011 kr wird gekennzeichnet, dass es sich um eine RVK-Notation handelt. GND-Schulung RVK

156 156 Beispiel: GND-Schulung RVK

157 157 Format: 153: Notation und Benennung 453: Registerbegriffe 553: Abbildung der Hierarchieebenen GND-Schulung RVK

158 158 Lokale Sacherschließung GND-Schulung

159 159 Die lokalen Schlagwortsätze werden im selben Format wie (über-) regionalen GND-Sätze abgebildet Die Satzart für alle lokalen Schlagwörter ist Td GND-Schulung Lokale Schlagwörter

160 160 Beispiele: GND-Schulung Lokale Schlagwörter

161 161 Erfassung: Bitte bei der Vergabe von lokalen Schlag- wörtern immer einen Steuerbuchstaben angeben! Wenn man mit lokalen Schlagwortsätzen verknüpfen will, muss auch ein Steuerbuchstabe explizit vor der zu verknüpfenden PPN angegeben werden! GND-Schulung Lokale Schlagwörter

162 162 Die lokalen Notationen werden im selben Format wie RVK-Normsätze (MARC Classification) abgebildet Die Satzart für alle lokalen Notationen ist Te GND-Schulung Lokale Notationen

163 163 Beispiele: GND-Schulung Lokale Notationen

164 164 Die lokalen Eppelsheimer-Notationen werden im selben Format wie RVK- Normsätze (MARC Classification) abgebildet Die Satzart für alle lokalen Eppelsheimer- Notationen ist Th GND-Schulung Lokale Eppelsheimer

165 165 eine SYKA-Notation ist gekennzeichnet mit 011 ea eine LÄKA-Notation ist gekennzeichnet mit 011 eb eine BIOKA-Notation ist gekennzeichnet mit 011 ec eine OrtsKA-Notation ist gekennzeichnet mit 011 ed GND-Schulung Lokale Eppelsheimer

166 166 Beispiele: GND-Schulung Lokale Eppelsheimer

167 167 GND-Schulung Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

168 168 GND im BSZ: Katalogisierungshandbuch: Gemeinsame Normdatei (GND) auf unseren Wiki-Seiten: https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=v-team:katalogisierung:normdaten:gnd:start Sacherschließung auf unseren Wiki-Seiten: https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=v-team:katalogisierung:normdaten:sacherschliessung -Adresse des Verbund-Teams: -Adresse für RDA-Fragen: GND-Schulung Noch Fragen?

169 169 RDA-Informationsseite (öffentlich): https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=v-team:katalogisierung:doku:regelwerke Wiki für die Schulungsunterlagen (Passwortgeschützter Bereich): https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=v-team:katalogisierung:schulungen GND-Schulung WWW-Seiten des BSZ

170 170 GND-Seite der DNB: https://wiki.dnb.de/display/ILTIS/Informationsseite+zur+GND RDA-Info-Wiki: Einführung der RDA im deutschsprachigen Raum https://wiki.dnb.de/display/RDAINFO/RDA-Info GND-Schulung Infoseiten der DNB


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