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Verstehen morphologisch komplexer Wörter (Übersichtsartikel: McQueen und Cutler, 1998) Monomorphemisch: Haus, Baum etc Morphologisch komplex a)Flexion:

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Präsentation zum Thema: "Verstehen morphologisch komplexer Wörter (Übersichtsartikel: McQueen und Cutler, 1998) Monomorphemisch: Haus, Baum etc Morphologisch komplex a)Flexion:"—  Präsentation transkript:

1 Verstehen morphologisch komplexer Wörter (Übersichtsartikel: McQueen und Cutler, 1998) Monomorphemisch: Haus, Baum etc Morphologisch komplex a)Flexion: gehe, gehen, ging, kochte, gekocht b)Derivation: vergehen, weggehen, unruhig, verschließbar, Röte, Erfahrung c)Komposition: Kaufhaus, Messlöffel, Holzlöffel, Rotzlöffel

2 Verstehen morphologisch komplexer Wörter (Übersichtsartikel: McQueen und Cutler, 1998) Grundfragen Welche Information über die interne Struktur von Wörtern ist im Langzeitgedächtnis gespeichert? Ist eine morphologische Analyse vor dem Lexikonzugriff notwendig, optional oder unmöglich? Full decomposition …………… ……………………………Full listing (Taft & Forster, 1975)…………………………………. (Butterworth, 1983)

3 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Repetition priming Gibt es einen Primingeffekt von morphologisch relatierten Wörtern, wenn man phonologische und semantische Übereinstimmung kontrolliert hat? Kempley & Morton, 1982 Priming in noise hedges primt hedge pledge primt nicht hedge Emmorey, 1989 submit primt permit balloon primt nicht saloon >morphologisch relatierte Wörter primen sich, ohne dass das mit phonologischer oder semantischer Ähnlichkeit erklärt werden könnte

4 Weitere Experimente Bentin & Feldman, 1994 (geschriebene Wörter) Morphologisches Priming bei 15 dazwischenliegenden Items Semantisches Priming nur beim nächsten Item

5 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Lexikon verstehen steh- ver- -en “verstehen” ver + steh + en Prälexikalische Dekomposition ?

6 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Pseudoaffixe Manche monomorphemische Wörter beginnen oder enden mit Lautkombinationen, die Affixe sein könnten, es aber nicht sind. Orthographisch: Anker, Wegesrand, Balken, Lage Phonologisch: Weckruf, Balken, Lage, Apfelsine Häufiges Vorkommen von Pseudopräfixen macht prälexikalisches Affixstripping nachteilig.

7 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Unterscheidung zwischen zentraler und prälexikalischer Dekomposition Emmorey, 1989 submit primt permit balloon primt nicht saloon Tyler et al., 1988 marschieren abmarschieren Phoneme werden in präfigierten Stämmen früher erkannt > Beim Erkennen gesprochener Sprache werden Präfixe nicht zuerst abgespalten (Gegensatz zu Affix-Stripping beim Lesen) Zwitserlood, 1994 Rotzlöffel > Löffel > es gibt eine morphologisch dekomponierte Repräsentation von Wörtern

8 Fowler et al., 1985 Gleiche Primingeffekte für reguläre und irreguläre Morphologie bei bis zu 85 dazwischenliegenden Items > Erinnerungseffekte kontrolliert, Priming von abstrakteren Repräsentationen Schriefers et al., 1990 Asymmetrical priming rotem > rot aber nicht rot > rotem rot > rötlich nicht Röte > rötlich

9 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Modelle ge- auf- ver- -t -en -ststeh- Taft, 1988 vollständige Dekomposition ge- auf- ver- -t -en -ststeh- ge- auf- ver- -t -en -ststeh- Caramazza, 1988 (für Flexion) Augmented addressed morphology ge- auf- ver- -t -en -ststand- -te

10 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Modelle gestehst aufsteht verstehen steht -en -stehststehen Lukatela, 1978 Satellitenmodell gestehen aufsteht verstehe -t stehststeh- Fowler et al., 1985; Schriefers, 1991 Netzwerkmodelle Nucleus verstehen gestehst

11 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Frequenzeffekte Surface frequency = Häufigkeit einer bestimmten Form Combined stem frequency = Summe der Häufigkeiten aller Formen eines Stammes Family size = Anzahl der Derivationen und Komposita, die einen Stamm enthalten

12 Verstehen morphologisch komplexer Wörter Taft & Forster (1975): Lexical decision vive langsamer zurückgewiesen als lish (vgl. revive and relish) dejoice langsamer zurückgewiesen als dejouse (vgl. rejoice) Rubin et al. (1979): Lexical decision Pseudoprefixation effects (misery langsam erkannt) only when pseudowords among the stimuli. McQueen et al. (1992) billed – build, based – baste Bei Diktaten wird eher die morphologisch einfache Form geschrieben.


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