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Sprache – Geschlecht - Gender. Fragestellungen  Wie behandelt die Sprache als System die Geschlechter?  Wie behandeln die Geschlechter die Sprache?

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Präsentation zum Thema: "Sprache – Geschlecht - Gender. Fragestellungen  Wie behandelt die Sprache als System die Geschlechter?  Wie behandeln die Geschlechter die Sprache?"—  Präsentation transkript:

1 Sprache – Geschlecht - Gender

2 Fragestellungen  Wie behandelt die Sprache als System die Geschlechter?  Wie behandeln die Geschlechter die Sprache? Verhalten sich Frauen und Männer sprachlich unterschiedlich?  Wie behandelt die Sprachwissenschaft die Frage nach Geschlecht und Sprache?  Soll/kann durch sprachpolitische Maßnahmen eine sprachliche Gleich­behandlung von Frauen und Männern erreicht werden und wenn ja, durch welche?

3 Wie behandelt die Sprache als System die Geschlechter? Man muß hier wohl zwischen System (System von Möglichkeiten, Verfahren, Oppositionen) und Norm (System der normalen Realisierungen, d.h. Reduzierung der Möglichkeiten des Systems auf das Normale, auf das schon Realisierte) unterscheiden.

4 Genus als Kategorie  Hat eine bestimmte Sprache Genus?  Wenn ja, wo und wie äußert sich das Genus (bei welchen Kategorien: Artikel, Substantiv, Adjektiv, Adverb, Verb)  Welche Unterscheidungen werden getroffen (Maskulinum, Femininum, Neutrum).  Wie wird Genus definiert (Unterschied natürliches - grammatisches Genus)  Wie ist die Beziehung zwischen Genus und Geschlechtern?

5 Struktur des Wortschatzes  Welche Möglichkeiten existieren im System, Geschlecht auszudrücken?  Welche davon sind in der Norm realisiert (vgl. Gleichbehandlung von Frauen und Männern - Berufsbezeichnungen)?  Struktur von Höflichkeitsformen und die Norm ihrer Verwendung: homme - monsieurfemme – (ma)dame homme - monsieurfemme – (ma)dame pour hommespour dames pour hommespour dames  eventuell anders im Italienischen uomo - signoredonna - signora uomo - signoredonna - signora per signoriper donne / per signore per signoriper donne / per signore  lexikalisch-semantische Assymetrie von Wortfeldern und Wortpaaren, vgl. homme - femme, uomo - donna, hombre - mujer homme - femme, uomo - donna, hombre - mujer  Doppelbedeutung von homme / uomo / hombre: Mensch / Mann, homme / uomo / hombre: Mensch / Mann, femme / donna / mujer: Frau / Ehefrau femme / donna / mujer: Frau / Ehefrau  Es ist schwierig, hierbei von der Lexikographie (Wörterbuchschreibung) zu trennen  Assymetrie der Euphemismen im sexuellen bzw. erotischen Bereich, sowie der Schimpfwörter (vgl. Yaguello u.a.)

6 grammatische Regeln (System oder Norm?)  Kongruenzbildung: 99 femmes et trois hommes se sont réunis  generisches Maskulinum (?): À Leipzig il-y-a 20mille étudiants. L'étudiant moyen n'est plus barbu.

7 Semantische Strukturen Markiert - unmarkiert: z.B. Mensch FrauMann homo muliervir homme femmehomme man womanman  Diese wurden von Sprachwissenschaftlern festgestellt.  Wären andere möglich, eventuell z.B. être humain femmehomme

8 Genus und Wahrnehmung  Mythologie, Volkstraditionen, Kunst, Poesie bauen auf dem Genus von Wörtern auf: o der Tag als Geliebter der Nacht bei russischen Dichtern o der Tod dargestellt als Mann in deutschsprachigen Gemeinschaften, o der Tod dargestellt als Frau in russischsprachigen Gemeinschaften  (vgl. z.B. Jakobson (1963): "Aspects linguistiques de la tra­duction", Yaguello: "Gendre et sexe: la métaphore sexuelle" in: Yaguello 1987)


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