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Über den Tellerrand sehen, und Dinge ins rechte Licht zu rücken könnte helfen... Hier ein wenig über Astronomie, um Dir zu helfen einiges ins rechte Licht.

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Präsentation zum Thema: "Über den Tellerrand sehen, und Dinge ins rechte Licht zu rücken könnte helfen... Hier ein wenig über Astronomie, um Dir zu helfen einiges ins rechte Licht."—  Präsentation transkript:

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2 Über den Tellerrand sehen, und Dinge ins rechte Licht zu rücken könnte helfen... Hier ein wenig über Astronomie, um Dir zu helfen einiges ins rechte Licht zu rücken.

3 Hubble

4 Das Hubble Teleskop befindet sich ausserhalb unserer Atmosphäre und umkreist die Erde 593 km über den Meeresspiegel in einer Erdumlaufzeit von ca. 96 bis 97 Minuten, mit einer Geschwindkigkeit von 28,000 km/h. Sein Name: Zu Ehren des Astronomen Edwin Hubble. Es wurde am 24. April 1990 in die Umlaufbahn gesetzt. Das Gewicht beträgt ca Kg, hat eine zylindrische Form mit einer Länge von 13,2 m und einem Durchmesser von 4,2 m. Dieses Teleskop kann Bilder des Kosmos mit über 0,1 Bogensekundenauflösung erzielen.

5 Internationale Weltraumstation

6 Blick aus dem Inneren der Weltraumstation Blick aus dem Inneren der Weltraumstation

7 Die Beste vom Hubble

8 Dies ist der Sombreronebel auch als M104 im Messiers Katalog genannt. In einer Entfernung von 28 millionen Lichtjahre. Dies gilt als eines der besten Bilder die der Hubble aufnahm.

9 Dann haben wir den Ameisennebel – so genannt wegen seiner Form und in 3000 bis 6000 Lichtjahre gelegen.

10 Hier ist der Eskimonebel in 5000 Lichtjahre.

11 An vierter Stelle der Katzenaugennebel.

12 An fünfter Stelle der Sanduhrnebel, 8000 Lichtjahre gelegen – das Resultat eines explodierenden Sterns.

13 An 6. Stelle haben wir einen Teil des Konusnebels, 2,5 Lichtjahre. An 6. Stelle haben wir einen Teil des Konusnebels, 2,5 Lichtjahre.

14 An siebenter Position finden wir einen Teil des Schwanennebels 5,500 Lichtjahre, beschrieben als ein wasserstoffhaltiger Ozean mit kleinen Anteilen von Luftsauerstoff, Sulfur und anderen Elementen.

15 An 8. Stelle nennt man dieses schöne Bild Starry night. Bekannt auch als Lichtecho.

16 An 9. Stelle, zwei verschmelzende Galaxien NGC 2207 und IC 2163 in 114 millionen Lichtjahre lokalisiert.

17 An 10. Stelle, ein Fragment des Trifidnebels mit vielen Sternen in 9000 Lichtjahre.

18 Andere Bilder vom Hubble

19 Voyager 1

20 Aktuelle Position von Voyager 1 (102 AU)

21 Zwergplanet UB 313 (Eris)

22 Halleyscher Komet

23 M16: Der Adlernebel

24 M57: Ringnebel

25 Nebel RCW 79

26 NGC 2237: Rosettennebel

27 M42: Orionnebel

28 Protostern

29 Milchstrasse (unsere Sonne ist angezeigt)

30 Ein schwarzes Loch

31 NGC 4414

32 Die Erde mit Wolken

33 Die Erde ohne Wolken

34 Die Erde mit dem aufgehenden Mond

35 Erde und Neumond

36 Erde und Vollmond

37 Unsere Sonne mit ihrer Atmosphäre

38 Sonne ohne ihre Atmosphäre

39 Venus ohne ihre Wolken

40 Venus mit Wolken

41 Merkur

42 Mars

43 Umlaufbahn von Mars, Phobos und Deimos

44 Jupiter

45 Jupitermonde und seine Umlaufbahnen (die ersten 8, die nächstgelegenen)

46 Saturn

47 Saturns Umlaufbahn und Monde

48 Uranus

49 Uranus und Satellite

50 Neptun

51 Neptuns Umlaufbahn und Satellite (ohne Nereid)

52 Neptuns Umlaufbahn mit Nereid und Triton

53 Pluto

54 Umlaufbahn von Pluto und Charon

55 Die Milchstrasse

56 Wenn man diese monumentalen Bilder voller Farben und Licht entdeckt, fehlen einem die Worte. Der Adlernebel oder M16 kann in der Schlange-Konstellation gefunden werden; und es ist wie ein offenes Fenster mitten in einem Sternenhimmel. Im Zentrum formen viele junge Sterne ein wunderbares Schauspiel von gasartigen Emissionen.

57 INDEM MAN HIER IN DIESER ART UND WEISE ALLES ZEIGT, IST ES WIRKLICH FASZINIEREND, ZUTIEFST BEWEGEND UND GERADEZU BLENDEND.

58 Erde Pluto Mars Merkur

59 Erde Pluto

60 Sonne Erde Pluto

61 ICH HOFFE DAS HAT DICH ETWAS AUFGEKLÄRT... JENSEITS UNSERER SONNE JENSEITS UNSERER SONNE GIBT ES EIN UNENDLICHES UNIVERSUM !

62 Unsere Sonne Sirius Arturus Jupiter in 1 Pixelgrösse, der Punkt am Pfeil. Die Erde ist in diesem Massstab nicht mehr zu sehen.

63 Antares ist der 15., der am meisten leuchtende Stern am Nachthimmel. Er befindet sich in mehr als 1000 Lichtjahren. Sonne – 1 Pixel Beetlejuice

64 ALSO: WIE GROSS UND SCHWER BIST DU ? UND: ALLE PROBLEME DIE DU HEUTE HAST ? WELCHE DINGE SIND DIR SO WICHTIG, ÜBER DIE DU GAR IN STREIT GERÄTST ODER WOFÜR DU MITUNTER KÄMPFST? BEHALTE DOCH DEIN LEBEN IN DER RICHTIGEN BETRACHTUNGSWEISE !

65 NACHTLICHTER NACHTLICHTER

66 Und dann der Sonnenaufgang.. Und dann der Sonnenaufgang..

67 Wunderbarer Blauer Planet ! Wunderbarer Blauer Planet !

68 Schätze Dein Zuhause fur einen Moment! Schätze Dein Zuhause fur einen Moment! Das Erbe unserer Kinder!

69 Nun wirst Du ein Bild sehen, in den Momenten wo Du fühlst, dass das Leben überwältigend ist. Wenn Du meinst Deine Probleme seien enorm… …und wenn Du denkst es sei ein gewaltiger Unterschied zwischen den Dingen die Du tust oder aber auch nicht tust, denn...

70 ...es ist auch ein Bild, wenn Du als Mensch Momente durchlebst, von denen Du denkst sie seien machtvoll und prächtig… Du bist Homo Sapiens, Meister der Schöpfung... Im Zenit Deiner technologischen Macht ! Und Du fühlst das, mit den anderen sechs Milliarden von Personen, die wir … … weit weg - einzigartig in diesem Universum sind.

71 Und schliesslich… …ein Bild für solche Momente an denen Du denkst, die Welt in der Du lebst ist so gross, also ist sie unzerstörbar: Mit ihren grossen Städten, all die Ozeane, Bergketten und Kontinente… Unverwundbarer Planet… …unempfindlich durch seine Grösse und Grossartigkeit, Die wir mit unserem Handeln als Menschen erreichen… oder auch nicht. UNEMPFINDLICH !...

72 Weil die Erde fünfhundert millionen Quadratkilometer an Oberfläche hat ! Sechstausend Billiarden Tonnen an Felsen !... Und mehr als eintausend Billionen an Tonnen von Wasser !…

73 Héla aquí, pues: Betrachte dieses Bild doch für ein paar Momente. Es wurde bei der Cassini-Huygens Mission 2004 aufgenommen, als sie an die Ringe des Saturn ankam.

74 Wir sind alle in diesem kleinen blauen Punkt. All unsere Kriege… All unsere Probleme... All unsere Grösse und auch Elend…. und auch Elend…. All unsere Technologie, unsere Kunst, unser Fortschritt… unsere Kunst, unser Fortschritt… All unsere Zivilisationen... All unsere Fauna und Flora... Alle Rassen, Religionen… Alle Regierungen, Länder und Staaten... All unsere Liebe… und Hass… Sechs Milliarden Seelen in konstanter Erregung… Das ist Dein Planet.

75 Wenn wir möchten, können wir dieses Bild als eine Lektion in Sachen Demut annehmen… Aber auch als Doppeltbotschaft: Einerseits, wie klein sind wir in diesem Universum mit unseren Problemen und Differenzen, wenn wir sie in diesem Massstab betrachten... Aber andererseits, wie zerbrechlich ist unser Planet, und wie wichtig ist es, auf diesen kleinen blauen Punkt aufzupassen... … weil es das einzige Zuhause ist, welches wir HABEN ! Das macht Dich nachdenklich, nicht wahr?

76 Denk darüber nach...

77 zartha Januar 2009

78 Deutsche Übersetzung von : D. (oris) [ Juni2010 ] Fortsetzung von LB

79 Im Sonnenherzen, das Oalim in der übernächsten Folie beschreibt, erblicken wir:

80 Wir alle sind ein Tempel Seiner erbarmenden Liebe Betrachten wir unser Herz:

81 Betrachten wir diesen Herzausschnitt! Und lesen hierzu das Gesicht Oalims: J. Lorber: 'Die Haushaltung Gottes', Bd. 02, Kap.072 J. Lorber: 'Die Haushaltung Gottes' jl.hag Kapitel 01] Und alsbald berief der Abedam den Oalim zu Sich, und zwar mit folgenden Worten: »Oalim, der du dir vor lauter Dankgefühl gegen und für Meine Vaterliebe nicht zu helfen weißt, komme her zu Mir, und gib da gleich deinen Vorgängern uns allen kund, was denn du alles in dir gesehen, empfunden und gehört hast! Aber rede ohne Furcht und Scheu, auf daß da nichts im Hintergrunde bleibe; denn da ist alles von großer Bedeutung für dich, wie für alle deine Brüder. Und also öffne denn deinen Mund! Amen.« 02] Und alsbald trat der Oalim hinzu, dankte aus dem tiefsten Grunde seines Herzens für die große Gnade, darum daß auch er berufen wurde gleich seinen Brüdern, und begann dann folgendes für jeden Menschen gewiß äußerst beachtenswerte Gesicht laut kund zu geben; also aber lautete die Erzählung: 03] »Heiliger, liebevollster, allein wahrer und guter Vater, und ihr auch, alle meine lieben Brüder, Schwestern, Leibesväter, Mütter und Kinder. Sehet, der Allerhöchste hat mich allergnädigst berufen, zu reden vor Ihm und euch allen; aber wahrlich wahr, es ist schwer zu geben das mit materiellen Zungenworten, wofür die ganze Erde wenigstens meinem beschränkten Wissen zufolge nichts Ähnliches aufzuweisen hat. 04] Doch ich bin getrost dabei; denn Der mir solches gab zu schauen, zu fühlen und zu hören in mir, Der wird wohl auch meiner sonst matten Zunge jene gerechte Beugsamkeit geben, durch welche ich imstande sein werde, das Unaussprechliche dennoch soviel als nur immer möglich für euch alle verständlich auszusprechen. 05] Ja, wahrlich wahr, nimmer sei ein Ende meines Dankes gegen Dich, Du überheiliger, liebevollster Vater; denn nun hat meine Zunge die Vollöse von Dir erhalten! 06] O höret es ihr alle, meine lieben Brüder und Schwestern, Leibesväter, Mütter und Kinder, und freuet euch mit mir; denn der Herr, unser großer Gott und allerheiligster und liebevollster Vater ist über alle unsere Vorstellungsfähigkeit gut, sanftmütig und voll der größten Geduld, darum Er mir die Zunge gelöst hat und will aus meinem Munde das nun wieder vernehmen, was zuvor ohnehin nur Er in meinem Herzen erweckt hatte! 07] Da alsonach Dein heiliger Wille es ist, daß ich reden soll, da will ja auch ich mit der größten Freudigkeit meines Herzens es tun, was Dir, Du heiliger, liebevollster Vater nur immer wohlgefällig ist! 08] Und sonach vernehmet denn alle, was ich überwunderbar in mir geschaut, empfunden und gar treu und wohl vernommen habe! 09] Es klang mir anfangs sehr sonderbar, darum (daß) ich da hätte in mein Herz schauen sollen, und es war mir doch allerreinst unmöglich, meinen Kopf, in dem doch die Augen stecken, in meinen Leib selbst irgendwo zu stecken und im selben dann das Herz zu beschauen! 10] Allein, als ich also nachdachte über diese Möglichkeit oder Unmöglichkeit, die Augen in den Leib zu bringen, da verlor ich aber denn auch auf einmal plötzlich das Licht meiner Augen; doch fast im selben Augenblicke ward denn auch plötzlich alles helle in mir, darum ich mich da innerlich sah also, wie ich mich sonst äußerlich sehe beim Lichte der Sonne. 11] Ich konnte aber da wieder nicht begreifen, wie solches möglich sein könnte, da ich solches ehedem noch nie erfahren hatte; aber da ich also dachte, da fing auch alsbald mein Herz an, vollkommen durchsichtig zu werden, und ich sah gar bald drei Herzen also ineinanderstecken, wie da stecken hinter oder vielmehr innerhalb der stachelicht rauhen Kastanienfrucht drei Kerne, und zwar zuerst der braune Schalenkern, in diesem Schalenkerne das eigentliche Fleisch oder der Fleischkern, und in diesem Fleischkerne erst hernach der kleine Keimkern, in welchem erst das Leben eingeschlossen ist, und in diesem die unendliche Mannigfaltigkeit und endlose Vielheit seiner selbst. 12] Das äußere Herz aber zersprang bald und fiel alsbald abgelöst hinab in eine endlose Tiefe, wo es vollends vernichtet wurde; und das war das äußere Fleischherz des Leibes.

82 Fortsetzung Oalims Gesicht 13] Das inwendigere, substantielle Herz aber blieb und erweiterte sich beständig darum (weil) es das innerste, überstark leuchtende Keimherz also nötigte, dieweil dieses selbst fort und fort wuchs und also auch stets größer wurde, wie da der Keim eines in die Erde gelegten Samens sich stets erweitert und zwar so lange fort, bis aus ihm dasteht ein mächtiger Baum. 14] Also auch war es mit diesem meinem innersten Keimherzen der Fall. Anfangs sah es nur aus, als wäre es ein Herz; als es aber dann stets größer und größer wurde, da bekam es auch immer mehr und mehr eine menschliche Gestaltung, und nun gar bald erkannte ich mich selbst in diesem neuen Menschen, der da geworden ist aus diesem meinem ehemals inwendigsten lichten Keimherzen. (der Seelenmensch - =Herzmensch - steckt nach seinem Wachsen im äußeren Leibmenschen) 15] Beim Anblicke dieses Menschen aber dachte ich mir:,Hat etwa dieser neue Herzmensch in mir denn auch noch ein Herz in sich?' 16] Und siehe da, alsbald wurde ich in diesem neuen Menschen gewahr, daß auch er noch ein Herz in sich barg! 17] Dieses Herz aber sah aus wie eine Sonne, und deren Licht war stärker denn das Licht der Tagessonne tausendfach genommen. 18] Als ich aber dieses Sonnenherz stets mehr und mehr betrachtete, da entdeckte ich auf einmal in der Mitte dieses Sonnenherzens ein kleines, Dir, o heiliger Vater, vollkommen ähnliches, lebendiges Abbild = Jesus -, - wußte aber nicht, wie solches möglich. 19] Da ich aber darüber nachdachte, da ergriff mich auf einmal eine unaussprechliche Wonne, und Dein lebendiges Bild öffnete alsbald den Mund und redete zu mir aus dem Sonnenherzen des neuen Menschen in mir folgendes: 20],Richte empor nun deine Augen, und du wirst bald gewahr werden, woher und wie Ich in dir nun lebendig wohne!' 21] Und ich richtete alsbald meine Augen aufwärts und erschaute sogleich in einer endlosen Tiefe der Tiefen der Unendlichkeit ebenfalls eine unermeßlich große Sonne und in der Mitte dieser Sonne aber dann bald Dich Selbst, o heiliger Vater! 22] Von Dir aus aber gingen endlos viele überlichte Strahlen, und einer dieser Strahlen fiel in das Sonnenherz im neuen Menschen in mir und bildete also Dich Selbst lebendig in mir. 23] Bald darauf aber streckte der neue Keimherzmensch seinen Arm aus und wollte mich äußeren Menschen gefangennehmen. 24] Ich aber erschrak darüber, und dieser Schreck warf mich wieder in mein altes Haus zurück. 25] Das früher entwichene Fleischherz kam wieder aus der Tiefe gestiegen und umlagerte sogleich wieder die zwei inneren Herzen; als solches geschehen, ward mir wieder die Außenwelt sichtbar und alles Innere verschwand. 26] Und somit ist das auch alles, was ich in mir gesehen, empfunden und gehört habe. 27] O heiliger Vater, nimm diese meine sicher unvollkommenste Erzählung gnädigst auf, und ergänze nach Deinem heiligen Willen das Unvollkommene daran; Dein Wille! Amen.«

83 Was wissen wir über Elektrizität ? Gm (Gottfried Mayerhofer).sgeh.003. Kapitel: Wesen der Elektrizität (23. Oktober 1870) 01] Nachdem Ich dir gestern abend eine kleine Aufklärung über den Magnetismus gegeben habe, wie Ich ihn verstehe, und auch will, daß ihr ihn im nämlichen Sinne, würdig Meiner Kinder, auffassen sollet, so will Ich heute zu der gestrigen Aufklärung eine andere hinzugeben, und zwar über Elektrizität, eine Kraft, von der ihr und eure sogenannten Gelehrten zwar die Wirkungen zum Teil kennt, allein nicht genau wißt, was sie eigentlich ist, und wie Ich sie möchte von euch verstanden sehen. 02] Nun, um auch dieser Kraft auf den Grund zu kommen, müssen wir von der ersten Idee einer Schöpfung im allgemeinen ausgehen, sodann den notwendigen Bestand einer forttreibenden Kraft bestätigen; diese Kraft sodann in ihren einzelnen Wirkungen verfolgen und sie am Ende wieder zurückführen zu Dem, von wo sie ausgegangen als sich äußernde Kraft und als geistige Potenz zurückgekehrt ist und nun eine Meiner Haupteigenschaften als Gott und Schöpfer ausmacht. 03] Nun sehet denn, Meine lieben Kinder, denen Ich schon so viel über Meinen Schöpfungsbau gesagt habe (Im Band "Lebensgeheimnisse", vor allem auch in den durch J. Lorber offenbarten Werken über die Schöpfung) - da dieser Bau aber unendlich ist in seiner Ausdehnung, so kann er von euch Endlichen nur zum Teil verstanden und manches nur geahnt werden, woraus hervorgeht, daß soviel Ich euch auch in die Geheimnisse Meiner Schöpfung einweihen würde, ihr doch nach Millionen von Jahren nur teilweise die Wunder Meiner Werke begreifen könntet. 04] Nachdem aber ein Vater, so wie Ich es sein will und auch bin, vor seinen Kindern keine Geheimnisse haben soll, damit die Kinder, je mehr der Vater ihnen seine weisen Einrichtungen zeigt, durch Achtung vor ihm gezwungen, ihn auch mehr lieben werden, so will Ich von Zeit zu Zeit euch in diese Werkstätte Meiner unendlichen Macht einen Blick werfen lassen, damit ihr immer mehr erkennen möget, wer Der ist, der an euch so viele Gnaden austeilt, und was es heißt: von Gott belehrt zu werden, wo doch schon mancher auf eurer Erde glaubt wunder, was er ist, wenn er sich rühmen kann, er sei der Schüler von dem oder dem großen Gelehrten oder Künstler! 05] Um so mehr müßtet ihr euch einbilden, wenn ihr bedenket, daß Ich, der Herr alles Geschaffenen, Mich herabgelassen habe in Meiner väterlichen Liebe, euch als Schüler zu unterrichten! 06] Da aber in Meiner Schule nicht Stolz als erster Grundsatz, sondern nur die Demut als solcher aufgestellt ist, so will Ich euch eben deswegen noch manches sagen über Meine große Schöpfung und hoffe, daß ihr ob des Erlernten nicht stolz, sondern nur stets demütiger werdet. 07] Also kehren wir zu unserer Elektrizität zurück. So höret denn: 08] Als im unendlichen Raum Meine ersten Ideen sich zu verwirklichen anfingen und Welten auf Welten geschaffen wurden, da herrschte nur das Gesetz der Anziehung und der Abstoßung, welches sie zur Umdrehung um ihre Achsen und ihre Zentralsonnen zwang. 09] Dort in jener Zeit waren es also nur zwei Kräfte, die alles dieses verrichteten, die anziehende und die abstoßende. 10] Die eine wollte alles an sich reißen, die andere alles in die Unendlichkeit hinaustreiben. Nun, aus dem Konflikt dieser beiden Kräfte, der einzigen Motoren einer jeden Sache, die geschaffen ist und bestehen soll, entstand die drehende Bewegung; und so wurde durch diese Kräfte das ganze Universum mit Welten bevölkert, ihre Ausbildung eingeleitet, und noch jetzt sind diese beiden Kräfte die Hauptträger alles Lebens und alles Geschaffenen und werden es auch bleiben, solange Ich Derjenige bin, welcher in Wirklichkeit alles leitet und zum allgemeinen Endziele führt! - 11] Die erste dieser Kräfte ist, wie Ich es schon im gestrigen Diktat gesagt habe, die Liebe. 12] Die Liebe will alles an sich reißen und um keinen Preis mehr sich davon trennen lassen, will alles bei sich haben; die Folge davon wäre ein endliches Erdrücken, ein Tod, und zwar aus Liebe - also kein Leben! – 13] Um also diesen mächtigen Trieb Meines Ichs in seine gerechten Schranken zu weisen, trat die Weisheit hinzu, die zwar das Anziehen der Liebe nicht hinderte, sondern sie nur bis zu einem gewissen Grade zuläßt und wieder die Entfernung und Loslassung bedingt. 14] Nun, durch dieses Anziehen und Loslassen entstand das erste, was in Meiner Schöpfung notwendig ist: die Bewegung! Was ist aber Bewegung? Bewegung ist - Leben! 15] Es war also das rege Leben das Produkt von zwei Kräften, die stets miteinander im Streit die wohltätige Wirkung hervorbrachten, des Schaffens, Vergehens und wieder neu Aufbauens, des Kommens, Gehens, und dieses als Gesetz der ewigen Erneuerung und Fortdauer festsetzten (Wie in der Uhr die treibende Feder und die Hemmung, als zwei sich widerstrebende Kräfte, die Grundlage aller Ordnung - den Zeitmesser hervorbringen, so ist auch das Kreuz die Wurzel des Lebens). 16] Kampf ist Leben, und Ruhe ist Tod! 17] Nun, wo Kampf, da ist Reibung; wo Reibung, da ist ein Erzürnen der einzelnen Teile, die sich aus ihrer Ruhe nicht wollen stören lassen, wo der Zorn, erweckt sich die Wärme, wo die Wärme in ihrer höchsten Vibration, da entwickelt sich das Licht! (Siehe "Die Fliege", Kap. 9,Ursache und Wesen des Lichtes`). 18] Nun sehet! Aus den einfachen ersten Gesetzen des Anziehens und des Abstoßens entwickelt sich das zum Leben allein notwendige Licht, denn ohne Licht kein Leben. Da aber das Licht nur das Produkt der Wärme ist, so ist wo Leben - auch Wärme! wo keine Bewegung, keine Wärme, sondern Kälte oder Tod, das heißt ein Stillstehen; da bleibt ein jedes Ding in diesem Zustande wie es ist, hat keinen Drang, weder zur Veränderung noch Vervollkommnung, noch Auflösung. 19] Hier haben wir also schon zwei weitere Haupteigenschaften aus den ersten zwei primitiven Kräften herausgefunden, nämlich aus Abstoßen und Anziehen - Licht und Wärme! 20] Dem Lichte und der Wärme entwuchs daher alles Geschaffene. Die Liebe baut, die Weisheit erhält. Die Liebe ist gleichbedeutend mit Magnetismus - die Weisheit mit Elektrizität. 21] Wie Meine Gedanken mit Blitzesschnelle die Unendlichkeit durchfliegen, so strömt die Elektrizität in die weiten Fernen hinaus, Gleiches mit Gleichem verbindend, Harmonie hervorbringend, durch die Anregung der "schlummernden Kräfte" oder der "gebundenen Geister" im Weltall. 22] Die Elektrizität ist der Träger des Lebens; in ihrer positiven Gestalt befördert, (Stets gemeint im Sinne von,fördern' = unterstützen, begünstigen, beschleunigen, vorantreiben) sie die Erhaltung des Geschaffenen, und in ihrem negativen Wert bringt sie Zerstörung (Auflösung) und reizt so wieder zum Neuaufbau! 23] So geht der ganze Schöpfungsbau aus zwei Grundgesetzen, aus zwei Haupteigenschaften Meines Ichs hervor: aus Magnetismus und Elektrizität oder aus Liebe und Weisheit. 24] Ja, auch Ich Selbst, um tätig zu sein und stets eine Anregung zur Weiterbildung zu haben, ließ es zu, daß einer Meiner größten Geister von Mir abfiel und als Prinzip des Bösen sich Mir gegenüberstellte, um das Werden und Entwickeln zu befördern, bis es eine gewisse Periode erreicht haben wird, wo das materielle Schaffen aufgehört, kein Vergehen mehr notwendig und eine geistige Ära für alle Welten und alle Wesen eingetreten sein wird. 25] Was (negative) Elektrizität in der Schöpfung, das ist der Satan in der geistigen Welt ; auch er hat seine Aufgabe, welche er vollführen muß, nur mit dem Unterschied, daß er wähnt, sein Bleiben in seinem geistigen Zustande währe ewig. 26] Hier irrt er sich gewaltig. Er bleibt, solange Meine großen Grundprinzipien für die Welten und alles Geschaffene notwendig sind. Vollendet sich diese Periode, so wird auch die Liebe - Magnetismus - und die Weisheit - Elektrizität - eine andere Form bekommen und eine andere Richtung erhalten; dem einen wie dem andern werden die Extreme genommen werden (des Anziehens und der Abstoßung), und es wird ein friedliches, harmonisches, gemeinschaftliches Wirken dem früheren Platz machen, wo der Bestand des einen auf die Zerstörung des andern gebaut war. 27] Die Elektrizität als latente (gebundene) Wärme, das heißt als Licht, ist aus euren physikalischen Versuchen und auch aus deren Anwendung in Krankheitsfällen genug bekannt, überall manipuliert ihr mit ihr, und doch wißt ihr nicht, was ihr eigentlich tut, weil für euch die bemerkbaren Resultate und Tatsachen (also die Erscheinungen) bloß etwas Beständiges sind. Was aber das geistige Wirken und den geistigen Grund dabei anbelangt, der hinter diesen Versuchen verborgen liegt, das erkennt ihr nicht, weil ihr keine Augen für geistiges Wirken habt, und weil die schnelle Wirkung der Elektrizität und des Lichtes in so kurzen Zeiträumen erfolgt, die einem Menschenverstand zu geschwind sind, als daß er sich diese tatsächlich vorstellen könnte. 28] Würdet ihr aber sehen, wie bei jedem Experiment mit der galvanischen Batterie sich wundervolle Erscheinungen und Prozesse entwickeln, nur aus zwei Grundursachen hervorgehend, ihr müßtet vergehen vor Andacht vor Mir, dem Schöpfer alles Daseienden, gleichwie ihr aus den kleinsten Atomen des Lichtes und der Wärme die größten und wichtigsten Faktoren zur Erschaffung von Millionen Meilen großen Weltkörpern aus eben diesen kleinen Produkten der Vibration und der Anziehung hervorgebracht sehet. 29] Wenn ihr da sehen würdet, wie dieses mächtige Fluidum durch sein billionen und trillionenmaliges Erzittern der kleinsten Atome in einer Sekunde in der großen Schöpfung das intensivste Licht und die größte Wärme verbreitet, so könnt ihr euch einen kleinen Begriff machen davon, wenn Ich als Gott Meine Liebe und Weisheit in ihrer ganzen Macht jemand fühlen lassen wollte, er müßte in einem Augenblick vergehen, und wenn auch sein Geistiges widerstände, sein Materielles aber würde aufgelöst bis in die kleinsten ersten Schöpfungsatome! 30] Wenn ihr sehen würdet, wie der elektrische Strom in eurem Blute in einem Moment die augenblickliche Veränderung aller Bestandteile desselben bewirkt, alles Gestorbene in Lebendiges verwandelt und das Krankhafte ausscheidet - nicht der Gedanke mit der Zeit ihn zu denken reicht hin, um das zu begreifen, was da in einem Nu geschieht, wozu ihr Tage brauchen würdet, alles einzelne zu verstehen, wie eines aus dem andern hervorgegangen ist. 31] Und sollte es nicht so sein?! wo wäre eine Schöpfung und wo ihr Erhalten, wenn nicht Kräfte wirken würden, die Meine Gedanken sogleich mit für euch unbegreiflicher Schnelligkeit den weiten Schöpfungsraum durchfliegend ausführen würden, um überall Leben zu erhalten und neues Leben zu bringen; in jene Räume, wo Äonen von Lichtweiten nur eine kurze Spanne Zeit von einer Sekunde ausdrücken!- 32] Eben diese Elektrizität, der Hauptträger alles Geschaffenen ist es, welcher als Meine Weisheit alles durchdringt, alles zum Leben und zur Vervollkommnung treibt. Die Elektrizität als Meine Weisheit schreibt dem Materiellen Gesetze vor, dem Geistigen aber gibt sie nur Ratschläge. Bei dem Ersten ist es notwendiger Zwang, bei dem Zweiten nur sehnlichster Wunsch. 33] Elektrizität erhöht das Leben, wo dessen Strom hingeleitet wird. – 34] Laßt auch ihr euch elektrisieren von Meiner Weisheit, die Ich euch als Vater begreiflich machen, und von Meiner Liebe, die euch anziehen will! 35] Ich als Schöpfer blieb einst als Liebe in den Himmeln, und als "Sohn" oder Weisheit stieg ich zur Erde nieder. 36] Als Liebe, das ewig verbindende Mittel harmonischer Geister, inspirierte Ich Meine Weisheit, um euch Gesetze und Lehren zu geben, gegründet auf Liebe; elektrisiert euch dafür! lasset euch durch diesen Strom anfüllen mit geistiger Liebe zu Mir, lasset alle eure Herzensfibern erzittern und vibrieren, damit sich dort die Wärme der Liebe entwickelt und das Licht des Glaubens an Mich und Meine Sendung zu euch, als Sohn, stets mächtiger eure Herzen durchdringe! 37] So soll die Elektrizität als großer Wärme und Lichtleiter in der Schöpfung auch der geistige Liebe und Weisheitsleiter in eure Herzen werden. 38] Alle geistigen Zustände, alle mächtigen Gemütsbewegungen, alle sind ausgedrückt in der Natur, im Leben und - im elektrischen Funken. 39] Auflösend, alle Hindernisse überspringend, eilt der elektrische Funke mit Lichteseile durch die wetterschweren Wolken, Licht und Wärme, aber auch Kälte und Zerstörung verbreitend; er durchzuckt die Elemente, löst Metalle, Steine und alles, was ihr bisher für unauflöslich hieltet, in einem Augenblick auf; ihm widersteht nichts. 40] Ebenso ist Meine Weisheit, Meine Lehre. Wo sie eindringt, löst sie alles Harte auf, bringt Wärme, Licht und Leben, Begeisterung für Höheres, Geistiges, und Kälte für Weltliches hervor, zerstört alle alten, angelernten Vorurteile und baut neues Leben auf alten Ruinen! 41] So ist Elektrizität das Sinnbild und das Produkt Meiner Weisheit, und Magnetismus das Bild Meiner Liebe! 42] Lasset euch durch erstere zum zweiten führen; und wenn euch der Strahl des Lichtes und der Wärme für Mich durchzuckt, als elektrischer Funke, so schmiegt euch an Meine Liebe an; dort wird dieser Funke euch erwärmen, erleuchten, und euch ganz klar zeigen, daß, wie Ich aus zwei Kräften eine ganze Unendlichkeit voll Welten aufbauen konnte, es auch zwei geistige Kräfte für alle Himmelreiche gibt, die aber beide ihren Ruhepunkt nur in einer finden, das ist: in Meiner Liebe! 43] Denn die Liebe schickte die Weisheit hinaus in alle Fernen, um zu erleuchten und zu erwärmen alles Geschaffene; sie verlangt aber auch, daß der von ihr ausgehende Strahl nicht mit leeren Händen zurückkehre, und so geht es auch mit der Elektrizität: hinaus strömt sie in die unermeßlichen Fernen, auflösend, zerstörend, aber auch neu erweckend und aufbauend; überall wird durch sie die Finsternis in Licht, die Kälte in Wärme und Tod in Leben verwandelt. 44] So auch soll Mein Wort, Meine Lehre in euch alles Finstere in Licht, alles Gestorbene in lebendige Taten verwandeln, damit ihr einst geläutert, gereinigt, wie ein Lichtstrahl in Meinen Himmeln ankommen möget und Den von Angesicht zu Angesicht schauen könnt, der euch jetzt mit Seinen Worten zu göttlichen Taten anspornen oder elektrisieren möchte! Amen.

84 Was wissen wir über Magnetismus? G. Mayerhofer: 'Schöpfungsgeheimnisse' gm.sgeh.002. Kapitel: Wesen des Magnetismus (22. Oktober 1870) 01] Schon heute mittag wurde diese Frage angeregt, und da die Besprechung dieses Gegenstandes, das heißt unter Meinen Händen, einige Streiflichter zum Teil auf eure Ideen, zum Teil aber auch auf den eigentlichen Gegenstand werfen könnte, die für euch zum Nutzen und zur Lehre dienen sollen, so will Ich dir denn einige Worte darüber sagen. 02] Schon in einem früheren Diktat (Siehe "Erde und Mond", 2. Teil "Der Mond", Kap.,Das magnetische Fluidum ) habe Ich euch gesagt, was eigentlich Magnetismus ist, nämlich - Mein Wille. Allein der Magnetismus ist eine Kraft, die ihr auch in den Metallen und Steinen antrefft und die auch in den Tieren und endlich im menschlichen Organismus ebenfalls sich kundgibt. 03] Es handelt sich nur darum : Was ist denn eigentlich dieser Magnetismus in den Mineralien und im Eisen? Ferner, was ist derjenige in den Tieren? und welcher Unterschied ist in all diesen gegenüber dem Magnetismus, der auch im menschlichen Körper und endlich in der Seele des Menschen selbst ist? 04] Nun, um dieses alles zu erörtern, müssen wir zunächst mit dem ersten Begriff dieser Kraft anfangen, wie sie im Mineralreich euch ansichtig wird. – 05] Die magnetische Kraft ist, soweit ihr sie kennt, eine anziehende, welche nur Gleiches anzieht, wie das magnetisierte Eisen nur Eisen anzieht; auch andere Dinge gibt es, die magnetische Kräfte äußern, aber nicht gerade Eisen, sondern auch andere Dinge anziehen, wie ihr oft spielend gesehen habt, daß zum Beispiel Siegellack, ein wenig gerieben, auch Papierstückchen anzog; ebenso Bernstein sowie alle Harzarten haben diese Eigenschaft. - 06] Nun, diese Eigenschaft des Anziehens, welches ihr im kleinen mit dem Magnetstein oder bestrichenen Eisen und mit der Magnetnadel seht, welche eine stete Richtung nach Norden zeigt, bis da, wo sie auf einem gewissen Punkte angekommen, statt nach Norden, den Punkt ihres Strebens als in der Erde selbst andeutet. Dieses Andeuten allein beweist euch, daß diese Kraft, welche ihr mineralen Magnetismus heißet, in der Erde ihren Sitz hat; und eben nachdem sie bloß eine anziehende und nicht eine zurückstoßende ist, so ist sie als Attraktionskraft (Anziehungskraft) eigentlich das einzige Element, das die ganze Erde samt ihrer Atmosphäre zu einem Ganzen verbindet. 07] Diese Kraft ist wohl, wie Ich es einst sagte, nur Mein Wille; allein die materielle Äußerung des Magnetismus ist nicht mehr als Mein direkter Wille, sondern nur als eine seiner vielfältigen Ideen anzusehen. 08] Die magnetische Kraft, welche die Magnetnadel nach Norden zieht, ist ein Zeuge des großen Stromes, der alles durchweht und alles zum Zusammenwirken zwingt; darin liegt der große Zweck verborgen, wo jedes einzelne als Teil des Ganzen nur einem Zuge folgen muß; ihr nennt es den Zug der Schwere, und Ich nenne es den vollgewichtigen "Zug der Liebe". 09] Was bei der ganzen Erde ohne Bewußtsein geschieht, wo alles fest aneinandergeschlossen seinen großen Zweck vollführen muß, das ist schon nicht mehr so gefestet im Tierreich, wo es freier auftritt und nur einzelnen, dem einen oder andern Tier zu seinem eigenen Aufbau nötig ist; es ist da die erste stumme und strenge Kraft gelockert und verfeinert in bezug auf das Wirken des einen auf das andere. 10] Nachdem aber die Tiere stufenweise aufwärts gehen und ihre magnetischen Eigenheiten sich stets verfeinern, so gelangen sie auch endlich als letzte Stufe zum Menschen, der ebenfalls eine magnetisch anziehende Kraft besitzt, welche jedoch ausgebreiteter und weitreichender ist als die der Tiere und des Mineralreiches. 11] Der Mensch hat nämlich ebenfalls ein von seinem Körper ausgehendes "magnetisches Fluidum" und hat nebenbei aber auch noch ein von seiner Seele hergeleitetes höheres oder eigentlich von Mir stammendes Erbteil, mit welchem er, wenn er es zu benutzen wüßte, Mir gleich "schaffen" und walten könnte!

85 Fortsetzng Wesen des Magnetismus 12] Sein körperliches Fluidum oder die willenlos ausströmende Kraft, die er jedoch durch seinen Willen noch mehr aus seinem Körper treiben und dorthin richten kann, wohin er will - diese Kraft ist ebenfalls die nämliche, welche, wie sie bei der Erde alles fest zusammenhält, auch seinen Körper zu einem Ganzen gestaltet, in seinen Adern rollt und sogar seine äußerste geistige Sphäre ausmacht: Diese Macht oder Kraft kann er als freies Wesen gebrauchen wie er will, entweder zum Guten oder zum Schlechten. 13] In jetziger Zeit ist schon viel von den Eigenschaften dieser allgemeinen Naturkraft entdeckt worden, und einzelnen ließ Ich es angedeihen, daß sie mit dieser Kraft zum Besten der kranken Menschheit heilend auftreten konnten. 14] Jedoch über dieser Kraft und allen früher angeführten untergeordneten Stufen steht noch eine höhere, und dies ist die Kraft, die direkt vom Geiste, von Mir Selbst kommt und die vom gewöhnlichen magnetischen Einwirken so weit verschieden ist wie augenscheinlich Geist und Materie. 15] Diese Kraft als Ausfluß Meines Geistes ist ebenfalls das Band, das alles zusammenhält, was geistig oder Mir gleich ist, jedoch aber mit dem Unterschied, daß, während die Natur ihre verschiedenen Elemente mit Zwang zusammengefügt hat, beim Menschen und seinem geistigen Verbande mit anderen höheren Wesen und Mir Selbst nur ein zartes Band, das Band der Liebe, um alles gezogen ist, das, statt durch strenge Gesetze, nur durch Liebe wirken soll. 16] Wenn also jemand einen andern, sei es Bruder oder Schwester, seinen natürlich-magnetischen Strom fühlen läßt, so wirkt bloß das Seelisch-Körperliche auf das Entsprechende im andern Körper, es legt die Nerven des Magnetisierten bloß, erleichtert ihm die Last des Körpers und lockert seine Bande; darum auch der Magnetisierte im Hellschlafe Dinge sieht und spricht, die der Magnetisierende vielleicht gar nicht kennt! 17] Sobald aber der geistige Magnetismus eintritt, der Mein Wille, Meine Kraft und Mein "Segen" ist, so ist es möglich, daß nicht nur allein der Magnetisierte, sondern auch der Magnetisierende, beide gleiche Wonne, gleiche Seligkeiten genießen können; denn sie haben durch dieses geistige Band der Liebe, das sich bei dieser Verbindung um ihre Herzen schlingt, gleiche Seligkeiten aufgedeckt, welche ihr einst, fällt die schwere Hülle ab, dauernd genießen werdet. 18] Begreifet ihr jetzt den großen Unterschied zwischen den verschiedenen Wesenheiten des Magnetisierens, begreifet ihr den Unterschied, wo einerseits nur mehr rohe, ungeläuterte Gewalten ihren Einfluß ausüben, und wo reine Himmelsluft andererseits weht, wo nicht der Zwang des "Muß" eines Magnetiseurs den andern zwingt, seinem Willen zu folgen, sondern wo beide vereint den Hochgenuß schwach verschmecken werden, welcher jeden Gereiften in Meinem Reiche einst erwarten wird. 19] Der erstere Magnetismus ist eine Ausgabe eures Lebenskapitals, der zweite eine Einnahme eures himmlischen Erbteils! 20] Befleißiget euch daher, wenn ihr je die Hand ausstreckt zum Magnetisieren, nicht bloß die körperlichseelische Kraft aus euch strömen zu lassen, sondern vergeistiget und läutert sie durch den Gedanken an Mich, an Meine Worte, an Meine Liebe! und ihr werdet, statt nur andere zu erhöhen, zuerst selbst erhoben werden, diese Empfindung sodann dem andern mitteilen, mit ihm mitfühlen, und so gleiche Genüsse der einst zu erwartenden Seligkeiten haben. 21] Ich sagte im Anfang: der Magnetismus ist das Band, das alles zusammenzieht, verbindet, und so den Bestand des Erscheinlich-Materiellen ausmacht; ebenso ist der geistige Magnetismus das ewige Band, das Mich mit Meinen Geistern und mit Meinen Kindern auf ewig verbinden soll, damit wir einst alle als Eins ebenfalls so zusammengeschmiegt durch Liebe sein mögen, wie es jetzt eure kompakte Erde und alle andern Erdkörper durch Zwang sind. 22] Dieser magnetische Zug der Liebe zog euch zu Mir - und Mich zu euch; lasset ihn stets walten, und es wird euch nicht an Hochgenüssen einer jetzt nie zu ahnenden Seligkeit fehlen, und Ich werde auch dabei mehr und mehr die Freude haben, euch Mir näher und näher zu ziehen, bis der immerwährende Zug euch Meinem Vaterherzen ganz genähert hat, wie Ich es gerne möchte, und wozu Ich euch alle Mittel angedeihen lassen will, daß ihr dieses erreichen könnt! - Amen. G. Mayerhofer: 'Schöpfungsgeheimnisse'

86 Das Wesen des Sauerstoffes 118. Kapitel [GEJ.04_118,01] Sagt einmal Zinka: Herr, ich sehe auf des Wassers Oberfläche, wie eine Unzahl feuriger Schlangen hin und her fahren; einige tauchen auch unter, doch die Schnelle ihrer Bewegung wird durch des Wassers Masse nicht gehemmt. Ich sehe bis auf den Grund des Meeres; am Grunde gibt es eine Menge Ungeheuer aller Art, auch zahllos viele Fische, und alles schnappt nach diesen feurigen Schlangen. Hat ein Fisch oder ein anderes Ungeheuer eine oder mehrere solcher Feuerschlangen in sich verschlungen, dann werden sie regsamer und lebendiger, und eine förmliche Art Wollust blitzt aus diesen Wasserwesen. [GEJ.04_118,02] Ich sehe nun diese Feuerschlangen, nur viel kleiner und minder leuchtend, auch in der Luft herumschwärmen; über der Region des Wassers sind sie am dichtesten. Vögel, die zur Nacht sich über dem Wasserspiegel zu belustigen pflegen, scheinen sie nicht sehr zu lieben; aber die Fische springen ihnen aus dem Wasser entgegen. Die auf dem Wasser herumschwimmenden aber glänzen am stärksten und haben auch eine pfeilschnelle Bewegung! – Was, o Herr, ist das nun? Wie sollen wir dieses verstehen?" [GEJ.04_118,03] Sage Ich: Das, was ihr da sehet, ist der eigentliche Lebensnährstoff, es ist das Salz der Luft und das Salz des Meeres; einstens werden die Naturweisen dieses Element den Sauerstoff nennen. Sehen werden sie ihn wohl nicht, aber wahrnehmen, und sie werden bestimmen seinen Gehalt und sein Vorhandensein nach mehr oder weniger oder auch seine gänzliche Abwesenheit. [GEJ.04_118,04] Das Wasser als das Hauptlebenselement für Pflanzen, Tiere und Menschen muß dieses Sauerstoffes am meisten in sich fassen, und namentlich das große Weltmeer. Die Tiere im Wasser könnten gar nicht leben, so das Wasser nicht stets im reichlichsten Maße mit diesem Stoffe erfüllt würde. [GEJ.04_118,05] Dieser Stoff ist ursprünglich die eigentliche Seelensubstanz und entspricht den Gedanken, bevor sie noch zu einer Idee zusammengefaßt werden. Aber so ihr einmal dieses seelischen Lebensstoffes in einer hinreichenden Menge irgend zusammengedrängt finden werdet, da wird sich auch bald irgendeine Form entweder belebt, das heißt als zart und regsam, oder aber auch ganz starr wie ein Stein oder wie ein Stück toten Holzes zeigen. Sehet nur besonders gegen die Ufer hin, und ihr werdet stellenweise ein besonderes, punktiertes Stechleuchten entdecken; das entsteht durchs Zusammendrängen des Lebensstoffes. [GEJ.04_118,06] Ihr könnet es nun sehen, wie sich unsere Feuerschlangen hie und da wie auf einen Klumpen zusammenziehen zu Hunderten und Tausenden an der Zahl. Solch ein also wie zufällig gebildeter Klumpen leuchtet dann eine kurze Zeit äußerst heftig. Dies größere Leuchten ist der Moment des Sich- Ergreifens von einer Menge dieser Lebensfeuerschlangen; mit diesem Ergreifen ist dann aber auch schon eine Idee unter irgendeiner Form fertig. [GEJ.04_118,07] Ist die Form einmal in der Ordnung, so tritt dann eine Ruhe ein, und das besondere Leuchten hat aufgehört; aber dafür wird schon ein Geschöpf daraus. Entweder zeigt es sich in der Form eines Kristalles oder in der eines Samenkornes oder Eies oder gar schon in der Form eines fertigen Wassertierchens oder mindestens eines Wassermoospflänzchens, – aus welchem Grunde ihr auch sehr häufig die flacheren und seichteren Ufergegenden stets am reichsten mit allerlei Wasserpflanzen werdet bewachsen ersehen mit dem fleischlichen Auge. Und wo solche Pflanzenstellen sich sehr häufig vorfinden, dort wird es an allerlei größeren und kleineren Wassertieren auch keinen Mangel haben. [GEJ.04_118,08] Ihr fraget nun wohl, wer da diese Lebensgeister, von denen eins dem andern gleichsieht, modelliert zu irgendeiner entweder starren oder lebensregsamen Form?! Diese Frage wird euch am besten Mein Raphael beantworten. Komm, Raphael, rede und zeige dich praktisch!"

87 Raphael zeigt das Erschaffen der organischen Wesen 119. Kapitel [GEJ.04_119,01] Hier tritt Raphael hervor und sagt: Gott ist in Sich ewig und unendlich. Der unendliche Raum ist von Ihm allein erfüllt. Er als der höchste, reinste und größte Gedanke und die ewig vollendetste Idee in und aus Sich Selbst kann, als alles das von Ewigkeit, auch nur in einem fort Gedanken fassen in Seiner ganzen Unendlichkeit, und diese ist voll derselben aus Ihm; wir (die,Urengel) aber, als Seine schon seit den für euch Menschen undenklichsten Zeiten ausgereiften und nun selbständigen Lebensideen voll Licht, Weisheit, Erkenntnis und Willenskraft, haben noch eine unendliche Menge Dienstgeister unter uns, die gewisserart unsere Arme ausmachen und unsern Willen erkennen und denselben auch sogleich in Vollzug setzen. [GEJ.04_119,02] Die puren Gedanken Gottes sind der Stoff, aus dem alles, was die Unendlichkeit faßt, entstanden ist: wir ursprünglich ganz allein durch den Willen des allerhöchsten und allmächtigsten Geistes Gottes, – alle diese Dinge und Wesen aber dann durch uns, die wir die ersten und vorzüglichsten Aufnahmegefäße für die aus Gott kommenden Gedanken und Ideen waren und sind und von nun an in erhöhter und stets vervollkommneterer Weise auch für ewig verbleiben werden. [GEJ.04_119,03] Wir fassen die aus Gott kommenden Lebensgedanken, die sich euch in der Gestalt feuriger Langzungen zur Beschauung stellen, zusammen und bilden in einem fort, nach der Gottesordnung in uns, Formen und Wesen; und so da euch jemand fragete, woher Gott oder wir, als Seine sozusagen schon ewigen Diener, Boten und Knechte, den materiellen Stoff zur Bildung der Wesen hergenommen haben, – da vor euch habt ihr ihn nun! Diese schlangenartigen und feurigen Langzungen sind die geistigen Bausteine, aus denen alles, was die ganze Unendlichkeit nur immer Materiell- Wesenhaftes in sich faßt und birgt, gemacht worden ist. [GEJ.04_119,04] Wie dieses Machen aber vor sich geht, hat euch zuvor der Herr Selbst überaus klar gezeigt. Aber ihr werdet das alles erst dann in aller Fülle der wahren Lebensklarheit einsehen und vollkommen begreifen, wenn ihr selbst ganz lebensvollendet vor Gott dem Herrn stehen werdet im Geiste und nicht mehr im schweren Fleische.

88 Fortsetzung [GEJ.04_119,05] Auf daß ihr aber nach dem Willen des Herrn auch, was euch nun möglich ist, sehen könnet, wie wir mächtigen und alten Diener Gottes aus diesen in dem Raume umherschwebenden Gottesgedanken Formen und Wesen bilden, so sehet mit eurer Seele Augen her, und ihr werdet etwas erfahren, was bis jetzt noch kein Sterblicher auf der Erde erfahren hat! [GEJ.04_119,06] Sehet, ich gebot nun im Namen des Allerhöchsten meinen dienstbaren Geistern, recht viel des notwendigen Stoffes hierherzuschaffen! Und sehet, schon haben wir nun einen hellstrahlenden Klumpen von unseren feurigen Langzungen vor uns, der noch keine andere Form denn die eines runden Feuerballes hat! Sehet nur, wie die feurigen Langzungen sich aneinanderdrängen und -schmiegen, als wollte eine jede in die Mitte hineinkriechen! Nach und nach tritt nun in dem Bestreben scheinbar stets mehr und mehr Ruhe ein; aber es ist dies dennoch keine Ruhe, sondern nur ein durch stets vermehrtes Drängen gegen den Mittelpunkt eingetretenes Hindernis, sich dem Mittelpunkte noch mehr zu nähern. [GEJ.04_119,07] Ja, aber warum strebt denn alles dem Mittelpunkte zu? Sehet, wenn ich hier verschiedene gleich große Materiekugeln zum Werfen habe, so wird jene, die am meisten schwer ist, auch am schnellsten und am weitesten geworfen werden können, oder sie wird bei einer gleich weiten Entfernung bei einer ganz gleichzeitigen Abschleuderung sicher zuerst das gestellte Ziel erreichen! Also verhält es sich auch mit den endlos vielen aus Gott gehenden wesenhaften Gedanken. Es gibt darunter gewisserart ganz schwere, die schon einer förmlichen Idee gleichkommen, weniger schwere, aber doch immer als Gedanken ganz gediegene; dann gibt es leichtere Gedanken, die noch weniger reif und lichtgenährt sind, ganz leichte Gedanken, erst als ein Etwas gedacht, und endlich gibt es auch sehr leichte Gedanken. Das sind solche, die den Frühkeimen oder besser den Frühknospen eines Baumes gleichen. Sie sind zwar in sich schon etwas, haben aber noch nicht jene göttliche Entfaltung erreicht, daß man in ihrem Absonderungsstande bestimmen und sagen könnte:,Diese oder jene Form werden sie annehmen!

89 Fortsetzung 2 [GEJ.04_119,08] Wenn unsereiner aus diesem euch nun bekannten Lebensstoffe ein Wesen in der Ordnung des göttlichen Wollens formen will und eigentlich muß nach dem innersten Triebe des allerhöchsten Geistes, so beruft er die ihm dienenden Geister, und diese haben ihm den euch nun hinreichend bekannten Stoff zusammenzuführen; und es ist hier geistig so leicht begreiflich wie materiell natürlich, daß die schwereren Gedanken hier eher an Ort und Stelle sein werden denn die leichten und die gar sehr leichten. Die schwersten bilden offenbar das Zentrum, während die leichten, als später ankommend, mehr und mehr sich mit den Außenseiten begnügen müssen, und die gar sehr leichten das Alleräußerste ausmachen. [GEJ.04_119,09] Da aber die Zentralgedanken die schon reichsten an Nährstoff sind, so drängen sich die noch mehr leeren, armen und noch hungrigen an die reichen, um von ihrem Überflusse etwas zu gewinnen zu ihrer Sättigung. Und ihr habt darum das Phänomen vor euch, wie sich die auswendigsten Feuerlangzungen stets mehr an das Zentrum anschmiegen und nun endlich stets mehr sich zu beruhigen scheinen, obschon ihr Bestreben noch immer das gleiche ist, dem Zentrum so nahe als möglich zu kommen, um vom selben desto mehr von der Nährfülle in sich aufzunehmen. [GEJ.04_119,10] Ihr seht hier also einen Klumpen, der zum größten Teile noch sehr hungrig ist und nun nichts als eine ihm hinreichende Sättigung verlangt. Er ist gleich einem Kugelpolypen des Meeres, der mit seinen tausendmal tausend Saugrüsselchen in einem fort die ihm zusagende Nahrung aus dem Meeresschlamme saugt, bis der Kugelpolyp aus Übersättigung endlich anfängt, Auswüchse zu bekommen, mit denen er dann schon weiter um sich herumgreifen und sich zuzeiten auch schon von Ort und Stelle bewegen kann. Mit den Freßarmen bekommt er auch mehr eine ganz eigentümliche und ausgezeichnetere Form und unterscheidet sich schon sehr von seiner ursprünglichen Kugelform. [GEJ.04_119,11] Ihr alle wundert euch zwar geheim über diese meine aus dem ersten Uranfange eines Wesens und dessen Form abgeleitete Erklärung eines werdenden Seins Darstellung, wie sie nur also und nie und nimmer anders sein kann; wendet eure Blicke aber nur zur Außennatur der Dinge, und ihr werdet dasselbe nur zu leicht und zu bald finden! [GEJ.04_119,12] Nehmet zum Beispiel aus einer Henne den Eierstock und betrachtet die angesetzten Eiklümpchen genau! Einige werdet ihr noch ganz klein, wie kleine Erbsen, andere schon wie die Weinbeeren, und noch andere wie kleine Äpfel finden. Innerhalb einer leichten Umhäutung wird sich nichts vorfinden als der gelbliche Dotterstoff! Wie unförmlich ist noch dieses Sein!

90 Fortsetzung 3 [GEJ.04_119,13] Nun wird dieser Zentralstoff aber stets mehr ausgenährt und setzt um sich das Klar an. Nach einiger Nährzeit wird aus dem Klar das Gröbste ausgeschieden, entfernt sich aber dennoch nicht vom Ei, sondern es setzt sich als eine ganz feste Hülse um das Ei und dient demselben zum Schutze gegen das Erdrücktwerden bei der Ausgeburt. Betrachtet nun ein gelegtes Ei; wie sehr verschieden ist es schon vom ersten Ei-Embryo im Mutterleibe! [GEJ.04_119,14] Nun setzt sich die Henne aufs Ei und durchwärmt dasselbe eine Zeitlang. Welche Veränderungen gehen da im Ei vor! Im Dotter fängt es an, sich zu regen und zu ordnen, die rechten Gedanken (feurige Langzungen) finden und verbinden sich und ziehen die ihnen nächstverwandten an sich. Diese verbinden sich wieder teils mit den ersten und noch mehr unter sich, und ziehen aber gleich wieder die ihnen nächstverwandten äußeren, das heißt leichteren, an sich. In kurzer Zeit werdet ihr schon des werdenden Küchleins Herz, Kopf, Augen, Eingeweide, Füße, Flügel und Flaumfederchen entdecken. Ist das Wesen einmal so weit gediehen, so ziehen die geordneten Teile ihr Gleichartiges aus dem vorhandenen Stoffe stets mehr und mehr an sich und bilden sich dann von Augenblick zu Augenblick stets mehr und mehr aus. [GEJ.04_119,15] Ist einmal die Form und der Organismus schon nahe völlig ausgebildet, so wurde während solcher fortgesetzter Tätigkeit auch der ursprüngliche Haupt- und Mittelgedanke stets mehr und mehr gestärkt, unterstützt und gesättigt und fängt nun an, mit der Überfülle seines Lebens in den Organismus überzugehen und greift in desselben Zügel, und das Wesen wird sichtlich lebendig und bildet sich alsdann erst ganz aus. [GEJ.04_119,16] Ist er einmal ganz ausgebildet, da nimmt der in den ganzen Organismus übergegangene Lebensgedanke, was eigentlich die Seele ist, alsbald wahr, daß er sich noch in einem Kerker befindet. Er fängt darob stärker sich zu regen an, durchbricht den Kerker und tritt ganz matt und voll Furcht in die große Welt hinaus, da er sich noch nicht hinreichend gekräftigt fühlt. Er fängt nun gleich an, äußere Weltnahrung zu sich zu nehmen, und fängt dadurch auch gleich wieder weiterzuwachsen an, und das so lange, bis er sich leicht fühlbar mit der Außenweltnatur in ein Gleichgewicht gesetzt hat.

91 Fortsetzung 4 [GEJ.04_119,17] Und wir sehen da nun eine ausgebildete, fruchtbare Henne vor uns, die nun wiederum das Vermögen hat, teils aus der Luft, teils aus dem Wasser und zum größten Teile aus der ihr zusagenden schon beseelten organischen Nahrung die sie ernährenden Seelenspezifikalteile in sich aufzunehmen, die geistigen zur weiteren Ausbildung ihrer Lebensseele und die gröberen nicht nur zur Erhaltung ihres Organismus, sondern auch zur Neuschaffung von Eiklümpchenansätzen zu verwenden, aus denen nach dem ordnungsgemäß euch nun gezeigten Verlaufe wieder eine Henne, Männlein oder Weiblein, zum Vorscheine kommt. [GEJ.04_119,18] Das Geschlecht aber rührt von dem jedesmaligen Mehr oder Weniger der ursprünglichen Schwere, Gediegenheit und Kraft des lebendigen Seelengrundgedankens her. Ist dieser schon vom Ursprunge an vollends gediegen, so daß er schon in sich selbst eine Idee ist, so wird dessen Ausbildung in eine männliche Gestalt führen; ist aber das Primitive des Grundlebensgedankens auf der zweiten und leichteren Stufe stehend, so wird sich die Ausbildung in ein Weiblein hinüberziehen."

92 Atom (siehe 2.3 Buchempfehlung: Leadbeater: Die Chakras) Das Atom selbst ist nichts anderes als die Äußerung einer Kraft; der Wille der Sonnengottheit (besser: unseres Gottvaters in Jesus Christus) ist auf eine bestimmte Form gerichtet, die wir ein physisches Uratom nennen (Abb.7), und durch diese Anspannung IHRES Willens werden in dieser besonderen Form ungefähr vierzehntausend Millionen "Blasen im Koilon" zusammengehalten. Es muß ausdrücklich auf die Tatsache hingewiesen werden, daß die Kohäsion (Zusammenhangskraft zwischen gleichartigen Molekülen) der Blasen innerhalb dieser Form ausschließlich von jener Willensanstrengung abhängt; würde diese einen einzigen Augenblick nachlassen, so müßten die Bläschen wieder auseinander fallen und die gesamte physische Welt würde im Nu zu existieren aufhören. So wahr ist der Satz, daß die ganze Welt selbst von diesem Standpunkt aus bloße Illusion ist, von der Tatsache ganz zu schweigen, daß die Blasen, die das Atom aufbauen, selbst ja nur Hohlräume im Koilon, dem wahren Äther des Raumes sind!

93 Wir sind zu Beginn unseres Seins Ebenbilder unseres himmlischen Vaters Wie alle stammen aus Seinem Herzen! Wie hier geschildert: Aus Schöpfungsgeheimnisse von G. Mayerhofer: gm.sgeh.014. Kapitel: Das Ei (12. April 1871) 01] Hier, Meine Kinder, will Ich euch jetzt wieder zeigen, wie in einer einzigen Form eines Gegenstandes weit mehr Geistiges liegt, und wie der Inhalt dieses oben genannten Eies mit Meinen anderen Schöpfungen geistig verwandt ist, und auch, könntet ihr die Sprache des Geistes verstehen, es weit mehr euch sagen würde, als was die Gelehrten und Chemiker bis jetzt aus demselben herausgebracht haben. 02] Nun, wir wollen mit seiner Form anfangen und diese ein wenig näher betrachten, damit ihr dort schon ein Licht aufgehen sehen möget, welches weit über den sichtbaren Horizont eures Gesichtskreises hinausreicht und bis ins tiefste Seelenleben hinabführt. 03] Sehet, das Ei ist in der Form eines länglichen, plattgedrückten Kreises euch bekannt, welche Form bei den verschiedenen Gattungen der Eier mehr gewölbt oder mehr spitz ist. 04] Diese Form des Eies kommt einer euch bekannten mathematischen Linie nahe, und ihr kennet sie unter dem Namen Ellipse oder Ovale. Nun, diese Linie, die ihr auch, wenigstens wer etwas mehr in die Gesetze der Rechenkunst (Mathematik) eingedrungen ist, berechnen könnt, deren genaue Konstruktion ihr kennt, von der es euch auch bekannt ist, daß in dieser Form Welten um Welten, Sonnen um Sonnen kreisen, was ihr von Astronomen und Mathematikern vernommen habt, so muß Ich euch sagen, ihr wisset dennoch die eigentliche Bedeutung, nämlich die geistige dieser Form nicht!

94 Fortsetzung Schöpfungsgeheimnisse 05] Nun sehet, wenn ihr euch die Unendlichkeit sinnbildlich vorstellen wollt, so wählet ihr gewöhnlich die Form eines Kreises als Sinnbild dafür; also ein Kreis, ein körperlicher Ring oder eine Kugel wäre nach euren Begriffen dem der Unendlichkeit nahe, weil da nirgends ein Anfang, nirgends ein eigentliches Ende ist. 06] Soviel nach menschlichen Begriffen. Aber nach Geisterbegriffen oder nach Meinen Begriffen ist die Unendlichkeit nicht im mindesten mit dem Kreise ausgedrückt, und das einfach deswegen, weil in einem Kreise sowohl als in einem Ring oder in einer Kugel alle Teile der Außenseite von ihrem Mittelpunkt gleich weit abstehen, was in geistiger Hinsicht nicht der Fall ist (,nicht der Fall ist` ist eine Ergänzung), wo Ich der Mittelpunkt und die geistige und materielle Welt, die Mich umgibt, nicht überall gleich weit von Mir entfernt ist, sondern stufenweise je nach der Entwicklung der geistigen Elemente das eine mehr, das andere weniger in Meine Nähe zu stehen kommt, daher eine Ellipse oder ein Oval eher den geistigen Begriff einer Unendlichkeit und des ganzen Universums bezeichnet. 07] Die Oval-Linie hat auch kein Ende, nur ist der Unterschied, daß das Oval als Linie oder Körper zwei mathematische Kreis-Zentral-Punkte und einen Mittelpunkt hat, der aber nicht von allen Seiten gleich absteht, sondern von den längeren weniger und von den kürzeren mehr. 08] Nun, um euch diese Figur oder Form geistig zu erklären, will Ich euch sagen, daß in der ersten Schöpfungsperiode der Geister-und Materie-Welt die Geister weit von Mir in die Unendlichkeit hinausgestellt waren, um nicht durch Meinen Einfluß gezwungen so handeln zu müssen, wie Ich es wollte; sie mußten frei ohne die mindeste Abhängigkeit sein. 09] Sobald aber das Bewußtsein in ihnen aufzuwachen begann, sobald der Streit zwischen freiem Willen und Gehorsam sich zeigte, da formte sich sodann das nämliche, was bei einem materiellen Gegenstand geschieht, auf den zwei an Kraft verschiedene Faktoren zu gleicher Zeit einwirken, das heißt, die Stellung der Geister um ihr Zentrum, um Mich herum, richtete sich nach der Größe der Einwirkung dieser zwei Kräfte; wie bei einem Körper nach den Naturgesetzen, wo dieser von der einen Kraft angezogen und von der andern fortgerissen wird, weder der einen noch der andern ganz folgend, er den Mittelweg zwischen Fortbewegung und Kreisbewegung einschlägt, welcher Weg endlich nicht der Kreis, wohl aber der Ovalform oder der Ellipse ähnlich ist. 10] So war auch die Stellung der Geister zu Mir gemäß ihres mehr oder wenigeren Gehorsams und Freilebens in einer ellipsenartigen Form ausgedrückt, wo Ich nicht im Zentrum stand, sondern in einem der, wie ihr sagt, Brennpunkte, von wo Ich die Geisterwelten in die Unendlichkeit hinausgesetzt habe, welche dann nach und nach sich Mir nähernd zu Mir wieder zurückkehren, geistig beinahe der Form eines Eies entsprechen, wo der entfernte Kreis der größere und der Mir nähere der kleinere ist. 11] Eure Astronomen bezeichnen zwar die Planeten und teilweise auch die Kometenbahnen in der Form der Ellipse; allein diese Bahnen sind mehr der Form eines Eies ähnlich; wie auch die Planeten, je weiter von ihrem Zentrum entfernt, langsamer und in der Nähe der Sonne geschwinder ihre Bahn durchlaufen, schneller sich um ihre Beherrscherin und Mutter bewegen müssen. 12] Diese Form des Eies ist eine der Haupt und Primärformen Meiner Schöpfung; überall ist sie ausgedrückt, im Mineral, Pflanzen und Tier-Reich. 13] Überall ist der Grund des Anziehungsprinzips darin verborgen, welches die gröberen Teile mehr anzieht und die leichteren sich weiter von sich entfernen läßt. 14] Selbst die Formen der Welten, Sonnen und Planeten formten sich nach diesem Prinzip; eine Kugel im reinsten Sinne gibt es nirgends, nur Ovale in verschiedenen Gestalten; und wenn auch andere Formen in der materiellen Welt vorkommen, so sind ihre kleinsten Atome, aus denen sie zusammengesetzt sind, doch wieder nur Ovale oder Ellipsen, und warum? 15] Weil eben diese Form Meiner Schöpfungs-Idee entspricht und, geistig in Meinem Ich selbst begründet, als Typus von Mir allen Produkten und Wesen eingeprägt ist. 16] Als Typus von Mir ist die Ovalform, nämlich geistig, so verstanden, wie die Unendlichkeit als Mein zweites Ich es verkörpert oder plastisch ausdrückt in einem Zentrum, und wo das zweite Zentrum oder der zweite Brennpunkt des geistigen Ovals weiter entfernt von Mir zwar keine so große Anziehungskraft auszuüben imstande ist wie Mein geistiges Ich, jedoch noch immer Einfluß auf das Werden und Vergehen hat. 17] Dort in seiner Nähe (Satans) bewegt sich zwar alles wohl um ihn herum, aber statt die Kreisbewegung zu vollenden, entfernt es sich, und ein unwiderstehlicher Zug zieht es zu Mir, dem ersten Brennpunkt, um den sich alles scharen möchte. 18] Also in Ellipsen oder Ovalformen steht die geistig materielle Schöpfung um ihren Schöpfer herum; diese Form als Typus beibehaltend bildet sich in ihr alles wieder aus dieser (Ur)Form, die Pflanzen, ihre Blätter, die Tiere, ihre einzelnen Teile, Knochen enden und verbinden sich in Ovalen (auch der Querschnitt der Langknochen und der Zweige und Stengel sind Ovale, und diese Knochen sind somit nur sehr langgezogene Eiformen), selbst die ganzen Figuren der Tiere und Menschen könnt ihr geistig in Ellipsenformen einschließen, wo das Herz der eine und die Zeugungsteile der andere Brennpunkt, oder ersteres geistig, zweites materiell den Fortpflanzungspunkt bildet, der zum Bestehen des Ganzen notwendig ist. 19] Euer Kopf hat eine Ellipsen oder ovale Wölbung, im Innern desselben, wie im Angesicht des Menschen selbst, ist die schönste Form das Oval. Jede Form, die geistig erhaben oder schön genannt werden kann, besteht aus Teilen von Ovalen, aber nicht aus Teilen von Kreisen. 20] Überall leuchtet das Grundprinzip Meines eigenen Ichs durch, ein Herrscher, umgeben von Seiner Schöpfung ("von Seiner Schöpfung" ist eingefügt), je nach der moralischen Geistesschwere geordnet, inmitten seines Universums! Wie da alles sich Mir entgegendrängt, in Meine Nähe zu kommen strebt, weil dort nur Wonne, Liebe und Seligkeit ist, so ist auch, würdet ihr alle Ovalformen in der Schöpfung untersuchen können, dort ebenfalls wieder das nämliche im Größten wie im Kleinsten zu ersehen, nämlich, daß Ich als Gott und Schöpfer nicht viele Formen brauche, sondern nur eine genügt, aus der Ich dann Welten und geistige und materielle Weltenmenschen aufbaue, die eben deswegen, weil sie alle nach einem Prinzip gebaut, auch alle wieder zu dem Gründer und Erbauer zurückkehren müssen!

95 Fortsetzung 2 Schöpfungsgeheimnisse 21] Das Ei ist die Geburtsstätte von vielen körperlichen Wesen; alles was lebt, oder doch wenigstens der größte Teil davon, wird aus dem Ei geboren, welches in seinem Innern ebenfalls wieder so geformt, gebaut ist wie der große Geistes und der materielle Welten-Mensch. Denn von dem Ei eines kleinen Tierchens angefangen, bis zum großen Welten und Geistesmenschen besteht das nämliche Prinzip seines Baues, die nämlichen analogen Elemente und das nämliche Endresultat. 22] Im Ei ist vorerst die harte, kalkartige Schale, die überall, wo diese Form auftritt, die Außenseite ist, welche das Innere als getrennt von der ganzen übrigen Schöpfung als ein für sich Dastehendes bezeichnet und zusammenhält. Diese feste Schale ist die ätherische Außenseite, die auch den großen Welten und Geistesmenschen vom allgemeinen Äther trennt. Alsdann kommt eine feinere Haut, die das Flüssige des Eies vom Durchdringen und Zersetzen der äußeren Schale abhält. Diese feinere Haut ist auch im großen Geistes und Weltenmenschen der feinere Äther, der die Welten alle umgibt und sich, wie im Ei als Flüssigkeit, im Äther dann als Atmosphäre der einzelnen Sonnensysteme und der in ihnen kreisenden Sonnen und Planeten verdichtet. 23] Der Eidotter, wieder durch eine andere Haut von der übrigen Flüssigkeit getrennt, ist im großen Welten und Geistesmenschen die den Welten zu ihrem weiteren Bestehen nötige, nähere, dichtere Luftschicht, wo sich alles in aufgelöstem Zustand befindet, was dann durch andere Verbindungen als feste Materie der Erd und Sonnen-Körper deren Bestand selbst ausmacht. 24] Inmitten des Eies liegt dann der eigentliche geistige Feuerpunkt eines ewigen Lebens, der nur durch Wärme (der Liebe gleich) geweckt, die ihn umgebenden Substanzen zu seinem verkörperten, individuellen Ich dann aufbaut und so aus dem Ei und seiner flüssigen und festen Materie das Geschöpf formt, zu dessen Form die Elemente in ihm selbst lagen. 25] Im Welten und Geistesmenschen ist es ebenfalls wieder der innere, mehr dem Herzen gleichkommende geistige Teil, wo der Trieb zum Aufbau, zur Erhaltung des Bestehenden durch das Vorhandene, aufsaugend den Äther und Lichtstoff und ihn verarbeitend, die Sonnen und Weltensysteme aufbaut, sie erhält und so sie weiter befördert zur geistigen Entwicklung, wie im Geistes-Weltenmenschen die entsprechenden Himmel, wo auch Ich endlich im Zentrum gelagert, um Mich herum die geistigsten, großartigsten Schöpfungen, Geister und Wesen vereint habe, die alles von außen Kommende zur Weiterbeförderung reifen, es immer mehr vergeistigend Mir näher bringen, wo es dann - wie im Weltenmenschen Licht und Äther, hier Geist im intensivsten Licht, dort durch die Wärme, hier durch die nie versiegende Liebe - zu neuen, höheren Schöpfungen verbraucht und so Mein höchstes Ideal des Guten und Schönen entwickelt wird. 26] So sehet ihr im Ei, für euch ein unansehnlich Ding, die höchste Potenz, Mein Ich, Meine Schöpfung, das stufenweise Fortschreiten des Geschaffenen, Mein ewiges Neubauen, alles, was ihr euch nur denken könnt, geistig vertreten. 27] Das Ei drückt euch im Dotter Meine Liebe, im Eiweiß Mein Geisterreich und in der harten Schale die materielle Welt aus. Im Zentrum stehe Ich, als Lebens, Feuer und Liebe-Kern alles bewegend, alles der großen Lösung entgegentreibend. 28] Die Mich umgebenden Geister schließen Meine Himmel von der materiellen Welt ab. Aber auch diese Wand, wie beim Ei die Kalkschale, wird zerbrochen; das Innere des Eies wird aufgesaugt, zu einer höheren Geburt verwendet, und aus all den Konglomeraten von Schöpfungselementen wird, wie ein Phönix unversehrt aus der Flamme, einst Meine geistige, innerste, aber erhabenste Welt treten, wo alles Geist, Licht und Wärme oder Weisheit und Liebe ist und ewig so fortbestehen wird. 29] Dorthin drängt sich alles, Ich bin der Brennpunkt, das Zentrum, der Lebensfunken, der alles belebt, alles erhält, und wenn er auch Formen ändert, sie doch wieder neu schafft! 30] So sehet ihr im Ei eine ganze Schöpfung, eine ganze Unendlichkeit und ein geistiges Bild eures Ichs und Meiner Person Selbst. 31] Auch ihr seid wie das Ei, von außen mit einer Schale, die einst der Erde angehören wird, von dem übrigen geistigen Leben getrennt, auch in euch bewegen sich ätherische Flüssigkeiten, geistig eure guten und schlechten Eigenschaften, und im Zentrum, als geistiges Triebrad, das pulsierende Herz mit dem ewig nie vergehenden Geistesfunken aus Mir! 32] Auch dieser Funke wird die andern geistigen Elemente nach und nach aufsaugen, das Gute behalten und das Schlechte ausscheiden, wird dann bei Vollreife die Erdschale zersprengen und als eine geistige Welt im Kleinen, getrennt von der großen, seinen Himmel und seine Wonne bei Mir, seinem Gründer suchen - 33] Trachtet also ihr alle, die ihr so viel Geistiges von Mir erhalten habt, es zu eurem Besten zu verarbeiten; trachtet diesen inneren Brennpunkt, den Liebefunken aus Mir, Mir einst wiederzugeben wie Ich ihn euch überlieferte, und ihr werdet im großen Schöpfungs-Ei auch nicht im weitern Kreise desselben, weit weg von Mir, sondern in den nächsten an Meinem Herzen den Wohnsitz haben, von wo ihr das ganze Universum übersehen, begreifen und beurteilen könnt, soweit es einem Geiste möglich ist - und dann werdet ihr in der Oval oder Ellipsenform das Urbild der ersten göttlichen Idee im Großen und an euch selbst, an der Schönheit und Erhabenheit der Geister und der Geisterwelt ganz verstehen, und es wird euch erst dann einleuchtend sein, daß nur ein Gott aus so kleinen nichtigen Formen und den Eigenschaften derselben so Großes schaffen kann, welches am Ende doch nur den Zweck hat, Seinen Kindern einen Begriff Seiner Größe, Seiner Liebe, Seiner Sanftmut zu geben, und ihnen zu zeigen, daß Er nicht im Großen allein groß, sondern gerade im Kleinsten am größten ist! Amen. ***

96 Aufgrund des Urknalls,- alle Materie ist verdichteter Geist – ist von unserem Ebenbild nicht mehr viel übriggeblieben! Betrachten wir noch einmal unser Herz:

97 Wie im Ei gibt es in unserem Herzen zwei Zentren! Im Sinusknoten befindet sich auf geistiger Ebene Jesus als Lebensgeber und im AV-Knoten unser Geburtsgeist als Aufnehmer und Verteiler – Gestalter -Seines Lebens. -Dieser kann auch falsch gestalten, wenn die Liebeweisheit - Seine Ordnung – Seine übrigen göttlichen Eigenschaften zu kurz kommen! -

98 Hierzu weitere Gedanken: Karl Dvorak Das Wunder der Eingeburt "Unter dem Wunder der Eingeburt verstehen wir die Taufe mit dem Heiligen Geist. Diese Taufe erhält jeder von uns direkt vom Vater in Jesus. Ein echter Christ geht nicht ohne diese Taufe durch sein irdisches Leben. Der Tag der Eingeburt ist für uns ein besonderer Tag, er verändert unser Leben. Wir sind dann nicht mehr allein, sondern immer in Begleitung mit dem Vater, wohin wir auch gehen oder gerade weilen. Was immer wir denken, wollen und entscheiden, immer ist der Vater gegenwärtig. Diesen Segen erhalten wir über das Gottwort. Wie läuft diese Eingeburt ab? Diesen Tag konnten die Menschen bis zur Menschwerdung Jesu Christi nicht erleben. In der Offenbarung Johannes steht, dass die Gerechten unter dem Altare Gottes aufbewahrt wurden. Diese Seelen konnten die irdischen Luftringe nicht verlassen. Die Erde hat drei Luftringe. Die damaligen Seelen blieben in diesen Bereichen verankert, weil ihnen die Eingeburt noch fehlte. Nach Seinem Kreuzestod stieg Jesus in die Unterwelt und brachte auch diesen Seelen die Erlösung. Hierbei ist unter Unterwelt der unerlöste Bereich zu verstehen, der auch die Luftringe beinhaltet. Diese Schattenbereiche wurden also erst durch Jesus erlöst. Seitdem haben wir die große Chance, dass wir nicht nur im Geiste wiedergeboren werden, sondern in göttlicher Reinart, durch die wir eine Himmelfahrt erleben können. Die Himmelfahrt von Jesus war eine einmalige Ausnahme. Für uns bedeutet dies die Vergottung unseres irdischen Körpers. Dies ist unser höchstes Ziel, das wir mit Hilfe des Geistes erreichen können, der uns am Tage der Eingeburt geschenkt wird. Ausgangspunkt ist die Gottessonne und ein Gottwort, z.B. aus der Bibel. Hierbei betrachten wir den Menschen auf drei verschiedenen Ebenen, der Körper-, der Seelen- und der göttlichen Geistebene. Im 6 GEJ 13,7 spricht der Herr als Menschensohn: Dieses verstehet ihr jetzt zwar noch nicht und könnet es auch nicht verstehen; aber so ihr bleibet im Glauben an Mich und tut nach dieser Meiner Lehre, so werdet ihr in eurer Glaubens- und Liebereife getauft werden vom Heiligen Geiste, den Ich allen senden werde, die lebendig an Mich glauben und an Den, der Mich aus Sich im Fleische als einen Menschensohn in diese Welt gesandt hat; denn das ist das eigentliche wahre, ewige Leben, daß ihr an Mich als an den wahrhaftigen Sohn des Vaters im Himmel glaubet und lebet nach Seiner Lehre. Der Herr gibt uns einen neuen Geist, den Er auch den Heiligen Geist nennt. Der Heilige Geist ist die Göttlichkeit in ungetrennter göttlicher Liebe und göttlicher Weisheit. Diese Göttlichkeit kann nur aus der göttlichen Sonne kommen. Der Herr sagt uns, dass Er uns diesen Geist nicht direkt geben kann, Er kann es vielmehr nur über ein Gottwort geben. Dieses Gottwort ist ein christliches Neuwort, das im Buchstaben bezeugt, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist. Nehmen wir dies noch tiefer. Wir erfahren dies durch Jakob Lorber, Emanuel Swedenborg oder Jakob Böhme: In Jesus war Jehova Selbst! In Jesus geschah die Menschwerdung Gottes! Wenn nun ein Mensch bereit ist, dieses göttliche Wort mit seinem Wachbewusstsein im äußeren Menschen anzunehmen, indem er es mit seinem Verstand bejaht und es als göttliches Wort anerkennt, dann bildet sich in seinem Kopf ein neues Glaubenswissen, das sich in seinen Gehirnzellen einlagert. Hier bleibt dieses Wissen und viele Lorberfreunde bewahren dieses Wissen nur in ihrem Gehirn. Die Gehirntäfelchen in den Pyramidalzellen nehmen die Bilder aus dem Gottwort auf und bewahren sie. Entscheidend ist nun, das Gottwort nicht nur als eine Wissenschaft aufzunehmen, sondern es mit unserer Liebe, mit unserem Wollen, Denken und unserer Tätigkeit im Alltag zu verbinden. Werden wir also mit diesem Wissen nach außen liebtätig, lieben hieraus den Nächsten oder verrichten gute Werke, dann gestaltet sich die gute Tat zu einem Aufnahmegefäß. Dann wandert das Bewusstsein vom Kopfverstand in unsere Seelenbereiche. Unsere Seelenbereiche gehören bereits zu der Schicht unseres Unterbewußtseins, hier sind wir nicht mehr alleiniger Herr unseres Selbst. Eigentlich könnte unser Geburtsgeist vom Göttlichen her aus dem neuen Geist direkt angesprochen werden. Dies geschieht aber nur dann, wenn der Mensch die Wahrheit aus dem Gottwort annimmt.

99 Fortsetzung 1 Zwischen der Gottessonne und unserem Geburtsgeist gibt es Hindernisse. In unseren Körperzellen und in unserer Seele befinden sich sogenannte Nachwesen. Es sind viele Wesenheiten, die einen Führer haben, ein Oberhaupt oder einen Regenten. Der Regent ist immer das stärkste Naturspezifikat unseres Körperlichen. ( weitere Vertiefungen in Dateien der Lebensstufen, Freundeskreis, unter 40.3) Dieser Führer ist im äußeren Leibe Regent und dieser Regent ist unser Ichgefühl! (Alois und Wolfgang glauben wohl, von ihrem Geburtsgeist oder gar von Jesus geleitet zu sein!) Unser Ichgefühl ist eigentlich eine Scheinbarkeit, es ist ein Kumululations- oder Verdichtungspunkt der ganzen Hierarchie von Wesenheiten oder Kleinwesen, die in unserem Leibe herrschen. Der Herr spricht gleichnishaft von den Sonnen, die wir sehen, wenn wir mit geistige Augen in unseren Leib hineinschauen. Dieser Mikrokomos hat Zentralsonnnen und Untersonnen. Es ist eine richtige Hierarchie, sagt der Vater durch Jakob Lorber. Für Hierarchie können wir auch Herrschaft sagen. Hier gibt es immer einen Regenten, einen Zentralherrscher wie in unserer Hülsenglobe. In unserem Leibe sind die stärksten Geister die Herrscher. Diese Herrschaft kann wechseln! Bleibt unser Ichbewusstsein nicht dasselbe, fragen wir uns? Wir sind folgendem Gesetz unterworfen: Wenn aus dem Weltraum Geister zu uns kommen, weil sie von unserer Seele angezogen werden – dies geschieht, wenn Geister in uns eine Gleichheit finden, Gleiches gesellt sich zu Gleichem! –,dann weiß er sofort, was ich seit meiner Kindheit getan habe. Diese Geister nennt man auch Trägergeister von einer anderen Sphäre, sie haben mit uns eine Ähnlichkeit. Tritt dieser Trägergeist in unser Bewusstsein, so kennt er alle meine Sünden viel besser und genauer als ich es mit meinem Kopfbewusstsein registriert und noch in Erinnerung habe. Ist dieser Trägergeist sehr kräftig, so kann er mein Ichbewußtsein von morgen sein. In diesem Fall muß der neuer Trägergeist aber von meiner Hierarchie als Regent erwählt worden sein. Die ganze Masse unserer Seelenspezifikate bestimmt, wer in uns Herrscher ist. Hierzu sagt der Herr: Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht! D.h. unser Ichgefühl ist Knecht dieser ganzen Masse aller Individualitäten, die sich in unserem Körper befinden. Unter unserem Körper oder Leib ist die tierische Seele zu verstehen, die das Stoffliche ausmacht. Ein Drittel dieser Materie ist der göttliche Wille, 2/3 die Seelensubstanz, aber die gröbste Art. (Woher Karl Dvorak diese Angaben hat, ergibt sich nicht aus seinem Vortrag) Die Teile, der den göttlichen Willen ausmachen, sind göttliche Stützgeister, die nicht in unser Bewusstsein übergehen. Nach Lorber bleiben sie Sondergeister, die beim Aufbau des Körpers, beim Zellaufbau, beim Knochenaufbau oder beim Stoffwechsel etc. helfen. Sind wir froh darüber, dass schon 1/3 unseres Körpers der Herr ist, der ihn in der Ordnung erhält. Revolutionen finden in unserem Körper nur mit Seiner Zulassung statt. Bilden sich Krebs oder Tumore, so haben Gruppen einen Inselstaat im Körper gebildet und verursachen einen Ausbruch. Der Herr lässt dies zu, damit diese Geister im Körper isoliert werden. Die dabei auftretenden Schmerzen sollen dazu beitragen, daß sich der Mensch besinnt und zur göttlichen Ordnung wieder zurückkehrt. Der Mensch bleibt gesund, wenn er in der Liebe und Ordnung Gottes lebt. Zu bedenken ist hierbei, das die Ursachen für eine Krankheit auch in Vorstadien unseres irdischen Seins gesucht werden können. Unserem Leib ist die Seele übergeordnet. In der Seele haben wir wieder ein eigenes Ichbewusstsein, das von der stärksten Seelengruppe gebildet wird. Erst über dem Seelenbewusstsein steht der Geburtsgeist. Unser Geburtsgeist steht im permanenten Kontakt mit unserem Seelenbewusstsein. Mit unserem Körper kann unser Geburtsgeist nicht im direktem Kontakt sein. Unser Wachbewusstsein kann also den Geburtsgeist nicht direkt ansprechen, weil unsere Seele dazwischen steht. Aus diesen Gründen müssen wir es lernen, uns langsam hineinzupirschen, damit wir nach und nach über unsere Seele unseren Geist ansprechen können. Wann bitten und beten wir in Seinem Namen? Hierzu sagt uns der Herr, dass dies geschieht, wenn unser Wachbewusstsein Seinen Geist direkt anspricht, vorher nicht. Diesen direkten Kontakt können wir erlernen, wie uns dies der Herr durch Jakob Lorber sagt. Erforderlich ist es, uns in der Liebe zu üben und immer wieder die Liebe neu zu erwecken. Die Erweckung erfolgt immer über ein göttliches Wort. Das göttliche Wort nehmen wir mit unserem Gehirnverstand auf. In dem Augenblick, in dem ich es in Liebe erfasse, wird meine Seele angesprochen. Je größer und heftiger meine Liebe wird, je eher dringen wir zu unserem Geist vor.

100 Fortsetzung 2 In der Psychologie wird dieser Geist unser Unterbewusstsein genannt, das wie ein störrischer Esel ist. Erinnern wir uns an das Gleichnis mit Biliam. Im Namen Jehovas war Biliam auf dem Weg in ein anderes Land, um dort eine Prophezeiung vorzutragen. Sein Esel blieb unterwegs stehen. Vor dem Esel hatte sich ein Engel gestellt, der dem Biliam sichtbar wurde. In diesem Gleichnis ist der Esel der Geist des Menschen. Biliam ist der äußere Mensch, der einen Gottauftrag hatte. Er sollte auf seinen Geist einwirken. Der Geist gehorchte aber nicht, weil er es besser weiß. So ist es auch mit unserem Geist, er horcht nicht auf unsere Eingebungen. Erst wenn wir in Liebe und Glauben arbeiten und in uns mit echter Objektivität hineindenken, dann verwirklichen sich unsere Gedanken. Alles, was wir dann aus purer Liebe glauben, muß sich verwirklichen. Erst diesen Liebeglaube nimmt unser Geist an und gestaltet daraus eine Realität. Eine solche Realität gestaltet unser Liebeglaube über das Gottwort auch als Bläschen. Es wächst, wenn wir es immer wieder mit unserer Liebe und durch neue Gottworte nähren. Durch unser Wortwissen, Wortwollen, Worthandeln im Liebeglauben imaginieren wir etwas in uns hinein, wie der Herr durch Jakob Böhme sagt. Die Imagination ist eine Verwirklichung, durch die unser Geist strahlend wird, strahlend durch den Urgeist Gottes. Dieser Urgeist heißt dann in uns Urichgeist. Wenn er aktiv ist, erleben wir den Tag der Eingeburt. So spricht der Herr: jl.ev Kapitel (9)Sagte Ich: »Ihr verlanget wahrlich Dinge, die der menschliche Verstand niemals völlig begreifen kann; und begriffe er auch ein Näheres in des Reiches Gottes tiefsten Geheimnissen, so würde ihn das der Liebe Gottes nicht näher bringen! Denn niemand kann wissen, was in Gott ist, denn allein nur der Geist Gottes; wer aber Gottes Gebote hält und Ihn liebt über alles, der bekommt dann auch den Geist Gottes in sein Herz, und dieser sieht dann auch in die Tiefen Gottes. Nur unser Geist aus Gott kann wissen, wie es in Seinem Reich aussieht. Die äußeren Gottworte, die wir mit unserem Verstand lesen und mit unserem Kopfverstand aufnehmen, lassen uns nicht in Sein Reich blicken. Sein Geist kann nur vom Geist in uns begriffen werden. Dieser Geist ist Ihm ähnlich, er ist ein Abbild Gottes. Dieser Geist ist der lebende Odem, der dem Adam und uns allen eingeblasen worden ist. Wer Seine Gebote hält und Ihn über alles liebt, der bekommt den Liebegeist Gottes in sein Herz. Dies ist ein Entwicklungsweg, der sich in uns aufzeichnet. Dann beginnen wir, mit Hilfe dieses Geistes in die Tiefen Gottes zu sehen. Dies vermögen wir nur aus diesem Geiste und nicht aus unserem Verstandes- oder aus unserem Seelenwissen. Durch Eckehart von Hochheim sagt uns der Herr in der Büttnerausgabe (91): Gott wird durch die Gnade in die Seele getragen und eingepflanzt. Daraus entspringt in ihr ein göttlicher Liebesquell, der die Seele wieder in Gott zurückträgt. Eckehart nennt dies das Einpflanzen des Geistes Gottes. Dieser Quell trägt den ganzen Menschen in Gott hinein. Dies ist die Wolke, die uns einmal aufnimmt und uns in das Innergöttliche führt. Wie und wann geschieht diese Eingeburt? Der Herr sagt dies in folgender Stelle: jl.ev Kapitel 10] Dieser Funke Meiner Liebe aber wird in das Herz einer Menschenseele erst dann gelegt in der Fülle, wenn ein Mensch Mein Wort vernommen und es in seinem Gemüte gläubig und mit aller Liebe zur Wahrheit angenommen hat; solange dies nicht der Fall ist, kann kein noch so seelenvollkommener Mensch zur Wiedergeburt des Geistes gelangen. Denn ohne Mein Wort, das Ich nun zu euch rede, kommt der Funke Meiner Liebe nicht in das Herz eurer Seele, und wo er nicht ist, kann er auch nicht wachsen und gedeihen in einer Seele und somit in derselben auch nicht wiedergeboren werden. Wir nehmen Sein Wort mit dem Kopfverstand auf und leiten es in unser Gemüt (Unterbewusstsein). Wenn wir es lieben, macht es uns lebendig. Ohne Einlegung dieses Bläschens gibt es keine Wiedergeburt des Geistes. Es gibt eine Wiedergeburt der Seele, die wir ohne diese Einlegung erreichen können. Dies ist der Weg, die Seele immer mehr zu perfektionieren. Aber hierzu genügt ein Erdenleben nicht. Der Eingeburtsgeist ist Jesus Christus, der Herr in uns. Wenn wir Ihn über das Wort annehmen, dann wird Jesus in uns geboren. Erst dann genügt ein Erdenleben, um in das Göttliche zurückzukehren.

101 Fortsetzung 3 Dies unterscheidet wahre Christen, die Jesus als Gott annehmen, von Andersgläubigen, die dies nicht tun. Ohne Mein Wort kommt dieser Funke nicht in euer Herz, spricht Jesus. Ohne diesen Funken ist eine Wiedergeburt im Geiste nicht möglich. Nach Eckehart ist dies eine Gnade. In uns wird eine Sonne hineingetragen, die dann in unserer Seele und unseren Körper mächtig ausstrahlt. Diese Sonne wird einmal unseren Leib vergotten und zur Auferstehung bringen. Wenn wir Sein Gottwort theoretisch aufnehmen, können wir es mit unserem Liebeglauben bestätigen und bejahen. Dann verdichtet sich mein Glaube im Gehirn, sodaß mein Herz angesprochen wird. Stimmt mein Herz nun zu, dann wird daraus eine Imagination, eine Verwirklichung. Was ich zuerst im Gehirn geglaubt habe, wird im Herzen real gebildet, wohlgemerkt, nur in der geistigen Welt. Im Irdischen dauert diese Verwirklichung länger. Wo dieser Geist nicht ist, kann er auch nicht wachsen. Jakob Böhme hat dies nicht in dieser Tiefe ausgedrückt. Er war nur ein Vorreiter. Damals konnte das Gottwort nur sehr verschlüsselt gegeben werden. Wenn der Mensch im Ernste Buße tut und einen ernsten Willen in der Barmherzigkeit Gottes fasst, in Ihme selbst einzugehen und wirft von sich allen falschen Willen, so wird das Korn Christi gesäet. Das Korn Christi wird über das Gottwort am Tage der Eingeburt eingesät. Daraus erwächst die edle Blume in der Dreifaltigkeit. Dann blüht die Blume als Sonne auf. In vielen Klöstern hat man dies mit einer Rose symbolisiert. Es ist die mystische Rose. Im Erblühen dieser Rose erstrahlt in uns Seine Sonne. Wann geschieht diese Eingeburt zeitmäßig? Wenn wir seelisch wiedergeboren sind, dann befinden wir uns im Zustand des Paradieses. Zum Schächer am Kreuz sprach der Herr: Heute noch wirst du mit Mir im Paradiese sein! Der Schächer konnte Jesus in seiner Liebe zu Ihm erfassen, obwohl er ein Bösewicht war. Diese Liebe hatte bewirkt, dass er sofort in das Paradies kam. Wer im Paradies noch nicht seinen Eingeburtsgeist hat, der kommt nicht weiter. Er bleibt dort. Wenn wir ¾ seelisch wiedergeboren sind, dann pflanzt der Vater den Urichgeist Seiner Liebe in der Regel in die Seele. Die Seele hat einen Geist aus der Hierarchie Satanas. Unser Geist ist zweifach. Wir haben den Geburtsgeist und den Urichgeist. Wenn die Eingeburt erfolgt, dann blüht der Urichgeist auf und es gibt dann zwei Regenten im Geiste. Sie verschmelzen im wahren Himmel zu einem Geist und zu einem Bewusstsein. Der Geburtsgeist stammt aus der Hierarchie Satanas, wie gesagt. Als Jesus Christus Mensch wurde, reinigte Er diesen Geist. Seitdem haben alle Menschen einen gereinigten Geist in sich. Wie vereinen sich der Geburtsgeist und der Urichgeist im Himmel bei der Zusammenführung der Duale? Im Himmel müssen wir wieder Vollmenschen werden. Wenn wir Vollmenschen werden, dann verbinden sich Urich- und Geburtsgeist zu einem Geist. Deswegen erwähnt der Herr im Lorberwerk nur einen Geist. Dieser eine Geist ist Jesus Christus in uns. Dieser eine Geist tritt aber auch außerhalb von uns auf, als Jesus Christus, der unser Herr und Vater ist. Von außen kommt Er uns entgegen. Trotzdem tragen wir Ihn in uns. Mit unseren äußeren Augen sehen wir eigentlich das, was in uns ist, in unsere Seele liegt. So spricht der Herr: 1. Himmelsgaben ] Solange noch zum geziemenden Empfange der weltlichen Gratulanten eher alle Fußböden im Hause der Welt gereinigt werden, als der einfache Boden des Herzens zu Meinem Empfange, kann Ich nicht erscheinen vor jenen, für die der Boden zuerst gereinigt worden ist. Denn Ich bin immer von ganzem Herzen demütig und sanfter denn eine Taube und harre oft ängstlich genug, als wie ein schwaches Kind, vor der Türe, sehe da die stolze Welt aus- und eingeben und getraue Mich nicht ins Zimmer zu treten in Meiner Ärmlichkeit vor solchen oft gar so prachtliebenden und weltlich majestätisch aussehenden Menschen. Solange die Welt in uns noch ihre Feste hält, kann der Herr nicht erscheinen! Weiter heißt es:

102 Fortssetzung 4 02] Da warte Ich dann geduldig trauernd so lange, bis ein solcher Rummel vorüber ist und auch die weltlichen Fußböden ein wenig abgeschmiert worden sind, wonach Ich Mich dann erst ängstlich getrauen kann, schüchtern einzutreten, um Meinen gnadenvollsten Wunsch am Tage der Eingeburt einer Mich im stillen ein wenig liebenden Seele darzubringen. Diese Worte sind erschütternd! Welch eine Demut und Liebe, der Herr wartet geduldig. Auch Eckehart von Hochheim spricht von der Eingeburt (Quintübersetzung S. 315): Ich habe zuweilen von einem Licht gesprochen. Dieses Licht ist unerschaffen. Dieses Licht pflege ich immer zu meinen Unterweisungen zu berühren. Dieses Licht nimmt die Göttlichkeit unmittelbar, unbefleckt, völlig entblößt auf, so wie Er in Sich Selbst ist, und zwar ist dies ein Aufnehmen im Zuge der Eingebärung. Vom göttlichen Urlichte geht dieses Licht in uns hinein. Dies ist ein Wunder, das sich in uns vollzieht. So spricht der Herr (Wer kann zitieren? Ich habe den genauen Wortlaut nicht gefunden): Sehet, dieses Wunder der Eingeburt bekommen Seelen von unten direkt von Mir, mit Ausnahme der Seelen von oben. Seelen von oben bekommen diesen Geist schon über jemandem eingepflanzt, der die Eingeburt schon erlebt hat. Wie ist dies zu erklären? Die Seelen von unten müssen sich mehr anstrengen, um die Verbindung vom Wachbewusstsein zum Geburtsgeist und zum Liebegeist zu schaffen. Hier hilft der Herr Selbst. Er gibt diesen Seelen mehr Kraft, damit sie es schaffen, zu Ihm zu gelangen. Den Seelen von oben genügt der Kontakt mit einer Person, die die Eingeburt bereits erlebt hat. Weiter lesen wir im Weg zur Wiedergeburt im Abschnitt Die Erlösung: 11] Seht, alles Weltliche ist schlecht, weil es den Geist wieder zur Welt wendet, aus deren Todeskerkernacht Ich ihn der Materie entriß und gelegt habe in das Herz der Seele, damit er da wieder lebend und geläutert werde von allem sinnlich naturmäßig materiell Weltlichen, und damit er da endlich fähig würde zur Aufnahme des Lebens aus Mir. So nun ihm aber gereicht wird schlechte Kost, so wird er wieder weltlich, sinnlich und endlich materiell und dadurch tot wie vor der Geburt, - so auch die Seele mit dem Leibe, da sie dadurch selbst ganz leiblich geworden ist. 12] Wird nun aber gegeben dem Geiste eine gute Kost, welche ist Mein geoffenbarter Wille und die Vermittlung durch die Werke der Erlösung - oder Meine Liebe im Vollbestande durch den lebendigen Glauben, so wird in dem Herzen des Geistes ein neues geistiges Bläschen gestaltet, in welchem ein reiner Funke Meiner Liebe eingeschlossen wird. Und wie es früher ging bei der Zeugung der Seele und aus derselben der des Geistes, ebenso geht es auch mit dieser neuen Zeugung des Heiligtums. Wird es nun vollends reif, dann zerreißt diese heilige Liebe die lockeren Bande des Gefäßes und strömt dann wie das Blut des Leibes oder wie die feinsten Substanzen der Seele oder wie die Liebe des Geistes in alle Organe des Geistes über, welcher Zustand dann die Neugeburt genannt wird, so wie der der Einlegung dieses Lebensbläschens genannt wird die Eingeburt. Am Tage der Eingeburt breitet sich dieser Geist aus, dann fühlen wir uns in den Himmel erhoben, wir haben herrliche Träume, wir fühlen die Liebe des Vaters und wundern uns, wenn dies alles wieder vergeht. Weshalb bleibt der Herr nicht? Es sind unsere fremden Gäste, die das Bleiben verhindern. Wenn Er bleiben würde, müssten unsere Gäste gewaltsam verwandelt werden. Das will der Herr nicht. Kennen wir Eingeburtsszenen in der NO? Ja, hier kann auf folgende Stelle hingewiesen werden: jl.ev Kapitel 08] Sage Ich: »Sei deshalb ganz ruhig! Denn Ich werde bei dir, solange Ich auf dieser Erde zu tun habe, für Mich und alle, die mit Mir sind, Wohnung nehmen; dein Haus soll Mir eine Ruhestätte sein. Aber Ich werde es oft zu verlassen haben um Meiner Arbeiten willen; aber geistig werde Ich es nimmer verlassen!« (Meine Hand dabei auf Kisjonahs Herz legend.) Kisjonah erhielt den Eingeburtsgeist noch vor den Jüngern. Das Haus Gottes sind unser Körper, unsere Seele und unser Geist. Der göttliche Geist muß sich wieder zurückziehen, wenn sich unsere fremden Gäste bei uns melden, weil es da noch Merkmale gibt, die unerlöst, noch nicht umgewandelt worden sind. Es ist eine harte Arbeit, die der Vater hier leistet, um unsere Nachwesen, die Seelenspezifikate zu unterrichten, weiterzuentwickeln und zu verklären. Die stofflichen Bereiche muß Er zu Seelenbereichen umgestalten. Aber wenn wir die Eingeburt erlebt haben, dann wird Jesus nie mehr fern sein und uns verlassen.

103 Fortsetzung 5 Die Eingeburt hat auch Bischof Martin erlebt, als der Herr in sein Haus trat. Ebenso auch Robert Blum. Zu Karl Gottfried von Leitner sprach der Herr: Jakob Lorber: 'Himmelsgaben' (Div. Offenbarungen) Bd. 01, S Originaltext 03] Und das sage Ich ihm auch noch dazu, daß Ich jedem, der beitragen wird zur Ausbreitung des Lichtes aus Mir, zur Erkenntnis des Guten aus Meiner Liebe und des Wahren aus Meiner Weisheit für die bald folgende große Verherrlichung Meines Namens, die Neugeburt und in derselben auch die baldige volle Wiedergeburt mit einem neuen Namen schenken werde; und Ich will ihn machen zum Zärtling Meiner Liebe, gleich Meinem holden, lieben Johannes, dem Geheimschreiber Meines Wortes. 04] Das sei ihm (A.H.) ein guter Gruß, das erste Mal wörtlich von Mir, zum Tage seiner Eingeburt! - Das sage Ich, der ewige, gute liebe und heilige Vater! - Amen. Am Tage der Eingeburt bekommen wir alle einen neue Namen, der im Buche des Lebens eingetragen wird. Vom Tage der Eingeburt an sind wir Bewohner des Neuen Himmels, des höchsten Liebehimmels. Zu Anselm Hüttenbrenner sprach der Herr: 1. HG 11,3 03] Und das sage Ich ihm auch noch dazu, daß Ich jedem, der beitragen wird zur Ausbreitung des Lichtes aus Mir, zur Erkenntnis des Guten aus Meiner Liebe und des Wahren aus Meiner Weisheit für die bald folgende große Verherrlichung Meines Namens, die Neugeburt und in derselben auch die baldige volle Wiedergeburt mit einem neuen Namen schenken werde; und Ich will ihn machen zum Zärtling Meiner Liebe, gleich Meinem holden, lieben Johannes, dem Geheimschreiber Meines Wortes. 04] Das sei ihm (A.H.) ein guter Gruß, das erste Mal wörtlich von Mir, zum Tage seiner Eingeburt! - Das sage Ich, der ewige, gute liebe und heilige Vater! - Amen. Andreas Hüttenbrenner war Bürgermeister von Gratz. Zu Ihm sprach der Herr: J. Lorber: 'Himmelsgaben' (Div. Offenbarungen) Bd. 01, S ] Siehe, du hast schon so manches getan, was Mir wohlgefiel, und daher habe Ich dir auch schon einen neuen Namen gegeben, der da aufgezeichnt ist im großen Buche des Lebens. Und dieser Name sei dir am (heutigen) Tage deiner Eingeburt (in das irdische Fleisch) ein Geschenk als Name deiner Neugeburt (im Geiste)! - Aber tue das Gesagte alles, so wirst du bald die große Freude der Wiedergeburt erleben! 11] Siehe, so ist Meine Gratulation geartet! - Ich »wünsche« nichts, sondern was Ich will oder liebe, das gebe Ich oder lasse es zu, daß es geschieht. - Was würde wohl daraus werden, so Ich euch das Leben wünschen möchte und ließe es beim Wunsche!? - Allein Ich wünsche nicht (bloß),sondern Ich will-und so lebet ihr! Die Eingeburt ist mit natürlichen Maßstäben nicht zu erklären. Die 11 Apostel erleben die Eingeburt erst mit der Ausschüttung des Heiligen Geistes. Für die Jünger gab es eine Besonderheit. Sie erlebten die Eingeburt im Kopfbewusstsein. Sie mussten alles sofort im Kopf haben, damit sie ihre Lehrtätigkeit aus dem Liebegeist von Jesus antreten konnten. Diese Aufgabe haben wir nicht. Der Herr öffnet uns nur dann den Mund, wenn es an der Zeit ist. Dann sollen wir nicht nachdenken, was wir reden. Jesus hat gesagt: Ich werde es euch ins Herz legen, was ihr reden sollt. Wenn wir dann mit Freunden zusammen kommen und wir in uns fühlen, dass der Herr etwas sagen will, dann sprudeln aus uns Worte, die wir zuvor selbst nicht wissen. Wir werden dann über den göttlichen Geist aufgeladen und der Freund, die Freundin fühlen dann die Liebesschwingung unseres Vaters. In diesen Momenten dürfen wir ein Weilchen den Frieden und die Liebe fühlen sowie die Harmonie und die Schönheit Seines Reiches. Diese Augenblicke sind Sein Geschenk, Seine Gnade. Hier erleben wir einmal die Wonnen Seiner Liebe und den Kuß Seines göttlichen Mundes. Dieses Gefühl begleitet unseren Alltag nicht. Er muß Sich noch zurückziehen, damit unsere Seele weiter reifen kann. Wir müssen offen bleiben, auch wenn wir die Eingeburt bereits haben. Gott wird immer wieder neu eingeboren, mit jeden neuen Gedanken aus dem göttlichen Wort, mit jeder neuen Liebesregung zum Vater oder zum Nächsten. Mit jedem neuen Willens- oder Tatimpuls wird eine neue Eingeburt vollzogen, die aus dem pur göttlich reinen Sein fließt. Bei jedem Atemzug, den wir bewusst machen, strömt der Odem Gottes in uns ein. Diesen Gottesodem, diesen Heiligen Geist dürfen wir nicht für uns behalten. Wir müssen sofort bereit sein, ihn wie ein Quell an die gesamte Menschheit und Schöpfung abzugeben. Erst dann wird unser Flussbett vom Schmutz der irdischen Gedanken, der Massenmeinung und der falschen Willensregungen gesäubert. Je fleißiger ich den Gottesstrom durch mich fließen lasse, desto klarer und stärker wird mein Quell. Von diesem Gottesquell sprach Jesus z.B. am Jakobsbrunnen als Er zu Irhael sagte: Dies ist das lebendige Wasser, wer dieses nimmt, dem wird nimmer dürsten. Aus seinen Lenden wird ein Strom lebendigen Wassers fließen, der für die gesamte Menschheit dauernd überfließt. Dieser Urquell wird alle erquicken, die danach dürsten und hungern. Aus diesem Quell werden wir zu einer Segnung des Vaters. Daß wir diese Segnung erleben, ist unseres Vaters innigster Wunsch.

104 So verschmelzen einst auch wieder Urich- und Geburtsgeist, wenn wir unsere geistige Wiedergeburt erleben!

105 Weitere Gedanken: J.L.: Drei Tage im Tempel [DTT.01_009,07] So du aber sagst und fragst in deinem großen Tempelhochmute, ob jener Knabe ein Gott sei, was kannst du Mir sagen, so Ich dir sage: Ja, Er ist es, und das mit offenbar mehr Recht, als es von euch geschrieben steht:,Der Herr Jehova Zebaoth sprach zu seinen Göttern! So ihr aber also in euerm Dünkel Götter seid, warum sollte denn jener mit so vielen wahrhaft göttlichen Eigenschaften begabte und erfüllte Knabe kein Gott sein, da er doch sogar von David abstammt in erster Linie?! [DTT.01_009,08] Wer aber Gottes Wort hört und danach tut, der hat Gottes Wort lebendig in sich und ist selbst in seinem ganzen Wesen ein lebendiges Wort Gottes geworden und ist also im Geiste aus Gott! Wo aber das, wer kann da sagen, daß da der ganze Mensch nicht aus Gott wäre?! Ist ein Mensch aber dadurch, daß er in seinem ganzen Wesen zum lebendigen Gottesworte geworden ist, voll erfüllt mit dem Geiste Gottes, ist er dann nicht ein Gott, da das vollwahre Göttliche überall, somit auch im Menschen um so mehr, als Gott angesehen werden muß?!" [DTT.01_009,09] Sagte der Hochpriester: Was hast du da wieder für einen sträflichen, gotteslästerlichen Unsinn dahergeschwätzt? Also kann nur ein unsinniger Narr reden! Das ist ein hirnloses Gewäsch, darüber ein hellsehender Denker hellauf lachen muß!" – Darauf lachte der Hochpriester selbst hellauf. [DTT.01_009,10] Ich aber sagte: Was heißest du das einen Unsinn? Ist das ein Unsinn, so seid ihr Hochpriester, Ältesten und Schriftgelehrten selbst Schöpfer und Ausbreiter desselben, was Ich sogleich auf das allerklarste beweisen kann!" [DTT.01_009,11] Der Hochpriester: Wie willst du kecker Schweinehirte aus Galiläa uns das beweisen?" [DTT.01_009,12] Sagte Ich: Bringet mir her den Volkskatechismus!" [DTT.01_009,13] Fragte der Hochpriester: Und was willst du damit?" [DTT.01_009,14] Sagte Ich: Das wirst du schon sehen! Vorderhand werde Mir das Buch hergeschafft!" [DTT.01_009,15] Es wurde das Buch herbeigeschafft, und der Hochpriester sprach: Hier ist es! Was wirst du nun damit machen?" [DTT.01_009,16] Sagte Ich: Das wirst du nun gleich sehen!" – Ich schlug das Buch auf und bat den römischen Richter, daß er die ihm von Mir angezeigte Stelle laut vorlesen möchte. Er tat das mit sichtlicher Freude. [DTT.01_009,17] (Der römische Richter:) Wer Gottes Wort hört und danach tut, der hat Gottes Wort lebendig in sich und ist selbst in seinem ganzen Wesen ein lebendiges Wort Gottes geworden und ist also im Geiste aus Gott. Wo aber das, wer kann da sagen, daß nicht der ganze Mensch aus Gott wäre?! Ist aber ein Mensch dadurch, daß er in seinem ganzen Wesen zum lebendigen Worte Gottes geworden ist, voll erfüllt mit dem Geiste Gottes, ist er dann nicht ein Gott, da das vollwahre Göttliche überall, somit auch im Menschen um so mehr, als Gott angesehen werden muß?!" [DTT.01_009,18] Hierauf sagte der römische Richter: Nun, das sind ja auf ein Haar dieselben Worte, die ehedem der respektable Priester bei dir als einen Schweinehirtenunsinn erklärt hat! Nun, diese Geschichte – wie ich's merke – fängt stets heiterer zu werden an! Da bin ich denn doch selbst gar sehr neugierig darauf, was da nun herauswachsen wird!"


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