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© Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Wirtschaftsforum der DAV Apotheke 2012: Wege in die.

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1 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Wirtschaftsforum der DAV Apotheke 2012: Wege in die Zukunft Zukunft der Arzneimittelversorgung Dienstleistungen und Nachhaltigkeit der Pharmazie Dominique Jordan Präsident pharmaSuisse, Liebefeld-Bern 27. APRIL 2012

2 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ

3 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

4 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

5 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Die Zahlen Euros – CHF = 1.20 CHF – Euros = 0.83 Gesundheitskosten 2009 (in CHF Mio) Total : ( ) = 11.4 % du PIB Stationäre Behandlung : ( ) Ambulante Behandlung: ( ) Medikamente: ( ) Apotheken und Drogerien : ( 3 518) SD- Ärzte: ( 1 606) zulasten von Krankenversicherungen: ca 80 %

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13 Zahlen und Gesetze www. interpharma.ch

14 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

15 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ So kompliziert wie die EU: Jura Valais Grisons Uri GL Aus ser- Rho den Inn er- Rh od en SH Zurich Schwyz OW Lucerne Argovie Berne Zoug Fribourg Vaud Thurgovie Saint-Gall Tessin Solothurn Bâle-Campagne NW Neuchâtel Bâle- Ville 3 Bundesgesetze: KVG, HMG, MedBG 26 verschiedene kantonale Gesetze

16 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Obergebot : Binnenmarktgesetz und Unternehmensfreiheit Der Staat interveniert nur subsidiär,…falls überhaupt (liberalisierte Apothekeneröffnung, Mehr- und Fremdbesitz, usw.) Bundesgesetze sind « prioritär » gegenüber den kantonalen Gesetzen, aber... Sie sind auf demDelegationsprinzip aufgebaut… und lassen einen guten Spielraum für die Kantone !

17 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Das Umfeld 1740 Apotheken für 7870 Mio Bewohner ( 1 pharm./4491 ) sind Mitglied von pharmaSuisse ca SD-Ärzte für Ärzte! (4804 Allgemeinpraktiker und Spezialisten) Versandhandel ( Mediservice / Apotheke zur Rose ) Spitäler/Heime : Drogerien Fremd- und Mehrbesitz : Apothekenkette und Gruppierungen Source : Pharmainformation 2010/Santé publique en Suisse 2011

18 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Wettbewerb und Marktsegmentierung Apotheken SD-Ärzte Drogerien Postversand und Internet Spitäler und Ambulatorium Tierärzte Supermärkte et Shops

19 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Apothekenkette Seit 1964 sind alle Besitzformen zugelassen : Fremdbesitz (nicht Apotheker) (ca. 450 Apotheken) : Grossisten (ca. 400 Apotheken) Drogisten (50 « Apotheken ») Ketten im Apothekerbesitz (264 Apotheken für ca. 80 Besitzer) Genossenschaften von Apotheken seit 1905 (43 Apotheken) Unabhängige Apotheken ca. 1000, deren 50 % AG sind

20 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Gruppierungen von Apotheken Ca 30 Gruppierungen in der ganzen Schweiz Ca 75 % von den unabhängigen Apotheken sind Mitglied einer Gruppierung Strategien Einkaufzentrale +++ Dienstleistungen+ Gruppenprofil mit Brand+ Orientierung Krankenversicherung(+)

21 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ SD-Ärzte verhindert die Ausübung des Apothekerberufes Historische Erklärung Anzahl Ärzte in CH Darunter 7158 mit einer Privatapotheke Einfluss auf die Apothekendichte Mit SD = Einwohner per Apotheke Ohne SD = 3555 Einwohner per Apotheke Entscheid ZH = Volksabstimmung Lieferung via Grossisten

22 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Entwicklung Marktanteile kassenzulässige Medikamente Umsatz zum Publikumspreis 2000 – 2010 Quelle: IMS Pharmapanel, Berechnungen pharmaSuisse Marktanteil ApothekenMarktanteil SD-Ärzte %29.60% %31.40% %32.10% %32.30% %32.60% %33.10% %33.40% %34.12% %34.10% %34.33% %34.09% Veränderung der Marktanteile 2000 et 2010 Apotheken – 4.49 %SD-Ärzte %

23 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Entwicklung Marktanteile kassenzulässige Medikamente Absatz Menge Packungen 2000 – 2010 Quelle: IMS Pharmapanel, Berechnungen pharmaSuisse Veränderung der Marktanteile 2000 et 2010 Apotheken – 3.81 % SD-Ärzte % Anteil ApothekeAnteil SD-Ärzte %29.10% %30.60% %31.40% %32.00% %32.40% %33.00% %33.36% %33.35% %33.08% %33.26% %32.91%

24 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ

25 Andere Mitbewerber Tierärzte Verfügen praktisch über Monopol Lieferboykott gegenüber Apotheken Verfahren vor Kartellkommission - Neuer potentieller Markt für Apotheker seit den Supermärkte zunehmend in Gesundheitssektor eindringend Medizinalprodukte Geräte (Blutdruck, usw.) Verbandsmaterial Pseudo-Medikamente und Tees…

26 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ

27 Drogerien im Selbstmedikationsmarkt Drogerien machen ca 4,6% des gesamten Marktes aus Drogerien machen 25% des Selbstmedikationsmarktes Drogerieketten (Drogerie Müller) erobern den Markt Umwandlung der Drogerien in Apotheken Anzahl Apotheken und Drogerien Drogerien Apotheken

28 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Preisbildung im Selbstmedikationsmarkt Freie Preise für alle von den Krankenversicherungen nicht bezahlte Medikamente. Markt Wettbewerb Discount

29 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Versandhandel Im Gesetz gibt es ein grundsätzliches Verbot (HMG Art.27) Ausnahmsweise VH ist bewilligt wenn : Nur auf Rezept Beratungsdienstleistung (Call Center) Keine Automedikationsmedikamente und keine PM dürfen verschickt werden Wirksam seit über 10 Jahre Umsatz (Schätzung) in Mio CHF: * CHF * stagnierend seit 2003

30 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ

31 Das Krankenversicherungssystem in der CH Santésuisse = Dachverband den Krankenversicherern 81 verschiedene Krankenversicherungen Grundversicherung: obligatorisch Zusatzversicherung: freiwillig Grundversicherung : - Spezialitätenliste (SL) - Arzneimittelliste mit Tarife (ALT) - Mittel- und Gegenständeliste (MIGEL) - Analysenliste (AL)

32 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Das Krankenversicherungs- system in der CH Zu Lasten von Patienten in der Grundversicherung: Selbstbehalt: CHF 400. ( ) 600. ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Beteiligung : 10 % auf Gesundheitskosten bis max. CHF 700. ( )

33 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

34 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ LS, LMT, LiMa, LA KVG: Soziale Politik Kartellgesetz, Binnenmarkt- Gesetz Heilmittelgesetz MedBG

35 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

36 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Der politische Trend den 90er Jahre Startpunkt der Überlegungen über die LOA Liberalisierung und Wettbewerb wie in den USA

37 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ « Medikamentenpreise sind zu hoch!» « Preisabmachungen sind daran schuld!» « Zu hohen Margen, zuviele Apotheken!» Der Markt muss alles lösen: Marktordnung Referenzmargen des Schweizerischen Apothekerverbands Rabattverbot

38 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Gemäss Margenordnung von Sanphar : Degressive Marge in %... Publikumspreis in CHF... Aber wachsend… in Franken Deckel

39 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Effektive Arbeit willkürlich abgegolten:...fordert Rosinenpickerei !!!

40 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ 137 Kostenentwicklung im Bereich der obligatorischen Krenkenversicherung (Medis) Kosten = PREIS * VOLUMEN

41 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Council of Europe Committee of ministers Resolution AP 93 (1) on the role and training of community pharmacists: 10. The remuneration within community pharmacy should relate to provision of pharmaceutical care and not depend solely on either the price of medicines or volume of prescriptions. Pharmacists must be paid on basis of their professional services.

42 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Eine Lösung war gefragt, um... * Europaratresolution AP(93)1 Thesen des SAV, november1993 die Kostenentwicklung zu bremsen die Preis- und Volumenanreize zu korrigieren die Einsparungen zu belohnen die Apotheke und der Apotheker auf Grund ihrer effektiven Arbeit abzugelten (wirtschaftliche Realität)*: - durch ein einfaches System - aufgrund sicheren und reproduzier- baren Parametern, die für Krankenversicherungen einfach zu kontrollieren sind.

43 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Tiefe Identitätskrise des Offizinapothekers Händler oder Mitglied eines Medizinalberufes, Akademisch ausgebildet ? Antwort : « Beides…! » QUO VADIS ?

44 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Abgeltung der immer präsenten Fachkompetenz (intellektuelle Leistungen) Abgeltung der Betriebs- und Kapitalkosten (Logistik und Infrastruktur) Die Offizin bietet 2 Typen von Dienstleistungen

45 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Rezept- Validierung Patienten- Geschichte Distributionsleistungen Kapital- Kosten Pro verordnetes Medikament: Apotheker- Taxe Fachleistungen Abgeltung Investition und Kredit an Versicherung Pro Patient und Arzt für drei Monate Betreuung: Patienten- Taxe Grundleistungen Personal- und Infrastrukturkosten Zusatz- leistungen Generica Qualitätszirkel Drug utilisat. Review Methadon Personal- Raum und Infastruktur ohne Apothekerleistungen Preisbildung bei kassenpflichtigen Rx-Medikamenten

46 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Distributionsleistungen Personal- und Infrastrukurkosten Ex factory Preis Kapital % Zuschlag Fix fee - SFr SFr bis SFr SFr SFr SFr – und mehr0SFr Diese Ansätze werden behördlich festgelegt

47 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Aufwandsverteilung Rx Schips Betriebsaufwand Anteil Rx Personalaufwand exkl ChefK170.20%341' Raumaufwand exklusive EnergieK27.32%35' EnergieK31.18%5' AbschreibungenK46.09%29' FremdkapitalzinsenK51.12%5' Unterhalt ReparaturenK62.97%14' VerwaltungsaufwandK78.01%38' SachversicherungenK80.86%4' Sonstiger Betriebsaufwand / WerbeaufwandK92.26%11' Betriebsaufwand Rx 100.0%486'120398

48 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Entwicklung Umsatzanteile Medikamente AB SL in Apotheken in CHF und in % von 2000 bis 2008 Quelle: Medicpool, Berechnungen pharmaSuisse

49 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Umsatzanteile Medikamente AB SL in Apotheken indexiert 2000 – 2008 Quelle: Medicpool, Berechnungen pharmaSuisse Index Basis 2002 Die Kassen bezahlen LOA SLAB Quelle: Ofac Total100.0%102.7%109.8%110.6%109.4%115.7%120.6% davon an Staat MWSt100.0%102.7%109.8%110.6%109.4%115.7%120.6% davon an Hersteller100.0%104.0%112.5%114.1%112.2%119.0%124.2% davon an Distribution (Grosshandel)100.0%104.0%112.5%114.1%112.2%119.0%124.2% davon an Apotheker für Logisik Infrastruktur 100.0% 104.1%103.3%102.7%108.9%114.1% davon an Apothekerin pharm. Leistung100.0%98.7%101.3%101.0%102.7%105.8%108.0% an Apotheke Total100.0%99.6%103.3%102.6%102.7%108.0%112.3% Entwicklung Absatz Medikamente AB SL100.0% 98.1%101.3%101.4%102.9%109.7%113.5%

50 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

51 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Preisgestaltungssystem für rezeptpflichtige Medikamente der Spezialitätenliste

52 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Abgegoltene Dienstleistungen gemäss Tarifvertrag und Art. 4a KVG Verordnung Taxpunktwert: CHF 1.05 ( 0.896) ohne MwSt, CHF 1.08 ( 0.871) MwSt inklusiv. Medikamenten-Check (pro Rezeptzeile)4 TP ( 3.48) Bezugs-Check (1x/Tag/Pat/LE)3 TP ( 2.61) Notfalldienst (ausserhalb der Öffnungszeiten) 12 TP ( 10.45) Einahmekontrolle 10 TP ( 8.71) Abgabe einer fraktionierten Packung ambulant 5 TP ( 4.36) Wochen-Dosiersystem(1x/Woche) 20 TP ( 17.42)

53 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Abgegoltene Dienstleistungen gemäss Tarifvertrag und Art. 4a KVG Verordnung Substitution 40 % der Einsparung, aber maximal 20 TP ( 17.42) Methadon-Pauschalen Einnahme 5x/Woche MonatlichCHF ( ) Einnahme 1-5X/WochemonatlichCHF ( ) Polymedikations-Check 2x/Jahr, >4 Medikamente 45 TP ( 39.19) Falls nötig dann, für maximal 3 Monate = Einsatz eines Wochendosiersystems

54 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Protocol Polymedication-check

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56 Kennzahlen zur Abgabe Medikamente der Listen A + B der Spezialitätenliste Basis Index 2005 Abrechnung im Tiers Garant hochgerechnet Basis Index Umsatz zum Publikumspreis exkl MWSt Einkauf zum Fabrikabgabepreis effektiv Ertrag aus BAG Preissystem Brutto Effizienzbeitrag & Fond Qualität Ertrag Preissystem BAG Netto Ertrag aus pham. Leistungen exkl. MWSt Ertrag aus Abgabe Medikamente AB SL In Rechnung gestellter Betrag Absatzvolumen in Packungen

57 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ

58 Anteil der Versicherten von Krankenkassen im Tiers Garant Quelle: BAG Anteil der Versicherten von Krankenkassen im Tiers Garant Name des OKP Versicherers Versicherte Schweiz insgesamt7'458'4757'478'4277'537'5877'615'5637'708'8527'779'662 Compact Grundversicherungen AG 1'62544'557 Intras Kranken-Vers. AG 281'565 maxi.ch 41'117 Sanagate AG 21'794 SUPRA52'91247'96944'82641'70139'04639'50242'758 Krankenkasse Stoffel Mels KKS 1'2331'2611'2511'465 Krankenkasse Simplon Versicherte im Tiers Garant53'54548'63845'50843'62342'59943'172394'100 Versicherte im Tiers Garant in %0.72%0.65%0.60%0.57%0.55% 5.07%

59 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

60 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Generika:

61 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ LoMa: die FMH – und nicht nur die APA Ernst Gähler: Zentralvorstand FMH: Mit der LoMa spricht nichts mehr gegen die SD…

62 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Szenario: Sehr gefährlich… EX-FACT (EFP) Fix % Preis EFP MwSt LOA PP LS PHARM Tarmed oder LOMA PP-LS SD PP-LS Verrsand Nichts ! …Unterschiedliche Preise je nach Vertriebskanal

63 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Aufwandsverteilung Rx Schips Betriebsaufwand Anteil Rx Personalaufwand exkl ChefK170.20%341' Raumaufwand exklusive EnergieK27.32%35' EnergieK31.18%5' AbschreibungenK46.09%29' FremdkapitalzinsenK51.12%5' Unterhalt ReparaturenK62.97%14' VerwaltungsaufwandK78.01%38' SachversicherungenK80.86%4' Sonstiger Betriebsaufwand / WerbeaufwandK92.26%11' Betriebsaufwand Rx 100.0%486'120398

64 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

65 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Apotheker und Ärzte haben komplementäre Zielpublika und Aufgaben Ärzte Potential für Apotheker Gesundheitsberatung PROGNOSE, STEUERUNG VOR-TRIAGE MEDIKAMENT OTC, B Guideline DIAGNOSE BEHANDLUNG VALIDIERUNG ABGABE + PHARM. BETREUUNG MED. BETREUUNG MED. TRIAGE GESUNDHEITS- FÖRDERUNG

66 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Apotheker: Multidisziplinäre integrierte Versorgung Empfang ohne Termin Bagatellefälle Pseudo-Notfälle Vor-Triage Laboranalysen Herstellung Patientenbegleitung Prävention Telemedizin Care manager

67 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Strategie 1. Den Apotheker befreien 2. Zusammenfassung : Qualität Leistungen Kompetenzen 3. Umsetzung: 3 Säulen a) Prävention : inkl. Impfungen b) Gatekeeping : Triage, Erstversorgung c) Umfassende Betreuung der chronischen und diagnostizierten Patienten: Behandlung, Analysen

68 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Mehrwert des Apothekers zum Produkt: Kompetenz, Leistung und Qualität 3.1 Wissenschaftliche Unabhängigkeit 3.2 Unabhängigkeit vom Medikamentenpreis 3.3 Senkung der Abhängigkeit vom Arzt 3.4 Abhängigkeit von der OKP neu überlegen

69 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Chancen im Jahr 2012 PMC: Compliance, wichtige Aufgabe des Apothekers netCare: DIE Lösung bei Lücken in der Grundversorgung, BEISPIEL für Aufgabenteilung Massenimpfungen: Ohne Apotheker verfehlt unsere Behörden (BAG) das Ziel Politischer Auftrieb für integrierte Versorgung (Managed Care) und eine bessere Nutzung der Kompetenzen des Apothekers Injektionen, Blutentnahmen: Biotech! Bruch des Ärztemonopols

70 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Fähigkeitsausweis FPH Impfen und Blutentnahme Ziele Einführung einer entsprechenden Ausbildung mit auf die Bedürfnisse der Apotheke abgestimmtem Inhalt, gemeinsam mit anerkannten Partnern Validierung der Ausbildung durch Experten auf dem Gebiet Einleitung der notwendigen Schritte zur Erlangung der Bewilligungen bei den zuständigen Behörden

71 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Fähigkeitsausweis FPH Impfen und Blutentnahme 1.Kurs über Injektions- und Blutentnahmetechniken: Modul 1: Theorie: 1 Tag Modul 2: Praxis: 1,5 Tage mit Prüfung 2.Impfkurs: 5 Module: 1,5 Tage mit Prüfung 3.Notfallkurs BLS-AED (Generic Provider): 1 Tag mit Prüfung erteilt durch pharmaSuisse nach Absolvierung des Programms:

72 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Impfen 2012 : Bis Ende Jahr : Ausbildung mit Fähigkeitsausweis September 2012 : Zusammen mit den Behörden Teilnahme an der Grippe – Impfkampagne mit Begleitsudie 2013 – 2015 : Mit den Behörden, Teilnahme an der Kampagne : Masern Eradikation mit Begleitstudie

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75 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Umfeld 3. Gesetzliche Grundlage 4. Die leistungsorientierte Abgeltung (LOA) a. Vergangenheit b. Aktuell c. Zukunft 5. Strategie 6. Schlussfolgerung

76 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Realität nicht ignorieren… und handeln

77 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Schlussfolgerungen (1) Als reiner Vertreiber von Medikamente haben wir keine Zukunft. Zukünftig wird der Apotheker eine Palette an anerkannten und bezahlten Dienstleistungen um das Produkt anbieten müssen. Achtung! Gefahr! Wir treten etablierte Monopole mit Füssen. Impfen, Gatekeeping mit Triage und Erstmedikation, Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamente, Grundversorger,…

78 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Schlussfolgerungen (2) Die reine Marge als Abgeltungsmodell kann die Infrastruktur-, Logistik- und Personalkosten nicht mehr decken, besonders in einer wirtschaftlich und politisch schwachen Konjunktur (oder Umgebung). Wir müssen schnell umdenken… Alle erfolgreiche Unternehmen haben den Schritt gemacht: Banken, Telefonie, Versicherungen, Post,… Die pharmazeutischen Dienstleistungen sind ein Beweis für den Mehrwert der Apothekerschaft und werden auch von unseren Partnern geschätzt, gebraucht und…bezahlt.

79 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Schlussfolgerungen (3) Nur das Beste ist gut genug, andernfalls ernten wir brutale Kritik seitens der Ärzteschaft, den Behörden, der Politik… = Weiterbildung mit FPH-Fachtiteln, obligatorische kontrollierte Fortbildung, Fähigkeitsausweise für weitergehende Dienstleistungen. Der Angst ist der schlechteste Ratgeber …Niemand wird die Apothekerschaft retten ausser die Apothekerschaft selber). Wir müssen heute investieren, unsere Prioritäten in Richtung Dienstleistung und Mehrwert überdenken (auch die Einrichtung).

80 © Schweizerischer Apothekerverband Société Suisse des Pharmaciens Società Svizzera dei Farmacisti/DJ Danke für Ihre Aufmerksamkeit …und bis bald Meet your international colleagues in Amsterdam! Join us at the 72nd World Congress of Pharmacy and Pharmaceutical Sciences 3 – 8 October 2011, Amsterdam, NL website: …vielleicht in Amsterdam


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