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© Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Körperschaften Österreichische Akademie der Wissenschaften Bibliothek Workshop.

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Präsentation zum Thema: "© Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Körperschaften Österreichische Akademie der Wissenschaften Bibliothek Workshop."—  Präsentation transkript:

1 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Körperschaften Österreichische Akademie der Wissenschaften Bibliothek Workshop

2 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Überblick Körperschaften in den RAK-WB Körperschaften und Urheber Haupt- und Nebeneintragungen unter Körperschaften Ansetzungsregeln - Allgemeine AnsetzungsregelnAllgemeine Ansetzungsregeln - Sonderregeln für Untergeordnete KörperschaftenSonderregeln für Untergeordnete Körperschaften - Sonderregeln für KongresseSonderregeln für Kongresse Normdateien in der Katalogisierung Überblick Norm-Dateien Erstellung von Norm-Datensätzen Korrekturanträge GKD MAB 2-Kategorien-Schema Änderungsanträge Wichtige Links

3 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Autorenschaft und Haupteintragung 1. Ist die Vorlage gemeinschaftliches Werk von 1 – 3 Verfassern? Verfasserwerk HE unter dem 1. Verfasser Anonymes Werk JA NEIN JA NEIN JANEIN Sachtitelwerk HE unter dem Sachtitel 3. Ist die Körperschaft Urheber? 2. Ist eine Körperschaft genannt? Urheberwerk HE unter dem 1. Urheber

4 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Körperschaften und Urheber (1) Was ist eine Körperschaft? § 631: Als Körperschaften gelten (unabhängig von der juristischen Bedeutung des Wortes): (a)alle Personenvereinigungen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen, Veranstaltungen etc., die eine individuell bestimmbare Einheit bilden (b)territoriale Einheiten und ihre Organe (Gebietskörperschaften)

5 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Körperschaften und Urheber (2) Un-Körperschaften in der GKD: Einheiten, die wiederholt als Körperschaften betrachtet werden, aber keine sind, erhalten in der GKD eine Ansetzung, um auf diesen Sachverhalt hinzuweisen. Dieser Datensatz ist als Unkörperschaft gekennzeichnet; mit derartigen Datensätzen darf nicht verlinkt werden! Kennzeichnung: Kat. 066: Pos. 1 auf u gesetzt ACHTUNG! Solche Datensätze können nur von der zentralen GKD- Redaktion erzeugt werden!

6 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Körperschaften und Urheber (3) Wann ist eine Körperschaft Urheber? (§§ 632 – 638) § 632: Eine Körperschaft ist Urheber eines Werkes, wenn sie dieses entweder - erarbeitet oder - veranlasst und herausgegeben hat. Anm.: Dieser Sachverhalt wird unabhängig von der Formulierung der Vorlage bestimmt. Urheberschaft ist unabhängig für: - Hauptreihe / Unterreihe - Gesamtwerk / Teil (i.d.R. Reihe / Stücktitel; MBW / Band)

7 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Körperschaften und Urheber (4) Als Urheber gelten: (1)Körperschaften, die im Sachtitel als aussagendes Subjekt genannt sind (2)Körperschaften, die zum Sachtitel zu ergänzen sind: bei Sachtiteln, die nur aus – ev. durch formale Attribute erweiterten – Gattungsbegriffen bestehen bei Sachtiteln, die häufig verwendet oder ohne Körperschaft falsch verstanden werden können (3)Werden zusätzlich unter- oder übergeordnete oder zugehörige Körperschaften genannt, so gelten diese als zweiter Urheber. Körperschaften, die im Sachtitel genannt bzw. zum Sachtitel zu ergänzen sind:

8 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Beispiele: (1)Jahresbericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft Urheber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (2)Jahresbericht / Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG ist zum ST zu ergänzen und ist daher Urheber (3)Österreichische Akademie der Wissenschaften, Jahresbericht des IWF 1. Urheber: IWF 2. Urheber: ÖAW

9 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Haupt- und Nebeneintragungen unter Körperschaften (§§ 639 – 648) Urheber erhältSachtitel erhält Urheber im ST genanntHE: 1. NE: 2., 3. NE (ausser ST besteht nur aus Urheber) §§ 639 – 641, 644 Urheber zum ST zu ergänzen HE: 1. NE: 2., 3. ST nur Gattungsbegriff keine NE ST häufig verw. oder ohne Körperschaft falsch zu verstehen NE §§ 639, 642, 644 Urheber nicht im ST genannt und nicht zum ST zu ergänzen NE: 1. (bei fortl. SW: NUR bei Jahresberichten, Tätigkeitsberichten u.ä.) keine weiteren NE HE§§ 643, 645, 646 Sonstige beteiligte Körperschaften keine NEHE§ 647 Nicht beteiligte Körperschaften im ST genannt einteil. NE bei Bibliogr., Werkverz. u. Kataloge, die Verfasserwerke sind keine NE§ 648 gefeierte Körperschafteneinteil. NE§ 648

10 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Beispiel Urheber im ST genanntJahresbericht des Instituts für Weltraumforschung HE (200_): Institut für Weltraumforschung NE (331a): Sachtitel Urheber zum ST zu ergänzen Jahresbericht / Institut für Weltraumforschung HE (200_): Institut für Weltraumforschung keine NE für Sachtitel Urheber nicht im ST genannt und nicht zum ST zu ergänzen AC Studien zu Bildung und Wissenschaft, Urheber: BM f. Bildung u. Wiss. HE (331_): Studien NE: Ministerium Nicht beteiligte Körperschaften im ST genannt AC Katalog des Museums Mittelalterlicher Österr. Kunst / Elfriede Baum HE (100) Baum, Elfriede NE (200b): Museum gefeierte KörperschaftenAC Jahre Museum Hallstatt NE (200b): Museum – Ind. ist b, nicht f (gibt es bei Körperschaften nicht!)

11 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (1) Offizieller Name (1) § 401: Eine Körperschaft wird i.A. unter ihrem offiziellen Namen angesetzt. Ermittlung des offiziellen Namens: Jeweils aktuelle Liste der Nachschlagewerke für PND, GKD, SWD die wichtigsten s. Leitfaden der GKD-Redaktion (Anhang 2) für neuere Internationale Körperschaften: Yearbook of International Organizations (Online-Version an der UB Wien) Internet (Homepage der Institution) Ist die offizielle Form nicht zu ermitteln, wird nach Vorlage angesetzt.

12 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (2) Offizieller Name (2) Bei mehreren offiziellen Namen in verschiedenen Sprachen wird die Sprache gewählt, die in der folgenden Reihe am weitesten vorne steht: deutsch, englisch, französisch, russisch, lateinisch, spanisch, italienisch ansonsten die europäische Sprache, die im Alphabet am weitesten vorne steht bzw. die aussereurop. Sprache, die im Alphabet am weitesten vorne steht. Bei neueren internationalen Körperschaften wird i.a. die englische Namensform gewählt (ebenso bei int. Körperschaften, an denen nur skandinav. Länder beteiligt sind). Mehrere offizielle Namen und Internationale Körperschaften (§ 406):

13 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Europäische Kommission: Ansetzung deutsch! Vereinte Nationen: Ansetzung engl Scandinavian Association for Dental Research: Ansetzung engl. aber deutsch angesetzt ist (da die Mitglieder deutschsprachig sind): xVereinigung Deutscher UNIX-Benutzer Vw.: German UNIX Users Group

14 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (3) Weglassungen (§§ 403 – 405) (1) (1) Artikel am Anfang des Namens ausser -wenn dadurch eine grammatische Änderung des Namens bewirkt wird -bei Namen in arabischer und hebräischer Sprache -bei feststehenden, zum Eigennamen gehörenden Artikeln (2) Zählungen (3) Wendungen, die den juristischen Charakter einer Einrichtung bezeichnen (ausser sie sind unablösbarer Bestandteil d. Namens oder die Einrichtung ist ohne sie nicht als Körperschaft erkennbar) (4) (substantivische) Ortsbezeichnungen, die lediglich den Sitz der Körperschaft angeben

15 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele (1)The Library Association: AF: Library Association (2)Wendungen wie GesmbH (3)Freiwillige Feuerwehr St. Pölten: AF: Freiwillige Feuerwehr (4) ACHTUNG! Meistens ist die Zählung fixer Bestandteil des Namens und daher auch dort anzusetzen: z.B Second Baptist Church – ebenso auch das in der RAK fälschlich genannte Beispiel First Presbyterian Church: AF: Second Baptist Church

16 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (4) Weglassungen (§§ 403 – 405) (2) Bei der Bezeichnung einer Körperschaft, die aus zwei unverbundenen Bezeichnungen besteht, wird i.a. nur der erste Name angegeben ausser -die Einrichtung ist ohne die zweite Bezeichnung nicht als Körperschaft kenntlich -ist ohne sie namensgleich mit einer anderen Körperschaft -enthält in der zweiten Bezeichnung einen Familien-Namen (bei Firmen) -der erste Teil besteht aus einer Initialfolge bzw. Abkürzung der zweiten Bezeichnung. In diesem Fall wird die Körperschaft unter der zweiten Bezeichnung angesetzt. ACHTUNG! Appositionelle Fügungen gelten als ein Name! Mehrfache Namen:

17 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele : Cäcilia Wolkenburg, Bühnenspielgemeinschaft des Kölner Männergesangsvereins AF: Cäcilia Wolkenburg Vw.: Kölner Männergesangsverein / Bühnenspielgemeinschaft : Ex Libris AF: Ex Libris Vw.: Berliner Bücherforum

18 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (5) Ordnungshilfen (1) Gleichnamige Körperschaften werden i.a. durch Ordnungshilfen unterschieden. Ortsgebundene Körperschaften erhalten ihren Sitz als Ordnungshilfe (ausser, dieser ist schon im Namen enthalten) Nicht-ortsgebundene Körperschaften erhalten eine OH nur dann, wenn es notwendig erscheint (falls mögl. Region – z.B. SPÖ ) Falls Ort oder Region nicht zweckmäßig erscheint, wird bei Notwendigkeit eine andere Angabe als OH hinzugefügt (z.B. Name übergeordneter Körperschaft, Zählung, Gründungsdaten etc.) Zu OH bei Verweisungen s. § 416 (i.d.R. möglichst wenig)

19 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (6) Ordnungshilfen (2) Orte, Regionen etc. nach den Regeln für Gebietskörperschaften (d.h. nach AF, die in GKD zu finden ist). Ein Verweis erfolgt mit vorliegender Form, falls diese im 1. Buchstaben abweicht (§ 418,3). Enthält diese Gebietsk. selbst eine OH, ist diese der OH (bei mehreren Bestandteilen nur der erste) hinzuzufügen (§ 421). i.a. nur Hauptort – ausser, die Unterscheidung ist wesentlich z.B. SPÖ Ist im offiziellen Namen nur ein Ortsteil enthalten, so wird dieser als OH angesetzt, vom Hauptort wird verwiesen. Körperschaften als OH werden in AF angegeben. Zahlen stets in arabischen Ziffern Ansetzung:

20 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Laibach ( bis 1918) / Ljubljana ( ab 1918): Philharmonische Gesellschaft: bis 1918: Philharmonische Gesellschaft ab 1918: Filharmonìčna Družba ; dt. Form ist hier Verweis Körperschaften als OH: Österreichische Akademie der Wissenschaften Vw.: Akademie der Wissenschaften

21 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (7) Normierte Ansetzung Normiert angesetzt werden i.d.R. allgemeine Universitäten, Hochschulen etc. – nicht aber Akademien! – mit der Bezeichnung Universität, Hochschule etc. und dem Sitz als Ordnungshilfe. Beispiele: Universität Wien AF: Universität ETH Zürich AF: Technische Hochschule Aberdeen University AF: University ACHTUNG! Auch normierte Ansetzungen erfolgen nach den Regelungen für Sprachen!Regelungen für Sprachen

22 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (8) Namensänderungen I.d.R. erfolgt eine Neuansetzung mit Verweis auf Vorgänger- bzw. Nachfolger-Einrichtung. Diese Neuansetzung erfolgt nicht bei geringfügigen Änderungen, die keine Änderung der Ordnung zur Folge haben. §§ Namensänderungen, Teilungen und Zusammenschlüsse von Körperschaften (§§ 407 – 408):

23 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Neuansetzung: Akademie der Wissenschaften Österreichische Akademie der Wissenschaften Keine Neuansetzung: AF: Historischer Verein für Oberfranken Vw.: Historischer Verein von Oberfranken

24 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (9) Verweisungen (1) Weglassungen Verwiesen wird von: Formen inkl. der Bestandteile, die bei der Ansetzung weggelassen werden (ausser jurist. Bez. u. Artikel). Weggelassene Zahlen und Geographica werden in der Verweisung als Ordnungshilfe ( ) angegeben. Falls der Artikel wegen der grammat. Änderung nicht weggelassen wurde, von der Form ohne Artikel s.a. Weglassungen (1) und Weglassungen (2)Weglassungen (1)Weglassungen (2)

25 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele IV. Städtische Höhere Bürgerschule in Berlin: AF: Städtische Höhere Bürgerschule Vw.: IV. Städtische Höhere Bürgerschule Wiener Altkatholische Kirchengemeinde AF: Altkatholische Kirchengemeinde Vw.:Wiener Altkatholische Kirchengemeinde aber: Der Blaue Reiter AF: > Blaue Reiter Vw.: Blauer Reiter ACHTUNG! Umgekehrt folgt kein Verweis mit Artikel bei Ansetzung ohne Artikel!

26 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (10) Verweisungen (2) Abweichungen Verwiesen wird von: der vorliegenden Form, falls diese von der offiziellen Form abweicht AF in gültiger Rechtschreibung, falls die offizielle Form von dieser abweicht u. dies eine Änderung in der Ordnung bewirkt s. Offizieller Name (1)Offizieller Name (1)

27 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiel Kaiserliche Akademie in Augsburg AF: Kayserliche Akademie Vw.: Kaiserliche Akademie

28 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (11) Verweisungen (3) Abkürzungen, Zahlen, Symbole Verwiesen wird: bei Abkürzungen, Zahlen u. Symbolen am Beginn des Namens, die üblicherweise aufgelöst gesprochen werden (sowie & und + auch nach dem ersten Ordnungswort), von der aufgelösten Form (ausser bei Abk. von Vornamen, jurist. Bez., Maß- u. Münzeinheiten, Folgen v. Initialen)

29 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Fußball-Club Eibelstadt AF: 1. Fußball-Club Vw.: Erster Fußball-Club aber: Fußball-Club 1911 Horchheim-Koblenz AF: FC 1911 Keine Vw. FC Neuzehnelf : Zahl steht nicht am Beginn des Namens! Fußballklub Adler 1919 Coburg-Weidhausen AF: Fussball-Club Adler 1919 Vw.: Fussball-Club Adler Neunzehnhundertneunzehn Diese Verweisform resultiert offensichtlich aus einer abweichenden Schreibweise.

30 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (12) Verweisungen (4) Mehrere Namen Verwiesen wird: Von allen offiziellen Namen, unter denen nicht angesetzt wird bei mehreren Namen einer Körperschaft von der Bezeichnung, unter der nicht angesetzt wird von häufig genannten bzw. bekannten Namen einer Körperschaft (z.B. Louvre ) s. Offizieller Name (2)Offizieller Name (2)

31 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Österreichische Akademie der Wissenschaften AF: Österreichische Akademie der Wissenschaften Vw.: Austrian Academy of Sciences Cäcilia Wolkenburg, Bühnenspielgemeinschaft des Kölner Männergesangsvereins AF: Cäcilia Wolkenburg Vw.: Kölner Männergesangsverein / Bühnenspielgemeinschaft Museum Moderner Kunst in Wien AF: Museum Moderner Kunst Vw.: Stiftung Ludwig Vw.: Palais Liechtenstein Vw.: Zwanziger Haus

32 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (13) Verweisungen (5) Übergehungsverweisungen (1) bei Artikeln oder Zahlen, die in der Ansetzung nicht weggelassen werden, von der Form ohne Artikel bzw. Zahl (ev. mit grammat. Änderung) bei AF und VF unter Übergehung des ersten Wortes, wenn es sich dabei handelt um: - Adjektive, die Zugehörigkeit zu Gebietskörperschaft ausdrücken (Österreichische...) - von Titulaturen abgeleitete Adjektive (Kaiserlich-königliche...) - sonstigen Zugehörigkeiten, die erfahrungsgemäß beim Zitieren leicht übergangen werden (Federal, Städtisch...)

33 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Der Blaue Reiter AF: > Blaue Reiter Vw.: Blauer Reiter First African Baptist Church AF: First African Baptist Church Vw.: African Baptist Church Vw.: Baptist Church Österreichische Akademie der Wissenschaften AF: Österreichische Akademie der Wissenschaften Vw.: Akademie der Wissenschaften IV. Städtische Höhere Bürgerschule in Berlin AF: Städtische Höhere Bürgerschule Vw.: Höhere Bürgerschule

34 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Allgemeine Ansetzungsregeln (13) Verweisungen (5) Übergehungsverweisungen (2) Keine Übergehungsverweisungen werden erstellt: bei den Angaben Europäisch, Evangelisch, International, Interregional, Jüdisch, Katholisch, Kirchlich, Landeskirchlich Bei Angaben der Volkszugehörigkeit bei geographischen Begriffen, die keine Gebietskörperschaften sind (Norddeutsch, Alpin) bei doppelten Zugehörigkeitsangaben bei Angaben, die wie Zugehörigkeiten lauten, aber sachlich gemeint sind (National Park Conference, Asiatic Society of London) wenn nach der Übergehung nur ein oder mehrere Gattungsbegriffe bzw. eine Kombination von Sach- und Gattungsbegriff, von der vorauszusehen ist, das sie mehrfach verwendet wird (z.B. Realgymnasium, Turnverein...) übrigbleiben

35 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (1) Selbständige und unselbständige Ansetzung (1) Je nach Bezeichnung werden untergeordnete Körperschaften selbständig oder unselbständig – d.h. mit oder ohne übergeordnete Körperschaft – angesetzt. Von der jeweils anderen Form wird in der Regel verwiesen. Anm.: Zu Begriffen, welche Abhängigkeit bzw. Unabhängigkeit ausdrücken s. RAK-WB, Anlagen 10 u. 11

36 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (2) Selbständige und unselbständige Ansetzung (2) Untergeordnete Körperschaften werden selbständig angesetzt, wenn der Name ohne den Namen der übergeordneten Körperschaft eine eigenständige Bezeichnung ergibt. Im Zweifelsfall wird selbständig angesetzt. Körperschaften, die mehreren Institutionen untergeordnet sind, werden i.a. selbständig angesetzt. Von Formen inkl. der übergeordneten Körperschaften wird verwiesen (wenn sie in der Vorlage genannt sind). Selbständige Ansetzung:

37 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (3) Selbständige und unselbständige Ansetzung (3) Körperschaften mit Bezeichnungen, die nur aus einem Allgemeinbegriff (wie Bibliothek, Archiv...) bestehen Exekutivorgane (Vorstand, Sekretariat) Sammlungen (es sei denn, sie besitzen einen zitierbaren Titel). Ihre Veröffentlichungen gelten als Veröffentlichungen der ihnen übergeordneten Körperschaften. Unselbständige Ansetzung:

38 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele ITA AF Institut für Technikfolgen-Abschätzung Prähistorische Kommission AF Österreichische Akademie der Wissenschaften / Prähistorische Kommission Österreichische Nationalbibliothek AF Österreichische Nationalbibliothek Bibliothek der ÖAW AF Österreichische Akademie der Wissenschaften / Bibliothek Albertina AF Graphische Sammlung Albertina Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien AF Kunsthistorisches Museum / Antikensammlung AF Europäische Gemeinschaften / Arbeitsgruppe Autobahnen AF Arbeitsgruppe aus der Friedrich-Wingert-Stiftung und dem Zentrum für Medizinische Informatik der Universität Frankfurt

39 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (4) Verweise (1) Selbständige Ansetzung Verwiesen wird bei selbständiger Ansetzung: (a)Vom Namen der übergeordneten Körperschaft mit dem der untergeordneten als Abteilung, wenn die übergeordnete genannt ist (b)Vom Namen der untergeordneten Körperschaft unter Einschluss des Namens der übergeordneten K., wenn die übergeordnete am Anfang des Namens als Initialenfolge genannt ist und mit dem Namen der untergeordneten ein Ordnungswort bildet. Bei Körperschaften, die mehreren Körperschaften untergeordnet sind, Von den Formen inkl. d. übergeordneten Körperschaften (wenn sie in der Vorlage genannt sind)

40 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele ITA AF Institut für Technikfolgen-Abschätzung Vw.: Österreichische Akademie der Wissenschaften / Institut für Technikfolgen-Abschätzung CERN: Computing and Data Processing School AF: Computing and Data Processing School Vw.: CERN Computing and Data Processing School AF Arbeitsgruppe aus der Friedrich-Wingert-Stiftung und dem Zentrum für Medizinische Informatik der Universität Frankfurt Vw.: Friedrich-Wingert-Stiftung / Arbeitsgruppe Vw.: Zentrum der Medizinischen Informatik / Arbeitsgruppe

41 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (5) Verweise (2) Unselbständige Ansetzung Verwiesen wird bei unselbständiger Ansetzung: Vom Namen der untergeordneten Körperschaft (a)unter Einschluss der übergeordneten Körperschaft, falls die Namen grammatisch verbunden sind (b)sonst ohne den Namen der übergeordneten Körperschaft

42 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Prähistorische Kommission AF Österreichische Akademie der Wissenschaften / Prähistorische Kommission Vw.: Prähistorische Kommission Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien AF Kunsthistorisches Museum / Antikensammlung Vw.: Antikensammlung Bibliothek der ÖAW AF Österreichische Akademie der Wissenschaften / Bibliothek Vw.: Bibliothek der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

43 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (6) Zählungen und Sachliche Benennung Untergeordnete Körperschaften, die sowohl eine Zählung als auch eine sachliche Benennung besitzen, werden unter der sachlichen Benennung angesetzt. Verweise: Unter der Zählung als Ordnungshilfe wird verwiesen. Beispiel: École Pratique des Hautes Études, Sorbonne. IVe Section, Sciences Historiques et Philologiques AF: École Pratique des Hautes Études / Section Sciences Historiques et Philologiques Vw.: École Pratique des Hautes Études / Section

44 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (7) Mehrstufige Unterordnung (1) Ansetzung Die Ansetzung mehrstufig untergeordneter Körperschaften, die unselbständig angesetzt werden, erfolgt unter Auslassung der Zwischenstufen bis zur nächsthöheren selbständig anzusetzenden Körperschaft. Ausnahme: die Zwischenstufe ist zur eindeutigen Benennung der untergeordneten Körperschaft notwendig. AF: Institut / Arbeitsgruppe Akademie Arbeitsgruppe AF: Akademie / Arbeitsgruppe Institut Arbeitsgruppe Akademie Kommission

45 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Untergeordnete Körperschaften (8) Mehrstufige Unterordnung (2) Verweisungen Verwiesen wird von den Kombinationen mit der jeweils nächsthöheren Zwischenstufe (dabei ist jeweils die AF der Zwischenstufe zu verwenden). Von der untersten Stufe ohne übergeordnete Stufen bei Ansetzung mit Zwischenstufe von der Form ohne Zwischenstufe. 1. Vw.: Akademie / Abteilung / Arbeitsgruppe 2. Vw.: Arbeitsgruppe Kommission Abteilung Akademie Arbeitsgruppe AF: Akademie / Arbeitsgruppe

46 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiel Österreichische Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Klasse, Numismatische Kommission AF: Österreichische Akademie der Wissenschaften / Numismatische Kommission 1. Vw.: Österreichische Akademie der Wissenschaften / Philosophisch-historische Klasse / Numismatische Kommission 2. Vw.: Numismatische Kommission

47 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (1) Körperschaften (1) Wann ist ein Kongress eine Körperschaft? § 680 Ein Kongress ist eine Körperschaft, wenn sein Name aus folgenden Bestandteilen besteht: (a)aus einem allgemeinen (ev. durch formale Attribute erweiterten) Kongressbegriff und einer grammatisch verbundenen (auch Apposition) Angabe eines Themas, eines Eigennamens, eines Ortsnamens (als festen Bestandteils des Kongressnamens) oder einer Gruppe von Personen oder Körperschaften, die ihrerseits keine Körperschaft ist (b)Aus einer Initialenfolge oder initalenähnlichen Buchstabenfolge

48 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (2) Körperschaften (2) Wann ist ein Kongress keine Körperschaft? § 681 Ein Kongress ist keine Körperschaft, wenn sein Name besteht: (a)nur aus einem allgemeinen (ev. durch formale Attribute erweiterten) Kongressbegriff (b)nur aus einem (ev. durch formale Attribute erweiterten) Kongressbegriff und dem Namen der veranstaltenden Körperschaft

49 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele Körperschaften: Tagung Abwasserwirtschaft Heute Europäisches Forum Alpbach Fritz-Schönherr-Gedächtnissymposium (Symposion zum Gedächtnis an Prof. Fritz Schönherr über das Thema Recht und Sprache) Österreichischer Bibliothekartag ICAUTO (International Conference on Automation) Keine Körperschaften: AC Titel: Festsitzung und wissenschaftliche Tagung Wissenschaftliche Tagung ist nur formaler Kongressbegriff AC Kongress des Deutschen Altphilologenverbandes (Nur Kongressbegriff + Name d. veranstaltenden Körperschaft)

50 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (3) Urheber Wann ist ein Kongress Urheber einer Publikation? §§ 683, 684 Ein Kongress, der eine Körperschaft ist, ist Urheber der von ihm erarbeiteten bzw. veranlassten und herausgegebenen Werke. Insbesondere gilt ein Kongress als Urheber: (a)wenn er nur im Sachtitel oder im Zusatz zum Sachtitel genannt ist (b)der Programme bzw. Berichte über ihn, es sei denn, es sind 1-3 Verfasser zu ermitteln, oder ein anderer Urheber ist als aussagendes Subjekt im ST genannt (c)I.d.R. gilt der Kongress als Urheber eines Sammelwerks, das Beiträge v. Personen oder Körperschaften zu diesem Kongress zusammenfasst – ausser eine andere Körperschaft ist als Urheber feststellbar.

51 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele AC Berichte der Tagung Numerische Behandlung Gewöhnlicher Differentialgleichungen Urh.: Tagung Numerische Behandlung Gewöhnlicher Differentialgleichungen AC Tagungsbericht / 20. Arbeitstagung über Feldversuche bei Futterpflanzen Urh.: 20. Arbeitstagung über Feldversuche bei Futterpflanzen AC Tagungsreferate / Informationstagung über die Aussichten der verschiedenen Reaktorsysteme Urh.: Informationstagung über die Aussichten der verschiedenen Reaktorsysteme AC Tagungstexte der Evanglischen Akademie Sachsen-Anhalt Urh.: Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt

52 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (4) Haupt- und Nebeneintragungen Zusätzlich zu den allgemeinen Regeln für Körperschaften gelten für Kongresse folgende Regeln (§§ 687 – 690):allgemeinen Regeln für Körperschaften Form d. Titelseite § 687(a)Sachtitel, der nicht Namen des Kongresses enthält (b)Name des Kongresses HE: Sachtitel NE: Kongress § 688(a)Kongressname (b)Zusätzl. Angabe, die kein Sachtitel ist HE: Kongress (Urheber) ST: Kongress (b) Zusatz zum ST § 689Kongress mit typographisch hervorgehobenem Thema HE: Kongress NE: Thema als ST Weitere NE (§ 690) erhalten: Kongresse, die nicht Urheber sind Kongresse, in derem Rahmen Teilkongresse stattgefunden haben, die ihrerseits Körperschaften sind die veranstaltende Körperschaft, falls sie auf einer Titelseite genannt ist

53 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele § 687AC HE (331):Neotectonics and active faulting NE (200b):International Conference on Neotectonics - Recent Advances § 688AC HE(200):Conference Business Law in Europe and Japan ST. (331):Conference Business Law in Europe and in Japan Zus. ST (335):

54 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele § 689 Conference Business Law in Europe and in Japan Proceedings HE (200):Conference Business Law in Japan ST (331): Proceedings Urh. (333): Conference Business Law in Europe and in Japan NE (370a): Business Law in Europe and in Japan § 689 u. § 633c Conference Business Law in Europe and in Japan HE (200):Conference Business Law in Japan ST (331): Conference Business Law in Europe and in Japan NE (370a): Business Law in Europe and in Japan

55 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (5) Ansetzungsregeln (1) Offizieller Name (1) § 478 Kongresse werden unter ihrem offiziellen Namen angesetzt – außer der Kongress ist unter einer Initialen- oder ähnlichen Buchstabenfolge wesentlich bekannter. Anm.: Als wesentlich bekannt gilt die Buchstabenfolge, wenn sie auf der Haupttitelseite und / oder dem Umschlag typographisch hervorgehoben ist.

56 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (6) Ansetzungsregeln (2) Offizieller Name (2) vgl. die allgemeinen Bestimmungen für Körperschaften (§ 406).allgemeinen Bestimmungen für Körperschaften Bei mehreren offiziellen Namen in verschiedenen Sprachen wird die Sprache gewählt, die in der folgenden Reihe am weitesten vorne steht: deutsch, englisch, französisch, russisch, lateinisch, spanisch, italienisch ansonsten die europäische Sprache, die im Alphabet am weitesten vorne steht bzw. die aussereurop. Sprache, die im Alphabet am weitesten vorne steht. Mehrere offizielle Namen (§ 481):

57 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (7) Ansetzungsregeln (3) Offizieller Name (3) Internationale Kongressfolgen, die stets im selben Land stattfinden, werden jedoch in der Sprache dieses Landes angesetzt. Ist der offizielle Name eines Kongresses innerhalb einer Folge nicht in der Vorlage enthalten, aber zu ermitteln, so wird der ermittelte Name für die AF herangezogen. Besteht die Bezeichnung des Kongresses aus (a) einem Namen als Teil einer periodischen Kongressfolge und (b) aus einem innerhalb der Kongressfolge wechselnden Thema, so wird unter (a) angesetzt. ABER: Hat ein Kongress zwei Namen, und zwar (a) einen Namen als Teil einer periodischen Kongressfolge und (b) einen Namen, der sich auf ein spezielles Thema bezieht, so wird unter (b) angesetzt. Von der Bezeichnung unter (a) wird verwiesen. Sonderregeln für Kongressfolgen (§§ 481, 482, 484, 485):

58 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (8) Ansetzungsregeln (4) Weglassungen Weglassungen von Namensbestandteilen in der Ansetzung (§ 480): Angaben über Ort und Zeit, außer, sie sind fester Bestandteil des Namens Angaben über Zählung, Patronat, Finanzierung, Periodizität u. abhaltende Körperschaften

59 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (9) Ansetzungsregeln (5) Ordnungshilfen § 483 Grundform: Orte in der OH werden in AF als Gebietskörperschaft angegeben. Bei zwei Tagungsorten werden beide angegeben. Bei mehreren Tagungsorten nur der besonders hervorgehobene bzw. der erstgenannte; die anderen werden mit u.a. verkürzt. Andere Angaben statt des Tagungsortes (ein Land, eine Region, ein Haus etc.) werden in der OH nicht genannt. Bei verschiedenen Kongressen gleichen Namens wird als 1. Bestandteil in der OH zusätzl. der Name der ersten abhaltenden Körperschaft einschließl. ihrer Ordnungshilfe oder eine andere zweckmäßige Angabe hinzugefügt.

60 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kongresse (10) Ansetzungsregeln (6) Verweisungen Verwiesen wird von: allen offiziellen Namen, unter denen nicht angesetzt wird Formen inkl. der Bestandteile, die bei der Ansetzung weggelassen werden: -bei Angaben über den Ort am Anfang des Kongressnamens -bei Nennung der abhaltenden Körperschaft in Form einer Initialen- oder ähnlichen Buchstabenfolge am Anfang des Kongressnamens -wenn die abhaltende Körperschaft eine Firma ist und am Anfang des Kongressnamens nur mit einem Teil ihres Namens genannt ist -wenn Angaben über die Periodizität weggelassen werden bei periodisch stattfindenden Kongressen bei Namensänderungen (z.B. Wechsel in eine andere Sprache), die sich auf die Ordnung auswirken, auf den unmittelbaren Vorgänger bzw. Nachfolger

61 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele AF ICAW Anm.: Initiale tritt typograph. hervor Vw.: International Conference on Automation in Warehousing Vw.: International Conference on Automation in Warehousing AF Ifabo Vw.: Internationale Fachmesse für Büroorganisation Vw.: International Office Organization Exhibition Vw.: Salon International de l'Organisation du Bureau AF International Congress of Biorheology Vw.: ICB

62 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele AF Deutscher Geodätentag Vw.: Geodätentag Vw.: German Congress on Land Surveying Vw.: Congress on Land Surveying Vw.: DGT AF European Poultry Conference Vw.: Europäische Geflügelkonferenz Vw.: Conference Avicole Européenne Vw.: Conferenza Avicola Europea Vw.: Conference Européenne de l'Aviculture AF Conférence Internationale de Recherche sur le Logement Vw.: CILOG Vw.: Conférence Internationale de Recherche sur le Logement, les Enjeux Urbains de l'Habitat

63 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beispiele AF Architecture Conference Vw.: Vienna Architecture Conference Vw.: Architekturkonferenz Vw.: Architecture Conference Vw.: Wiener Architekturkonferenz AF Conference on Control Systems Design Vw.: IFAC Conference on Control Systems Design Vw.: CSD Anm.: IFAC (1746-2) ist abhaltende Körperschaft der Konferenz

64 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Katalogisierung in der GKD

65 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Die Normdateien: PND, GKD und SWD NormdateiInhalt Datenbank am Server der OBV.SG Verlinken mit bibliogr. Datensatz PNDPersonenACC10 unter bestimmten Voraussetzungen GKDKörperschaftenACC11immer SWDSchlagworteACC12 alles ausser Formschlagwörtern derzeit nur am zentralen Server der OBV.SG betrieben Kopie der Quelldateien an der Deutschen Bibliothek in Frankfurt ergänzt durch wöchentliche Supplement-Lieferungen Datenbanken:

66 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Verlinkung mit dem bibliographischen Datensatz Überspielung der Norm-Ansetzungsform in den bibliogr. Datensatz Anreicherung des bibliographischen Datensatzes mit den Informationen des Normdatensatzes (nicht sichtbar; Informationen auch in Lokalsystem) Menübefehl: Feld übernehmen aus... Feldindex anderer Datenbank oder Tastatur: Ctrl+F3 WICHTIG! Nach Verlinkung die Ansetzungsform nicht mehr verändern (das bricht die Verlinkung) Bei Übernahme von Fremddaten (aus ACC02 oder BVB): Verlinkung erneut herstellen : Verfahren: : Effekt:

67 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Erstellung eines neuen Datensatzes Modul : Modul Katalogisierung: Verbinden mit entsprechender Normdatenbank: Menübefehl: Datei Verbinden mit... ACC11 Template öffnen: ögkd.mrc (werden nur bei Verbindung mit korrekter Datenbank angezeigt) Datensatz anlegen AK-Satz Speichern Nach Speichern: Verbinden mit ACC01 Verlinken des bibliographischen Datensatzes mit neu angelegtem Norm-Satz

68 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Redaktionslauf (1) Eingabe u. Redaktion durch Bearbeiter Redaktion durch Lokalredakteur in der Bibliothek Redaktion durch Österreich-Redaktion in ÖNB Eingabe in Quelldatei Redaktion in der Zentralredaktion an der Deutschen Bibliothek in Frankfurt Rücklieferung an Österreich über wöchentl. Supplement Automatische Verlinkung des bibliogr. Datensatzes mit Normdatensatz

69 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Redaktionslauf (2) Status des Datensatzes: Kategorie 076s des AK - Norm-Datensatzes: Eintrag löst Schritt im Redaktionslauf aus EintragStufe 0Bearbeiternicht redigiert 1Bearbeiterredigiert 2Lokalredakteurlokal redigiert 3Österreich-Redaktionzentral redigiert 4Österreich-RedaktionKandidat f. Austausch 5Österreich-Redaktionaustauschbereit

70 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften GKD: MAB2-Kategorien (1) Kat.Inhalt Bez. zu anderen Kat. 001IDN-Nr. des DatensatzesAK- für neue ÖGKD-Datensätze 020IDN-Nr. und Herkunft des gelieferten Datensatzes 030Codierte AngabenKonstanter Inhalt aa1dc|m 036aLändercodemehrere in jew.eigenen Subfeldern a Normdatenspez. AngabenPos. 1: Typ der Körperschaft _ nicht spezif. Körperschaft c Kongress-Pauschalansetzung d Kongress-Einzelansetzung f Firma g Gebietskörperschaft k Kirchliche Körperschaft u Un-Körperschaft Pos. 2: | Standardangabe 076sSatz-Status1 für vom Bearbeiter redigierten Datensatz 081tRedaktionelle Bemerkungen 655URL der HomepageEintrag in Subfeld u801a

71 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften GKD: MAB2-Kategorien (2) Kat.Inhalt Bez. zu anderen Kat. 800Name der Körperschaft in Ansetzungsform 801aBemerkungen zur Ansetzungsformkann folgende Angaben enthalten: Quelle zur bibliogr. Ermittlung Quelle:... (nach Liste der Abk.) Quelle: Homepage am Angaben zur Ansetzung (RAK-Paragraphen, Ansetzungsentscheidungen etc.) Angaben zur Art der Körperschaft Angaben zum Sitz (wenn er nicht bereits in der AF enthalten ist) Übersetzung des Namens b. aussereurop. bzw. finno-ugr. Namen, falls keine VF in europ. Sprache existiert bKurzformen, die sich aus AF herleiten 805Daten der Körperschaftinsb. bei historischen Körperschaften wesentlich 036a

72 © Bibliothek und Archiv der Ö sterreichischen Akademie der Wissenschaften GKD: MAB2-Kategorien (3) Kat.Inhalt Bez. zu anderen Kat. 806GKD-IDN der hierarchisch n ä chst ü bergeordneten K ö rperschaft Verweisformenin Zweierschritten 811b – 849b Kurzformen, die sich aus den jew. Verweisformen herleiten - " – 892Chronologische oder parallele Namensbeziehung in Dreierschritten Indikator: a fr ü herer Name (reziprok) b zeitweiser Name c sp ä terer Name (reziprok) d fr ü herer und sp ä terer Name m fr ü herer Name (nicht reziprok) n sp ä terer Name (nicht reziprok) s spezieller Siehe-auch-Hinweis 852a – 894a GKD-IDN zur chronologischen oder parallelen Namensbeziehung 850 – Zus ä tzliche Suchw ö rter

73 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Anträge für Änderungen Ergänzungen für bereits bestehende Normdatensätze (bei GKD i.d.R. zusätzliche Verweisformen, die sich aus der Vorlage ergeben; bei PND ebenso zusätzliche Verweisformen, zusätzl. Angaben zur Biographie etc.) werden über Redaktions- Holdings an die Österreich-Redaktion der Normdatei gerichtet. In manchen Fällen können Änderungsanträge auch direkt in GKD-Datensätzen verzeichnet werden: Bei Erstellung eines neuen Datensatzes für eine Nachfolgeinstitution kann der Antrag auf Ergänzung des notwendigen Verweises im Datensatz der Vorgängerinstitution direkt im neuen Datensatz in der Kat. 081t verzeichnet werden. Kommunikationsschema über Holdings siehe Präsentation der OBV.SG

74 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Ergänzende Bemerkungen (1) Eintrag in Kat. 801a: Quelle:... (Abkürzung der verwendeten Quelle nach Leitfaden der GKD-Red. Anhang 2) Beispiele: 801aQuelle: Öamtskal 801aQuelle: Homepage am _, Subf. uhttp://www.oeaw.ac.at/ Quelle für die Ansetzung:

75 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Ergänzende Bemerkungen (2) Untergeordnete Körperschaften erhalten eine Hierarchieverknüpfung in der Kat. 806_ zu der ihr nächst-übergeordneten. Fehlt für eine neu anzusetzende untergeordnete Körperschaft die ihr übergeordnete in der GKD, so ist diese daher zuvor anzusetzen. Untergeordnete Körperschaften:

76 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Ergänzende Bemerkungen (3) In der Liste in Anh. 1 des GKD-Leitfadens enthaltene Kongressbegriffe gelten als unspezifisch (i.a. wegen ihrer großen Häufigkeit) und werden daher nicht in der GKD angesetzt. Eventuelle Ansetzungen sind direkt im bibliographischen Datensatz (Kat. 200ff) ohne Verlinkung vorzunehmen. Unspezifische Kongressbegriffe:

77 © Bibliothek und Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wichtige Links Überregionale Bibliographische Dienste (ÜBD) an der ÖNB Dokumentation GKD (OBV.SG) pnd-gkd/gkd-dokumentation/ GKD-Redaktion der ZDB Bearbeitung von periodisch erscheinenden Kongressen


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