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Rituale, Feste, Feiern und Gottesdienst. Ritualkritische Phase ist längst beendet Neuentdeckung und Sehnsucht nach Ritualen bei Pädagogen, Soziologen.

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Präsentation zum Thema: "Rituale, Feste, Feiern und Gottesdienst. Ritualkritische Phase ist längst beendet Neuentdeckung und Sehnsucht nach Ritualen bei Pädagogen, Soziologen."—  Präsentation transkript:

1 Rituale, Feste, Feiern und Gottesdienst

2 Ritualkritische Phase ist längst beendet Neuentdeckung und Sehnsucht nach Ritualen bei Pädagogen, Soziologen Theologen und Medien Rituale sind für schulische Erziehungs- und Bildungsprozesse unverzichtbar

3 Was leisten Rituale? Nach Ritter Rituale entlasten Rituale integrieren und stabilisieren Rituale dienen der Identitätsfindung Rituale unterbrechen die Routine des Alltags und rhythmisieren die Zeit Rituale machen symbolische Handlungen wiederholbar

4 Rituale sind: Lit.: Chr. Wulf (Hg): Die Kultur des Rituals, 2004 kommunitär – bringen Gemeinschaften hervor, restituieren und gestalten, gewährleisten den Zusammenhalt dieser Gemeinschaft ordnend / stabilisierend – gewähren Ordnung und Aufgabenverteilung, dadurch sind aber auch Einordnung und Anpassung, gar Unterdrückung möglich Identifikatorisch – die Identität der Mitglieder wird re- oder neu definiert – oder ein neues Mitglied wird aufgenommen erinnernd – gegen das Vergessen und zugleich zukunftsorientiert (Bsp. Abendmahl: tut zu meinem Gedächtnis) krisenbewältigend – setzten Heilungsprozesse und Krisenbewältigungsmechanismen in Gang (Bsp.: Fragen im Zus.hang mit Tod und Leben) Magisch-transzendent – Rituale gewähren eine Kommunikation mit dem Anderen, dem Heiligen

5 Rituale in der Schule – unverzichtbar und doch ambivalent Bewusste Ritualpraxis ist nötig Abwägen zwischen Sinnhaftigkeit und Ambivalenz Zwischen Offenheit und Geschlossenheit Zwischen Gültigkeit und Veränderbarkeit Zwischen Unverstehbarkeit und Einsicht Zwischen Erlebnis und Kognition

6 Feste und Feiern Schule versteht sich als Lebensraum, deshalb gehören Feste dazu Zweckfreie und doch erfüllte Zeit erfahren, bietet die Erfahrung oder zumindest die Ahnung, dass es Zeiten gibt, die außerhalb von Leistung und Verzweckung liegen Feste rhythmisieren und symbolisieren die Zeit – Bsp. Sonntag, das Kirchenjahr, Geburtstag

7 Wenn Feste die Qualität haben, das Wesentliche im Menschen zu fördern, dann haben sie in der Schule eine bildende Kraft und dann sollte der Religionsunterricht eine Vorreiterrolle bei der Integration festlicher Elemente in die Schule von heute übernehmen

8 Gottesdienste und liturgische Feiern Gottesdienste = erinnernde und vergegenwärtigende Feiern der geglaubten und erhofften Hinwendung Gottes zu den Menschen und die Antwort des Menschen auf seine Zuwendung

9 Es gibt Differenzen zwischen Unterricht und Gottesdienst, die es zu beachten gilt Unterricht ist zielorientiert Gottesdienst ist eine zweckfreie, gottesdienstliche Feier zu verschiedenen Anlässen

10 Gottesdienste sind geprägt durch Formsprache Reich an expressiver Symbolik Ästhetischer Ausdruck und liturgische Propädeutik Sind oft als Übergangsrituale erfahrbar: Einschulung/ Ende der Grundschulzeit/ Beginn des neuen Schuljahres oder am Ende Knoten- oder Wendepunkte für Abschied oder Neuanfang

11 Gottesdienstanlässe Ferienbeginn oder Schuljahresanfang Situationen der Krankheit / des Todes eines Mitgliedes der Schulgemeinde Auftakt eines Schulfestes Jahreszeiten /Kirchenjahr in Verbindung mit Grundthemen des christlichen Glaubens und menschlichen Grunderfahrungen: z.B. Warten und Erwarten im Advent, Leid in der Passionszeit, Freude und Hoffnung auf ein neues Lebens in der Osterzeit, die Fülle des Lebens am Erntedanktag, die Freude des Teilens am Martinstag,....

12 Gottesdienstliche Elemente in der Unterrichtsstunde Begrüßung (Wahrnehmen) Lieder singen Kerze entzünden Gebete sprechen Stillephasen Segenssprüche

13 Verwendete Literatur: Georg Hilger/Werner Ritter Religionsdidaktik Grundschule Handbuch für die Praxis Kösel/Calwer Verlag 2006 Mitschrieb aus den Vorlesungen zum Thema Ritualtheorien von Prof. Dr. Birgit Weyel Tübingen WS 09/10

14 Schulandachten/ christliche Rituale/ geistliche Impulse an der GHS Murr Stundenbeginn mit liturgischen Elementen Klassenübergreifend –alle zur gleichen Zeit unterrichtenden Reli-Lehrer im Musiksaal Andachten zu den Festzeiten – keine Schulgottesdienste / Turnhalle Schulgottesdienst für alle Schüler / Foyer Kleine thematische Ausstellungen

15 Beispiele: Passionsweg für Klassen 1-4

16 Schulandacht Frühstart Für die Grundschüler eine Möglichkeit, in den Tag mit einem Gedanken, Impuls oder einer Geschichte und Gebet zu starten. Von 7.15 – 7.30 Uhr vor Schulbeginn Vorbereitet im Wechsel mit den Kollegen

17 AndachtFrühstart 1. CD mit besinnlicher Musik 2. Kerze entzünden und Begrüßung 3. Liedverse (ruhigere Lieder ohne Blätter oder Bücher) 4. Geschichte oder Lesung oder Gedanken zum Tag: 5. Stille eigenes Gebet beten oder sich Gedanken machen 6. Gemeinsames Gebet: Vater unser 7. Segensvers: Gott du schützt mich, Gott du stärkst mich, Gott du machst mir Mut. 8. Im Kreis sich die Hand geben zum Segen 9. Kerze auspusten und CD Lied zum Ausklang

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19 Schulgottesdienste / Ideen Drei Schlüssel zum Glück Gott liebt die Vielfalt Du bist etwas Besonderes Wege ins neue Jahr Weißt du, wo der Himmel ist? Freunde sind wichtig Wofür es sich zu kämpfen lohnt


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