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Bertold Brecht.  Autor  Vorstellung des Gedichtes  Interpretation ◦ Inhalt ◦ Sprache  Ende.

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Präsentation zum Thema: "Bertold Brecht.  Autor  Vorstellung des Gedichtes  Interpretation ◦ Inhalt ◦ Sprache  Ende."—  Präsentation transkript:

1 Bertold Brecht

2  Autor  Vorstellung des Gedichtes  Interpretation ◦ Inhalt ◦ Sprache  Ende

3 - Eugen Berthold Friedrich Brecht - Geb. 10. Februar 1898 in Augsburg - Sohn eines kaufmännischen Angestellten - einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts - wuchs in gesicherten ökonomischen und sozialen Verhältnissen auf. - Vater: Berthold Friedrich Brecht (1869–1939), - Sohn eines Lithografen im badischen Achern, - hatte keine höhere Bildung: Er hatte die Volksschule besucht und danach eine kaufmännische Lehre absolviert. - Mutter Sophie, geb. Brezing (1871–1920), -stammte aus dem oberschwäbischen Roßberg bei Wolfegg -kam aus einem kleinen Beamtenhaushalt.

4 Notabitur im 1.Weltkrieg als Lazarettsoldat eingezogen verlässt er Deutschland und begibt sich nach Wien, in die Schweiz und dann nach Dänemark - Während des Exils entstehen die meisten seiner Gedichte, fast ausschließlich dem antifaschistischen Kampf gewidmet Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft Übersiedlung nach Schweden wegen Kriegsgefahr Übersiedlung nach Finnland Übersiedlung in die USA - Übersiedlung in die Schweiz -Übersiedlung nach Ost-Berlin : Tod an Folgen eines Herzinfark t

5 Ich weiß doch: nur der Glückliche Ist beliebt. Seine Stimme Hört man gern. Sein Gesicht ist schön. Der verkrüppelte Baum im Hof Zeigt auf den schlechten Boden, aber Die Vorübergehenden schimpfen ihn einen Krüppel Doch mit Recht. Die grünen Boote und die lustigen Segel des Sundes Sehe ich nicht. Von allem Sehe ich nur der Fischer rissiges Garnnetz. Warum rede ich nur davon Daß die vierzigjährige Häuslerin gekrümmt geht? Die Brüste der Mädchen Sind warm wie ehedem. In meinem Lied ein Reim Käme mir fast vor wie Übermut. In mir streiten sich Die Begeisterung über den blühenden Apfelbaum Und das Entsetzen über die Reden des Anstreichers. Aber nur das zweite Drängt mich zum Schreibtisch. Schlechte Zeit für Lyrik

6 Zeile allgemeine Erfahrung, - verkrüppelte Baum : Menschen, die das damalige Übel unter der Führung Hitlers erkannten -schlechter Boden: Metapher, die hervorhebt wie schlecht die Situation damals war. Zeile 6 & 7 Diejenigen, die erkannten worin das Übel lag, wurden verachtet. Zeile 8 & 9 zwei Symbole: Grün (Hoffnung), Boot (Freiheit) Personifikation: Brecht sieht die Hoffnung nicht. Er nimmt die schönen Dinge zwar wahr, kann sich jedoch nicht daran erfreuen. Zeile 10 Fischer stellen Nazis dar, das Garnnetz steht für ihre starke Propaganda mit der sie die Menschen eingewickelt" haben, wie Fische.

7 Zeile rhetorische Frage: man weiß, wieso Brecht über diese Frau schreibt. - Auffällig: sie ist erst vierzig Jahre alt und geht gekrümmt. - sie steht dafür, dass die Menschen am Ende sind. Zeile 15 & 16 Brecht erklärt, wieso in seinem Gedicht kein Reim vorkommt. Zeile Es tritt hervor, in welchem Zweispalt Brecht steckt Zeile 20 & 21 Hitler hat Brecht zum Schreiben gedrängt, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass er die Menschen ins Unglück stürzt und zum Krieg drängen will.

8 Gedicht besteht aus sechs Strophen - Unterschiedlich viele und unregelmäßig lange Zeilen - Kein festes Versmaß - Keine Reimformen - Viele Zeilensprünge - Sprache ist nüchtern - Durch Fehlen eines festen Musters und besondere Ausschmückung entfernt Brecht sich von bisheriger Lyrik - Bisher waren Klang, feste Formen und Rhythmen wichtig - Unregelmäßiger, einfacher Aufbau passt zum Inhalt des Gedichtes - Leser soll sich auf Inhalt konzentrieren

9 Nora, Jantje, Marc-Kevin und Jana


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