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Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Technische Unfallrettung.

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Präsentation zum Thema: "Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Technische Unfallrettung."—  Präsentation transkript:

1 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Technische Unfallrettung

2 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Geräte zur Technischen Hilfe Rettungsgeräte sind Geräte, die geeignet sind, Menschen und Tiere aus einem Gefahrenbereich herauszuführen oder aus einer lebensbedrohlichen Zwangslage zu befreien. Definition Rettungsgeräte:

3 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/ Spreizer SP 30 LS, SP 49, SP 60 - Schere S 30, S180,S270 - Rettungszylinder RZ1-RZ3 - Hebesatz H1 und H2 - Hebekissen V1 – V85 -Aggregate Stromerzeuger, Pumpen, usw -Sonstiges Motorsäge, Rollgliss, Greifzug, Stemmeisen usw. Geräte zur Technischen Hilfe

4 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Spreizer SP 49 Technische Daten Spreizkraft an der Spitze Spreizkraft Arbeitsbereich Zugkraft Spreizweg Gewicht bis 54 KN bis 330 KN 101 KN 710 mm 19,9 kg Geräte zur Technischen Hilfe

5 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Spreizer SP 30 LS Technische Daten Spreizkraft an der Spitze Spreizkraft Arbeitsbereich Zugkraft Spreizweg Gewicht 36 bis 41 KN 67 bis 76 KN 38 KN 610 mm 19,5 kg Geräte zur Technischen Hilfe

6 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Spreizer SP 60 Technische Daten Spreizkraft an der Spitze Spreizkraft Arbeitsbereich Zugkraft Spreizweg Gewicht 68 bis 95 kN 68 bis 245 KN 110 KN 810 m 24,9 kg Geräte zur Technischen Hilfe

7 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Schneidgerät S270 Technische Daten Öffnungsweite Max. Schneidleistung bei Rundmaterial Max. Schneidkraft Gewicht 280 mm 36 mm 699 KN 17 kg Geräte zur Technischen Hilfe

8 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Schneidgerät S180 Technische Daten Öffnungsweite Max. Schneidleistung bei Rundmaterial Gewicht 185 mm 30 mm 13,5 kg Geräte zur Technischen Hilfe

9 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Schneidgerät S 30 Technische Daten Öffnungsweite Max. Schneidleistung bei Rundmaterial Gewicht 33 mm 15 mm 2,5 kg Geräte zur Technischen Hilfe

10 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Rettungszylinder RZ RZ 1 RZ 2 RZ 3 Technische Daten Druckkraft Zugkraft Anfangslänge Endlänge Gewicht RZ RZ RZ kN 29 kN 750 mm 1250 mm 16 kg 120 kN 29 kN 530 mm 850 mm 12,5 kg 120 kN 29 kN 1100 mm 1600 mm 18,5 kg Geräte zur Technischen Hilfe

11 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Pneumatische Rettungsgeräte: Bezeichnung nach DIN:V 1 - V 85 Nennkraft: Einschubmaß: Nennhub: Nenndruck: 10 bar 2,5 cm 7,5 – 52 cm V12 = 11,6 t V14 = 14,2 t V22 = 21,6 t V28 L = 27,7 t V29 = 28,9 t V41 = 40,9 t Geräte zur Technischen Hilfe

12 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

13 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

14 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

15 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Zu viele Helfer? Zu viele Meinungen? Einsatzleiter? Einsatzfotos

16 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Es geht auch besser ! Einsatzfotos

17 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzleiter gefordert ! Einsatzfotos

18 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 LKW Unfälle Patientengerechte Rettung ??

19 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Knautschzone ?? LKW Unfälle

20 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Wir sollten Probleme lösen, nicht verursachen! LKW Unfälle

21 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 FwDV 3 Die Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 3 regelt die Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Sie regelt folgende Maßnahmen: -Gefahrenabwehr für Leben, Gesundheit und Sachwerte -Aufteilung der Mannschaft -Vorgehensweise im Technischen Hilfeleistungseinsatz

22 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 FwDV 3 Gliederung der Mannschaft: Die Gruppe umfasst drei Einsatztrupps, deren Bezeichnung durch die FwDV 3 festgelegt ist. Im technischen Hilfeleistungseinsatz übernimmt – der Angriffstrupp Aufgaben der Rettung – der Wassertrupp Aufgaben der Sicherung – der Schlauchtrupp Aufgaben der Gerätebereitstellung

23 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 FwDV 3 Aufgaben der Mannschaft: Der Gruppenführer (GF) Der Gruppenführer leitet den Einsatz; er ist an keinen bestimmten Platz gebunden. Der Maschinist (Ma) bedient die Aggregate, hilft bei der Gerätebereitstellung und ist Fahrer. Der Melder (Me) übermittelt Nachrichten (Befehle, Rückmeldungen usw.) und übernimmt besondere Aufgaben.

24 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Der Angriffstrupp (A-Trupp) rettet und leistet technische Hilfe. Der Wassertrupp (W-Trupp) sichert die Einsatzstelle und nimmt das hierfür erforderliche Gerät vor. Der Schlauchtrupp (S-Trupp) bereitet die befohlenen Geräte für den Einsatz vor, betreibt und überwacht sie zusammen mit dem Maschinisten. Bei Ausfall von Kräften oder in besonderen Lagen bestimmt der Gruppenführer die Aufgabenverteilung. FwDV 3 Aufgaben der Mannschaft:

25 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Retten Retten ist das Abwenden einer Gefahr von Menschen und Tieren durch: -Lebensrettende Sofortmaßnahmen, die sich auf Erhaltung oder Wiederherstellung von Atmung, Kreislauf und Herztätigkeit richten. - Befreien aus einer lebens- oder gesundheitsgefährdeten Zwangslage.

26 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Rettungsgrundsatz  Erkunden  Sichern  Zugang schaffen  Lebensrettende Sofortmaßnahmen  Befreien  Transportfähigkeit herstellen  Folgearbeiten

27 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Rettungsgrundsatz Lageerkundung:  Verletzte (Anzahl / Art / Schwere)  Zugangsmöglichkeiten  Gefahren für Betroffene & Einsatzkräfte  Art / Aufbau / Typ des Fahrzeugs  Sicherungseinrichtungen  Ladung überprüfen  … Würfelblick - Befragung - Umfeldbetrachtung

28 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Rettungsgrundsatz Sichern:  Verkehrsabsicherung  Brandschutz sicherstellen  Verunfalltes Fahrzeug stabilisieren / sichern  Zündung ausschalten / Batterie(n) abklemmen  Einsatzselle ausleuchten  Gefährliche Betriebsstoffe aufnehmen  ….

29 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Patientengerechte Rettung Unter einer patientengerechten Rettung wird eine Rettung verstanden, die für den jeweiligen Patienten anhand dessen Verletzungsmuster „maßgeschneidert“ wird. Die Entscheidung über den anzustrebenden Rettungsmodus wird in Absprache zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr getroffen. Aus dieser Definition ergeben sich 3 Rettungsmöglichkeiten:

30 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Patientengerechte Rettung  Sofortrettung ist die schnellstmögliche Rettung, unter Tolerierung einer möglichen weiteren Schädigung des Patienten, aus unmittelbarer Gefahr oder aufgrund medizinischer Rahmenbedingungen.  Schnelle Rettung ist die schnellstmögliche Rettung des Patienten unter Beachtung zeitlicher, einsatztaktischer und medizinischer Aspekte. Um die Zeit bis zum Kliniktransport zu minimieren ist bei der schnellen Rettung ein Zeitfenster von 20 bis 30 Minuten anzustreben.  Schonende Rettung ist eine Rettung, bei der der zeitliche Aspekt, aufgrund des Verletzungsmusters, in den Hintergrund rückt. Hier kann in Einzelfällen das Zeitfenster nach ärztlicher Rücksprache auch größer als das der „Schnellen Rettung“ sein.

31 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014  brennendem Fahrzeug  Kreislaufstillstand  Keine Vitalfunktionen  Absturzgefahr Wann ist eine Sofortrettung sinnvoll ? (früher Crashrettung) Patientengerechte Rettung

32 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Der Rautek-Griff ist nur bei der Rettung aus akuter, nicht anders abwendbarer Gefahr zulässig. Sofortrettung Patientengerechte Rettung

33 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014  Verletzungen der WS, bzw. Halswirbelsäule immer als instabil betrachten  möglichst schmerzfrei und ohne Folgeschäden  psychische Erste Hilfe Patientengerechte Rettung Bei eingeklemmten Patienten ist jedoch in aller Regel von einer schweren Verletzung auszugehen, in diesen Fällen ist eine „Schnelle Rettung“ anzustreben.

34 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Psychische Erste Hilfe  Sage, dass du da bist !  Schirme den Verletzten ab !  Suche vorsichtigen Körperkontakt !  Sprich und hör zu ! 4 S- Regel Patientengerechte Rettung

35 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Golden Hour of Shock Alarmierung und Anfahrt 15 min Sichern, Erkundung und Erstversorgung10 min Befreiung, Maximalversorgung Patient20 min Transportfähigkeit, Transport in Klinik15 min Ziel der technisch-medizinischen Rettung nach Verkehrsunfällen ist die Anfahrt der Einsatzkräfte, die Rettung und die Versorgung mit anschließendem Patiententransport in eine geeignete Behandlungseinrichtung innerhalb 60 Minuten. Patientengerechte Rettung

36 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Warum neues Einsatzkonzept?  technische Verbesserung der Rettungsgeräte  Fortschritt in der Fahrzeugtechnik  Wandel in der Notfallmedizin: –nicht möglichst schnell ins Krankenhaus sondern: –Sicherung der Vitalfunktionen, Schockbekämpfung –patientengerechte Rettung –Herstellung der Transportfähigkeit

37 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatztaktik Einsatzleitung Taktische Einsatzleitung gelbe Weste Einsatzleiter Feuerwehr (gelbe Weste) ist Gesamtverantwotlicher des Einsatzes!!! Insbesondere für die Organisation und die Sicherheit an der Einsatzstelle – nicht nur für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Rettungsdienst und Polizei bleiben eigenverantwortlich in ihren Zuständigkeiten.

38 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzleitung Taktische Einsatzleitung Einsatztaktik

39 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Feuerwehrhelm Nackenschutz Klappvisier Überjacke nach HuPF Handschuhe aus Leder oder anderem Material darunter Infektionsschutzhandschuhe Stiefel aus Leder oder Gummi Schutzhose oder Überhose nach HuPF Persönliche Schutzkleidung

40 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Zusätzlich:  Infektions- Schutzhandschuhe  Helmvisier  Gehörschutz Persönliche Schutzkleidung

41 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Unfallgefahr !!!!! Der Sattelauflieger verrutschte und sackte nach unten ab dabei klemmte er den behelmten Kopf des FA ein. Dieser konnte sich unverletzt retten, der Helm wurde dabei zerstört. Erkundung und Patientenbetreuung in einem verunfallten PKW unter einem bereits etwas angehobenen, aber nicht ausreichend gesicherten Auflieger.

42 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

43 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

44 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

45 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

46 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfotos

47 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Standard-Einsatz-Regeln Arbeitsrichtlinien für alle Einsatzkräfte Hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten Standardisierung aller Arbeitsgänge Gleicher Ablauf bei Einsätzen Einsatztaktik S.E.R.

48 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 S.E.R. Anwendbar bei folgenden Einsatzpunkten:  Anfahrt  Erkundung  Absprache  Schutzkleidung  Löschmittel  Batterie  Usw. Einsatztaktik

49 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Umsichtig und mit gemäßigter Geschwindigkeit die Einsatzstelle anfahren (erste Lageerkundung). Anfahrt : Ausrückordnung beachten. Anfahrtsweg festlegen (Baustellen, Umleitungen,...beachten). Möglichst nicht durch die Unfallspuren fahren. Anweisungen/Einteilung Gruppenführer beachten. Einsatztaktik

50 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatzfahrzeuge sollen mindestens 15 m vom Unfallgeschehen abgestellt werden. Großes Einsatzfahrzeug zur letzten Absicherung hinter den Einsatzkräften aufstellen. Einsatztaktik Der Maschinist sichert sofort die Einsatzstelle mit Warnblinkanlage, Fahrlicht und blauem Blinklicht. (FwDV3)

51 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Aufstellung:  Soweit möglich, Fahrzeuge seitlich versetzt aufstellen.  Aussteigen (Absitzen) zu verkehrsabgewandten Straßenseite. Falsch abgestellte Fahrzeuge gefährden die Rettungskräfte sowie den gesamten Einsatzerfolg.  Nachrückende Einsatzfahrzeuge nicht behindern (An- bzw. Abfahren z.B. RTW). Einsatztaktik

52 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Absichern auf Gemeinde-Kreis und Bundesstraßen Absicherung ca. 200 m nach beiden Seiten vor der Unfallstelle. Innerörtliche Gegebenheiten können eine Verkürzung der Absicherung bewirken. Voraussetzung hierfür ist, dass die Einsatzkräfte sicher arbeiten können. Einsatztaktik

53 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Absichern auf Bundesautobahnen ca.800 m 1. Absicherung ca. 800 m vor der Einsatzstelle (Warnblitzleuchte, Warndreiecke) Bei ca. 600 m weitere Warnzeichen Bei ca. 200 m Absperrung mit Leitkegeln evtl. mit Leitkegelleuchten Bei ca. 30 m schweres Einsatzfahrzeug mit Blaulicht, Fahrlicht und Warnblinklicht Einsatztaktik

54 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 mit Fahrzeug Unfallstelle absichern Zu- und Abfahrt muss ständig möglich sein Absicherung laut einschlägigen Vorschriften Absicherung der Unfallstelle Einsatztaktik

55 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014  Zündung ausschalten  Warnblinker einschalten!  Batterie lokalisieren  Beide Batteriepole an allen Batterien abklemmen. Minuspol (schwarz) zuerst!  Auch bei ausgelöster Sicherheitsbatterieklemme müssen beide Batteriepole abgeklemmt werden  Spannungsfreiheit überprüfen! Einsatztaktik Batterie(n) abklemmen (wenn möglich)

56 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Auch bei ausgelöster Sicherheitsbatterieklemme muss die Batterie abgeklemmt werden! Einsatztaktik Batterie(n) abklemmen (wenn möglich)

57 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatztaktik Zwei- bis dreifacher Brandschutz Ziel der Sicherstellung des Brandschutzes ist es, Entstehungsbrände in den beteiligten Unfallfahrzeugen zu verhindern bzw. schnell und wirkungsvoll zu bekämpfen. Im Falle einer Brandentstehung ist parallel zu den ersten Brandbekämpfungsmaßnahmen ggf. Atemschutz anzulegen.

58 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Pulver Schaum Wasser Zwei- bis dreifacher Brandschutz Tragbarer Feuerlöscher innerhalb des Bereitstellungsraums Aufbau bei akuter Gefahr (wird durch die jeweilige Lage bestimmt) Während des gesamten Rettungseinsatzes “Wasser am Rohr“ Einsatztaktik

59 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Bereitstellungsraum:  Brandschutzsicherung  Gerätebereitstellung Arbeitsraum:  Technisches Rettungspersonal  Medizinisches Rettungspersonal 10 m Einsatztaktik 5 m

60 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatztaktik Beispiel für Ablageplatz:  Schere / Spreizer  Pedalschere  Rettungszylinder  Unterbau-Material  Säbelsäge  Erste-Hilfe-Rucksack  Glasmanagement  Airbag-Sicherung  Stab-Fast  Besen  Werkzeugkoffer  … Aufgabe des Schlauchtrupps

61 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014  Durch Entfernung des Daches könnte es zum Knicken der Bodengruppe kommen.  Pendelbewegungen bei der Patientenrettung werden ausgeschlossen.  Kräfte des Hydraulikzylinders werden direkt aufgenommen, es entstehen keine Leerwege.  Im Bereich der A-Säule und der B-Säule unterbauen  Fahrzeug gegen wegrutschen sichern Unterbauen des Unfallfahrzeuges: Einsatztaktik

62 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 EinsatztaktikSichern: Sichern mittels Stab-Fast (Weber-Hydraulik)

63 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Sichern: Sichern mittels Steckleiterteile und Spanngurte Einsatztaktik

64 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Taktisches Vorgehen:  Rettungsöffnung schaffen Primärversorgung durch Einsatzkräfte  Befreiungsöffnung schaffen Maximalversorgung durch Notarzt  Rettung und Befreiung Endversorgung im RTW Einsatztaktik

65 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Rettungsöffnung: Möglichkeiten: -öffnen einer unbeschädigten Tür -öffnen des Kofferraumes (Kombi) -Entfernung von Seitenscheiben -Entfernung der Frontscheibe Zweck: -medizinischer Erstbefund -Beatmung, Kreislaufstabilisierung, etc. -Entscheidung Sofort-, Schnelle-, oder Schonende Rettung Einsatztaktik

66 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatztaktik AIRBAG-Regel  A bstand halten  I nnenraum erkunden  R ettungskräfte warnen  B atterie(n) abklemmen  A bnehmen Innenverkleidung  G efahr an den Airbag-Komponenten Abstand halten ( Regel) 30 cm von Seiten- /Kopfairbags 60 cm von Fahrerairbags 90 cm von Beifahrerairbags

67 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatztaktik Rettungskarten (Beispiel):

68 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014Glasmanagement Um einen Zeitverzug bei der Rettung zu vermeiden, sollten frühzeitig die Scheiben an allen Bauteilen entfernt werden, die im Sinne einer Vorausplanung der weiteren Maßnahmen entfernt werden müssen. Der Patient und die eingesetzten Rettungskräfte sind grundsätzlich vor Staub und Splittern und entstandenen Kanten zu schützen. Glasreste auf dem Boden sollten aus dem Arbeitsbereich entfernt werden!

69 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Vor Schneid- und Spreizvorgängen Scheiben immer entfernen, da sie sonst zerbersten können. Seitenscheiben und Heckscheibe: –Patient mit Decke schützen –Nach einfachen Möglichkeiten suchen (Scheiben herunterkurbeln) –Scheiben mit Klebeband abkleben –Glasscherben nach Außen entfernen Glasscheiben mit Gummidichtung: –Durchtrennung der Dichtung mit Messer –Einschneiden der Dichtung –Dichtung mit Finger oder Zange fassen und rausziehenGlasmanagement

70 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Verwendung der Glassäge: –Schutz des Patienten mit Decke –Scheibe mit ziehenden Bewegungen zum Körper herausschneiden –Auf unangenehme Lärmbelästigung achtenGlasmanagement

71 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Flex SKL 2903 VV -Netzspannung 230V - Hubzahl pro min Werkstoffstärke (max) Holz 30,5cm Metall 19mm -Gewicht 4,5kg ! Achtung ! Vor dem Wechsel des Sägeblattes immer Netzstecker ziehen !!!Glasmanagement

72 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Befreiungsöffnung: Möglichkeiten: -Entfernung der Türen -Große Beinraumöffnung (Entfernung Pedale) -Zurück oder Vorklappen des Daches -Wegdrücken des Vorderwagens Zweck: -Maximalversorgung durch medizinisches Rettungspersonal -Befreiung des Patienten Einsatztaktik

73 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Türscharniere freilegen Türscharniere mit Spreizer heraussprengen oder mit Schere durchtrennen Türöffnung Variante 1: Einsatztaktik

74 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Türöffnung Variante 2:  Türfalz mit einer Spreizerspitze oder Brechstange aufbiegen  Falz mit Spreizerspitzen einklemmen und aufbiegen  Spreizer in entstandene Öffnung ansetzen und Tür aus dem Schloss hebeln  Türschnalle ziehen bzw. fixieren  Achtung Seitenaufprallschutz! Einsatztaktik

75 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Vorherige Entfernung der Türe A-Säule in 20 cm Abstand mehrmals einschneiden Blechteil mit Spreizer wegbiegen eventuell mit Spreizer A-Säule nach oben wegbiegen Große Beinraumöffnung: Einsatztaktik

76 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Entfernung der Pedale: Pedalschere –Messer gerade ansetzen –Pedal im oberen Bereich durchtrennen –Pedal entfernen Pedale können bei manchen Fahrzeugtypen nach oben geklappt werden Einsatztaktik

77 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Schnitt A-Säule Windschutzscheibe Schnitt B-Säule Sicherheitsgurt Entlastungsschnitt Zurückklappen Statt des Zurückklappens kann das Dach auch nach vorne weggeklappt werden. Dies hat den Vorteil, dass eine geklebte Windschutzscheibe nicht geschnitten werden muss. Wegklappen des Daches: Einsatztaktik

78 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Verspannung des Hydraulikzylinders zwischen A-Säule und B-Säule (Entlastungsschnitte) Zur Verstärkung Schwelleraufsatz verwenden Wegdrücken des Vorderwagens: Einsatztaktik

79 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Rettung: Rückenlehne auf maximal 20 bis 30° zurückdrehen Schaufeltrage zwischen Rücken und Rückenlehne einführen 2 Helfer ziehen den Patienten an den Schultergelenken in Längsrichtung auf die Schaufeltrage oder Rettungsbrett Patientengerechtes Retten mit Schaufeltrage oder Rettungsbrett Einsatztaktik

80 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/ Helfer führt die Beine im Fußraum nach Patient kann mit Schaufel-trage aus dem Fahrzeug entfernt und auf Vakuummatratze gelagert werden. Vorteile: –Schonung der Wirbelsäule –kein Druck auf innere Organe –schonender als Rautek-Griff –weniger Kraftaufwand EinsatztaktikRettung:

81 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Einsatztaktik So nicht!!!

82 Truppführer - Ausbildung Überarbeitet 09/2014 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit Fragen?? Technische Unfallrettung


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