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Nationale und internationale Schulleistungsstudien: Auswertung und Nutzung 09.12.2013 Institut für Erziehungswissenschaft Seminar: Unterrichtsanalyse:

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1 Nationale und internationale Schulleistungsstudien: Auswertung und Nutzung Institut für Erziehungswissenschaft Seminar: Unterrichtsanalyse: Fragestellungen, Methoden, Ergebnisse und praxisbezogene Nutzung Referentinnen: Mujda Ghafouri und Natalie Uhlenbrock

2 2 Gliederung 1.PISA: Eine Einführung 2.Wer macht mit? 3.Testentwicklung 4.Der Feldtest 5.Testdesign und Aufgabenformate 6.Durchführung und Auswertung 7.Schüler- und Schulfragebögen 8.Wichtige Ergebnisse 9.Kritik (Gruppenarbeit)

3 3 P rogramme for I nternational S tudent A ssessment Entwickelt von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Steuerung vom PISA Governing Board (PGB) Beobachtung der Bildungssysteme im internationalen Vergleich Beurteilung von 3 Kompetenzbereichen - Lesekompetenz - mathematische Kompetenz - naturwissenschaftliche Kompetenz Warum beschränkt man sich auf diese drei Gebiete? LITERACY

4 4 Erhebungsrunden regelmäßig im Abstand von 3 Jahren (Jahr der Datenerhebung bestimmt die Bezeichnung PISA 2000, PISA 2003 etc. ) in jeder Erhebungsrunde wird ein Teilgebiet besonders genau untersucht (3-Jahreszyklus) neben den Kompetenztests werden umfangreiche Daten zum sozialen Hintergrund und Lernverhalten der Schüler gesammelt (  was beeinflusst die Schüler/innen in welcher Weise) https://www.bifie.at/pisa

5 5 Wer macht bei PISA mit? OECD-Länder: Australien, Belgien, Chile, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Korea, Kanada, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowak. Republik, Slowenien, Spanien, Tschech. Republik, Türkei, Ungarn, Verein. Königreich, USA Außerdem: Albanien, Argentinien, Brasilien, Bulgarien, Chinesisch Taipeh, Costa Rica, Hongkong (China), Indonesien, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kolumbien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litaun, Macau (China), Malaysia, Montenegro, Peru, Rumänien, Russ. Föderation, Serbien, Shanghai (China), Thailand, Tunesien, Uruguay, Ver. Arab. Emirate, Vietnam, Zypern

6 6 Testentwicklung bei PISA Inhaltlich-theoretische Grundlagen für PISA werden in Rahmenkonzeptionen festgehalten  Hier werden bereits wichtige Entscheidungen über die Ziele der Studie getroffen In Zusammenarbeit entwickeln Test- und Forschungsinstitute aus mehreren Ländern Aufgabenmaterial / teilnehmende Staaten können außerdem Aufgaben (Items) einreichen

7 7 Testentwicklung bei PISA

8 8 Der Feldtest Wird ein Jahr vor der Studie durchgeführt Dazu dient der Feldtest? - Prüfung der Aufgabenqualität (meist wird die Hälfte der Aufgaben wieder gestrichen) - Prozesse der gesamten Erhebung proben (Schulkoordinatoren, Testleiter, Projektzentren)

9 9 Testdesign  Multi-Matrix-Design

10 10 Aufgabenformate Multiple Choice (geschlossenes Format) Kurzantworten (halb-offenes Format) Antworten in ganzen Sätzen (offenes Format )

11 11 Durchführung/ Auswertung der Studie Zielpopulation: Jugendliche im Alter von 15 Jahren (unabhängig von der Klassenstufe) Stichprobenziehung (ca Schüler werden in Deutschland ausgewählt; davon müssen 80 % tatsächlich am Test teilnehmen) Auswertung (ca. 1 Jahr): 1. Kodieren 2. Skalierung 3. Einteilung in Kompetenzstufen (Mittelwert bei 500 Punkten)

12 12 PISA-E ? Ergänzung der Stichproben, die einen Vergleich der deutschen Bundesländer erlaubt

13 13 Internationaler Schülerfragebogen PISA 2012

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15 15

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18 18 TEIL E: MEHR FRAGEN U ̈ BER MATHEMATIK TEIL G: DEINE COMPUTERNUTZUNG TEIL H: DEINE COMPUTERNUTZUNG AUSSERHALB DER SCHULE TEIL I: DEINE COMPUTERNUTZUNG IN DER SCHULE TEIL J: EINSTELLUNGEN ZU COMPUTERN TEIL K: BERUFSORIENTIERUNG TEIL L: UNTERSTU ̈ TZUNG BEIM LERNEN DER SPRACHE TEIL M: DEINE SCHULLAUFBAHN Weitere Fragefelder

19 19

20 20 Teil B: Deine Klasse, deine Mitschüler/innen Teil C: Deine Schule, das Leben an dieser Schule Teil D: Schüler-Feedback an Lehrer/innen und Schule Weitere Fragefelder

21 21 Internationaler Schulfragebogen PISA 2012

22 22 Teil A: STRUKTUR UND ORGANISATION DER SCHULE

23 23 TEIL B: SCHU ̈ LER/INNEN UND LEHRER/INNEN AN IHRER SCHULE

24 24 Teil C: SCHULRESSOURCEN

25 25 Teil D: UNTERRICHTSANGEBOT UND PRU ̈ FUNGSKULTUR Teil E: SCHULKLIMA Teil F: RICHTLINIEN UND PRAKTIKEN Teil G: SCHULFRAGEBOGEN Teil H: INDIVIDUALISIERUNG UND DIFFERENZIERUNG Teil I: DIE NUTZUNG VON INFORMATIONSTECHNOLOGIEN Teil J: QUALITA ̈ TSENTWICKLUNG – QUALITA ̈ TSSICHERUNG Weitere Fragekriterien

26 26 Wichtigste Ergebnisse

27 27 Schülerleistungen in Mathematik Durchschnittsergebnisse Anteil der besonders leistungsstarken und der besonders leistungs- schwachen SuS Geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede

28 28 Schülerleistungen in Lesekompetenz Durchschnittsergebnisse Anteil der besonders leistungsstarken und der besonders leistungs- schwachen SuS Geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede

29 29 Schülerleistungen in Naturwissenschaften Durchschnittsergebnisse Anteil der besonders leistungsstarken und der besonders leistungs- schwachen SuS Geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede

30 30 Allen SuS die Voraussetzungen zum Erfolg sichern Chancengerechtigkeit Resiliente SuS SuS mit Migrationshintergrund

31 31 Engagement, Motivation und Selbsteinschätzung von SuS Schulisches Engagement Zugehörigkeit zur Schule Die Bedeutung der Leistungen der Klassenkameraden

32 32 Lernumfeld und schulische Organisation Lernumfeld Aufteilung und Selektion der SuS Beurteilungsmethoden Zeitaufwand für das Lernen Qualität der Lehrkräfte Vorschulbildung

33 33 Gruppenarbeit zur Kritik an PISA 1.Sucht eure Gruppenmitglieder und setzt euch in Gruppen zusammen 2.Lest die herausgegeben Texte sorgfältig und fasst Kritikpunkte zusammen 3.Erstellt ein Plakat um eure Kritikpunkte vorzustellen 4.Stellt eure Ausarbeitung im Kurs vor

34 34 Literatur Drechsel, Barbara/ Prenzel, Manfred (2008): Aus Vergleichsstudien lernen. Aufbau, Durchführung und Interpretation internationaler Vergleichsstudien. In: Schulmanagement-Handbuch. Band 126. München: Oldenbourg Schulbuchverlag. Kraus, Josef (2005): Der PISA-Schwindel. Unsere Kinder sind besser als ihr Ruf. Wien: Signum Verlag. Rolff, H.-G. (2007): Studien zu einer Theorie der Schulentwicklung. Weinheim und Basel: Beltz Verlag. S van Ackeren, Isabell: Von FIMS und FISS bis TIMSS und PISA. Schulleistungen in Deutschland im historischen und internationalen Vergleich. In: Die deutsche Schule, 94 (2002) 2, S Internetquellen: HP der OECD Berlin: (Zugriff: )http://www.oecd.org/berlin/ Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens: (Zugriff: ) PISA-Kritik: (Zugriff: )http://www.pisa-kritik.de/startseite Was halten Sie von der PISA-Studie?: sie-von-der-pisa-studie (Zugriff: )http://www.sueddeutsche.de/bildung/pisa-studie-was-halten- sie-von-der-pisa-studie


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