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LEHRER PAKET Herzlich Willkommen und viel Spaß bei TeamS, dem Ideenwettbewerb für zukunftsfähige Lebensstile.

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Präsentation zum Thema: "LEHRER PAKET Herzlich Willkommen und viel Spaß bei TeamS, dem Ideenwettbewerb für zukunftsfähige Lebensstile."—  Präsentation transkript:

1 LEHRER PAKET Herzlich Willkommen und viel Spaß bei TeamS, dem Ideenwettbewerb für zukunftsfähige Lebensstile.

2 Lebensstile & nachhaltiger Konsum
LEHRER PAKET Lebensstile & nachhaltiger Konsum Bei uns geht es um Lebensstile und nachhaltigen Konsum. Worüber sollte ich mir Gedanken machen?

3 Was genau ist überhaupt Konsum?
LEHRER PAKET Was genau ist überhaupt Konsum? Warum konsumieren wir? Sauberes Wasser Luft Nahrung Kleidung Elektronik etc. Zu Beginn möchten wir euch erstmal damit vertraut machen, was Konsum überhaupt ist. Habt ihr vielleicht schon eine Vorstellung davon? Konsum dient im wesentlichen dazu, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen. Hierfür benötigen wir grundlegende Güter wie Wasser, Kleidung und Obdach. Doch wenn wir uns im Alltagsleben umschauen, stellen wir fest, dass wir von einer Vielzahl von Gütern und Dienstleistungen umgeben sind, die weit über die Befriedigung der Grundbedürfnisse hinaus gehen. Autos, Handys und Schnellimbisse erscheinen uns als Notwendigkeiten des modernen Lebens. Aber wenn wir Autos ausschließlich benötigen, um von einem Platz zum anderen zu kommen, ein Handy nur, um im Kontakt zu bleiben und den Schnellimbiss einfach, um uns in Schwung zu halten, warum haben wir dann so viele unterschiedliche Automarken, Handys und so viele verschiedene Restaurants? Die Auswahl bestimmter Produkte ist zu einer Sprache geworden, über die wir mitteilen wollen, wer wir sind. Wir versuchen, uns über die Produktwahl einer bestimmten Gruppe zuzuordnen oder uns von einer anderen abzugrenzen. Fast jeder trägt Jeans, aber indem wir einen bestimmten Stil wählen, wollen wir auch eine bestimmte Nachricht senden (oder würdest du dich etwa mit irgendeiner Jeans vom Flohmarkt zufrieden geben?). Wir wollen unsere eigene Wahl treffen, selbst wenn eben diese durch andere Leute, die Kultur, die Normen unserer Gesellschaft und das vorhandene Sortiment beeinflusst wird. Ob wir Gefallen daran finden oder nicht, wir müssen unsere Konsummuster verändern, denn die Erde kann die bisherigen Konsummuster nicht aufrechterhalten. Dies gilt insbesondere, wenn jeder Mensch die gleichen Möglichkeiten zum Konsum haben soll.

4 Wir verwenden effizientere Technologien als je zuvor.
LEHRER PAKET Wir verwenden effizientere Technologien als je zuvor. Warum steigt dann der Energieverbrauch privater Haushalte immer noch an? 2000' 1990' 1980' 1970' Ist es nicht seltsam, dass wir viel effizientere Technologien einsetzen als noch vor 30 Jahren, aber der Energieverbrauch von privaten Haushalten immer noch dramatisch ansteigt? Die Kennzeichnung von Elektronikgeräten anhand ihrer Effizienz setzt auf dem Markt Anreize, das Angebot von energieeffizienten Geräten zu erhöhen. Jedoch wächst die gesamte Elektrizitätsnachfrage der Haushalte weiterhin. Der zu beobachtende weltweite Anstieg der Mittelklasse bedeutet nämlich unter anderem, dass nun mehr Haushalte die Kaufkraft besitzen, sich viele Güter zu leisten, wie zum Beispiel mehrere Computer, Handys, MP3 Player, Spielkonsolen... und all dies verbraucht Energie. Die erklärt, warum trotz energieeffizienter Technologien der Energieverbrauch trotzdem nicht signifikant abnimmt. Wenn die Anzahl von Geräten, die ein Haushalt besitzt, auch zukünftig mit gleichem Tempo wächst, wie viele Geräte werden wir dann in 10 Jahren haben? Wie viel Energie werden diese verbrauchen und wo werden wir all die alten dann entsorgen?

5 verantwortlich für fast 80% des Konsums.
LEHRER PAKET Wir alle wünschen uns ein glückliches Leben, in dem bestimmte soziale und materielle Bedürfnisse befriedigt sind. Allerdings sind die 20% der Weltbevölkerung, die am wohlhabendsten sind verantwortlich für fast 80% des Konsums. Eine weitere interessante Erkenntnis, die das Konsumverhalten der Menschen betrifft, ist die nachfolgende: Alle Menschen auf dieser Welt streben nach einem möglichst glücklichen Leben, in dem soziale und materielle Bedürfnisse befriedigt sind. Allerdings sind die 20 Prozent der Weltbevölkerung, die am wohlhabendsten sind, verantwortlich für fast 80 Prozent des weltweiten Konsums. Hier besteht ein deutliches Ungleichgewicht. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Entwicklungsländer über kurz oder lang unsere Konsummuster adaptieren. Hierunter wird vor allem unser Planet zu leiden haben. Deswegen ist es an der Zeit etwas zu ändern. Weitere Fakten und Abbildungen über die Verteilung von Ressourcenverbrauch und Wachstum kann unter folgenden Links bezogen werden: “Poverty Facts and Stats” (references are cited). Consulted “Population and natural resources”. Consulted Country profiles on consumption of resources and energy through link: Energy and resources->Country profiles. Consulted Global maps can be obtained with the visualisation tool of the service on resource use per region or per capita. “Earth Overshoot Day”, accessed “Earth’s natural wealth: an audit”, accessed (World Bank Development Indicators 2008)

6 Weniger Ressourcen, mehr Glück !
LEHRER PAKET Weniger Ressourcen, mehr Glück ! Nachhaltiger Konsum bedeutet, den Ressourcenverbrauch weltweit zu halbieren und gleichzeitig unser Glücksempfinden zu verdoppeln. Es ist Zeit für mehr Nachhaltigkeit. Und zwar sowohl im Konsum als auch im Rahmen der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Nachhaltigkeit in Konsum und Produktion bedeutet unter anderem ein Streben danach, Zufriedenheit und Wirtschaftswachstum von Faktoren wie Ressourcenverbrauch und Treibhausgasemissionen zu entkoppeln. Wirtschaftswachstum sollte auch ohne ein gesteigertes Maß an Ressourcenverbrauch und und ohne ein Mehr an Treibhausgasemissionen möglich sein. Gleichermaßen sollte auch die individuelle Zufriedenheit der Menschen nicht von gesteigertem Ressourcenverbrauch und mehr Treibhausgasemissionen abhängig sein. Nachhaltiger Konsum hat demnach zum Ziel, den Ressourcenverbrauch weltweit zu halbieren und gleichzeitig unser aller Glücksempfinden zu verdoppeln.

7 LEHRER PAKET Um die Ziele zu erreichen und den Fortschritt zu überprüfen, müssen wir messen, wo wir stehen. Der Ökologische Fußabdruck ist ein Hilfsmittel dafür. Doch wo stehen wir im Moment? Und wie können wir den Status Quo messen? Zu unterschiedlichen Zwecken sind verschiedene Hilfsmittel entwickelt worden, um zu messen, wie viele Ressourcen nötig sind, um unsere aktuelle Lebensweise aufrecht zu erhalten, oder um zu messen, wie viel Umweltverschmutzung und Müll erzeugt wird und wie diese Aspekte den Zustand der Welt beeinflussen. Einige Hilfsmittel sind auf den großen Maßstab angelegt, auf die nationale oder internationale Ebene, wieder andere können für ungefähre Schätzungen sogar auf der individuellen Ebene verwendet werden. Viele von euch haben sicher schon vom Fußabdruck gehört, womit der Ökologische Fußabdruck, der Co2-Fußabdruck oder der Wasser-Fußabdruck gemeint sein können. 7

8 Was ist ein Ökologischer Fußabdruck?
Der Ökologische Fußabdruck repräsentiert die Fläche auf unserem Planeten, die notwendig ist, um unseren Lebensstil zu ermöglichen. Er beschreibt den Platz, der benötigt wird, damit alle Rohstoffe, die wir beim Essen, Wohnen, Reisen etc. konsumieren, wieder nachwachsen können. Gleichzeitig bezieht der Fußabdruck mit ein, wie viel Fläche benötigt wird, um den von uns produzierten Müll zu absorbieren. Das Ergebnis ist in globalen Hektaren (gha) benötigter Fläche angegeben. Ein "Globaler Hektar" entspricht dabei Quadratmetern. Warum den Ökologischen Fußabdruck berechnen? Der Ökologische Fußabdruck kann für einzelne Personen, Gruppen von Menschen (zum Beispiel eine Nation) und Aktivitäten (zum Beispiel die Herstellung eines Produktes) berechnet werden. Das Fußabdruck-Konzept dient dazu, die Belastung der Umwelt durch unterschiedliche Gewohnheiten und damit durch unseren Lebensstil zu messen und zu vergleichen. Wie wird der Ökologische Fußabdruck in Relation gesetzt? Der individuelle ökologische Fußabdruck wird mit der Biokapazität verglichen. Die Biokapazität gibt an, wie viel Fläche auf der Erde zum Anbau von Rohstoffen tatsächlich zur Verfügung steht. Vergleicht man die beiden, kommt heraus, dass viele Menschen in reicheren Ländern, wie z.B. in Deutschland oder Frankreich mehr Rohstoffe verbrauchen, als die Erde verkraften kann. Unser Fußabdruck ist zu groß! Teilweise würden mehrere Erden benötigt werden, um den Fußabdruck der Menschheit kompensieren zu können. Wie kann man den Ökologischen Fußabdruck verringern? Die Größe des Ökologischen Fußabdrucks eines Produkts und seiner Verwendung kann z.B. verringert werden, indem das Produkt mit weniger Rohstoffen produziert, länger verwendbar gemacht, der Energieverbrauch während seiner Verwendungsphase reduziert wird und die Lebensdauer sowie die Anzahl der Personen, die sich ein Produkt teilen, erhöht werden. Aber auch jeder einzelne von uns, kann seinen Beitrag leisten. Z.B. indem wir weniger Fleisch essen, nicht so viel mit dem Auto fahren oder Urlaub vermehrt daheim verbringen. Das „Kleiner machen“ des persönlichen Fußabdrucks wird auf den nachfolgenden Folien diskutiert. Weiterführende Lektüre: LEHRER PAKET Was ist ein Ökologischer Fußabdruck? Der Ökologische Fußabdruck bemisst den Platz auf unserem Planeten, der benötigt wird, damit alle Rohstoffe, die wir zum Essen, Wohnen, Reisen etc. verbrauchen, wieder nachwachsen können. 8

9 Deswegen bekam ich die Idee, etwas zu tun!
LEHRER PAKET Deswegen bekam ich die Idee, etwas zu tun! Wie kann ich meinen ökologischen Fußabdruck verringern? Aber woher kann ich wissen, was wichtig ist?

10 Recyclest du? Super, das ist eine tolle Idee! Versuche darüber
LEHRER PAKET Recyclest du? Super, das ist eine tolle Idee! Versuche darüber hinaus noch, natürliche Ressourcen einzusparen und Abfall von Anfang an zu vermeiden! Ein Tipp zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks ist zum Beispiel „Recycling“: Vermeidung, Wiederverwendung, Wiederverwertung ist ein sehr guter Ratschlag, um deinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Recycling ist deswegen von Bedeutung, da auf diesem Wege Primärressourcen in neuen Produktionszyklen eingespart werden können. Doch man sollte noch darüber hinaus gehen. Lasst uns das an einem Beispiel verdeutlichen: Biomüll zu trennen ist wichtig und leistet einen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen. Jedoch ist es auch wichtig, gar nicht erst unnötigen Müll zu produzieren. Milchprodukte, Fleisch und andere Tierprodukte benötigen viele Ressourcen in ihrer Produktionsphase. Je weniger Essen vergeudet wurde, desto weniger Ressourcen werden in der Produktion verbraucht. Übrigens, hast du schon gehört, dass der „Love food hate waste campaign“ zufolge ungefähr ein Drittel aller gekauften Nahrungsmittel in Großbritannien verschwendet werden? (http://www.lovefoodhatewaste.com/)

11 Kaufst du Bioprodukte? Eine gute Wahl. Und es gibt noch viele andere
LEHRER PAKET Kaufst du Bioprodukte? Eine gute Wahl. Und es gibt noch viele andere Möglichkeiten, umweltfreundlich einzukaufen. Wusstest Du das? So kennzeichnen zuverlässige Ökolabels der EU wie die EU-flower, der Blaue Engel und der Nordic Swan eine Reihe von Produkten, die im Vergleich zu nicht gekennzeichneten Produkten potenziell weniger Druck auf die Umwelt ausüben. Indem du diese Produkte vorziehst, unterstützt du umweltfreundliche Produktionsmuster. Unabhängig davon, ob ein Produkt ein Ökolabel hat oder nicht, erfordert seine Produktion jedoch Ressourcen und Energie. Ein Produkt ohne jegliche Auswirkung auf die Umwelt existiert nicht. Genauso wie selbst der Konsum fettarmer „Light“-Produkte Fettleibigkeit hervorrufen kann, so kann auch der Kauf von Bioprodukten immer noch zu viel sein. Manchmal erhöhen Menschen sogar ihren Konsum, wenn sie den Eindruck haben, dies mit gutem Gewissen tun zu können, weil sie umweltbewusste Produkte kaufen. Dieses Phänomen wird auch der Bumerang-Effekt genannt. Solch ein Verhalten ist unbedingt zu vermeiden.

12 Kompensierst du deinen CO2-Ausstoß?
LEHRER PAKET Kompensierst du deinen CO2-Ausstoß? Auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit, saubere und effizientere Energien zu fördern. Seit kurzem haben Kompensationsmöglichkeiten, insbesondere um durch Flüge verursachte Emissionen zu „neutralisieren“, an Beliebtheit gewonnen. Im besten Fall unterstützen die Kompensationsmöglichkeiten Projekte, welche die Entwicklung von energieeffizienten Produkten und Technologien zur Gewinnung erneuerbarer Energien unterstützen. Es ist darüber hinaus jedoch auch wichtig, die eigenen Gewohnheiten an sich zu verändern. Veränderung zu mehr Nachhaltigkeit und Gleichheit in der Gesellschaft erfordert, unsere gegenwärtigen Lebensgewohnheiten zu hinterfragen. Zusätzlich zur Kompensation von Flügen, Autofahrten und Energieverbrauch sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie wir unsere Ferien auch mit weniger Flugkilometern genießen, weniger Autofahren und den häuslichen Energieverbrauch reduzieren können, zum Beispiel durch Dämmung, moderate Wohnungsgrößen usw.

13 LEHRER PAKET Was ist von Bedeutung? Wie kann man den Ökologischen Fußabdruck leichter machen? Mobilität Wohnen und Energieverbrauch Hier ein Überblick über unsere unterschiedlichen Lebensbereiche und wie wir diese nachhaltiger gestalten können: Mobilität: Auf Grund der hohen Treibhausgasemissionen hat das Auto fahren in der Vergangenheit in Sachen Umweltverschmutzung viel Aufmerksamkeit erhalten. Ein Aspekt, der jedoch häufig vernachlässigt wird, ist die ausgedehnte Infrastruktur, die fürs Autofahren benötigt wird. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen die Infrastruktur auf effizienterem Wege. Selbst Parkplätze nehmen Platz weg und verbrauchen Ressourcen. Bevorzuge bei der nächsten Urlaubsplanung daher am besten den Zug, Bus oder nicht-motorisierte Fahrten in nahegelegene Orte. Wenn du weit weg reist, versuche weniger Fahrten zu machen, aber dafür länger an einem Ort zu bleiben. Wohnen und Energieverbrauch: Wechsle zu einem Stromanbieter, der Strom aus erneuerbaren Energien anbietet. Da die Beheizung und Klimatisierung von Räumen sowie Warmwasser einen großen Anteil am häuslichen Energieverbrauch ausmachen, lohnt es sich, in Wärmedämmung für das Haus zu investieren und außerdem auf gemäßigte Raumtemperaturen zu achten. Auf diese Weise kann viel Energie gespart werden. Gehe achtsam mit dem Warmwasserverbrauch in Küche und Bad um. Im Internet findest du viele Tipps und Checklisten zum effizienten Einsatz von Licht und Elektrogeräten. Zukünftig können Technologien mit hoher Energieeffizienz, Passivhäuser sowie moderate Größen der Unterkunft helfen, die gesteckten Ziele im Wohnsektor zu erreichen. Ernährung: Prinzipiell erfordern Milch- und Fleischprodukte einen sehr hohen Rohstoffeinsatz in der Primärproduktion. Konsumiere sie deswegen sparsam. Achte beim Kauf von vegetarischen Produkten auf ihre Saison; denn in der kalten Jahreszeit ist die Beheizung von Treibhäusern besonders energieintensiv. Ebenso beansprucht der Transport von frischen Gütern von einer Seite der Welt zur anderen viele Ressourcen. Kaufe deswegen hauptsächlich regionale Produkte. Dadurch reduzierst Du nicht nur die Emissionen für den Transport, sondern förderst auch noch die Wirtschaft in deiner Region. Nichtsdestotrotz ist der Transport vom Laden nach Hause der ressourcenintensivste Teil in der Transportkette von Produkten. Wähle hierfür deswegen z.B. lieber das Fahrrad oder den Bus als das Auto. Material und Geräte: Hier stellt sich die Frage, welche Geräte wir tatsächlich selber besitzen müssen und welche wir uns mit anderen teilen können. Wäschedienste oder öffentliche Waschanlagen sind ein gutes Beispiel dafür, dass man seine Sachen erledigt bekommen kann, auch ohne die dafür benötigten Geräte zu besitzen und sich um diese kümmern zu müssen. Gegenstände, die du nur selten brauchst, kannst du dir sicher auch ausleihen, zum Beispiel von deinen Freunden und Nachbarn. Wenn du dir einen neuen Artikel kaufst, sei es ein elektrisches Gerät, ein Möbelstück oder Kleidung, entscheide dich für dasjenige Produkt, das eine lange Lebensdauer hat. Oder, noch besser, vielleicht ist es sogar in einem Second-Hand-Shop erhältlich? Am besten ist es natürlich, sich mit dem zufrieden zu geben, was du bereits hast. Freizeit: Versuche, das Auto fahren bei deinen Freizeitaktivitäten zu minimieren. In vielen Fällen ist das Reisen im Rahmen von Freizeitaktivitäten bezüglich des Einsparpotenzials am wichtigsten. Unternimm vor allem Aktivitäten in der Nähe von deinem zu Hause oder nutze öffentliche Verkehrsmittel um herum zu reisen. Material Ernährung Freizeit

14 TUE ETWAS GUTES UND SPRICH DARÜBER! LEHRER PAKET TO DO
Gleich, in welchem Bereich du selber aktiv wirst, um deinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, sprich darüber. Teile dein neu erlangtes Wissen mit FreundInnen und Familie und motiviere sie, ebenfalls aktiv zu werden! Denn gemeinsam kann man oftmals mehr bewirken!

15 Denke über die Güter nach, die du besitzt: Zum Beispiel:
LEHRER PAKET TO DO Denke über die Güter nach, die du besitzt: Zum Beispiel: Auf welche drei Güter könntest du niemals verzichten? 1. 2. 3. Welche drei Artikel könntest du dir leihen? 1. 2. 3. Denke als nächstes darüber nach, was du in deinem alltäglichen Leben alles ändern könntet. Diskutiert, warum wir so viele Dinge besitzen, die wir letztendlich kaum oder nur selten nutzen. Was könnten Hindernisse sein, um sich häufiger Sachen zu leihen? Wie könnten diese überwunden werden? Auf welche drei Artikel könntet ihr am ehesten verzichten? Auf welche dahingegen niemals? Welche drei Artikel könntet ihr euch von FreundInnen oder eurer Familie leihen? Auf welche drei Artikel könntest du verzichten? 1. 2. 3.

16 LEHRER PAKET TO DO Mach den “Fußabdruck”-Test und errechne deinen persönlichen Ökologischen Fußabdruck. Diskutiert anschließend die Ergebnisse. Vorschläge für weitere Aufgaben und Diskussionen: Gab es Fragen, die besonders schwierig zu beantworten waren? Haben dich die Ergebnisse überrascht? Welche Konsumbereiche haben dich am meisten erstaunt? Werfe einen Blick auf die Umwelttipps des WWF. Welche Tipps praktizierst du bereits und welche nicht? Warum nicht? Führe eine Woche lang ein Tagebuch, in dem du dein Ess- und Mobilitätsverhalten sowie deine Müllproduktion notierst. Hast du alles richtig notiert? Denke auch an die selteneren aber dafür längeren Fahrten.

17 BEISPIEL-ÜBUNGSAUFGABEN
LEHRER PAKET TO DO Wenn viele Menschen gemeinsam handeln, können kleine Einsparungen ihren Beitrag zu großen Einsparungen leisten. Die Produktion einer kWh Elektrizität verbraucht in OECD Ländern ungefähr 1,55 kg nicht-erneuerbare Energien. Mit einer kWh kann man 10 Stunden lang den Fernseher laufen lassen. Wenn jeder Schüler in eurer Klasse den Fernseher für 10 Stunden ausschalten würde, wie viel würdet ihr gemeinsam sparen? Wie sähe es für eure gesamte Schule oder Stadt aus? Weitere Möglichkeiten für Gruppenarbeiten: Wende dies auf alle möglichen Gruppen an. Du könntest dies auch für andere Geräte verwenden. Informationen über den Energiekonsum unterschiedlicher Geräte kannst du auf Internetseiten von Energiekonzernen, bei Produkt- oder Gerätebeschreibungen erhalten.

18 BEISPIEL-ÜBUNGSAUFGABEN
LEHRER PAKET TO DO Erstellt eine Liste mit Aktivitäten, die ihr bei euch zu Hause oder in der Schule unternehmen könntet, um Energie und Ressourcen zu sparen! Dies könnte in Gruppenarbeit oder im Rahmen einer Hausaufgabe erledigt werden. Diskutiert in Gruppen oder mit der ganzen Klasse die Vorschläge, die gemacht wurden. Was glaubst du, welche Aktivitäten besitzen das größte Einsparpotenzial für Energie und Ressourcen? Warum wurden die Aktivitäten bisher noch nicht unternommen? Was könnten möglich Hindernisse sein?

19 BEISPIEL-ÜBUNGSAUFGABEN
LEHRER PAKET TO DO Findet heraus, wie sich der Verbrauch von Rohstoffen in den letzten 20 Jahren verändert hat! Energie Lebensmittel Wasser etc. Natürliche Ressourcen Prüft sowohl die Gesamtverläufe als auch die Pro-Kopf-Veränderungen! Mögliche Quellen: National Statistics office Country profiles on consumption of resources and energy through link: Energy and resources->Country profiles. Consulted Food balance sheets. Per capita consumption of foodstuffs in different regions of the Earth. Consulted Diskutiert die Gründe für Veränderungen. Ebenso könntest du die Abbildungen mit denen anderer Länder vergleichen.

20 Weitere Links und Lektüren-vorschläge
LEHRER PAKET Weitere Links und Lektüren-vorschläge Umfangreiches Portal zum Thema nachhaltiger Lebensstil, einschließlich Blogs, „Community“-Forum, einem Netzwerk an Personen, Organisationen und Firmen und vielem mehr Tipps und Informationen über das Energie sparen im Haushalt Lexikon der Nachhaltigkeit Mobilität: Household and mobility energy use: IEA/OECD report Energy Use in the New Millennium (2007) Transport MIPS The natural resource consumption of the Finnish transport system consulted One Planet Mobility: consulted Ecological backpacks of households: FIN-MIPS Household report Wohnen und Energieverbrauch: Household energy use and mobility: IEA/OECD report Energy Use in the New Millennium (2007) Household electricity use: IEA/OECD report Cool Appliances Policy Strategies for Energy Efficient Homes (2003) European standard for eco-labelling electricity Consulted Essen: FAO report Livestock’s long shadow – environmental issues and options ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/010/A0701E/A0701E00.pdf consulted UNEP report on environmental food crisis consulted Article about the food production chain and environmental burden of different phases with few exemplar products consulted Article about the role of food miles in the big picture consulted Haushaltsartikel: Animation about production cycle of stuff and in general about consumer culture consulted Report on environmental impact of clothing industry consulted

21 Der TeamS-Wettbewerb Lernt etwas zu den Themen nachhaltiger Konsum und
LEHRER PAKET Der TeamS-Wettbewerb Lernt etwas zu den Themen nachhaltiger Konsum und nachhaltige Lebensstile Bildet zusammen mit euren Freunden ein Team und errechnet euren ökologischen Fußabdruck Tretet in den Wettbewerb mit anderen Schulen Entwickelt eure eigenen Ideen und Aktionen für zukunftsfähige Lebensstile und testet sie Lasst uns an euren Ideen teilhaben: Schickt uns Videos, Fotos, Bilder, … … und gewinnt den TeamS-Award! Nach einer ersten Einführung in den Nachhaltigkeitsbereich auf Konsumentenseite ist es nun der richtige Zeitpunkt, Hände anzulegen. Werdet aktiv und fangt an, Ressourcen zu sparen!

22 Kriterien für den TeamS-Award
LEHRER PAKET Kriterien für den TeamS-Award Mini-Fußabdruck (Kleiner TeamS-Fußabdruck) Mehr Weniger (Starke Minimierung des TeamS-Fußabdrucks) Zukunftsideen (Originelle Ideen für einen zukunftsfähigen Lebensstil) Präsentation (Einzigartige Präsentation der Ideen) Folgende Kriterien fließen in unsere Bewertung zur Verleihung des TeamS-Awards ein: Mini-Fußabdruck: Das Team, das zum Ende des Wettbewerbs den kleinsten Fußabdruck hat, hat große Chancen, den TeamS-Award zu gewinnen! Da die Team-Größe natürlich variieren kann, wird ein Durchschnittswert auf Basis der Anzahl der Team-Mitglieder ermittelt. Mehr Weniger: Toll ist es auch, wenn ihr euren ökologischen Fußabdruck im Verlauf des Wettbewerbs sehr stark reduziert. Hierdurch steigen eure Chancen, den Wettbewerb als Sieger zu beenden. Es gilt: Die Reduktion wird auf Basis der Anzahl der Team-Mitglieder errechnet. Zukunftsideen: Ihr habt eine besonders originelle und coole Umweltaktion entwickelt und in die Praxis umgesetzt? Super, dann ist eure Chance den TeamS zu gewinnen, noch größer! Präsentation: Schließlich ist es noch wichtig, dass ihr eure eigenen Umweltaktionen besonders kreativ und einmalig dokumentiert. Dreht ein Video, macht Fotos, malt ein Bild. Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt! Die Bewertungen durch die Fachjury werden anhand eines objektiven Punktesystems erfolgen. Bitte beachtet, dass Teile der Dokumentation (Schreiben, Fotos und Videos) veröffentlicht werden dürfen (z.B. der Projektreport aber möglicherweise auch andere zukünftige Publikationen). Außerdem behalten die Organisatoren sich das Recht vor, das Material auf ihren Internetseiten zu nutzen.

23 Wettbewerbszeitraum: 15. September - 15. November 2010
LEHRER PAKET Anmeldeschluss: 15. September 2010 Wettbewerbszeitraum: 15. September - 15. November 2010 Als teilnehmende Schulen, Klassen und TeamS hat der Wettbewerb für euch neun Stufen. 1. Im Rahmen einer Unterrichtsstunde werden euch eure LehrerInnen etwas zum Thema Nachhaltigkeit erzählen. Was ist Nachhaltigkeit? Warum macht es Sinn nachhaltig zu leben? Und wie könnt ihr persönlich euren Alltag ein wenig nachhaltiger gestalten? 2. Bildet zusammen mit euren besten FreundInnen, euren MitschülerInnen oder eurer ganzen Klasse ein Wettbewerbs-Team. Gebt euch einen coolen Namen, teilt ihn uns mit und meldet euch in der TeamS-Community an (mehr dazu auch im Kapitel „Wir gemeinsam – die TeamS-Community“). 3. Errechnet auf der Internetseite des schweizer WWF (http://www.wwf.ch/de/tun/tipps_fur_den_alltag/footprint_wwf_schweiz/) euren persönlichen ökologischen Fußabdruck und den eures Wettbewerbs-TeamS, notiert euch die Werte und postet sie in der TeamS-Community unter der Rubrik „Fußabdruck“. 4. Versucht euren ökologischen Fußabdruck anhand der Umwelttipps des WFF zu reduzieren. Entscheidet euch z.B. einen Monat nur vegetarisch zu essen oder nur mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. All dies beeinflusst euren ökologischen Fußabdruck. 5. Aber es ist auch an euch, selber kreativ zu werden. Entwickelt eigene Ideen und Aktionen und setzt diese in die Tat um. Überlegt euch zum Beispiel, wie ihr das Thema Nachhaltigkeit an eurer Schule publik machen könntet. Wie würde vielleicht ein nachhaltiger Schultag aussehen? Oder wie ist es mit euren Hobbies? Was könntet ihr da verändern? Was auch immer euch einfällt, vergesst nicht es auszutesten! 6. Natürlich wollen auch wir wissen, wie kreativ ihr wart. Also zeigt es uns! Dokumentiert eure eigenen Umweltaktionen mit Videos oder Fotos, ladet diese bei YouTube, Picasa oder in anderen Portalen (siehe Kapitel „Zeigt uns was ihr könnt!“) hoch. Postet die Links in der TeamS-Community unter der Rubrik „Eure Ideen“. 7. Durch eure Umweltaktionen hat sich auch euer ökologischer Fußabdruck und der eures TeamS verkleinert. Macht erneut den Fußabdrucktest. Ihr werdet erstaunt sein, wie sehr sich euer ökologischer Fußabdruck reduziert hat. Notiert die neuen Werte und postet sie erneut in der TeamS-Community unter der Rubrik „Fußabdruck“. 8. Ihr wollt den TeamS Award gewinnen? Nichts leichter als das! Unter Umständen setzt ihr mehrere eigene Umweltaktionen in die Tat um. Reicht die besten bei uns ein! Schickt Sie uns per Mail oder per Post und… 9. … gewinnt!

24 Auszeichnung für einen zukunftsfähigen Lebensstil 2010
LEHRER PAKET Auszeichnung für einen zukunftsfähigen Lebensstil 2010 Die Auszeichnung ist ein Projekt des CSCP. Die Idee ist es, eine ausgewählte Gruppe von SchülerInnen mit internetbasierten Lernmethoden und Aktivitäten im Alltagsleben im Bereich „Nachhaltiger Lebensstil“ experimentieren zu lassen. Für TeamS erhalten wir Unterstützung vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, vom Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost und vom ECON-Verlag. Darüber hinaus ist TeamS ein offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.


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