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Joseph von Eichendorff Es schienen so golden die Sterne, Splendevano d'oro le stelle Am Fenster ich einsam stand io stavo in piedi alla finestra da solo.

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Präsentation zum Thema: "Joseph von Eichendorff Es schienen so golden die Sterne, Splendevano d'oro le stelle Am Fenster ich einsam stand io stavo in piedi alla finestra da solo."—  Präsentation transkript:

1 Joseph von Eichendorff Es schienen so golden die Sterne, Splendevano d'oro le stelle Am Fenster ich einsam stand io stavo in piedi alla finestra da solo Und hörte aus weiter Ferne e udivo in lontananza Ein Posthorn im stillen Land. il corno del postiglione nella quieta campagna

2 Das Herz mir im Leib entbrennte, Bruciava nel petto il mio cuore Da hab' ich mir heimlich gedacht: Dentro di me allora ho pensato Ach wer da mitreisen könnte chi potrebbe mai viaggiare In der prächtigen Sommernacht! nella splendida notte estiva

3 Zwei junge Gesellen gingen Due giovani se ne andavano (erano in viaggio) Vorüber am Bergeshang, lungo il pendio del monte, Ich hörte im Wandern sie singen Io li sentivo cantare mentre viaggiavano Die stille Gegend entlang: Per la silente contrada

4 Von schwindelnden Felsenschlüften, di vertiginose gole rupestri, Wo die Wälder rauschen so sacht, dove i boschi stormiscono piano, Von Quellen, die von den Klüften di sorgenti che dalle fessure Sich stürzen in die Waldesnacht. precipitano nelle tenebre del bosco

5 Sie sangen von Marmorbildern, Cantavano di figure di marmo Von Gärten, die über'm Gestein di giardini, che sulla roccia In dämmernden Lauben verwildern, nel fogliame indistinto inselvatichiscono Palästen im Mondenschein, di palazzi al chiaro dj luna

6 Wo die Mädchen am Fenster lauschen, dove le ragazze alla finestra stanno in ascolto Wann der Lauten Klang erwacht quando il suono dei liuti si desta Und die Brunnen verschlafen rauschen e le fontane sonnolente mormorano In der prächtigen Sommernacht. nella magnifica notte estiva.

7 In der ersten Strophe sehen wir draußen die weite nächtliche Landschaft und drinnen, im engen Zimmer, am Fenster den Dichter. Er steht »einsam« an der Grenze zwischen dem engen Raum seiner kleinen Welt und der weiten Landschaft, die ihn hinauslockt: »Ach, wer da mitreisen könnte...« Das Posthorn ruft. Woher kommt die Postkutsche? Wohin fährt sie? Das weiß man nicht. Sie weckt nur die Sehnsucht nach der Ferne, und das auch mitten in der Nacht. Ach wer da mitreisen könnte

8 In der zweiten Strophe wird der Gedanke an das Reisen wiederholt: zwei junge Menschen wandern vorbei und singen von einer düsteren, romantischen Naturlandschaft mit Felsen, Wäldern, Quellen und Abgründen.

9 In der dritten Strophe singen die zwei Wanderer nicht mehr von einer Naturlandschaft, sondern von einer Kunstlandschaft : ein Traum mit Marmorstatuen, Gärten, Lauben und Palästen entsteht vor uns. Hier hören wir nicht mehr das Posthorn, sondern die Laute. Hier stürzen sich nicht mehr Quellen in die Waldesnacht, sondern Brunnen rauschen verschlafen. Die Sehnsucht hat den Dichter in eine südliche Landschaft geführt, wahrscheinlich nach Italien, das schon immer der Traum deutscher Dichter war.


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