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Einführung in die Volkswirtschaftslehre Tutorium für analytische Anwendungen Teil II Scheuer, Timon (2013), 2te Auflage.

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Präsentation zum Thema: "Einführung in die Volkswirtschaftslehre Tutorium für analytische Anwendungen Teil II Scheuer, Timon (2013), 2te Auflage."—  Präsentation transkript:

1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre Tutorium für analytische Anwendungen Teil II Scheuer, Timon (2013), 2te Auflage

2 Inhalt und Programm Scholastik Merkantilismus Physiokratie Klassik Neoklassik 2

3 Inhalt und Programm vereinfachte Methoden und Konzepte, um ökonomische Überlegungen systematisch darzustellen analytische, im Sinne von mathematische, Anwendungen ökonomischer Überlegungen aus unterschiedlichen Epochen 3

4 Quantitätstheorie als Identität mit M für die Geldmenge mit V für die Umlaufgeschwindigkeit mit P für das Preisniveau mit Y für das Produktionsniveau 4Merkantilismus

5 Beispiel In Kornland werden jährlich Weizenbüschel im Wert von Müslidollar produziert. Laut Zentralbank befinden sich Müslidollar im Umlauf. Wie oft wird 1 Müslidollar jährlich verwendet? V=5 Durch die Einführung neuer Zahlungstechniken könnte die Umlaufgeschwindigkeit des Müslidollars verdoppelt werden. Wie viel Geld bei gleicher nomineller Produktion benötigt? M= Merkantilismus

6 Quantitätstheorie fordert Unterscheidung zwischen real und nominell Real ist eine Größe, wenn ihr Wertmaß nicht monetärer sondern eben realer Natur ist. hier: Y [Weizenbüschel / Jahr] Nominell gilt eine Größe, wenn sie monetär zu aktuellen Preisen bewertet ist. hier: P * Y [Müslidollar / Jahr] 6Merkantilismus

7 Beispiel In Kornland werden jährlich Weizenbüschel im Wert von Müslidollar produziert. Ein Weizenbüschel kostet am dortigen Markt 5 Müslidollar. Wie hoch ist das nominelle Bruttoinlandsprodukt? P * Y= Die Regierung überlegt den Ausbau des Agrarsektors, um die Produktion auf Weizenbüschel zu steigern. Wie viel größer wäre die reale Produktion? Y 2 -Y 1 = Merkantilismus

8 Quantitätstheorie fordert Unterscheidung zwischen Strom und Bestand Bestandsgrößen werden zu einem bestimmten Zeitpunkt gemessen und angegeben. hier: Geldmenge Stromgrößen über ein Zeitintervall bzw. pro Periode gemessen und angegeben. hier: Volkseinkommen 8Merkantilismus

9 Beispiel Im Bericht des kornländischen Finanzministers finden sich folgende Größen: Schuldenstand, Zinszahlungen, Abschreibungen, Budgetdefizit, Steuereinnahmen, Beamtengehälter. Was ist/sind die Bestandsgröße(n)? Schuldenstand Im Bericht des Lebensministeriums stehen: Bevölkerungszahl, Geburten, Sterbefälle. Was ist/sind die Stromgröße(n)? Geburten, Sterbefälle 9Merkantilismus

10 Quantitätstheorie berücksichtigt Änderungsrate in der Identität als Ableitungen aus kontinuierlichem Wachstum hier aber: Änderungsrate aus diskreter Berechnung 10Merkantilismus

11 Beispiel Die Zentralbank steigert in Erwartung eines Booms die in Umlauf befindliche Menge an Müslidollar von auf Die Umlaufgeschwindigkeit in Kornland bleibt konstant und die Produktion fällt aufgrund unerwartet schlechter Witterung von auf Weizenbüschel. Wie verändert sich die Kaufkraft der Währung? (1/P)=-40% 11Merkantilismus ˆ

12 Wachstumstheorie bezog sich auf das Pro-Kopf-Einkommen Y als Volkseinkommen N als Gesamtbevölkerung L als Produktivbeschäftigte B als Beschäftigte E als Erwerbsbevölkerung 12Klassik ___Y_ N = Y_ L L B B E E N ***

13 Beispiel In Kornland liegt die jährliche Produktivität eines Produktivbeschäftigten bei 50000$, der Anteil der Produktivbeschäftigten liegt bei 60%, es herrscht Vollbeschäftigung bei einer Erwerbsquote von 70% bei einer Gesamtbevölkerung von 1000 Menschen. Wie hoch ist das jährliche Gesamteinkommen? Y= Klassik

14 Wachstumstheorie des vom Pro-Kopf-Einkommens Y/N als Pro-Kopf-Einkommen Y/L als Produktivität L/B als Anteil der Produktiven an den Beschäftigten B/E als Beschäftigungsquote E/N als Erwerbsquote 14Klassik ___Y ^ _ N () = Y ^ _ L () L ^ B () B ^ E () E ^ N () +++

15 Beispiel In Kornland erhöhen sich aufgrund einer Verschärfung im Arbeits- und Pensionsrecht die Erwerbsquote und Beschäftigungsquote um 1%. Der Anteil der Produktivbeschäftigten sinkt durch die strukturelle Reform aber um 2%, während die Produktivität der Produktivbeschäftigten dank technischen Fortschritts weiter mit einer konstanten Rate von 2% steigt. Welche Wachstumsrate für Pro- Kopf-Einkommen? (Y/N)=2% 15Klassik ˆ

16 Wachstumstheorie in einzelne Bestandsgrößen zerlegt Y als Volkseinkommen N als Gesamtbevölkerung L als Produktivbeschäftigte B als Beschäftigte E als Erwerbsbevölkerung 16Klassik ^ Y-N=Y-L+L-B+B-E+E-N ^^^^^^^^^

17 Beispiel In Kornland wächst die Bevölkerung konstant mit einer Rate von 1%. Technischer Fortschritt steigert die Produktivität jährlich um 2%, der Anteil der Produktivbeschäftigten sinkt konstant mit 1%. Die Zahl der Erwerbsbevölkerung steigt aufgrund der libertären Gestaltung des Sozial- und Arbeitsrechts zwar, die Zahl der Beschäftigungen erfährt allerdings vorerst kein Wachstum. Welche Wachstumsrate für Pro- Kopf-Einkommen? (Y/N)=0% 17Klassik ˆ

18 Preistheorie berücksichtigt direkte Arbeit, welche in der aktuellen Produktionsperiode oder eben im letzten betrachteten Schritt des Produktionsprozesses geleistet wird Indirekte Arbeit, welche in Vorperioden geleistet wurde, um alle zu Beginn der aktuellen Produktionsperiode oder eben des letzten betrachteten Schritts notwendigen Mittel zu produzieren. hier: Aktuell: t=0 ; Vorperioden: t=-1, -2, … 18Klassik

19 Beispiel Wie viel direkte Arbeitsstunden stecken in 1 Leiter? 5 h Wie viel indirekte Arbeitsstunden stecken in 1 to Obst? 200 h 19Klassik

20 Preistheorie bezieht sich auf die Kosten für direkte und indirekte Arbeit berücksichtigt, dass das dafür vorgeschossene Kapital gemäß seiner Bindungsdauer verzinst werden muss hier: p = (w * l t ) * (1+r)^(1-t) mit: t… Periode, bezogen auf aktuell = 0 dabei angenommen: Löhne müssen stets am Beginn der Produktionsperiode vorgeschossen werden. 20Klassik

21 Beispiel wobei Lohnsatz von 5 [$/h] vorzuschießen und Profitrate von 50% vorherrschend. Was ist der natürliche Preis eines Spaten? p S =37,5 $/StkS Was kosten 50 kg Obst? p O =187,5 $/50kgO 21Klassik

22 Preistheorie definiert den relativen Preis eines Gutes in Einheiten eines anderen Gutes welcher dem Tauschverhältnis entspricht welches dem Kehrwert der Preise in Monetär oder Numeraire entspricht hier: p ij = p i /p j mit: p ij … Relativer Preis von i in Einheiten von j und: i j … unterschiedliche Güter 22Klassik

23 Beispiel wobei Lohnsatz von 5 [$/h] vorzuschießen und Profitrate von 50% vorherrschend. Wie viel kg Obst kostet 1 kg Korn? p K /p O =1,1 kgO/kgK Wie viel kg Obst tauschen sich gegen 1 kg Korn? 1,1 kgO/kgK 23Klassik

24 Preistheorie definiert Spezialfälle, in welchen der relative Preis unabhängig von der Profitrate ist und die reine Arbeitswertlehre gilt produktionstheoretisch: wenn zwei Güter dasselbe Verhältnis zwischen direkter und indirekter Arbeit aufweisen. hier: l i,t : l i,t-1 : l i,t-2 = l j,t : l j,t-1 : l j,t-2 verteilungstheoretisch: wenn sich das gesamte Einkommen über Löhne auf die Arbeitskräfte verteilt. hier: r = 0 24Klassik

25 Preistheorie berücksichtigt, dass das Gut selbst als in Vorperiode erstelltes Mittel in die eigene Produktion der aktuellen Periode eingeht berücksichtigt stets auch die in Mitteln verkörperte indirekte Arbeit aller Vorperioden hier: (a ii * p i + w * l i ) * (1+r)= p i mit: a ii … Inputkoeffizient als Produktionsbedarf am selben Gut mit: p i … Preis des Gutes mit: l i … Menge an direkter Arbeit 25Klassik

26 Beispiel wobei Profitrate von 25% vorherrschend. Wie viele Arbeitsstunden kostet 1 to Korn? (1/w)=20 h/to Wie viele Arbeitsstunden stecken in 1 to Korn? λ=15 h 26Klassik

27 Preistheorie ermöglicht die Berücksichtigung, dass Güter mithilfe von sich selbst und anderen Gütern produziert werden hier: (a ii * p i + a ji * p j + w * l i ) * (1+r)= p i und: (a ij * p i + a jj * p j + w * l j ) * (1+r)= p j mit: a ii … Inputkoeffizient als Produktionsbedarf von i zur Produktion von i mit: a ji … Inputkoeffizient als Produktionsbedarf von j zur Produktion von i 27Klassik

28 Beispiel wobei konstante Skalenerträge bestehen und Lohnsatz von 0,1 [to/h] in Korn vorzuschießen ist. Was ist der Preis von Eisen in Korn und wie hoch ist die Profitrate? p E =2 toK/toE, r=25% 28Klassik

29 Preistheorie greift auf Systemparameter zurück, welche Überschusspotenzial und Lebensfähigkeit des vorliegenden Produktionssystems definieren ein Sektor produziert einen Überschuss, wenn der Output an jeweiligem Gut in der Ökonomie größer als dessen Bedarf als Input ist eine Ökonomie produziert einen Überschuss, wenn zumindest ein Sektor einen Überschuss produziert ein Sektor und dessen Ökonomie ist nur lebensfähig, im Sinne von realisierbar und rentabel, solange der Output an einem Gut nicht kleiner als dessen Bedarf als Input ist hier: Q i Q i * a ii + Q j * a ij + w * (Q i * l i + Q j * l j ) und: Q j Q i * a ji + Q j * a jj | Lohnsatz in i bezahlt 29Klassik

30 Beispiel wobei konstante Skalenerträge bestehen und Lohnsatz von 0,1 [to/h] in Korn vorzuschießen ist. Ist die Ökonomie technisch lebensfähig? ja, , Liegen Überschüsse vor, und wenn ja, in welcher Höhe? ja, 30 toK, 45 toE 30Klassik

31 Rententheorie nimmt einen Produktionsprozess von Getreide an, welcher auf Arbeit, Saatgut und Boden zurückgreift nimmt an, der notwendige Aufwand variiert je nach Boden und Methode hier: l i + c i + b i 1 hier: i… Laufindex für jeweiligen Boden oder Methode 31Klassik

32 Rententheorie Arbeitskoeffizient als notwendige Anzahl an Arbeitsstunden zur Produktion einer Einheit Korn hier: l i [h/to] Saatgutkoeffizient als notwendige Menge an Korn zur Produktion einer Einheit Korn hier: c i [to/to] Bodenkoeffizient als notwendige Fläche an Boden zur Produktion einer Einheit Korn hier: b i [ha/to] 32Klassik

33 Rententheorie Produktionswert ergibt sich in klassischem Stil aus den in der Produktion anfallenden Kosten definiert sich aus Korn als Numeraire und somit als Einheitswert hier: (l i * w + c i ) * (1+r) + b i * q i = 1 wobei angenommen: Saatgut und Löhne müssen vorgeschossen werden, Renten werden erst am Ende der Produktionsperiode gezahlt 33Klassik

34 Rententheorie Lohnsatz als Vergütung je Arbeitsstunde in realen Einheiten des Numeraires hier: w [to/h] Profitrate als Vergütung des vorgeschossenen Kapitals in Einheiten des Kapitals hier: r [%] Rentsatz als Vergütung je Hektar an bebautem Boden in realen Einheiten des Numeraires hier: q i [to/ha] 34Klassik

35 Rententheorie Produktionsfunktion stellt die Beziehung von Inputs und Outputs zueinander dar nimmt ein sinkendes Grenzprodukt und Durchschnittsprodukt mit der Bewirtschaftung schlechterer Böden oder der Verwendung kapitalintensiverer Methoden 35Klassik Output Input

36 Rententheorie Bruttoproduktion als Summe an produziertem Korn mittels bebauter Böden und eingesetzter Methoden, exogen durch Nachfrage gegeben hier: R i [to] Nettoproduktion als Summe an Output abzüglich des zur Produktion investierten Inputs hier: R i * (1 – (l i * w + c i )) [to] 36Klassik

37 Rententheorie Löhne (am Beginn) als Periodeneinkommen der arbeitenden Klasse hier: l i * w * R i [to] Profite (netto am Ende) als das Periodeneinkommen der kapitalistischen Landwirte hier: ((l i * w + c i ) * r) * R i [to] Renten (am Ende) als Periodeneinkommen der Grundbesitzer hier: q i * b i * R i [to] oder: F i * q i [to] 37Klassik

38 Extensive Rente wenn Böden unterschiedlicher Qualität mittels derselben Methode bebaut werden definiert einen Grenzboden als qualitativ schlechtester und unvollständig bewirtschafteter Boden worauf keine Rente bezahlt wird, da Grundbesitzer um Landwirte konkurrieren worauf sich das Grenzprodukt und die Profitrate bestimmen 38Klassik

39 Extensive Rente Qualitative Bewertung der Böden unter Berücksichtigung, dass Landwirte Kosten minimieren Berechnung der Kosten anhand des vorzuschießenden Kapitals erfolgt hier: d i = l i * w + c i niedrige Kapitalkoeffizienten daher bevorzugt werden Kosten den Ertrag nicht übersteigen dürfen hier: d 1 < d 2 < … < d n < 1 39Klassik

40 Beispiel als 5 Böden unterschiedlicher Qualität zu je 600 [ha] auf denen nur mittels Arbeit als Input zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,1 [to/h] produziert wird. Welcher Boden wird nie bewirtschaftet? E In welcher Reihenfolge werden Böden bebaut? D, B, A, C 40Klassik

41 Extensive Rente Berechnung des maximalen Outputs, unter Berücksichtigung der gesamten verfügbaren Fläche Anwendung des jeweiligen Bodenkoeffizienten hier: R i max = B i / b i [to] Rückschluss auf die bebaute Fläche hier: F i = R i * b i [ha] 41Klassik

42 Beispiel als 5 Böden unterschiedlicher Qualität zu je 600 [ha] auf denen nur mittels Arbeit als Input zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,1 [to/h] produziert wird. Grenzboden bei 240 [to] Nachfrage? A (3.) Welcher flächenmäßige Anteil des Grenzbodens wird bewirtschaftet? 80 % 42Klassik

43 Extensive Rente Berechnung der Profitrate am Grenzboden, auf welchem kein Rentsatz bezahlt wird hier: (l j * w + c j ) * (1+r) = 1 r = … für: j = i max Berechnung der Rentsätze auf vollständig bebauten Böden mittels uniformer Profitrate hier: (l i * w + c i ) * (1+r) + b i * q i = 1 q i = … für: i < j, j 2 43Klassik

44 Beispiel als 5 Böden unterschiedlicher Qualität zu je 600 [ha] auf denen nur mittels Arbeit als Input zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,1 [to/h] produziert wird. Profitrate und Rentsatz bei Nachfrage von 50 [to]? r=400% Profite und Renten bei Nachfrage von 240 [to]? 78 to Profite, 84 to Renten 44Klassik

45 Extensive Rente Berechnung des Grenzprodukts der Arbeit am Grenzboden hier: MP L = 1 / l j [to/h] des Kapitals am Grenzboden hier: MP K = 1 / d j [to/to] = (1+r) muss dem Zinssatz entsprechen 45Klassik

46 Extensive Rente Ermittlung des Grenzprodukts am Beispiel des Kapitals als Steigung der Produktionsfunktion am Grenzboden hier: MP K = R j max / d j max =R j max / R j max * d j 46Klassik R 1 max + R 2 max + R 3 max R 1 max + R 2 max R 1 max d 1 max d 1 max + d 2 max d 1 max + d 2 max + d 3 max tan = MP K

47 Beispiel als 5 Böden unterschiedlicher Qualität zu je 600 [ha] auf denen nur mittels Arbeit als Input zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,1 [to/h] produziert wird. Profitrate bei Nachfrage von 300 [to]? r=25 % 47Klassik

48 Extensive Rente Berechnung des Durchschnittsprodukts der Arbeit hier: AP L = R i / R i * l i [to/h] des Kapitals hier: AP K = R i / R i * d i [to/to] 48Klassik

49 Extensive Rente Ermittlung des Durchschnittsprodukts am Beispiel der Arbeit als Steigung der Ursprungslinie zum Punkt auf der Produktionsfunktion 49Klassik R i R i * a i tan = AP L R i * a i R i

50 Beispiel als 5 Böden unterschiedlicher Qualität zu je 600 [ha] auf denen nur mittels Arbeit als Input zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,1 [to/h] produziert wird. Durchschnittsprodukt der Arbeit bei 300 [to]? AP L =0,25 to/h 50Klassik

51 Intensive Rente wenn ein Boden einheitlicher Qualität mit unterschiedlichen Methoden bebaut wird definiert eine intensivste Methode von maximal zwei angewandten welche Quadratmeter für Quadratmeter die weniger intensive Methode ersetzt 51Klassik

52 Intensive Rente Qualitative Bewertung der Methoden unter Berücksichtigung, dass Landwirte Kosten minimieren Berechnung der Kosten anhand des vorzuschießenden Kapitals erfolgt hier: d i = l i * w + c i niedrige Kapitalkoeffizienten daher bevorzugt werden höhere Kosten nur bei größerem Output in Kauf genommen werden und den Ertrag nicht übersteigen dürfen hier: d 1 < d 2 < … < d n < 1 und: b 1 > b 2 > … > b n 52Klassik

53 Beispiel als 5 Anbaumethoden für 600 [ha] Boden, die nur auf Arbeit als weiteren Input zurückgreifen und zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,05 [to/h] vergüten. Welche Methoden werden nie genutzt? B, E In welcher Reihenfolge werden die Methoden verwendet? A, C, D 53Klassik

54 Intensive Rente Berechnung des maximalen Outputs, unter Berücksichtigung der gesamten verfügbaren Fläche Anwendung des jeweiligen Bodenkoeffizienten hier: R i max = B / b i [to] Rückschluss auf die bebaute Fläche hier: F i = R i * b i [ha] und: B = R i * b i + R j * b j | R = R i + R j [ha] 54Klassik

55 Beispiel als 5 Anbaumethoden für 600 [ha] Boden, die nur auf Arbeit als weiteren Input zurückgreifen und zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,05 [to/h] vergüten. Welche Methoden werden bei einer Nachfrage von 50 [to] verwendet? A, C (1.&2.) Wie viel Fläche wird mit welcher Methode bebaut? 300 ha A, 300 ha C 55Klassik

56 Intensive Rente Berechnung von Profitrate bei Unterauslastung des Bodens hier: (a j * w + c j ) * (1+r) = 1 r = … für: R R 1 max Berechnung von Profitrate und Rentsatz einheitlich auf gesamten Boden hier: (a j * w + c j ) * (1+r) + b j * q = 1 und: (a i * w + c i ) * (1+r) + b i * q = 1 wenn: R > R 1 max 56Klassik

57 Beispiel als 5 Anbaumethoden für 600 [ha] Boden, die nur auf Arbeit als weiteren Input zurückgreifen und zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,05 [to/h] vergüten. Rentsatz und Profitrate bei 50 [to]? q=0,05 to/ha, r=150 % Renten und Profite bei 90 [to]? 45 to Renten, 9 to Profite 57Klassik

58 Intensive Rente Berechnung des Grenzprodukts der Arbeit hier: MP L = R j max - R i max / a j max - a i max [ to/h] wobei: a j max = R j max * a j des Kapitals hier: MP K = R j max - R i max / d j max - d i max [to/to] wobei: d j max = R j max * d j und: MP K = (1+r) muss dem Zinssatz entsprechen 58Klassik

59 Intensive Rente Ermittlung des Grenzprodukts am Beispiel des Kapitals als Steigung der Produktionsfunktion im jeweiligen Methodenabschnitt hier: MP K = R j max - R i max / d j max - d i max 59Klassik R 3 max R 2 max R 1 max d 1 max d 2 max d 3 max tan = MP K

60 Beispiel als 5 Anbaumethoden für 600 [ha] Boden, die nur auf Arbeit als weiteren Input zurückgreifen und zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,05 [to/h] vergüten. Profitrate bei 90 [to]? r=25 % 60Klassik

61 Intensive Rente Berechnung des Durchschnittsprodukts der Arbeit hier: AP L = R i / R i * a i [to/h] des Kapitals hier: AP K = R i / R i * d i [to/to] 61Klassik

62 Intensive Rente Ermittlung des Durchschnittsprodukts am Beispiel der Arbeit als Steigung der Ursprungslinie zum Punkt auf der Produktionsfunktion 62Klassik R i R i * a i tan = AP L R i * a i R i

63 Beispiel als 5 Anbaumethoden für 600 [ha] Boden, die nur auf Arbeit als weiteren Input zurückgreifen und zu einem vorzuschießenden Lohnsatz von 0,05 [to/h] vergüten. Durchschnittsprodukt der Arbeit bei 50 [to]? MP L =0,3125 to/h 63Klassik


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