Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Abschlusspräsentation Im Seminar Astrophysik Yannick Kiermeier Q11/12 1.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Abschlusspräsentation Im Seminar Astrophysik Yannick Kiermeier Q11/12 1."—  Präsentation transkript:

1 Abschlusspräsentation Im Seminar Astrophysik Yannick Kiermeier Q11/12 1

2 Gliederung I. MESSENGER-Sonde 1. MESSENGER allgemein 2. Technik und Aufbau der Sonde II. Verlauf der Mission 1. Start 2. Swing-Bys bei den Planeten 3. Eintritt in die Umlaufbahn 4. Absturz III. Ziele der MESSENGER-Sonde 1. Oberfläche 2. Magnetfeld 3. Aufbau Merkurs IV. Beobachtungen/Ergebnisse 1. Merkuroberfläche 2. Magnetfeld des Merkurs 3. Innerer und äußerer Aufbau Merkurs V. Quellen 2

3 I.MESSENGER-Sonde  Künstlicher Orbiter  Abgeschossen August 2004  MESSENGER: Abkürzung für Mercury Surface, Space Environment, Geochemistry and Ranging (dt. Merkur- Oberfläche, -Raumumgebung, -Geochemie und – Entfernungsmessung)  Mission: genaue Erkundung des Merkurs  Zweite Raumsonde nach Mariner 10, die zum Merkur unterwegs ist, aber die erste die ihn umkreist 3 1. Allgemein zur Sonde

4 2.Technik und Aufbau der Sonde  Besteht aus 1,27 m × 1,42 m × 1,85 m großen Körper  einem 2,5 m x 2m großen halbzylindrischen Schutzschild aus Keramikfasern  Schutzschild ist schräg ausgerichtet, um nicht die volle Sonneneinstrahlung zu erhalten  Sonnensegel schräg gestellt, um nicht volle Sonneneinstrahlung zu erhalten  8 Instrumente für die Erkundung Merkurs  Instrumente immer in Richtung Merkurs gerichtet 4

5 5

6 6

7 II.Verlauf der Mission  Geplante Startfenster für März und Mai 2004 vorgesehen  Jedoch technische Probleme  Auf den 02. August 2004 verschoben  Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse letztendlich auf den 03. August 2004 verschoben  Von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida gestartet 7 1. Start

8 2.Swing-Bys bei den Planeten  Direkter Anflug auf Merkur aufgrund Gravitationskraft der Sonne nicht möglich  Anwenden der „Fly-By-Methode“  Nutzen der Anziehungskraft der jeweiligen Planeten Erde, Venus und Merkur, um die Sonde abzubremsen  Die insgesamt 6 Bremsmanöver der Sonde wurden in einem Zeitraum von 7 Jahren absolviert 8

9 9

10 3.Eintritt in die Umlaufbahn  Benötigen der richtigen Geschwindigkeit und des exakten Winkels  Schubumkehr zur Geschwindigkeitsanpassung des Merkurs  Eintritt in die Umlaufbahn in etwa 200 km über der Oberfläche 10

11 11

12 4.Absturz  Enddatum der Mission im März 2012  Geplanter und kontrollierter Absturz auf die Merkuroberfläche  Versammlung am 09. November 2011 beschloss Verlängerung der MESSENGER-Mission um ein weiteres Jahr 12

13 III.Ziele der MESSENGER-Mission  Genaue Kartierung der Merkuroberfläche  Geologische Geschichte des Planeten  Einschläge durch Asteroiden  Vulkanismus  Neue Ziele: - Quellen der flüchtigen Substanzen auf der Oberfläche - Veränderung von Merkurs Topografie - Zeitraum der Vulkanaktivität 13 1.Oberfläche

14 2.Magnetfeld  Bildung des Magnetfelds aufgrund seiner Größe  Struktur des Magnetfelds  Charakterisierung der Ionen und Elektronen in Magnetosphäre  Neue Ziele: - Ursprung energiereicher Elektronen 14

15 3.Aufbau Merkurs  Genaue Informationen über Merkurs Kern  Vermessen Merkurs Gravitationsfeld  Analysieren der Exosphäre  Neue Ziele: - Ursprung lokalisierter Regionen mit erhöhter exosphärischer Dichte - Beeinflussung der Exosphäre durch den Sonnenzyklus 15

16 IV.Beobachtungen/Ergebnisse  Früher: unsicher ob Vulkane oder Einschlagskrater  Heute: Anzeichen auf vulkanische Aktivität  40% der Oberfläche –auch Caloris-Becken- bestehend aus Ebenen, wahrscheinlich größtenteils vulkanisch  Ausbrechen der Vulkane anders als auf der Erde  Auffüllen von Einschlagskratern  Entstehen von glatten Ebenen 16 1.Oberfläche

17 17

18  Unterschied zu Mars und Mond: Gleichmäßige Verteilung großer Ebenen auf den ganzen Planeten  Viele Krater zwischendrin  Im Vergleich zu Mond und Mars relativ jung  Hoher Anteil an metallischen Elementen und Schwefel  Radarwellen von Material in Polregionen stark reflektiert  gefrorenes Wasser möglich  Wasserdampf von Kometeneinschlägen oder wasserreichen Meteoriten  Neue Erkenntnis: Asteroideneinschlag  ungewöhnlicher Tag-Nacht- Rhythmus 18

19 19

20  Entdeckung sog. Steilstufen (lat. Rupes)  Horizontale Verschiebung der Kruste  Folge aus dem Schrumpfungsprozess des Merkurs (Abkühlungsphase des Kerns)  Neue Entdeckung von Hollows (Mulden)  Kleine unregelmäßige Vertiefungen in Kratern  Möglichkeiten der Entstehung: 1. Verdampfen von schwefelhaltigen Mineralien durch Sonneneinstrahlung, Sonnenwind, Mikrometeoriten 2. Nur Verdampfen von Schwefel  Material brüchig 20

21 21

22 22

23 2.Magnetfeld  Vorwiegend aus Eisen bestehender dichter Kern, um Magnetfeld zu erzeugen  Globales Magnetfeld  Dipolmagnetfeld (wie Stabmagnet)  Kein anderer Himmelskörper mit fester Oberfläche im SoSy außer Ganymed hat diese Eigenschaften  Verteilung energetischer Elektronen auf Merkur nicht mit Van-Allen-Strahlungsgürtel- Theorie der Erde übereinstimmend  Magnetfeldäquator nicht zentral, sondern 480 km nach Norden verschoben 23

24 24

25  Magnetfeld verschieden in Nord- und Südpol  Anfälligkeit von herausgeschlagenen Ionen im Bereich des Südpols durch Sonnenwind  Ähnlichkeit zu Polarlichter  Magnetosphäre ändert sich fortwährend  Neue Erkenntnisse:  Magnetfeld immer schwächer  Von Sonnenwind stark zurückgedrängt  Kaum Erreichen der Merkuroberfläche Magnetfeld

26 3.Innerer und äußerer Aufbau  Flüssiger Eisen-Nickel-Kern  ¾ der Gesamtmasse des Planeten  Trotz kleiner Größe, noch nicht erstarrt  Sehr dünne Atmosphäre  Exosphäre  Besondere Effekte der Exosphäre  Nur in der Mitte von Aphel und Perihel 26

27 27

28 V.Quellen [1] U. Seidenfaden, "Raumsonde MESSENGER erforscht den Merkur", Astronomie & Raumfahrt 109 (2009), S [2] Scott L. Murchie, Ronald J. Vervack jr. Und Brian J. Anderson, „Reise zum Merkur“, Spektrum der Wissenschaft, Nr. 5/2011, S [3] Erik Wischnewski, „Astronomie in Theorie und Praxis: Kompendium und Nachschlagewerk mit Formeln, Fakten, Hintergründen“, Wischnewski, Kaltenkirchen ( ), S.288 [4] Rahel Heule, „Merkur – ein fast vergessener Planet im Fokus“, Sterne und Weltraum, 06/2011, S [8] Tilmann Althaus, „Besuch beim Götterboten – Die Raumsonde MESSENGER passiert Merkur“, Sterne und Weltraum, 1/2008, S.22 [16] Tilmann Althaus, „MESSENGER bei Merkur, die Dritte“, Sterne und Weltraum 49, Nr. 1, 22 (2010) [18] Gerhard Samulat, „Das war ein schöner Schreck“, Spektrum der Wissenschaft, Nr. 5/2011, S.53/54 28

29 Internetquellen: [5] Stand: Aufrufdatum: [6] Stand: Aufrufdatum: [7] Aufrufdatum: [9] Stand: Aufrufdatum: [10] Stand: Aufrufdatum: [11] Stand: Aufrufdatum: [12] Stand: Aufrufdatum: [13] Stand: Aufrufdatum: [14] Stand: Aufrufdatum: [15] Stand: Aufrufdatum: [17] Stand: Aufrufdatum:

30 Bildernachweis: Bild 1: d832d449a55e.photo_ jpg Aufrufdatum: Bild 2: Aufrufdatum: Bild 3: Aufrufdatum: Bild 4: Aufrufdatum: Bild 5: Aufrufdatum: http://messenger.jhuapl.edu/gallery/sciencePhotos/pics/pressbrief_lava-depths_Head05.jpg Bild 6: Aufrufdatum: Bild 7: Aufrufdatum: Bild 8: Aufrufdatum: 03.l1.11 Bild 9: Aufrufdatum: Bild 10: Aufrufdatum:


Herunterladen ppt "Abschlusspräsentation Im Seminar Astrophysik Yannick Kiermeier Q11/12 1."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen