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1 Referat Lernen aus neuropsychologischer, psychologischer und pädagogischer Sicht: Frühförderung und lebenslanges Lernen PHZ Luzern Impulswoche 18.-21.

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1 1 Referat Lernen aus neuropsychologischer, psychologischer und pädagogischer Sicht: Frühförderung und lebenslanges Lernen PHZ Luzern Impulswoche April 06 Biologische Grundlagen des Lernens Dr. Willi Stadelmann Direktor Pädagogische Hochschule Zentralschweiz PHZ

2 2 Referat Die Ergebnisse der neuropsychologischen Forschung werfen die Erkenntnisse der Erziehungswissenschaften und der Psychologie nicht über den Haufen.

3 3 Referat Neuroanatomische und biochemische Methoden Mikroskopie mit Färbetechniken Neuron, Dendriten und Axon Zellkörper allein myelinisierte Axone Fluoreszenz- Färbungen Herstellung von Hirnatlanten

4 4 Referat Läsionsmethoden – Eingriffe in das NS Setzen von Hirnläsionen im Tierversuch Patienten mit Hirntraumata Patienten mit Hirninfarkten Patienten mir intracranialen Tumoren Patienten mit bakteriellen und viralen Infekten Patienten mit Epilepsie Patienten mit Alzheimer, Parkinson etc. Etc.

5 5 Referat Hirnreizung Elektrische Reizung einzelner Hirnbereiche Magnetstimulation Elektrophysiologische Methoden Neuromonitoring EEG, evozierte Potenziale

6 6 Referat Bildgebende Verfahren (Neuroimaging) Misst Stoffwechsel- Veränderungen: Magnetic resonance imaging (MRI) Positronen Emissions Tomografie (PET) Funktionelle Kernspintomografie (fMRI)

7 7 Referat Alles Flexible und Fliessende neigt zu Wachstum, alles Erstarrte und Blockierte verkümmert und stirbt. Lao Tse

8 8 Referat Man kann einen Menschen nicht lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu tun. Galileo Galilei

9 9 Referat Man lernt nichts kennen, als was man liebt, und je tiefer und vollständiger die Kenntnis werden soll, desto stärker, kräftiger und lebendiger muss Liebe, ja Leidenschaft sein. Johann Wolfgang von Goethe Brief an Friedrich Heinrich Jacobi vom 10. Mai 1812

10 10 Referat Left hemisphereRight hemisphere Corpus callosum

11 11 Referat Musikalische Leistungen können nach Schädigung sowohl der linken als auch der rechten Hirnhälfte ausfallen.

12 12 Referat Noch immer ist das Bild einer klaren Trennung von Musik und Sprache im Gehirn weit ver- breitet, obwohl die meisten wissenschaftlichen Ergebnisse diese Annahme nicht stützen.

13 13 Referat Individuell als unpassend empfundene Akkorde reizen dieselben Hirnregionen wie grammatikalisch falsche Sätze (Resultate aus der Kernspintomographie). Unser Gehirn hat einen Sinn für Bedeutung und Struktur von Musik, der im Wesentlichen ähnlich funktioniert wie bei der Analyse von Semantik und Syntax der Sprache. Stefan Kölsch Max Planck Institut für neuropsychologische Forschung Leipzig, 2003

14 14 Referat Vererbung frühkindliche Förderung lebenslanges Lernen

15 15 Referat Neue Erfahrungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens macht (….)wirken bis auf die Ebene der Gene. Sie führen dazu, dass z.B. Nervenzellen damit beginnen, neue Gensequenzen abzuschreiben und andere stillzulegen. Neue Erfahrungen verändern also die Genexpression. Gerald Hüther, 2004

16 16 Referat Nach: Lutz Jäncke 2005

17 17 Referat Das Geistige wächst nicht einfach (…) es will erweckt werden. Aber zur rechten Zeit. Dieses Erwecken darf nicht die Gestalt eines gewaltsamen Drängens annehmen. Je gewalt- samer dieses Drängen, desto mehr verhindert es das Kommen des Geistigen. Martin Wagenschein, Die Pädagogische Dimension der Physik, Westermann, Braunschweig 1971, S. 179

18 18 Referat

19 19 Referat

20 20 Referat Das Nervensystem hat ohne Sinnessystem (Sinnes- Organe) keine Information, weder über den eigenen Zustand noch über die Umweltreize. Die Neuronen und Neuronenmuster sind nicht selbst die Information, sondern nur Träger der Information. Ein von den Sinnessystemen abgeschnittenes neurales Netz kann nicht aus sich selber Information erzeugen.

21 21 Referat Aufnahme von Signalen ist noch nicht Aufnahme von Bedeutung.

22 22 Referat Das Gehirn ist taub und blind für die Welt. Es kann nur mit Signalen umgehen. Gerhard Roth Universität Bremen, 2003

23 23 Referat Nach: Gerhard Roth 2004

24 24 Referat Beiträge der Neuropsychologie 1Das Gehirn verändert sich beim Lernen physisch: Jeder Mensch hat seine eigene Lernbiografie. 2Vielseitige Tätigkeiten fördern die Hirnentwicklung - ein Leben lang. 3Das Gehirn ist auf Vernetzung angewiesen und lebt von ihr. Ein vernetztes System soll nicht linear verwendet werden. 4Wissen wird nicht als Ganzes abgelegt. Reproduzieren heisst interpretieren. 5Emotionale Färbung des Lernens ist von grosser Bedeutung.

25 25 Referat Das menschliche Gehirn besitzt rund Nerven- Zellen. Die Gesamtzahl der Synapsen liegt bei etwa

26 26 Referat

27 27 Referat

28 28 Referat

29 29 Referat Neurons wire together if they fire together. Also: Verbindungen zwischen Neuronen, die oft zusammen aktiv sind, werden gestärkt und bleiben erhalten. Dies ist eine der Grundlagen von assoziativem Lernen.

30 30 Referat

31 31 Referat Durch Lernen kommen immer wieder neue Verschaltungen innerhalb der bereits bestehenden Mikroschaltkreise zu Stande. Bestimmte Nervenzellen sind je nach Aufgaben- Stellung in unterschiedlichen Netzwerken aktiv und bilden ein verschachteltes System der Informations- Verarbeitung. Man darf sich die Mikroschaltkreise nicht als statische Systeme vorstellen. Sie funktionieren dynamisch – in Abhängigkeit von der Zeit und der jeweiligen Aufgabe. Hannah Monyer

32 32 Referat Lernen als Umorganisation

33 33 Referat Mit zunehmender Übung konsolidieren sich die Verknüpfungen und die Netzwerke werden kleiner, indem sie sich sparsamer verschalten. Subjektiv erleben wir dies daran, dass wir eine Aufgabe glatter und mit weniger Aufwand beherrschen.

34 34 Referat Ganz allgemein kann man sich Neuronen und deren Verbindungen wie einen Urwald vorstellen, in dem zunächst Wildwuchs herrscht und dann alles, was nicht gebraucht wird, ausgemerzt wird. Spitzer 2004 S. 91

35 35 Referat Das menschliche Gehirn verbraucht bei Erwachsenen ca. 20 % aller dem Körper zugeführten Energie (kurz nach der Geburt über 60%). Es ist also extrem energie-aufwändig.

36 36 Referat Ungeübte und weniger Intelligente beanspruchen beim Lösen komplizierter Probleme ihr Gehirn mehr als Geübte und Intelligentere. Intelligentere Nutzen ihre zerebralen Ressourcen besser.

37 37 Referat Wissen wird nicht passiv erworben, sondern aktiv konstruiert.

38 38 Referat Lernen ist nicht notwendigerweise das Ergebnis von lehren

39 39 Referat Im frühen Kindesalter ist die Plastizität des Gehirns sehr ausgeprägt

40 40 Referat Keine andere Spezies kommt mit einem derart offenen, lernfähigen und durch eigene Erfahrungen in seiner weiteren Entwicklung und strukturellen Ausreifung gestaltbaren Gehirn zur Welt wie der Mensch. (Hüther, G. Z.f.Päd. 4, 489, 2004)

41 41 Referat Es gibt neurobiologisch definierte sensible oder kritische Entwicklungs- Zeitfenster. Während dieser Zeitfenster werden Denkkonzepte und Lernstrategien für späteres Lernen angelegt. Nach: G. Roth, Z.f.Päd. 4/2004, S.508

42 42 Referat Das Gehirn entwickelt sich von der Geburt bis zur Pubertät in einem rasanten Tempo. Das Stirnhirn über die Pubertät hinaus.

43 43 Referat Bei keiner andern Art ist die Hirnentwicklung in solch hohem Ausmass von der emotionalen, sozialen und intellektuellen Kompetenz der erwachsenen Bezugspersonen abhängig wie beim Menschen. Gerald Hüther 2004 (Bulletin www.dijg.de/Stand

44 44 Referat Man muss die Basisfunktionen für die einzelnen Kompetenzen sehr, sehr früh etablieren und kann dann auf der Basis des bereits Etablierten die Feinpolitur vornehmen. Wolf Singer, Psychologie Heute, Dez. 1999

45 45 Referat Bis zur Pubertät wird die Klaviatur des Lernens und Denkens (zum grossen Teil) geschaffen. Erwachsenenlernen heisst auf der Klaviatur zur Virtuosität zu gelangen.

46 46 Referat Lernen in früher Jugend unterscheidet sich vom Lernen bei Erwachsenen darin, dass Erfahrungen und Lernprozesse im kindlichen Gehirn viel massivere und auch dauerhaftere Spuren hinterlassen als im erwachsenen Gehirn.

47 47 Referat

48 48 Referat Potenzial eines Individuums zu ungewöhnlicher oder auffälliger Leistung: Kompetenz Interaktionsprodukt: Individuelle Anlagepotenz steht in Wechselwirkung mit der sozialen Umgebung. nach Margrit Stamm, 1999

49 49 Referat Begabung ist keine Konstante!

50 50 Referat Intelligenz: A biopsychological potential to process information that can be activated in a cultural setting to solve problems or create products that are of value in a culture Gardner, Howard (1999): Intelligence reframed: Multiple Intelligencies for the 21st century. New York Basic Books.

51 51 Referat LERNEN Je: aktiver und selbstregulierter problemorientierter besser mit dem Vorwissen verknüpft bewusster, reflexiver dialogischer und interaktiver emotionell bewertbarer desto: besser wird verstanden dauerhafter wird gespeichert. nach.: K. Reusser


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