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UN – Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung - Verpflichtungen der Länder Franz Wolfmayr.

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Präsentation zum Thema: "UN – Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung - Verpflichtungen der Länder Franz Wolfmayr."—  Präsentation transkript:

1 UN – Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung - Verpflichtungen der Länder Franz Wolfmayr

2 Inhalt Generelle Vorbemerkungen Botschaften von drei ausgewählten VertreterInnen aus dem Sektor der Behindertenarbeit Verpflichtungen der Bundesländer und Vorschläge für die Umsetzung in den Bundesländern Wo die Bundesländer stehen

3 Generelle Vorbemerkungen Internationale Dokumente werden oft nicht gelesen Die Kommunikation der Internationalen Institutionen richtet sich immer an die Bundesregierung, nicht an die Bundesländer

4 Botschaften von ausgewählten VertreterInnen der Behindertenarbeit Gary Boolay (England) – People First Für ein besseres Leben benötigen Menschen mit Behinderung –Eine Wohnung –Einen Beruf und Karrieremöglichkeiten –Benutzbare Verkehrsmittel –Beziehungen –Bildung und Ausbildung

5 Botschaften von ausgewählten VertreterInnen der Behindertenarbeit Gary Boolay (England) – People First Behörden können Menschen mit Behinderung unterstützen durch –die strukturierte Zusammenarbeit mit ihren Selbstvertretungsorganisationen –die verpflichtende Einbindung von Menschen mit Behinderung in die Planung und Evaluierung –die Einbindung in die Zusammenarbeit mit Arbeitgeberorganisationen und Verkehrsbetrieben –die Unterstützung sozialer Netzwerke

6 Botschaften von ausgewählten VertreterInnen der Behindertenarbeit Philippa Russel (England) – Auch Familien von Kindern mit Behinderung stehen oft am Rand der Gesellschaft. Ihre Bürgerrechte werden nicht anerkannt. Daher ist es wichtig, dass ihre Organisationen gemeinsam mit denen der Personen mit Behinderung in die Entwicklung und Evaluierung der Behindertenpolitik eingebunden werden.

7 Botschaften von ausgewählten VertreterInnen der Behindertenarbeit Philippa Russel (England) – Disability Rights Commissioner Behörden sollten –zuhören, um zu erfahren, was Angehörige und Menschen mit Behinderung brauchen und entsprechende Anpassungen und Veränderungen vornehmen, um die Lebenschancen der Menschen mit Behinderung zu verbessern –Menschen mit Behinderungen vor Diskriminierung, Bel ä stigung und negativen Einstellungen sch ü tzen und sicherstellen, dass Vorbeugema ß nahmen getroffen werden, um Missbrauch und Ungleichbehandlung in Bezug auf den Zugang zu Dienstleistungen und anderer Unterst ü tzung zu vermeiden. –Allianzen bilden, um sicherzugehen, dass ausreichend Ressourcen zur Gew ä hrleistung einer optimalen Teilnahme und sozialen Eingliederung zur Verf ü gung stehen. –Zusammenarbeiten, um die breite Ö ffentlichkeit ü ber die wirklichen Bed ü rfnisse und F ä higkeiten von Menschen mit Behinderungen zu informieren.

8 Botschaften von ausgewählten VertreterInnen der Behindertenarbeit Wallis Goelen (Belgien) Frühere Abteilungsleiterin in der Europäischen Kommission für die Inklusion von Menschen mit Behinderung –Sowohl die Europ ä ische Gemeinschaft, die durch die Europ ä ische Kommission vertreten wird, als auch ihre Mitgliedstaaten haben definitiv festgelegt, dass die Behinderungsthematik eine Menschenrechts- und rechtliche Frage ist und nicht mehr l ä nger eine diskret zu behandelnde soziale Angelegenheit.

9 Botschaften von ausgewählten VertreterInnen der Behindertenarbeit Wallis Goelen (Belgien) Frühere Abteilungsleiterin in der Europäischen Kommission für die Inklusion von Menschen mit Behinderung –Die UN-Konvention sch ü tzt die individuellen Rechte und enth ä lt in Bezug auf den Rechtsstatus von Menschen mit Behinderungen eindeutige Bestimmungen: Es wird freier Zugang zu ihren Rechten gew ä hrleistet und nichts, was Menschen mit Behinderungen betrifft, kann ohne Menschen mit Behinderungen beschlossen werden. Das Fakultativprotokoll r ä umt jedem Menschen mit Behinderung die M ö glichkeit ein, selbst Ma ß nahmen zu ergreifen. Dies ist eine sehr wichtige Entwicklung, was den Schutz der individuellen Rechte betrifft.

10 Botschaften von ausgewählten VertreterInnen der Behindertenarbeit Wallis Goelen (Belgien) Frühere Abteilungsleiterin in der Europäischen Kommission für die Inklusion von Menschen mit Behinderung –Die UN-Konvention verst ä rkt die Ma ß nahmen zur F ö rderung einer eigenst ä ndigen Lebensf ü hrung von Menschen mit Behinderungen. Nach Ansicht der Dienstleistungsanbieter wird damit ein Ü bergang zu gemeindenahen Diensten stattfinden. Drei Punkte sind dabei ganz wesentlich: –der Zugang zu Dienstleistungen, –die Qualit ä t der Dienstleistungen, und –drittens – ein Punkt, den sie ganz besonders hervorhebt: Qualit ä t ohne Individualisierung ist unm ö glich. –Durch die Konvention wird auch die Beziehung zwischen spezialisierten Dienstleistungsanbietern und allgemeinen Dienstleistungsanbietern besonders betrachtet werden.

11 Verpflichtungen der Länder und Vorschläge zur Umsetzung Die UN Konvention ist gültiges Recht und daher vom Bund und von den Ländern umzusetzen: –Die Auseinandersetzung mit der Konvention in geeigneter Form starten Information über die Konvention Meinungsbildung auf allen Ebenen Bearbeitungsformen entwickeln Zuständigkeit festlegen (auf höchstmöglicher Ebene) Die Beschäftigung mit der Konvention auf alle Ressorts ausdehnen (Mainstreaming Ansatz)

12 Verpflichtungen der Länder und Vorschläge zur Umsetzung –Erarbeitung von Aktionsplänen in den einzelnen Bundesländern / Abstimmung mit dem Nationalen Aktionsplan für alle Ressorts –Regelmäßige Berichterstattung über die Regionalen Aktionspläne und ihre Umsetzung im Landtag

13 Franz Wolfmayr Die Steirische Behindertenhilfe Franz Josef Straße Gleisdorf +43 (0)


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