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Il giovane Thomas Mann VII Der Bajazzo (1897) Il dilettantismo.

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Präsentation zum Thema: "Il giovane Thomas Mann VII Der Bajazzo (1897) Il dilettantismo."—  Präsentation transkript:

1 Il giovane Thomas Mann VII Der Bajazzo (1897) Il dilettantismo

2 Vor ein paar Stunde noch habe ich mich der Wirkung eines großen Kunstwerks hingegeben […]. Meine Nerven beben noch […] seltene Stimmungen wogen in mir auf und nieder […] und ein Bedürfnis ist dabei […], sie zu äußern, sie mitzuteilen, sie zu zeigen, etwas daraus zu machen… Wie, wenn ich in der Tat ein Künstler wäre, befähigt, mich in Ton, Wort oder Bildwerk zu äußern – am liebsten, aufrichtig gesprochen, in allem zu gleicher Zeit? – Aber es ist wahr, daß ich allerhand vermag (Th. M., Der Wille zum Glück und andere Erzählungen, S. 121)

3 Il tema del DILETTANTISMO è al centro della riflessione già nella Goethezeit : Karl Philipp Moritz ( ) nel saggio Über die bildende Nachahmung des Schönen osserva come, in presenza di uno squilibrio tra una sensibilità ipertrofica ( Empfindungsvermögen ) e una carente forza creatrice ( Bildungskraft ), luomo sia spinto a dedicarsi allarte, cercando invano di sopperire con il sentire alla propria scarsa energia creatrice. Johann Wolfgang Goethe e Friedrich Schiller intendono scrivere, attorno al 1799, un saggio Über den Dilettantismus. Lopera rimane frammento, negli appunti si riflette sulla velleità del dilettante, che pretenderebbe di creare un fiore partendo dal profumo del fiore stesso

4 Una pagina del manoscritto con gli appunti di Goethe e Schiller per il saggio sul dilettantismo (qui lo schema generale)

5 La prima edizione parziale degli appunti per il saggio, nella Ausgabe letzter Hand delle opere di Goethe (1833, vol. 43).

6 da:. W. Goethe-Fr. Schiller, Über den Dilettantismus (1799) Die Kunst gibt sich selbst Gesetze und gebietet der Zeit: der Dilettantism folgt der Neigung der Zeit. […] Weil der Dilettant seinen Beruf zum Selbstproduzieren erst aus der Wirkungen der Kunstwerke auf sich empfängt, so verwechselt er diese Wirkungen mit den objektiven Ursachen und Motiven […]. Das an das Gefühl sprechende, die letzte Wirkung aller poetischen Organisationen, welche aber den Aufwand der ganzen Kunst selbst voraussetzt, sieht der Dilettant als das Wesen derselben an, und will damit selbst hervorbringen. Überhaupt will der Dilettant in seiner Selbst- verkennung das Passive an die Stelle des Aktiven setzen, und weil er auf eine lebhafte Weise Wirkungen erleidet, so glaubt er mit diesen erlittnen Wirkungen wirken zu können

7 da: Paul Bourget, Essais de psychologie contemporaine (1883): II est plus aisé dentendre le sens du mot dilettantisme que de le définir avec précision. C'est beaucoup moins une doctrine quune disposition de lesprit, très intelligente à la fois et très voluptueuse, qui nous incline tour à tour vers les formes diverses de la vie et nous conduit à nous prêter à toutes ces formes sans nous donner à aucune. […] Dordinaire, un homme parvenu à la pleine possession de lui-même a fait son choix, et, par une intolérance bien logique, il désapprouve le choix des autres ou du moins le comprend à peine. Il est difficile, en effet, de sortir de soi et de se représenter une façon dexister très différente; plus difficile encore de dépasser cette représentation et de revêtir soi-même, si lon peut dire, cette façon dexister, ne fût-ce que durant quelques minutes. La sympathie ny suffirait pas, il y faut un scepticisme raffiné à la fois et systématique, avec un art de transformer ce scepticisme en instrument de jouissance. Le dilettantisme devient alors une science délicate de la métamorphose intellectuelle et sentimentale. Quelques hommes supérieurs en ont donné d'illustres exemples, mais la souplesse même dont ils ont fait preuve a empreint leur gloire d'un je ne sais quoi de trouble et d'inquiétant.

8 Il tema del dilettantismo si intreccia, verso la fine del secolo, con la descrizione della vita estetica fatta dal danese Søren Kierkegaard ( ) nellopera Enten eller (1843). Eccone un brano dalla lettera di B (luomo etico) ad A (lesteta): La vita deve avere continuità, e di questo la tua vita manca. Tu timpegni nei tuoi studi, è vero, e sei poi anche diligente, ma ciò è solo per amor di te stesso[…]. Tu sei come un moribondo, muori giorno per giorno, non nel severo significato in cui di solito si prende questa espressione; ma la vita ha perso la sua concretezza e, come dici, tu calcoli sempre la durata della tua vita da un termine di congedo allaltro[…] Un moribondo ha, comè noto, unenergia soprannaturale, e in tal modo sta la cosa anche con te. Si tratta di unidea da esaminare a fondo, di unopera da leggere con cura, di un piano da eseguire, di unavventura da vivere… sì, si trattase anche soltanto di acquistare un cappello… ecco che tu prendi la cosa con una forza immensa! A seconda delle circostanze lavori indefessamente un giorno, un mese, […] ma allorquando il mese ovvero […] i sei mesi son passati, allora tu tronchi del tutto, dici che adesso la storia è terminata, ecc., ti ritiri […] farai credere a te stesso e agli altri daver perduto la voglia, e ti lusingherai con il vano pensiero che avresti potuto continuare a lavorare altrettanto intensamente se ne avessi avuto voglia. Ma inganno immenso è il tuo!

9 irgendein seltsamer und stechender Schmerz meldete sich […], ein herbes und drängendes Gefühl von – Neid? Von Liebe? – ich wagte es nicht auszudenken – von Selbstverachtung? […] Ausgeschlossen, unbeachtet, unberechtigt, fremd, hors ligne, deklassiert, Paria, erbärmlich vor mir selbst […] Es sollte sich erweisen nunmehr, ob ich noch über einen Rest von fröhlicher Sicherheit und selbstbewusster Gewandtheit verfügte […]. (Th. M., Der Wille zum Glück und andere Erzählungen, S. 126, 130, 132)

10 Meine erste Regung, mein erster Instinkt war der schlaue Versuch […] mein erbärmliches Übelbefinden in unglückliche Liebe umzudeuten: Eine Albernheit, wie sich von selbst versteht. Man geht an keiner unglücklichen Liebe zugrunde. […] In einer unglücklichen Liebe gefällt man sich ich aber gehe daran zugrunde, daß es mit allem Gefallen an mir selbst so ohne Hoffnung zu Ende ist! Liebte ich […] dieses Mädchen denn eigentlich? – Vielleicht… aber wie und warum? War diese Liebe nicht eine Ausgeburt meiner längst schon gereizten und kranken Eitelkeit, die […] Gefühle von Neid, Haß und Selbstverachtung hervorgebracht hatte, für die dann die Liebe bloß Vorwand, Ausweg und Rettung war? (Th. M., Der Wille zum Glück und andere Erzählungen, S. 134)


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