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Il giovane Thomas Mann XXII Königliche Hoheit (1909) Un romanzo allegorico.

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Präsentation zum Thema: "Il giovane Thomas Mann XXII Königliche Hoheit (1909) Un romanzo allegorico."—  Präsentation transkript:

1 Il giovane Thomas Mann XXII Königliche Hoheit (1909) Un romanzo allegorico

2 Schon was Sie mir mündlich darüber sagten, zeigte mir zu meiner Genugthuung, daß Sie die Erzählung, ihren Absichten nach, zu würdigen wissen. Sie brauchten auch das Wort Allegorie, und dieses Wort ist ja ästhetisch recht sehr in Verruf. Mir scheint trotzdem die poetische Allegorie von großen Maßen eine hohe Form zu sein, und man kann, scheint mir, den Roman nicht besser erhöhen, als indem man ihn ideell und konstruktiv macht. (an Hugo von Hofmannsthal, )

3 Unallegoria di Giotto ( ), nella Cappella degli Scrovegni: La Giustizia

4 Unaltra allegoria di Giotto (lInvidia)

5 Unallegoria di Jacques Callot ( ): LInvidia

6 Die Allegorie verwandelt die Erscheinung in einen Begriff, den Begriff in ein Bild, doch so, daß der Begriff im Bilde immer noch begrenzt und vollständig zu halten und zu haben und an demselben auszusprechen sei. Die Symbolik verwandelt die Erscheinung in Idee, die Idee in ein Bild, und so, daß die Idee im Bild immer unendlich wirksam und unerreichbar bleibt und, selbst in allen Sprachen ausgesprochen, doch unaussprechlich bliebe. (J. W. Goethe, Maximen und Reflexionen)

7 Es ist ein großer Unterschied, ob der Dichter zum Allgemeinen das Besondere sucht oder im Besondern das Allgemeine schaut. Aus jener Art entsteht Allegorie, wo das Besondere nur als Beispiel, als Exempel des Allgemeinen gilt; die letztere aber ist eigentlich die Natur der Poesie, sie spricht ein Besonderes aus, ohne ans Allgemeine zu denken oder darauf hinzuweisen. Wer nun diese Besondere lebendig faßt, erhält zugleich das Allgemeine mit, ohne es gewahr zu werden, oder erst spät. (J. W. Goethe, Maximen und Reflexionen)

8 Die Forderung der absoluten Kunstdarstellung ist: Darstellung mit völliger Indifferenz, so nämlich, daß das Allgemeine ganz das Besondere, das Besondere zugleich das ganze Allgemeine ist, nicht es bedeutet (Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Philosophie der Kunst, 1802)

9 Wenn nun der Zweck aller Kunst Mittheilung der aufgefaßten Idee ist, […] wenn ferner das Ausgehn vom Begriff in der Kunst verwerflich ist, so werden wir es nicht billigen können, wenn man ein Kunstwerk absichtlich und eingeständlich zum Ausdruck eines Begriffes bestimmt: dieses ist der Fall in der Allegorie. Eine Allegorie ist ein Kunstwerk, welches etwas Anderes bedeutet, als es darstellt. Aber das Anschauliche, folglich auch die Idee, spricht unmittelbar und ganz vollkommen sich selbst aus, und bedarf nicht der Vermittelung eines Ändern, wodurch es angedeutet werde. Was also, auf diese Weise, durch ein ganz Anderes angedeutet und repräsentirt wird, weil es nicht selbst vor die Anschauung gebracht werden kann, ist allemal ein Begriff. Durch die Allegorie soll daher immer ein Begriff bezeichnet und folglich der Geist des Beschauers von der dargestellten anschaulichen Vorstellung weg, auf eine ganz andere, abstrakte, nicht anschauliche, geleitet werden, die völlig außer dem Kunstwerke liegt: hier soll also Bild oder Statue leisten, was die Schrift, nur viel voll- kommener, leistet. (Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung)


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