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Workshop Einzelpaarprogramm (02.11.2008) Ein eigenes Programm kreieren? Gerne, aber wie … ?

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Präsentation zum Thema: "Workshop Einzelpaarprogramm (02.11.2008) Ein eigenes Programm kreieren? Gerne, aber wie … ?"—  Präsentation transkript:

1 Workshop Einzelpaarprogramm ( ) Ein eigenes Programm kreieren? Gerne, aber wie … ?

2 Workshop Einzelpaarprogramm Inhalt 1Bestandteile eines Programms 2Idee und Musikauswahl 2.1Musikstil finden 2.2Musik wählen 2.3Programmdauer festlegen 2.4Musik bearbeiten 3Choreographie-Erarbeitung 3.1Musik analysieren 3.2Figuren/Bewegungen festlegen 3.2.1Imitation 3.2.2Kreation 4Tipps

3 1 Bestandteile eines Programms BereicheObjektiv messbar? Figuren Schwierigkeitsgrad (Bewegungsmenge und -qualität) Ja Ausführung Synchronität, Technik, Präzision, Körperhaltung, Koordination, Fluss, Tempo/Takt Ja Choreographie Struktur, Komposition (Bilder), Kulminationspunkte, Variationen/Variantenreichtum, Kreativität/Innovation, Harmonie, Eingang und Ausgang zum Teil Szenische Präsenz Ausstrahlung, Eleganz, Körperhaltung, Harmonie, Kostüme/Requisiten u. ä. zum Teil Musikwahl und -interpretationzum Teil += Gesamtpaket Technik Show Video-Beispiel

4 2 Idee und Musikauswahl 2.1 Musikstil Rock'n'Roll BluesRhythm'n'BluesRockabillyBlues RockGospel RockBoogie WoogieSurf MusicBeatTwistHard RockLatin RockBluegrassCountry RockBoogie RockMamboSwingPopFun Musicetc. Western Swing Originalaufnahme / Neuaufnahme Live-Version / Studioversion Original-Version / Cover-Version ist jede Musik, zu der sich Rock'n'Roll tanzen lässt!

5 2 Idee und Musikauswahl 2.2 Konkrete Musikauswahl Quellen: – Eigener Besitz – Kollegen, Bekannte – Lollipop Rock'n'Roll-Musikdatenbank – Internet – CD-Shops 2.3 Festlegung der Programmdauer (Zeitdauer, Tempo) Beispiel:

6 2 Idee und Musikauswahl Zum Vergleich: Tempo im Wettkampf-Rock'n'Roll KategorieTempo Boogie Woogie Slow Round28-32 Lindy Hop, Senioren, Slow30-34 Lindy Hop Improv Division, Slow32-34 Junioren B Rock'n'Roll (8-14)47-49 Junioren A Rock'n'Roll (12-17)47-49 Kategorie C48-50 A/B-Klasse Akrobatik48-50 Lindy Hop Junioren46-52 Lindy Hop, Senioren, Fast46-52 Boogie Woogie Fast Round48-52 A/B-Klasse Fusstechnik50-52 Lindy Hop Improv Division, Fast52-54 Duo Rock (2 Paare)offen Lindy Hop. Showcase Divisionoffen Langsam Schnell

7 2 Idee und Musikauswahl Tempo Lollipop-Programme TempoProgramm 34Besoffene 35.5Folklore Hard 1 36Basketball-cheerleader 37Folklore Folklore 1 40Folklore Dameneinzel 40Jive-Synchron 40Rock'n'Latin-Mix: Pankow 42Beach Boys 42Basketball 42.54x4 43Folklore Folklore 2 43Hit the road 43Kick-Synchron 43Rock'n'Latin-Mix: Mambo TempoProgramm 43.5Capri Fischer 44Einzel Mart.+Mark. 05/ Folklore Herreneinzel 44.5Morschach 32-45Einzel Sus.+Chr Damensynchron 45My Baby 45.5Folklore Hard 2 46Hardrock 46Rock’n’Latin-Mix: Salsa 35-47Madison 47Stoos 47Morschach TempoProgramm 48Borriquitos 48Glen Miller 32-48Grease-Intro 48Einzel Brig.+Chr Tourist 49Damenplayback 49Einzel Sus.+Chr Schlussstück Tanzlernsong 40-58Folklore Finale 62Herrenplayback Nicht das Tempo ist entscheidend, sondern was du dazu machst!

8 2 Idee und Musikauswahl Zum Vergleich: Dauer im Wettkampf-Rock'n'Roll KategorieDauer (sec.) A/B-Klasse Fusstechnik60-75 Lindy Hop Junioren85-95 Lindy Hop Improv Division, Slow85-95 Lindy Hop Improv Division, Fast85-95 Lindy Hop, Senioren, Slow85-95 Lindy Hop, Senioren, Fast85-95 Lindy Hop. Showcase Division85-95 Junioren B Rock'n'Roll (8-14) Junioren A Rock'n'Roll (12-17) Kategorie C A/B-Klasse Akrobatik Boogie Woogie Slow Round Boogie Woogie Fast Round Duo Rock (2 Paare) Weniger ist mehr!

9 2 Idee und Musikauswahl 2.4. Musikbearbeitung Mögliche Anpassungen – Kürzen – Verlängern – Tempo-Anpassungen (langsamer, schneller) – Soundeffekte – Zusammenmixen mehrerer Musikstücke/Ausschnitte

10 2 Idee und Musikauswahl Zum Vergleich: Musikbearbeitung bei Lollipop- Programmen

11 3 Choreographie erarbeiten 3.1 Musikanalyse Beispiel «Altes Grease» / Dauer: 96 sec. / Tempo: 44 BereichAnzahl Schläge Akzente (z. B. Blocks) Intro (Anfang) 8– Gesang –16 (4 * 2, verdoppelt) Alles 1162–3–4 (shake–shake–shake) 6–7–8 (shake–shake–shake) Gesang 2161–2 (Herr) 3–4 (Dame) 5–6 (Herr) 7–8 (Dame) 13–16 (4 * 2, verdoppelt)

12 3 Choreographie erarbeiten Fortsetzung «Altes Grease» (Shaking at the highschool hop) BereichSchlägeAkzente (z. B. Blocks) Alles 2162–3–4 (shake–shake–shake) 6–7–8 (shake–shake–shake) Gesang 3161–4 (Dame) 5–8 (Herr) 13–16 (4 * 2, verdoppelt) Alles 3462–3 (Dame: uu-u) 6–7 (Dame: uu-u) 15–16 (2 * 2, verdoppelt: ha-ha-ha-ha) 17 (Explosion: ein Ton höher) 18–19 (Rhyhtmuswechsel) 23–24 (Rhyhtmuswechsel) 27–28 (Rhyhtmuswechsel) 31–32 (Rhyhtmuswechsel) 35–36 (Rhyhtmuswechsel) Gesang: 39–42 Schluss81–3: Pause Blocks: 4–5–6–7–8 Total140

13 3 Choreographie erarbeiten 3.2 Figuren/Bewegungen und Abfolge definieren Methoden

14 Technik Verschiebe- figur Platzfigur Platz- wechsel Eingang- Ausgang Hinter- einander Wickel- figur Gürtel -Schiebe türe Spin Kombi- figur Figur Grund- technik BeinspielArmspiel Body Move 3 Choreographie erarbeiten Choreographie durch Imitation: Lollipop-Figuren (Kategorien)

15 3 Choreographie erarbeiten Choreographie durch Kreation mittels Variation Rollenwechsel Dame-Herr Erhöhen/Verringern der Anzahl Schläge Variation der Grundtechnik Einbau von Beinspielen Einbau von Armspielen Einbau von Body Moves Einbau von Break(s) Zusätzliche Rotation Rotation in anderer Richtung Tempovariation Achswechsel Variation der Position zueinander (z. B. Face to Face, hintereinander, nebeneinander, diagonal versetzt, links-rechts tauschen)

16 Choreographie erarbeiten: Tipps zum Schluss Choreographie – Weniger ist oft mehr. – Anfang und Schluss des Programms sind wichtig. – Vorgehen nicht zwingend linear; sondern auch via Trittsteine/Inseln möglich. – Sicherstellen, dass Figuren/Bewegungen auch im Zieltempo funktionieren. – Erarbeiten in grösseren zeitlichen Einheiten ist effektiv. – Feedback nicht erst nach fixfertiger Erarbeitung einholen. Einüben – Man kann es immer besser machen! – Repetition/Vertiefung in Blöcken (statt immer ab Programmbeginn) – Originalstück in verschiedenen Tempi kann hilfreich sein. – Manchmal muss es schlechter werden, bis es besser wird. – Festhalten der Zwischenergebnisse (schriftlich, Video) – Vier von fünf Durchgängen problemlos = Aufführungsreife – Auch «Drausfallen» einüben: Wiedereinstiegspunkte definieren

17 Anhang: Rock’n’Roll-Wertungsrichtlinien (1) Akrobatik Rock'n'Roll BereichBeschreibungPunkte max. FusstechnikKorrekter Kick3 Tanzfiguren1.Ausführung: Schnelligkeit, Gleichgewicht/Haltung, Bewegungsablauf 2.Schwierigkeitsgrad 3.Anzahl: Variationen, Kombinationen, keine Wiederholungen 4.Offene Figuren 3 ChoreographieAufbau, Gliederung (Bilder), Höhepunkte, Variationen, Kreativität, Ideen, Harmonie, Beginn und Ende 2 Tänzerischer Ausdruck 1.Ausstrahlung, Eleganz, Bekleidung 2.Haltung – Körper– Arme: Harmonie mit dem Partner 3.Linie (Beibehalten der Linie, keine Diagonalen) 2 Akrobatik1.Performance: Höhe, Tempo, Haltung, Bewegungen (Harmonie), Sicherheit 2.Schwierigkeitsgrad 3.Anzahl 4.Variation der Akrobatik-Typen 5.Eingang und Ausgang 10

18 Anhang: Rock’n’Roll-Wertungsrichtlinien (2) Punktabzüge Akrobatik Rock'n'Roll BereichBeschreibungPunkte max. Timing-FehlerLeichte Rhythmusfehler (bis 2 Beats) Leichte Zeitfehler (bis 4 Beats), zum Beispiel beim Übergang von Akrobatikteilen zurück in den Tanz Tanzen ausserhalb des Taktes (mehr als 4 Beats) 0.5 pro Fehler 0.5 pro Fehler 3 FallVerlust der Körperkontrolle, Bodenkontakt (betrifft v. a. Akrofiguren) 3 RutschenUnkontrollierte, unbeabsichtigte Bewegungen mit den Füssen (zum Beispiel Ausgleiten eines Tanzpartners während einer Figur) 0.5 pro Fehler Boogie Woogie BereichPunkte max. Fusstechnik10 Tanzfiguren10 Interpretation der Musik10 Führen und Folgen10


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