Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Ludwig van BeethovenSonate für Violoncello und Klavier (1770 -1827)Op. 102 Nr. 1 in C-Dur Andante – Allegro Vivace Adagio – Allegro Vivace Robert SchumannFantasiestücke.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Ludwig van BeethovenSonate für Violoncello und Klavier (1770 -1827)Op. 102 Nr. 1 in C-Dur Andante – Allegro Vivace Adagio – Allegro Vivace Robert SchumannFantasiestücke."—  Präsentation transkript:

1 Ludwig van BeethovenSonate für Violoncello und Klavier ( )Op. 102 Nr. 1 in C-Dur Andante – Allegro Vivace Adagio – Allegro Vivace Robert SchumannFantasiestücke Op. 73 ( )I Zart und mit Ausdruck II Lebhaft und leicht III Rasch und mit Feuer *** Dmitri SchostakowitschSonate für Klavier und Violoncello, d-Moll, Op. 40 ( )Allegro moderato Scherzo Largo Finale Allegro *** Apéro riche KlavierAglaia Graf VioloncelloPeter Heer Spenden zugunsten Fonds HoriZonta: Der Fonds HoriZonta hat den Zweck, Frauen in finanzieller Notlage durch Beiträge zu helfen, eine Aus- oder Weiterbildung zu absolvieren, die ihre berufliche und soziale Situation nachhaltig verbessert. Publikation im Stiftungsverzeichnis der CARITAS beider Basel. ZONTA, ein Serviceclub von Frauen mit dem Ziel, den Status der Frauen weltweit zu fördern. Möchten Sie mehr über Zonta Club Basel erfahren? Siehe und Spenden von Nichtteilnehmenden bitte an PC , ZC Basel mit Vermerk HoriZonta. Fragen? Bitte melden bei ZONTA ist... Förderung der Stellung der Frau weltweit Benefizkonzert HoriZonta Samstag, 7. Dezember 2013, 1700 Uhr Im Schmiedenhof Rümelinsplatz 6, Basel

2 ZONTA ist... Förderung der Stellung der Frau weltweit Aglaia Graf: 14-jährig wurde Aglaia Graf Jungstudentin in der Konzertklasse von Adrian Oetiker an der Musikhochschule der Stadt Basel, wo sie 2007 ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erhielt. In den folgenden vier Jahren setzte sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und in Paris fort. Ihr pianistisches Wissen vertieft Aglaia zusätzlich in Meisterkursen u.a. von Andràs Schiff, P.Badura-Skoda, Klaus Hellwig, Andrzej Jasinski, Ronald Brautigam, Dimitri Bashkirov und Ferenc Rados. Auch überrascht Aglaia in ihren Konzerten das Publikum mit eigenen Kompositionen. Neben solo Auftritten an verschiedenen Festivals, u.a. dem Menuhin Festival Gstaad und dem Davos Festival, ist Aglaia regelmässig mit Orchester zu hören, so z.B. mit dem Basler Sinfonieorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, der Südwestdeutschen Philharmonie, dem Göttinger Sinfonieorchester, dem Zhenzhen Symphony- Orchestra (China), und dem British National Wind Orchestra. Sie gewann internationale Wettbewerbspreise für Solospiel und Kammermusik und erhielt verschiede wichtige Stipendienpreise. Neben anderen Auszeichnungen wurde ihr der Europäische Kulturförderpreis verliehen. Aglaia tritt als erfolgreiche Duopartnerin - u.a. auf einer Japan- und einer Chinatournee – des Flötisten Peter-Lukas Graf auf. Eine CD-Einspielung der authentischen Flötensonaten von J.S. Bach dokumentiert ihr Zusammenspiel. Peter Heer: Ausbildung am Konservatorium Basel bei Paul Szabo (Cellist des damals weltberühmten Végh-Quartetts). Mit15 Jahren erster solistischer Auftritt im Musiksaal des Stadtcasinos Basel. Nach dem Studium der Rechte an der Universität Basel, Weiterausbildung bei Jean-Paul Gueneux, Angela Schwartz und bei Konstantin Manaev. Kammermusik mit diversen Ensembles und Pianisten im In- und Ausland. Benefizkonzert HoriZonta

3 ZONTA ist... Förderung der Stellung der Frau weltweit Benefizkonzert HoriZonta Zu den Werken: Beethoven Op. 102 Nr. 1 in C-Dur: Beethoven schrieb die Cellosonaten op. 102 für seine langjährige Gönnerin, die Gräfin Maria Erdödy und Joseph Linke, den Cellisten des Schuppanzigh-Quartetts. Zu der Zeit der Komposition der Cellosonaten op. 102 schrieb Beethoven, der u. a. mit der Überarbeitung seiner Oper »Fidelio« beschäftigt war, außer der Klaviersonate Nr. 27 Op. 90 kaum neuartige Musik, sondern beschäftigte sich konzentriert mit Johann Sebastian Bachs Musik und speziell mit dessen Fugen, was sich auch in seinen letzten beiden Cellosonaten widerspiegelt. Die Sonaten op. 102 zählen zu Beethovens Spätwerk. Schumann Fantasiestücke Op. 73: Mitglieder der Sächsischen Hofkapelle musizierten regelmäßig mit Clara Schumann; unter ihnen auch der Klarinettist Johann Gottlieb Kotte, mit dem Clara am 18. Februar 1849 erstmals die Fantasiestücke op. 73 aufführte. Sie wirken wie "Lieder ohne Worte", die nahtlos ineinanderfließen. Ihre rätselhafte, verschwiegene Poesie braucht kein literarisches Programm, sondern spricht unmittelbar. Von Stück zu Stück steigert sich op. 73 im Tempo, vor allem das Schlussstück stellt hohe Ansprüche im Klavierpart. Schumann war 1849 bereits ein gefragter Komponist: Hatten ihm zehn Jahre zuvor seine "Kinderszenen" ganze drei Louisdor eingebracht, so bekam er für die Fantasiestücke zwölf. Er selbst war auch geschäftstüchtiger geworden und genehmigte oft Alternativfassungen seiner Werke, was ihren Marktwert und ihre Popularität steigerte. So gibt es op. 73 auch in Ausgaben für Violine oder – wie es hier erklingt – für Violoncello. Schostakowitsch Op. 40 in d-Moll: VOM RINGEN UM GEISTIGE INTEGRITÄT Als Schostakowitsch 1934 seine Sonate für Violoncello und Klavier komponierte, war zwei Jahre zuvor der Sozialistische Realismus zur verbindlichen Kunstdoktrin für die Literatur erklärt worden: Neben parteilicher Widerspiegelung des Lebens wurden u.a. Allgemeinverständlichkeit, Volkstümlichkeit und Orientierung am künstlerischen Erbe gefordert. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Richtlinien für alle Künste galten. Als am 28. Januar 1936 das mächtige ZK-Organ der KPdSU, die Prawda, in fetten Lettern »Chaos statt Musik« titelte und Schostakowitschs zweite Oper Lady Macbeth meinte, begann die Stalinsche Kulturrevolution, die die Durchsetzung des Sozialistischen Realismus zum Ziel hatte und der im Zuge des Großen Terrors Dutzende Künstler zum Opfer fielen. Sah Schostakowitsch 1934 dies voraus?

4 ZONTA ist... Förderung der Stellung der Frau weltweit Benefizkonzert HoriZonta Zu den Werken: Fortsetzung Schostakowitsch Op. 40 in d-Moll: VOM RINGEN UM GEISTIGE INTEGRITÄT Zumindest fällt auf, dass in der Cellosonate avantgardistische Schreibweisen fehlen, obwohl er zuvor innovative Werke wie die 1. Klaviersonate (1926), die 2. Sinfonie (1927) oder seine Erstlingsoper Die Nase (1927/28) komponiert hatte. So ist der erste Satz der Cellosonate ein Sonatensatz, der sogar die klassische Wiederholung der Exposition vorsieht. Der zweite Satz scheint hingegen der Forderung nach Volkstümlichkeit Tribut zu zollen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn tatsächlich entpuppt sich der Sonatenhauptsatz als impressionistische Reflexion, wie sie gerade unter Stalin als bürgerlich-dekadent verpönt war. Schattenhaft stimmt in der Reprise das Violoncello im zweifachen Piano unter Klaviertupfern in das Hauptthema ein und offenbart Schostakowitschs Talent, hoffnungslose Leere zum Tönen zu bringen. Das Largo greift die mit dem Sozialistischen Realismus nicht zu vereinbarende düstere Stimmung wieder auf.. Dazwischen nun der derb-banal polternde zweite Satz: Auch in späteren Scherzosätzen wird Schostakowitsch der geforderten russischen Volkstümlichkeit nichts Positives abgewinnen. Im letzten Satz, der als Schubertscher Rausschmeißer endet, blitzt schließlich Schostakowitschs bissige Groteske auf. Es nimmt nicht wunder, dass Stalins Pamphletist Marian Kowal 1948 im Zuge der zweiten Stalinschen Kulturkampagne in dem Werk die »ausgefallensten formalistischen Kunststücke« ausmacht. Denn die Cellosonate stellt Schostakowitschs Ringen um geistige Integrität unter Beweis, worin er ebenso für spätere Generationen zum Vorbild wurde Marco Frei


Herunterladen ppt "Ludwig van BeethovenSonate für Violoncello und Klavier (1770 -1827)Op. 102 Nr. 1 in C-Dur Andante – Allegro Vivace Adagio – Allegro Vivace Robert SchumannFantasiestücke."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen