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Glaube und Spiritualität leben und erleben – mit Knaben und mit Mädchen Glaube und Spiritualität im Lebenskontext von Mädchen und Knaben „veralltaglichen“

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Präsentation zum Thema: "Glaube und Spiritualität leben und erleben – mit Knaben und mit Mädchen Glaube und Spiritualität im Lebenskontext von Mädchen und Knaben „veralltaglichen“"—  Präsentation transkript:

1 Glaube und Spiritualität leben und erleben – mit Knaben und mit Mädchen Glaube und Spiritualität im Lebenskontext von Mädchen und Knaben „veralltaglichen“ Helga Kohler-Spiegel, Prof. Dr., Feldkirch - Österreich Tel

2 Hinführung  Szenen  und Erfahrungen  und   und Alltag  Was heisst für mich: Glaube, Spiritualität?

3 Der Kern jüdisch-christlichen Glaubens  „Fürchtet euch nicht“ - Gottesbilder der Bibel JHWH „Ich bin bei Dir. Ich bin da, als der ich da sein werde.“ Sag es immer: Ich bin bei dir.

4 Sag es mir… Sag es, wenn ich mich verkriechen möchte, wenn ich meine Familie nicht sehen mag, wenn ich genug habe von der Schule. Sag: Ich bin bei dir. Sag es, wenn die schlimmen Träume kommen, wenn ich in der Nacht aufschrecke, wenn ich am Morgen nicht aufstehen mag

5 Sag es mir… Sag: Ich bin bei dir. Sag es, wenn mein Herz klopft, wenn ich die Nähe der Eltern suche, wenn ich vor mich hinträume. Sag: Ich bin bei dir. Sag es, wenn ich an meine Zukunft denke, an den späteren Beruf und an die Jahre, die vor mir liegen. Sag es immer: Ich bin bei dir.

6 Sicher gebunden sein Entdecken des „Heiligen“:  Was heisst „heilig“?  Kadosch…  Religio - Religion, Glaube, Spiritualität… Bindung – sicher gebunden sein

7 Was wichtig bleibt  Die grossen Fragen Wer bin ich? Wer darf ich sein? Warum muss ich sterben? Wo finde ich Schutz und Geborgenheit? Warum soll ich andere gerecht behandeln? Warum glauben manche an Allah? … und das Recht, damit nicht alleine zu sein…

8 Philosophieren und Theologisieren  Also: Fragen zum Beispiel…  Wie ist das mit dem Bösen auf der Welt?  Was kann ich von Gott erkennen?  Ist mir Gott wirklich zugewandt und gnädig?  Bin ich für mein Tun verantwortlich?  Ist der Tod das Letzte, das unser Leben bestimmt? ...

9 Kinder dabei begleiten…  Pädagogik: pais – agein  Ein Raum entsteht, in dem Menschen Erfahrungen machen können …um die Menschen zu stärken …um die Sachen zu klären

10 Zur Praxis religiösen Lernens  Learning about religion religionskundliche Aspekte  Learning from religion Werterziehung aus reflektierter Grundhaltung  Learning in religion Elemente gelebten Glaubens in einer konkreten religiösen Tradition  Und was ist in meinen RU wichtig?

11 Dimensionen nach Charles Glock  religiöser Glaube Hinführung zu einer persönlichen Grundentscheidung  religiöse Praxis Vermittlung von Erfahrung und Tradition durch Feste, Riten, Bräuche  religiöses Erleben Teilhaben an Erfahrungen, Führung zu Staunen, Offenheit, zu Haltungen und Einstellungen

12 Dimensionen nach Charles Glock  religiöses Wissen Kognitive Orientierungshilfe  religiöse Wirkungen Hinführung zu ethisch-sozialem Handeln  religiöse Beziehung Hinführung in die Gemeinschaft der Glaubenden, Zugehörigkeit  Und was ist in meinen RU wichtig?

13 Und mein Unterricht?  Welche Aspekte sind in meinem RU im Vordergrund? Welche Dimensionen von Religion? … bei welchem Thema … in welchem Alter Was passt zu den Knaben, was zu den Mädchen? Und kann man das überhaupt sagen?  Ich reflektiere meine „Schwerpunkte“ und „Vorlieben“? Hat sich das im Verlauf meiner Berufsjahre verändert?

14 Ergänzend  Veralltaglichen….

15 Veralltaglichen… Eigene Rhythmisierung des Alltags  Wie rhythmisiere ich meinen Alltag?  Was mache ich? Wie sieht es bei mir aus?  Nicht weil ich moralisch oder religiös sollte, sondern damit ich nicht herausfalle aus wohltuenden Rhythmen, damit ich mich nicht als erste vergesse, wenn es dicht und eng wird…  Also – mein Rhythmisierungen?  Sie geben Sicherheit, Halt, Orientierung ohne Denken zu müssen…

16 Veralltaglichen… Rhythmisierung des Alltags mit Kindern Tag, Schultag, Woche, Jahr, Schuljahr, Kirchenjahr…  Sichtbarmachen des Religiösen darin: Sprache finden  Was kann ich für mich, mit den Kindern tun… - am Beginn des Tages, am Ende des Schultages, am Abend… - Ritualisieren lernen, Rituale einüben, nächste Woche wieder aufgreifen, wer hat dieses oder jenes Ritual gemacht…?

17 Veralltaglichen… Rhythmisierungen, einfach beten Am Morgen Jeder Tag hat ein anderes Gesicht. Es gibt lachende und traurige Tage, manchmal langweilige und hoffentlich viele Sonnentage. Stolper nicht gedankenlos in den Morgen. Nimm dir die Zeit, alles, was kommen mag, auf Gott zu richten. Am Abend Am Abend schauen wir zurück. Nimm dir ein paar Minuten Zeit. Geh in Gedanken noch einmal durch den Tag. Manches war gut; anderes nicht. Was kannst du morgen besser machen? - Dann leg den Tag in Gottes Hände. Er schaut dich an und sagt: 'Fühl dich geborgen. Ich liebe dich. Nun schlafe gut. Hubertus Halbfas

18 Veralltaglichen…  Schatzkiste mit Spiegel drin – ein Kind beim Hausaufgaben machen: „Du bist ein Schatz…“  Oder Bohnen von einer Hosentasche in die andere… bzw. Gummibärchen in eine Dose, ein Smartie für all das, was an einem (Schul-)Tag schön war…  Ein stärkender Gedanke, ein Kraftwort an der Tafel,  oder einen schönen Gedanken ins Heft oder „Buch der guten Worte“

19 Veralltaglichen…  Erinnerungszeichen an der Tafel, auf dem Heft, zuhause… - was hilft mir, das, was mir wichtig ist, nicht vergessen…  Und vieles mehr…  NB: In der Psychologie nennen wir das „Copingstrategien“, Strategien zur Bewältigung von Herausforderungen im Alltag und von schwierigen Erfahrungen – Strategien zur Bewältigung und Verarbeitung, die ich einübe in guten Zeiten, um sie für schwere Zeiten zur Verfügung zu haben…

20 Und nun?  Sind Mädchen und Knaben verschieden?  Lernen Mädchen und Knaben Religion anders?  Was nehme ich wahr?  Wie erlebe ich „Gender“ in Religionsunterricht und Katechese?

21 Ein Blick zurück: Feministische Theologie  Hintergrund und Entstehung  Blickwechsel: Glaube hat mit mir zu tun  Frauen – und auch Männer…

22 Sex und Gender  „kulturelles System der Zweigeschlechtlichkeit“ Carol Hagemann-White  Sex - biologisches Geschlecht  Gender - soziales Geschlecht

23 Geschlechtsbezogene Sozialisation  Bilder – wie wir sein sollten…  „Wir werden nicht als Mädchen oder als Knaben geboren...“ Vermittlung geschlechtsspezifischen Verhaltens Fünf Ebenen Und…

24 Geschlechtsbezogene Sozialisation  „Sich zugehörig fühlen“ - Selbstsozialisation  … und Erziehung  Immer auch eine Machtfrage: Verhältnisbestimmung der Geschlechter

25 Jungs und ihre Themen  … Jungs und ihre Entwicklungsthemen Welche Themen beschäftigen Jungs? Welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen? Wie können Jungs in ihrer Entwicklung gut unterstützt werden? ….

26 Genderalltag in der Schule  Konkret: Im Kontext von Schule…  Personale Ebene der Lehrperson  Geschlechterbewusster Religionsunterricht Inhalte und Methoden  System Schule und Gesellschaft

27 Reli für Jungs  Methoden für Jungs, die gängigen Rollenzuschreibungen entsprechen: Methoden mit Wettkampfcharakter Methoden mit Bewegung Methoden mit Technik Methoden, bei denen man sich in Szene setzen kann Methoden, bei denen man etwas Praktisches tun kann Methoden, bei denen man sich kritisch auseinandersetzen kann

28 Reli für Jungs  Methoden für Jungs, die männliche Rollenzuschreibungen erweitern: Methoden, die Sprachfähigkeit und Empathie fördern Methoden zur religiösen Sprach- und Ausdrucksfähigkeit Methoden, die zu Achtsamkeit und Stille anleiten Methoden, die kooperatives Arbeiten stärken

29 Exemplarische Konkretionen  Wahrnehmen den Blick schärfen  Gendern für Mädchen und für Jungs  Role models für Mädchen und für Jungs Und jeweils Beispiele aus dem Schulalltag

30 Exemplarische Konkretionen  Wie nehme ich das selbst wahr? Mädchen und Knaben ? Spiritualität bei Mädchen und Knaben ? Mädchen im RU und Knaben im RU ?  Welche didaktischen Möglichkeiten sehe ich?  Was kann und will ich in der nächsten Zeit umsetzen? Was will ich nicht gleich wieder vergessen?

31 Was wichtig bleibt: Veralltaglichen…  ….  eine Sprache finden für Religiöses  eine Wahrnehmungsschule  keine Informationsverweigerung  einen Raum eröffnen, in dem – manchmal – Bedeutsames gelernt werden kann  und uns selbst nicht überfordern…  ….

32 Zum Schluss – ein Wunsch: Halte deine Hand um mein flackerndes Leben hüte meine Träume unter deinen Flügeln birg meine Sehnsucht unter deinem Mantel aus Licht Elisabeth Bernet


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