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Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 1 Titel Pflanzenphysiologie Thomas Boller Frühlingsemester 2010 Montag, 8 – 10 www.plantbiology.unibas.ch/teaching/pflanzenphysiologie/index.htm.

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1 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 1 Titel Pflanzenphysiologie Thomas Boller Frühlingsemester 2010 Montag, 8 – 10 Dass ich erkenne, was die Welt Im innersten zusammenhält, Schau alle Wirkungskraft und Samen...

2 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 2 Titel Pflanzenphysiologie Thomas Boller Frühlingsemester 2010 Montag, 8 – 10 Dass ich erkenne, was die Welt Im innersten zusammenhält, Schau alle Wirkungskraft und Samen... Drum hab ich mich der Magie ergeben, Ob mir durch Geistes Kraft und Mund Nicht manch Geheimnis werde kund, Dass ich nicht mehr mit saurem Schweiss Rede von dem, was ich nicht weiss, Dass ich erkenne, was die Welt Im Innersten zusammenhält, Schau alle Würkungskraft und Samen Und tu nicht mehr in Worten kramen. Faust

3 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 3 Internet: Abteilung Pflanzenphysiologie Internet: Botanisches Institut, Abteilung Pflanzenphysiologie

4 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 4 Internet: Teaching Internet: Teaching in Plant Biology

5 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 5 Internet: Pflanzenphysiologie Internet: Vorlesung Pflanzenphysiologie

6 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 6 Internet: Programm der Vorlesung Internet: Programm

7 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 7 Internet: Pflanzenphysiologie Internet: Vorlesung Pflanzenphysiologie

8 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 8 Internet: Login zu den Downloads pflanzenphysiologie boller

9 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 9 Internet: Downloads

10 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 10 Internet: Downloads

11 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 11 Internet: Teaching Internet: Teaching in Plant Biology

12 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 12 Internet: Pflanzenbiologische Studien

13 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 13 Internet: Teaching Internet: Teaching in Plant Biology

14 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 14 Agrarökologie und Nachhaltigkeit Vorlesung Bio-5: Agrarökologie und Nachhaltigkeit Andres Wiemken Beginn: Freitag, 12. März, 15:15-17:00 Hörsaal Botanisches Institut, Schönbeinstrasse 6

15 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 15 Internet: Teaching Internet: Teaching in Plant Biology

16 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 16 Praktikum in Pflanzenphysiologie Internet: Praktikum in Pflanzenphysiologie Vorbesprechung: Dienstag, , 13:30 Hörsaal Botanisches Institut, Schönbeinstrasse 6

17 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 17 Details Praktikum in Pflanzenphysiologie Praktikum in Pflanzenphysiologie: Details

18 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 18 Blockkurs Pflanzenphysiologie Fünftes Semester: Blockkurs Pflanzenbiologie! 13./20. September bis 11./12. November 2010

19 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 19 Blockkurs Pflanzenphysiologie: Details Details zum Blockkurs Pflanzenbiologie Daten für den Blockkurs Pflanzenbiologie: erste acht Wochen des Herbstsemesters 2010 Die Feldwoche in Sent wird doppelt geführt: September 2010 (= vor Semesterbeginn) September 2010 (= erste Semesterwoche) Labor-Teil des Blockkurses: 27. September Oktober 2010 Prüfung: 11./12. November 2010

20 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 20 Internet: Pflanzenphysiologie Zurück zur Vorlesung!

21 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 21 Einführungs-Fragen Wer kann Berührungen hundertmal empfindlicher wahrnehmen als wir mit unsern Fingerspitzen? Wer lebt allein von Licht und Luft? Wer wird hundertmal älter als wir? Es ist leicht zu erraten: Die Pflanzen! Einführende Fragen

22 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 22 Wer kann Berührungen hundertmal empfindlicher wahrnehmen als wir mit unsern Fingerspitzen? Wer lebt allein von Licht und Luft? Wer wird hundertmal älter als wir? Frage: Fühligkeit Es ist leicht zu erraten: Die Pflanzen! Einführende Fragen

23 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 23 Schon Charles Darwin interessierte sich für die pflanzlichen Sinnesleistungen. Er stellte fest, dass Ranken von verschiedenen Pflanzen auf Berührungsreize mit einem Wollfaden zehn- bis hundertmal empfindlicher reagieren als menschliche Fingerkuppen. Ranken

24 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 24 Wer kann Berührungen hundertmal empfindlicher wahrnehmen als wir mit unsern Fingerspitzen? Wer lebt allein von Licht und Luft? Wer wird hundertmal älter als wir? Frage: Licht und Luft Es ist leicht zu erraten: Die Pflanzen! Einführende Fragen

25 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 25 Tillandsia usneoides, das "Spanische Moos", lebt buchstäblich von Luft und Licht. Diese Pflanze aus der Familie der Bromeliaceae hat keine Wurzeln. Dafür absorbiert sie den Morgentau über spezielle Blattdrüsen. Tillandsia usneoides

26 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 26 Wer kann Berührungen hundertmal empfindlicher wahrnehmen als wir mit unsern Fingerspitzen? Wer lebt allein von Licht und Luft? Wer wird hundertmal älter als wir? Frage: Wer wird hundertmal älter als wir? Es ist leicht zu erraten: Die Pflanzen! Einführende Fragen

27 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 27 Pinus longaeva in den White Mountains an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada - mehrere tausend Jahre alt und immer noch blühend (wenigstens teilweise...) Pinus longaeva

28 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 28 Wer kann Berührungen hundertmal empfindlicher wahrnehmen als wir mit unsern Fingerspitzen? Wer lebt allein von Licht und Luft? Wer wird hundertmal älter als wir? Die Pflanzen haben schon vor Urzeiten das "Internet" erfunden: Zusammen mit Pilzen etablierten sie das sogenannte WWW (Wood-Wide Web): Im Wald sind die Bäume über Pilzbrücken miteinander verbunden und können auf diese Weise miteinander kommunizieren. Und wer hat das WWW erfunden? Natürlich die Pflanzen! PS: WWW Einführende Fragen

29 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 29 In unsern Wäldern sind die ausgewachsenen Bäume und ihre Sämlinge über ein unter- irdisches Netz von Mykorrhiza- Pilzen ("Wood-Wide Web", WWW) verknüpft. Die erwach- senen Bäume können via das WWW kommunizieren und möglicherweise die Sämlinge und Jungpflanzen ernähren. Wood-Wide Web Darstellung von Vreni Wiemken, 2002

30 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 30 Titelseiten Skript Skript, p. 1-2 Programm der Vorlesung

31 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 31 Lehrbücher (Strasburger, Lüttge, Nultsch) Lehrbücher Skript, p. 3

32 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 32 Lehrbücher (Bild) Weitere Lehrbücher Skript, p. 3

33 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 33 Lehrbücher (Synopsis) Synopsis zu den verwendeten Lehrbüchern Skript, p. 4

34 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 34 I. EINLEITUNG 1. Können Pflanzen fühlen? Lebensäusserungen und Reizbarkeit der Pflanzen. Rückblenden: Enzyme als Biokatalysatoren und zentrale Funktionsträger von Lebens- prozessen. Vom Gen zum Enzym: das zentrale Dogma der Biologie. Einleitung Skript, p. 5

35 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 35 Reiz-Empfindlichkeit von Menschen und Pflanzen Vergleich Reizempfindlichkeit Skript, p. 6

36 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 36 Phycomyces blakesleeanus als Modell-Objekt I feel that if I make a serious experimental research effort (necessarily a very strenuous exercise) it should be in Phycomyces. I am still convinced that Phycomyces is the most intelligent primitive eukaryote and as such capable of giving access to the problems that will be central in the biology of the next decades. If I drop it, it will die. If I push it, it may yet catch on as phage... caught on. Since I invested 25 years in this venture I might as well continue. I do not expect to make great discoveries, but If I continue to do the spade work my successors may do so. Max Delbrück (Nobel Prize 1969), on his seventieth birthday Phycomyces / Delbrück Bilder aus dem WWW

37 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 37 Wachstum in diffusem Licht Phycomyces blakesleeanus als Modell-Objekt Phycomyces / diffuses Licht Bild aus dem WWW

38 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 38 Wachstum in Richtung Lichtquelle (Phototropismus) Phycomyces blakesleeanus als Modell-Objekt Phycomcyes / Phototropismus Bild aus dem WWW

39 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 39 Phycomyces blakesleeanus als Modell-Objekt Phycomyces / Delbrück Bild aus dem WWW Seitliches Licht 1 mm

40 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 40 Phycomyces: Skript Wachstum im Dunkel Wachstum bei seitlicher Belichtung Licht Schwer- kraft Resultante Licht Photo- rezeptor Wachstum zum Licht Perzeption-Transduktion: Das Beispiel von Phycomyces Skript, p. 7

41 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 41 SinnesleistungRezeptorReizschwelle beim Menschen Reizschwelle bei Pflanzen und Mikroorganismen GesichtssinnPhoto- rezeptor 100 Lichtquanten für das Auge bzw. 10 Lichtquanten, die von der Retina absorbiert werden (McBurney und Collings, 1977). Für eine dunkel- adaptierte Stäbchenzelle: 1 Lichtquant (Hecht et al., 1942) Phycomyces- Sporangiophor: 500 Lichtquanten, 440 nm Wellenlänge (Bergman et al., 1969) Samen von Salat (Lactuca sativa), Keiminduktion: 7 Lichtquanten, 660 nm Wellenlänge (Blaauw et al., 1976) GehörsinnAudio- rezeptor Pa (ca mbar), d.h. eine Grössen- ordnung über der Brown- schen Bewegung von Flüssigkeitsmolekülen in der Endolymphe, die das innere Ohr ausfüllt (Davis, 1959) bis heute nicht nachgewiesen Reizempfindlichkeit: Auge, Ohr Vergleich der Reiz-Empfindlichkeit: Auge, Ohr Skript, p. 6

42 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 42 Chemischer Sinn: Pflanzliche Zellkulturen als Modell-Objekt Chemischer Sinn: Elicitoren Bioassay mit pflanzlichen Zellkulturen Substanz X inaktiv aktiv Fragestellung: Können Pflanzen Pilze "riechen"? Reizantwort: pH-"Sprung" Skript, p. 7

43 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 43 Chemischer Sinn: Pflanzliche Zellkulturen als Modell-Objekt Dosis-Wirkungskurve für die Alkalinisierungsantwort in Abhängigkeit der Konzentration von Chitinbruchstücken Chitin als Elicitor "self" "non-self" Chitin = Polymer aus N-Acetylglucosamin (Hauptkomponente von Pilzzellwänden) Schwellenwert: M Skript, p. 7

44 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 44 Resultat der Forschungsarbeit: Originalpublikation Resultat der Forschung: Originalpublikation Wissenschaftliche Zeitschrift Autoren "Web of Science": Datenbank aller Publikationen, welche eine gegebene frühere Publikationen zitieren Beispiel: Felix et al. (Plant Journal 4, 307 – 316, 1993) wurde bis heute 209mal zitiert Nicht im Skript

45 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 45 SinnesleistungRezeptorReizschwelle beim Menschen Reizschwelle bei Pflanzen und Mikroorganismen Geschmacks- sinn Chemo- rezeptor M Kochsalz in Wasser Tomatenzellen: M Chitinbruchstücke (Boller, 1995) GeruchssinnChemo- rezeptor M Ethylmercaptan (McBurney and Collings, 1977) Tomatenpflanzen: M Ethylen (Abeles, 1992) Reizempfindlichkeit: Zunge, Nase Gedankenexperiment: Ein Champignon, gut gemixt, im Schwimmbad zu St. Jakob aufgelöst Chitinkonzentration liegt immer noch 100fach über der Reizschwelle! Vergleich der Reiz-Empfindlichkeit von Mensch und Pflanze Skript, p. 6

46 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 46 Drüsenhaare von Sonnentau (Drosera rotundifolia) Sonnentau (Drosera rotundifolia) Bild:

47 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 47 Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) Bild:

48 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 48 Venusfliegenfalle in action Dionaea muscipula in action... Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) Dionaea muscipula in Aktion

49 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 49 Fütterung des Greifvogels, pardon, der "Greifpflanze"...

50 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) , die Pflanze, die auf zwei zählen kann! Fühlborsten Dionaea

51 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 51 SinnesleistungRezeptorReizschwelle beim Menschen Reizschwelle bei Pflanzen und Mikroorganismen TastsinnMechano­ rezeptor 10 mg Belastung auf Fingerspitzen (McBurney and Collings, 1977) Sonnentau: 0.32 mg Belastung auf Drüsenhaare (Darwin, 1896) Temperatur- sinn Thermo- rezeptor °C s -1 Temperaturänderung auf der Haut (Hardy und Oppel, 1937) °C Temperaturgradient durch das Pseudoplasmodium von Dictyostelium discoideum (Poff und Skokut, 1977) Gleich- gewichtssinn Gravi- rezeptor 0.04 cm s -2 Tangentialbeschleunigung im Labyrinth des Innenohrs Haferkeimlinge: 1.4 cm s -2 Schwerkraftwirkung (für 68 Stunden) (nach W. Shropshire, in Encyclopedia of Plant Physiology, Haupt und Feinlieb, Herausgeber, 1979, verändert) Vergleich der Reiz-Empfindlichkeit von Mensch und Pflanze Reizempfindlichkeit: Berührung, Temperatur, Gleichgewicht Charles Darwin: The power of movement in plants Skript, p. 6

52 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 52 Gleichgewichtssinn: Wurzelspitzen Wachstum in Richtung der Schwerkraft (Gravitropismus) Gravitropismus

53 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 53 SinnesleistungRezeptorReizschwelle beim Menschen Reizschwelle bei Pflanzen und Mikroorganismen TastsinnMechano­ rezeptor 10 mg Belastung auf Fingerspitzen (McBurney and Collings, 1977) Sonnentau: 0.32 mg Belastung auf Drüsenhaare (Darwin, 1896) Temperatur- sinn Thermo- rezeptor °C s -1 Temperaturänderung auf der Haut (Hardy und Oppel, 1937) °C Temperaturgradient durch das Pseudoplasmodium von Dictyostelium discoideum (Poff und Skokut, 1977) Gleich- gewichtssinn Gravi- rezeptor 0.04 cm s -2 Tangentialbeschleunigung im Labyrinth des Innenohrs Haferkeimlinge: 1.4 cm s -2 Schwerkraftwirkung (für 68 Stunden) (nach W. Shropshire, in Encyclopedia of Plant Physiology, Haupt und Feinlieb, Herausgeber, 1979, verändert) Vergleich der Reiz-Empfindlichkeit von Mensch und Pflanze Reizempfindlichkeit: Berührung, Temperatur, Gleichgewicht Skript, p. 6

54 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 54 Rückblende 1: Enzyme als Biokatalysatoren und zentrale Funktionsträger von Lebensprozessen Die zentralen Funktionsträger der Lebensprozesse in jeder Zelle sind die Enzyme. Enzyme, in aller Regel Proteine (Eiweisse), sind hochspezifische Biokatalysatoren. Sie katalysieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip die Umsetzung von ganz bestimmten Substraten in ganz bestimmte Produkte. Ein Beispiel dafür ist die Invertase, welche die Spaltung des Zuckers Saccharose in ihre Grundbausteine Fructose und Glucose katalysiert. Rückblende: Enzyme Rückblende 1 Skript, p. 5

55 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 55 Schema Enzym-Katalyse "induced fit" Saccharose Glucose + Fructose Enzyme = Biokatalysatoren Herabsetzung der Aktivierungsenergie!! Enzyme als Bio-Katalysatoren Skript, p. 8

56 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 56 Lineweaver-Burk-Plot Biochemische Charakterisierung von Enzymen Graphische Darstellung der Rohdaten: "Normalverhalten" "Sättigung" Abweichender experimenteller Befund: "Sigmoide Kurve" Enzym-Kinetik nach Michaelis-Menten: Es lassen sich K M und V max ableiten! Allosterisches Verhalten des Enzyms: Die Konzentration des "Substrats" be- einflusst die katalytischen Eigenschaf- ten des Enzyms! Skript, p. 8

57 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 57 Aufbau der Aminosäuren Die 20 Bausteine - "proteinogene" Aminosäuren Skript, p. 9

58 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 58 Primär- und Sekundärstruktur Primär- und Sekundärstruktur von Proteinen 4 Aminosäuren: Kombinations- Möglichkeiten? 20 4 = 160'000! Skript, p. 9

59 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 59 Rückblende 2: Vom Gen zum Enzym: das zentrale Dogma der Biologie. Die Lebensäusserungen jeder Zelle sind in ihren Genen festgelegt. Das zentrale Dogma der Biologie hält fest, dass die Gene durch lineare Abschnitte der DNA (Desoxyribo­nukleinsäure) der Zelle repräsentiert werden. Bei Eukaryonten (Pflanzen, Tiere, Pilze) ist der Hauptteil der DNA im Zellkern lokalisiert. Diese DNA kann als Blueprint (Bauanleitung) für die Zelle betrachtet werden. Die Information wird im Zellkern in die sogenannte mRNA (Messenger- Ribonukleinsäure) umgeschrieben (Transkription) und ins Cytoplasma exportiert. Dort wird die mRNA an den Ribosomen abgelesen und in ein Protein übersetzt (Translation). Der Königsweg des zentralen Dogmas kann wie folgt charakterisiert werden: DNA mRNA Enzym (Protein) Rückblende: Zentrales Dogma Rückblende 2 Skript, p. 5

60 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 60 Schema zentrales Dogma Das zentrale Dogma der Molekularbiologie Skript, p. 10

61 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 61 Orte der Transkription und Translation Skript, p. 10

62 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 62 Doppel-Helix Die DNA-Doppelhelix Skript, p. 10

63 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 63 Basenpaarung Bausteine der DNA und Basenpaarung Purin-Basen Pyrimidin-Basen Skript, p. 10

64 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 64 Transkription Transkriptions- Maschinerie bei Eukaryonten Regulatorischer Bereich Katalytischer Bereich Skript, p. 11

65 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 65 Translation an Ribosomen Translation: Proteinbiosynthese an Ribosomen mRNA mit Triplett-Code Ribosomen als Proteinsynthese- Fabriken Skript, p. 11

66 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 66 Dessert und Frage der Woche Skript, p. 12

67 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 67 David Dusenbery (Georgia Institute of Technology) wrote a book on "Life at small scale", published in the Scientific American Library. Buch von Dusenbery Verhaltensbiologie bei Mikroorganismen Skript, p. 12

68 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 68 Pilobolus, Schema Sporangium, mit Sporen gefüllt Sporangienträger: unter Hochdruck! Abschuss-Vorrichtung von Pilobolus und Sphaerobolus Aus dem Buch von Dusenbery (Life at small scale)

69 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 69 Pilobolus, Bild Pilobolus umbonatus Aus dem Buch von Dusenbery (Life at small scale)

70 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 70 Pilobolus, Bild vergrössert Sporangium, mit Sporen gefüllt Sporangien- träger: unter Hochdruck! Pilobolus umbonatus: Abschuss-Vorrichtung Aus dem Buch von Dusenbery (Life at small scale)

71 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 71 Das Experiment von Hally Jolivette (1910): Auf welche Weise zielt Pilobolus aufs Licht? Experiment von Hally Jolivette Skript, p. 12

72 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 72 Resultat des Experiments Skript, p. 12

73 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 73 Das Experiment von Hally Jolivette (1910): Auf welche Weise zielt Pilobolus aufs Licht? Experiment von Hally Jolivette Skript, p. 12 Einzel-Ziel wird erkannt. Keine "Integration" der Lichtreize!

74 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 74 Zierkirsche "Hally Jolivette", benannt von Karl Sax (Direktor des Arnold Arboretum) nach dem "maiden name" seiner Frau Wer war Hally Jolivette? Zierkirsche Hally Jolivette

75 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 75 Sporangienträger nach Wachstum in diffusem Licht Zur Frage der Woche: Phycomyces blakesleeanus Phycomyces / diffuses Licht

76 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 76 Phycomyces blakesleeanus und der siebte Sinn Phycomyces und der siebte Sinn Skript, p. 12

77 Pflanzenphysiologie 01 (1. März 2010) - 77 Frage der Woche: Phycomyces und der siebte Sinn Phycomyces blakesleeanus, ein nie- derer Pilz, der in frischem Kompost wächst, strebt mit seinem Sporan- gium an die Oberfläche des Kompost- haufens: Er kann sich nach Licht, Schwerkraft und chemischen Reizen orientieren. Besonders interessant ist die sogenannte avoidance response (Berührungsscheu): Er kann einem in die Nähe gebrachten Gegenstand ausweichen, ohne ihn zu berühren, und dies auch in vollkommener Dunkelheit. Worauf basiert dieser "siebte Sinn"? Über welche Signale kann der Pilz das Hindernis wahrnehmen und die Berührung vermeiden? Frage der Woche: Phycomyces Skript, p. 12


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