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Einleitung in den Hebräerbrief Bibelstunde am 12.10.2005 Jesus oder Mose.

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Präsentation zum Thema: "Einleitung in den Hebräerbrief Bibelstunde am 12.10.2005 Jesus oder Mose."—  Präsentation transkript:

1 Einleitung in den Hebräerbrief Bibelstunde am Jesus oder Mose

2 Gliederung der Präsentation 1. Allgemeines 2. Verfasser 3. Ort und Zeit der Abfassung 4. Empfänger 5. Ziel und Inhalt

3 Der Hebräerbrief - Allgemeines Der Hebräerbrief ist einer der wichtigsten neutestamentlichen Briefe. Der Hebräerbrief leistet viele Beiträge zur Theologie des Neuen Testaments. Er konzentriert sich thematisch auf Jesus Christus und stellt ihn uns als den großen Hohenpriester vor. Er konzentriert sich thematisch auf Jesus Christus und stellt ihn uns als den großen Hohenpriester vor. Der Hebräerbrief bezieht Stellung Der Hebräerbrief bezieht Stellung Zum Verhältnis AT – NT Zum Verhältnis AT – NT Zur Auslegung des AT Zur Auslegung des AT Zum Glaubensleben Zum Glaubensleben

4 Der Hebräerbrief - Allgemeines Viele Hintergrundinformationen bleiben uns allerdings verborgen: Unbekannt sind: Der Verfasser des Briefes Der Verfasser des Briefes Der Anlaß des Schreibens Der Anlaß des Schreibens Die Empfänger des Briefes Die Empfänger des Briefes Der historische Hintergrund Der historische Hintergrund Wir können in diesen Punkten nur mutmaßen.

5 Wer war der Verfasser des Hebräerbriefes? Der Verfasser des Hebräerbriefes bleibt unbekannt. Allerdings können wir folgendes über ihn sagen: Er ist Judenchrist. Er ist Judenchrist. Er ist sehr vertraut mit dem AT. Er ist sehr vertraut mit dem AT. Er ist ein großer Theologe. Er ist ein großer Theologe. Er ist ein galanter Redner und ein literarisch begabter Schreiber. Er ist ein galanter Redner und ein literarisch begabter Schreiber. Er ist ein Jüngerschüler. Er ist ein Jüngerschüler. Er kennt Timotheus. Er kennt Timotheus.

6 Der Verfasser und die alte Kirche In der alten Kirche wurden zwei Personen als mögliche Autoren genannt: Paulus Paulus Viele von den oben erwähnten Eigenschaften treffen auf ihn zu. Viele von den oben erwähnten Eigenschaften treffen auf ihn zu. Aber: Aber: Weder der Stil noch die thematische Entfaltung des Themas sind typisch paulinisch. Weder der Stil noch die thematische Entfaltung des Themas sind typisch paulinisch. Paulus schrieb nie anonym (das betont er in seinen Schreiben) Paulus schrieb nie anonym (das betont er in seinen Schreiben) Barnabas (Details dazu später) Barnabas (Details dazu später)

7 1. These: Paulus ist der Verfasser Die paulinische Verfasserschaft wurde vor allem in der Ostkirche vertreten. Siehe die Darstellung auf den nun folgenden Folien. Es werden aufgelistet: Es werden aufgelistet: Die Datierung Die Datierung Die Kirchenväter, die für eine paulinische Verfasserschaft eintraten. Die Kirchenväter, die für eine paulinische Verfasserschaft eintraten. Zuerst wird eine Übersicht angeboten, dann folgen Detailangaben. Zuerst wird eine Übersicht angeboten, dann folgen Detailangaben.

8 1. These: Paulus ist der Verfasser (Übersicht) Um n.Chr. Pantänus – Bischof von Alexandrien (gest. um 190) Pantänus – Bischof von Alexandrien (gest. um 190) Um 200 n.Chr. Clemens von Alexandrien ( ) Clemens von Alexandrien ( ) Tertullian ( ) Tertullian ( ) Origenes ( ) Origenes ( ) Um 300 n.Chr. Eusebius von Cäsaräa ( ) Eusebius von Cäsaräa ( ) Um 400 n.Chr. Hieronymus ( ) Hieronymus ( ) Augustinus ( ) Augustinus ( )

9 1. These: Paulus ist der Verfasser Pantänus ( n.Chr.) Auf ihn beruft sich Clemens von Alexandrien ( ) – Bischof von Alexandrien. Auf ihn beruft sich Clemens von Alexandrien ( ) – Bischof von Alexandrien. Eusebius berichtet, daß Clemens von Alexandrien von dem glückseligen Ältesten gelernt hat, daß Paulus der Autor des Hebräerbriefes sei. Eusebius berichtet, daß Clemens von Alexandrien von dem glückseligen Ältesten gelernt hat, daß Paulus der Autor des Hebräerbriefes sei. Es muß sich bei diesem Ältesten um Pantänus (gestorben um 190 n.Chr.) gehandelt haben, dem Vorgänger von Clemens. Es muß sich bei diesem Ältesten um Pantänus (gestorben um 190 n.Chr.) gehandelt haben, dem Vorgänger von Clemens.

10 1. These: Paulus ist der Verfasser Tertullian ( n.Chr.) Er nennt Paulus als den Autor. Er nennt Paulus als den Autor. vgl. seine Schrift: De puditia 20 vgl. seine Schrift: De puditia 20 Tertullian weist gleichzeitig auf folgendes hin: Tertullian weist gleichzeitig auf folgendes hin: Der Hebräerbrief kann aber nicht mit den anderen Schriften des Paulus auf eine Stufe gestellt werden. Der Hebräerbrief kann aber nicht mit den anderen Schriften des Paulus auf eine Stufe gestellt werden. Hieronymus ( ) nimmt zu dieser Behauptung der Verfasserschaft Stellung und sagt: Das war nur die Privatmeinung des Tertullian. Das war nur die Privatmeinung des Tertullian.

11 1. These: Paulus ist der Verfasser Origenes ( n.Chr.) Er wird bei Eusebius mit folgenden Worten zitiert: Er wird bei Eusebius mit folgenden Worten zitiert: Die Gedanken des Hebräerbriefes sind paulinisch. Die Gedanken des Hebräerbriefes sind paulinisch. Der Stil aber nicht. Der Stil aber nicht. Die alte Kirche hält Paulus für den Autor. Die alte Kirche hält Paulus für den Autor. Nur Gott kennt den Autor. Nur Gott kennt den Autor.

12 1. These: Paulus ist der Verfasser Eusebius von Cäsaräa ( ) Er ist der Meinung, daß Paulus den Hebräerbrief geschrieben hat. Er ist der Meinung, daß Paulus den Hebräerbrief geschrieben hat. Er schreibt aber auch: Die Gemeinde in Rom bezweifelt die Verfasserschaft des Paulus. Er schreibt aber auch: Die Gemeinde in Rom bezweifelt die Verfasserschaft des Paulus. Eusebius überliefert die Meinung des Origenes: Eusebius überliefert die Meinung des Origenes: Die Gedanken sind paulinisch. Die Gedanken sind paulinisch. Der Stil aber nicht. Der Stil aber nicht. Die alte Kirche hält Paulus für den Autor. Die alte Kirche hält Paulus für den Autor. Nur Gott kennt den Autor. Nur Gott kennt den Autor.

13 1. These: Paulus ist der Verfasser Um 400 n.Chr. Hieronymus ( ) Hieronymus ( ) Augustinus ( ) Augustinus ( ) Sie verbreiten die Meinung, daß Paulus den Hebräerbrief geschrieben hat, im Westen des Reiches. Sie verbreiten die Meinung, daß Paulus den Hebräerbrief geschrieben hat, im Westen des Reiches.

14 2. These: Barnabas ist der Verfasser Neben Paulus als möglichen Autor des Hebräerbriefes wurde ein weiterer Name genannt: Barnabas: Auch er könnte der Autor gewesen sein. Auch er könnte der Autor gewesen sein. Es war Levit – und kannte sich im AT sehr gut aus. Es war Levit – und kannte sich im AT sehr gut aus. Tertullian erweckt den Eindruck, daß diese Idee schon lange vor seiner Zeit aufgekommen ist. Tertullian erweckt den Eindruck, daß diese Idee schon lange vor seiner Zeit aufgekommen ist.

15 Die alte Kirche favorisiert Paulus als Autor Die alte Kirche favorisiert Paulus als Autor des Hebräerbriefes: Das hat folgenden Hintergrund. Das hat folgenden Hintergrund. Ein kanonisches Buch muß einen Apostel als Verfasser haben. Ein kanonisches Buch muß einen Apostel als Verfasser haben. Wenn Paulus der Verfasser ist, steht einer Kanonisierung des Hebräerbriefes ein Hindernis weniger im Wege. Wenn Paulus der Verfasser ist, steht einer Kanonisierung des Hebräerbriefes ein Hindernis weniger im Wege.

16 Weitere Autoren Erst seit der Reformationszeit werden andere mögliche Verfasser des Hebräerbriefes genannt: Luther und andere mehr dachten an Apollos. Luther und andere mehr dachten an Apollos. Es wurden weitere Autoren für möglich gehalten: Es wurden weitere Autoren für möglich gehalten: Lukas Lukas Petrus Petrus Silas Silas Philippus Philippus Aquila und Priszilla Aquila und Priszilla

17 Der Hebräerbrief im Kanon Der Hebräerbrief wird von folgenden Kirchenvätern als zu Kanon gehörig angesehen: Clemens von Alexandrien ( n.Chr.) Clemens von Alexandrien ( n.Chr.) Cyrillus von Jerusalem ( n.Chr.) Cyrillus von Jerusalem ( n.Chr.) Eusebius von Cäsaräa ( n.Chr.) Eusebius von Cäsaräa ( n.Chr.) Hieronymus ( n.Chr.) Hieronymus ( n.Chr.) Augustinus ( n.Chr.) Augustinus ( n.Chr.) Origenes ( ) läßt uns wissen: Origenes ( ) läßt uns wissen: Es bestanden Zweifel über die Kanonizität des Hebräerbrief, da der Beweis der apostolischen Urheberschaft fehlt. Es bestanden Zweifel über die Kanonizität des Hebräerbrief, da der Beweis der apostolischen Urheberschaft fehlt.

18 Der Hebräerbrief im Kanon Der Hebräerbrief wird in folgenden Kanons erwähnt: Kanon von Barococcio (206 n.Chr.) Kanon von Barococcio (206 n.Chr.) Kanon von Cheltenham (360 n.Chr.) Kanon von Cheltenham (360 n.Chr.) Als zum Kanon gehörig wurde der Hebräerbrief anerkannt auf dem … Konzil von Nicäa ( n.Chr.) Konzil von Nicäa ( n.Chr.) Konzil von Hippo Regius (393 n.Chr.) Konzil von Hippo Regius (393 n.Chr.) Konzil von Karthago (397 und 419 n.Chr.) Konzil von Karthago (397 und 419 n.Chr.)

19 Der Hebräerbrief in den Handschriften Im berühmten Chester-Beatty-Papyrus (um 200 n.Chr.) findet man den Hebräerbrief unter den Paulusbriefen. Er steht hinter dem Römerbrief. Er steht hinter dem Römerbrief. In den meisten frühen griechischen Handschriften findet man den Hebräerbrief hinter 2. Thessalonicher.

20 Datierung des Hebräerbriefes Clemens von Rom zitiert ihn im 1. Clemensbrief: Der Hebräerbrief muß vor 95 n.Chr. geschrieben worden sein. Der Hebräerbrief muß vor 95 n.Chr. geschrieben worden sein. Der Hebräerbrief enthält keinen Hinweis auf die Zerstörung des Tempels. Der Hebräerbrief muß vor 70 n.Chr. geschrieben worden sein. Der Hebräerbrief muß vor 70 n.Chr. geschrieben worden sein. Vermutlich wurde der Hebräerbrief zwischen 65 – 70 n.Chr. verfaßt.

21 Die Empfänger Der Verfasser und die Empfänger hatten eine gute Beziehung: Er wollte die Empfänger besuchen - 13,19.23 Er wollte die Empfänger besuchen - 13,19.23 Er bat sie um Gebetsunterstützung -13,18 Er bat sie um Gebetsunterstützung -13,18 Die Empfänger waren jüdisch geprägt: Sie kamen vom jüdischen Denken her. Sie kamen vom jüdischen Denken her. Sie kannten das AT und anerkannten seine Autorität. Sie kannten das AT und anerkannten seine Autorität.

22 Die Empfänger Über die Empfänger erfahren wir folgendes: Sie sollten an … früheren Tage denken – 10,32-34 Sie sollten an … früheren Tage denken – 10,32-34 Sie hatten viele Liebesdienste erwiesen – 6,10 Sie hatten viele Liebesdienste erwiesen – 6,10 Sie hätten Lehrer sein müssen. Sie hätten Lehrer sein müssen. Sie standen in der Gefahr abzufallen. Sie standen in der Gefahr abzufallen. Sie hatten schon viel erlitten. Sie hatten schon viel erlitten. Die Empfänger bleiben unbekannt. Judenchristen in Rom? Judenchristen in Rom? Judenchristen in Palästina? Judenchristen in Palästina?

23 Die Absender Der Brief endet mit dem Gruß: Es grüßen euch die von Italien! (13,24) Es grüßen euch die von Italien! (13,24) Die Bibelausleger sind sich uneins: Schreibt der Autor an Christen in Italien? Schreibt der Autor an Christen in Italien? Schreibt der Autor aus Italien? Schreibt der Autor aus Italien? Für beide Sichten gibt es gute Argumente. Für beide Sichten gibt es gute Argumente.

24 Zweck des Schreibens A) Lehrhafter Zweck: Jesus ist einzigartig: er ist unser großer Hoherpriester Jesus ist einzigartig: er ist unser großer Hoherpriester Jesus ist über den alten Bund erhaben. Jesus ist über den alten Bund erhaben. Die Zeit des AT ist endgültig vorbei. Die Zeit des AT ist endgültig vorbei.

25 Zweck des Schreibens B) Praktischer und seelsorgerlicher Zweck: Die Empfänger waren Kinder im Glauben: Die Empfänger waren Kinder im Glauben: Sie sollten im Glauben reifen. Sie sollten im Glauben reifen. Sie sollten Jesus besser kennenlernen: Sie sollten Jesus besser kennenlernen: Jesus erfüllt die alttestamentlichen Bilder. Jesus erfüllt die alttestamentlichen Bilder. Jesus erfüllt die alttestamentlichen Prophetien. Jesus erfüllt die alttestamentlichen Prophetien. Die Empfänger sollten bewahrt werden: Die Empfänger sollten bewahrt werden: Vor Lauheit Vor Lauheit Vor Unglauben Vor Unglauben Sie standen in der Gefahr abzufallen. Sie standen in der Gefahr abzufallen. Sie wollten wieder in das Judentum zurückkehren. Sie wollten wieder in das Judentum zurückkehren.

26 Warnung vor dem Abfall 2,13 Abgleiten … eine so große Errettung vernachlässigen. Abgleiten … eine so große Errettung vernachlässigen. 3,12 Abfallen vom lebendigen Gott. Abfallen vom lebendigen Gott. 4,11 Nach demselben Beispiel des Ungehorsams fallen., nämlich Israel. Nach demselben Beispiel des Ungehorsams fallen., nämlich Israel. 6,5 Abfallen … Abfallen …

27 Warnung vor dem Abfall 10,26 Mit Willen sündigen. Mit Willen sündigen. 10,29 Den Sohn Gottes mit Füßen treten, das Blut des Bundes für gemein achten und den Geist der Gnade schmähen. Den Sohn Gottes mit Füßen treten, das Blut des Bundes für gemein achten und den Geist der Gnade schmähen. 12,25 Ihn, der spricht, abweisen … uns von ihm abwenden. Ihn, der spricht, abweisen … uns von ihm abwenden.

28 Die Gefahr des Abfalls In welche Gefahr standen die Hebräer? Ins Judentum zurückzufallen? Ins Judentum zurückzufallen? Stärke dieser Sicht: Stärke dieser Sicht: Der Hebräerbrief betont, daß der Glaube an Jesus in jeder Hinsicht besser ist als das Judentum. Der Hebräerbrief betont, daß der Glaube an Jesus in jeder Hinsicht besser ist als das Judentum. Vor der Gefahr des Abfalls wird gewarnt. Vor der Gefahr des Abfalls wird gewarnt. Die Leser des Briefes liebäugelten offenbar mit dem Judentum. Die Leser des Briefes liebäugelten offenbar mit dem Judentum. Schwäche dieser Sicht: Schwäche dieser Sicht: Nirgends wird diese Gefahr = Rückkehr ins Judentum ausdrücklich erwähnt. Nirgends wird diese Gefahr = Rückkehr ins Judentum ausdrücklich erwähnt. Nirgends wird apologetisch argumentiert, daß Jesus der Messias ist. Nirgends wird apologetisch argumentiert, daß Jesus der Messias ist.

29 Die Gefahr des Abfalls Ouweneel vertritt deshalb die Meinung: Die Empfänger hatten nicht länger den Mut, öffentlich als Christen aufzutreten. Die Empfänger hatten nicht länger den Mut, öffentlich als Christen aufzutreten. Sie wollten unter den schützenden Mantel des Judentums kriechen. Sie wollten unter den schützenden Mantel des Judentums kriechen. Dort wollten sie ein heimliches Christentum leben. Dort wollten sie ein heimliches Christentum leben. Dadurch standen sie in der Gefahr, letztendlich auch Jesus Christus zu verlieren. Dadurch standen sie in der Gefahr, letztendlich auch Jesus Christus zu verlieren.

30 Die Gefahr des Abfalls Schwächen von Ouweneels Sicht: Auch die von ihm postulierte Gefahr wird nicht ausdrücklich beim Namen genannt. Auch die von ihm postulierte Gefahr wird nicht ausdrücklich beim Namen genannt. Der Hebräerbrief warnt jedoch immer wieder vor der Gefahr des Abfalls vom Glauben. Der Hebräerbrief warnt jedoch immer wieder vor der Gefahr des Abfalls vom Glauben. Die Rückkehr ins Judentum ist aber eben Abfall vom Glauben. Die Rückkehr ins Judentum ist aber eben Abfall vom Glauben. Es scheint doch wahrscheinlicher, daß die Empfänger des Hebräerbriefes in der Gefahr standen ihren Glauben an Jesus Christus preiszugeben und wieder in der Judentum zurückkehren wollten. Es scheint doch wahrscheinlicher, daß die Empfänger des Hebräerbriefes in der Gefahr standen ihren Glauben an Jesus Christus preiszugeben und wieder in der Judentum zurückkehren wollten.

31 Die Gefahr des Abfalls Die Hebräer sollten durch diesen Briefe begreifen: Um Jesu willen gilt es, aller Versuchung zum einfachen Lebensstil (Rückkehr in das Judentum) zu widerstehen. Um Jesu willen gilt es, aller Versuchung zum einfachen Lebensstil (Rückkehr in das Judentum) zu widerstehen. Der unsichtbare Gottesdienst ist ein Leben im Glauben und nicht im Schauen. Der unsichtbare Gottesdienst ist ein Leben im Glauben und nicht im Schauen. Der jüdische Gottesdienst wird eine Ende haben. Der jüdische Gottesdienst wird eine Ende haben. Der Plan Gottes ist die Gemeinde: Der Plan Gottes ist die Gemeinde: Gläubige aus dem Judentum und dem Heidentum bilden den Leib von Jesus Christus und gehören zusammen. Gläubige aus dem Judentum und dem Heidentum bilden den Leib von Jesus Christus und gehören zusammen.

32 Was uns in Jesus geschenkt ist Der Glaube an Jesus Christus schenkt: Eine bessere Hoffnung (7,19) Eine bessere Hoffnung (7,19) Einen besseren Bund (7,22; 8,6) Einen besseren Bund (7,22; 8,6) Eine bessere Verheißung (8,6) Eine bessere Verheißung (8,6) Ein besseres Schlachtopfer (9,23) Ein besseres Schlachtopfer (9,23) Einen besseren Besitz (10,34) Einen besseren Besitz (10,34) Ein besseres Vaterland (11,16) Ein besseres Vaterland (11,16) Eine bessere Auferstehung (11,35) Eine bessere Auferstehung (11,35)

33 Was uns in Jesus geschenkt ist Das Herzstück des Christentums ist eine bessere und größere Person als die, die das Judentum kennt: Jesus ist: Jesus ist: Größer als die Engel (1,4-14) Größer als die Engel (1,4-14) Größer als die Menschen (2,5-9) Größer als die Menschen (2,5-9) Größer als die vielen Söhne Gottes (2,10-18) Größer als die vielen Söhne Gottes (2,10-18) Größer als … Mose, Josua, David und Aaron Größer als … Mose, Josua, David und Aaron

34 Jesus ist größter als … Jesus ist größer als … Jesus ist größer als … Mose (3,1-6) Mose (3,1-6) Der größte Prophet Israels Der größte Prophet Israels Josua (3,18-4,8) Josua (3,18-4,8) Der größte Heerführer Israels Der größte Heerführer Israels David (4,1-9) David (4,1-9) Der größte König Israels Der größte König Israels Aaron (4,14-7,28) Aaron (4,14-7,28) Der größte Hohepriester Israels Der größte Hohepriester Israels

35 Um was es geht Wir sollen auf Jesus sehen; das betonen folgende Hinweise: Wir sehen auf Jesus (2,9) Wir sehen auf Jesus (2,9) Betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus. (3,1) Betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus. (3,1) Schauet aber, wie groß dieser war. (7,4) Schauet aber, wie groß dieser war. (7,4) Hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens (12,2) Hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens (12,2) Betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat. Betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat.

36 Worum es geht Es geht in der christlichen Nachfolge allein um Jesus: Um sein Leben Um sein Leben Um sein Opfer Um sein Opfer Um seine Verherrlichung Um seine Verherrlichung Um seine Zukunft Um seine Zukunft Unser Leben soll auf diesen Jesus Christus ausgerichtet sein. Deshalb gilt es folgendes zu beachten:

37 Worauf wir als Christen achten sollen Fürchten wir uns nun, daß nicht jemand von euch scheine zurückgeblieben zu sein (4,1) Laßt uns … Fleiß anwenden, in jene Ruhe einzugehen (4,11) Fleiß anwenden, in jene Ruhe einzugehen (4,11) das Bekenntnis festhalten (4,14) das Bekenntnis festhalten (4,14) hinzutreten zum Thron der Gnade (4,16) hinzutreten zum Thron der Gnade (4,16) fortfahren zum vollen Wuchse (6,1) fortfahren zum vollen Wuchse (6,1) hinzutreten mit wahrhaftigen Herzen (10,22) hinzutreten mit wahrhaftigen Herzen (10,22) das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten (10,23) das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten (10,23)

38 Worauf wir achten sollen Laßt uns … … aufeinander achthaben (10,24) … aufeinander achthaben (10,24) … unsere Zusammenkünfte nicht versäumen (10,25) … unsere Zusammenkünfte nicht versäumen (10,25) … mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf (12,1) … mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf (12,1) … dankbar sein (12,28) … dankbar sein (12,28) … zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers (13,13) … zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers (13,13) … stets ein Opfer des Lobes darbringen (13,15) … stets ein Opfer des Lobes darbringen (13,15)

39 Grobe Gliederung Hebräer 1- 7 Die unvergleichliche Größe, die Jesus hat. Die unvergleichliche Größe, die Jesus hat. Hebräer 8 – 10 Das neue System, das Jesus bringt. Das neue System, das Jesus bringt. Hebräer 11 – 13 Das hingebungsvolle Glaubensleben, zu dem Jesus befähigt. Das hingebungsvolle Glaubensleben, zu dem Jesus befähigt.

40 Was Jesus neu gemacht hat Kapitel 7 – Die neue Priesterordnung Kapitel 8 – Der neue Bund Kapitel 9 – Das neue Heiligtum Das neue Heiligtum Das neue Opfer Das neue Opfer Die neuen Anbeter Die neuen Anbeter

41 Zusammenfassung: Der Verfasser Verfasser: Die alte Kirche sah in Paulus den Verfasser des Briefes an. Die alte Kirche sah in Paulus den Verfasser des Briefes an. Es wurde aber auch bezweifelt. Es wurde aber auch bezweifelt. Auch Barnabas wurde als Autor genannt. Auch Barnabas wurde als Autor genannt. Erst ab der Reformation kamen andere möglichen Autoren des Hebräerbriefes ins Gespräch. Erst ab der Reformation kamen andere möglichen Autoren des Hebräerbriefes ins Gespräch. Der Brief wurde entweder nach Italien oder nach Italien oder aus Italien geschrieben. aus Italien geschrieben.

42 Zusammenfassung: Die Empfänger Empfänger: Die Empfänger waren Judenchristen. Die Empfänger waren Judenchristen. Manche denken an Judenchristen in Rom. Manche denken an Judenchristen in Rom. Andere an Judenchristen in Palästina oder Zypern. Andere an Judenchristen in Palästina oder Zypern. Datierung: Der Brief wurde vor der Zerstörung des Tempels geschrieben – ca. 65 – 70 n.Chr. Der Brief wurde vor der Zerstörung des Tempels geschrieben – ca. 65 – 70 n.Chr.

43 Zusammenfassung: Die Absicht Ziel und Absicht: Judenchristen sollten zu einem freien Bekenntnis zu Jesus Christus ermutigt werden. Judenchristen sollten zu einem freien Bekenntnis zu Jesus Christus ermutigt werden. Denn … Denn … … alte Bund ist definitiv vergangen. … alte Bund ist definitiv vergangen. … Jesus Christus haben wir etwas weitaus Besseres als den alten Bund. … Jesus Christus haben wir etwas weitaus Besseres als den alten Bund. … Jesus ist einzigartig. … Jesus ist einzigartig.

44 Zusammenfassung: Absicht Ziel und Absicht: Es gilt vielen Versuchungen entschieden zu widerstehen, z.B.: Es gilt vielen Versuchungen entschieden zu widerstehen, z.B.: Der Laschheit Der Laschheit Dem Abfall Dem Abfall Der Aufblick zu Jesus ist der entscheidende Ansporn zu einem an Christus hingegebenen christlichen Leben. Der Aufblick zu Jesus ist der entscheidende Ansporn zu einem an Christus hingegebenen christlichen Leben. Im Aufblick zu Jesus wollen wir auf uns selbst und auf andere Acht haben, damit wir alle in einer engen Beziehung zu Jesus verwurzelt bleiben. Im Aufblick zu Jesus wollen wir auf uns selbst und auf andere Acht haben, damit wir alle in einer engen Beziehung zu Jesus verwurzelt bleiben.

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