Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow."—  Präsentation transkript:

1 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow

2 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Allgemeines Prinzip der Risikoabschätzung: quantitativ: Epidemiologische Studien : Anpassung und Extrapolation an Dosiswirkungsbeziehungen und Bestimmung von Risiko- koeffizienten qualitativ: Mechanistische Studien : Identifikation stochastischer Effekte, Wirkungsmechanismen und Form der Dosiswirkungs- beziehung "große" Dosen ( > ca mSv) bzw. epidemiologische Endpunkte "kleine" Dosen bzw. biologische Endpunkte Lücke Durch strahlenbiologische Forschung noch zu schließende

3 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Der Risikobegriff : Grundlage zur Beschreibung des Strahlenrisikos ist die Abschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit für einen stochastischen Effekt (Krebserkrankung oder Erbschaden) pro Dosis Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist abhängig vom Alter bei Exposition und vom erreichten Alter ("hazard" function). Wird über alle Alter gemittelt, ergibt sich das mittlere Lebens- zeitrisiko Risikokoeffizient ("nominal" risk coefficient) Bei Zugrundelegung der LNT-Hypothese sind die Risiko- koeffizienten unabhängig von der Dosis

4 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Strahlen- exposition Begrenzung ? Ist die "Dosis" ein vernünftiges Maß für das Risiko ? keine messbare Größe Individuelles mittleres Dosis messbare Größe Vergleich mit : Spontanrisiko Risiken durch andere Noxen/Umwelteinflüsse Risiko durch andere berufliche Tätigkeiten Beobachtbarkeit / Nachweisbarkeit Risikobasiert : Natürliche Strahlen- dosis - Mittlere Dosis - Minimale Dosis - Variationsbreite der Dosis Dosisbasiert : Begrenzung ? Risiko stochastische Wirkung :

5 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Ist die "Dosis" ein vernünftiges Maß für das Risiko ? "Risikobegrenzung durch Dosisbegrenzung" Welches Risiko soll abgebildet werden ? Verschiedene Beiträge von Strahlenarten zum Gesamtrisiko Verschiedene Beiträge der Organe zum Gesamtrisiko altersabhängiges Risiko Altersmittelung andere individuelle Einflüsse auf das Risiko Bevölkerungs- mittelung Welche Para- meter sollen Bestandteil der "Dosis" sein ?

6 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Verschiedene Strahlenqualitäten Physikalische Wirkungen Biologische Wirkungen parametrisiert durch LET oder y Gibt es eine physikalische Größe, die die biologische Wirkung abbildet ? Maß für die unterschiedliche biologische Wirkung verschiedener Strahlenarten : RBW

7 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Effektive Dosis Operationelle Dosisgrößen H*(10) H (0,07, ) H p (10) H p (0,07) Risiko Maß für das Risiko ? RBW Q(L) wRwR Messgrößen Schutzgröße wTwT Gewebe- Wichtungsfaktor

8 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Effektive DosisRisiko wTwT Gewebe- Wichtungsfaktor Risikokoeffizient bevölkerungsgemittelt Individuelle Expositionsbedingung Individuelle Organdosis Individuelle Effektive Dosis Gewebe-Wichtungsfaktoren ( bevölkerungsgemittelt ) Kein individuelles Risiko

9 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Die Effektive Dosis ist eine individuelle Dosis, bildet jedoch kein individuelles Risiko ab. Würden statt der Gewebe-Wichtungsfaktoren w T die Gewebe-Risikokoeffizienten verwendet, so erhielte man ein "Effektives Risiko". (merkwürdige Mischung aus gemittelten und individuellen Komponenten) Die Effektive Dosis dient dem Zweck, Dosisgrenzwerte für Bevölkerungsgruppen festzulegen und deren Einhaltung individuell zu überwachen. ( Risikobegrenzung durch Dosisbegrenzung ) Eine risikobasierte Grenzwertfestlegung benötigt die Effektive Dosis lediglich zur mess- bzw. rechentechnischen Erfassung

10 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Sollen Risikoabschätzungen für einzelne Individuen oder bestimmte Bevölkerungsgruppen durchgeführt werden, ist das Heranziehen von Effektiven Dosen nicht geeignet. Liste der gewebespezifischen Risikokoeffizienten Liste der Gewebe- Wichtungsfaktoren Individuelle Risikoabschätzung Strahlenschutz

11 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Ist es wünschenswert, eine individuelle Dosisgröße zu definieren ? z.B. bei UV-Exposition ( hauttyp-abhängige Dosis ?, stammzellabhängige Dosis ?, CPD- abhängige Dosis ? ) bei altersgewichteter Effektiver Dosis zur Bestimmung der Kollektivdosis durch medizinische Strahlenexposition oder : zur Definition von individuellen Grenzwerten (falls künftig individuelle Strahlenempfindlichkeiten als genetische Muster identifiziert werden können)

12 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Strahlen- exposition Begrenzung ? Wenn es eine eindeutige Beziehung gibt, kann "Risiko" (individuell) gemessen werden und damit risikobasierter Strahlenschutz betrieben werden. keine messbare Größe Individuelles mittleres Dosis messbare Größe Begrenzung ? Risiko stochastische Wirkung : Individuelles

13 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Spontanrisiko Risiken durch andere Noxen/Umwelteinflüsse Risiko durch andere berufliche Tätigkeiten Beobachtbarkeit / Nachweisbarkeit Natürliche Strahlen- dosis - Mittlere Dosis - Minimale Dosis - Variationsbreite der Dosis Wenn das Risiko anhand seines biologischen Musters (DSBs, CPDs o.ä.) quantifiziert werden kann : Vergleich von Risiken durch verschiede Noxen bzw. verschiedene Strahlenarten Zurückverfolgung der Risikoursachen auf gemeinsame biologische Schadensmuster

14 Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow Dosisgrößen : Effektive Dosis Operationelle Dosisgrößen H*(10) H (0,07, ) H p (10) H p (0,07) Risiko Direktes Maß für das Risiko Messgrößen : LNT-Konzept gültig ? w R, w T -Differenzierung sinnvoll ? unterschiedliche Definition Q --- w R ? korrekt abgebildet ? praktikabel ? Schutzgröße :


Herunterladen ppt "Der Risikobegriff und seine Umsetzung im Strahlenschutz Klausurtagung des A1 der SSK J. Breckow."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen