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2 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 2 Gesundheitsversorgung Ambulante Versorgung Stationäre Versorgung

3 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 3 Ambulante Versorgung http://www.bbr.bund.de/cln_005/nn_85564/SharedDocs/GlossarEntry/A/arztdichte__LRB.html

4 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 4 Ambulante Versorgung http://www.bbr.bund.de/cln_005/nn_85564/SharedDocs/GlossarEntry/A/arztdichte__LRB.html Klose, Uhlemann, GGW 3/2006GGW 3/2006 Die höchste Lebenserwartun g haben die Menschen in Andorra mit 83,5 Jahren, gefolgt von Japan,… Andorra Japan Wikipedia

5 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 5 Ambulante Versorgung Versorgung allgemein und im ländlichen Raum Anforderungen des demografischen Wandels Einflussmöglichkeiten zur Sicherung der Versorgung Lit.: Hendrik Flach, Der Landarzt geht in Rente, Entwicklungstendenzen und Optionen zur Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung, Diplomarbeit, ISR 2008

6 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 6 Ambulante Versorgung Beteiligte der GKV Krankenkassen Leistungserbringer (Ärzte, Vereinigung) Versicherte Sicherstellung durch Kassenärztliche Vereinigungen (KV) des Landes Vertragsärzte [bilden] für den Bereich jedes Landes eine Kassenärztliche und eine Kassenzahnärztliche Vereinigung (Kassenärztliche Vereinigungen). § 77 Abs. 1 SGB V Vertragsärztliche Versorgung (gem. § 73 Abs. 2 SGB V) Vertragsärztliche Versorgung zu sprechstundenfreien Zeiten (Notdienst) (nicht Rettungsdienste der Notärzte)

7 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 7 Ambulante Versorgung Vertragsärzte (umgangssprachlich: Kassenärzte) 17 Kassenärztliche Vereinigungen mit 148.300 Mitgliedern 132 900 Ärzte, davon 59 000 Hausärzte und 73 900 Fachärzte 15.400 zugelassene psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Quelle: KBVKBV Hausarzt Erste Anlaufstelle für Patienten, Koordination und Dokumentation weiterer Behandlungen Kenntnis des persönlichen Umfeldes, Krankengeschichte, Behandlung, langjährige Begleitung Hausbesuche Facharzt (u. a. Internisten mit Schwerpunkt, Chirurgen, Augenärzte, HNO-Ärzte) § 73 Abs. 1 SGB V niedergelassene Ärzte, die nicht als Vertragsarzt zugelassen sind, können nur Privatpatienten behandeln (ca. 1.000 = 0,7 % der niedergelassenen Ärzte)

8 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 8 Bedarfsplanung = Regionale Steuerung der Leistungserbringer (Andersen, Mühlbacher 2004: 8) Seit 1976 zur Unterstützung der KV in ihrem Versorgungsauftrag (Flach: 25) vor allem in gegenwärtig oder zukünftig unterversorgten ländlichen Gebieten, später auch gegen Überversorgung (Zulassungssperren) Achter Titel SGB V (Bedarfsplanung, Unterversorgung, Überversorgung) § 99 Bedarfsplan (1) Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen sowie im Benehmen mit den zuständigen Landesbehörden nach Maßgabe der vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Richtlinien auf Landesebene einen Bedarfsplan zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung aufzustellen und jeweils der Entwicklung anzupassen. Die Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung sowie der Krankenhausplanung sind zu beachten. Der Bedarfsplan ist in geeigneter Weise zu veröffentlichen. § 100 Unterversorgung § 101 Überversorgung § 103 Zulassungsbeschränkungen (u. a. Warteliste in jedem Planungsbereich) § 105 Förderung der vertragsärztlichen Versorgung

9 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 9 Bedarfsplanung 14 Arztgruppen 10 Regionstypen (kreisfreie Städte und Landkreise) gem. BBR- Gebietstypisierung 144 allgemeine Verhältniszahlen (Einwohner/Arzt-Relation) für 14 Arztgruppen in 10 Regionstypen = allgemeiner bedarfsgerechter Versorgungsgrad Quelle: Bedarfsplanungs-Richtlinie ÄrzteBedarfsplanungs-Richtlinie Ärzte

10 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 10 144 bedarfsgerechte Einwohner/Arztrelationen Quelle: Bedarfsplanungs-Richtlinie ÄrzteBedarfsplanungs-Richtlinie Ärzte

11 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 11 Bedarfsplanung Allgemeine arztgruppenspezifische Verhältniszahl für Regionstyp (allgemeiner bedarfsgerechter Versorgungsgrad) _________________________________________ örtliche Verhältniszahl (Planungsbereich) Überversorgung = 10 % über allgemeiner Einwohner/Arzt-Relation (Versorgungsgrad 110 %) Unterversorgung = 25 % (Hausärzte) bzw. 50 % (Fachärzte) unter allgemeiner Einwohner/Arzt-Relation = regionaler Versorgungsgrad

12 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 12 Hausärzte Bsp. Uckermark 2007: Versorgungsgrad: 85,9 %

13 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 13 Fachärzte

14 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 14 Fachärzte

15 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 15 Unterversorgung SGB V § 100 Unterversorgung Landesausschüsse der Ärzte und Krankenkassen stellen fest, ob ärztliche Unterversorgung eingetreten ist oder droht. Frist für KV zur Beseitigung oder Abwendung der Unterversorgung in betroffenen Gebieten dauert Unterversorgung nach Fristablauf an, ordnen Landesausschüsse Zulassungsbeschränkungen in anderen Gebieten an. Landesausschüssen der Ärzte und Krankenkassen stellen fest, ob in nicht unterversorgtem Planungsbereich zusätzlicher lokaler Versorgungsbedarf besteht.

16 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 16 Demografischer Wandel Arztbesuche pro Jahr: 18- bis 19-Jährige: 8,7 Mal zum Arzt (davon 3,3 Mal zum Hausarzt) 70- bis 79-Jährige 14,6 Mal (davon 8,6 Mal zum Hausarzt) Multimorbidität (mehrere Krankheiten gleichzeitig) nimmt mit Alter zu: 20 – 25-Jährige: ca. 20 Prozent (der Altersgruppe) 70 – 75-Jährige: ca. 76 Prozent Folgen: Trotz Bevölkerungsrückgang wird Bedarf nach hausärztlichen Leistungen nicht zurückgehen. die ältere Bevölkerung auf kurze Wege zum Arzt bzw. entsprechende ÖPNV-Verbindungen angewiesen. Erreichbarkeit wird an Bedeutung zunehmen Lit.: Hendrik Flach, Der Landarzt geht in Rente, Entwicklungstendenzen und Optionen zur Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung, Diplomarbeit, ISR 2008

17 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 17 West-Ost-Versorgungsgefälle - warum? Entwicklung Vertragsarztzahlen 2000 – 2006 Westen (+Berlin): +5,6 % Osten: -1,7 % Weniger Einnahmen (-27,2 %) (u. a. weniger Privatpatienten) Einnahmen pro Patient: Westen 55,50 Osten: 40,40 Mehr Arbeit (Patienten) (+36 %) Patienten pro Arzt: Westen: 3.335 Osten: 4.539 Lit.: Hendrik Flach, Der Landarzt geht in Rente, Entwicklungstendenzen und Optionen zur Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung, Diplomarbeit, ISR 2008, S. 38, 67

18 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 18 Sicherstellungsmöglichkeiten Finanzielle Optionen: Sicherstellungszuschläge, -fonds (2007- 2009) Angleichung der Ost-Honorare (ab 2009) höhere Arzt-Vergütungen in unterversorgten, niedrigere in überversorgten Gebieten (ab 2010) Ankauf von Praxen (Stilllegungsprämie) Personelle Optionen: Zulassungsbeschränkungen (allerdings nicht bundesweit, nur im Gebiet der KV des Landes) Altersgrenze (68 Jahre) um ein Jahr hinausschieben Angestellte Ärzte (MVZ) Ausländische Ärzte (2007: 20.434, davon 17 % Niedergelassene) Ausländische Ärzte Gemeindeschwester (Agnes) Praxisbezogene Optionen: Medizinische Versorgungszentren Zweigpraxis Eigeneinrichtungen Teilnahme von Krankenhäusern an ambulanter Versorgung Raumordnungsbezogene Optionen: Zentrale-Orte-System Bedarfsgerechter ÖPNV Lit.: Hendrik Flach, Der Landarzt geht in Rente, Entwicklungstendenzen und Optionen zur Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung, Diplomarbeit, ISR 2008

19 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 19 Zulassungsbeschränkungen in Bayern 1993 erstmals Zulassungsbeschränkungen angeordnet: Ende 2002 14 Planungsbereiche (von 79) (17,7 %) vollständig für Neuniederlassungen gesperrt (Ende 1998: 21 = 26,6 %) in 65 Bereichen (Ende 1998: 57) waren Zulassungen für bestimmte Gebietsarztgruppen bzw. Allgemeinärzte möglich. Vertragszahnärzte: Ende 2002 16 Planungsbereiche (von 79) Ende 1998: 10) für Neuniederlassungen von allgemein tätigen Zahnärzten gesperrt (Von den 72 Planungsbereichen für Kieferorthopäden war lediglich einer gesperrt.) Quelle: 15. Raumordnungsbericht Bayern, S. 167S. 167

20 24.01.2014WS 08/09 Infrastrukturplanung20 Stationäre Versorgung - Krankenhäuser - Vorsorge- und Reha-Einrichtungen

21 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 21 Krankenhäuser medizinische Versorgung rund um die Uhr: kranken, leidenden und hilfesuchenden Menschen Diagnostik, Therapie und Pflege zum Zwecke der medizinischen Rehabilitation anbietenDiagnostikTherapie medizinischen Rehabilitation Notfallbehandlung vollstationäre und teilstationäre Behandlungen vollstationäre vorstationäre und nachstationäre Behandlungen ambulante Behandlung. ambulante Quelle: Andreas Beivers, Martin Spangenberg, Ländliche Krankenhausversorgung im Fokus der Raumordnung, Informationen zur Raumentwicklung, Heft 1/2.2008; wikipedia

22 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 22 Zugelassene Krankenhäuser Hochschulklinik Plankrankenhäuser Vertrags-Krankenhäuser § 108 SGB VSGB V

23 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 23 Krankenhaus(bedarfs)planung Krankenhaus(bedarfs)pläne der Länder weisen bedarfsnotwendige Krankenhäuser aus - Plankrankenhäuser : Pflicht zur Behandlung, Recht zur Abrechnung mit Krankenkassen Investitionsmittellenkung zur Erreichung der staatlichen Planvorgaben und Versorgungsziele, duale Krankenhausfinanzierung: Krankenkassen: variable und laufende Kosten (gedeckt über (Fall-)Pauschalsatz für bestimmte Diagnose (vgl. Diagnosis Related Groups, DRG), Länder: Investitionskosten Rechtsgrundlage: Krankenhausgesetze der Länder

24 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 24 Subsidiarität bei Krankenhausversorgung Sicherstellung der Krankenhausversorgung eine öffentliche Aufgabe von Land, LK und kreisfr. Städten LK und Städte betreiben eigene Krankenhäuser, soweit nicht andere tätig werden (ausreichend Raum zur Mitwirkung geben) Finanzierungsmittel aufbringen Vielfalt der Träger Öffentliche: Bund, Land, Kreis, Stadt, Gemeinde (36 %) Freigemeinnützige: Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Stiftungen (38 %) Private (26 %) Quelle: Destatis, Wikipedia KrankenhausKrankenhaus

25 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 25 Stationäre Versorgung Trends in Deutschland: Bettenabbau und kürzere Verweildauer, Klinikfusionen, private Trägerschaft Quelle: Wikipedia Krankenhausplanung Quelle: EurostatEurostat Deutschland 2006: 2.104 Krankenhäuser (1991: 2.411) 16,8 Mio. Patienten pro Jahr 8,6 Tage Verweildauer (1991: 14)

26 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 26 Trends 1991 - 2010 Berlin Brandenburg Weniger Krankenhäuser und Betten mehr private statt öffentliche K-Häuser Verweildauer halbiert mehr Fallzahlen Betten je 10.000 EW Verweildauer – Tage Bettenauslastun g in Prozent Anzahl Krankenhäuse r 19912010199120101991201019912010 Berlin1165719,97,886,181,710479 Brandenburg 89,160,815,78,372,480,56752 Betten-Anteil nach Trägern 19912010 Berlin ö: 28,8 f-g: 51 p: 20,2 ö: 2,5 f-g: 43 p: 54,5 Brandenburg1992 ö: 83 f-g: 12 p: 5 2010 ö: 54,8 f-g: 18,6 p: 26,6

27 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 27 Versorgungsstufen Krankenhaus der Maximalversorgung (Unikliniken) Maximalversorgung Schwerpunktversorgung Regelversorgung Grundversorgung

28 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 28 Erreichbarkeit 75 % der EW in 10 Minuten 98 % der EW in 20 Minuten 2,3 % der EW > 20 Minuten Quelle: Andreas Beivers, Martin Spangenberg, Ländliche Krankenhausversorgung im Fokus der Raumordnung, Informationen zur Raumentwicklung, Heft 1/2.2008

29 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 29 Konzentration in der Grundversorgung Gründe Patienten und einweisende Ärzte tendieren zum höher spezialisierten Krankenhaus Fachärzte operieren ambulant (Ambulantisierung) Verweildauerverkürzungen, freie Bettenkapazitäten > wirtschaftliche Belastung Rückläufige Krankenhausfinanzierung der Länder (seit 1991 um 44 %) Folge: Mittelzentren übernehmen Grundversorgung

30 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 30 Vorsorge- und Rehaeinrichtungen

31 24.01.2014 WS 08/09 Infrastrukturplanung 31 Krankenhäuser und Reha in der Bauleitplanung Höchste Schutzbedürftigkeit niedrigste Tages- und Nachtlärmwerte für Verkehr, (Straße und Schiene, 16. BimSchV) und (Luft, Fluglärmschutzgesetz); DIN 18005 TagNacht 1.an Krankenhäusern, Schulen, Kurheimen und Altenheimen57 Dezibel (A)47 Dezibel (A) 2.in reinen und allgemeinen Wohngebieten und Kleinsiedlungsgebieten 59 Dezibel (A)49 Dezibel (A) 3.in Kerngebieten, Dorfgebieten und Mischgebieten64 Dezibel (A)54 Dezibel (A) 4.in Gewerbegebieten69 Dezibel (A)59 Dezibel (A) 16. BimSchV


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