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© Dr. Berit Adam 1 Vergleich der kommunalen haushaltsrechtlichen Regelungen in ausgewählten Bundesländern Tagung Fachverbände Kommunalkassenverwalter und.

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1 © Dr. Berit Adam 1 Vergleich der kommunalen haushaltsrechtlichen Regelungen in ausgewählten Bundesländern Tagung Fachverbände Kommunalkassenverwalter und Kämmerer Neumünster, Dr. Berit Adam

2 © Dr. Berit Adam 2 Agenda 1.Stand des Reformprozesses und der Gesetzgebung 2.Analyse der Unterschiede der (beabsichtigten) haushaltsrechtlichen Regelungen 2.1Haushaltsplan und Finanzplanung 2.2Haushaltsausgleich und Deckungsregeln 2.3Jahresabschluss 2.4Ansatz- und Bewertungsregeln 2.5 Sonderregelungen zur Eröffnungsbilanz 2.6 Konsolidierung 3.Zusammenfassung/Fazit

3 © Dr. Berit Adam 3 1. Stand des Reformprozesses Bundesländer mit Übergang auf die Doppik Nordrhein-Westfalen Ab 2005, Übergangsfrist bis Niedersachsen Ab 2006, Übergangsfrist bis Hamburg Umstellung bis 2006 Bremen Umstellung bis 2008 Sachsen Übergangsfrist bis 2010 Sachsen-Anhalt Ab , Übergangsfrist bis Brandenburg Ab 2007, Übergangsfrist bis voraussichtlich Rheinland-Pfalz Ab , Übergangsfrist bis Thüringen Übergangsfrist bis voraussichtlich Mecklenburg-Vorpommern Ab , Übergangsfrist steht noch nicht fest Saarland Übergangsfrist bis Baden-Württemberg Ab 2007, Übergangsfrist bis Bundesländer mit Wahlrecht zwischen Doppik und erweiterter Kameralistik Hessen Ab 2005, Eröffnungsbilanz zum Bayern Ab 2006 Schleswig-Holstein Ab 2007, keine Informationen über Übergangsfrist

4 © Dr. Berit Adam 4 1. Stand der Gesetzgebung Nordrhein-Westfalen: Änderung der Gemeindeordnung und Gemeindehaushaltsverordnung am vom Landtag beschlossen (GV NRW Nr. 41 vom , S. 644, ber S. 15) Übergangsfrist bis Niedersachsen: geänderte Gemeindeordnung am in den Landtag eingebracht, soll am in Kraft treten; bis zu diesem Datum soll auch die geänderte Gemeindehaushaltsverordnung erlassen werden Übergangsfrist bis Ausnahmeregelung: Verlängerung der Übergangsfrist kann aufgrund objektiver Gründe für eine befristete Dauer beantragt werden

5 © Dr. Berit Adam 5 Hessen: Änderung der Gemeindeordnung durch Gesetz vom (GVBl S. 54), geänderte Gemeindehaushaltsverordnung soll zum in Kraft treten Eröffnungsbilanz bis spätestens Option zur Einführung der Doppik oder zur Modifikation der bestehenden Kameralistik (Verwaltungsbuchführung) Baden-Württemberg: Referentenentwurf liegt vor; geänderte GO soll am in Kraft treten, Gleiches gilt für geänderte GemHVO Eröffnungsbilanz bis spätestens Ursprüngliches Wahlrecht des Buchungsstils wurde Mitte 2005 durch Zustimmung kommunaler Landesverbände revidiert 1. Stand der Gesetzgebung

6 © Dr. Berit Adam 6 Agenda 1.Stand des Reformprozesses und der Gesetzgebung 2.Analyse der Unterschiede der (beabsichtigten) haushaltsrechtlichen Regelungen 2.1Haushaltsplan und Finanzplanung 2.2Haushaltsausgleich und Deckungsregeln 2.3Jahresabschluss 2.4Ansatz- und Bewertungsregeln 2.5 Sonderregelungen zur Eröffnungsbilanz 2.6 Konsolidierung 3.Zusammenfassung/Fazit

7 © Dr. Berit Adam 7 2.1Haushaltsplan und Finanzplanung Rechtsgrundlagen: Gemeindeordnung: §§ GO BW §§ GO NRW §§ 114a-114h Hessen §§ GO Niedersachsen Gemeindehaushaltsverordnung: §§ 1-9 GemHVO Hessen und BW, GemHKVO Nds. §§ 1-10 GemHVO NRW

8 © Dr. Berit Adam 8 2.1Haushaltsplan und Finanzplanung NRWHessenNds.BW Terminologie-plan-haushalt Bestandteile Haushaltsplan HSKStellenplan -HH-Querschnitt -Stellenplan - HH- Querschnitt - Stellenplan Anlagen - Bilanz Vorvorjahr -kons. JA Vorvorjahr - Letzte VR - letzte Bilanz - letzter kons. Gesamtab- schluss - letzter Gesamtab- schluss Integration MFP IntegrationSeparatIntegrationSeparat Ergebnis- bestandteile -Ergebnis lfd. Verw.tätigkeit - Finanzergebnis - a. o. Ergebnis -Verwaltungs- ergebnis -Finanzergebnis -a. o. Ergebnis -ordentliches Ergebnis -a. o. Ergebnis -Ordentliches Ergebnis -Sonder- ergebnis

9 © Dr. Berit Adam 9 2.1Haushaltsplan und Finanzplanung NRWHessenNds.BW Finanz- haushalt Direkte Methode Indirekte Methode Direkte Methode Haushalts- gliederung Zwingend produkt- orientiert Wahlrecht Zwingend organisch, darunter produktorientiert Wahlrecht Teilfinanz- haushalte Inv.- und Finanzierungs- bereich Alle 3 Bereiche ILV Ausweis, soweit Erfassung Ausweis Ausweis, soweit Erfassung Ausweis

10 © Dr. Berit Adam Haushaltsausgleich und Deckungsregeln Rechtsgrundlagen: Gemeindeordnung: § 75 (2) NRW § 114 b (4) Hessen § 82 (4) Nds. § 80 (2), (3) BW Gemeindehaushaltsverordnung: §§ Hessen §§ 23-25, 49 BW §§ 24-25, 44 Nr. 3 GemHKVO Nds.

11 © Dr. Berit Adam Haushaltsausgleich und Deckungsregeln NRWHessenNds.BW Bezugsgröße Haushalts- ausgleich Jahreser- gebnis (zzgl. Ausgleichs- rücklage) Ordentliches Ergebnis zzgl. ordentl. Rücklage und Bestand an Finanzmitteln Ordentliches Ergebnis zzgl. ordentl. Rücklage und/oder mittelfristiger Abdeckung, a. o. Ergebnis, Sicherstellung der Liquidität und Finanzierung der Investitionen Ordentliches Ergebnis zzgl. Vorjahresfehl- beträge Überschuss- verwendung -Zu Ausgleichs- rücklage bis max. Höhe - grds. zu allgemeiner Rücklage - Beim ordentl. Ergebnis zu ordentl. Rücklage, sofern nicht zum Ausgleich des a. o. Ergebnisses nötig - Beim ordentl. Ergebnis zu ordentl. Rücklage - beim a. o. Ergebnis zu a. o. Rücklage -Bei Vermögens- trennung zusätzlich Bewertungsrück- lage -Beim ordentl. Er- gebnis zu ordentl. Rücklage - beim a. o. Ergebnis zu Sonderrücklage -Bei Vermögens- trennung zus. Bewertungsrück- lage

12 © Dr. Berit Adam Haushaltsausgleich und Deckungsregeln NRWHessenNds.BW Haushalts- sicherungs- konzept/ Haushalts- struktur- konzept/ Haushalts- konsolidie- rungskonzept -Verringerung allgem. Rücklage um mehr als ¼ p.a. -geplante Verringerung allgem. Rücklage in zwei aufeinander folgenden Jahren -Verzehr allgem. Rücklage im Rahmen MFP - Wenn ordentl. Erträge < ordentl. Aufwand (zzgl. ordentl. Rücklage) -Wenn ordentl. Erträge < ordentl. Aufwand (zzgl. ordentl. Rücklage, a.o. Überschuss und a.o. Rücklage oder Abdeckung in MFP) - Wenn ordentl. Erträge < ordentl. Aufwand (zzgl. ordentl. Rücklage, a.o. Überschüs- sen und a.o. Rücklage, globalen Minderaus- gaben (1%) und Abdeckung in 3- jährigem Finanzplan)

13 © Dr. Berit Adam Haushaltsausgleich und Deckungsregeln NRWHessenNds.BW Fehlbetrags- deckung 1. Aus- gleichs- rücklage 2. Allgem. Rücklage Ordentl. Ergebnis 1. Ordentl. Rücklage 2. Vortrag für 5 Jahre 3. A.o. Überschuss oder a.o. Rücklage 4. Verrechnung mit Eigenkapital (Vorauss. HSK) A.o. Ergebnis: 1. Ordentl. Überschuss oder a.o. Rücklage 2. Verrechnung Eigenkapital Ordentl. Ergebnis: 1. Ordentl. Rücklage 2. A.o. Überschuss oder a.o. Rücklage 3. Vortrag A.o. Ergebnis: 1. A.o. Rücklage 2. Ordentl. Rücklage (soweit keine Fehlbeträge) 3. Vortrag Ordentl. Ergebnis: 1. Ordentl. Rücklage 2. Vortrag 3 Jahre 3. Überschuss Sonderergebnis oder Sonderergebnis- Rücklage 4. Verrechnung mit Basiskapital Sonderergebnis: 1.Rücklage Sonderergebnis 2. Verrechnung Basiskapital Bew.ergebnis: 1. Bew.rücklage 2.Verrechnung Basiskapital

14 © Dr. Berit Adam Jahresabschluss Rechtsgrundlagen: Gemeindeordnung: § 95 NRW § 114 s Hessen § 100 Nds. und Art. 5 Gesetz zur Neuordnung des Gemeindehaushaltsrechts Nds. § 95 und 95 b BW Gemeindehaushaltsverordnung: §§ NRW §§ Hessen §§ GemHKVO Nds. §§ BW

15 © Dr. Berit Adam Jahresabschluss NRWHessenNds.BW Bestandteile Teilrechnungen, Anhang - Vermögensrech- nung bei Vermögenstren- nung zusätzlich zu Bilanz - Erläuterungen Lagebericht Rechenschafts- bericht Rechenschaftsbe- richt als Bestandteil Anhang Rechenschafts- bericht Anlagen -Anhang Gliederung Aktivseite AV/UV Immaterielles, Sach- und Finanzvermögen oder VV und RV AV, darunter Immaterielles, Sach- und Finanzvermöge n oder VV und RV

16 © Dr. Berit Adam Jahresabschluss NRWHessenNds.BW Bestandteile Eigenkapital/ Nettoposition Eigenkapital: -Allgemeine Rücklage -Sonderrück- lagen -Ausgleichsrück- lage -JÜ/JF Eigenkapital: -Nettoposition -Rücklagen (o., a.o. und zweckgebun- den) -Ergebnisvor- trag und JÜ/JF Nettoposition -BRV (RV + kameraler Sollfehlbetrag) -Rücklagen (o., a.o., Bew.rücklage) -Ergebnisvortrag und JÜ/JF -SoPo (Bewertungs- ausgleich!) Kapitalposition: -Basiskapital -Rücklagen (o., Sonderergeb- nis, Bew.er- gebnis, zweck- gebunden, sonstige) -Ergebnisvortrag und JÜ/JF -SoPo Finanzrech- nung Direkte Methode Indirekt und zusätzlich anhand Strukturierung Ergebnisrech- nung Direkte Methode

17 © Dr. Berit Adam Jahresabschluss NRWHessenNds.BW Teilfinanz- rechnungen Inv.- und Finanzierungs- bereich Alle 3 Bereiche Keine Teilrechnungen gefordert (?) Aufstellungs- fristen Feststellung nach spätestens 9 Monaten 4 Monate, Beschluss nach spätestens 24 Monaten 3 Monate, Beschluss nach spätestens 12 Monaten 6 Monate, Beschluss nach spätestens 12 Monaten Prüfung Rechnungsprü- fungsausschuss i.V.m. örtl. Rechnungsprü- fung, Dritte als Prüfer zulässig Rechnungsprü- fungsamt

18 © Dr. Berit Adam Ansatz- und Bewertungsregeln Rechtsgrundlagen: Gemeindeordnung: §§ 91 NRW, § 108 (3) Hessen, § 96 Nds. § 91 BW Gemeindehaushaltsverordnung: §§ 32-36, 43 NRW §§ Hessen §§ Nds. §§ BW

19 © Dr. Berit Adam Ansatz- und Bewertungsregeln NRWHessenNds.BW Bewertungs- grundsatz AHK abzgl. AfA AHK abzgl. AfA, bei Vermögens- trennung RV zu Veräußerungs- werten Aktivierung FK-Zinsen Nicht zulässigzulässig Abschreibung -Grds. linear (monats- genau) -Abweichung von wirtschaftl. ND (AfA-Tabelle) mgl. -Grds. linear (halbjährlich) -über voraussicht- liche ND -Grds. linear (monats- genau) -begründete Abweichung von betriebs- gewöhnl. ND (AfA-Tabelle) möglich -Grds. linear (monats- genau) -nach betriebs- gewöhnl. ND (Vorgabe AfA- Tabelle enthält Bandbreiten)

20 © Dr. Berit Adam Ansatz- und Bewertungsregeln NRWHessenNds.BW Rückstell- ungen Mindestens für: -Pensionen -Beihilfen -Rekult./Na chsorge Deponien -Sanierung Altlasten -Unterlas- sene Instand- haltung -Drohende Verluste aus schweben- den Ge- schäften und lfd. Verfahren Mindestens für: -Pensionen -Altersteilzeit u.ä. -Unterlassene Instandhaltung (Nachholung 1 Jahr) -Rekult./Nachsor- ge Deponien -Sanierung Altlasten -Finanzausgleich/ Steuerschuldver- hältnisse -Drohende Verluste aus Bürgschaften, Gewährleistungen und anh. Gerichtsverfahren Mindestens für: -Pensionen -Altersteilzeit u.ä. -Unterlassene Instandhaltung (Nachholung 1 Jahr) -Rekult./Nach- sorge Deponien -Sanierung Altlasten -Finanzausgleich/ Steuerschuld- verhältnisse -Drohende Verluste aus Bürgschaften, Gewährleistun- gen und anh. Gerichtsverfah- ren Abschließend für: -Pensionen -Altersteilzeit u.ä. -Unterlassene Instandhaltung (Nachholung 1 Jahr) -Rekult./Nachsor- ge Deponien -Sanierung Altlasten -Finanzausgleich/ Steuerschuldver- hältnisse -Drohende Verluste aus Bürgschaften, Gewährleistungen und anh. Gerichtsverfahren

21 © Dr. Berit Adam Ansatz- und Bewertungsregeln NRWHessenNds.BW Investitions- zuschüsse -Geleistete Zuwendungen mit mehrjähriger und einklagbarer Gegenleistungs- verpflichtung: Aktiver RAP -Empfangene Inv.zuwendun- gen: SoPo -Geleistete Inv.zuwen- dungen: Imm. VG, AfA über ND oder ausnahms- weise über 10 Jahre -Empfangene Inv.zuwen- dungen: SoPo (?) -Geleistete Inv.zuwen- dungen: Imm. VG, AfA über ND -Empfangene Inv.zuwen- dungen für abnutzbare VG: SoPo -Empfangene Inv.zuwen- dungen für nicht abnutzb. VG: Verrechnung mit RV oder a. o. Ertrag -Geleistete Inv.zuschüsse und empfangene Inv.zuwei- sungen: SoPo

22 © Dr. Berit Adam Sonderregelungen Eröffnungsbilanz Rechtsgrundlagen: Gemeindeordnung: § 92 (3) NRW § 108 (3)-(5) Hessen Gemeindehaushaltsverordnung: §§ BW §§ GemHKVO Nds. § 61 Hessen §§ NRW

23 © Dr. Berit Adam Sonderregelungen Eröffnungsbilanz NRWHessenNds.BW Bewertungs- grundsatz Vorsichtig geschätzte Zeitwerte AHK abzgl. AfA AHK abzgl. AfA, ausnahmsweise Zeitwerte (SoPo Bewertungsaus- gleich) AHK abzgl. AfA Berichtigung Verrechnung von Gewinnen und Verlusten mit allgem. Rücklage; keine zeitl. Begrenzung Keine Details bzgl. Nachholung/Beri chtigung; letztmalig im 3. Jahr nach Erstellung EB Verrechnung mit Nettoposition, Bew.rücklage oder SoPo Bew.ausgleich; letztmalig im 3. Jahr nach Erstellung EB Gewinne in Bew.rücklage, Verlustverrech nung mit Bew.rücklage bzw. BRV; letztmalig im 3. Jahr nach Erstellung EB

24 © Dr. Berit Adam Sonderregelungen Eröffnungsbilanz NRWHessenNds.BW Einzelaspekte § 55 GemHVO, Bew.richtlinie: -beb. Grund- stücke für Feuerschutz /Rettungsdienst nach Sachwert- verfahren -Boden Infrastruktur- vermögen -Kulturgüter -Baudenkmäler -Wertpapiere, Aktien -Sondervermö- gen, rechtl. unselbst. Stiftungen § 61 GemHVO: -Fiktive AHK zu Preisen AH-Jahr bei unverhält- nismäßig- em Auf- wand der AHK- Ermittlung -Beteiligun- gen zum Wert des anteiligen EK Anlage 18 zur GemHKVO: -Keine Erfassung GWG -Keine Erfassung abgeschrie- bener bewegl. VG -keine Aktivierung geleisteter Inv.zuschüsse -Vor 2000 erworbenes Grundvermö- gen mit aktuellem BRW § 62 GemHVO: -Vor 1975 erworb. VG: fiktive AHK zu Preisen Nach 1974 erworb. VG: fiktive AHK zu Preisen AH-Jahr bei unverhältn. Aufwand -Strassen und Grünflächen: Preisverh , Boden nach landwirtsch. Flächen -Waldflächen: Festwerte für Aufwuchs und Boden

25 © Dr. Berit Adam 25 Praktisches Beispiel zu Bewertungsunterschieden Bewertung nach AHK Bewertung nach Zeitwerten Bruttorauminhalt (4.317 m 3 ) x Raummeterpreis 1980 (109 ) = Sachwert 1980 ( ) x Baupreisindex 2004 (1,646) = Sachwert 2004 ( ) + Baunebenkosten (14%)./. Instandhaltungsstau (20%) = Zeitwert 2004 ( ) Rückindizierung auf Baujahr 1949 (0,201) = /. Abschreibungen ( )./. Abschreibungen ( ) Wertansatz Eröffnungsbilanz = Wertansatz Eröffnungsbilanz =

26 © Dr. Berit Adam Konsolidierung Rechtsgrundlagen: Gemeindeordnung: § 95a,b BW § 114s Abs. (5)-(8) Hessen §§ , § 96 (1), § 118 NRW § 100 Abs. (4)-(6) Nds. Gemeindehaushaltsverordnung: §§ NRW § 58 GemHKVO Nds. §§ BW §§ Hessen

27 © Dr. Berit Adam Konsolidierung NRWHessenNds.BW Bestandteile GesamtanhangKonsol. Finanzrech- nung nach DRS 2 in aktuellster Fassung Konsol. Finanzrech- nung - Anlagen -Gesamtlagebericht -Beteiligungsbericht -Kapitalfluss- rechnung nach DRS 2 in aktuellster Fassung als Bestandteil Gesamtanhang -Analog Einzelab- schluss -Konsolidie- rungsbe- richt -Analog Einzelab- schluss -Konsolidie- rungsbericht -Kapitalflussrechn ung nach DRS 2 in aktuellster Fassung -Weitere Anlagen analog Einzelabschluss -Konsolidierungs- bericht

28 © Dr. Berit Adam Konsolidierung NRWHessenNds.BW Konsolidie- rungskreis Alle verselbstän- digten Aufgaben- bereiche in öffentlich- rechtlicher oder privatrecht- licher Form; privatrechtl. Unterneh- men nur, wenn sie unter einheitl. Leitung stehen oder Gemeinde beherrschen- den Einfluss hat -Sondervermögen mit Sonder- rechnungen -Ug/Einrichtun- gen mit eigener Rechtspersön- lichkeit (ausg. Sparkassen) -Zweckverbände/ AGs nach Gesetz über komm. Gemeinschafts- arbeit -Rechtl. selbst. Stiftungen -Aufgabenträger, deren finanzielle Grundlage wg. rechtl. Verpflichtung wesentlich durch Gemeinde gesichert wird -Einrichtungen mit selbst. Wirtschafts- führung -Eigenbetriebe -Eigengesellschaften -Einrichtungen des Privatrechts, an denen Gemeinde beteiligt ist -Komm. Anstalten -Gemeins. Komm. Anstalten, an denen Gemeinde beteiligt ist -Rechtsfähige komm. Stiftungen -Zweckverbände, an denen Gemeinde beteiligt ist -Sonst. rechtl. selbst. Aufgabenträger, deren Finanzbedarf durch Rechtsverpflichtung wesentlich durch Gemeinde gesichert wird - verselbst. Orgaeinheiten, die mit Gemeinde Rechtseinheit bilden (ausg. Sondervermögen) -Rechtl. selbst. Orgaeinheiten mit Nennkapital, an denen Gemeinde beteiligt ist (ausg. Sparkassen) -Zweckverbände/ Verwaltungsge- meinschaften -Rechtl. selbst. komm. Stiftungen -Rechtl. selbst. Aufgabenträger deren finanzielle Grundlage wg. Rechtlicher Verpflichtung wesentlich durch Gemeinde gesichert wird

29 © Dr. Berit Adam Konsolidierung NRWHessenNds.BW Konsolidie- rungsmetho- den -Vollkonsolidie- rung (§§ HGB) bei verselbstän- digten Aufgaben- bereichen in öffentlich-rechtl. Organisations- formen und privatrechtl. Unternehmen unter einheitl. Leitung - Equity- Konsolidierung (§§ 311, 312 HGB) bei verselbstän- digten Aufgabenbe- reichen unter maßgeblichem Einfluss -Vollkonsolidie- rung (§§ HGB) von Aufgabenträgern unter beherrschendem Einfluss -Aufgabenträger unter maßgeblichem Einfluss nach Eigenkapital- methode (§§ 311, 312 HGB) -Vollkonsolidie- rung (§§ HGB) von Aufgabenträgern unter beherrschendem Einfluss -Aufgabenträger unter maßgeblichem Einfluss nach Eigenkapital- methode (§§ 311, 312 HGB) - bei Vermögenstren- nung: VV wird voll konsolidiert, RV wird nach Eigenkapitalmeth ode konsolidiert -Vollkonsolidie- rung (§§ HGB) von Aufgaben- trägern unter beherrschen- dem Einfluss -Aufgaben- träger unter maßgeblichem Einfluss nach Eigenkapital- methode (§§ 311, 312 HGB) -bei Verm.- trennung: VV wird voll konsolidiert, RV wird nach Eigenkapitalm ethode konsolidiert

30 © Dr. Berit Adam Konsolidierung NRWHessenNds.BW Aufstellungs- frist 9 Monate, Beschluss nach spätestens 12 Monaten; erster KA spätestens im 2. Jahr nach Erstellung EB 9 Monate, Beschluss nach spätestens 24 Monaten 6 Monate, Beschluss nach spätestens 12 Monaten; erster KA spätestens für Monate, Beschluss nach spätestens 12 Monaten

31 © Dr. Berit Adam 31 Agenda 1.Stand des Reformprozesses und der Gesetzgebung 2.Analyse der Unterschiede der (beabsichtigten) haushaltsrechtlichen Regelungen 2.1Haushaltsplan und Finanzplanung 2.2Haushaltsausgleich und Deckungsregeln 2.3Jahresabschluss 2.4Ansatz- und Bewertungsregeln 2.5 Sonderregelungen zur Eröffnungsbilanz 2.6 Konsolidierung 3.Zusammenfassung/Fazit

32 © Dr. Berit Adam Fazit Gesetzliche Regelungen vs. Vorschläge der Modellkommunen Leittexte der IMK als Empfehlung formelle und v.a. auch materielle Unterschiede zwischen den Regelungen in den einzelnen Ländern Evaluierung der gesetzlichen Neuregelungen als Hoffnungsschimmer am Horizont?

33 © Dr. Berit Adam 33 Übersicht über die wichtigsten Unterschiede


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