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Institut für Slawistik, Graz 31.03.2009 Die Bosančica und das lateinische Schriftsystem Bosančica i Latinica.

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Präsentation zum Thema: "Institut für Slawistik, Graz 31.03.2009 Die Bosančica und das lateinische Schriftsystem Bosančica i Latinica."—  Präsentation transkript:

1 Institut für Slawistik, Graz Die Bosančica und das lateinische Schriftsystem Bosančica i Latinica (Kerstin Gruber) Institut für Slawistik, Graz Branko Tošović: Proseminar zur Synchronie des B/K/S Schriftsysteme in den slawischen Sprachen

2 2 Die Bosančica Eine Sonderform der westlichen Kyrillica Entwicklung / Einflüsse:Entwicklung / Einflüsse: Übernahme der Serben des kyrillischen Alphabets aus Bulgarien,Übernahme der Serben des kyrillischen Alphabets aus Bulgarien, anfangs aber Abschriften der Bücher aus glagolitischen Vorlagen. Abstammung der kyrillischen Graphik mit dem Hauptmerkmal: anfangs aber Abschriften der Bücher aus glagolitischen Vorlagen. Abstammung der kyrillischen Graphik mit dem Hauptmerkmal: - Übernahme russischer Schreibgewohnheiten durch Erzbischof Sava (1174 – 1235) als Mönch am Athos: - Übernahme russischer Schreibgewohnheiten durch Erzbischof Sava (1174 – 1235) als Mönch am Athos:

3 3 Entwicklung Ostkyrillischer Einfluss der Schule der Raška durch Türkeneroberung und Flucht bulgarischer Gebildeter: Orthographiereform des Patriarchen Evtimiji.Ostkyrillischer Einfluss der Schule der Raška durch Türkeneroberung und Flucht bulgarischer Gebildeter: Orthographiereform des Patriarchen Evtimiji. Westkyrillisches Gebiet lässt sich in drei Zonen teilen: Bosnien, Split – Poljica und Dubrovnik.Westkyrillisches Gebiet lässt sich in drei Zonen teilen: Bosnien, Split – Poljica und Dubrovnik. Kulturhistorische Gegebenheiten lassen verschiedene Schrifttypen entstehen, das begovsko pismo der Mohammedaner (Südslaven m. kroat. Muttersprache).Kulturhistorische Gegebenheiten lassen verschiedene Schrifttypen entstehen, das begovsko pismo der Mohammedaner (Südslaven m. kroat. Muttersprache).

4 4 Bosančica, 1750 Eine Versammlung von Richtern der Gemeinde Poljica bestätigt die Rechtsgültigkeit von zwei Urkunden aus dem Jahr Ausschnitt.

5 5 Bosančica, Poljica – Typ, Don Vukivečić erbittet die freigwordene Pfarrstelle beim Erzbischof von Split

6 6 Denkmäler Im bosnischen Raum ist eine große Zahl epigraphischer Denkmäler erschlossen: Im bosnischen Raum ist eine große Zahl epigraphischer Denkmäler erschlossen: Sog. stećci (sog. stećak), volkstümlich mramori: – Steinquader auf Gräberfeldern, Quellen zur Erforschung des BogomilentumsSog. stećci (sog. stećak), volkstümlich mramori: – Steinquader auf Gräberfeldern, Quellen zur Erforschung des Bogomilentums Inschriften unbeholfen, linksläufig, ländliche Steinmetze konnten nicht lesen und trugen Vorzeichnungen oft verkehrt aufInschriften unbeholfen, linksläufig, ländliche Steinmetze konnten nicht lesen und trugen Vorzeichnungen oft verkehrt auf

7 7 Formbeispiele Diese bosanska lapidarna ćirlica zeigt die westkyrillische Graphik und Formen der serbischen Kanzleiminuskel.Diese bosanska lapidarna ćirlica zeigt die westkyrillische Graphik und Formen der serbischen Kanzleiminuskel.

8 8 Denkmäler Ältere bosnische Handschriften tragen Spuren von Glagolica (12. und 13. Jh.)Ältere bosnische Handschriften tragen Spuren von Glagolica (12. und 13. Jh.) Bosnische – kyrillische Inschriften in BenediktinerklösternBosnische – kyrillische Inschriften in Benediktinerklöstern in Bosančica gedruckte katholische Gebetsbücherin Bosančica gedruckte katholische Gebetsbücher Erstes Buch über die Bosančica: Verfasser Ivan Brčić aus Zadar (19.Jh)Erstes Buch über die Bosančica: Verfasser Ivan Brčić aus Zadar (19.Jh) Nutzung der B. für private Briefwechsel war noch gängig, Fähigkeit der Beherrschung mehr als eines Alphabets zum Vorrecht weniger Gebildeter geworden.Nutzung der B. für private Briefwechsel war noch gängig, Fähigkeit der Beherrschung mehr als eines Alphabets zum Vorrecht weniger Gebildeter geworden.

9 9 Bosančica 1745, Bittbrief des P. Guardian von Fojnica, Ausschnitt

10 10 Beobachtungen Sehr unterschiedliche GesamtbilderSehr unterschiedliche Gesamtbilder Keine ausgebildete Kanzleinorm außer bei den bosnischen Franziskanern, deutliche Ausbildung einer kultivierten KanzleischriftKeine ausgebildete Kanzleinorm außer bei den bosnischen Franziskanern, deutliche Ausbildung einer kultivierten Kanzleischrift

11 11 Norm – Alphabet Die Wiedergabe von lj und nj durch ist charakteristisch für die franziskanische Bosančica.

12 12 Klosterchronik von Foijnica, 1757, Archiv; deutlich lesbar und regelmäßig

13 13 Schriftweisen Schriftweisen: Buchstaben entwickelten sich weiter, Schriften des 15. Jh. haben kurz abgehackte Faktur, 17. und 18. Jh. barocker Schwung:Schriftweisen: Buchstaben entwickelten sich weiter, Schriften des 15. Jh. haben kurz abgehackte Faktur, 17. und 18. Jh. barocker Schwung: Bosančica, Franziskaner – Kursive. Bosančica, Franziskaner – Kursive. Buchstabenentwicklung ähnlich wie in der russischen Skoropis´:Buchstabenentwicklung ähnlich wie in der russischen Skoropis´: in Bosnien blieb das quadratische als Leitbild und tauchte in späteren Schriften immer wieder auf.in Bosnien blieb das quadratische als Leitbild und tauchte in späteren Schriften immer wieder auf.

14 14 Besonderheiten Das bosnische Alphabet enthält Buchstaben, die sonst nirgends in der Kyrillica vorkommenDas bosnische Alphabet enthält Buchstaben, die sonst nirgends in der Kyrillica vorkommen Leicht lesbar, da für jeden Buchstaben nur eine signifikante Form, die nur diesen einen Laut bezeichnet. Asketischer sparsamer Formenschatz.Leicht lesbar, da für jeden Buchstaben nur eine signifikante Form, die nur diesen einen Laut bezeichnet. Asketischer sparsamer Formenschatz. Bosnische katholische Geistlichkeit benutzten mehrere Alphabete durch italienische Ausbildung.Bosnische katholische Geistlichkeit benutzten mehrere Alphabete durch italienische Ausbildung.

15 15 Allgemeine conclusio Westliche Kyrillica basiert auf glagolitischer Graphik und volkssprachlicher Phonetik.Westliche Kyrillica basiert auf glagolitischer Graphik und volkssprachlicher Phonetik. Bosančica wurde teils mit lat. Schrift verflochten.Bosančica wurde teils mit lat. Schrift verflochten. Beide west – südslavischen Alphabete, die Bosančica und die Glagolica, haben sich entwickelt und sich den praktischen Erfordernissen angepasst, die B. wurde zur fließenden Kursive, beide wurden durch den Gebrauch gebrauchsfähiger.Beide west – südslavischen Alphabete, die Bosančica und die Glagolica, haben sich entwickelt und sich den praktischen Erfordernissen angepasst, die B. wurde zur fließenden Kursive, beide wurden durch den Gebrauch gebrauchsfähiger. Keines der beiden Alphabete wird heute verwendet.Keines der beiden Alphabete wird heute verwendet.

16 Die bosnische Sprache Bosanski jezik Republik Bosna i Hercegovina, BiH: Federacija BiH und Republika Srpska 4,55 Mill. EW Herkunft des Namens Bosna lt. Skok: Fluss Bosna, seit 17. Jh. belegt Bezeichnung der Einwohner: Bošnjanin im 14. Jh., Bošnjak im 15. Jh., Bosanac

17 17 Sprach – und Sprecherbezeichnung: Bosnisch/Bosniakisch, offizielle SprachbezeichnungBosnisch/Bosniakisch, offizielle Sprachbezeichnung Bošnjaci, seit 1993 ausschließlich als NationalitätsbezeichnungBošnjaci, seit 1993 ausschließlich als Nationalitätsbezeichnung Bosniaken (bosnisch-herzegowinische Muslime)Bosniaken (bosnisch-herzegowinische Muslime) Bosnier (bosnische Kroaten, bosnische Serben)Bosnier (bosnische Kroaten, bosnische Serben)

18 18 Auseinandergehende Bezeichnungen: Wechselnde ideol. und pol. Interessen, Grenzziehungen, TerritorialbezeichnungenWechselnde ideol. und pol. Interessen, Grenzziehungen, Territorialbezeichnungen Völkische KoexistenzVölkische Koexistenz Westliches und östliches ZivilisationserbeWestliches und östliches Zivilisationserbe Kroatische (katholische) Bosnier, serbische (orthodoxe) Bosnier, MoslemsKroatische (katholische) Bosnier, serbische (orthodoxe) Bosnier, Moslems

19 19 Sprache Westštokawischer Dialekt ist dominierende Sprachbasis im Gebiet des mittelaterlichen bosnischen Staates, Drina – Tal und östlich der Neretva ostšstokawisch, Unatal bis Westen Čakawisch.Westštokawischer Dialekt ist dominierende Sprachbasis im Gebiet des mittelaterlichen bosnischen Staates, Drina – Tal und östlich der Neretva ostšstokawisch, Unatal bis Westen Čakawisch. Bis zum Ende des sog. Zweiten Jugoslawiens (1946 – 1991): Serbokroatisch, Kroatoserbisch.Bis zum Ende des sog. Zweiten Jugoslawiens (1946 – 1991): Serbokroatisch, Kroatoserbisch.

20 20 SPRACHE: Phonologie, Grammatik und Syntax wie kroatisch, serbischPhonologie, Grammatik und Syntax wie kroatisch, serbisch Gemeinsamkeiten mit dem Kroatischen: Gemeinsamkeiten mit dem Kroatischen: Jekawische AusspracheJekawische Aussprache Schreibung der Futur – Formen, govorit ću(kroat.) vs. Govoriću (serb.)Schreibung der Futur – Formen, govorit ću(kroat.) vs. Govoriću (serb.) Bevorzugte Infinitivverwendung - hoću spavati (kroat.) vs. Hoću da spavamBevorzugte Infinitivverwendung - hoću spavati (kroat.) vs. Hoću da spavam Mit dem Serbischen:Mit dem Serbischen: Lexikalische Gemeinsamkeiten (hiljada «tausend», pozorište «Theater»)Lexikalische Gemeinsamkeiten (hiljada «tausend», pozorište «Theater») Lat. MonatsnamenLat. Monatsnamen TurzismenTurzismen Dialekte zeigen mehr EinheitlichkeitDialekte zeigen mehr Einheitlichkeit

21 21 Charakteristika des Bosnischen: Lautliche Besonderheiten wie Lautliche Besonderheiten wie die Bewahrung des h- Lautes (lahkoleicht, kahva, sahat Uhr)die Bewahrung des h- Lautes (lahkoleicht, kahva, sahat Uhr) im Kerngebiet: Affrikatenpaare auf ein Paar reduziert: keine Unterscheidung zw. č und ć, zw. dž und đ, (ćetiri, đamija)im Kerngebiet: Affrikatenpaare auf ein Paar reduziert: keine Unterscheidung zw. č und ć, zw. dž und đ, (ćetiri, đamija) Bewahrung von Geminaten in Lehnwörtern: Allah, džennetParadiesBewahrung von Geminaten in Lehnwörtern: Allah, džennetParadies Annahme und Bewahrung des f – Lautes: frka Geschnurre), fesdžija Träger eines Fes, filijala, fijaker, fer – plejAnnahme und Bewahrung des f – Lautes: frka Geschnurre), fesdžija Träger eines Fes, filijala, fijaker, fer – plej

22 22 Grammatische Struktur und Wortschatz Ableitungssilben –lija, ija, lik, luk, liAbleitungssilben –lija, ija, lik, luk, li (Sarajlija Bewohner Sarajevos, sudija vs. sudac Richter, muštuluk (Lohn für eine gute Nachricht), hairli glücklich, obrazliehrlich, nafakali gesegnet, zorli gesund, kräftig (Sarajlija Bewohner Sarajevos, sudija vs. sudac Richter, muštuluk (Lohn für eine gute Nachricht), hairli glücklich, obrazliehrlich, nafakali gesegnet, zorli gesund, kräftig Komposita: đul-bašća Rosengarten, šeher-grad schmucke Stadt, kara-krzli dunkelrotKomposita: đul-bašća Rosengarten, šeher-grad schmucke Stadt, kara-krzli dunkelrot

23 23 Einflüsse Komplexer, nuancenreicher Wortschatz durch kulturelle Begegnungen:Komplexer, nuancenreicher Wortschatz durch kulturelle Begegnungen: Gräzismen, Germanismen, Romanismen, Orientalismen – über Mittlersprache (griech. und lat. Wörter über das Italienische, Französische übernommen)Gräzismen, Germanismen, Romanismen, Orientalismen – über Mittlersprache (griech. und lat. Wörter über das Italienische, Französische übernommen) Dubletten bei Eigennamen, Bezeichnungen (Adem – Adam, tegla vs. cigla)Dubletten bei Eigennamen, Bezeichnungen (Adem – Adam, tegla vs. cigla)

24 24 Turzismen: Lehnwörter aus dem Türk., Arabischen, PersischenLehnwörter aus dem Türk., Arabischen, Persischen Begriffe aus dem Islam, Recht, Verwaltung, Administration, Artefakte aus Gewerbe und Handwerk(halat Werkzeug, Modeausdrücke (dimir Pluderhose), Schmuck, Haushalt, Pflanzen, Nahrung (ćevap, burek, sarma) Handel und Geld, Kultur (hamam), Musik (saz, sevdalinka), Bauwesen, Waffenkunde, sensuelle Bereiche, Gefühle, Verwandtschaftsbezeichnungen amidža Onkel, babo Vater, burazer Bruder, dilberka Liebste..Begriffe aus dem Islam, Recht, Verwaltung, Administration, Artefakte aus Gewerbe und Handwerk(halat Werkzeug, Modeausdrücke (dimir Pluderhose), Schmuck, Haushalt, Pflanzen, Nahrung (ćevap, burek, sarma) Handel und Geld, Kultur (hamam), Musik (saz, sevdalinka), Bauwesen, Waffenkunde, sensuelle Bereiche, Gefühle, Verwandtschaftsbezeichnungen amidža Onkel, babo Vater, burazer Bruder, dilberka Liebste..

25 25 Schrift und Orthographie Zwei Schriftsysteme, lateinisch (Föderation) und kyrillisch (Rep. Srpska)Zwei Schriftsysteme, lateinisch (Föderation) und kyrillisch (Rep. Srpska) Vergangenheit:Vergangenheit: Neben Verwendung der lat., griech., glagol., kyrillischen Schrift : Sondertyp Bosančica Neben Verwendung der lat., griech., glagol., kyrillischen Schrift : Sondertyp Bosančica ( hrvatska ćirlica, srpsko pismo): stilisierte Form der kyrill. Schreibschrift. ( hrvatska ćirlica, srpsko pismo): stilisierte Form der kyrill. Schreibschrift. Begovica: bes. Art der Ćirilica in höfischen Kreisen (Schrift der Begs (Grundbesitzer)Begovica: bes. Art der Ćirilica in höfischen Kreisen (Schrift der Begs (Grundbesitzer) Arebica: Jh, arabische Schrift, die an das bosn. Lautsystem angepasst war, mehrere Versuche einer Adaption; mektebica von Čaušević, mekteb Koranschule)Arebica: Jh, arabische Schrift, die an das bosn. Lautsystem angepasst war, mehrere Versuche einer Adaption; mektebica von Čaušević, mekteb Koranschule)

26 26 Soziolinguistische Situation Standardisierung der gemeinsamen Sprache der Bosniaken, Serbe, Kroaten und Montenegriner: 19. Jh. – langwieriger Prozess einer Normherstellung (Abkommen von Novi Sad, 1954, Matica Srpska 1960, Matica Hrvatska) – unbefriedigend für Serben und Kroaten.Standardisierung der gemeinsamen Sprache der Bosniaken, Serbe, Kroaten und Montenegriner: 19. Jh. – langwieriger Prozess einer Normherstellung (Abkommen von Novi Sad, 1954, Matica Srpska 1960, Matica Hrvatska) – unbefriedigend für Serben und Kroaten. Keine Beteiligung der Bosnier – Gründe: sprachliche Dominanz, Druck, Sorglosigkeit, keine konsequente Vertretung der Ansprüche, keine Experten (Halilović).Keine Beteiligung der Bosnier – Gründe: sprachliche Dominanz, Druck, Sorglosigkeit, keine konsequente Vertretung der Ansprüche, keine Experten (Halilović).

27 27 Pravopis bosanskog jezika, Orthographie, 1996 erschienen im Verlag PreporodPravopis bosanskog jezika, Orthographie, 1996 erschienen im Verlag Preporod Grammatik der bosn. Sprache, 2000 (Vajzović, Zvrko),Grammatik der bosn. Sprache, 2000 (Vajzović, Zvrko), Einsprachiges Wörterbuch, 1996 (Isaković)Einsprachiges Wörterbuch, 1996 (Isaković) 1998 Bihać: Symposium über die bosnische Sprache1998 Bihać: Symposium über die bosnische Sprache

28 LATINICA Die lateinische Schrift Geschichte: Das lateinische Alphabet (auch römisches Alphabet genannt) wurde von der lateinischen Sprache auf viele romanische, germanische, slawische, finno-ugrische und weitere Sprachen übertragen und ist das am weitesten verbreitete Alphabet der Welt. Verwendungszeit seit ca. 700 v. Chr.

29 29Entwicklung Das lateinische Alphabet wurde, über Vermittlung der Etrusker, aus dem westgriechischen Alphabet entlehnt. Das archaische lateinische Alphabet bestand aus 21 Buchstaben:Das lateinische Alphabet wurde, über Vermittlung der Etrusker, aus dem westgriechischen Alphabet entlehnt. Das archaische lateinische Alphabet bestand aus 21 Buchstaben: A B C D E F H I K L M N O P Q R S T V X Z.A B C D E F H I K L M N O P Q R S T V X Z. Das Zeichen für den griechischen Laut /dz/ wurde an siebter Stelle des Alphabets tradiert, obwohl es dafür lautlich keine Verwendung gab. Die Abschaffung dieses Zeichens soll auf Spurius Carvilius Ruga zurückgehen, einen freigelassenen Sklaven, der die erste Schule mit zahlungspflichtigem Unterricht eröffnete.Das Zeichen für den griechischen Laut /dz/ wurde an siebter Stelle des Alphabets tradiert, obwohl es dafür lautlich keine Verwendung gab. Die Abschaffung dieses Zeichens soll auf Spurius Carvilius Ruga zurückgehen, einen freigelassenen Sklaven, der die erste Schule mit zahlungspflichtigem Unterricht eröffnete.

30 30 Entwicklung C wurde für den stimmlosen (/k/) und den stimmhaften (/g/) Velar verwendet.C wurde für den stimmlosen (/k/) und den stimmhaften (/g/) Velar verwendet. Ruga soll es gewesen sein, der durch Hinzusetzen eines diakritischen Striches zum C den Unterschied von C = /k/ und G = /g/ einführte, ohne dass beide Schreibformen aber schon als verschiedene Buchstaben benannt und gezählt worden wären. Im Ergebnis bestand das klassische lateinische Alphabet aus (ohne G) 20 Buchstaben:Ruga soll es gewesen sein, der durch Hinzusetzen eines diakritischen Striches zum C den Unterschied von C = /k/ und G = /g/ einführte, ohne dass beide Schreibformen aber schon als verschiedene Buchstaben benannt und gezählt worden wären. Im Ergebnis bestand das klassische lateinische Alphabet aus (ohne G) 20 Buchstaben: A B C D E F (G) H I K L M N O P Q R S T V X.A B C D E F (G) H I K L M N O P Q R S T V X.

31 31 Weitere Veränderungen ergaben sich, nachdem das griechische Mutterland 146 v. Chr. unterworfen und dem Staatsgebiet des Römischen Reiches eingegliedert worden war und verstärkter Bedarf entstand, griechische Namen und Fremdwörter in lateinischer Schrift wiederzugeben.ergaben sich, nachdem das griechische Mutterland 146 v. Chr. unterworfen und dem Staatsgebiet des Römischen Reiches eingegliedert worden war und verstärkter Bedarf entstand, griechische Namen und Fremdwörter in lateinischer Schrift wiederzugeben. Das griechische Ypsilon, das die Römer nach etruskischem Vorbild für U/V und für griechisch Y verwendeten, wurde aus dem griechischen Alphabet noch einmal entlehnt und für Y reserviert.Das griechische Ypsilon, das die Römer nach etruskischem Vorbild für U/V und für griechisch Y verwendeten, wurde aus dem griechischen Alphabet noch einmal entlehnt und für Y reserviert. Desgleichen wurde noch einmal Z für /dz/ entlehnt und diesmal an das Ende des Alphabets gestellt: ζώνη zona (Gürtel, Zone), κύκλος cyclus (Kreis, Zyklus).Desgleichen wurde noch einmal Z für /dz/ entlehnt und diesmal an das Ende des Alphabets gestellt: ζώνη zona (Gürtel, Zone), κύκλος cyclus (Kreis, Zyklus).

32 32 Entwicklung Es konsolidierte sich die Zählung und Unterscheidung der lateinischen Buchstaben dann auf 23: Es konsolidierte sich die Zählung und Unterscheidung der lateinischen Buchstaben dann auf 23: A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T V X Y Z. A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T V X Y Z. Besonderer Wert der Zahl 23 für das lat. Mittelalter, weil sie zwischen den Buchstabenzahlen des hebräischen (22) und des griechischen (24) Alphabets liegt und das lateinische Christentum sich dadurch in seiner Stellung als Erbe beider Kulturen bestätigt sah.Besonderer Wert der Zahl 23 für das lat. Mittelalter, weil sie zwischen den Buchstabenzahlen des hebräischen (22) und des griechischen (24) Alphabets liegt und das lateinische Christentum sich dadurch in seiner Stellung als Erbe beider Kulturen bestätigt sah.

33 33 Geschichte Die Römer und das Mittelalter verwendeten die Buchstaben I und V sowohl als Vokal ([i] bzw. [u]), wie auch als Halbvokal bzw. Konsonant ([j] bzw. [w], Lautwert etwa wie das W in engl. water).Die Römer und das Mittelalter verwendeten die Buchstaben I und V sowohl als Vokal ([i] bzw. [u]), wie auch als Halbvokal bzw. Konsonant ([j] bzw. [w], Lautwert etwa wie das W in engl. water). Erst in der Folge humanistischer Reformprojekte der Renaissance Unterscheidung auch in der Schrift durch die Buchstaben J und U.Erst in der Folge humanistischer Reformprojekte der Renaissance Unterscheidung auch in der Schrift durch die Buchstaben J und U. Ebenfalls nachmittelalterlich in der Bewertung als eigener Buchstabe ist der aus einer Ligatur von zwei V entstandene Buchstabe W (daher sein englischer Name double u oder etwa in der französischen Aussprache double v). Ebenfalls nachmittelalterlich in der Bewertung als eigener Buchstabe ist der aus einer Ligatur von zwei V entstandene Buchstabe W (daher sein englischer Name double u oder etwa in der französischen Aussprache double v).

34 34 lateinisches Alphabet Damit war das lateinische Alphabet komplett. Es besteht aus folgenden 26 Buchstaben:Damit war das lateinische Alphabet komplett. Es besteht aus folgenden 26 Buchstaben: A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Z.A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Z. a, b, c, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m, n, o, p, q, r, s, t, u, v, w, x, y, z.a, b, c, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m, n, o, p, q, r, s, t, u, v, w, x, y, z. Im Deutschen Alphabet kommen noch die Buchstaben Ä ä, Ö ö und Ü ü sowie – außer in der Schweiz und Liechtenstein – der Kleinbuchstabe ß hinzu.Im Deutschen Alphabet kommen noch die Buchstaben Ä ä, Ö ö und Ü ü sowie – außer in der Schweiz und Liechtenstein – der Kleinbuchstabe ß hinzu.

35 35 Typografie u. Eigenschaften lateinischer Buchstaben EigenschaftEigenschaft Gleiche Groß- und Kleinschreibung: C, O, P, S, U, V, W, X, Zc, o, p, s, u, v, w, x, zGleiche Groß- und Kleinschreibung: C, O, P, S, U, V, W, X, Zc, o, p, s, u, v, w, x, z Bögen und Geraden: B, D, G, J, P, Q, R, Ua, b, d, e, f, g, h, j, m, n, p, q, r, t, u, yBögen und Geraden: B, D, G, J, P, Q, R, Ua, b, d, e, f, g, h, j, m, n, p, q, r, t, u, y Diagonale: A, K, M, N, R, V, W, X, Y, Zk, v, w, x, y, zDiagonale: A, K, M, N, R, V, W, X, Y, Zk, v, w, x, y, z Mit umschlossenen Flächen: A, B, D, O, P, Q, Ra, b, d, e, g, o, p, qMit umschlossenen Flächen: A, B, D, O, P, Q, Ra, b, d, e, g, o, p, q Keine umschlossenen F.: C, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, S, T, U, V, W, X, Y, Zc, f, h, i, j, k, l, m, n, r, s, t, u, v, w, x, y, zKeine umschlossenen F.: C, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, S, T, U, V, W, X, Y, Zc, f, h, i, j, k, l, m, n, r, s, t, u, v, w, x, y, z Römische Zahlen: C, D, I, L, M, V, XRömische Zahlen: C, D, I, L, M, V, X Unterlänge: (J), (Q)(f), g, (h), j, p, q, y, (z)Unterlänge: (J), (Q)(f), g, (h), j, p, q, y, (z) Oberlänge:A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Zb, d, f, h, k, l, tOberlänge:A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Zb, d, f, h, k, l, t Vertikale Achse links: B, D, E, F, K, L, P, Rb, f, h, k, l, n, p, r, tVertikale Achse links: B, D, E, F, K, L, P, Rb, f, h, k, l, n, p, r, t

36 36 Diakritika, Ligaturen, Variationen - Diakritische Zeichen (z. B. å, é, ï, ò, û), um weitere sprachspezifische Laute darstellen zu können.- Diakritische Zeichen (z. B. å, é, ï, ò, û), um weitere sprachspezifische Laute darstellen zu können. - Daneben wurden Buchstabenkombinationen entwickelt (wie ch, sch, th, ng, sz), aus denen im Laufe der Zeit auch Ligaturen werden konnten, die später dann oft zu selbständigen Buchstaben wurden (wie W aus VV im Spätlateinischen, Englischen, Deutschen und Polnischen, æ aus a und e im Dänischen, Norwegischen und Isländischen oder ß aus langem s (ſ) und rundem s (s) bzw. im Deutschen aus ſ und z). - Daneben wurden Buchstabenkombinationen entwickelt (wie ch, sch, th, ng, sz), aus denen im Laufe der Zeit auch Ligaturen werden konnten, die später dann oft zu selbständigen Buchstaben wurden (wie W aus VV im Spätlateinischen, Englischen, Deutschen und Polnischen, æ aus a und e im Dänischen, Norwegischen und Isländischen oder ß aus langem s (ſ) und rundem s (s) bzw. im Deutschen aus ſ und z).

37 37 Ergänzungen Entstehung neuer Buchstaben: Buchstaben wurden in ihrer Form modifiziert oder ergänzt (im klassischen Latein schon G in Unterscheidung zu C; auch Ð, z. B. im Isländischen, und Ŋ, z. B. im Samischen, stießen so zum Alphabet) bzw. aus ursprünglichen Varianten (Allographen) eines Buchstabens wurden eigenständige Buchstaben (im späteren Latein j neben i und u neben v).Entstehung neuer Buchstaben: Buchstaben wurden in ihrer Form modifiziert oder ergänzt (im klassischen Latein schon G in Unterscheidung zu C; auch Ð, z. B. im Isländischen, und Ŋ, z. B. im Samischen, stießen so zum Alphabet) bzw. aus ursprünglichen Varianten (Allographen) eines Buchstabens wurden eigenständige Buchstaben (im späteren Latein j neben i und u neben v). - Ergänzung durch Buchstaben aus anderen Alphabeten.- Ergänzung durch Buchstaben aus anderen Alphabeten.

38 38 LATINICA im östlichen Europa Eroberung und Einrichtung röm. ProvinzenEroberung und Einrichtung röm. Provinzen Großer EinflussGroßer Einfluss Nachantike BedeutungNachantike Bedeutung VerwendungVerwendung Funktionen der Latinica: Staatssprache, Amtssprache,Funktionen der Latinica: Staatssprache, Amtssprache, Militärsprache, Handelssprache. Militärsprache, Handelssprache.

39 39 Sprachverbreitung Formierung einer Kulturgrenze in Südosteuropa: Lateinisch im Norden, Griechisch im Süden.Formierung einer Kulturgrenze in Südosteuropa: Lateinisch im Norden, Griechisch im Süden. Unterschiedliche Verteilung der Inschriften, im N mehr als , im S weniger als 1000.Unterschiedliche Verteilung der Inschriften, im N mehr als , im S weniger als Jüngste Inschrift Dalmatiens aus Salona aus dem Jahre 612.Jüngste Inschrift Dalmatiens aus Salona aus dem Jahre 612. Sprachwechselprozess: Zahl der einheimischen Assimilanten überstieg die Zahl der römischen Zuwanderer.Sprachwechselprozess: Zahl der einheimischen Assimilanten überstieg die Zahl der römischen Zuwanderer. Lateinischer Einfluss im lexikalischen Bereich, Wortbildung, im Sprechlatein, LehnwörterLateinischer Einfluss im lexikalischen Bereich, Wortbildung, im Sprechlatein, Lehnwörter

40 40 Latinica im Kontakt Bildungssprachlicher Einfluss = Trend zur Assimilation der BalkanvölkerBildungssprachlicher Einfluss = Trend zur Assimilation der Balkanvölker Ältester Kontakte der Latinica sind die zum Griechischen (750 Jahre Einwirkzeit).Ältester Kontakte der Latinica sind die zum Griechischen (750 Jahre Einwirkzeit). Kontakt zu den südslawischen Sprachen: Spätantike und frühes MittelalterKontakt zu den südslawischen Sprachen: Spätantike und frühes Mittelalter Lateinische Lehnwörter erhalten sich in allen südslawischen Sprachen- bes. Terminologie des Hausbaus (z. B. lat. Calx/calcem – serb. Kalk, caminus )Lateinische Lehnwörter erhalten sich in allen südslawischen Sprachen- bes. Terminologie des Hausbaus (z. B. lat. Calx/calcem – serb. Kalk, caminus )

41 41 Lateinische Einflüsse Lateinische Formantien:Lateinische Formantien: Lat. Suffix –arius, nach Vermitteln ins Makedonische dann als Ableitung – ar, ribar, ključar, pekar.Lat. Suffix –arius, nach Vermitteln ins Makedonische dann als Ableitung – ar, ribar, ključar, pekar. Neologismen im serb. kroat. Wortschatz: antika, individualizam, princip, konervegencija..Neologismen im serb. kroat. Wortschatz: antika, individualizam, princip, konervegencija..

42 42 Latein in offizieller Sprachfunktion Während der röm. Herrschaft auch im griech. Raum als Kanzlei- und Gerichtssprache.Während der röm. Herrschaft auch im griech. Raum als Kanzlei- und Gerichtssprache. z. B. Gesetzessammlung des Kaisers Justinian ( ) z. B. Gesetzessammlung des Kaisers Justinian ( ) Übersetzungen für die Bevölkerung im griech. Sprachraum ins Griechische, aber Funktionen auf den öffentlichen Bereich beschränkt, gleichrangige Unterrichtssprache im Universitätswesen, Urkundensprache- bis 10. Jh.Übersetzungen für die Bevölkerung im griech. Sprachraum ins Griechische, aber Funktionen auf den öffentlichen Bereich beschränkt, gleichrangige Unterrichtssprache im Universitätswesen, Urkundensprache- bis 10. Jh.

43 43 Verbreitung Polen (9. bis 16. Jh.), Böhmen (10. bis 14. Jh.), Ungarn (11. bis 19. Jh): Latein als Kanzlei- und Amtssprache.Polen (9. bis 16. Jh.), Böhmen (10. bis 14. Jh.), Ungarn (11. bis 19. Jh): Latein als Kanzlei- und Amtssprache. Kirche großen Einfluss auf Verwendung Lateins in amtlichen Funktionen.Kirche großen Einfluss auf Verwendung Lateins in amtlichen Funktionen. Osteuropa: Etablierung des Lateins- Bildungssprache der Elite (Klerus, Herrscher)Osteuropa: Etablierung des Lateins- Bildungssprache der Elite (Klerus, Herrscher)

44 44 Adaptierung der Latinica Langsamer Prozess der Adaptierung an die slavische PhonetikLangsamer Prozess der Adaptierung an die slavische Phonetik Latinica lieferte für beinahe das gesamte slav. Schrifttum die Buchstaben-Latinica lieferte für beinahe das gesamte slav. Schrifttum die Buchstaben- Ergänzung durch diakritische Zeichen.Ergänzung durch diakritische Zeichen. Lautwert richtet sich nach üblicher Aussprache (romanisch oder deutsch)Lautwert richtet sich nach üblicher Aussprache (romanisch oder deutsch) Schaffung neuer VerbindungenSchaffung neuer Verbindungen Verschiedene Wege der slavischen Völker, da nicht nur die lat. Texte sondern auch weltliche Schriftweisen benachbarter Völker kennengelernt wurden.Verschiedene Wege der slavischen Völker, da nicht nur die lat. Texte sondern auch weltliche Schriftweisen benachbarter Völker kennengelernt wurden.

45 45 Buchstaben Die Latinica hat 30 Buchstaben, von denen 27 Monographeme (a, b, c, č, ć, d, đ, e, f, g, h, i j, k, l, m, n, o, p, r, s, š, t, u, v, z, ž) und nur 3 Diagrapheme (lj, nj, dž) sind.Die Latinica hat 30 Buchstaben, von denen 27 Monographeme (a, b, c, č, ć, d, đ, e, f, g, h, i j, k, l, m, n, o, p, r, s, š, t, u, v, z, ž) und nur 3 Diagrapheme (lj, nj, dž) sind. Fünf Grapheme haben die diakritischen Zeichen (č, ć, dž, š, ž), die nach dem Bild der tschechischen Buchstaben, die Jan Hus entwickelt hat, geschrieben werden.Fünf Grapheme haben die diakritischen Zeichen (č, ć, dž, š, ž), die nach dem Bild der tschechischen Buchstaben, die Jan Hus entwickelt hat, geschrieben werden. Einzig das Graphem đ ist eine BKS – Besonderheit, ein exklusives slawisches Graphem.Einzig das Graphem đ ist eine BKS – Besonderheit, ein exklusives slawisches Graphem.

46 46 Anzahl der Buchstaben 21 universale Latineme: 21 universale Latineme: AaBbCcDdEeFfGgHhIiJjKkLlMmNnOoPpRrSsTtUuZz AaBbCcDdEeFfGgHhIiJjKkLlMmNnOoPpRrSsTtUuZz Universale slawische Grapheme sind Buchstaben, die allen slawischen graphischen Systemen gemeinsam (lateinischen oder kyrillischen) sind.Universale slawische Grapheme sind Buchstaben, die allen slawischen graphischen Systemen gemeinsam (lateinischen oder kyrillischen) sind. Die serbische/kroatische/bosnische-bosniakische Latinica hat wenig spezifische Grapheme : ć, č, đ, ž, dž, lj, nj, š, ž und besteht aus 30 Buchstaben.Die serbische/kroatische/bosnische-bosniakische Latinica hat wenig spezifische Grapheme : ć, č, đ, ž, dž, lj, nj, š, ž und besteht aus 30 Buchstaben.

47 47 Literaturverzeichnis Die Bosančica : eine Sonderform der westlichen Kyrillica / Thorvi Eckhardt Eckhardt, Thorvi Wien : Österreichisches Ost- u. Südosteuropa-Inst., 1978S Aus: Österreichische Osthefte ; 20Graphiken zur Bosančica: alle aus Thorvi EckhardtDie Bosančica : eine Sonderform der westlichen Kyrillica / Thorvi Eckhardt Eckhardt, Thorvi Wien : Österreichisches Ost- u. Südosteuropa-Inst., 1978S Aus: Österreichische Osthefte ; 20Graphiken zur Bosančica: alle aus Thorvi EckhardtBosančicaSonderformwestlichenKyrillicaEckhardt, Thorvi BosančicaSonderformwestlichenKyrillicaEckhardt, Thorvi -Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens/ hrsg. von Miloš Okuka. Klagenfurt; Wien: Wieser, (Wieser – Enzyklopädie des europäischen Ostens ; 10) S.-Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens/ hrsg. von Miloš Okuka. Klagenfurt; Wien: Wieser, (Wieser – Enzyklopädie des europäischen Ostens ; 10) S. -Sprachwandel in der Slavia. Hrsg. von Lew N. Zybatow- Peter Lang Europäischer Verlag de Wissenschaften S.-Sprachwandel in der Slavia. Hrsg. von Lew N. Zybatow- Peter Lang Europäischer Verlag de Wissenschaften S. -Einführung in die slavischen Sprachen: hrsg. von Peter Rehder. – 3. verb. und erw. Aufl..- Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft., S.-Einführung in die slavischen Sprachen: hrsg. von Peter Rehder. – 3. verb. und erw. Aufl..- Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft., S. Gralis – KorpusGralis – Korpus Grafiken zur Bosančica: alle aus Die Bosančica : eine Sonderform der westlichen Kyrillica / Thorvi Eckhardt Eckhardt, Thorvi Wien : Österreichisches Ost- u. Südosteuropa-Inst., 1978S.Grafiken zur Bosančica: alle aus Die Bosančica : eine Sonderform der westlichen Kyrillica / Thorvi Eckhardt Eckhardt, Thorvi Wien : Österreichisches Ost- u. Südosteuropa-Inst., 1978S.BosančicaSonderformwestlichenKyrillicaEckhardt, Thorvi BosančicaSonderformwestlichenKyrillicaEckhardt, Thorvi

48 48 Inhaltsverzeichnis S.1: Die Bosančica – eine Sonderform der westlichen KyrillcaS.1: Die Bosančica – eine Sonderform der westlichen Kyrillca S.2:EntwicklungS.2:Entwicklung S.3 Bosančica 1750, GrafikS.3 Bosančica 1750, Grafik S.4 Bosančica 1639, GrafikS.4 Bosančica 1639, Grafik S.5 DenkmälerS.5 Denkmäler S.6 FormbeispieleS.6 Formbeispiele S.7 DenkmälerS.7 Denkmäler S.8 Bosančica 1745, GrafikS.8 Bosančica 1745, Grafik S.9 Norm – AlphabetS.9 Norm – Alphabet S.10 BeobachtungenS.10 Beobachtungen S.11Klosterchronik 1757, GrafikS.11Klosterchronik 1757, Grafik S.12 SchriftweisenS.12 Schriftweisen S 13 BesonderheitenS 13 Besonderheiten S.14 All. ConclusioS.14 All. Conclusio S.15 Die bosnische Sprache, Bosanski JezikS.15 Die bosnische Sprache, Bosanski Jezik S. 16 Sprach- und SprecherbezeichnungS. 16 Sprach- und Sprecherbezeichnung S. 17 Auseinandergehende BezeichnungenS. 17 Auseinandergehende Bezeichnungen S. 18 und 19 SpracheS. 18 und 19 Sprache S.20 CharakteristikaS.20 Charakteristika S. 21 Grammatische StrukturS. 21 Grammatische Struktur S. 22 EinflüsseS. 22 Einflüsse S. 23 Turzismen S. 24 Schrift und Orthographie S. 25 und 26 Soziolinguistische Situation S. 27 Latinica S 28 und 29 Entwicklung S. 30 Weitere Veränderungen S. 31 Entwicklung S.32 Geschichte S. 33 Lateinisches Alphabet S 34 Typographie S. 35 Diakritika, Ligaturen, Variationen S 36 Ergänzungen S. 37 Die Latinica im östlichen Europa S. 38 Sprachverbreitung S. 39 Latinica im Kontakt S. 40 Lateinische Einflüsse S 41 Latein in offizieller Sprachfunktion S 42 Verbreitung S 43 Adaptierung der Latinica S. 44 Buchstaben S 45 Anzahl der Buchstaben


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