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Umgang mit Behinderungen oder Problemen  Nicht sehen  Nicht hören  Stumm sein  Geistige Behinderung  Nicht gehen können  Fehlende Gliedmassen.

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Präsentation zum Thema: "Umgang mit Behinderungen oder Problemen  Nicht sehen  Nicht hören  Stumm sein  Geistige Behinderung  Nicht gehen können  Fehlende Gliedmassen."—  Präsentation transkript:

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2 Umgang mit Behinderungen oder Problemen

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4  Nicht sehen  Nicht hören  Stumm sein  Geistige Behinderung  Nicht gehen können  Fehlende Gliedmassen  Funktionsstörungen durch Hirnschädigung  usw.

5  Krankheit  Alter mit Gebrechlichkeit  Depressionen  Seelische Verletzungen  usw.

6  Tod eines nahestehenden Menschen  Arbeitslosigkeit  Mangel an Bildung  Mangel an Intelligenz  Irgendwie anders als allgemein sein  Beziehungsprobleme  Schuld und Schuldgefühle  usw.

7  Geburt  Unfall  Krankheit  Schicksalsschläge  usw.

8  Einschränkungen  Depressionen  Mutlosigkeit  Verlust Lebensqualität

9  Höhere Anstrengungen, die zu Höchstleistungen führen  Abhärtung; man betrachtet andere negative Dinge weniger tragisch oder gelassener

10  Ich erlitt selber Ende 2005 einen schwersten Hirnschlag. Erst nach über 6 Stunden bekam ich erste Hilfe.  Total gelähmt wurde ich in Spitalpflege gegeben, wo ich eine 6- Monatige Rehabilitation zu bewältigen hatte.  Zuhause ging dann die Rehabilitation mit Therapien weiter.  Etwa 1500 Therapien habe ich hinter mir.  Heute bin ich versöhnt mit meinem Schicksal.  Wieder etwa zu 85% OK, voll beweglich.

11  Man machte einmal einen Vergleich:  Ich war wie eine blühende Blumenwiese.  Da mähte ein Rasenmäher alles kahl.

12  Ich empfand meine neue Behinderung zuerst wie die ständige Umkreisung um den selben Mittelpunkt, meine Behinderung.  Ich wäre am liebsten gestorben.  Was habe ich denn noch für eine Perspektive im Leben?  Was bringt mein Leben jetzt noch Positives?

13  Als Christ glaube ich an Wunder.  Jetzt muss eines an mir geschehen.  Jetzt sofort!  So dachte ich erst.

14  Lässt mich Gott hängen?  Die Therapien sind anstrengend.  Sie bewirken ja keinen Fortschritt.  Ich gehe so hin wie ich danach wieder gehe.

15  Nach einiger Zeit erlebe ich erste positive Veränderungen.  Funktionen kommen langsam wieder zurück.

16  Jetzt habe ich Lunte gerochen.  Es bringt also doch etwas, wenn man sich anstrengt.  Ich verdopple meine Anstrengungen.  Meine neue Einstellung:  Ich lass mich nicht behindern!

17  Ich entdeckte ein neues Talent.  Schauspieler  Meine Rolle: Der Bluffsack!  Der Sinn dahinter:  Mein Umfeld durch besondere Leistungen so zu beeindrucken, dass sie mich möglichst bald heim lassen.  Anders gesagt: Sich möglichst gut verkaufen.

18  Es war ein riesiger Krampf, doch mein Ziel ist erreicht, nach 6 Monaten bin ich wieder so in Ordnung, man entlässt mich aus der Klinik.

19  Das kann ich ja locker nehmen, noch ein wenig teilstationäre Therapien im örtlichen Spital.  Doch je mehr Zeit vergeht, desto weniger Therapien werden es, desto mehr Zeit habe ich um nachzudenken.  Im Vergleich zu Gesunden bin ich noch sehr krank.

20  Was habe ich noch vom Leben?  Wie wird es mit der Zukunft?  Von was soll ich leben, wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann?  Wenn ich eine Rente kriege, wird es reichen zum Leben?  Solche Fragen quälten mich.  Dann diese Langeweile, zwei Jahre ohne eine Arbeit, eine Aufgabe.

21  Ich arbeitete früher als Elektromonteur auf Baustellen.  In unserem Geschäft befindet sich eine Sammelstelle, wo man auch alte Computer entsorgt.  Ich begann damit, solche alte Geräte mit nach Hause zu nehmen, an ihnen Dinge auszuprobieren, Betriebssysteme aufzusetzen, Software zu installieren.  Mein altes Wissen habe ich trotzt des Schlaganfalls behalten.  Jetzt begann ich mein Wissen zu vertiefen.

22  So, wie ich früher eher technisch an den Computern interessiert war, so arbeitete ich nach dem Schlag, infolge körperlicher Beeinträchtigungen, mehr mit Anwendungen.

23  Immer tiefer wurden meine Kenntnisse, immer neue Wünsche stellten mich vor neue Herausforderungen.

24  Ich hatte einige alte Videokassetten oder aufgenommene DVDs mit Werbung und unerwünschten Szenen.  So begann ich mit Programmen zu experimentieren, alte Kassetten zu digitalisieren, DVDs zu bearbeiten.

25  In einem Kaufhaus entdeckte ich ein Programm, mit dem sich Webseiten erstellen lassen.  So habe ich begonnen, solche zu gestalten.  Mittlereile sind es einige an der Zahl.

26  Wie ich die Filme bearbeiten konnte, habe ich damit begonnen, gewisse Videos hochzuladen.

27  Endlich, nach zwei Jahren Unterbruch habe ich wieder eine Beschäftigung bekommen.  Nicht mehr auf Baustelle, aber trotzdem im alten Betrieb.  25%, ein Nebenjob im Warenlager und der Administration.  Jetzt fühle ich mich wieder gebraucht.  Das ist ein tolles Gefühl!

28  Die unzähligen Therapien haben mir Erfolg gebracht.  Jetzt gehe ich wieder frei umher.  Ich habe mittlerweile zwar kein Auto mehr, doch kann ich nach Untersuchungen wieder fahren.

29  Durch die neuen erworbenen Kenntnisse kann ich vielen Leuten gute Dienste leisten.  Ich habe viel Zeit, so konnte ich auch gut für meine gebrechliche alte Mutter sorgen und ihr lange Zeit ein Altersheim ersparen.

30  Mittlerweile habe ich wieder genügend Geschick zurückgehalten, auch ganz feine Reparaturen bewältigen zu können.  Ich habe mir mit einer Software das 10- Fingersystem im Schreiben beigebracht. Zwar geht es nicht so rassig, wie bei einer Sekretärin, doch einiges schneller als mit zwei Fingern

31  Da ist auf der einen Seite ein extrem starker Wille, der mich sehr weit brachte.  Es ist kein Wunder, wenn man Hirngeschädigte herumgehen sieht. Es ist ein normaler Verlauf.  Was bei mir jedoch aussergewöhnlich ist, wie weit ich es bringen konnte.  Da stehen Grenzen im Weg. Wo das Mögliche ausgeschöpft ist, da kann Gott oder der Himmel das Unmögliche bewirken.  Es sollen sich Fachleute darüber den Kopf zerbrechen, wie es für einen so schwer Geschädigten möglich sein kann, so komplexe Vorgänge, wie das Schreiben einer Webseite, bewältigen zu können…

32  Sie ist mir Schutzheilige und himmlische Freundin. Zu ihr habe ich Zuflucht genommen. Sie ist mir nicht Göttin, doch ich liebe sie.  An alle Zweifler:  Nehmt ihr Gott etwas weg, wenn ihr eure Angehörigen liebt?  Habt ihr noch nie jemanden um eine Hilfeleistung gebeten?  Betreibt ihr Götzenkult, wenn ihr euren Verstorbenen ein gutes Andenken bewahrt?  Darf man einen Verstorbenen nicht mehr lieb haben?

33  Einige kommen an ihre Grenzen, wenn sich schon kleine Probleme einstellen.  Andere drehen sich Jahre lang um dasselbe Problem und kommen nicht weiter. Jeder gute Rat bringt nichts.  Wieder andere verbittern an ihrem Schicksal.

34  Leute, die trotz ihres Handicaps Höchstleistungen erbringen.  Regelrechte Kämpfer. Jetzt erst recht!  Eben Leute, die über sich selbst wachsen und sich nicht behindern lassen !

35  Mir ist bewusst, ich bin ein extremes Beispiel.  Nicht jeder hat das Glück, seine Behinderung so zu meistern.  Ich denke, Gott benutzt mich auch als Beispiel, wie er aus einem Nichts, etwas Brauchbares machen kann.

36  Ich bin kein Überflieger oder Übermensch.  Gott hat mir Flügel gegeben.  Solche kann jeder bekommen, der es nur von Gott wünscht.  Egal wie die Vergangenheit aussieht…

37  Sich freuen, an den Sachen, die er noch selber machen kann.  Sich nicht ärgern über jene Dinge, die nicht mehr gehen.  Die Vergangenheit loslassen.  Nicht zu viel über die Zukunft nachdenken.  In der Gegenwart leben.  Auf Gott vertrauen, dass er aus dem Wenigen das Maximum herausholen kann.

38  Die Schuld von Anderen vergeben.  Sich selber vergeben.  Andere lieben.  Sich selber lieben.  Alte Denkmuster loslassen.  Alte schlechte Gewohnheiten weglassen.  Auf Gott vertrauen, nicht fordern gib mir!, sondern mach aus mir!

39  Hilfsmittel akzeptieren, ein Rollator, ein Stock, ein Hörgerät usw.  Fremde Hilfeleistungen in Anspruch nehmen.

40  Es gibt absolut keinen Menschen auf Erden, dem ich nicht meine Freundschaft anbieten würde.  Ich bin völlig mental ausgeglichen.  Im Nachherein kann ich sagen:  Mein Hirnschlag zeigte mir die entscheidenden Dinge des Lebens.

41  Jan. 2013


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