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Kirche und Wirtschaft – wie wirksam können christliche Prinzipien sein? Dr. Arnd Küppers, Stv. Direktor, Katholische Sozial- wissenschaftliche Zentralstelle,

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1 Kirche und Wirtschaft – wie wirksam können christliche Prinzipien sein? Dr. Arnd Küppers, Stv. Direktor, Katholische Sozial- wissenschaftliche Zentralstelle, Mönchengladbach

2 Teil I: Die christliche Soziallehre Dr. Arnd Küppers, Stv. Direktor, Katholische Sozial- wissenschaftliche Zentralstelle, Mönchengladbach

3 Kirchliche Dokumente zur christlichen Soziallehre Rerum Novarum, 1891 Grundlagen der Sozialkonzeption der russisch-orthodoxen Kirche, 2000

4 Augustinus von Hippo ( ) Der Christ als Bewohner zweier Welten: civitas terrena - Civitas Dei uti - frui (benutzen- genießen/ lieben)

5 Der Christ soll die Welt und die Gesellschaft im Lichte deren letztendlicher Be- stimmung sehen, im Lichte des eschatologischen Heils im Reich Gottes.

6 Die Perspektive der christlichen Soziallehre Es ist nicht nur christliche Pflicht, dem Verletzten am Wegesrand zu helfen. Es geht auch darum, den Weg zwischen Jerusalem und Jericho so sicher zu machen, dass dort niemand mehr unter die Räuber fallen kann.

7 Im Grunde genommen passt die gesamte Soziallehre der Kirche auf einen Fingernagel. Oswald von Nell-Breuning ( )

8 MM 219 O. v. Nell-Breuning ( )

9 Nach dem obersten Grundsatz dieser Lehre muss der Mensch der Träger, der Schöpfer und das Ziel aller gesell- schaftlichen Einrichtun- gen sein. Mater et Magistra (1961) 219.

10 Das Gemeinwohl umfasst den Inbegriff aller jener gesellschaftlichen Voraus- setzungen, die den Men- schen ihre umfassende Entwicklung ermöglichen oder erleichtern. Mater et Magistra (1961) 65.

11 Prinzipien der christlichen Soziallehre - Menschenwürde / Personalität - Gemeinwohl / soziale Gerechtigkeit - Solidarität - Subsidiarität

12 Teil II: Die christliche Verantwortung des Unternehmers Dr. Arnd Küppers, Stv. Direktor, Katholische Sozial- wissenschaftliche Zentralstelle, Mönchengladbach

13 Die christliche Eigentumslehre destinatio universalis et proprietas privata bonorum Gott = Schöpfer der Welt => Welt = Eigentum Gottes Gemeinbestimmung der Erdengüter Menschliches Eigentumsrecht = relatives Eigentumsrecht: von Gott gewährt und durch die Gemeinbestimmung ein- geschränkt Basilius von Caesarea (ca. 330 – 379)

14 In diesem Sinn können die Kommunisten ihre Theorie in dem einen Ausdruck: Aufhebung des Privateigentums, zusammenfassen. Karl Marx ( )

15 Gott hat die Natur erschaffen, um alle Menschen zu ernähren, und dieser Zweck muss erreicht werden. Deshalb soll jeder die Früchte seines Eigentums wieder zum Gemeingut machen, um, so viel an ihm liegt, zur Erreichung dieser Bestimmung beizutragen. Wilhelm Emmanuel von Ketteler ( )

16 Nach der Lehre der Kirche erhalten die Menschen alle irdischen Güter von Gott, dem auch das ausschließliche Verfügungsrecht über diese zusteht. […] Die Kirche ruft den Christen auf, das Eigentum als Gabe Gottes anzunehmen, die ihm zum Nutzen für das eigene sowie des Nächsten Wohl gegeben worden ist.

17

18 Die beiden fundamentalen Prinzipien der christlichen Soziallehre Achtung der Menschenwürde Verfolgung des Gemeinwohls

19 Die Bedürfnisse der Welt durch die Produktion von Gütern und Dienstleistungen befriedigen 1. Unternehmen, die Güter produzieren, die wirklich gut sind, und Dienstleistungen anbieten, die wirklich dienen, tragen zum Gemeinwohl bei.. 2. Unternehmen üben Solidarität mit den Armen, indem sie aufmerksam sind für Möglichkeiten, sonst unterprivilegierten und unterversorgten Gruppen und Menschen in Not zu dienen.

20 Gute und produktive Arbeit organisieren 3. Unternehmen tragen zum Gemeinschaftsleben bei, wenn sie die besondere Würde menschlicher Arbeit fördern. 4. Durch subsidiäre Organisationsstrukturen schaffen Unternehmen Möglichkeiten für Mitarbeiter, in angemessener Weise eigenverantwortlich zu handeln und zu entscheiden und so zum Unternehmensziel beizutragen

21 Nachhaltigen Wohlstand schaffen und ihn gerecht verteilen 5. Unternehmen sind Vorbilder bei der Nutzung von Ressourcen – seien es finanzielle, menschliche oder natürliche Ressourcen – die sie empfangen haben. 6. Unternehmen verteilen ihre Ressourcen gerecht auf alle Beteiligten (Stakeholder): Mitarbeiter, Kunden, Investoren, Zulieferer und die Gemeinschaft.


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