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Ausharren oder neue Wege gehen? Sämtliche Bilder stammen aus: https://www.google.ch/search.

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Präsentation zum Thema: "Ausharren oder neue Wege gehen? Sämtliche Bilder stammen aus: https://www.google.ch/search."—  Präsentation transkript:

1 Ausharren oder neue Wege gehen? Sämtliche Bilder stammen aus: https://www.google.ch/search

2 Sehnsucht Wonach sehnen Sie sich gelegentlich? Welche Wünsche tauchen dabei auf?

3 Sehnsucht – eine stark Kraft Alle Menschen kennen Gefühle der Sehnsucht. Mögen Sie dieses Gefühl? Wie und wann spüren Sie es? Lassen Sie sich hie und da bei Entscheidungen von Ihrer Sehnsucht leiten? Reden Sie mit andern Menschen über Ihre Sehnsucht? Wissen Sie Bescheid über Sehnsüchte, welche Ihnen nahestehende Menschen haben? Was würde sich ändern in Ihrem Leben, wenn künftig Ihre Sehnsucht Ihr Handeln bestimmen würde?

4 Sehnsucht Was ändert sich in Ihrer Empfindung, wenn die Bilder so angeordnet sind?

5 Welche Funktionen hat das Gefühl Sehnsucht? Jeder Mensch hat ganz persönliche Vorstellungen davon, wie ein «perfektes Leben» wäre. In der Sehnsucht kann man eine Weile in dieses eintauchen. Sehnsucht gibt dem eigenen Leben eine Richtung. Sie hilft einem dabei, sich Ziele zu setzen. Die Sehnsucht dient aber auch der Bewertung des eigenen Lebens. Bin ich auf dem richtigen Weg? Was fehlt in meinem Leben? Wie soll es weitergehen? Quelle: Prof. Dr. P. Bates, ehem. Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin

6 Wonach sehnen sich Menschen? Junge Menschen haben eher Sehnsüchte in Bezug auf den Beruf, mittelalterliche eher hinsichtlich der Partnerschaft, ältere eher im Bereich der Selbst- und Persönlichkeits-entwicklung. Die zentralen Sehnsuchtsinhalte eines Menschen bleiben aber über das ganze Leben stabil. Oft stehen Sehnsüchte für etwas anderes: man sehnt sich nach einem Sportflitzer, der für Freiheit und Unbeschwertheit steht. Quelle: Prof. Dr. P. Bates, ehem. Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin

7 Was sagt die Forschung zu den Bedürfnissen des Menschen? Zur Sicherung des Überlebens stimulieren spezialisierte neuronale Netzwerke vier Grundbedürfnisse, welche möglichst optimal befriedigt werden wollen. Quelle: Grawe K. (2004), Neuropsychotherapie, Göttingen: Hofgrefe Verlag GmbH

8 Die vier Grundbedürfnisse Bindung Wohlbefinden / Lustgewinn Kontrolle / Orientierung Selbstwertentfaltung Sicherheit + Gemeinschaft Freiheit + Individualität Sicherheit + Gemeinschaft Freiheit + Individualität Quellen: Grawe K., Neuropsychotherapie, (2004) Göttingen, Hofgrefe Verlag GmbH Epstein & Morling, (1995)

9 Können Sie in Ihrem Alltag die Grundbedürfnisse angemessen befriedigen? BindungWohlbefinden und Lustgewinn

10 Kontrolle und Orientierung Selbstwertentfaltung Können Sie in Ihrem Alltag die Grundbedürfnisse angemessen befriedigen?

11 Wenn die für uns wichtigen Bedürfnisse ausreichend befriedigt werden können, bleiben wir entspannt.

12 Ist eine hinreichende Befriedigung nicht möglich, geraten wir in Stress macht uns fit für einen verstärkten Einsatz, damit das angestrebte Ziel doch noch erreicht werden kann.

13 Oft gelingt eine Bedürfnisbefriedigung bzw. Zielerreichung trotz verstärktem Einsatz nicht Und nun: wie weiter?

14 Variante 1: Die Bedürfnisse bzw. die angestrebten Ziele den tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten anpassen. Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unter-scheiden. R.Niebuhr

15 Variante 2: Unverdrossen weiterkämpfen! Der Stresszustand bleibt bestehen und wird immer ungesunder. Unter dem Einfluss von übermässigem Stresses werden wir zunächst aggressiv, mit der Zeit jedoch resignativ.

16 Variante 3: Ersatzbefriedigung Wenn man das, was man braucht, nicht kriegt, nimmt man das, was man kriegt.

17 Variante 4: Resignation

18 Resignation verändert nicht nur das Fühlen und Denken, sondern den gesamten Organismus und macht krank Bilder: Embodiment. Storch/Cantieni/Hüther/Tschacher; Huber Verlag, Bern, 2006.

19 Ausharren – was verstehen Sie darunter?

20 Sich behaupten, standhalten, nicht nachlassen, sich bewähren, bewältigen, wachsen.

21 Sich widersetzen, sich behaupten, festbleiben, nicht wanken, nicht nachgeben, bestehen darauf.

22 Durchhalten, nicht aufgeben, durchstehen.

23 Sich gedulden, abwarten, dranbleiben, zuwarten, die Hoffnung nicht aufgeben.

24 Hinnehmen, einstecken, ertragen, schlucken.

25 Aushalten, erdulden, erleiden, überleben.

26 Wie lange kann man emotionale Kälte, Demütigungen, Gewalt oder Missachtung ertragen? Bleiben?

27 Bleiben. Fürs Weggehen braucht es gute Gründe. Fürs Bleiben ebenso!

28 Wenn eine echte Wahlfreiheit besteht, ob man bleiben will, können Bauch und Kopf eher ja dazu sagen!

29 Bleiben! Weil ich im Weitermachen einen Sinn sehe!

30 Bleiben! Weil ich (noch) daran glauben kann, dass mich/uns das Bewältigen unserer Schwierigkeiten weiterbringt!

31 Wie hat man in Ihrer Herkunftsfamilie übers ‘Bleiben’ gesprochen? Wachstum geschieht an den Bruchstellen! Es ist nichts so ‘nüntig’ (wertlos), dass es nicht trotzdem noch für etwas gut ist. Starken Stürmen trotzen macht stark! Erst Belastungszeiten holen das aus Dir das heraus, was tatsächlich in Dir drin steckt!

32 Wie finde ich heraus, ob Bleiben für mich Sinn macht?

33 Fragen Sie doch einfach einmal Ihren Bauch! Wir haben in unserem p sychischen System zwei Beurteilungssysteme Quelle: Dr. Maja Storch, Universität Zürich. Aus dem Referat ‘Ressourcen aktivieren mit Motto-Zielen. Link: Verstand (bewusst) emotionales Erfahrungsgedächtnis (unbewusst) Arbeitstempolangsamsehr schnell Kommunikationpräzise Sprachediffuse Gefühle somatische Marker Bewertungs- kategorien richtig – falsch korrekt – unkorrekt logisch – unlogisch mag ich – mag ich nicht angenehm – unangenehm

34 Das sogenannte emotionale Erfahrungsgedächtnis Im emotionalen Erfahrungsgedächtnis wird alles gespeichert, was uns im Leben widerfährt und eine Bedeutung für unser Über- leben hat. Deshalb werden starke positive und negative Erlebnisse besonders tief eingeprägt.

35 Die bewussten Bewertungsvorgänge bezeichnen wir als Vernunft, die unbewussten als Bauchgefühl. Die bewussten geniessen mehr Akzeptanz und Ansehen. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen jedoch, dass sich beide Beurteilungssysteme gegenseitig beeinflussen. Das emotionale Erfahrungsgedächtnis lenkt jedoch unser Entscheiden und Handeln stärker als das bewusste Denksystem. Die Kunst der klugen Entscheidung beherrscht, wer beide Entscheidungssysteme, also den Verstand und das emotionale Erfahrungsgedächtnis nutzt. Quelle: Storch M., (2011). Das Geheimnis kluger Entscheidungen. Piper

36 Die somatischen Marker können als Kommentare aus dem emotionalen Erfahrungsgedächtnis verstanden werden! Bauchentscheide: auf die somatischen Marker hören

37  Weil die Zustimmung und Ablehnung des emotionalen Erfahrungsgedächtnisses aus unterschiedlichen Hirnarealen stammen, müssen beide einzeln befragt werden Mind. 70% Zustimmung! Max. 30% Warnung!

38 Verstandesentscheide: Analyse und Güterabwägung

39 Meine Visionen und Ziele Dilemma Schwierige Entscheidung: Wer ist bereit, seine Ziele zu opfern? Zielekonflikte bzw. keine gemeinsamen Visionen / Ziele mehr Deine Visionen und Ziele

40 Herausforderung: Konsensfindung Kompromisse aushandeln Vorteilsausgleich herstellen Gemeinsame Visionen und Ziele Gemeinsame Visionen und Ziele, aber unterschiedliche Vorstellungen über den Weg dorthin.

41 Neue Wege gehen ohne wegzugehen!

42 1. Schritt Hören Sie in sich hinein: um was geht es Ihnen tatsächlich, wenn Sie Ihre Sehnsucht spüren?

43 2. Schritt Sprechen Sie mit den Menschen, die Ihr Leben teilen, über Ihre Sehnsucht: stehen Sie zu dem, was Sie sich aus tiefstem Herzen wünschen! Hören Sie sich aber auch die Sehnsüchte ihres Umfeldes an!

44 3. Schritt Beenden Sie Ersatzbefriedigungen, denn diese nähren nicht, sondern rauben Lebenskraft…

45 4. Schritt Stoppen Sie die lähmende Resignation! Wagen Sie sich stattdessen, Dinge zu tun, die im Bauch Zustimmung finden und im Herzen Freude auslösen. Fangen Sie mit kleinen Veränderungen, welche rasche Erfolgserlebnisse bringen, an!

46 Schaffen Sie neue Ordnungen und Rituale: Verändern Sie in kleinen oder grösseren Schritten Ihre Innen- und Aussenwelt

47 Machen Sie im gewohnten Umfeld Seiten von sich sichtbar, die Sie bisher nie zu zeigen wagten….

48 Quelle: https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRBqMfa-EFz7vxAeDr60_xSJpWjE212ffzg2eqzRLg-WpOluLog Schaffen Sie sich einen Rückzugsort!

49

50 Auf neuen Wegen begleiten uns oft zwei gegensätzliche Weggefährten: der Wagemut und die Angst. Beide haben eine wichtige Aufgabe! Diejenige des Wagemutes leuchtet sofort ein. Aber wozu dient die Angst?

51 Vom Sinn der Angst Würden wir uns der Angst mehr stellen, dann bekämen wir mehr Zugang zu dem, was geändert werden muss, aber auch zu dem, was uns Halt gibt. (Verena Kast) Angst dient der Vermeidung von Gefahren. Sie signalisiert uns, das wir etwas wahrnehmen, das ein für uns wichtiges Gut bedrohen könnte. (Helmsig) Die Angst bremst den überschwänglichen Eifer des Mutes und sorgt dafür, dass nicht alles, was uns einmal wichtig war, auf dem Weg zu neuen Zielen über Bord geworfen wird!

52 Ausharren kann sehr anstrengend oder gar schmerzlich sein. Neue Wege gehen ebenso. Quelle: Gutzwiller /Wachsmann

53 Deshalb zuletzt noch dies: Es gibt auch eine Verpflichtung sich selbst gegenüber, der man nicht ungestraft entkommt! (E.Drewermann)


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