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Neologismen in STAR WARS

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Präsentation zum Thema: "Neologismen in STAR WARS"—  Präsentation transkript:

1 Neologismen in STAR WARS
Referierende: Tim Fischer und Kathrin Nehm I II III IV V VI

2 Übersicht I. George Lucas und sein Werk II. Raumschiffe und Fahrzeuge
III. Technologien und Phänomene IV. Institutionen und Gebäude V. Personen, Lebewesen und Planeten VI. Jar Jar Binks Neologismen in

3 verwendete Literatur BALLMER, THOMAS T. (1980): „Sprache in Science Fiction“. In: ERMERT, KARL (Hrsg.): Neugier oder Flucht? Zu Poetik, Ideologie und Wirkung der Science Fiction. Stuttgart: Ernst Klett, S SIEBOLD, OLIVER (2000): Wort - Genre - Text. Wortneu-bildungen in der Science Fiction. Tübingen: Gunter Narr Verlag. SIEBOLD, OLIVER (2005): „Die Sprache der Science Fiction“. In: Der Deutschunterricht 2, S Neologismen in

4 verwendete Internetseiten
BR-ONLINE <www.br-online.de/kultur-szene/thema/star-wars> DIRK JASPER FILMLEXIKON <www.djfl.de> INTERNET MOVIE DATA BASE <www.imdb.com> STAR WARS UNION <www.starwars-union.de> WIKIPEDIA - DIE FREIE ENZYKLOPÄDIE <www.wikipedia.de> Neologismen in

5 Kapitel I GEORGE LUCAS UND SEIN WERK
Neologismen in

6 George Lucas geboren am 14. Mai 1944 in Modesto, Kalifornien, USA
Nach seinem Schulabschluss studierte Lucas zunächst am Junior College in Modesto Anthropologie, Psychologie und Philosophie. Danach schrieb er sich an der University of Southern California in Los Angeles für Englisch, Astronomie und Geschichte ein und belegte auch einige Seminare zu „Filmgeschichte“ und „Animation“. Neologismen in

7 George Lucas Im Jahr 1965 verfestigte sich sein Wunsch, Dokumen-tarfilmer zu werden. Sein Interesse an Bildmontagen und Animationen nutzte er für seinen ersten Studentenfilm Look at Life (1965), in dem schnelle Bildfolgen von ruhigen Gitar-renklängen begleitet werden. Der dritte Studentenfilm von Lucas, Herbie (1966), besteht aus Aufnahmen vom nächtlichen Straßen-verkehr, der sich in der Karosserie eines Autos wider-spiegelt. Im Abspann ist dann zu lesen: Neologismen in

8 George Lucas „Diese Augenblicke der Reflexion wurden ihnen von Paul Golding und George Lucas präsentiert.“ Sein Ideenreichtum und seine innovativen Filme sorgten schnell dafür, dass er bei Studierenden und Professoren hohes Ansehen fand. Im August 1966 schloss Lucas sein Studium ab, kehrte aber bereits im Januar 1967 als Assistent eines Seminarleiters an die University of Southern California zurück. Neologismen in

9 George Lucas Während dieser Zeit drehte er eine frühe Version von THX 1138, den er 1971 nach zahlreichen Auseinander-setzungen mit der Geschäftsführung von Warner Bros. schließlich doch noch ins Kino bringen konnte. Das Thema des Films steht im Zusammenhang mit der weit verbreiteten Angst vor dem Identitätsverlust des Einzelnen durch eine technisierte und zentralisierte Gesellschaft. Ebenso behandelt THX 1138 die Frage nach dem freien Willen des Menschen. Neologismen in

10 George Lucas Der Kinostart verlief ohne großes Aufsehen, jedoch wurde der Film von vielen Kritikern sehr positiv bewertet. Insgesamt vermarktete Warner Bros. THX 1138 aber auf eine Weise, die nicht ganz mit den Vorstellungen von George Lucas übereinstimmte. 1973 drehte er die Tragikomödie American Graffiti, die überwiegend positive Kritiken bekam, und die von der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ auch fünf Oscar-Nominierungen erhielt. Neologismen in

11 George Lucas In den Jahren 1973 und 1974 arbeitete Lucas einen ersten Entwurf für einen Science-Fiction-Film aus, der verschiedene Motive aus antiken Mythologien und modernen Märchen beinhalten sollte. Nachdem Universal und United Artists seinen Entwurf ablehnten, schaffte er es, bei Twentieth Century Fox unter Vertrag genommen zu werden. Das Studio gewährte ein voraussichtliches Budget von 3 Mio. US-Dollar, obwohl es zu dieser Zeit in starken finanziellen Schwierigkeiten steckte. Neologismen in

12 George Lucas Zudem verhandelte George Lucas mit dem Studio über die Fortsetzungsrechte, die Fernsehrechte, die Mer-chandisingrechte sowie die Rechte an der Filmmusik und die Verwertung des Soundtracks und verzichtete auf einen Großteil der Bezahlung für seine Arbeit als Regisseur. Da solche Rechte zu dieser Zeit nicht sehr viel wert waren, ließ sich Twentieth Century Fox auf das Geschäft ein und setzte am 20. August 1973 einen Vertrag auf. Neologismen in

13 George Lucas Lucas arbeitete anschließend ein Drehbuch zu seinem Entwurf aus und beschloss, die eigentliche Handlung in drei Abschnitte zu unterteilen, damit das geringe Budget von Twentieth Century Fox für den Film aus-reichen würde. Somit machte er aus dem ersten Abschnitt des Drehbuchs den ersten Film mit dem Titel Krieg der Sterne (englisch: STAR WARS), der inzwischen zu STAR WARS: Episode IV – Eine neue Hoffnung umbenannt wurde. Neologismen in

14 George Lucas Für viele Sequenzen in STAR WARS erwartete Lucas realistisch wirkende Spezialeffekte, die sich deutlich von anderen Produktionen abheben sollten. Er richtete daher in einer m² großen Lagerhalle ein Studio für Spezialeffekte ein und gründete die Firma „Industrial Light & Magic“ (ILM). STAR WARS wurde am 25. Mai 1977 in lediglich 32 amerikanischen Kinos uraufgeführt. Die in einer Science-Fiction-Welt angesiedelte Märchengeschichte von Gut und Böse und die bahnbrechende Optik des Films trafen jedoch den Nerv des Publikums. Neologismen in

15 George Lucas Die Kinobetreiber bemerkten schnell, dass sie die Nachfrage unterschätzt hatten und bestellen weitere Kopien des Films. Bis Mitte Juni war STAR WARS in über 350 Kinos angelaufen und der erfolgreichste Film zu dieser Zeit. Durch den Erfolg des ersten Teils der Geschichte konnte sich Lucas in den folgenden Jahren den beiden Fortsetzungen STAR WARS: Episode V – Das Impe-rium schlägt zurück (1980) und STAR WARS: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983) widmen. Neologismen in

16 George Lucas In beiden Filmen fungierte er unter anderem als Drehbuchautor und Produzent, überließ die Regie aber Irvin Kershner bzw. Richard Marquand. 1997 liefen die drei STAR WARS-Filme als „Special Edition“ – digital überarbeitet und mit neuen und zum Teil erweiterten Szenen ausgestattet – erneut in den Kinos an. Kurz darauf begannen die Produktionsarbeiten zu einem weiteren STAR WARS-Film, der damit beginnen sollte, die Vorgeschichte zu den bisherigen drei Teilen zu erzählen. Neologismen in

17 George Lucas Unter der Regie von George Lucas kam STAR WARS: Episode I – Die dunkle Bedrohung am 19. Mai 1999 in die Kinos und ist mit einem Einspielergebnis von 922,4 Mio. US-Dollar (Stand: 7. Juli 2006) der bis heute kommerziell erfolgreichste STAR WARS-Film. Im Abstand von drei Jahren erschienen dann ebenfalls unter der Regie von George Lucas die beiden Nachfolger STAR WARS: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002) und STAR WARS: Episode III – Die Rache der Sith (2005). Neologismen in

18 George Lucas „Seine Leidenschaft fürs Kino ist ungebändigt, seine Visionen sind mitreißend, seine Talente vielfältig: Er ist Ideen- und Storylieferant, Cutter, Kameramann, Special Effect Experte und, natürlich, Produzent. Zahlreiche große Kinoerlebnisse wären ohne seine Phantasie und sein kommerzielles Gespür vielleicht nie entstanden […].“ DIRK JASPER FILMLEXIKON Neologismen in

19 George Lucas – Filmografie (Auswahl)
STAR WARS: Episode III – Die Rache der Sith (Regie, Drehbuch) STAR WARS: Episode II – Angriff der Klonkrieger (Regie, Drehbuch) STAR WARS: Episode I – Die dunkle Bedrohung (Regie, Drehbuch) Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Koproduzent, Drehbuch) In einem Land vor unserer Zeit (Koproduzent) Willow (Koproduzent, Drehbuch) Ewoks – Kampf um Endor (TV) (Drehbuch) Ewoks – Karawane der Tapferen (TV) (Drehbuch) Indiana Jones und der Tempel des Todes (Koproduzent, Drehbuch) STAR WARS: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Drehbuch) Jäger des verlorenen Schatzes (Koproduzent, Drehbuch) STAR WARS: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (Drehbuch) STAR WARS: Episode IV – Eine neue Hoffnung (Regie, Drehbuch) American Graffiti (Regie, Drehbuch) THX 1138 (Regie, Drehbuch, Schnitt)

20 George Lucas – Auszeichnungen (Auswahl)
American Film Institute Life Achievement Award für sein Lebenswerk Ehrenpreis der Filmfestspiele von Cannes für sein Lebenswerk Writers Guild of America Award-Nominierung für bestes Comedy-Drehbuch in Jäger des verlorenen Schatzes Evening Standard British Film Award für bester Film Krieg der Sterne Oscar-Nominierungen für beste Regie und bestes Drehbuch in Krieg der Sterne Writers Guild of America Award-Nominierung für bestes Comedy-Drehbuch in Krieg der Sterne ShoWest Award als „Regisseur des Jahres“ Golden Globe-Nominierung für beste Regie in Krieg der Sterne Saturn Award für beste Regie in Krieg der Sterne Saturn Award für bestes Drehbuch in Krieg der Sterne Directors Guild of America Award-Nominierung für beste Regie in Krieg der Sterne Oscar-Nominierungen für beste Regie und bestes Drehbuch in American Graffiti Directors Guild of America Award-Nominierung für beste Regie in Ameri- can Graffiti Golden Globe-Nominierung für beste Regie in American Graffiti New York Film Critics Circle Award und National Society of Film Critics Award für das beste Drehbuch in American Graffiti

21 STAR WARS – Einige Fakten (Stand: 7. Juli 2006)
STAR WARS: Episode IV – Eine neue Hoffnung (1977) - All-Time Worldwide Boxoffice - Rang 15: mit 797,9 Mio. US-Dollar - 6 Oscar-Prämierungen: Beste Ausstattung, Bestes Kostümdesign, Beste visuelle Effekte, Bester Schnitt, Beste Musik, Bester Sound - weitere 4 Nominierungen: Bester Film, Beste Regie, Bestes Original- Drehbuch, Bester Nebendarsteller (Alec Guinness) STAR WARS: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (1980) - All-Time Worldwide Boxoffice - Rang 37: mit 533,8 Mio. US-Dollar - 1 Oscar-Prämierung: Bester Sound - weitere 2 Nominierungen: Beste Ausstattung, Beste Musik STAR WARS: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983) - All-Time Worldwide Boxoffice - Rang 33: mit 572,7 Mio. US-Dollar - 4 Oscar-Nominierungen: Beste Ausstattung, Beste Musik, Bester Sound, Bester Soundeffektschnitt

22 STAR WARS – Einige Fakten (Stand: 7. Juli 2006)
STAR WARS: Episode I – Die dunkle Bedrohung (1999) - All-Time Worldwide Boxoffice - Rang 4: mit 922,4 Mio. US-Dollar - 3 Oscar-Nominierungen: Beste visuelle Effekte, Bester Sound, Bester Soundeffektschnitt STAR WARS: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002) - All-Time Worldwide Boxoffice - Rang 26: mit 648,2 Mio. US-Dollar - 1 Oscar-Nominierung: Beste visuelle Effekte STAR WARS: Episode III – Die Rache der Sith (2005) - All-Time Worldwide Boxoffice - Rang 12: mit 845,5 Mio. US-Dollar - 1 Oscar-Nominierung: Bestes Makeup

23 STAR WARS „SF hat immer im Spannungsfeld zwischen literarischem Experiment und gut zu vermarktender Massenware operiert. Die meisten Werke des Genres stehen irgendwo dazwischen und können verschiedene Funktionen zugleich erfüllen: alternative Weltmodelle konstruieren, kulturelle oder philosophische Fragestellungen reflektieren, die Möglichkeiten von Sprache ausloten, den Leser [bzw. den Zuschauer] unterhalten, kommerziell erfolgreich sein.“ SIEBOLD (2005: 69) Neologismen in

24 STAR WARS „SF hat immer im Spannungsfeld zwischen literarischem Experiment und gut zu vermarktender Massenware operiert. Die meisten Werke des Genres stehen irgendwo dazwischen und können verschiedene Funktionen zugleich erfüllen: alternative Weltmodelle konstruieren, kulturelle oder philosophische Fragestellungen reflektieren, die Möglichkeiten von Sprache ausloten, den Leser [bzw. den Zuschauer] unterhalten, kommerziell erfolgreich sein.“ SIEBOLD (2005: 69) Neologismen in

25 STAR WARS In ihrer Gesamtheit ist die STAR WARS-Reihe die Geschichte des Jedi-Ritters Anakin Skywalker, seines Aufstiegs zu einem jungen, ungewöhnlich talentierten Padawan-Schüler und sei-nes Übertretens zur Dunklen Seite der Macht als Darth Vader. Neologismen in

26 STAR WARS Die Episoden I, II und III zeigen zunächst den allmählichen Untergang der Alten Republik und den Aufstieg des Ersten Galaktischen Imperiums. Die Episoden IV, V und VI setzen dann etwa 19 Jahre später ein und zeigen, wie das Imperium über die Galaxis herrscht und von der Rebellion der Allianz bekämpft und schließlich vernichtend geschlagen wird. Gleichzeitig wächst Luke Skywalker, der Sohn von Anakin Skywalker, zur neuen Hoffnung der Jedi-Ritter heran und kann schließlich seinen Vater von der Dunklen Seite der Macht erlösen. Neologismen in

27 STAR WARS: Episode I – Die dunkle Bedrohung
Darth Sidious, dem späteren Imperator, gelingt es, in seiner Identität als Palpatine vom Senat zum Kanzler der Republik gewählt zu werden. Auf Tatooine stoßen die beiden Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi auf einen Jungen namens Anakin Skywalker, vom dem sie glauben, dass er eine alte Prophezeiung erfüllen und die Macht vollends „ins Gleichgewicht“ bringen wird. Trotz Bedenken des Jedi-Rates, er sei stark von negati-ven Gefühlen (und somit von der Dunklen Seite) beein- flusst, wird Obi-Wan gestattet, ihn auszubilden. Neologismen in

28 STAR WARS: Episode II – Angriff der Klonkrieger
10 Jahre später: Der Konflikt zwischen Republik und Handelsföderation hat sich verschärft und Kanzler Palpatine drängt darauf, eine große „Armee der Republik“ aufzustellen. Anakin, der sich noch in der Ausbildung zum Jedi befindet, verliebt sich in Senatorin Padmé Amidala und heiratet sie heimlich, da ihm der Kodex der Jedi intime Gefühle zu anderen untersagt. Derweil wurden Notstandsgesetze erlassen, die Palpa-tine dazu ermächtigen, die fertig gestellte Klonarmee einzusetzen, so dass die Klonkriege beginnen. Neologismen in

29 STAR WARS: Episode III – Die Rache der Sith
Aus Angst, seine schwangere Frau Padmé zu verlieren, und unter dem geschickten Einfluss von Palpatine alias Darth Sidious wendet sich Anakin der Dunklen Seite der Macht zu und wird zu seinem Schüler Darth Vader. Der Sith-Lord Sidious ruft das Erste Galaktische Imperi-um unter seiner Führung aus, lässt alle Jedi-Ritter tö-ten, Anakin stürzt bei einem Kampf mit Obi-Wan in heiße Lava, wird aber von Sidious gerettet und kann durch künstliche Beatmung, einen Helm und einen Anzug am Leben gehalten werden. Padmé bringt kurz vor ihrem Tod die Zwillinge Luke & Leia zur Welt. Neologismen in

30 STAR WARS: Episode IV – Eine neue Hoffnung
Das Galaktische Imperium herrscht inzwischen über große Teile der Galaxis. Die Allianz der Rebellen leistet dagegen erbitterten Widerstand, den die neue Waffe des Imperiums, der Todesstern, brechen soll. Prinzessin Leia, die die Konstruktionspläne in ihren Besitz gebracht hat, wird von Darth Vader (der nicht weiß, dass es sich um seine Tochter handelt) gefangen genommen, kann aber von Obi-Wan, Luke und Han Solo befreit werden. Nachdem Vader Obi-Wan getötet hat, gelingt Luke und Han Solo zusammen mit den Rebellen die Zerstörung des Todessterns. Neologismen in

31 STAR WARS: Episode V – Das Imperium schlägt zurück
Nach der Zerstörung des Todessterns sinnt das Im-perium auf Rache, und Darth Vader schickt Such-sonden bis in die äußersten Winkel der Galaxis. Vader kann Leia und Han Solo ausfindig machen und stellt ihnen in der Stadt in den Wolken eine Falle. Luke, der auf Dagobah von Meister Yoda zum Jedi ausgebildet wird, spürt dies und eilt ihnen zu Hilfe. Es kommt zum Kampf zwischen Luke und Vader, der ihm dabei etwas offenbart, das Luke bisher nicht wusste: „Ich bin dein Vater.“ Neologismen in

32 STAR WARS: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Das Imperium hat damit begonnen, einen neuen Todesstern zu errichten, den die Rebellen mit einem Präventiv-Schlag zerstören wollen. Vor der Zerstörung kommt es zum Kampf zwischen Luke und seinem Vater, bei dem Luke siegt. Als der Imperator Luke dann umbringen will, lehnt sich Darth Vader mit letzter Kraft dagegen auf und tötet seinen Meister, den Imperator Darth Sidious. Kurz darauf stirbt Vader in den Armen seines Sohnes. Die Herrschaft des Imperiums ist damit zu Ende, und die Völker der Galaxis feiern ihre Freiheit. Neologismen in

33 Kapitel II RAUMSCHIFFE UND FAHRZEUGE
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34 Raumschiffe und Fahrzeuge
„Wortneubildungen in der Science Fiction sind, wie auch sonst komplexe Wörter im Deutschen, über-wiegend Komposita, und in erster Linie Determina-tivkomposita […].“ SIEBOLD (2000: 62) Neologismen in

35 Todesstern (engl.: Death Star)
Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin Bedeutung: Der Todesstern ist ein mondgroßes Schiff, das mit einem einzigen Schuss einen Planeten zer-stören kann. In Episode IV wird er von den Rebellen vollständig vernichtet und auch der Versuch, ihn erneut zu errichten (Episode VI), endet in seiner Zerstörung. Erklärung / Herkunft: Komposition aus den freien lexikalischen Morphemen Tod und Stern. Anmerkung: Das Lexem Tod deutet bereits auf das hohe Vernichtungspotential des Schiffes hin, das Lexem Stern auf die enorme Größe. Neologismen in

36 Todesstern Neologismen in

37 Sternenzerstörer (engl.: Star Destroyer)
Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin Bedeutung: Der Sternenzerstörer ist ein mächtiges, keilförmiges Schiff. Solche Schiffe bilden das Rückgrat der Imperialen Flotte. Man unterteilt sie in zwei Klassen: Imperialer Sternenzerstörer Klasse I und Imperialer Sternenzerstörer Klasse II. Erklärung / Herkunft: Komposition aus den Lexemen Stern und Zerstörer + Kompositionsfuge -en Erweiterung: Supersternenzerstörer Anmerkung: Mit Zerstörer werden auch real existieren- de Schiffe des Militärs bezeichnet. Neologismen in

38 Sternenzerstörer Neologismen in

39 Podrenner (engl.: podracer)
Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin Bedeutung: Podrenner sind knapp über dem Boden schwebende Fahrzeuge, mit denen Rennen auf verschiedensten Planeten der Galaxis ausgetragen werden. Sie können eine Geschwindigkeit von über 900 km/h erreichen. Ein Podrenner besteht aus zwei Triebwerken und einer Kapsel für den steuernden Piloten. Erklärung / Herkunft: Komposition aus dem engl. Lexem pod (= Hülse, Schale) und dem dt. Lexem Renner (= schnelles Fahrzeug) Neologismen in

40 Podrenner Neologismen in

41 Landungsboot (landing craft) Rasender Falke (Millenium Falcon)
weitere Neologismen Flitzer (speeder) Landungsboot (landing craft) Rasender Falke (Millenium Falcon) Raumfrachter (spice freighter) Rettungskapsel (escape pod) Neologismen in

42 Kapitel III TECHNOLOGIEN UND PHÄNOMENE
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43 Macht (engl.: Force) Gramm. Kategorie: Substantiv, feminin
Bedeutung: Die Macht zählt zu den markantesten Ele-menten der STAR WARS-Reihe. Sie wird in der ersten Trilogie (Episode IV-VI) von Obi-Wan Kenobi als „das alles umgebende Energiefeld“ beschrieben, welches die Galaxis zusammenhält. Es gibt zwei Seiten der Macht: Die Helle Seite und die Dunkle Seite. Sie spiegeln in den Filmen das klassische und zeitlose Motiv des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse wider. Neologismen in

44 Macht (engl.: Force) Diejenigen, die die Gabe besitzen, die Macht „anwen-den“ zu können, verfügen über meisterhafte Kräfte, wie Telepathie, Psychokinese und „Vorherwissen“ und sind dazu fähig, andere Lebewesen geistig zu beeinflussen. Erklärung / Herkunft: Bedeutungserweiterung bzw. semantische Umwertung des bereits existierenden Begriffs Macht Anmerkung: Der Satz „Möge die Macht mit dir sein!“ etablierte sich nicht nur innerhalb von STAR WARS zu einem festen Bestandteil, sondern wurde auch zum markanten und beliebten Ausspruch der Popkultur. Neologismen in

45 Lichtschwert (engl.: light sabre)
Gramm. Kategorie: Substantiv, neutrum Bedeutung: Das Lichtschwert ist die Waffe eines Jedi-Ritters, die in vollkommener Harmonie den Bewe-gungen ihres Meisters folgt. Ein Lichtschwert zu konstruieren ist eine der schwierigsten Aufgaben, die ein angehender Jedi erledigen muss, bevor er ein echter Jedi-Ritter wird. Erklärung / Herkunft: Komposition aus den beiden freien lexikalischen Morphemen Licht und Schwert Anmerkung: Das Lexem Licht deutet bereits an, dass es ursprünglich eine Waffe der „Guten“ war. Neologismen in

46 Lichtschwerter Neologismen in

47 Droid (engl.: droid) Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin
Bedeutung: Der Begriff wird ausschließlich in STAR WARS verwendet und bezeichnet dort jede Art von Roboter, ob menschenähnlich oder nicht. Erklärung / Herkunft: abgeleitet vom Konfix Android (= menschenähnlicher Roboter) unter Tilgung der ers-ten Silbe Erweiterung: der Droide; die Droiden (Plural); Astro-droiden; Kampfdroiden; Protokolldroiden; Suchdroiden Anmerkung: die Bezeichnung Droid ist von der Firma „Lucasfilm“ markenrechtlich geschützt Neologismen in

48 Droiden Neologismen in

49 Droideka (engl.: droideka)
Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin Bedeutung: Der Droideka ist ein Zerstörer-Droide, der von der Handelsföderation eingesetzt wird. Ein Droide-ka wird von einer gehärteten Bronzium-Panzerung und einem leistungsfähigen Energieschild geschützt. Eine Vielzahl von Sensoren ermöglicht das Aufspüren von Gegnern. Erklärung / Herkunft: Derivation durch Suffigierung (Droid[e] → Droideka) Erweiterung: die Droidekas (Plural) Neologismen in

50 Droidekas Neologismen in

51 Hyperantrieb (engl.: hyperdrive)
Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin Bedeutung: Der Hyperantrieb und seine angeschlos-senen Systeme beschleunigen ein Raumschiff auf Überlichtgeschwindigkeit in den Hyperraum. Die von Fusionsgeneratoren gespeisten Raumschifftriebwerke sind mit Astronavigationscomputern gekoppelt, die eine sichere Reise durch diesen Raum ermöglichen. Erklärung / Herkunft: Präfixderivation mit dem Synse-mantikon hyper (= über, über … hinaus, übermäßig) Erweiterung: Hyperantriebsgenerator Neologismen in

52 weitere Neologismen Droiden-Armee (Droid Army)
Hydroschraubenschlüssel (hydrospanner) Imperiale Kampfläufer (Imperial walkers) Klonkriege (Clone Wars) Roboter-Mensch-Kontakter (human-cyborg-relations) R2-Einheit (R2 unit) → z.B. R2-D2 Sprechgerät (Comlink) Neologismen in

53 Kapitel IV INSTITUTIONEN UND GEBÄUDE
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54 Jedi-Tempel (engl.: Jedi temple)
Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin Bedeutung: Der Jedi-Tempel ist das Hauptquartier des Ordens der Jedi. Erklärung / Herkunft: Komposition aus der Wort-schöpfung Jedi und dem Lexem Tempel Genau wie dieses Kompositum werden auch alle an-deren Komposita, die den Begriff Jedi als Bestandteil haben, mit einem Bindestrich verschriftlicht. Anmerkung: Jedi-Tempel ist ebenso wie der Ausdruck Orden der Jedi religiös konnotiert. Neologismen in

55 Jedi-Tempel Neologismen in

56 Galaktischer Senat (engl.: Galactic Senate)
Gramm. Kategorie: Adjektiv + Substantiv, maskulin Bedeutung: Der Galaktische Senat ist die Regierung der Republik, die in der Senatshalle auf Coruscant residiert. Die Gruppe besteht aus gewählten Abgeord-neten aller Systeme der Republik. Erklärung / Herkunft: Nominalphrase mit Senat als Kern und onymischem Charakter Neologismen in

57 weitere Neologismen Allianz der Rebellen (Rebel Alliance)
Handelsföderation (Trade Federation) Imperialer Senat (Imperial Senate) Kongreß der Republik (Congress of the Republic) Orden der Jedi (Jedi Order) Rat der Jedi (Jedi Council) Neologismen in

58 Kapitel V PERSONEN, LEBE- WESEN UND PLANETEN
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59 Personen, Lebewesen und Planeten
„Wortneubildungen gelten oft als das sprachliche Kenn-zeichen des Genres schlechthin. Überwiegend entstehen sie durch Wortbildung, d.h. auf der Basis bereits vorhan-dener Morpheme, was auf seine Weise der Spannung zwischen Realem und Phantastischem, Bekanntem und Unbekanntem in der SF entspricht. Seltener ist Wort-schöpfung, die Bildung neuwertiger Morpheme. Sie ist stärker geeignet, die Autonomie einer fiktionalen Welt sprachlich zu markieren und tritt z. B. im Bereich von Namen für Außerirdische […] oder Planeten […] auf.“ SIEBOLD (2005: 70) Neologismen in

60 Tauntaun (engl.: tauntaun)
Gramm. Kategorie: Substantiv, neutrum Bedeutung: Reptil, das von einem isolierenden grau-weißen Pelz bedeckt ist, der ihm auch den Namen „Schnee-Echse“ eingebracht hat. Das kälteresistente Blut gestattet es einem Tauntaun, extrem niedrige Temperaturen zu überstehen. Erklärung / Herkunft: Reduplikation der Wort- bzw. Morphemschöpfung taun Erweiterung: die Tauntauns (Plural) Neologismen in

61 Tauntaun Neologismen in

62 Kloner (engl.: cloner) Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin
Bedeutung: Bezeichnung für einen Angehörigen der Spezies, die die Klonarmee „herstellt“ Erklärung / Herkunft: Derivation durch Suffigierung (Klon → Kloner) -er ist das typische Morphem zur Kennzeichnung von Personenbezeichnungen Erweiterung: die Kloner (Pluralmarkierung durch Kon-version → Wechsel der morphosyntaktischen Merk-male ohne äußerliches Erkennungszeichen in der Wortform) Neologismen in

63 Kloner Neologismen in

64 Jedi-Ritter (engl.: Jedi Knight)
Gramm. Kategorie: Substantiv, maskulin Bedeutung: Die Jedi-Ritter sind ein Orden, der als Beschützer des freien Universums (der Republik) und als Hüter des Friedens fungiert. Jedi-Ritter verfügen über hohe Kampfkünste und übermenschliche Fähig-keiten, die sie durch die Macht erhalten. Die Stärke der Jedi basiert auf den drei Säulen Disziplin, Wissen und der Macht. Erklärung / Herkunft: Komposition Anmerkung: Der Begriff Ritter unterstreicht den mär- chenhaften Charakter der STAR WARS-Filme. Neologismen in

65 Jedi-Ritter Neologismen in

66 Darth Vader (engl.: Darth Vader)
Gramm. Kategorie: Substantiv (Eigenname) Bedeutung: Als Anakin Skywalker zur Dunklen Seite der Macht übertritt, legt er seinen Geburtsnamen ab und nennt sich fortan Darth Vader. Dieser Name wurde ihm vom Imperator, Darth Sidious, gegeben. Erklärung / Herkunft: Darth Vader = Dunkler Vater? Darth könnte eine Kontamination aus dark und death sein, und Vader bedeutet z.B. auf niederländisch Vater. Erweiterung: Lord Vader Anmerkung: Darth ist der Titel eines jeden Sith-Lords, dem „bösen“ Äquivalent eines Jedi-Ritters. Neologismen in

67 Darth Vader Neologismen in

68 weitere Neologismen (Personen)
Chewbacca Count Dooku Darth Maul Han Solo Jabba der Hutte Lando Calrissian Lord Sidious Luke Skywalker Neologismen in

69 weitere Neologismen (Planeten)
Alderaan Coruscant Dagobah Dantooine Endor Kamino Kashyyyk Mustafar Naboo Tatooine Neologismen in

70 weitere Neologismen (Lebewesen / Spezies)
Ewoks Gundark Gungans Hutten (Hutts) Jawas Klonkrieger (clones) Mynock Sarlacc Sandleute (Tusken) Wookiees Neologismen in

71 Kapitel VI JAR JAR BINKS
Neologismen in

72 Jar Jar Binks „Sprache ist zumindest in zweierlei Hinsicht in der Science-Fiction-Literatur von Interesse, erstens als Sprache, die von Autoren verwendet und schöp-ferisch erzeugt wird, und zweitens als Sprache, die von den in den Kurzgeschichten und Romanen [bzw. Filmen] auftretenden Personen gesprochen wird.“ BALLMER (1980: 82) Neologismen in

73 Jar Jar Binks Heimatplanet: Naboo Spezies: Gungan Alter: 20
Größe: 1,96 m Rang: General Neologismen in

74 Jar Jar Binks – Dialog aus Episode I (dt.)
Jar Jar: „Oh, mooie-mooie, ich lieben euch.“ Qui-Gon: „Wegen dir wurden wir beinah getötet. Hast du denn keinen Verstand?“ Jar Jar: „Ich sprechen.“ Qui-Gon: „Die Fähigkeit zu sprechen macht dich noch nicht intelligent. Und jetzt verschwinde.“ Jar Jar: „Nein, nein, michse bleiben. Michse seien Jar Jar Binks. Michse euer Diener.“ Qui-Gon: „Das wird nicht nötig sein.“ Jar Jar: „Oh doch, es ist, das die Götter so verlangen, ganz sicher.“ Neologismen in

75 Jar Jar Binks – Dialog aus Episode I (engl.)
Jar Jar: „Oh, mooie-mooie, I love you.“ Qui-Gon: „You almost got us killed. Are you brainless?“ Jar Jar: „I spake.“ Qui-Gon: „The ability to speak does not make you intelligent. Now, get out of here.“ Jar Jar: „No, no, mesa stay. Mesa culled Jar Jar Binks. Mesa your humble servant.“ Qui-Gon: „That won´t be necessary.“ Jar Jar: „Oh, but it ´tis. ´Tis demanded by the gods, it ´tis.“ Neologismen in

76 Jar Jar Binks – Dialoge aus Episode I (dt./engl.)
Jar Jar: „Verschuldigung bitte, aber am meisten sicher- es Platz würde sein Gunga City. Da ich aufge- wachsen bin.“ Jar Jar: „Ex-squeeze-me, but de mostest safest place would be Gunga City. Is where I grew up.“ Obi-Wan: „Warum wurdest du verbannt, Jar Jar?“ Jar Jar: „Ist ´ne lange Erzähle, aber…“ Neologismen in

77 Jar Jar Binks – Dialoge aus Episode I (dt./engl.)
Gungan: „Duse stecken in großes Kacka diesmal.“ Gungan: „Yousa in big dudu dis time.“ Jar Jar: „Ihrse Jungs superheftig!“ Jar Jar: „Yousa guys bombad!“ Neologismen in

78 Jar Jar Binks Bei Verformen wird im Deutschen überwiegend der Infinitiv verwendet, es gibt selten eine flektierte Form. An Personalpronomen wird im Deutschen sehr häufig ein -se angehängt (michse, duse, ihrse) im Eng-lischen ein -sa (mesa, yousa). Im Englischen wird th- am Wortanfang sehr oft als d- gesprochen. Neologismen in

79 Möge die Macht mit euch sein!
Neologismen in


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