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Was ist Religion?. Kennzeichen nach D.Stoodt Möglichkeit der Reduktion von Angst Versuch der Weltdeutung Vermittlung von Wertmasstäben Institutionalisierung.

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Präsentation zum Thema: "Was ist Religion?. Kennzeichen nach D.Stoodt Möglichkeit der Reduktion von Angst Versuch der Weltdeutung Vermittlung von Wertmasstäben Institutionalisierung."—  Präsentation transkript:

1 Was ist Religion?

2 Kennzeichen nach D.Stoodt Möglichkeit der Reduktion von Angst Versuch der Weltdeutung Vermittlung von Wertmasstäben Institutionalisierung Glaubensformeln

3 Merkmale Heilige Orte

4 Merkmale Heilige Schriften

5 Merkmale Heilige Personen

6 Merkmale Heilige Zeiten

7 Merkmale Heilige Rituale

8 Merkmale Hoffnung, Stärkung

9 Definition nach G.Theissen Religion ist ein kulturelles Zeichensystem, das Lebensgewinn durch Entsprechung zu einer letzten Wirklichkeit verheißt

10 Zeichensystem Symbol nicht - wie die Metapher - nur ein bildlicher sprachlicher Ausdruck ist, sondern ein wirkliches Bild ("Sinnbildlicher Ausdruck") oder eine sinnbildliche Handlung. das Bezeichnete - im Unterschied etwa zu Verkehrszeichen - etwas Übersinnliches; daraus ergibt sich der analoge, nicht eindeutige Charakter des Symbols. Es ist wesentlich gemeinschaftsbezogen, innerhalb einer Gemeinschaft ohne weiteres verständlich. Die übersinnliche Bedeutung des Symbols ist nicht immer, das Transzendente, Göttliche, sondern bleibt nicht selten im Bereich des Innerweltlichen. mit der Gemeinschaftsbezogenheit des Symbols hängt dessen Ursprung, nicht aus der Willkür einzelner, sondern aus (stillschweigender) Übereinkunft zusammen,, die zugleich eine gewisse naturhafte Eignung des Symbols voraussetzt; Grundlage des Symbols ist von Seiten des Menschen das mit seiner sinnlich- geistigen Eigenart gegebene Bedürfnis, das seinem Eigensein nach nur in abstraktem Denken analog erfassbare Übersinnliche sich irgendwie zu veranschaulichen. die Identifizierung von Symbol und Symbolisiertem führt zu Magie, Fetischismus, Götzendienst, das ausschliessliche Geltenlassen streng eindeutiger Zeichen zu rationalistischer Entleerung des Symbols. (Aus: Brugger, Lexikon philosophischer Grundbegriffe)

11 Zeichensystem Ritual Bringt Weltanschauung zum Ausdruck Zeigt Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft Erfahrung von Transzedenz Symbolische Verbindung mit dem Jenseitigen die der Stärkung, Reinigung oder Hingabe dient

12 Zeichensystem Mythos Kommt vom altgriechischen μῦθος: Laut, Wort, Rede Meint eine Erzählung, mit denen eine Menschengruppe (Stamm, Volk, Glaubensgemeinschaft) ihr Selbstbild und ihre Weltanschauung darstellt Das Verhältnis zu einer jenseitigen Wirklichkeit (Gott/Götter) wird ausgedrückt Nicht wortwörtlich sondern symbolisch zu verstehen

13 Ethos Das rechte Tun Durch Werte und konkrete Normen nimmt die Religion Einfluss auf das Verhalten der Mitglieder.

14 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Animismus (lat. anima «Seele»): Glaube an die Beseeltheit der ganzen Natur; im metaphysischen Sinne die Lehre, dass die Seele das Prinzip des Lebens ist.

15 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Deismus (lat. deus «Gott»): Der Glaube, dass es zwar einen Gott als Urgrund der Welt gibt, dass es aber nach der Schöpfung keine Eingriffe dieses Gottes in die Welt gibt.

16 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Monotheismus (griech. monos «einzig» u. theos «Gott»): Die Lehre und der Gaube an einen einzigen, persönlichen und geschichtlich sich offenbarenden Gott. Monotheistisch im strengen Sinn sind das Judentum und der Islam, im weiteren Sinne ist es auch das Christentum.

17 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Pantheismus (griech. pan «alles», theos «Gott»): In allen Dingen, in der Natur, im All, in jedem natürlichen Gegenstand verkörpert sich – in unterschiedlicher Weise und Intensität – Gott. («Alles ist Gott.»)

18 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Polytheismus (griech. poly «viele»): Die Vorstellung einer Götterwelt mit vielen annähernd gleichberechtigten Göttern und Wesen, wie z.B. in der griechischen oder germanischen Mythologie.

19 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Synkretismus (griech. synkretizein «verbinden»): Die Vereinigung verschiedener Religionen bzw. religiöser Gedanken zu einem Ganzen, wobei oft eine innere Einheit fehlt (z.B. christianisierte Afrikanische Religionen wie Voodoo). In der 1. Welt ist eine neue Form von Synkretismus festzustellen: Man baut sich aus den verschiedenen weltanschaulichen Angeboten seine eigene Religion zusammen; diese Form der Religiosität nennt man auch Patchwork- Religion. Bei näherer Betrachtung haben jedoch alle Religionen synkretistische Züge, da sie geschichtliche, kulturelle Produkte sind und keine von ihrer Umgebung isolierte Phänomene.

20 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Theismus (griech. theos «Gott»): Der Glaube an einen persönlichen, außer- und überweltlichen, seiner selbst bewussten Gott, der als Schöpfer, Erhalter und Lenker der Welt gedacht wird.

21 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Agnostizismus (griech. agnostos «unerkennbar»): Die Lehre von der Unerkennbarkeit des absoluten, wahren Seins, im weitesten Sinne von der Unerkennbarkeit der Wahrheit, der Wirklichkeit, des Übersinnlichen,des Göttlichen, des Metaphysischen überhaupt. Eine Antwort auf die Fragen der Metaphysik ist unmöglich.

22 Formen des Umgangs mit der Letzten Wirklichkeit Atheismus (griech. atheos «ohne Gott»): Gottlosigkeit. Der Atheismus verneint die Existenz Gottes


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