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1 Gemeindeseminar Leck 21. März 2013 Herzlich Willkommen.

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Präsentation zum Thema: "1 Gemeindeseminar Leck 21. März 2013 Herzlich Willkommen."—  Präsentation transkript:

1 1 Gemeindeseminar Leck 21. März 2013 Herzlich Willkommen

2 2 Seminarablauf Begrüßung Vorstellungsrunde /Seminarerwartungen Einführender Vortrag Vorstellung Best-Practise-Modell Amt Hürup -Kaffeepause – Diskussion

3 Seniorenbedarfsplanung Selbstbestimmung und soziale Teilhabe vor Ort sichern!

4 4 Der demografische Wandel findet in den Kommunen statt. Um den Anforderungen gerecht werden zu können, müssen Kommunen die Perspektive auf das Alter(n) wechseln und die Potenziale und Partizipationswünsche ihrer älteren Bürger/innen nutzen. Dabei spielen sozialräumliche, quartiersbezogene und zielgruppenspezifische Strategien eine bedeutende Rolle. ( aus dem Vorwort zum Handbuch innovative Kommunalpolitik für ältere Menschen Herausgegeben von Christine Bischof und Barbara Weigl) Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

5 5 Wo wohnen ältere Menschen? Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

6 6 Wo wohnen ältere Menschen? 2/3 der von Älteren genutzten WE befinden sich in ungünstigen Wohnlagen Quelle: Alters-Survey 2002, eigene Berechnung KDA 2009

7 7 7 3/4 aller Seniorenhaushalte haben Stufen und Schwellen beim Zugang 2/3 aller Seniorenhaushalte hat keinen schwellenfreien Zugang zur Terrasse 20 – 30% stufen Bewegungsflächen in Bad oder die Türbreite zu eng ein Nur 15 % aller Seniorenhaushalte haben bodengleiche Duschen Wie wohnen ältere Menschen? Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

8 8 Was erwarten ältere Menschen von ihrer Wohnumgebung: (Auszug aus dem Fragenkatalog einer Umfrage der Kreise und kreisfreien Städte im Jahr 2007/2008, welche Angebote betreute Wohnformen vorhalten) Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

9 9 10a. Welche Leistungen bieten Sie in welchen Service-Arten an? Zutreffendes bitte nach Serviceart ankreuzen. ServiceartLeistungenGrund-serviceWahlservice (zusätzliches Angebot)Wahlservice (externe Vermittlung) Tag und Nacht besetzte Notrufanlage hausinterne Rufanlage pflegerische Erst- und Notfallversorgung Beratungs-/Betreuungsangebot Unterstützung /Betreuung bei Behördenangelegenheiten Besorgung von kleinen Einkäufen Besorgung von Medikamentenbestellungen Fahrdienste technisch-handwerkliche Dienstleistungen Reinigung der Wohnung Übernahme der Wäschepflege FrühstückMittagessenAbendessen vorübergehende Hilfe- oder Pflegeleistungen kulturelle und gesellige Veranstaltungen Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

10 10 10b. Sind die Leistungen für den Grundservice in einem Dienstleistungsvertrag (Betreuungsvertrag) differenziert aufgeführt? 10c. Gibt es für die Dienstleistungen, die über den Grundservice hinausgehen (Wahlleistungen), einen Leistungskatalog? 10d. Besteht für die Mieter eine Verpflichtung, neben dem Mietvertrag einen Vertrag über Grundleistungen abzuschließen (Koppelung)? 11. Der Einzug in die Wohnanlage ist auch möglich bei gegebener Einstufung in die Pflegeversicherung Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

11 Wohnraumangebot Größe der Wohnungen...für eine Person?von qmbisqm...für zwei Personen?von qmbisqm Wie viele Wohnungen sind barrierefrei nach DIN Teil 1(Wohnungen für Rollstuhlbenutzer)? Wie viele Wohnungen entsprechen den Anforderungen der DIN Teil 1 teilweise? Wie viele Wohnungen sind barrierefrei nach DIN Teil 2 (barrierefreie Wohnungen)? Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

12 12 Was wird für alle Wohnungen zentral vorgehalten? Speisesaal Mehrzweck- bzw. Veranstaltungssaal Garten Terrasse Waschraum Trockenraum Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

13 Sind Haustiere erlaubt (Vögel, Katzen, Hunde)? 15a. Ist die Wohnanlage an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen? 15b. Ist ein Supermarkt fußläufig für die Bewohner zu erreichen? 15c. Ist eine Hausarztpraxis fußläufig für die Bewohner zu erreichen? Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

14 Selbstbestimmung sichern: alltägliche medizinische und pflegerische Versorgung muss gesichert sein soziale Teilhabe muss möglich sein Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

15 Familienfreundlichkeit / Wirtschaftlichkeit Seniorengerecht = Familiengerecht = Wirtschaftlich Eltern sind zufrieden = Familien sind entlastet = Kommune attraktiv für junge Arbeitskräfte = attraktiv für Investoren Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

16 16 Kommunale Handlungsmöglichkeiten: Planen vorrangig durch Sozialplanung Entscheiden über die lokale Pflegeinfrastruktur Steuern durch die aktive Gestaltung einer sozialen Infrastruktur im Vorfeld von und bei Pflegebedürftigkeit Initiieren von passgenauen Angeboten und Kooperationen mit anderen Akteuren begleiten Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

17 17 Kommunale Gestaltungsgrundsätze Sicherung der Selbstbestimmung Verbleib in eigener Häuslichkeit Sicherung sozialer Teilhabe Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

18 18 barrierefreie Wohnangebote und Angebote für technische Hilfen, verstärkte Unterstützung in Alltags- angelegenheiten (Wohnen, Haushalt, Ernährung, inner- und außerhäusliche Mobilität, physische und psychische Selbstsorge, soziale Teilhabe), eine wohnortnahe, qualitätsgesicherte haus- und fachärztliche, rehabilitative und pflegerische Versorgung, Kommunale Gestaltungsgrundsätze Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

19 19 eine personenorientierte Koordination der Versorgungs-, Unterstützungs- und Teilhabeleistungen, eine hinreichende Information über Leistungsangebote (Angebots- und Leistungstransparenz), Kommunale Gestaltungsgrundsätze Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

20 Kommunale Gestaltungsgrundsätze qualitätsgesicherte Beratungsangebote zu allen Aspekten des selbstbestimmten Alterns einschließlich der verfügbaren Versorgungs- und Unterstützungs- angebote sowie Stärkung von Eigeninitiative und der Potenziale der Selbsthilfe für Pflegebedürftige. Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

21 21 Kommunale Gestaltungsverantwortung Förderung der Selbstbestimmung und Teilhabe durch die Kommune Folgekosten für Sozialhilfeträger vermeiden ! Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

22 22 Stationäre Pflegeheime im Kreis: Einrichtungen mit Plätzen Einrichtungen mit 2877 Plätzen Auslastung im Durchschnitt 89 % (Stand Febr. 2013) Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

23 23 Zielgruppe zukünftige Pflegebedürftige Eine neue Generation von Pflegebedürftigen wächst heran z.B. die sog. 68er - selbstbestimmt, selbständig, neue Ansprüche an das eigene Altwerden neues Phänomen Landflucht der Alten, wenn kein adäquates Angebot Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

24 24 Aufgaben des Kreises Die Kreise und kreisfreien Städte stellen für ihr Gebiet Bedarfspläne auf und schreiben diese regelmäßig fort.... Die Kreise haben die kreisangehörigen Gemeinden zu beteiligen. (§ 3 Abs. 1 Landespflegegesetz SH) aber: keine genaue Vorgabe über Häufigkeit und Inhalt der Fortschreibungen und es sind sehr unterschiedliche Strukturen des Kreises SL-FL vom dünnbesiedelten ländlichen Raum bis zum Stadtrand Flensburgs zu berücksichtigen Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

25 Aufgaben des Kreises Beratung der Städte, Ämter und Gemeinden sowie Investoren bei geplanten Maßnahmen und Projekten durch Sozialhilfeträger, Heimaufsicht, FD Gesundheit Verhandlung der Leistungs- und Vergütungsver- einbarungen mit den Leistungsanbietern als örtlicher Träger der Sozialhilfe Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

26 26 Weitere Ziele: Barrierefreie Kommune Demenzfreundliche Kommune Wohnortnahe Alltagsunterstützung Stärkung ambulanter Angebote Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

27 27 Angesichts der demografischen Entwicklung sieht der Deutsche Verein es als Chance für die Kommunen, die kooperative Gestaltung der lokalen Pflegeinfrastruktur stärker als bisher auch als kommunale Verantwortung zu betrachten und aktiv wahrzunehmen. Damit dies gelingt, müssen alle an der Pflegeinfrastruktur beteiligten Akteure in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich tätig werden und intensiv zusammen arbeiten. Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -

28 28 Senioren sind aber nicht mit grundsätzlich zukünftig pflegebedürftig gleichzusetzen !

29 29 Bedarfsplanung für Senioren bedeutet auch, Angebote in der Gemeinde / Stadt vorzuhalten wie z.B.: Weiterbildung (VHS, Kulturring etc) Sport / Gesundheit (Arzt, Sportverein, DRK) Möglichkeiten zur Begegnung ÖPNV Einkaufsmöglichkeiten

30 30 Nahezu das gesamte Angebot der Gemeinde kann von der Anlage aus zu Fuß erreicht werden (Bürgermeister Hans Andresen, Großenwiehe, über das Leuchtturmprojekt Aktiv Senior) Kreis Schleswig-Flensburg / Günter Karstens für FD Besondere Soziale Leistungen - Bedarfsplanung -


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