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Wer bin den Du? Teil II. Kapitel I. Wer ist hier das Opfer? 1. DRAMA-DREIECK: WELCHE ROLLE SPIELEN SIE IN KONFLIKTEN? Die meisten Menschen mögen keine.

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1 Wer bin den Du? Teil II

2 Kapitel I. Wer ist hier das Opfer? 1. DRAMA-DREIECK: WELCHE ROLLE SPIELEN SIE IN KONFLIKTEN? Die meisten Menschen mögen keine Konflikte. Sie versuchen, diese zu vermeiden, indem sie ihnen ausweichen, sie bagatellisieren oder “gute Miene zum bösen Spiel” machen. Doch Konflikte sind nur der Preis dafür, dass es Wahlmöglichkeiten gibt. Wenn es in einer Situation keine Handlungsalternative gibt, entsteht kein Konflikt. Ein typisches Verhalten von Menschen in Konflikten beschreibt das Drama-Dreieck der Transaktionsanalyse von Stephen Karpman. Hier gibt es drei definierte Rollen: 1.DasOpfer Dies ist die vermeintlich “schwache” Position. Dem Opfer wirft man etwas vor, oder er/sie wird für etwas verantwortlich gemacht. Doch das Opfer ist nicht nur passives Opfer, sondern übernimmt diese Rolle auch, indem es sich selbst als machtlos erlebt und die anderen beiden Rollen im Drama-Dreieck als mächtig. Sich als Opfer zu erleben, hat auch einen Nutzen. Man darf jammern, denn die anderen sind ja verantwortlich dafür, dass es einem schlecht geht. Man selbst sieht sich nicht in der Lage, seine Situation zu ändern. Doch diese ‘ohnmächtige’ Position ist auch machtvoll, gibt das Opfer doch die gesamte Verantwortung für sein Handeln und dessen Folgen an andere ab. Opfer bleiben selten allein, denn sie üben eine magische Anziehungskraft aus auf die zweite Rolle. 2.DerRetter im Drama-Dreieck ist der/die vermeintlich “Gute”. Er greift helfend ein und reißt oft die gesamte Verantwortung für das ‘Problem’ des Opfers an sich. Retter reagieren auf tatsächliche Hilferufe von Opfern, meistens jedoch arbeiten sie ohne direkten Auftrag, sondern beziehen die Legitimität ihres Handelns aus der Situation (“Da muss doch jemand was tun!”) 3. Der Verfolger ist im Drama-Dreieck der/die vermeintlich “Mächtige”. Er will das Opfer beschuldigen, bestrafen oder zur Rechenschaft ziehen. Ähnlich wie der Retter, glaubt der Verfolger zu wissen, was die Ursache für eine problematische Situation ist (nämlich die Unfähigkeit oder Unwilligkeit des Opfers)_ Doch während der Retter mehr für Verständnis und sanfte Lösungen wirbt, plädiert der Verfolger für Konsequenz und Härte.

3 Retter Opfer Täter Beispiele aus dem Leben: Ein Volk in Afrika ist am Verhungern (‘Opfer’). Ein Staat startet eine umfangreiche Hilfsaktion (‘Retter’). Ein anderer Staat kritisiert die herrschenden Machtverhältnisse als Ursache der Katastrophe und beschuldigt den anderen Staat, durch seine Hilfe, den herrschenden Mißstand nur noch zu zementieren (‘Täter’). Interessant ist beim Drama-Dreieck, dass die drei Rollen auf die jeweiligen Rollenträger durchaus nicht festgelegt sind. Vielmehr können die Rollen gewechselt werden. Ein Mann (‘Opfer’) streitet mit seiner Frau (‘Täterin“) Die Schwiegermutter mischt sich ein (‘Retterin’): “Was mein Sohn sagen will, ist …” Darauf greift der Mann seine Mutter an (wechselt in die Täter-Rolle): “Würdest du dich da bitte raushalten, Mutter!” Worauf diese in die Opfer-Rolle rutscht “Da will man mal helfen und das ist der Dank.” Daraufhin versucht die Ehefrau sich als Retterin: “Er meint es nicht so, in letzter Zeit ist er oft gestreßt.” Diese Rollen spielen wir in jede Situation unseres Lebens. Wir sind ständig Retter, Täter oder Opfer. Somit auch lenkbar und angreifbar. Wenn es uns klar wird, können wir aus diesen Dreieck raus… Und wie? Zuerst müssen wir uns klarmachen zu welchen Rollen wir in Situationen neigen..

4 2. Test Übung Beantworten Sie die folgenden Fragen möglichst ehrlich und spontan mit JA oder NEIN. 1. Neigen Sie eher zu Angriffen oder zu Vorwürfen? 2. Neigen Sie eher zu Verteidigungen und Entschuldigungen? 3. Haben Sie schnell den Impuls zu helfen? 4. Haben Sie Spaß an Konflikten und verbalem Schlagabtausch? 5. Versuchen Sie, Konflikte eher zu vermeiden? 6. Geben Sie gern Ratschläge und Tipps, auch wenn die anderen selbst auf eine Lösung kommen könnten? 7. Müssen Sie immer und überall Recht haben? 8. Sprechen und entscheiden Sie oft für andere, auch wenn diese das für sich selbst tun könnten? 9. Sagen Ihnen Menschen manchmal, dass Sie ein Besserwisser sind? 10. Fällt es Ihnen schwer, abweichende Meinungen klar zu vertreten oder ‘nein’ zu sagen? 11. Kommen Freunde oder Kollegen immer wieder mit den gleichen Fragen zu Ihnen? 12. Fühlen Sie sich manchmal machtlos, wenn die Dinge nicht so laufen? 13. Denken Sie oft über andere: “Wie kann man nur so … (dumm, schlapp, unpünktlich …) sein!” ? 14. Wenden Sie sich öfter an andere und erbitten deren Meinung, weil Sie denken, dass die es besser wissen könnten? 15. Geben Sie geduldig immer wieder die gleichen Auskünfte und Anweisungen? 16. Setzen Sie sich nicht genügend für sich selbst ein? 17. Machen Sie häufig ‘Diagnosen’ oder ‘Deutungen’ und sage anderen, was sie denken oder fühlen ( z.B. “Sie sind wohl überfordert …”)? 18. Bekommen Sie öfter schwierige Arbeiten/Entscheidungen von Kollegen zugeschoben? Das bitte irgendwo nach hinten verstecken Ihre persönliche Rollen-Tendenz: Wenn Sie die Fragen 1, 4, 7, 9, 13 und 17 mit JA beantwortet haben, dann tendieren Sie zur Täter-Rolle. Wenn Sie die Fragen 3, 6, 8, 11, 15 und 18 mit JA beantwortet haben, tendieren Sie zur Retter-Rolle. Wenn Sie die Fragen 2, 5, 10, 12, 14 und 16 mit JA beantwortet haben, tendieren Sie zur Opfer-Rolle. Ein gestreuter Mix bedeutet, dass Sie flexibel handeln und nicht auf eine bestimmte Rolle festgelegt sind.

5 3. Aussteigen Wie steigt man nun aus diesem “Drama-Dreieck”, das ja manchmal ein Drama-Karussell ist, aus? Indem wir erkennen, zu welchen Rollen wir neigen. Indem wir in einer bestimmten Situation auf Ihre Gefühle achten. Fühlen wir uns minderwertig und schwach (‘Opfer’), aggressiv oder ungeduldig und überlegen (‘Täter’) oder fühlen wir uns kompetent, hilfsbereit und moralisch überlegen (‘Retter’)? Indem wir unsere Rolle verwandeln: in der Retter Rolle sind, werden Sie zu einem Mentor Diese Dynamik ändert sich, wenn die als Retter angesprochene Person sich weiterhin: - dem Opfer zuwendet - empathisch dessen Gefühle wahrnimmt - mit dem Opfer über seinen Handlungsmöglichkeiten spricht Aus dem Retter wird ein Mentor. Der Unterschied liegt in der SICHTWEISE der Größe der Opfer: RETTER rettet und bestätigt dem Opfer seine Rolle MENTOR lässt der Opfer seine Größe und traut ihm Handlungsfähigkeit zu! FAZIT: 1.Wir handeln unbewusst in einem Drama Dreieck 2.Jeder von uns neigt zu einer bestimmten Rolle 3.Wir können aus der Rolle aussteigen, jederzeit, wenn wir das wollen

6 Kapitel 2 VETRAUEN und SELBSTVERTRAUEN 1. Verhaltenskreuz  Quelle: B.Schibalski I.II. IV. III. I.Wahrnehmen der eigenen und fremden Bedürfnisse Unabhängigkeit von anderen Entscheidungen durch Verhandlungen Vereinbarungen und Konsens Kann sich abgrenzen Angemessener Ausdruck von echten Gefühlen Selbstvertrauen Misstrauen Selbstzweifel Vertrauen Autonom offen Hoffnungsvoll depressiv Arrogant aggressiv Hoffnungslos verzweifelt Wird zu Hoffnung Wird zu Überh eblichk eit

7 II. Wertet anders ab. Um sich aufzuwerten Herablassend, zynisch, ironisch sucht die Schuld bei anderen weist Kritik zurück Zorn und Frustration gegenüber anderen Projektion, Anklage, Arroganz, Strafe Rechthaberisch, ausbeuterisch autoritär Täter/Retter III.Gefühl der Sinn- und Wertlosigkeit Resigniert und reagiert mit Gleichgültigkeit unangepasste Aggression misstrauisch und energievernichtend hoffnungslos-apathisch alles ist sinn und nutzlos Opfer IV.Abhängigkeit und Anpassung Unterdrückter Zorn und Frustration Neigung, sich selbst Abzuwerten Sucht die Schuld immer bei sich Überangepasste Reaktionen (z.B. es anderen immer recht machen zu müssen, nicht „nein“ sagen zu können) unverantwortlich unsicher, zurückhaltend, schüchtern passiv, nachgebend, entschuldigt sich Opfer Übung: Wo sehen Sie sich in diesem Kreuz. Bitte markieren Sie die Position und reflektieren Sie, warum es so gerade in dieser Position so ist…Wir verweilen in diesen Positionen auch nicht ständig. Unsere Position ändert sich auch mit unsere Lebenssituation, mit unseren Umwelten und dessen Änderungen. FAZIT: 1.Vertrauen und Selbstvertrauen kann ich lernen 2.Erster Schritt – herausfinden, wo in welchen Quadranten mein Platz ist 3.Zweiter Schritt – bewusst sich entscheiden, in eine andere Richtung zu spazieren, wenn mich die Richtung, wo ich gerade bin, nicht glücklich macht. Denn ich habe jetzt die Karte und so wie ich Karte lesen kann beim Autofahren und in die gewünschte Richtung zu fahren – kann ich das hier genauso …

8 2. Umwelten Umwelten sind in diesen Kontext alles, was zu uns selbst(körperlich) nicht gehört. Andere Menschen, Arbeitsplatz, Partner, Freude, aber auch Vereine, das Laden um die Ecke, Konzert, etc.. Wir lassen und von diesen Umwelten beeinflussen und wir beeinflussen selbst und ständig unsere Umwelten. Sei es emotional, sei es durch Handlungen und auch Gedanken. Sie können sich das als unser Universum vorstellen. Sie sind die Sonne und um Sie herum kreisen Planeten(Umwelten). Das ganze Sonnensystem wird aber wiederum von anderen Galaxien (z.B. fremde Kulturen) beeinflusst und Ihr Sonnensystem beeinflusst durch seine Existenz die Galaxien… Übung: Bitte malen Sie eine Umweltanalyse, wie oben skizziert. Umwelten können Arbeit, Hobbys, Kaufhäuser, aber auch schon Bus, mit dem in die Arbeit fährt. Weitere Umwelten sind die verschieden Personen in unseren Leben, die uns mal nah, mal von uns distanziert, stehen. ICH Einkaufsladen Sohn Tante Partner Arbeit

9 Kapitel III. Obiges Verhaltenskreuz entspricht den vier OK/OK- Grundpositionen. Thomas A. Harris hat zusammen mit Eric Berne ("Spiele der Erwachsenen") die Transaktionsanalyse wissenschaftlich begründet und praktisch erprobt. Sein bekanntes Buch(Ich bin Ok. Du bist OK) ist die Summe seiner zehnjährigen Arbeit mit einzelnen und Gruppen. Harris erklärt an anschaulichen Beispielen aus dem Alltagsleben die vier Grundeinstellungen, die das Verhalten aller Menschen bestimmen. Er wendet sein System an auf Probleme in der Ehe und bei der Kindererziehung, auf psychischen und geistige Störungen, auf Aggression und Gewalt, auf die Generationenkonflikte, auf Vorurteile gegenüber Minderheiten, auf Fragen der Kreativität, Schwierigkeiten in der Pubertätszeit, ethische und religiöse Überzeugungen und internationale Spannungen Wie lebensnah und anwendbar dieses Buch ist, beweist die Tatsache, daß mittlerweile Millionen Menschen es gelesen haben. Warum? Weil hier nicht "noch eine" psychologische Theorie vorgetragen wird, die wieder nur erklärt, warum ich so bin und angeblich so sein muß, wie ich bin, sondern weil der Leser dieses Buches in der Transaktionsanalyse ein praktikables Instrument kennen und gebrauchen lernt, mit dem er sich selbst und sein Zusammenleben mit anderen verändern kann. Harris erklärt an anschaulichen Beispielen aus dem Alltagsleben, daß vier Grundeinstellungen das Verhalten aller Menschen bestimmen. Diese vier sind: 1. Ich bin nicht o.k. - du bis o.k. (die angstverfüllte Abhängigkeit des unreifen Menschen) 2. Ich bin nicht o.k. - du bist nicht o.k. (die Grundeinstellung der Verzweiflung ud Resignation) 3. Ich bin o.k. - du bist nicht o.k. (die kriminelle Grundeinstellung) und 4. Ich bin o.k. - du bist o.k.

10 ICH BIN NICHT OK – DU BIST OK Eine Position, die Leistungen reduziert Die Persönlichkeit ist in ihrer Entfaltung eingeschränkt und dadurch ist das Selbstbewusstsein geschwächt. Rückzug ist angesagt. Diese Einstellung verhindert Eigenverantwortlichkeit. Die Leistungsbereitschaft hat wenig mit Eigenverantwortung zu tun, sie ist vielmehr dazu da, um es anderen Recht zu machen. Ich ordne mich gerne kritiklos unter. Ich tu' mir schwer, Entscheidungen zu treffen. Ich tu' mir schwer, Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, dass ich weniger kann als du, weniger Wert bin und dir unterlegen bin. Ich bin sehr harmoniebedürftig und weiche gerne konfrontierenden Gesprächen aus Ich bin sehr harmoniebedürftig und weiche gerne konfrontierenden Gesprächen aus Mir ist vieles peinlich. Ich fühle mich oft als Opfer der Umstände. Ich fühle mich oft als Opfer der Umstände.

11 Ich bin o.k. - Du bist nicht o.k. Ein schlechtes Klima schaffen Die Strategie ist es, andere schlechter zu machen, sie zu unterdrücken, sie abzuwerten und sie loszuwerden. Es herrscht starkes Konkurrenzdenken. Diese Einstellung lässt Menschen auf Kosten anderer Menschen wachsen. JETZT BITTE DIE GLEICHEN MÄNCHEN nur der kleine steht rechts und der große links Die Wolken gehen jetzt von den Kopf des größeren Mänchen(der kleine Mänchen hat keine Gedanken) 1. Durch dich merke ich erst, dass ich viel besser bin. 2. Ich fühle mich besser als du. 3. Ich hoffe, dass du nie soviel schaffst wie ich, weil ich brauche jemanden, der mir unterlegen ist, damit ich mich profilieren kann. 4. Ich misstraue dir, deshalb behalte ich lieber Kontrolle. 5. Ha, du hast einen Fehler gemacht – sehr gut. Das kann ich dann gleich weitererzählen. 6. Ich verfolge dich, sonst übertrumpfst du mich womöglich noch.

12 Ich bin nicht o.k. - Du bist nicht o.k. Beziehungslosigkeit Man kann mit niemanden etwas anfangen. Man bleibt in den Problemen stecken. Das Leben hat keinen Wert. JETZT BITTE „ GLEICH GROSSE MÄNCHEN, sie sehen sich an Wolken gehen aber NUR von dem linken ab ) 1. Ich kann nur mehr resignieren. 2. Wenn ich es schwer habe, sollen es auch die anderen schwer haben. 3. Ich bin depressiv. 4. Das Leben ist sinnlos 5. Ich bin unfähig und minderwertig, so wie du. 6. Dieses Leben lässt es nicht zu, mich entfalten zu können. 7. Ich bin oft aggressiv, verletzend, zynisch und abwertend.

13 Ich bin o.k. - Du bist o.k. Wir fördern unsere Fähigkeiten Gute Zusammenarbeit setzt voraus, den anderen als Individuum zu akzeptieren, ihn in seiner Art zu unterstützen und seine Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Weiterentwicklung kann ungehindert stattfinden. Mit Problemen und den anderen Menschen wird konstruktiv umgegangen. Diese Einstellung fördert ein Klima der Leistungsbereitschaft, des Mitgestaltens, der Übernahme von Verantwortung, Kreativität und Initiative. JETZT SIND DIE MÄNCHEN AUCH GLEICIH GROSS UND SEHEN SICH IN DIE AUGEN Die Wolken gehen wieder von den linken ab<: 1. Ich habe das Recht auf meinen eigenen Standpunkt, auf mein eigenes Denken, auf meine Gefühle, auf mein Aussehen und ich habe das Recht Fehler zu machen, so wie du auch 2. Ich bin einzigartig und du bist einzigartig 3. Wir sind einander gleichwertig. 4. Ich akzeptiere konstruktive Kritik und bin bereit, aus meinen Fehlern zu lernen. 5. Ich sehe meine besonderen Fähigkeiten und ich sehe deine besonderen Fähigkeiten 6. Ich bin wichtig und du bist wichtig. 7. Ich übernehme Verantwortung für mich, du übernimmst Verantwortung für dich.

14 Reflexion Ich bin OKIch bin nicht OK Du bist OK Ich bin nicht OK Du bist nicht OK Reflexionsfragen: ÜBUNG 1.Wie viel meiner Zeit verbringe ich in welchen Quadraten? 2.In welchen Situationen und gegenüber welchen Personen bin ich welcher Grundposition? 3.Was ist dann typisch für das, was ich dann tue oder sage? 4.Was unterstützt meine OK/OK Position? Gute Gespräche und gute Führung sind NUR aus der OK/OK Position möglich

15 Fazit: 1. 4 Ansichten an das Leben 2. OK/OK Position muss bewusst lernen 3. Nur aus OK/OK sind gute Gespräche und Führung möglich

16 Kapitel IV. Meine Mama hat gesagt… Seitdem wir geboren werden, werden wir von den verschiedensten Menschen und Situationen beeinflusst und konditioniert. Familienbotschaften: Sind Botschaften, die verbal, nonverbal, bewusst, unbewusst weiter gegeben werden und genauso auch gespeichert werden. Es sind fokussierte Botschaften, die in der Kindheit durch Erziehung oder andere Einflüsse entstanden sind: ANTREIBER: 1.Sei stark! 2.Sei perfekt! 3.Sei(anderen) gefällig! 4.Beeil dich! 5.Streng dich an! Diesen Antreibern entsprechen grundlegende Bedürfnisse: AntreiberBedürfnis Sei stark!Sicherheit in sozialen Systemen Sei perfekt!Wissen und Können entsprechend den Fähigkeiten entfalten Sei (andren) gefälligLiebe, Zugehörigkeit Beeil dich!Die Fülle des Lebens erfahren Streng dich an!Etwas leisten

17 Die Botschaften, wie sie in den Antreibern formuliert sind, können auch belastend und einengend wirken, wenn sie überbetont werden. Sie haben für das Selbstwertgefühl einen abwertenden Charakter. ÜBUNG Test Antreiber: AntreiberBelastung Sei stark!Ich darf keine Schwäche zeigen Ich darf nicht ratlos wirken Sei perfektIch muss noch besser werden Ich bin noch nicht gut genug Sei (anderen) gefälligIch muss es allen recht machen Ich muss alle zufriedenstellen Beeil dichIch werde nie fertig damit Ich darf keine Zeit vergeuden Streng dich an!Ich muss mich (mehr) bemühen. Ich muss es versuchen, auch wenn es mir nicht gelingen wird.

18 Übung: Selbsttest Diese Übung soll Ihnen helfen, Ihre bevorzugten Antreiber besser zu erkennen, die Ihnen im Beruf im Wege stehen. Bewerten Sie die folgenden 50 Aussagen und tragen Sie Ihre Bewertungszahlen in die nebenstehenden Kästchen ein. Eine 5 steht für: „trifft voll und ganz zu“ Eine 4 steht für: „ gut“ Eine 3 steht für: „ etwas“ Eine 2 steht für : „kaum“ Eine 1 steht für : „gar nicht“ Auswertung: Übertragen Sie die jeweilige Punktzahl auf den Auswertungsschlüssel. Jede Kategorie, in der Sie mehr als 40 Punkte erreichen, zählt zu Ihren persönlichen Antreibern. Überlegen Sie sich, wann ein derartiger Antreiber mit Ihnen durchgeht. “Sei perfekt” SummeS UMME Summe Summe Summe Summe Sei Stark Sei perfekt Sei (anderen) gefällig Beeil dich Streng dich an Bitte füllen Sie es aus

19 SUM ME 1. Mein Gesichtsausdruck ist ernst. 2. Bei Diskussionen nicke ich mit dem Kopf. 3. Ich trommle ungeduldig mit dem Fingern auf den Tisch. 4. Meine Probleme gehen die anderen nichts an. 5. Trotz großer Anstrengung gelingt mir vieles nicht. 6. Meine Devise lautet: „Nur nicht locker lassen“. 7. Ich fühle mich verantwortlich für das Wohlbefinden meiner Kollegen und Mitarbeiter. 8. Ich sage oft: „genau“, „exakt“, „klar“, „logisch“. 9. Ich habe eine harte Schale, aber eine weichen Kern. 10. Wenn ich eine Aufgabe anfange, führe ich sie auch zu Ende. 11. Wenn ich eine Arbeit erledige, dann mache ich sie gründlich. 12. Aufgaben erledige ich möglichst rasch. 13. Ich kümmere mich persönlich auch um Nebensächliches. 14. Beim Telefonieren bearbeite ich oft nebenbei Akten. 15. Ich sage oft mehr, als eigentlich nötig wäre. 16. Meine Devise heißt: „Auf die Zähne beißen“. 17. Ich sage eher: „Können Sie es nicht einmal versuchen?“, als „Versuchen Sie es einmal“. 18. Ich strenge mich an, um meine Ziele zu erreichen 19. Ich bin ständig auf Trab. 20. So schnell kann mich nichts erschüttern. 21. Ich bin sehr nervös. 22. Es fällt mir schwer, Gefühle zu zeigen. 23. Ich versuche, die an mich gestellten Erwartungen zu übertreffen. 24. Ich liefere einen Bericht erst ab, wenn ich ihn mehrmals überarbeitet habe. 25. Ich glaube, dass die meisten Dinge nicht so einfach sind, wie viele meinen. 26. Anderen gegenüber bin ich oft hart, um selbst nicht verletzt zu werden. 27. Leute, die herumtrödeln, regen mich auf. 28. Ich bin diplomatisch 29. Erfolge fallen nicht vom Himmel. Ich muss sie hart erarbeiten. 30. Es ist für mich wichtig, von den anderen akzeptiert zu werden. 31. Anderen gegenüber zeige ich meine Schwächen nicht gerne. 32. Ich sage oft: „Mach mal vorwärts“! 33. Ich sollte viele Aufgaben noch besser erledigen. 34. Ich sage oft: „ Es ist schwierig, etwas so genau zu sagen.“ 35. Ich versuche oft herauszufinden, was andere von mir erwarten, um mich danach zu richten. 36. Es ist mir wichtig, von anderen zu erfahren, ob ich meine Sache gut gemacht habe. 37. Leute, die unbekümmert in den Tag hineinleben, kann ich nur schwer verstehen. 38. Ich habe Mühe, Leute zu akzeptieren, die nicht genau sind. 39. Bei Diskussionen unterbreche ich die anderen oft. 40. Ich löse meine Probleme selbst. 41. Für dumme Fehler habe ich wenig Verständnis. 42. Wenn ich einen Wunsch habe, erfülle ich ihn schnell. 43. Beim Erklären von Sachverhalten verwende i gerne die klare Aufzählung „erstens…zweitens…drittens“. 44. Ich sage oft: „Das verstehe ich nicht“. 45. Es ist mir unangenehme, andere Leute u kritisieren. 46. Ich stellte meine Wünsche und Bedürfnisse zu Gunsten anderer Personen zurück. 47. Wenn ich eine Meinung äußere, begründe ich sie auch. 48. Ich schätze es, wenn andere auf meine Fragen rasch und bündig antworten. 49. Im Umgang mit anderen bin ich auf Distanz bedacht. 50. Wen ich raste, roste ich. “Beeil dich” “Streng dich an” “Sei gefällig” “Sei stark”

20 SUMME “Beeil dich” SUMME “Streng dich an” SUMME “Sei gefällig” SUMME “Sei stark” SUMME


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