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Das V - Modell - Überblick

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Präsentation zum Thema: "Das V - Modell - Überblick"—  Präsentation transkript:

1 Das V - Modell - Überblick
Inhalt Überblick Die 4 Submodelle Tailoring Qualitätssicherung im V-Modell Erstellung eines Projekthandbuches

2 Übersicht Das V-Modell ist der Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes. Er besteht aus drei Teilen: Vorgehensmodell (Was ist zu tun?), ( Weitere Informationen) Methodenzuordnung (Wie ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen) Funktionale Werkzeuganforderungen (Womit ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen) Kern des Modelles ist die Beschreibung des IT-Entwicklungsprozesses über ein Vorgehensmodell (Prozessmodell, lifecyle methology), wofür abkürzend der Begriff “V-Modell” benutzt wird. Im V-Modell wird der Entwicklungsprozess als eine Folge von Tätigkeiten (Aktivitäten) und deren Ergebnissen (Produkten) beschrieben. Im V - Modell werden Entwicklung und Pflege/Änderung behandelt. Dies geschieht in 4 Untermodellen: Projektmanagement (PM) Systemerstellung (SE) Qualitätssicherung (QS) Konfigurationsmanagement (KM) Das V-Modell wurde zunächst für strukturierte Methoden entwickelt und erst im V-Modell 97 um Möglichkeiten der Objektorientierung ergänzt. Es kann daher sowohl auf Projekte, die nach dem Wasserfallmodell als auch auf solche, die ein iterativ-inkrementelles Vorgehen erfordern, zugeschnitten werden.

3 Das sollten Sie heute lernen
Das V-Modell und seine Elemente Untermodelle des V-Modelles Projektmanagement Systemerstellung Qualitätssicherung Konfigurationsmanagement Einbindung von Prozessmodellen für Softwareentwicklung in das V-Modell Tailoring

4 Warum brauchen wir Vorgehensmodelle ?
Entwicklungsprojekte auch im Softwareengineering streben in der Regel folgende Ziele an: Erfüllen der vom Auftraggeber definierten Anforderungen Einhalten des vorgegebenen Zeitrahmens Beschränkung auf das zur Verfügung stehende Budget Erreichen der benötigten Qualität Um diese Ziele erreichen zu können, bedarf es einer strukturierten Vorgehensweise. Ist diese standardisiert, solassen sich der vom Projekt zu erbringende Aufwand zur Entwicklung des Vorgehensmodells senken, die Qualität des Modells erhöhen und das Vertrauen in seine Anwendung bei Auftraggebern und Auftragnehmern vertiefen. Dies war auch die Motivation für die Entwicklung des V-Modelles.

5 Was ist das V-Modell ? -1 Der Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes besteht aus drei Teilen: Vorgehensmodell (Was ist zu tun?), ( Weitere Informationen) Methodenzuordnung (Wie ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen) Funktionale Werkzeuganforderungen (Womit ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen) Der Kern des Standards ist die Beschreibung des IT-Entwicklungsprozesses als Vorgehensmodell, wofür abkürzend das Wort V-Modell benutzt wird. Dabei werden in dem Begriff „V-Modell“ die Teile Methodenzuordnung und funktionale Werkzeuganforderungen mit eingeschlossen, weil diese als Ergänzung zum Vorgehensstandard zu verstehen sind. Im V-Modell wird der Entwicklungsprozess als eine Folge von Tätigkeiten, den Aktivitäten, und deren Ergebnissen, den Produkten, beschrieben. (aus Dröschel et al. Kap. 4, Ref. 31)

6 Was ist das V-Modell ? -2 Zu jeder Aktivität existiert eine Aktivitätenbeschreibung als Arbeitsanleitung. Im zugehörigen Produktfluss wird angegeben welche Produkte als Eingangsprodukte benötigt werden, wo sie zuletzt bearbeitet wurden, welche Produkte erzeugt oder modifiziert werden und in welcher Folgeaktivität die erzeugten/modifizierten Produkte verwendet werden. Dadurch wird der logische Ablauf des Vorgehens eindeutig festgelegt. Die Inhalte der Produkte werden in den Produktmustern festgelegt.

7 Elemente des V-Modell ‘97
Submodelle sind charakterisiert durch Vorgehensweisen, Methoden und Werkzeuge. Das V-Modell unterscheidet die Submodelle Projektmanagement, Qualitätssicherung, Konfigurationsmanagement und Systemerstellung Aktivitäten sind Aufgaben, die hinsichtlich ihrer Ergebnisse und Abwicklung genau spezifiziert sind. Aufgaben von Aktivitäten sind Erzeugen, Modifizieren (Zustandsänderung) und Manipulieren (Veränderung) von Produkten Produkte sind das Ergebnis einer Aktivität. Produkte können sein Code, Entwicklungsdokumente, begleitende Dokumente (Pläne) etc. Produkte können die Zustände geplant, in Bearbeitung, vorgelegt und akzeptiert annehmen Beschreibungsmuster stehen als Templates für Produkte und Listen der Aktivitäten zur Verfügung

8 Submodelle des V-Modell
Der gesamte Prozess ist in Tätigkeitsbereiche untergliedert. Im V-Modell werden diese als Submodelle beschrieben: Die Systemerstellung (SE) erstellt das System bzw. die Softwareeinheiten. Das Projektmanagement (PM) plant, initiiert und kontrolliert den Prozess und informiert die Ausführenden der übrigen Submodelle. Die Qualitätssicherung (QS) gibt Qualitätsanforderungen, Prüffälle und Kriterien vor und unterstützt die Produkte bzw. den Prozess hinsichtlich der Einhaltung von Qualitätsanforderungen und Standard. Das Konfigurationsmanagement (KM) verwaltet die Produkte. Es stellt sicher, dass die Produkte eindeutig identifizierbar sind und Produktänderungen nur kontrolliert durchgeführt werden. Das V-Modell wurde 1992 als Rahmenregelung für alle Bundesbehörden empfohlen. Aufgrund von Anregungen der V-Modell-Anwender wurde es in 1996/97 so überarbeitet, dass auch objektorientierte Vorgehensweisen modelliert werden können.

9 Zusammenspiel der Submodelle

10 Submodell Projektmanagement

11 Hauptaktivitäten des Subsystems PM
Projekt initialisieren: Regelt den organisatorischen Rahmen für das gesamte Projekt im Projektplan und Projekthandbuch. Legt Modalitäten für die projektinterne Zusammenarbeit und die Schnittstelle zum Auftraggeber fest. Erfordert Anpassung des Vorgehensmodells (Tailoring). Projekt begleiten mit den Phasen Initialisieren, Begleiten und Abschließen der einzelnen Aktivitäten im Projekt. Projekt abschließen: Aufbereitung der Ergebnisse, Soll-Ist-Vergleich mit Verbesserungsvorschlägen.

12 Submodell Systemerstellung

13 Hauptaktivitäten des Subsystems SE
System-Anforderungsanalyse (SE 1) Beschreibung der Anforderungen an das zu erstellende System und seine technische und organisatorische Umgebung; Durchführung einer Bedrohungs- und Risikoanalyse; Erarbeiten eines fachlichen Modells für Funktionen/Daten/ Objekte. System-Entwurf (SE 2) Zerlegung des Systems in Segmente sowie SW- (Software-) und HW- (Hardware-) Einheiten. SW-/HW Anforderungsanalyse (SE 3) Die technischen Anforderungen an die SW- und ggf. HW-Einheiten werden präzisiert. Von hier ab spaltet sich der weitere Fortgang in die SW-Entwicklung und ggf. in die HW-Entwicklung SE4-SW bis SE7-SW SE4-HW bis SE9-HW

14 Hauptaktivitäten des Subsystems SE
Software-Entwicklung (SE4-SW bis SE7-SW) Die Software-Entwicklung hat nach einem dem Projekt adäquaten Prozessmodell zu erfolgen. System-Integration (SE 8) Integration der verschiedenen Software- und Hardwareeinheiten zu einem Segment und Integration der Segmente (falls vorhanden) zum System. Überleitung in die Nutzung (SE 9) Beschreibung aller Tätigkeiten, die notwendig sind, um ein fertiggestelltes System an der vorgesehenen Einsatzstelle zu installieren und in Betrieb zu nehmen.

15 Teil-Submodell Softwareentwicklung
V-Modell der Software-Entwicklung (Thaller: ISO 9001)

16 Kernaktivitäten und -Produkte des Submodells Softwareentwicklung
Systemanforderungsanalyse Systementwurf Softwareanforderungsanalyse Softwaregrobentwurf Softwarefeinentwurf Softwareintegration Softwareimplementierung Systemintegration Nutzerfreigabe Produkt Anwenderforderungen Systemarchitektur Technische Anforderungen Softwarearchitektur Softwareentwurf Module und Datenbanken Softwareeinheiten System Installiertes System

17 Submodell Qualitätssicherung

18 Hauptaktivitäten des Subsystems QS -1
QS-Initialisierung (QS 1) Die QS-Initialisierung legt den organisatorischen und abwicklungstechnischen Rahmen im QS-Plan und in Prüfplänen fest. Prüfungsvorbereitung (QS 2) Zur Prüfungsvorbereitung gehören die Erstellung von Prüfspezifikation und -prozedur und die Vervollständigung des Prüfplans sowie Anforderungen an die Prüfumgebung. Die Prüfkriterien müssen so festgelegt werden, dass der Erfolg oder Misserfolg einer Prüfung eindeutig und nachvollziehbar entschieden werden kann.(Es kann nicht Qualität sondern nur die Erfüllung von Qualitätskriterien geprüft werden) Prozessprüfung von Aktivitäten (QS 3) Bei der Prozessprüfung (nach DIN 55350) wird festgestellt, ob vorgegebene Vorgehensweisen bei der Durchführung bestimmter Aktivitäten eingehalten werden.

19 Hauptaktivitäten des Subsystems QS -2
Produktprüfung (QS 4) Die Produktprüfung erfolgt in zwei Stufen: Prüfung der formalen Kriterien und inhaltliche Prüfung des Produktes. Für die Prüfungen sind die Prüfspezikationen zu verwenden. Das Ergebnis wird in einem Prüfprotokoll festgehalten. QS-Berichtswesen (QS 5) Hier sind in regelmäßigen Abständen die Prüfprotokolle nach vorgegebenen Kriterien auszuwerten und die Ergebnisse dem Projektmanagement vorzulegen.

20 Submodell Konfigurationsmanagement

21 Hauptaktivitäten des Subsystems KM
KM-Initialisierung (KM 1) Die KM-Initialisierung regelt den organisatorischen und abwicklungstech-nischen Rahmen im KM-Plan. Des weiteren sind die Einsatzmittel (Produktbibliothek, Werkzeuge) bereitzustellen. Produkt- und Konfigurationsverwaltung (KM 2) Die Produkt- und Konfigurationsverwaltung umfasst das Verwalten von Produkten, Konfigurationen und Rechten. Änderungsmanagement (KM 3) Über das Änderungsmanagement werden eingehende Fehlermeldungen, Problemmeldungen, Verbesserungsvorschläge usw. erfasst und über die im KM- Plan festgeschriebenen Änderungsprozeduren einer kontrollierten Bearbeitung zugeführt. KM-Dienste (KM 4) Unter KM-Dienste werden allgemeine Serviceleistungen zusammenge-fasst. Beispiele sind Berichtswesen oder Datensicherung

22 Das V-Modell in der Praxis
Durchführung von Studien- und Diplomarbeiten am IKE-WN auf der Basis von AIDA des IAS Weitere wichtige Adressen V-Modell Entwickler V-Modell Verein Anstand V-Modell Guide (elektronischer Führer)

23 Beispiel 1 - Wasserfallmodell im V-Modell
Das V-Modell enthält Vorschläge für alle Aktivitäten des Standard-Vorgehens bei der Softwareentwicklung. Geeignet für leicht überschaubare Projekte

24 Beispiel 2 Iterative-Inkrementelle Vorgehensmodelle
Annahmen: Anforderungen sind unvollständig wichtige Erkenntnisse werden erst im Laufe des Projektes gewonnen Vorteile: Evolutionäre SW-Entwicklung (Iterationsende: Programm) Reaktion auf Änderungen und Unvorhergesehenes einfacher Feinere Steuerung möglich Nachteile: scheinbar mehr Aufwand Schwieriger Umzusetzen Geeignet für Projekte mit Unwägbarkeiten

25 Interative Vorgehensmodelle im V-Modell 97
V-Modell sollte als komplexer Modellbaukasten verstanden werden Modellbausteine können (müssen nicht) verwendet werden. Sie sollten entsprechend dem verwendeten Prozessmodell an das Projekt angepasst werden. (Tayloring) Bei iterativem Vorgehen dürfen Dokumente nicht als Abschluss von Phasen interpretiert werden, sondern sind selber iterativ weiterzuentwickeln, sie werden iterativ fortgeschrieben und teilweise erst zum Projektende fertiggestellt. Basis der Projektdokumente sind Ergebnisse von Aktivitäten. Die Ergebnisse sollten in einem Projekt Repository archiviert und für die Fortschreibung der Dokumente verfügbar gemacht werden.

26 Elemente iterativ - inkrementeller Vorgehensmodelle am Beispiel des RUP
Phasen beschreiben die Management-Sicht. In der Regel werden sie mit einem Meilenstein (definiertes Ergebnis) abgeschlossen Iterationen beschreiben, wie die technische Realisierung erfolgt Aktivitäten beschreiben, was dazu von wem zu tun ist und welche Ergebnisse dabei erwartet werden Prozesse gliedern die Aktivitäten in Workflows Akteure mit wohl definierten Rollen arbeiten die Workflows ab. Sie müssen dazu qualifiziert sein, das heisst, aus den Aktivitäten des Projektes abzuleitenden Anforderungs- profilen genügen. ( Weitere Informationen)

27 Das zeitliche Modell des RUP: Phasen und Iterationen
Managementsicht Jede Phase endet mit einem Meilenstein Ziel Problem verstehen Lösung verstehen Lösung vorhanden Lösung akzeptieren Konzeption alisierung Entwurf Konstruktion/ Realisierung Einführung/ Betrieb Phase Vorläufige Iterationen Architektur Iteration 1 Architektur Iteration2. Entwicklung Iteration n+1 Entwicklung Iteration n+2 Einführung Iteration m+1 Einführung Iteration m+2 Ressourcen zum Ressourcen zur Produkt zur Produktstatus Entwurf Realisierung Benutzung bereit+ dokumentiert bereit + dokumentiert fertig + dokumentiert akzeptert/abgenommen Ergebnis Jede Iteration endet mit einem prüfbaren Produkt Technische Sicht

28 Elementarmethoden des RUP im V-Modell
Über die Methodenzuordnung (Methodenstandard) wird das Zusammenwirken von Aktivitäten mit Elementarmethoden beschrieben (wie ist es zu tun). Folgende Elementarmethoden des RUP sind im V-Modell aufgeführt: Ÿ Class Responsibility Collaboration Ÿ Interaktionsmodellierung Ÿ Moduldiagramme Ÿ Prozessdiagramme Ÿ Subsystemmodellierung Ÿ Use-Case-Modellierung Ÿ Zustandsmodellierung ( Weitere Informationen)

29 Planung von Projekten bei iterativ-inkrementellem Vorgehen (PM)
Was soll geplant werden? Grobe Festlegung der Iterationen Meilensteine Was soll wann erreicht werden Feinplanung mit Aufwandsabschätzung (nur) der nächsten Iteration Wer plant? Projektleiter Architekt ggf. weitere Fachleute aber auf keinen Fall Jeder und was gefällt

30 Rollen im Projekt (Das Team)
Zentrale Rollen Fachwissen Architekt Technologie Domänenexperte Anwenderungsbereiche Projektleiter Organisation Qualitätsmanager Projektziele Weitere Rollen Fachwissen Systemanalytiker Designer Programmierer ....

31 Besetzung der Rollen Alle als projektnotwendig identifizierte Rollen müssen mit geeignet qualifiziertem Personal besetzt werden. Eine Person kann gleichzeitig mehrere Rollen übernehmen. Ggf. muss benötigtes Know-How durch Weiterbildung geschaffen oder zugekauft werden. Die Zuordnung von Rollen zu Mitarbeitern kann frei erfolgen mit zwei Ausnahmen: Personen mit QS-Rollen dürfen nicht an der Erstellung der von ihnen zu prüfenden Produkte beteiligt sein (dies ist abhängig von der Kritikalität unterschiedlich streng zu handhaben). Zu trennen ist auch die Rolle des Projektmanagers von QS- und SWE-Rollen. Es ist somit eine Mindestanzahl von zwei bis drei Personen an einem Projekt beteiligt. Besetzung der Rollen kann Aufwände bis zu einem Faktor 10 variieren lassen oder Projekte sogar ganz zum Scheitern bringen.

32 Iterationen planen Welche Aufgaben sind durchzuführen (Iterations-Planungs-Matrix) Welche Ziele sollen erreicht werden Wie können diese überprüft werden Welche Prioritäten sind zu beachten Abgrenzung Bestimmung der Verantwortlichen Zuteilung der Mitarbeiter zu den Aufgaben Aufwandsschätzung

33 Ablauf der SE-Aktivitäten bei einer iterativ-inkrementellen Entwicklung
Beschreiben SE 1. 5 Strukturieren SE 2.1 Entwerfen SE 3-SE 8 Realisieren SE 9 Nutzen System- bescheibung B1 B2 B3 Fachliche Anforderungen Architektur B1 System Iterationen SE 1.2 Beschreiben SE 1. 5 Strukturieren SE 2.1 Entwerfen SE 3-SE 8 Realisieren SE 9 Nutzen System- bescheibung B1 B2 B3 Fachliche Anforderungen Architektur System B1 B3 Weitere Iterationen

34 Beispiel 3: Qualitätsmanagement
Rolle des Qualitätsmanagement Vereinbarung der Ziele überprüfbar und realistisch verstehbar akzeptiert von allen Beteiligten Überprüfung des Erreichten Maßnahmen zur Beurteilung der Ergebnisse Beurteilung der Ergebnisse Hinweis auf Konsequenzen QM und Projekt QM hat moderierende und organisierende Rolle QM ist aktiv mit verantwortlichen Tätigkeiten verbunden QM unterstützt PM im Bestreben Projekt erfolgreich zu machen

35 Das Projekthandbuch als Basis des QM
Das Projekthandbuch beschreibt die Ziele des Projektes die Regeln zur Überprüfung des Erreichten die Wege zum Erreichen der Ziele die zu erfüllenden Rand- und Nebenbedingungen durch projektspezifische Konkretisierung eines Vorgehensmodells. Das Projekthandbuch enthält daher Rahmenrichtlinien Prozessleitfaden Durchführungsrichtlinien und -hilfen Konkretisierungen werden oft erst im Laufe des Projektes möglich. Das Projekthandbuch ist also ein dynamisches Dokument.

36 Rahmenrichtlinien Rahmenrichtlinien beschreiben
das Projekt und seine Organisation die zu beachtenden Vorschriften die Berichtswege den Zeitplan samt Phasen, Meilensteinen und erwarteten Ergebnissen

37 Durchführungsrichtlinien
Durchführungsrichtlinien umfassen Standards, Richtlinien und Konventionen Vorlagen für Dokumente Struktur der Dateien Beschreibung der Werkzeuge Definition der Basisbegriffe (Glossar)

38 Prozessleitfaden Der Prozessleitfaden konkretisiert ein Vorgehensmodell unter den Bedingungen eines realen Projektes. Schritte zur Erstellung des Prozessleitfadens Auswahl eines geeigneten Vorgehensmodells Auswahl der für das Projekt relevanten Elemente Konkretisierung der Elemente unter den Bedingungen des Projektes Prozessleitfaden und V-Modell V-Modell beschreibt auf abstrakte und generische Weise, wie bei der Entwicklung eines Softwaresystems vorzugehen ist. Es erlaubt die Konkretisierung von Prozessmodellen, mit denen der AN vertraut ist.

39 Anpassung des V-Modells an Projekte - Tailoring
Das V-Modell soll sowohl für kleine als auch sehr große Projekte geeignet sein. Demzufolge definiert es alle Aspekte, die in diesen Projekten auftreten können. Das Tailoring sieht vor, aus dem V-Modell durch Streichungen ein an das Projekt angepasstes Modell zu erstellen. Für das Tailoring stehen kommerzielle Werkzeuge zur Verfügung. Die Projects Web-Seiten von Andreas Kitz (http://www.projekthandbuch.de/) helfen bei der Erstellung des Projekthandbuches. Beispielmodelle für große technische Projekte und kleine technische Projekte findet man auf den V-Modell Web-Seiten.

40 Stufen des Tailoring Generisches V-Modell

41 Ausschreibungsrelevantes Tailoring
Das „Ausschreibungsrelevante Tailoring“ wird vor Beginn des eigent-lichen Projekts (und vor Vertragsabschluss) durchgeführt. Hier werden wie bei einem Baukasten die für das Projekt erforderlichen Aktivitäten und Produkte ausgewählt. Ausserdem werden Bedingungen festgelegt, unter denen bestimmte Aktivitäten im Projektverlauf entfallen können. Die hier entstehende Teilmenge des Vorgehensmodells wird zusammen mit weiteren Vereinbarungen im Projekthandbuch festgeschrieben. Dieses ist wesentlicher Vertragsbestandteil. Beim „Technischen Tailoring“ werden die im Projekthandbuch festgeschriebenen Ausführungsbedingungen ausgewertet. Danach wird entschieden, welche der Aktivitäten durchzuführen sind. Dies geschieht kontinuierlich während der Projektabwicklung. Beim iterativ-inkrementellen Vorgehen muss das Projekthandbuch im Laufe des Projektes fortgeschrieben werden. Dies erfordert ein faires Zusammenarbeiten von Auftraggebern und Auftragnehmern

42 Zum Nachlesen und zur aktuellen Information
Internet Vorgehensmodell Methodenzuordnung Handbuch V-Modell-Guide Texte Vorgehensmodell Methodenzuordnung Werkzeuge Handbuch

43 Links zum Kapital V- Modell
Glossar mit Zuordnung zu Modellen Glossar aus Handbuch VMODELL Handbuch Weiterentwicklung des V-Modelles: VM 200X: das WEIT Projekt

44 Literatur Thaller, Georg Erwin: ISO9000 – Software-Entwicklung, Heise Verlag; Hannover, 2000 Balzert, Helmut: Lehrbuch der Software-Technik; Software-Management, Software-Qualitätssicherung, Unternehmensmodellierung. Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin. 1998 Thaller, Georg Erwin: Software- und Systementwicklung Heise Verlag, Hannover, 2002

45 Danksagung Aus folgenden Vorlesungen und Foliensammlungen aus dem Bereich Softwaretechnik konnten wir Anregungen zur Gestaltung dieses Lernmoduls gewinnen: P.Göhner IAS Vorgehensmodell IAS Universität Stuttgart

46 V-Modell Regelungen, die die Gesamtheit aller Aktivitäten, Produkte und deren logische Abhängigkeiten bei der Entwicklung und Pflege/Änderung von Systemen, deren Aufgabenerfüllung vorwiegend durch den Einsatz von IT realisiert wird, im Bereich der Bundesverwaltung festlegen. zurück

47 Systemerstellung (SE)
Submodell, in dem die Erstellung eines IT-Systems geregelt wird. Die Erstellung der Software erfolgt unter Berücksichtigung der Schnittstelle zur Hardware. zurück

48 Qualitätssicherung (QS)
Submodell, in dem die präventiven Maßnahmen zur Erreichung der Qualitätsziele und zur Vermeidung von Qualitätsrisiken sowie die analytischen Maßnahmen zum Nachweis der geforderten Qualität beschrieben werden. zurück

49 Konfigurationsmanagement (KM)
Das Konfigurationsmanagement (KM) überwacht die Konfigurationen, so dass die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen früheren Konfigurationen und den aktuellen Konfigurationen jederzeit erkennbar sind. KM stellt sicher, dass jederzeit auf vorausgegangene Versionen zurückgegriffen werden kann. Dadurch sind Änderungen nachvollziehbar und überprüfbar. zurück

50 Projektmanagement (PM)
Submodell, in dem alle technischen Aspekte der Projektabwicklung geregelt werden. Dazu gehören Planung, Steuerung und Kontrolle aller projektinternen Tätigkeiten sowie projektinterne und projektexterne (z. B. mit Auftraggeber, Anwender) Kommunikation. Nicht abgedeckt sind jedoch System-Management und Finanzplanung. zurück

51 Tailoring Tailoring bedeutet ungefähr: „Maßschneidern“ (Balzert S. 109) Tailoring ... bedeutet, dass man für jedes Projekt und jede Art von Software eine bestimmte Untermenge von Verfahren und Software-Produkten auswählt. Man kann auch Reviews in ihrer Zahl begrenzen oder ausweiten oder im Einvernehmen mit dem Kunden festlegen, dass bestimmte Software-Produkte nicht an den Auftraggeber ausgeliefert werden. (Thaller-ISO9000 – S. 193) Ziel des Tailorings ist es, eine übermäßige Papierflut sowie sinnlose Dokumente zu vermeiden, auf der anderen Seite aber zu verhindern, dass wichtige Dokumente fehlen. (Balzert S. 110) zurück


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