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Liebe Volleyballfreunde, Als vor 10 Jahren Klemens Müller und die Vertreter des BFA Gera mit dem Bayerischen Volleyball-Verband und der BFA Erfurt mit.

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Präsentation zum Thema: "Liebe Volleyballfreunde, Als vor 10 Jahren Klemens Müller und die Vertreter des BFA Gera mit dem Bayerischen Volleyball-Verband und der BFA Erfurt mit."—  Präsentation transkript:

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3 Liebe Volleyballfreunde, Als vor 10 Jahren Klemens Müller und die Vertreter des BFA Gera mit dem Bayerischen Volleyball-Verband und der BFA Erfurt mit Karl Röstel, Erich Bock und ich erste Kontakte mit Verbänden aus dem Westen aufnahmen und ich auf Einladung des Niedersächsischen Volleyball-Verbandes im Januar 1990 das Bremer Damenturnier besuchen konnte, war nicht erkennbar, was einmal aus den 3 Volleyballbezirken Gera, Suhl und Erfurt werden könnte. Die Impulse, die wir damals von unseren ersten Kontaktgesprächen mitgenommen haben, waren die Initialzündung dafür, dass sich am 4. Juli 1990 die 3 Bezirke zum Thüringer Volleyball-Verband vereinten. Wenn wir nun unser 10jähriges Jubiläum zusammen mit dem Verbandsausschuss und dem Pokalfinale in Römhild begehen, dann ist Rückschau auf das Erreichte zu halten. Die Präsidenten unserer ersten Gesprächspartner Eberhard Greif aus Bayern, Wolfgang Steinmetz aus Hessen und Wolf-Dieter Henke aus Niedersachsen sowie Herr Hammer von der Firma Hammer-Sport aus Neu-Ulm werden unsere Gäste in Römhild sein. Gab es 1990 rund 7000 Volleyballer in den 3 Bezirken, so können wir heute stolz darauf sein, dass in Thüringen Volleyballer registriert sind – damit sind wir der fünft stärkste Sportverband im LSB Thüringen. Für alle diese gibt es von den Kreisklassen bis zu 2. Bundesliga, in den 12 Nachwuchsspielklassen, im BFS-Bereich und im Beach das ganze Jahr hindurch ein vielfältiges Sportangebot. Im neuen Wettspieljahr werden wir erstmals 4 Bundesligamannschaften im DVV- Spielbetrieb haben. In den Regionalligen hat Thüringen seinen festen Platz und erneut ist es uns in diesem Jahr gelungen, mit 11 von 12 möglichen Teams an den Deutschen Meisterschaften in den Nachwuchsspielklassen vertreten zu sein. Unsere Verbandsstruktur musste sich zwangsläufig verändern. Die Bezirksfachausschüsse wurden durch die Kreisverbände ersetzt und bilden seit 1995 die Basis für einen umfassenden Wettspielbetrieb, eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung und alle anderen Bereiche unserer Verbandsarbeit. Wir gehören zu den kleinen Verbänden im DVV, können uns aber sicher zu den verlässlichen Partnern des Verbandes zählen – ob bei der Ausbildung von jungen Spielerinnen und Spielern für die Auswahlmannschaften, als Ausrichter von Länderspielen, des DVV-Pokalfinales oder dem vor uns liegenden 8-Nationen-Turnier der Junioren in Gotha. Nicht alle Probleme konnten immer zur Zufriedenheit aller in der Thüringer Volleyballlandschaft gelöst werden. Sicher bin ich mir aber, dass alle in unserem Verband in Verantwortung für den Volleyball stehenden Freunde immer das Beste getan haben, um unsere Sportart in ihrer Entwicklung nach vorn zu bringen und solide Ergebnisse auf allen Gebieten zu erreichen. Ich bin mir gewiss, dass dieses Vorhaben auch in den nächsten Jahren gelingen wird und wir, wenn alle weiter ehrlich und aufopferungsvoll für die Sache des Volleyballs in Thüringen streiten, bald den Volleyballer in unseren Reihen begrüßen können. Mein Dank gilt an dieser Stelle unserem Vizepräsidenten Klemens Müller für die Erarbeitung dieser ersten Thüringer Volleyballchronik, die auf den folgenden Seiten vorgestellt wird. Peter Spintler Präsident

4 Über 100 Jahre Volleyball in der Welt – 50 Jahre in Thüringen – 10 Jahre TVV Seit der Amerikaner W. G. Morgan 1895 erste Regeln für ein neues Freizeitspiel aufstellte und erläuterte, wird in der Welt Volleyball gespielt wurde Volleyball olympisch, zum internationalen Verband (FIVB) gehören inzwischen 217 nationale Verbände, die weltweit 170 Millionen aktive Volleyballer vereinen. Volleyball erlebte vor allem nach 1945 einen enormen Aufschwung. Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wurde bereits 1951 ein nationaler Verband gegründet, 1955 der Verband der Bundesrepublik Deutschland. Im Ergebnis der politischen Wende in Deutschland vereinigten sich am 9. November 1990 in Berlin die beiden deutschen Verbände. Im DVV sind derzeit Volleyballer registriert, die in Vereinen aktiv sind. In Thüringen beginnt die Geschichte des Volleyballs 1950/51 – sie soll auf den folgenden Seiten ein wenig nachgezeichnet werden. Noch vor der Vereinigung der beiden Verbände auf deutschem Boden erfolgte am 4. Juli 1990 die Gründung des Thüringer Volleyballverbandes. Dem 10jährigen Bestehen unseres Landesverbandes, dem fünf stärksten im LSB Thüringen (siehe auch TVV in Zahlen), ist diese Ausgabe des THÜRINGEN-Volleyball vorrangig gewidmet. Die Entwicklung des Volleyballs in Thüringen wurde maßgeblich von den Aktivitäten der 1. Stunde in Gang gesetzt und beeinflusst, von denen einige auf dem folgenden Foto von 1995 zu sehen sind. Thüringens Volleyballer der 1. Stunde (von links): Erich Löffler, Karl Röstel, Jürgen Hugo, Wolfgang Dröse (alle Erfurt), Dr. Rainer Feustel (Jena), Karl- Heinz Koch (Brotterode), Karl Hagemann (Leinefelde), Hans Funk (Schmalkalden), Joachim Bartsch (Ilmenau), Günter Rebhan (Sonneberg), Günter Rother (Gera), Klaus Schmidt (Bergern) – Nicht auf dem Bild: Peter Ludwig (Gotha), Werner Hemmann (Rückersdorf), Günter Wilding (Herrnschwende), Karl Schaarschmidt (Saalfeld) u. v. a.

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6 Aus den Anfängen des Volleyballs in Thüringen wurden Zentren, deren Wirken bis in das Jahr 2000 zu verfolgen ist … im Süden – Sonneberg/Suhl Dynamo Sonneberg – DDR-Liga 1963/64 u. a. mit Karl-Heinz Poser (Nr. 2), internat. Schiedsrichter, Martin Brückner (Nr. 1), jetzt Schatzmeister des 1. Sonneberger SC 04, Bertram Nagel (Nr. 6, intern. Schiedsrichter, Siegfried Müller (Nr. 5) – erster Übungsleiter von TVV-Landestrainer Günther Thomae Aus den Trainingszentren Suhl und Sonneberg wurden zu den DDR-Sportclubs delegiert – Wolfgang Löwe Kurt Zimmermann Andreas Franke Günther Thomae Ulli Wiegmann Reinhard Butz Roberto Kirchner Enrico Herbert -und nach 1990 im Kaderkreis des DVV - Brit Hengelhaupt, Suhl Susanne Lehmann, Suhl Ralf Bätz, Sonneberg Franzl Scheler, Sonneberg

7 1. Länderspiel in der neuen Wiedigsburghalle: Deutschland – USA am 9. August 1998 (0:3) Aus den Anfängen des Volleyballs in Thüringen wurden Zentren, deren Wirken bis in das Jahr 2000 zu verfolgen ist …im Norden – Nordhausen Die gegenwärtige Mannschaft des SVC Nordhausen, die in der 2. Bundesliga spielt, kann auf eine recht erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. Unter dem Namen BSG Aktivist Nordhausen war die Mannschaft in den 80er Jahren in der höchsten Spielklasse der DDR, der Oberliga, vertreten und belegte hier stets nach den allseitig geförderten Sportclubs Berlin, Leipzig und Schwerin den 4. Platz gelang der Mannschaft sogar die Qualifikation für den Europa-Pokal. Im Zusammenhang mit der Neugliederung des Volleyballsports im Jahre 1990 wurde der dann umbenannte SSV Nordhausen in die Südstaffel der 2. Bundesliga eingeordnet. Seitdem spielt die Mannschaft stets im oberen Bereich mit und erreichte 1996 sogar die Relegationsrunde zum Aufstieg in die 1. Bundesliga. Wie aus den Medien bekannt, wurde im Februar 1997 die gesamte 1. Mannschaft des Vereins auf der Heimfahrt von einem Punktspiel in einen folgenschweren Verkehrsunfall verwickelt. Durch diesen Unfall wurde u. a. der im September 1996 verpflichtete tschechische Zuspieler Michal Gryga so schwer verletzt, dass er seitdem querschnittsgelähmt ist. Weitere 3 Spieler und der Mannschaftsleiter erlitten schwere Verletzungen. Dieser tragische Unfall löste eine unglaubliche Sympathiewelle aus. Auf den Vereinskonten gingen Spenden aus der gesamten Bundesrepublik, vor allem für Michal Gryga, ein. Höhepunkt der Sympathiewelle war am 3. September 1997 ein Fußball-Benefizspiel zwischen Werder Bremen und Wacker Nordhausen. Die Stadt Nordhausen und der Landkreis schafften inzwischen ideale Voraussetzungen für den Volleyballsport, vor allem durch den Bau einer Dreifelder-Großsporthalle mit Zuschauerplätzen, die dem Verein seit Dezember 1997 zur Verfügung steht. Zum Verein gehören gegenwärtig 199 Mitglieder, neben dem Bundesligateam spielt die 2. Mannschaft in der Regionalliga Ost, die Damenmannschaft in der Thüringen-Liga, weitere Mannschaften stehen im kreislichen Spielbetrieb und im männlichen Nachwuchs werden alle Altersklassen besetzt. Daniel Knopf und Rick Wiedersberg setzen die von Michael Geidel begonnene erfolgreiche Bilanz im Beach-Volleyball fort. Sie gehören zu den 30 Top-Teams in Deutschland. Bei den letzten Beach- Jugendmeisterschaften des Landes errangen Schrödter/Gropp den Vizemeistertitel.

8 Aus den Anfängen des Volleyballs in Thüringen wurden Zentren, deren Wirken bis in das Jahr 2000 zu verfolgen ist. … im Zentrum Thüringens – Gotha, Erfurt und … Herrenschwende: … und heute??? … die Region ist in allen Spielklassen bis zur 2. Bundesliga vertreten!

9 Aus den Anfängen des Volleyballs in Thüringen wurden Zentren, deren Wirken bis in das Jahr 2000 zu verfolgen ist … im Osten - Gera … heißt es seit 21 Jahren in Gera Ohne Satzverlust zum Pokalerfolg Landessportpokale im Volleyball nach Krölpa und Rückersdorf 1958 – als Spielerin bei Dynamo Gera (3. von links) 2000 – als engagierter Coach der RL-Damen Des Post SV Gera Dr. Helga Strauß

10 September Thüringen-Pokal mit den Bezirksmeistern der Damen und Herren Erfurt, Gera und Suhl in Erfurt 2. Mai Beratung der Bezirksfachausschüsse (BFA) Erfurt, Gera und Suhl zur Gründung eines Landesverbandes in Erfurt 30. Mai Beratung der BFA Erfurt, Gera und Suhl zur Gründung des Landesverbandes in Gera – Festlegung der Gründungsversammlung 4. Juli 1990Gründung des Thüringer Volleyballverbandes in Erfurt Bildung eines amtierenden Präsidiums Gründungsmitglieder des TVV – die BFA-Vorsitzenden/von links Klemens Müller (Gera), Dr. Alexander Heisig (Suhl), Peter Spintler (Erfurt) 3. AugustEintragung des TVV unter Nr. 286 in das Vereinsregister beim Kreisgericht Erfurt 16. September Thüringen-Pokal mit den Bezirksmeistern der Damen und Herren Erfurt, Gera und Suhl in Gera Spieljahr 1990/91Neustrukturierung des Wettspielbetriebes auf Landesebene – Bildung der Thüringen-Liga

11 2. Dezember Ordentlicher Verbandstag des TVV in Erfurt 8. Dezember 1990Auflösung des DSVB der DDR in Berlin 9. Dezember 1990Vereinigungsverbandstag in Berlin – Aufnahme der 5 Verbände der neuen Bundesländer in den DVV 23. – 25. Mai 1992Tagung des Hauptausschusses des DVV in Bad Blankenburg 2. Dezember Verbandstag des TVV in Erfurt 1. Juli 1992Auflösung der 3 Bezirksfachausschüsse 17. Dezember Verbandstag des TVV in Bad Blankenburg – wesentliche Beschlüsse: Bildung der Kreisverbände, Schaffung der Oberliga Damen und Herren 5. Dezember Verbandstag des TVV in Oberhof Verbandstag des TVV – in Oberhof – Präsident Peter Spintler/2. li., die Vizepräsidenten Klemens Müller/1. li., Volkmar Hirsch/2. re., Maik Uhmann/1. re.

12 Das erste Präsidium des TVV PräsidentPeter SpintlerArnstadt VizepräsidentKlemens MüllerGera VizepräsidentDr. Alexander HeisigIlmenau FinanzwartUrsula TrautvetterErfurt LandesspielwartDietmar KüfnerJena LandesschiedsrichterwartReinhard PaßlackErfurt JugendwartHelmut HerrmannPößneck PressewartKarl-Heinz BuggeErfurt LehrwartGunthard NorkJena LeistungswartRalph BühlerNordhausen Vors. SatzungskommissionChristine KönigErfurt Breiten- und FreizeitsportSiegmund RisseErfurt Präsident seit Gründung des TVV – Peter Spintler … … der hier am 4. März d.J. die Glückwünsche zum 60. Geburtstag von DVV-Präsident Werner von Moltke entgegen nimmt.

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14 Unsere Nachbarn … … die uns beim Aufbau des Landesverbandes uneigennützig unterstützten und uns bis heute freundschaftlich verbunden sind: Niedersächsischer Volleyballverband Der Präsident des NVV und Vizepräsident des DVV, Wolf- Dieter Henke, gratuliert Peter Spintler zum Geburtstag Hessischer Volleyballverband Der Präsident des HVV, Wolfgang Steinmetz, auf dem 1. Verbandstag des TVV im Dezember 1990 Dies unterstrich auch der als Gast anwesende Vorsitzende des hessischen Volleyballverbandes, Wolfgang Steinmetz, in seiner Grußadresse an die Delegierten, forderte Mut zur Offensive und bot den Thüringern jede erdenkliche Hilfe seines Verbandes an. In der anschließenden Diskussion der 48 anwesenden Delegierten stand die Satzung im Mittelpunkt. Volleyball: Die erste deutsch-deutsche Begegnung in Hessen VGE-Damen gaben sich Braugold Erfurt erst im Tie-Break geschlagen

15 Bayerischer Volleyballverband 1. Treffen des BFA Gera mit dem BVV am in Hof – Bildmitte: Präsident des BVV, Eberhard Greif – von li.: Klemens Müller, Dietmar Küfner, Barbara Müller, Günter Kühn Partner des TVV von Anfang an: LSB Thüringen – Präsident Peter Gösel gratuliert J. Meschke zum Pokalerfolg 1995; Günther Hammer von der Fa. Hammer-Sport, Neu Ulm. Am rechten Bildrand: Landes-SchiRi-Wart H.-J. Römer und Franz Schober

16 Gera-Cup – Länder-Turnier der Damen in Gera und Jena (1984 – 1989)

17 … und Gegenwart – Länderspiele der Herren … … in Erfurt gegen Kanada – 27. April 1996 (links) 1. Schiedsrichter: Frank Leuthäuser, Gotha – Internat. Schiedsrichter … in Nordhausen gegen die USA – 9. August 1998 (rechts) ________________________________________________________________________ … und demnächst in Gotha

18 Nationalspieler aus Thüringen … …damals 1. Übungsleiter von Barbara Czekalla bei Dynamo Gera war der langjährige BFA-Vorsitzende Günter Rother Im Trikot der Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft 1978 in Italien – unser Landestrainer Günter Thomae (vordere Reihe/4. von links) Weitere Nationalspieler, die in Thüringen geboren wurden und/oder ihre ersten Volleyballschritte in einem Thüringer Verein gingen: Wolfgang Löwe, Kurt Zimmermann (beide Suhl), Andreas Franke, Ulli Wiegmann, Reinhard Butz (alle Sonneberg, Jürgen Freiwald (Erfurt), Ute Kellner, Wolfgang Webner (beide Gera)

19 Nationalspieler aus Thüringen … … und heute Matthias Häberlein (rechts) geb in Greiz Fragen an Alexander Wedler Du bist ein gebürtiger Nordhäuser. Wie lange hast Du in Nordhausen gelebt? Ich bin die ersten 14 Jahre in der Nähe von Nordhausen aufgewachsen, genau genommen im sieben Kilometer entfernten Niedersachswerfen. Liegen Deine Volleyball-Anfänge dann überhaupt in Nordhausen? Ja. Ich habe zunächst mit Fußball in Nordhausen angefangen, bin dann aber zu groß geworden. Sie haben mir empfohlen, zu den Volleyballern zu gehen. Dort habe ich sieben, acht Wochen Volleyball gespielt, bevor ich nach Leipzig zur Sportschule wechselte. Jung-Nationalspieler Franzl Scheler aus Sonneberg (hintere R./4. von li. – als Mitglied unserer Landesauswahl der B-Jugend) – jetzt: VC Olympia Berlin

20 Unsere Mannschaften in der Bundesliga … - TuS Braugold Erfurt – 2. Bundesliga Süd … die Mannschaft mit Trainer Dr. Marek Buchholz Chronik 1990Vereinsgründung TuS Braugold Erfurt e.V. aus Betriebssportgemeinschaft (BSG) Braugold Erfurt 1990/915. Platz in der letzten DDR-Liga-Saison 1991/925. Platz in neu gebildeter Regionalliga 1992/931. Platz in der Regionalliga – Aufstieg in die 2. Bundesliga 1993/949. Platz in der 2. Bundesliga 1994/957. Platz in der 2. Bundesliga 1995/9610. Platz in der 2. Bundesliga, Abstieg 1996/97direkter Wiederaufstieg aus der Regionalliga 1997/986. Platz in der 2. Bundesliga 1998/997. Platz in der 2. Bundesliga Ergebnis 1999/2000 – 4. Platz

21 Unsere Mannschaften in der Bundesliga … - VFB 91 Suhl – 2. Bundesliga-Süd Auf Anhieb mehr erreicht als den Klassenerhalt - Unser jüngstes Bundesliga-Team mit Trainer Jan Kirchhöfer, rechts, Mannschaftsleiter Gerd Lehmann, links und Vereinsvorsitzenden Wolfgang Wehner, hi R./4. von re. Ergebnis 1999/2000 – 7. Platz

22 Unsere Mannschaften in der Bundesliga … - SVC Nordhausen – 2. Bundesliga - Süd Ergebnis 1999/2000 – 4. Platz Trainer Mikhail Kontchevski (mit Familie) – seit 10 Jahren in Nordhausen

23 Unsere Mannschaften in der Bundesliga … - 1. Sonneberger SC 04 – Regionalmeister und Aufsteiger 2. Bundesliga - Süd Meister-Pokal-Übergabe durch Landrat Sesselmann an Kapitän Stefan Rebhan Mit dem 1. Sonneberger SC 04 spielen 2000/2001 erstmals 4 Mannschaften des TVV in der 2. Bundesliga

24 Unsere aktuellen Landesmeister VfB 91 Suhl II – Aufsteiger in die Regionalliga Ost TSV Zella-Mehlis

25 4. Landesjugendspiele Thüringens – - der Volleyballnachwuchs war dabei Sowohl beim Landesfinale Jugend trainiert für Olympia als auch beim Jugendpokal des TVV gab es an 3 Tagen Ende März 2000 in Gera ein umfangreiches Programm. Bei den Mädchen waren die Mannschaften des Prof.-Fiedler-Gymnasiums Suhl die alle überragenden Sieger – sie stellten in allen 3 Wettkampfklassen die Sieger. Bei den Jungen hießen die Sieger 1. Gymnasium Sonneberg und das Melanchton-Gymnasium Schmalkalden. Erstmals beim Landesfinale war der 2. Tag den jüngsten Volleyballern vorbehalten (WK IV/Jahrgang 87 – 89). Je 4 Mannschaften hatten sich für das Endturnier im Rahmen der Landesjugendspiele qualifiziert. Neben den Suhler Mädchen siegte bei den Jungen das Gustav-Freytag-Gymnasium Gotha. Offensichtlich war auch bei diesem Landesfinale, dass eine gute Nachwuchsarbeit im Volleyball dort geleistet wird, wo vor Ort die Beziehungen Schule – Sportverein effektiv funktionieren. Ebenfalls erstmals im Programm der Landesjugendspiele war der Jugendpokal des TVV – für C- und B-Jugendmannschaften aus den Kreisverbänden des TVV ausgeschrieben (lediglich die Leistungsstützpunkte des TVV waren nicht startberechtigt). 14 Mannschaften aus 6 (von 12) Kreisverbänden nahmen dieses interessante Angebot wahr und lieferten sich in der 3-Felder-Halle des Post SV Gera stimmungsvolle Spiele. Lobenswert das Auftreten der Mannschaften des Kreisverbandes Süd-West (Schmalkalden/Meiningen, Suhl), der in allen 4 Bereichen vertreten war und die Sieger bei den C-Mädchen und Jungen (Schmalkalden), den 2. (Mädchen) und 3. (Jungen) in der B-Jugend stellte. Den Jugendpokal in der B-Jugend der Mädchen errangen die Schützlinge von Carl Ullmann aus Altenburg (KV Ost) und die Jungen aus Berlingerode (KV Nord-West). Der TVV-Jugendpokal (B-Jg.) im Rahmen der Landesjugendspiele 2000 ging an die Mädchen des SV Lerchenberg-Gymnasiums Altenburg

26 Nationalmannschaft der DDR zur Weltmeisterschaft 1974 in Mexiko (4. Platz) Günther Thomae – 2. Reihe/2. von rechts Vorgestellt: Günther Thomae Landestrainer Günther Thomae bestritt insgesamt 103 A- und 55 Junioren-Länderspiele 1975 wurde er in die Weltauswahl berufen – die Stationen seines Lebens: in Sonneberg geboren 1969 – Sportclub Dynamo Berlin 1973 – Abitur 1973 – Studium DHfK Leipzig Abschluß Dipl.-Sportlehrer 1979 – Trainertätigkeit in Berlin 1986 Sonneberg (SG Dynamo Sonneberg) bis 1990 Bezirkstrainer 1991/1992 – Koordinator für Breitensport seit 1990 – 1. Sonneberger SC 04 ab 1993 – Landestrainer im TVV

27 10 Jahre TVV – Nachwuchsarbeit - die wesentlichsten Ergebnisse seit 1994 Der erste große Erfolg des Thüringer Volleyballnachwuchses – Deutscher Meister 1994 in der C-Jugend der Mädchen – VfB 91 Suhl unter Trainerin Heike Lehmann. Die erfolgreiche weitere Entwicklung der Mädchen fand 1999 mit dem Aufstieg des VfB 91 Suhl in die 2. Bundesliga ihren Höhepunkt.

28 Beach-Volleyball in Thüringen Zur Geschichte Die Anfänge gehen in die zwanziger und dreißiger Jahre in den USA zurück fanden die ersten Zweier-Beach-Turniere in Kalifornien statt. In den sechziger Jahren liegt der Ursprung des Beach-Volleyball-Lifestyles, der bis heute für diese Variante des Volleyballs typisch ist wird die Vereinigung der Beach-Volleyballprofis gegründet. In Deutschland beginnt der Boom des Spiels zwei gegen zwei 1988 – seit 1992 gibt es eine nationale Beach-Serie. Die Master-Serie wird 1994 gestartet und seit 1995 mit 8 Turnieren und den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand durchgeführt schließlich erlebt Beach-Volleyball in Atlanta seine olympische Premiere. Im Jahr 1993 wird in Thüringen die erste Landesmeisterschaft gestartet – seit 1996 organisiert der TVV eine Beach-Serie. Zu dieser Serie gehören im Sommer 2000: 6 A-Turniere (Beach-Open) Und das Finale zur 8. Landesmeisterschaft. Des weiteren sind 10 B- und C-Turniere, 3 Nachwuchsturniere und der Süd-Cup der DVJ/B-Jugend im Bereich des TVV geplant Michael Geidel (USV Jena) und Stefan Stauß (Post Erfurt) Beide gehen an der Spitze der TVV-Rangliste in die Wettkämpfe des Sommers 2000

29 Die bisherigen Beach-Landesmeister … 1993Sabine Schulze/Nadine WagnerPost Gera Frank Bernstein/Michael HenkeSVV Schmalkalden 1994Christine König/Silke KraußTuS Braugold Erfurt Lars Schneider/Steffen KlauseSSV Nordhausen 1995Christine König/Marianne KreutzburgTuS Braugold Erfurt Stefan Stauß/Michael GeidelPost Erfurt/SSV Nordhausen 1996Christine König/Ilka MerteTuS Braugold Erfurt Stefan Stauß/Michael GeidelPost Erfurt/SSV Nordhausen 1997Amelia Moreira/Glory DolphinJenaer TSV/USV Jena Rick Wiedersberg/Daniel KnopfSVC Nordhausen 1998Marianne Kreutzburg/Anke JännerTuS Braugold Erfurt Rick Wiedersberg/Daniel KnopfSVC Nordhausen 1999Marianne Kreutzburg/Silke KraußTuS Braugold Erfurt Alexander Klein/Christoph SchreiberVV 70 Meiningen __________________________________________________________________ Die Höhepunkte des Sommers 2000 … 03./ Combino-CupNordhausen 17./ Kindelbrücker Beach-OpenKindelbrück 24./ Rennsteig-TurnierAltenfeld 01./ Glinicke-CupErfurt 22./ BMW-Kretter-CupBad Köstritz 05./ TSV-Beachvolleyball-CupZella-Mehlis 12./ Sparkassen-Cup 2000Pößneck (Finale Landesmeisterschaft) _____________________________________________________________________

30 Traditionsreiche Turniere – in allen Regionen – u. a Internat. Senioren- und JugendturnierBad Salzungen Internat. Mix-Turnier Erfurt West 90Erfurt Landsportpokal des TVVSchmiedebach Post-MixGera Pinsenberg-TurnierKrölpa Otto-Scharfenberg-TurnierBad Liebenstein 29./ Nacht-Beach-TurnierKnau Salza-TurnierBad Langensalza 03./ Heiligenstädter Saisonvorb.-TurnierHeiligenstadt Nikolaus-TurnierArnstadt 16./ GERA-mixGera 30 Mannschaften alljährlich beim GERA-mix am 3. Advents-Wochenende

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32 Volleyball im Eichsfeld – an der Unstrut und im Hainich Kreisverband Nord-WestEichsfeldkreis, Unstrut-Hainich-Kreis Vorsitzender: Werner ProbstSüdstr. 9, Leinefelde Am wurde in Leinefelde im Eichsfeld der Kreisverband Nord-West des TVV gegründet. Nachdem wir uns bereits im THÜRINGEN-Volleyball 1/97 einmal vorgestellt haben, wollen wir das anstehende Jubiläum nutzen, mal wieder aus dem Nordwesten Thüringens zu berichten. Zunächst dachte der Berichterstatter, dass sich seit 1997 nicht soviel geändert habe, doch dann fiel ihm doch Einiges ein. Im KV Nord-West waren ursprünglich die Volleyballer des Eichsfeldkreises, des Unstrut- Hainich-Kreises und des Landkreises Nordhausen zusammengeschlossen. Leider verlief die Zusammenarbeit mit den Volleyballern aus Nordhausen wenig konstruktiv. Deshalb beschloss der Verbandsausschuss des TVV im Juni 1997 dass die Region Nordhausen einen eigenen Kreisverband bildet. Die gemeinsame Arbeit der Volleyballer des Eichsfeld- und des Unstrut-Hainich-Kreises zeigte viele gute Ergebnisse – so nehmen insgesamt 9 Mannschaften am Spielbetrieb des TVV ab Bezirksklasse teil. Leider ist es nicht gelungen, den bis 1990 in den Altkreisen Langensalza und Mühlhausen bestehenden Spielbetrieb zu erhalten. Inzwischen haben sich einige Mannschaften des Unstrut-Hainich-Kreises dem Punktspielbetrieb des Eichsfeldkreises in der Kreisklasse der Herren und in der Mix- Kreisklasse angeschlossen. Damit ist eine wichtige Funktion des KV erfüllt, auf Kreisebene einen stabilen Wettkampfbetrieb anzubieten. Insgesamt spielen in der Kreisklasse der Herren 11 Mannschaften aus 9 Vereinen, die alle Mitglied im TVV sind – alle Spieler haben gültige Spielerpässe. Seit Beginn der zu Ende gehenden Saison haben auch 8 Damenmannschaften mit dem regelmäßigen Spielbetrieb begonnen. Die Mehrzahl dieser Mannschaften hat mehrfach an den Kreisjugendspielen teilgenommen. Ronald Fleck als einer der besonders Volleyballbegeisterten in unserem KV, hat hier kurzfristig die Initiative ergriffen und den Spielbetrieb ins Leben gerufen. Hervorzuheben ist die Entwicklung des Teams des FSC Mühlhausen, das sich innerhalb von 3 Jahren vom belächelten Punktlieferanten zum ungeschlagenen Tabellenführer entwickelt hat. Immer wieder nehmen Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb der Kreisklasse teil. Nach schwierigem Beginn mit vielen Niederlagen entwickeln sich die Spieler dieser Mannschaften durch kontinuierliches Training und die Spielpraxis in der Kreisklasse sehr gut. Als Beispiel seien die Jugendmannschaften vom KV Heiligenstadt erwähnt, aus deren Reihen einige Spieler den Sprung in die Oberligamannschaft schafften. In der lfd. Spielzeit sind es die Nachwuchsmannschaften von Empor Langensalza mit ihrem rührigen ÜL Andreas Grams und die Jungen des SC Leinefelde unter der Führung des verdienstvollen Gerald Hofmann. Es lacht einem das Herz, wenn man die Jungen gegen die gestandenen Mannschaften spielen und inzwischen gewinnen sieht. Zu einer guten Tradition sind die Spiele der Herrenmannschaften um den Pokal des Kreisverbandes geworden. Hier spielen die Mannschaften von der Landesklasse und der Bezirksklasse der Herren gegen die besten Kreisklassemannschaften. In diesem Jahr wird außerdem erstmalig ein Nord-West-Pokal für Damenmannschaften ausgespielt, bei dem die 3 Landesklassemannschaften unseres KV gegen die besten Kreisklassemannschaften antreten. Im Eichsfeldkreis wurde bereits 1991 die gute Tradition der Kinder- und Jugendspartakiade als Kreisjugendspiele fortgesetzt. In allen Jahren gab es gut besetzte Volleyballturniere, an denen 1995 bis 1997 auch Mannschaften des Unstrut-Hainich-Kreises teilnahmen. Der KVA organisiert und leitet diese Turniere. Es wird in 3 Altersklassen bei den Mädchen und Jungen

33 Gespielt. In jedem Jahr nahmen mehr als 25 Mannschaften teil. Seit 1998 spielen wir zusätzlich mit den Mannschaften des Unstrut-Hainich-Kreises einen Nord-West-Pokal für Jugendmannschaften aus. Besonders aktiv und kontinuierlich bemühen sich um den Volleyballnachwuchs der SV 1899 Mühlhausen, Empor Lngensalza, SV Kraftverkehr Heiligenstadt, SC Leinefelde und Rot-Weiß Berlingerode. Wie in den anderen Kreisverbänden auch, finden in unserem KV neben dem Punktspielbetrieb viele Turniere statt. Sie werden in der Hauptsache von den Vereinen getragen und haben meist eine lange Tradition. In diesem Zusammenhang ist das Volleyballfest in Berlingerode hervorzuheben. Am Tag des Kreispokalfinales laden die Volleyballer von RW Berlingerode um ihren rührigen Abt.-Leiter Edgar Kraus die Volleyballer des KV zu einer großen Party ein. Am Abend werden die Sieger der vergangenen Saison geehrt, es wird Bilanz gezogen und natürlich tüchtig gefeiert. All diese Aktivitäten wären nicht möglich, wenn nicht in den Vereinen des KV viele Volleyballbegeisterte mit Ideen und viel Einsatzbereitschaft das sportliche Leben organisieren und immer wieder ankurbeln. Allen Aktiven und Organisatoren, die mit ihrer Volleyballbesessenheit das Leben in unserem Kreisverband gestalten, gebührt deshalb ein herzliches Dankeschön. ______________________________________________________________ 1979 – die ZSG Leinefelde schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga Erfurt. Viele der damaligen Aktiven sind auch heute noch fest mit dem Volleyballsport im Eichsfeld verbunden – hi./von li.: Karl Hagemann, Fred Messer, Gernot Wagner, Bernd Kirchner, Siegmar …, Horst Limpert, Walter Ertmer, Gerald Hofmann – vorn/von li.: Heinz Otto, Lutz Schiele, Klaus Ludwig, Manfred Stöhr, Wolfgang Ihring, Siegmar Bosse, Gerhard Weber

34 Volleyball in Sömmerda und rund um den Kyffhäuser Kreisverband NordSömmerda, Kyffhäuserkreis Vorsitzender: Reinhard MüllerJahnstr. 33, Sömmerda Seit Gründung unseres Kreisverbandes hat sich aufgrund der engagierten Mitarbeit von Sportfreunden aller Vereine und insbesondere der Staffelleiter neben dem Spielbetrieb bei den Herren auch ein stabiler Wettkampfbetrieb bei den Damen als auch im weiblichen Nachwuchs entwickelt. Ab Saison 1999/2000 gibt es erstmals auch eine Punktspielrunde im männlichen Nachwuchs und im Mix. Unsere Zielstellung ist es nach wie vor, solche Mannschaften in den Spielbetrieb und damit auch in den TVV zu integrieren, die bisher unsere Sportart nur hobbymäßig betreiben. Nicht zuletzt ist es dem kreislichen Spielbetrieb zu verdanken, dass in den vergangenen 2 Jahren 2 Damenmannschaften den Aufstieg in die Landesklasse und 4 Herrenmannschaften den Sprung in die Bezirksklasse geschafft haben. Dabei gibt es besonders im Damenbereich weitere Mannschaften, die künftig höherklassig spielen möchten. Zum anderen gibt es eine Reihe junger talentierter Spielerinnen und Spieler, die über die Kreisklasse bzw. –Liga den Sprung in höherklassige Mannschaften ihrer Vereine geschafft haben. Traditioneller Saisonabschluss sind alljährlich in allen Spielbereichen die BARMER- Pokalturniere, bei denen die kreislichen Pokalsieger ermittelt werden. In diesem Jahr werden diese Turniere im Zeichen des 10jährigen Bestehens des TVV stehen. Diesen Anlass werden wir auch dazu nutzen, um verdiente Sportfreunde zu ehren. Neben dem sportlichen Wettstreit dienen diese Turniere auch stets der freundschaftlichen Kontaktpflege zwischen den Vereinen. In der Vergangenheit fanden so auch gerade über diese Wettkämpfe einige ehemalige Freizeitteams wieder den Einstieg in den regelmäßigen Spielbetrieb. Einen äußerst positiven Aufwärtstrend gibt es im Bereich Beach-Volleyball, wobei ja Kindelbrück seit einigen Jahren eine gute Adresse auf Landesebene und darüber hinaus ist. Aushängeschild unseres Kreisverbandes ist zweifellos das Duo Uhmann/Hesse, das 1999 gemeinsam den 1. Platz der Rangliste des TVV belegt und den 2. Platz in der Thüringer Landesmeisterschaft erreichte. Zur Erholung des Spielniveaus liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem Gebiet der Aus- und Fortbildung. So gibt es dank der guten Zusammenarbeit mit dem Lehrausschuss des TVV derzeit 44 Sportfreunde mit gültiger Trainerlizenz (Trainerassistent und C-Trainer). Im Bereich des Schiedsrichterwesens haben wir gegenwärtig 62 Sportfreunde mit einer D- bzw. C-Lizenz. Ein Ausdruck unserer kontinuierlichen Entwicklung ist auch die ständig steigende Mitgliederzah. So liegt unsere Sportart nach Fußball, dem Schießsport und Kegeln an vierter Stelle im Kreismaßstab.

35 Der Kreis Gotha – nach wie vor eine gute Volleyballadresse Kreisverband GothaGotha Vorsitzender: Rolf LenzBurgfreiheit 19b, Gotha Am fand mit der Bildung unseres Kreisverbandes auf der Wahlveranstaltung in Waltershausen auch im Kreis Gotha die Strukturreform im Thüringer Volleyballverband ihren Niederschlag. Unter neuer Leitung galt es, die langjährigen Volleyballtraditionen in unserem Kreis wieder aufleben zu lassen und fortzuführen. Seit Gründung des KFA Volleyball Gotha 1996 hatten so verdienstvolle Sportfreunde wie Gunter Jarosch, Robert Mehr, Klaus und Bernd Henniges, Peter Ludwig, Klaus Frömmert, Achim Bösel und Frank Manitz die Entwicklung Gothas zu einem Leistungszentrum des Volleyballsports geprägt. Einen starken Einbruch im Wettspielbetrieb gab es In dieser Zeit war es dem persönlichen Engagement der damaligen KFA-Vorsitzenden Regina Markgraf – unterstützt von Bernd Henniges, Klaus Grundmann und Peter Hartung – zu verdanken, dass der Spielbetrieb im Kreis aufrecht erhalten werden konnte wurden die Sportspiele des Kreises Gotha unter Mitwirkung des KFA Volleyball ins Leben gerufen. Besonderen Zuspruch fand das Mix-Turnier. Daraufhin richtete der KFA eine Mix- Meisterschaft ein, die von vielen Vereinen angenommen wurde. Ebenfalls 1991 wurden die Stadtmeisterschaft Gotha und die Landsportmeisterschaft des Kreises in das Volleyballangebot aufgenommen. Mit Peter Ludwig konnten wir einen erfahrenen Trainer gewinnen, der entscheidend dazu beigetragen hat, dass unsere Mannschaften von insgesamt 124 lizenzierten Trainern betreut werden. Im KV gibt es darüber hinaus gegenwärtig über 60 Sportfreunde mit einer Schiedsrichterlizenz. Auf unserem letzten KV-Verbandstag im Juli 1998 konnten wir mit Stolz verkünden, dass mit 37 Wettkampfmannschaften (davon 8 im überregionalen Spielbetrieb) das niveau der erfolgreichen Vor-Wende-Zeit wieder erreicht wurde. Dem unermüdlichen Wirken von Torsten Barth, Bernd-U. Jung, Elke Langenhan u. a. Trainer, Sportlehrer und Funktionäre ist es zu verdanken, dass es uns auch um die Entwicklung des Volleyballnachwuchses nicht bange sein muss. Ihnen und allen anderen aus der Volleyballgemeinschaft des Kreises Gotha gebührt deshalb unser herzlicher Dank. 6. Platz bei den Deutschen Meisterschaften 99 in Gotha - die C-Jugend des gastgebenden PSV Gotha mit Trainer Torsten Barth

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37 Volleyball in der Landeshauptstadt und im Ilmkreis Kreisverband MitteErfurt, Ilmkreis Vorsitzender: Erich LöfflerScharnhorststraße 20, Erfurt Mit dem Kreisverband Mitte stellen sich die Landeshauptstadt und der Ilmkreis mit Arnstadt und Ilmenau vor. Im Oktober 1998 wurde ein neuer Kreisverbandsausschuss gewählt, er vertritt die Interessen von mehr als 70 Vereinen mit etwa 2300 Aktiven. In den zentralen Spielklassen des DVV/TVV spielen 26 Mannschaften. Die Kreisklassen werden in Staffeln zu je 9 Mannschaften mit insgesamt 27 Mannschaften gebildet. Mit der Gründung des TVV stabilisierte sich der Wettkampfbetrieb im Erwachsenen-bereich des Kreisverbandes zusehends. Im Nachwuchssektor entwickelte sich der leistungs- orientierte Trainings- und Wettkampfbetrieb auf der Basis des Sportgymnasiums und der sehr guten Nachwuchsförderung in den Vereinen TuS Braugold Erfurt, Post SV Erfurt, SV Erfurt-West 90, Athletiksportverein Erfurt und der Hochschulsportgemeinschaft der Pädagogischen Hochschule insbesondere im weiblichen Bereich. Probleme erwachsen aus der ungenügenden Entwicklung der ehemaligen Volley- ballzentren Arnstadt/Rudisleben/Ilmenau im Ilmkreis. Hier liegt einer der Schwerpunkte der künftigen Arbeit des Kreisveerbandsausschusses. Die Bemühungen des Sportfreundes Thomas Fienhold in dieser Region sind in diesem Zusammenhang als lobenswerte Aktivität zu nennen. In der wettkampforganisatorischen Arbeit vertraute uns der TVV zwei große Veranstaltungen an. So wurden wir mit der Ausrichtung des für alle Thüringer Mannschaften offenen 1. Verbandsfestes in Dörnfeld sowie dem Master-Turnier der Beacher auf der neuen Anlage des ASV Erfurt betraut. Damit hat sich der Kreisverband Mitte mit maßgeblicher Unterstützung durch den TVV für weitere Großveranstaltungen in der und um die Landeshauptstadt empfohlen. Das 1. Verbandsfest des TVV wurde am 16./ in Dörnfeld mit insgesamt 20 Mannschaften aus 14 Vereinen in 6 Wertungsgruppen durchgeführt. Die Gastgeber gaben sich große Mühe und haben gezeigt, dass alle Bedingungen für eine solche Freiluftveranstaltung am Ort vorhaben sind. Die Stimmung war überwiegend heiter, die Teilnehmer super gelaunt und ihre Neugier auf etwas Neues wurde befriedigt. Dieses Fest sollte alle 2 Jahre durchgeführt werden und einen festen Platz im Terminkalender unserer Vereine erhalten Verbandsfest in Dörnfeld

38 Volleyball in der Klassikerstadt und Umgebung Kreisverband Weimar-ApoldaErfurt, Ilmkreis Vorsitzender: Thilo SchmidtSchieringstraße 14, Apolda Aufsteiger in die Regionalliga – der VfL 90 Weimar Der Kreisverband Weimar-Apolda hat seit seinem Bestehen eine kontinuierliche Entwicklung genommen. Mit seinen 28 Vereinen und ca aktiven Volleyballern gehört er im Kreis Weimarer Land und der kreisfreien Stadt Weimar zur fünft größten Sportart in der Region. Vom Nachwuchsbereich bis hin zu den Erwachsenen sind die Vereine bis in die Thüringen- liga vertreten und haben überall gute Platzierungen erreicht. Die größten Erfolge in der zu Ende gehenden Saison sind sicher der Aufstieg der Herrenmannschaft des VfL 90 Weimar (Foto) in die Regionalliga und der Wiederaufstieg der Damen des HSV Weimar in die Thüringenliga. Einen besonderen Stellenwert im KVA hat die Arbeit mit dem nachwuchs – so wurde im Spieljahr 1999/2000 eine Kreismeisterschaft mit 28 Mannschaften in mehreren Altersklassen mit mindestens 3 Spieltagen in jeder AK durchgeführt. Höhepunkt sind die Kreisjugend- spiele, für die 36 Mannschaften gemeldet haben. Seit der Saison 1998/99 gibt es eine Kreisklasse bei den Damen mit 9 Mannschaften und in die Kreisklasse der Herren (10 Mannschaften) drängen immer mehr Jugendmannschaften, die den etablierten Teams das Leben schwerer und die Spiele interessanter und abwechs- lungsreicher machen. Einen regen Spielbetrieb gibt es mit einer gesonderten BFS- und einer Mix-Runde auch im Freizeit-Bereich. Darüber hinaus veranstalten die Vereine viele Turniere – der Nussknackerpokal, das Mai-Turnier des KVA, der Zwiebelpokal und das Frühjahrs- turnier des HSV Weimar, der Apoldaer Glockenpokal und das Kirmesturnier der WSG Bergern bereichern seit Jahren das sportliche Leben in Weimar und Umgebung. All diese Aktivitäten und Erfolge sind das Ergebnis der Arbeit vieler engagierter Übungsleiter, Sportlehrer, Funktionäre und Helfer der Vereine, Abteilungen und der Mitglieder des KVA – sie haben den entscheidenden Anteil an der soliden Entwicklung der Sportart Volleyball in und um Weimar.

39 Volleyball in der Uni-Stadt Jena und im Holzland Kreisverband Jena/Saale-HolzlandJena, Saale-Holzland-Kreis Vorsitzender: Bernd StöckigtAm Stadion 24, Hermsdorf Zur Zeit gibt es im Kreisverband 38 Vereine mit einer Volleyballabteilung, davon sind 17 Mitglied im TVV. Im September 1998 fand die Neuwahl des Kreisverbandsaus- schusses in Jena statt. Vorrangige Aufgabe des KVA ist die Mitgliedergewinnung, was vor allem über die Kreis- und Hobbyrunden erreicht werden muss. Hierzu hat sich jedes Mitglied der neuen Leitung zum Ziel gesetzt, dafür in seinem Territorium aktiv zu wirken. In der Kreisrunde Jena spielen 11 Herren- und 9 Damenmannschaften, im Saale- Holzland-Kreis insgesamt 15 Herren- und 4 Damenmannschaften. In Jena gibt es außerdem eine Nachwuchsrunde. 13 Mannschaften aus dem Kreisverband stehen im Spielbetrieb des DVV/TVV – Spitzenmannschaft des KV im Herrenbereich ist das Team des Jenaer TVV, das als Landesmeister des Vorjahres und Aufsteiger in die Regionalliga den Klassenerhalt geschafft hat und damit auch in der Saison 2000/2001 in der dritthöchsten deutschen Spielklasse vertreten ist. Hervorzuheben ist die Kinder- und Jugendarbeit im Saale-Holzland-Kreis – das Nachwuchszentrum Tröbnitz ist im weiblichen Bereich mit 4 Mannschaften in der aktuellen Thüringenmeisterschaft dabei. Durch den Jugendwart des KV wird immer wieder versucht, Jugendmannschaften in die Volleyballabteilungen der Vereine zu integrieren und an den Wettkampfbetrieb heranzuführen. Auch der Beach-Volleyball hat im Kreisverband Einzug gehalten. Hier sind besonders die Turniere des Jenaer TVV hervorzuheben. Ansätze gibt es auch in Hermsdorf und Tröbnitz. Alle diesbezüglichen Aktivitäten sind auch künftig zu verstärken. Um ein höheres Spielniveau zu erreichen, ist ein weiterer Schwerpunkt die Aus- und Fortbildung von Trainern und Schiedsrichtern. Hierzu gab es bereits einen Lehrgang zur Ausbildung von Trainern sowie einen Schiedsrichterlehrgang und mehrere Fortbildungslehrgänge. Auch in der nächsten Zeit sind entsprechende Lehrgänge geplant. Die Höhepunkte in den Volleyballabteilungen des Kreisverbandes sind die vereinseigenen Volleyballturniere, die mit sehr viel Sorgfalt vorbereitet und durchgeführt werden. Durch diese Einladungsturniere werden nicht zuletzt auch die Kontakte zu den anderen Kreisverbänden des Thüringer Volleyballverbandes gepflegt.

40 Volleyball im Ostzipfel Thüringens Kreisverband OstGera, Greiz, Altenburger Land Vorsitzender: Lothar StolleAm Birkenhain1, Bad Köstritz Immer wieder erfolgreich im KV Ost – die Damen von Fortschritt Schmölln Mit der Bildung von Kreisverbänden im Herbst 1994 entstand eine neue Form der sportlichen Zusammenarbeit der Kreise im Thüringer Volleyballverband. Der Kreisverband Ost blickt heute auf durchweg positive sportliche Ergebnisse und einen erfreulichen Aufschwung des Volleyballsports in den im KV vereinigten Kreisen Altenburger Land, Gera und Greiz zurück. Der Volleyball-Kreisverband Ost, das sind heute 40 Mitgliedsvereine im TVV (12 Neuaufnahmen seit 1994). Besonders hervorzuheben ist, dass alle Vereine, welche sich am Wettspielbetrieb beteiligen, Mitglied des TVV sind. Insgesamt 18 Mannschaften (bei Gründung des KV Ost = 12) nehmen 1999/2000 am zentralen Spielbetrieb des DVV/TVV teil. Als Kreisverband sind wir auch stolz, dass die Senioren des 1. SV Gera zu den 12 besten Mannschaften Deutschlands gehören und 1995 den 3. Platz, 1996 den 5. Platz in der Finalrunde belegten und in diesem Jahr wieder Thüringen- und Regionalmeister wurden. 60 Mannschaften (1994/95 = 50) stehen im regelmäßigen Wettkampf in den Kreisen und spielen in 5 Kreisklasse- und 3 BFS-Staffeln. Damit hat der Kreisverband seine Zielstellung, den Spielbetrieb auf der Ebene der 3 Kreise fortzuführen und kontinuierlich zu erweitern, erreicht. Als Höhepunkte der Wettkampfjahre werden alljährlich der Kreisverbandsmeister der Damen und Herren in Turnierform zwischen den Kreismeistern ermittelt. Vier KV-Meister nahmen bisher die Möglichkeit des Aufstiegs wahr und sind in der Bezirksklasse erfolgreich.

41 Der KV Ost stellt sich übrigens auch im Internet vor: Die Ehrung der Kreis- und Kreisverbandsmeister mit Pokalen, Urkunden und Sachpreisen sowie die Veröffentlichung der aktuellen Ergebnisse im Internet, Videotext des Regional- fernsehens, der Lokalpresse sowie im THÜRINGEN-Volleyball sind für den KV Ost zur Selbstverständlichkeit geworden. Seit dem Spieljahr 1995/96 werden Pokalwettkämpfe im KV Ost durchgeführt. Die Aus- schreibung findet bei unseren Vereinen eine erfreuliche Resonanz. Seit 1996/97 wird das Wettkampfjahr jeweils mit einem Turnier für Mix-Mannschaften abgeschlossen und 1999 wurde erstmals ein Seniorenturnier (300 Jahre auf dem Spielfeld) organisiert – daraus soll sich ein Traditionsturnier entwickeln. Im Beach-Volleyball ist es der Initiative des SV Hermes zu danken, dass in Gera und Bad Köstritz Beach-Anlagen entstanden, auf welchen trainiert wird und auch Wettkämpfe der Thüringer Beach-Open ausgetragen werden können. Die guten Ranglistenplätze der Damen des Post SV Gera und der Herren des SV Hermes sprechen für die Beach-Begeisterung auch im KV Ost. Die Nachwuchsgewinnung und –förderung wurde als besonders wichtige Aufgabe auf den Kreisverbandstagen 1994 und 1998 herausgestellt. Die Verwirklichung diesbezüglicher Aufgaben bereitet uns im männlichen Bereich große Schwierigkeiten. Die Teilnahme am Turnierangebot des KV ging zurück, für die Verbandsjugendspiele und die Landesjugend- spiele konnten keine Jungen-Mannschaften vorbereitet werden. Bei den Mädchen leistet der Post SV Gera eine breite Nachwuchsarbeit in allen Altersklassen. Im weiblichen Bereich wurde in mehreren AK eine Kreisverbandsmeisterschaft organisiert und durchgeführt. Bei den letzten Landesjugendspielen wurde der Kreisverband besonders erfolgreich durch den SV Lerchenberg-Gymnasium Altenburg mit dem engagierten Trainer-Ehepaar Ullmann vertreten. Der Aufschwung in unserem Kreisverband wurde nicht zuletzt durch die engagierte Mitarbeit im KVA, die zielgerichtete Arbeit der Vereinsvorstände, das effiziente Wirken der Übungs- leiter und Trainer in den Vereinen und mit der Unteerstützung durch das TVV-Präsidium möglich. Sicher hat auch die Aus- und Fortbildung von Trainern und Schiedsrichtern im Kreisverband Anteil an der Vorwärtsentwicklung – insgesamt wurden seit Lehr- gänge mit 317 Teilnehmern durchgeführt. Die Volleyballbegeisterung im Kreisverband drückt sich weiter in der Organisation von 16 Turnieren in Verantwortung des KV und Vereinen aus. Dabei finden 2 Turniere besonderes Interesse: Ran ans Netz – Pokal der Sparkasse Gera-Greiz (= Qualifikation für den Deutsch- land-Cup des DVV) und das GERA-mix (seit 10 Jahren mit jeweils 30 Mannschaften). Der Kreisverbandsausschuss bedankt sich bei allen Vereinen und Volleyballfreunden für die konstruktive Mitarbeit im Kreisverband und bei den vielen Sponsoren für die wirkungsvolle Unterstützung des Volleyballsports im Ostzipfel Thüringens. Wünschen wir uns gemeinsam noch viele sportliche Erfolge und eine gute Zusammenarbeit im Kreisverband und darüber hinaus im Thüringer Volleyballverband!

42 Volleyball an Saale und Orla Kreisverband Saale-OrlaSaale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt Vorsitzender: Andreas LauOrtsstraße 72, Dreba Abschluss des Beach-Sommers 1999 im Pößnecker Bad am Wald Zur Zeit gibt es im Kreisverband Saale-Orla 46 Vereine mit einer Abt. Volleyball – davon sind 22 Mitglied im TVV. Im Oktober 1998 fand die Neuwahl des Kreisverbands- ausschusses Saale-Orla statt. Erste Aufgabe war es, den Spielbetrieb auf Kreisver- bandsebene zu aktivieren und interessanter zu gestalten. So wurde noch am Tag des Kreisverbandstages die Kreisklasse der Herren ins Leben gerufen. Erster Kreismeister 1998/99 wurde der SV Glück auf Lehesten. Der nächste Schritt war die Gründung einer Damen-Spielrunde im Altkreis Schleiz, die in der Saison 1999/2000 mit dem Wettkampfbetrieb begann. Insgesamt spielen im Kreisverband 34 Mannschaften – je 2 BFS-Staffeln der Damen und Herren und eine Kreisklasse der Herren. Im höherklassigen Spielbetrieb des TVV stehen 5 Mann- schaften – dabei muss vor allem die lobenswerte Entwicklung des SV Rot-Weiß Knau genannt werden. Erfreulich ist überhaupt die Entwicklung der Herrenmannschaften von Knau und Pößneck zu nennen. Mit dem Aufstieg der Herren von RW Knau in die Oberliga und dem der Herren des SV Fortuna Pößneck in die Landesklasse zeigt sich, dass diese Mannschaften spielerisch dichter an die Spitze in Thüringen herangerückt sind. Das nächste Ziel in unserem Verband ist die Schaffung von Spielmöglichkeiten für den Nachwuchsbereich. Im Moment nehmen lediglich 3 (!) Vereine (Fortuna Pößneck, RW Knau, SV Oberwellenborn) an den Thüringer Landesmeisterschaften im Nachwuchs teil. Ein schöner Höhepunkt im Kinder- und Jugendbereich war ohne Zweifel die Teilnahme unseres Kreisverbandes an den 1. Verbandsjugendspielen des TVV. Wir reisten mit 4 Mannschaften nach Erfurt und nahmen 4 Pokale mit nach Hause. Für unseren Volleyballnachwuchs war dies eine tolle Erfahrung und natürlich Motivation weiter aktiv am Ball zu bleiben.

43 Die Volleyball-Damen des SV Fortuna Pößneck, von links Heike Grosch, Annegret Tietz, Trainer Helmut Herrmann, Franzinska Schneider, Claudia Thiem, Franziska Wojtech und verdeckt Cindy Girbert. Zur Mannschaft gehören auch Daniela Behrendt und Ramona Liewald. Besonders stolz können wir auf die Entwicklung des Beach-Volleyballs in unserem Kreisverband sein. Diese Sommer-Variante unserer Sportart ist fester Bestandteil unserer Arbeit und Vorzeigebeispiel für den Volleyball schlechthin. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Helmut Herrmann von Fortuna Pößneck – sowohl als Beach-Wart des TVV als auch für sein diesbezügliches Wirken in der Region. Insgesamt wurden im Bereich unseres Kreisverbandes bereits 10 Thüringenmeisterschaften ausgerichtet, im vergangenen Jahr erstmals mit dem Süd-Cup der B-Jugend eine zentrale Veranstaltung des DVV, außerdem 7C-Turniere bzw. Bestenermittlungen der Nichtaktiven in Plothen/Knau und Pößneck und 1999 eine erste Beach-Kreismeisterschaft in Rudolstadt. Im Kreisverband Saale-Orla existieren z. Z. folgende Anlagen: Pößneck und Knau (je 4 Felder), Rudolstadt (2 Felder) – eine weitere Anlage ist im Bereich der Landessportschule des LSB in Bad Blankenburg geplant. Schon durch diese Anzahl von Anlagen wird der Kreisverband Saale-Orla auch künftig eine gute Adresse für den Beach-Volleyball in Thüringen und darüber hinaus sein. Groß Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die vielen Turniere, die auch in unserem KV in Verantwortung der Vereine – z. T. schon über viele Jahre – durchgeführt werden. Einige Beispiele: Aral-cup in Schleiz, Geipel-Cup in Pößneck, Pinsenberg-Turnier in Krölpa, Oberland-Pokal in Knau, Oßla-Pokal in Oßla, Rudolstadt-Pokal u. a. Bei diesen Turnieren stehen neben dem sportlichen Ehrgeiz und dem Ergebnis der Spaß am Volleyballspiel und di Geselligkeit im Vordergrund

44 Volleyball am Südpol Thüringens Kreisverband SüdSonneberg, Hildburghausen Vorsitzender: Rolf BrandtHardtweg 4b, Themar Am 5. November 1994 fand in Crock eine erste gemeinsame Sitzung von Vertretern der damaligen Kreisfachausschüsse Hildburghausen und Sonneberg statt. Auf ihr wurden erste Absprachen über die künftige gemeinsame Arbeit mit folgenden Festlegungen getroffen: - Auf Kreisebene wird wie bisher weiterhin in beiden Kreisen getrennt gespielt. Die jeweiligen Staffelsieger werden dann in einem Play-Off-Turnier den KV-Meister und damit Aufsteiger in die Bezirksklasse ermitteln. - Aus den bisher getrennten Kreispokalspielen entsteht ab der Saison 95/96 der Wettbewerb um den Kreisverbandspokal, an dem Mannschaften beider Kreise teilnehmen. - Der Kreisverbandstag des KV Süd wurde auf den 20. Januar 1995 in Steinach festgelegt. Während es auf politischer Ebene das ziel beider Kreise war, den territorialen Zusammenschluss zu vermeiden, haben die Delegierten des Kreisverbandstages das Zusammengehen beider Kreise auf sportlicher Ebene für richtig empfunden und gebilligt. Der KV Süd nahm damit seine Arbeit auf. Es gehört unumstritten zu den ersten Erfolgen des neuen KVA, dass er bereits im ersten Jahr seines Bestehens auf Kreisebene eine eigene Damen-Spielklasse einrichten konnte. An die Grenze des Machbaren stieß diese Damen-Staffel 1998/99, denn die Anzahl der spielwilligen Teams erhöhte sich weiter (inzwischen 11 Mannschaften). Im Gegensatz zu den Damen gibt es bei den Herren eine Bezirksklasse, die der Landes- und Kreisklasse zwischengeschaltet ist. An diesem Spielbetrieb nahmen bis 1997 stets 8 Mannschaften aus unserem KV teil. Diese Herrenstaffel erwies sich in den letzten Jahren stets als sehr spielstark, hier holten sich die Mannschaften das nötige Rüstzeug, um evtl. auch höherklassig zu bestehen. Für das solide Spielniveau spricht auch die Tatsache, dass keine der Mannschaften, die aus dieser Staffel in die Landesklasse aufgestiegen sind, versagt hat. Viele Jahre existierten in Sonneberg und Hildburghausen eigenständige Kreisklassen der Herren. Lange wurde daran festgehalten – doch was die Damen uns mit ihrer gemeinsamen Staffel vormachten, wurde alsbald auch für die Herren Realität – eine gemeinsame Staffel beider Kreise. Diese Tatsache versprach den Beteiligten viel Neues – neue Gesichter, neue Wettkampfpartner, andere Sportstätten, neue Anfahrtswege und neue Bewährungsproben im Wettkampf. Insgesamt ist damit auch das Niveau ausgeglichener geworden und die Chancen auf Siege haben sich für spielschwächere Teams durch die größere Anzahl der Mannschaften erhöht. Es ist zweifellos auch ein Verdienst des KVA, vor allem seines Vorsitzenden, dass sich auch auf dem Gebiet der Nachwuchsarbeit einiges getan hat. Nach einem ersten Nachwuchsturnier im Juni 1996 mit 14 Mannschaften folgten weitere Wettkämpfe auf KV- Ebene für Kinder- und Jugendmannschaften mit einer zunehmenden Anzahl von Teilnehmern. Wenn man sich abschließend vergegenwärtigt, auf welchen Ebenen wir Wettkämpfe unter dem Dach des Kreisverbandsausschusses organisiert haben und welche Fortschritte es z. B. auch im Bereich des Schiedsrichterwesens durch regelmäßige Lehrgänge gibt, können die Mitglieder des KVA zu Recht behaupten, vieles bewegt und neu geschaffen zu haben.

45 Volleyball im Thüringer Süd-Westen Kreisverband Süd-WestSchmalkalden-Meiningen, Suhl Vorsitzender: Gerd HölandAm Bad 3, Schmalkalden In allen 4 Bereichen beim TVV-Jugendpokal zu den 4. Landesjugendspiele 1999 dabei – die Mannschaften des Schmalkalder Volleyballvereins (hier die B-Jugen/links) Mit der Maßnahme des Thüringer Volleyballverbandes, den Volleyball-Fachverband unseres Landes zu einem arbeitsfähigen Gremium zu gestalten, entstand mit der Neustrukturierung im Juli 1994 auch der Kreisverband Süd-West. Er umfasst den Großkreis Schmalkalden-Meiningen (mit Zella-Mehlis) und die Stadt Suhl. Mit der Neugründung unseres KV stellte sich zunächst als Hauptaufgabe, in der Vorwendezeit funktionierende KFAs wiederzubeleben und zu einem gemeinsam arbeitenden Volleyballkreis zu entwickeln. Trotz aller Bemühungen des ehemaligen KFA Schmalkalden ist diese Aufgabe zunächst nur teilweise gelungen. Auf Grund der engagierten Mitarbeit vieler Vereine des Altkreises Schmalkalden gibt es bei den Herren einen stabilen Spielbetrieb. Im Altkreis Meiningen gab es neben der Thüringenligamannschaft des VV 70 Meiningen nur noch eine private Freizeit- Spielklasse für Damen und Herren, die sich nur mühsam in den neuen KV integrieren ließ. Nach vielen Gesprächen zeichnet sich inzwischen ein positiver Trend ab – die gemeinsame Ermittlung eines KV-Meisters über eine Play-Off-Runde und ein KV-Pokal sprechen dafür. Der Bereich Suhl und Umgebung bereitet uns noch Kopfzerbrechen. Zwar ist der VfB 91 Suhl in allen Belangen der führende Verein der Region, doch eine ernsthafte Einbindung in den KVA kam bisher nicht zustande. Auch zu den Freizeitmannschaften der Stadt Suhl gibt es kaum Kontakte. Um den Volleyballnachwuchs kümmern sich zu wenig Vereine – neben dem VfB 91 Suhl ist jedoch der Schmalkalder Volleyballverein als positives Beispiel zu nennen. Neben der Teilnahme an den Thüringenmeisterschaften seien hier Teilnahme und Ergebnisse der Mannschaften dieser beiden Vereine im Rahmen der letzten Landesjugendspiele genannt (siehe gesonderten Beitrag dazu). Volleyballer unseres KV machten auch beim Beach von sich reden – zuletzt die Meininger Alexander Klein/Christoph Schreiber, die 1999 Landesmeister wurden.

46 Volleyball rund um die Wartburg Kreisverband WartburgkreisWartburgkreis Vorsitzender: Rainer OrtleppH.-Beimler-Weg 12, Bad Salzungen Im Wartburgkreis gibt es 34 Sportvereine, zu denen eine Abteilung Volleyball gehört. Davon sind jedoch nur 15 Vereine Mitglied im Thüringer Volleyballverband. Der Kreisverband ist mit 12 Mannschaften im Landesspielbetrieb vertreten – über 20 Mannschaften spielen im Kreismaßstab (einschließlich mehrere Mix-Mannschaften). Im oberen Bereich sind bei den Herren der 1. TSV Bad Salzungen (Thüringenliga) und der SV Wartburgstadt Eisenach (Oberliga) dabei. Nicht zufrieden sind wir mit der Entwicklung im Kinder- und Jugendbereich – lediglich aus 6 Vereinen sind entsprechende Mannschaften gemeldet. In der männlichen Jugend existieren ab Altersklasse B jeweils nur eine Mannschaft beim SV Medizin Bad Liebenstein und dem 1. TSV Bad Salzungen. Aus dem Altkreis Eisenach sind lediglich 2 (!!) Jugendmannschaften (Marksuhl) gemeldet. Alle Anstrengungen in den vergangenen Jahren, die Nachwuchsarbeit im Bereich Eisenach zu forcieren, haben keine Veränderungen gebracht. Die Mannschaften, die an der Thüringenmeisterschaft teilnehmen (der Kreisverband ist in allen Altersklassen dabei), kommen zu 90 % aus dem Altkreis Bad Salzungen. Neben den Punktspielen werden auch im Kreisverband Wartburgkreis eine Vielzahl von Turnieren auf Vereinsebene durchgeführt. An dieser Stelle sollen die Turniere der TSG Ruhla, des Herdaer VC, des SV Werratal Bad Salzungen, des TSV Bad Salzungen und des SV Medizin Bad Liebenstein genannt werden, die z. T. schon eine lange Tradition haben. Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Thüringer Volleyballverbandes führt der Kreisverband Wartburgkreis am 16. September 2000 ein Senioren- und ein Jugendturnier durch. Beim Jugendturnier gehören zwei 2 A-Jugendspieler und vier jüngere Spieler/Spielerinnen zu einer Mannschaft

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