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Die DDR und ihre Sprache durch Texte und Bilder Seminar: “Lingua tedesca I” - Teil II I linguaggi del muro (1961 -1989) Akademisches Jahr: 2014/2015 Dozent:

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1 Die DDR und ihre Sprache durch Texte und Bilder Seminar: “Lingua tedesca I” - Teil II I linguaggi del muro ( ) Akademisches Jahr: 2014/2015 Dozent: Dr. Michele Vangi

2 ● I linguaggi del muro ( )

3 Seit Anfang September 1989 fanden die sogenannten „Montagsdemonstrationen“ in der Leipziger Innenstadt statt. - Wichtigste Forderung der Demonstranten: Reisefreiheit Am 9. Oktober 1989 kam es zu einem Wendepunkt: SED-Bezirkssekretäre, Pfarrer und Dirigent Kurt Masur forderten die Regierung zu einem offenen Dialog auf.

4 9. November 1989: Der Mauerfall Am 8. November 1989 trat das Zentralkomitee-Plenum der SED zusammen. Dort wurde ein Reisegesetz erarbeitet, das ursprünglich die Ausreisemöglichkeiten der DDR-Bürger über die Tschechoslowakei unterbinden sollte. Am 9. November 1989 wurde es in einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Auf die Frage des italienischen Journalisten Riccardo Ehrmann, ob der Entwurf des Reisegesetzes nicht ein Fehler sei, antwortet der 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Günter Schabowski, dass jeder Bürger der DDR seines Erachtens „sofort“ über die Grenzübergangspunkte ausreisen könne.

5 18. März 1990: Wahlen in der DDR: Bürger können erstmals zwischen 19 Parteien und 5 Listenverbindungen entscheiden Ergebnis: 48% für „Allianz für Deutschland“ (CDU dabei als stärkste Gruppierung) Wunsch nach schneller Wiedervereinigung und sozialer Marktwirtschaft 18. Mai 1990: Staatsvertrag zwischen BRD und DDR zur Schaffung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion wird unterzeichnet 23. August 1990: Sondersitzung der DDR-Volkskammer beschließt den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes, mit Wirkung vom 3. Oktober 1990

6 31. August 1990: Innenminister Wolfgang Schäuble (BRD) und DDR-Staatssekretär Günther Krause unterzeichnen den Einigungsvertrag: "Vertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland über die Herstellung der Einheit Deutschlands" 20. September 1990: Bundestag und DDR-Volkskammer stimmen dem Einigungsvertrag zu links: Schäuble rechts: Krause

7 3. Oktober 1990: Offizieller Beitritt der DDR zur BRD  Ist der einzige gesetzliche Feiertag, der durch das Bundesrecht festgelegt ist (alles andere ist Sache der einzelnen Länder)  Die offizielle Feier findet seit 1990 in der Landeshauptstadt jenes Bundeslandes statt, das zu diesem Zeitpunkt den Vorsitz im Bundesrat innehat: 2014 ist das Hannover.  Ursprünglich sollte der Tag des Mauerfalls Nationalfeiertag für das vereinigte Deutschland werden, allerdings hatte 1938 ebenfalls an diesem Tag die Reichspogromnacht stattgefunden und so einigte man sich auf den Tag des offiziellen Beitritts der DDR zur BRD.

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9 Die Flagge der DDR In der Mitte befindet sich das Wappen: Hammer, Zirkel und Ährenkranz - ein Symbol des Bündnisses von Arbeitern, Bauern und Intelligenz. Das Staatswappen wurde erst 1959 hinzugefügt, um sich von der Flagge der BRD zu unterscheiden.

10 Eine Ampel in Ostdeutschland Nach der Vereinigung wurden nach und nach die Ost- Ampelmännchen durch die westlichen ersetzt. Daraufhin kam es zu Protesten aus der Bevölkerung.

11 Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands Die SED entstand aus der Zwangsvereinigung der KPD und SPD im Jahre 1946 in der sowjetischen Besatzungszone. Nach der Gründung der DDR im Jahre 1949 war sie die einzige regierende Partei. Der Mauerfall 1989 führte zur Namensänderung der Partei. Heute nennt sie sich Die Linke und wurde bei den letzten Wahlen mit 8,6% in den Bundestag gewählt.

12 Der Trabi Der Trabant zählt bei seiner Premiere als erster vollwertiger Kleinwagen. Zwischen Nov und Apr wurden über 3 Mio. Fahrzeuge produziert. Die Weiterentwicklung des Trabis wurde politisch verwehrt und er wurde somit zum Symbol der stockenden Wirtschaft in der DDR.

13 Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin ● Warnschild

14 Die Entstehung und Konsolidierung der Deutschen Demokratischen Republik Eine historische Einführung 1.Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Die sowjetische Besatzungszone SBZ ( ) 2. Staatsgründung und Aufbau des Sozialismus ( ) 3. SBZ, SED, FDJ, STASI & Co: Der Staat der Abkürzungen

15 Die Konsequenzen des Krieges in Deutschland 7 Millionen Tote deutsche Juden im Holocaust vernichtet 6 Millionen „Displaced Persons“ 17,1 Millionen Menschen ohne Wohnung 11 Millionen Vertriebene und Kriegsflüchtlinge

16 1. Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Die sowjetische Besatzungszone ( ) Die Staatsmänner Attlee, Truman und Stalin treffen sich in Potsdam, um über die Zukunft Deutschlands zu entscheiden und das Ende des Krieges zu sanktionieren. Die Potsdamer Konferenz

17 1. Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Die sowjetische Besatzungszone ( ) Das Potsdamer Abkommen : Ein Plan für Deutschland Denazification (Entnazifizierung) Democratization (Demokratisierung) Demilitarization (Entmilitarisierung) Decartellization (Dekartellisierung: Entflechtung der Industriekartelle)

18 1. Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Die sowjetische Besatzungszone ( ) Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands wurde das Land in vier Zonen eingeteilt. Je eine Zone wurde von der Sowjetunion, den USA, Großbrittannien und Frankreich besetzt…

19 … das gleiche geschah mit der Hauptstadt Berlin. 1. Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Die sowjetische Besatzungszone ( )

20 Zwangsfusion KPD-SPD: Die Entstehung der SED Plakat für den Zusammenschluss von KPD und SED mit dem Slogan „Einheit“ von Wilhelm Pieck (KPD, links) und Otto Grotewohl (Ost- SPD) bei ihrem Händedruck.

21 2. Staatsgründung und Aufbau des Sozialismus ( ) 7. Oktober 1949 Die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik Im März 1948 konstituierte sich auf dem 2. Volkskongress der deutsche Volksrat, der auf seiner neunten Tagung am 7. Oktober 1949 die DDR proklamierte und seine Umbildung zur Provisorischen Volkskammer beschloss. Auf dem Bild verliest Wilhelm Pieck das Gründungsmanifest der Nationalen Front, das gegen die Westintegration der wenige Monate zuvor gegründeten BRD gerichtet war.


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