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Koblenz, 07.01.2009 Neue Vertragsärztliche Vergütung (NVV) EBM 2009 Herzlich Willkommen !

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Präsentation zum Thema: "Koblenz, 07.01.2009 Neue Vertragsärztliche Vergütung (NVV) EBM 2009 Herzlich Willkommen !"—  Präsentation transkript:

1 Koblenz, 07.01.2009 Neue Vertragsärztliche Vergütung (NVV) EBM 2009 Herzlich Willkommen !

2 Koblenz, 07.01.2009 Inhalt der Veranstaltung 1.) Was bedeutet das, was unseren Praxen in den letzten Wochen mitgeteilt wurde, für unsere künftige Vergütung? 2.) Wie mache ich meine Praxis fit für die neuen Regelungen? 3.) Wie geht das alles weiter? Was ist mit den Hausarztverträgen?

3 Koblenz, 07.01.2009 Zunächst aber die gute Nachricht: es ändert sich nicht viel...

4 Koblenz, 07.01.2009 Und nun die schlechte Nachricht: jedenfalls nicht zum Positiven!

5 Koblenz, 07.01.2009 Was wird besser: Die Kopfpauschalen sind weg, und damit die völlig ungerechte Unterbezahlung unserer Arbeit durch einige Kassen. Wir erhalten nun von allen Kassen für unsere Patienten das selbe Honorar.

6 Koblenz, 07.01.2009 Was wird anders - der Gesundheitsfond

7 Koblenz, 07.01.2009 Aus welchen Positionen setzt sich mein KV- Honorar in 2009 zusammen ? 1.) Regelleistungsvolumen (RLV) 2.)Leistungen außerhalb des RLV 3.) Qualifikationsgebundene Sonderzuschläge 4.) Honorare Sonstige Kostenträger 5.) Kostenerstattungen

8 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen = RLV Was beinhaltet dieser Begriff? Vor allem aber: welche Gebührenordnungspositionen fallen darunter ? Oder vielleicht noch wichtiger: welche fallen nicht darunter ?

9 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Rein semantisch: das RLV beinhaltet alle die kurativen Leistungen, die Sie in der Regelversorgung für einen Patienten erbringen. Die nicht qualifikationsgebunden sind. An einem normalen Arbeitstag. Zur normalen Zeit.

10 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen - sind ein Instrument, mit dem KBV und Krankenkassen die Menge der abgerechneten ärztlichen Leistungen steuern wollen. - lösen die bisherigen Honorarbudgets ab. - werden in drei Schritten ermittelt.

11 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen 1. Ermittlung des Behandlungsbedarfs innerhalb eines definierten Zeitraumes anhand der Zahl der Versicherten und der Morbiditätsstruktur einer Krankenkasse. 2. Der festgestellte Bedarf wird auf einzelne Arztgruppen verteilt _ arztgruppenbezogenes RLV. 3. Festlegung arztbezogener RLV.

12 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Die Gesamtvergütung für die ambulanten ärztlichen Leistungen wird um die Summe für die psychotherapeutischen Leistungen bereinigt. Dann erfolgt die Trennung in die Haus- und die Fachärztliche Vergütung. Von diesen Summen werden Rückstellungen einbehalten.

13 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Rückstellungen erfolgen für: –die qualifikationsgebundenen Zuschläge –abgestaffelte Leistungen (3%) –Kostenpauschalen Labor und Wegegelder (EBM Kapitel 32 und 40), Schmerztherapie, Akupunktur, antragspflichtige PT, besondere Inanspruchnahme, organisierter Notdienst und Notfälle,belegärztliche Leistungen und dringende Besuche –Berücksichtigung Arztzahlwachstum, Sicherstellung, Ausgleich überproportionaler Honorarverluste, Praxisbesonderheiten, insgesamt 2% –Zuschlag für arztgruppengleiche GP

14 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Dann wird der fachgruppenspezifische Punktzahldurchschnitt gebildet. (was bei einer inhomogenen Leistungsdichte bei den Hausärzten problematisch ist) Das ist dann der Fallwert, der Ihnen mitgeteilt wurde: 40,34 Wenn Sie diesen Fallwert mit der Scheinzahl des Vorjahresquartals multiplizieren, haben Sie Ihr RLV.

15 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Ausnahmen: Gemeinschaftspraxen + 10% = 44,37 Fallwert Dazu kommt ein altersgewichteter Korrekturfaktor, der die unterschiedliche Morbidität einer Praxis darstellen soll: –viele junge Patienten = Multiplikator < 1 –viele alte Patienten = Multiplikator > 1

16 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Abstaffelungen erfolgen bei mehr als 150% der Durschnittspatientenzahl von 830 pro Quartal: –> 150 - 170 %=- 25% –> 170 - 200 %=- 50% –> 200 %=- 75 % Damit stehen die ersten Verlierer fest: die großen Praxen, vor allem in unterversorgten Regionen.

17 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Überschreitet ein Arzt sein arztbezogenes RLV, werden die mehr erbrachten Leistungen nur noch mit einem zu berechnendem Punktwert vergütet. Die Vergütung dieser Leistungen erfolgt ausschließlich aus einer Rückstellung von 3% des RLV.

18 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Der Restpunktwert kann maximal 3,501 Cent betragen. Er muss mindestens 1,75 Cent betragen. (Landesschiedsamt 14.11.08) Wie das bei der ausschliesslichen Finanzierung durch die 3%-Rückstellung dann fuktionieren soll, ist nicht nachvollziehbar. Nicht verbrauchte Gelder werden ins Folgequartal übernommen.

19 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Arztbezogenes RLV bedeutet: Ihre Praxis wird mit dem Vorjahresquartal verglichen. Erbringen Sie mehr Leistungen als im Vergleichsquartal des Vorjahres, werden Ihnen diese nur stark abgestaffelt erstattet. Erbringen Sie aber weniger, erhalten Sie weniger Honorar.

20 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Im Klartext: Sie erhalten nicht automatisch die Ihnen als RLV ausgewiesene Summe! Sie müssen die erforderlichen Leistungen auch erbringen und abrechnen!

21 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Arztbezogenes RLV bedeutet: das RLV ist ein absoluter Betrag. Die Punktmenge des Vorquartals können Sie theoretisch mit weniger Scheinen und hohen Fallpunktzahlen erbringen. Oder mit vielen Scheinen und niedrigen Fallpunktzahlen.

22 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Denken Sie daran, dass Sie in dieser Systematik auch in 2010 und nachfolgenden Jahren eingeschätzt werden. Wenn Sie Ihre Scheinzahlen jetzt reduzieren, zahlen Sie im kommenden Jahr dafür die Zeche.

23 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Wenn jetzt alle Praxen mehr Scheine abrechnen würden, führte das allerdings nicht automatisch zu mehr Honorar in 2010. Dazu müsste dann zunächst einmal die Gesamtvergütung erhöht werden. Im Rahmen der Morbiditätsanpassung ist das nicht so einfach möglich, wie es immer dargestellt wird.

24 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen Berechnungsgrundlage ist eine Praxisgröße von 830 Scheinen pro Quartal und Praxis. Abstaffelungsgrenzen: a) 1245 b) 1411 c) 1660

25 Koblenz, 07.01.2009 Beispiel Praxis auf dem Land. Fallzahl in 1/08: 1550 Scheine. Viele junge Patienten. –Fallwert 40,34 x Altersfaktor 0,97 = Praxisfallwert 39,13 –1245 x 39,13 = 48.716,85 = RLV 1 – 305 x 39,13 = 11.934,65 - 25% = 8.950,98 = RLV 2 –RLV 1 + 2 = 57.667,83 –Verlust durch Abstaffelung: 2.983,67

26 Koblenz, 07.01.2009 Beispiel Kleine Praxis in der Stadt. 660 Scheine. Viele alte Patienten. –660 x 40,34 x 1,02 = 660 x 41,14 = 27.156,89 RLV

27 Koblenz, 07.01.2009 Beispiel Gemeinschaftspraxis. 3 Ärzte. Viele alte Patienten. Fallzahl in 1/08 : 2430 –2430 : 3 = 810 Fälle pro Arzt –Fallwert der Praxis = 40,34 + 10% GP- Zuschlag + Faktor 1,032 –also 44,37 x 1,032 = 45,71 –2430 x 45,71 = 111.093,77 = RLV der Praxis

28 Koblenz, 07.01.2009 Fazit : Es ändert sich nicht wirklich etwas an der Systematik, dass wir weiterhin Leistungen erbringen sollen und müssen, die wir nicht oder kaum noch bezahlt bekommen. Ob da nun Euro oder Punkte hinter den Leistungslegenden des EBM stehen ist unter diesem Aspekt völlig gleichgültig.

29 Koblenz, 07.01.2009 Das bedeutet aber keineswegs: dass wir nun aufhören können, auf Teufel komm raus Punkte zu produzieren. dass wir damit Honorare haben, die besser kalkulierbar wären. dass wir weniger Bürokratie in den Praxen haben werden.

30 Koblenz, 07.01.2009 Im Gegenteil: Wir müssen ins Hamsterrad, um fleissig Punkte zu sammeln, weil wir sonst zu den Verlierern gehören. Wir müssen Resourcen in unseren Praxen stärker nutzen, als bisher geschehen.

31 Koblenz, 07.01.2009 Die Verlierer 1.) Große Versorgerpraxen in Stadt und Land. Diese werden durch die Abstaffelungsregelung bestraft. 2.) Kleine Praxen mit hohen Fallwerten (vor allem in den Städten). Diese verlieren besonders stark durch die Durchschnittsfallwerte der Fachgruppe. 3.) Praxen mit vielen jungen Patienten.

32 Koblenz, 07.01.2009 Die Gewinner Kurz gesagt: ich sehe keine! Es ist wie bei allen so genannten Reformen der letzten Jahre: jede Praxis muss sich sehr anstrengen, die neuen Vorgaben so umzusetzen, dass sie nicht zu den Verlierern gehört. Nichts einzubüßen kann man in dieser Systematik ja schon als Gewinn verbuchen...

33 Koblenz, 07.01.2009 RLV- was geschieht mit den Geldern, die nicht verbraucht werden ? Das, was aus den RLV- Budgets nicht durch Leistungen abgerufen wird, steht für die Vergütung der Restpunktwerte zur Verfügung. Also: wenn Sie Ihr Budget nicht abrufen, stützen Sie damit die Restpunktwerte der Allgemeinheit. Eine ehrenwerte caritative Aufgabe...meinen Sie nicht auch ???

34 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen - was gehört dazu Das sind zum einen alle Leistungen des hausärztlichen Kapitels, beginnend mit den Ziffern 03. Dann die regulären Hausbesuche, die Ziffern der Verwaltungskomplexe, physikalisch-medizinische Maßnahmen, geriatrisches Basisassesment, Demenztests, Hyposensibilisierung, und, und, und...

35 Koblenz, 07.01.2009 Wichtiger Hinweis: eine vollständige Zusammenfassung aller Ziffern des neuen EBM mit Kennzeichnung ob im oder außerhalb des RLV finden Sie zum Download auf unserer Internetseite. www.hausarzt-rlp.de Autor: Dr. Georg Haas

36 Koblenz, 07.01.2009

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38 Regelleistungsvolumen 03110Versichertenpauschale bis 5. Lebensjahr 1000 Punkte 35,00 03111Versichertenpauschale 6.-.59. Lebensjahr 900 Punkte 31,50 03112Versichertenpauschale Ab 60. Lebensjahr 1020 Punkte 35,70

39 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen 03120Vertretungspauschale bis 5. Lebensjahr 500 Punkte 17,00 03121Vertretungspauschale 6.-.59. Lebensjahr 450 Punkte 15,75 03122Vertretungspauschale Ab 60. Lebensjahr 535 Punkte 18,73

40 Koblenz, 07.01.2009 Regelleistungsvolumen 03130Versichertenpauschale Sa/So/Feiertag (max. 2x Quartal) 480 Punkte 16,80 03212Chronikerziffer (gemäß der Definition §62 SGB V; 1 persönlicher Arzt-Patienten- Kontakt plus ein weiterer Praxis- kontakt 495 Punkte 17,33

41 Koblenz, 07.01.2009 Chronikerziffer - 03212 Vorgabe der KBV (= Kassenärztliche Bundes Vereinigung) war eine Abrechnungsfrequenz der 03212 vom 38% der Fälle. In RLP wurde sie im letzten Jahr in ca. 55% der Fälle angesetzt.

42 Koblenz, 07.01.2009 Definition des GBA einer schwerwiegenden chronischen Krankheit (1) Eine Krankheit i. S. d. § 62 Abs. 1 Satz 2 SGB V ist ein regelwidriger körperlicher oder geistiger Zustand, der Behandlungsbedürftigkeit zur Folge hat. Gleiches gilt für die Erkrankung nach § 62 Abs. 1 Satz 4 SGB V. (2) Eine Krankheit ist schwerwiegend chronisch, wenn sie wenigstens ein Jahr lang, mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt wurde (Dauerbehandlung) und eines der folgenden Merkmale vorhanden ist a)Es liegt eine Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 nach dem zweiten Kapitel SGB XI vor. b)b) Es liegt ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 60 % nach § 30 BVG oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von mindestens 60% nach § 56 Abs. 2 SGB VII vor, wobei der GdB bzw. die MdE zumindest auch durch die Krankheit nach Satz 1 begründet sein muss.

43 Koblenz, 07.01.2009 c) Es ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung (ärztliche oder psycho-therapeutische Behandlung, Arzneimitteltherapie, Behandlungspflege, Ver-sorgung mit Heil- und Hilfsmitteln) erforderlich, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die aufgrund der Krankheit nach Satz 1 verursachte Gesundheitsstörung zu erwarten ist.

44 Koblenz, 07.01.2009 Chroniker nach dieser Definition ist also wer: 1.) entweder Pflegestufe 2 oder 3 hat, 2.) zu 60% behindert ist (GdB, MdE) 3.) seit einem Jahr kontinuierlich 1x im Quartal ärztlich behandelt wird und ohne diese Behandlung Schaden nimmt oder an Lebensqualität verliert.

45 Koblenz, 07.01.2009 Weitere wichtige im RLV enthaltene Leistungen: 01410Besuch15,40 01413Mitbesuch 7,53 01430 - 01436 Verwaltungskomplexe 01600 - 01623 Briefe, Berichte, Anfragen KK, MDK, REHA 01820Pillenrezept1,05

46 Koblenz, 07.01.2009 Weitere wichtige im RLV enthaltene Leistungen: 02310Sekundäre Wundbehandlung30,30 02311Diabetischer Fuß13,83 02500 - 02520 Physikalisch-medizinische Leistungen 03240Geriatrisches Basisassesment12,95 03241Auswertung Langzeit-EKG 9,10 03242Demenztest 1,93

47 Koblenz, 07.01.2009 Weitere wichtige im RLV enthaltene Leistungen: 03332Zuschlag Polypenentfernung 5,60 03335Audiometrie 8,75 03350Entwicklungsneurologie Kind 9,45 03351Sprachentwicklung16.45 30110 - 30130 Allergiediagnostik Hyposensibilisierung 30710 - 30791 Schmerztherapeutische Leistungen

48 Koblenz, 07.01.2009 RLV - Punktwerttabelle GNRLegendePunktwert 01410Hausbesuch79,2 01413Mitbesuch19,4 01430Rezept 1,3 01611 -01623 Berichte, Atteste, Gutachten 4,8 02310Sekundäre Wunden 3,4 02311Diabetischer Fuß 4,1

49 Koblenz, 07.01.2009 RLV - Punktwerttabelle GNRLegendePunktwert Übertrag112,2 02511Elektrotherapie 1,5 03240Geriatrisches Basisassesment 5,5 30130Hyposensibilisierung 4,6 Gesamtwert123,8

50 Koblenz, 07.01.2009 RLV - Punktwerttabelle GNRLegendePunktwerte 03110 03111 03112 03212 Versichertenpauschalen plus Chronikerzuschlag 1.180,8 x 0,03501 = 41,34 Übrige GNR im RLV 123,8 x 0,03501 = 4,33 Summe 45,66

51 Koblenz, 07.01.2009 Fazit: Das, was uns als RLV vorgerechnet wird, liegt in der Summe gut 10% unter dem, was wir bisher erhalten haben. Dafür vielen Dank, liebe KV !

52 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb des RLV

53 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV 01100Unvorhergesehene Inanspruchnahme 19:00 - 22:00 55519,43 01101Unvorhergesehene Inanspruchnahme 22:00 - 07:00 88530,98 01102Samstag 07:00 - 14:00285 9,98

54 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV 01210 - 01219 Pauschalen organisierter Notfalldienst 01220Reanimation2905101,68 01411Dringender Besuch 19:00 -22:00, Notfalldienst, Sa/So/Feiertag 07:00 -19:00 1325 46,38 01412Dringender Besuch 22:00 -07:00, aus Sprechstunde, Sa/So/Feiertag 19:00 -07:00 1770 61,95 01415Dringender Besuch Altenheim Tag der Bestellung 1545 54,08

55 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV 01707 - 01723Vorsorge Kinder/ Jugendliche 10,15 - 35,18 01730Krebsvorsorge Frau17,85 01731Krebsvorsorge Mann14,18 01732Gesundheitsvorsorge30,98 01734Haemocculte 2,45 01740Beratung Vorsorge Koloskopie 10,15

56 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV 01745Hautkrebsscreening25,00 01746Zuschlag HKS zu 0173219,84 01950 - 01952 Methadon Substitution

57 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV 02300Operativer Eingriff I 5,60 02301Operativer Eingriff II12,78 02302Operativer Eingriff III23,63 03321Belastungs- EKG19,78 03322Langzeit-EKG Aufzeichnung 6,65 03324Langzeit- RR 7,70 03330Spirographie 5,95 03331Rektoskopie 8,40

58 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV 30200Chirotherapie5,25 30201Chirotherapie Wirbelsäule7,00 30790Körperakupunktur Diagnostik 1 x/ Jahr 46,55 30791Körperakupuktur Durchführung 21,00

59 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV 31010OP Vorbereitung bis 12 Jahre29,40 31011OP Vorbereitung bis 40 Jahre29,40 31012OP Vorbereitung bis 60 Jahre37,10 31013OP Vorbereitung ab 60 Jahre40,78 31600Postoperative Behandlung15,40

60 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV alle Sono Leistungen ! 33012Schilddrüse 8,40 33042Abdomen15,58 33043Urogenital 8,58

61 Koblenz, 07.01.2009 Leistungen außerhalb RLV Neu !!! Psychosomatik 35100Psychosomatik, Differentialdiagnostik 15,05 35110Psychosomatik, verbale Intervention bis 3 x täglich 15,05 Aber Achtung: verloren gehen pro Fall 68 Cent, die bis 4/08 für die psychosomatische Qualifikation gezahlt wurden! Ergibt also nicht zusätzlich 3 pro Fall, sondern 2,32.

62 Koblenz, 07.01.2009 Die Sache mit den Qualifikationsgebundenen Zuschlägen...

63 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge 1.)Sonographie3,50 2.)Psychosomatik3,00 3.)Prokto- / Rektoskopie1,00 4.)kleine Chirurgie1,50 5.)Langzeit- EKG1,00 6.)Langzeit- RR1,00 7.)Spirometrie1,00 8.)Ergometrie1,50 9.)Chirotherapie1,00

64 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Die Budgets 1 und 2 für Sonographie und Psychosomatik sind nicht gegeneinander aufrechenbar. Die Budgets für 3 bis 9 können miteinander verrechnet werden.

65 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Aber Vorsicht: der Tag hat nur 24 Stunden und es steht nirgendwo geschrieben, dass es keine Wirtschaftlichkeitsprüfungen geben wird. Das, was die KBV hier vorgibt, hat mit der Abrechnungsrealität nichts mehr zu tun!

66 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Beispiel gefällig? –Praxis mit 1000 Scheinen Ergibt Sono- Budget von 3500 Um das auszufüllen müssen Sie 417 Schilddrüsen- Sonos machen. Oder 225 Abdomen- Sonos. Damit rutschen Sie sofort in die Plausi!!!

67 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Langzeit- RR bei 1000 Scheinen: Budget von 1000 Ergibt 130 durchgeführte Untersuchungen pro Quartal. Das sind also 1,6 Untersuchungen pro Tag. Wenn der KV- Tag 24 Stunden hat.

68 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Macht ja aber nichts: Sie können das Budget ja auf das Langzeit- EKG verlagern. Das beträgt 1000. Macht also 150 Untersuchungen pro Quartal oder rund 1,8 pro Tag. Wie gesagt, wenn der KV- Tag 24 Stunden hat. Sie können sich natürlich einen zweiten Rekorder anschaffen. Das lohnt sich so richtig bei 1 pro Untersuchung!

69 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Im Klartext: realistisch betrachtet sind von den möglichen 13,50 pro Fall etwa 20 -30 % erbringbar. Das sind 2,70 bis 4,00. In 2007/2008 lag die Abrechenfrequenz der entsprechenden Leistungen unter 3,00 pro Fall. (2,93 nach Rechnung des HÄV-RLP) Und nicht bei 6,00, wie die KBV prognostiziert.

70 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Das wirklich Dumme an der Geschichte ist, dass das Geld für diese Zuschläge vom RLV in Abzug gebracht wurde. Wenn 3,50 statt 13,50 realistische Abrechnungspraxis sind, heißt das nichts anderes als das unser RLV um 10 zu niedrig angesetzt wurde!!!

71 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Und das bedeutet schlicht und einfach, dass an dieser Stelle grottenschlecht schlecht verhandelt wurde !!! Die KV beteuert zwar, dass uns die nicht abgerufenen Summen in den nachfolgenden Quartalen im RLV vergütet werden. Das allerdings glaube ich erst, wenn ich es schwarz auf weiß sehe !!!!

72 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Mal Hand aufs Herz: das Gesetz sieht vor, dass die Krankenkassen in RLP 112 Millionen zusätzlich zur Verfügung stellen. Wenn Sie Kasse wären, und das Geld für die Zuschläge würde nicht abgerufen, würden Sie es dann bezahlen ? Oder würden Sie nicht vielmehr sagen, dass es ja gar nicht benötigt wird...

73 Koblenz, 07.01.2009 Qualifikationsgebundene Zuschläge Vielleicht hofft die KV darauf, dass bei den Quali- Zuschlägen genauso verfahren werden wird, wie bei den RLV- Geldern, die nicht abgerufen werden. Davon steht allerdings nirgendwo etwas geschrieben. Vielleicht hat man aber auch nur etwas verwechselt ???

74 Koblenz, 07.01.2009 Sonstige Kostenträger Postbeamte Sozialhilfeträger Sozialversicherungsabkommen Zivildienst Bundesversorgungsgesetz

75 Koblenz, 07.01.2009 Kostenerstattungen Laborwirtschaftlichkeitsgebühr30,41,06 Wegepauschalen1,19 Porto0,03 Telefon, AU-Bescheinigung0,05 Gesamt2,33

76 Koblenz, 07.01.2009 Modellrechnung 1.) Fallpauschale 2.)Sonderleistungen 3.)Sonstige Kostenträger 4.) Prävention, Impfen 5.) Bereitschaftsdienst 6.) Kosten

77 Koblenz, 07.01.2009 Modellrechnung Fallpauschaleggf. Zu-/Abschlag40,34 Sonderleistungensehr unterschiedlich 3,50 ? Sonstige Kostenträger nicht darstellbar ??? Prävention,Impfensehr unterschiedlich ??? Bereitschaftsdienstsehr unterschiedlich ??? Kosten ???

78 Koblenz, 07.01.2009 Wie kann ich mich auf die neuen Gegebenheiten einstellen? Jede erbrachte Leistung wird abgerechnet ! Keine Selbstkürzungen! Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. Management der Prävention und des Impfens.

79 Koblenz, 07.01.2009 Alles wird abgerechnet ! Konsequentes Ansetzen der Chronikerziffer! Jede ansetzbare Leistung erscheint in der Abrechnung. Auch die Kassenanfragen, die Behandlung zur Unzeit übers Telefon usw. usw.

80 Koblenz, 07.01.2009 Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. 1.) Psychotherpeutische Grundversorgung: das vermutlich einzige Budget, dass ohne Probleme ausgefüllt werden kann. Denken Sie an die neuen Ziffern: 35100, 35110

81 Koblenz, 07.01.2009 Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. 2.) Sonographie: als diagnostisches Mittel der qualifizierten hausärztlichen Versorgung unbedingt und konsequent nutzen.

82 Koblenz, 07.01.2009 Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. 3.) Auslastung der Kapazitäten bei Langzeit- EKG und - RR durch Planung der Termine.

83 Koblenz, 07.01.2009 Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. 4.) Konsequente Nutzung der diagnostischen Möglichkeiten des Belastungs- EKG als qualifizierte hausärztliche Leistung.

84 Koblenz, 07.01.2009 Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. 5.) Konsequente Umsetzung der Prävention in den Praxen: – Check-up und Hautkrebsscreening alle 2 Jahre! –KVS jährlich. –Konsequente Überprüfung der Impfausweise der Patienten. –Auf das Angebot der Praxis aufmerksam machen.

85 Koblenz, 07.01.2009 Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. Schauen Sie sich an, wie viele Check-up Ihre Praxis zuletzt erbracht hat. Setzen Sie sich Ziele und Vorgaben für die kommenden Monate. Zum Beispiel jeden Tag zwei Check-up plus Vorsorgeuntersuchungen.

86 Koblenz, 07.01.2009 Management der qualifikationsgebundenen Zuschlagsleistungen. ZifferLegendeWertSumme 01731+ 01732+ 01746 KVS Mann GSU HKS 14,18 + 30,98 + 19,84 =65,00

87 Koblenz, 07.01.2009

88 Hausarzt zentrierte Versorgung (HZV) nach § 73b neu

89 Koblenz, 07.01.2009 HZV § 73b SGB V Hausarztzentrierte Versorgung (1)Die Krankenkassen haben ihren Versicherten eine besondere hausärztliche Versorgung (hausarztzentrierte Versorgung) anzubieten.

90 Koblenz, 07.01.2009 HZV Zur flächendeckenden Sicherstellung des Angebots nach Absatz 1 haben Krankenkassen allein oder in Kooperation mit anderen Krankenkassen spätestens bis zum 30. Juni 2009 Verträge mit Gemeinschaften zu schließen, die mindestens die Hälfte der an der hausärztlichen Versorgung teilnehmenden Allgemeinärzte des Bezirks der Kassenärztlichen Vereinigung vertreten. Können sich die Vertragsparteien nicht einigen, kann die Gemeinschaft die Einleitung eines Schiedsverfahrens nach Absatz 4a beantragen.

91 Koblenz, 07.01.2009 Vertragsstruktur Kontaktunabhängige Pauschale 1 x pro Jahr Kontaktabhängige Pauschale 1 x pro Quartal Chronikerzuschlag1 x pro Quartal Verteterpauschale1 x pro Quartal

92 Koblenz, 07.01.2009 Vertragsstruktur Qualitätszuschläge auf P11 x pro Jahr Analog den KV- Bestimmungen Zuschläge oder Einzelvergütungen für Prävention, Impfen, ambulantes Operieren usw.


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