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Maßnahmeplan gemäß §16 Abs. 6 Trinkwasserverordnung (TrinkwV) (Mindestanforderungen) Thorsten Ullrich Dipl.-Ing. Umwelt- und Hygienetechnik Fachdienst.

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Präsentation zum Thema: "Maßnahmeplan gemäß §16 Abs. 6 Trinkwasserverordnung (TrinkwV) (Mindestanforderungen) Thorsten Ullrich Dipl.-Ing. Umwelt- und Hygienetechnik Fachdienst."—  Präsentation transkript:

1 Maßnahmeplan gemäß §16 Abs. 6 Trinkwasserverordnung (TrinkwV) (Mindestanforderungen) Thorsten Ullrich Dipl.-Ing. Umwelt- und Hygienetechnik Fachdienst Gesundheitsdienste Kreis Rendsburg Eckernförde Kaiserstr. 8, Rendsburg Tel.:

2 Der Unternehmer und der sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage haben sofern das Wasser gewerblich oder an Dritte abgegeben wird, (bis zum 01.April 2003) einen Maßnahmeplan zu erstellen. Inhalt: - Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten - Aufrechterhaltung der Wasserversorgung bei mikrobiologischer / chemischer Verunreinigung - Umstellung und/oder Unterbrechung der Wasserversorgung bei mikrobiologischer / chemischer Verunreinigung - Welche Stellen und/oder welche Personen sind zu informieren? - Wer übermittelt wem welche Informationen? - Genehmigung durch das Gesundheitsamt - Regelmäßige Aktualisierung

3 Mustermaßnahmeplan des Kreises Rendsburg- Eckernförde 1. Wasserversorger Name:Wasserversorgungsgemeinschaft Musterdorf Anschrift:Hauptstraße Musterdorf Vorsitzender: 2 Vorstandsmitglieder Namen: Herr Hans HansenHerr Peter Petersen Tel. (Dienstzeit) Tel. (privat) Mobil-Tel Fax

4 2. Name und Anschrift der verantwortlichen Person für die Entgegennahme und Übermittlung von Anzeigen betreffs mangelnder Einhaltung 3. Information der Bevölkerung durch Wasserversorger(in) Namen: Herr Hans HansenHerr Peter Petersen Tel. (Dienstzeit) Tel. (privat) Mobil-Tel Fax Art und Weise der Information nach Absprache mit dem Gesundheitsamt (Flugblätter, Telefon, Lautsprecherwagen, Medien)

5 4. Untersuchungslabor Name: Labor Bio&Chemie Anschrift: Robert-Koch-Str Musterhausen Telefon: Fax: E.mail:

6 5. Benachbarte Wasserversorger(innen) Name:Stadtwerke Musterstadt Anschrift:Mittelstraße Musterstadt Leiter Technische Abteilung Name: Herr Klaus Klausen Tel. (Dienstzeit) Tel. (außerh. Dstzt) Mobil-Tel Fax

7 6. Hilfsorganisationen 6.1. Feuerwehr Notruf: 112 Anschrift: Gemeindefeuerwehr Mustergemeinde Am Spritzenhaus 1, Musterdorf Telefon: Technisches Hilfswerk (THW) Anschrift: Alte Kieler Landstraße 49a Rendsburg Telefon: Eventuell noch andere Hilfsorganisationen, z.B. Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, eventuell Polizei, Bundeswehr usw.

8 7. Gesundheitsamt Name:Fachdienst Gesundheitsdienste Kreis Rendsburg-Eckernförde Anschrift:Kaiserstraße Rendsburg Leitung: Herr Dr. Belz, Namen: Herr WulschnerHerr Ullrich Tel. (Dienstzeit) Fax Mobil-Tel. (außerh Dstz)

9 8. Versorgte Ortsteile Musterdorf -Hauptstraße 1-99, Alter und Neuer Markt Gewerbegebiet Draußenprodukt -Neubauviertel Glückliche Heimat Nebendorf -Gutsbetrieb Nebendorf -Hinterm Winkel 1,3,5 und 7 -Hof Alpenblick 9. Besondere betroffene Einrichtungen Musterdorf -Sport- und Schulzentrum, Markt Seniorenheim Letzte Station, Hauptstr Nebendorf -Kindergarten Wichtel, Hinterm Winkel 5 -Rehaklinik Alpenblick

10 10. Karte des Versorgungsgebietes - Hinterlegt beim Vorstand - In Kopie beim Fachdienst Gesundheit 11. Umstellung der Wasserversorgung in Notfällen - Umschaltung Einspeisung Wasserversorger Stadtwerke Musterstadt. Übergabestelle Hauptstr. - Einschalten Notbrunnen Wasserwerk Musterdorf - Abgabe von Trinkwasser aus Tankwagen Molkerei-Nordmilch auf Sammelplatz Alter Markt - Befüllung der Hochbehälter 1 und 2, mittels Feuerwehrtankwagen der Feuerwehr Musterstadt 12. Anhänge - Blankovordrucke für Trinkwasserstörfallmeldungen - Vordruck Flugblätter zur Information der Bevölkerung - Landkarte oder Plan über das Versorgungsgebiet, bzw. Rohrleitungsplan. Plan über Betriebsanlagen, Wasserwerk - Telefonliste der zu benachrichtigenden Stellen

11 Schläuche für Trinkwasserzwecke, wie z.B. zur Befüllung und Verteilung von Trinkwasser

12 Anforderungen an Schläuche im Kontakt mit Trinkwasser Bonn, 04. Mai 2006 So dürfen für Anlagenteile einschließlich flexibler Leitungen (Schläuche), die im Bereich von Verteilungs- und Befüllungsanlagen mit dem Trinkwasser bestimmungsgemäß in Berührung kommen, nur Werkstoffe und Materialien verwendet werden, die in Kontakt mit Wasser Stoffe nicht in solchen Konzentrationen abgeben, die höher sind als nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik unvermeidbar, den nach der Trinkwasserverordnung vorgesehenen Schutz der menschlichen Gesundheit unmittelbar oder mittelbar mindern, oder den Geruch oder den Geschmack des Wassers verändern. Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn bei Planung, Bau, Umbau und Betrieb der Anlagen zumindest die a.a.R.d.T. eingehalten werden.

13 Nach der aktuellen Fassung der DIN 2001 – Teil 2 müssen die für diese Wasserversorgungsanlagen verwendeten Kunststoffe und andere nichtmetallene Werkstoffe den Anforderungen nach den KTW- Empfehlungen und der Technischen Regel W 270 der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) für Trinkwasserzwecke entsprechen. Für Trinkwasserschläuche ist die KTW- Kategorie A einzuhalten.

14 Desinfektion von Tanklöschfahrzeugen Versorgung von Hochbehältern und Haushalten mit Trinkwasser

15 Die entsprechende Maßnahmen dürfen nur auf Anforderung und in Absprache mit den zuständigen Behörden (z.B. Gesundheitsamt, Untere Wasserbehörde) durchgeführt werden! Für die Durchführung der Desinfektion werden folgende Arbeitsmittel benötigt: Natriumhypochlorit in wässriger Lösung. NaOCl (Handelsüblich ca. 25% Hypochlorit oder Aktivchlor in Wasser gelöst) Chlormess-Photometer Natriumhypochlorithaltige Desinfektionslösungen sind in allen Lebensmittel verarbeitenden Betrieben sowie in öffentlichen Schwimmbädern und Wasserversorgern (Wasserwerk) erhältlich. Auch die Nachweismethode wird in der Regel vorgehalten.

16 Vor der Desinfektion muss das Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug entleert werden, da die Standzeit des Wassers u.U. sehr lang ist. Nach dem Entleeren des Tanks muss dieser wieder mit Trinkwasser aufgefüllt werden, bis das Wasser aus dem Überlauf des Tanks kommt. Für die Desinfektion muss das Trinkwasser im Kreislauf gefahren werden. Hierzu werden drei B-Druckschläuche zusammen gekuppelt und am Abgang sowie an dem Füllstutzen des Tanks angeschlossen. Das Wasser wird dann über den Abgang zurück in den Tank gepumpt und somit ein Kreislauf hergestellt. Die desinfizierten B-Druckschläuche werden dann zum Befüllen und Entleeren des Tanklöschfahrzeuges mit Trinkwasser benutzt. Bevor die B-Druckschläuche an das Tanklöschfahrzeug angeschlossen werden, wird die Desinfektionslösung in die B- Leitung eingefüllt. (Es werden 0,01 % Desinfektionsmittel auf die Wassermenge benötigt (0,01 % Desinfektionslösung sind 100ml in 1000 l Wasser; d.h. In einem TLF 24/50 werden 500 ml Desinfektionsmittel benötigt.))

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19 Das Wasser wird für mindestens 30 min. im Kreislauf gefahren. Dadurch wird eine optimale Verteilung und Wirkung des Desinfektionsmittels erreicht. Nach Ablauf der 30 min. kann die Pumpe abgestellt und der Tank über die B-Leitungen entleert werden. Durch den geringen Chlorgehalt (< 0,6 mg/l) kann das Desinfektionswasser direkt in die Kanalisation geleitet werden. Die Desinfektion ist abgeschlossen und der Tank muss jetzt mit Trinkwasser gespült werden. Hierzu muss der Tank mindestens 2 mal aufgefüllt und entleert werden, bis der Chlorgehalt unter 0,2 mg/l gesunken ist. Die desinfizierten B-Leitungen sollten nur zum Befüllen und Entleeren des Tankes verwendet werden, damit eine Rekontamination des Trinkwassers durch nicht desinfizierte B- Leitungen verhindert wird. Eine erneute Desinfektion ist während des Einsatzes nicht erforderlich. Wird der Trinkwassertransport aber mehr als 24 Stunden unterbrochen, ist eine erneute Desinfektion des Tanks notwendig.

20 Wird das Tanklöschfahrzeug während des Trinkwassereinsatzes zu einem anderen Einsatz eingesetzt (z.B. Brandbekämpfung) muss der Tank und die Schläuche erneut für den Trinkwassertransport desinfiziert werden. Während des gesamten Trinkwassertransportes muss die Pumpe am Tanklöschfahrzeug immer auf Tankbetrieb stehen bleiben, damit durch die Entlüftungseinrichtung an der Pumpe keine Rekontamination stattfinden kann

21 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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