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Klimawandel Politische, ökonomische und soziale Aspekten Hans Labohm.

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Präsentation zum Thema: "Klimawandel Politische, ökonomische und soziale Aspekten Hans Labohm."—  Präsentation transkript:

1 Klimawandel Politische, ökonomische und soziale Aspekten Hans Labohm

2 Die Wissenschaft hinter Kyoto Kurzfassung

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4 Quelle: Christy & Spencer Globale Temperatur Anomalie Abweichung vom Durchschnittstemperaturen Wo bleibt denn die Klimakatastrophe?

5 Temperaturen und CO 2 -Konzentration

6 Emissionshandel und marktwirtschaftlichen Prinzipien Ist das System der handelbaren CO2- Emissionsrechten in Übereinstimmung mit marktwirtschaftlichen Prinzipien? Nein, eigentlich nicht Es erfordert eine vorhergehende Schöpfung und Verteilung von (Eigentums-) Rechten (zu emittieren), wo vorher keine derartigen Rechte bestanden Nur Regierungen sind dazu fähig

7 Emissionshandel und marktwirtschaftlichen Prinzipien Fortsetzung In Europa sind die nationalen Emissions- obergrenze das Ergebnis von Verhand- lungen innerhalb der EU und mit anderen Ländern, die sich am Kyoto System beteiligen Weiter sind die einzelnen Länder frei darin ihre Emissionsrechte nach ihren Vorgaben auf nationaler Ebene zu verteilen

8 Eingeklemmt in einem europäisches Mini-Kyoto Die USA haben wiederholt erklärt, dass sie sich nicht an Kyoto zu beteiligen wünschen China, Indien und andere G-77 Länder haben klar gemacht, dass sie ab 2012, wenn die erste Phase von Kyoto ausläuft, sich weigern werden Verpflichtungen zur Reduzierung ihrer CO 2 -Emissionen zu übernehmen

9 Aber …. Die Befürworter von Kyoto behaupten, dass die erste Phase von Kyoto nur ein erster kleiner Schritt ist zu einer weiteren und viel größeren Reduzierung der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen Viele weitere Schritten müssten unter- nommen werden, um eine substantiellen Verringerung zu bewerkstelligen

10 Zwei Szenarien Europas Alleingang mit Kyoto Weltweite Kyoto Beteiligung

11 Szenario 1: Europas Alleingang Europa wird allein weiter gehen mit seinem Mini- Kyoto Die Kosten werden gigantisch sein (hunderten von Milliarden pro Jahr) Es wird eine ungeheure zusätzliche Belastungen für die europäische Wirtschaft mit sich bringen und erneute Eurosklerose Das impliziert den de facto Abschied von der Lissabon Strategie

12 Szenario 1: Europas Alleingang Fortsetzung Europas weltweite Wettbewerbsfähigkeit wird gefährdet Es wird Handelsspannungen (Handels- kriege?) mit den Handelspartnern geben, die sich nicht an Kyoto beteiligen Die modellmäßig berechnete Netto- Abkühlung wird immerhin nur 0,0 0 Celsius betragen

13 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Alle Länder werden den nächsten Phasen von Kyoto beitreten Am Anfang werden die Kosten relativ gering sein, weil es sich um das Pflücken von tief hängenden Früchte handelt Aber binnen kurzem sollen dann die Daumenschrauben angezogen werden

14 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Fortsetzung In jeder folgenden Phase werden die Kosten kräftig zunehmen Letztlich sollen alle 193 Länder in der Welt mitmachen Alle ihrer Ansprüchen sollen in einem ins- gesamt schrumpfenden Menge verfügbaren Emissionsrechten untergebracht werden müssen

15 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Fortsetzung Weltweite Verteilung der CO 2 -Emissions- rechte soll auf der Grundlage der Kohlen- stoffgerechtigkeit (gleicher CO 2 -Ausstoß pro Kopf) stattfinden Eine solche Aufteilung wäre in Überein- stimmung mit der traditionellen UN egali- tären Philosophie

16 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Fortsetzung Dazu ist ein Maß an zentraler Steuerung auf der globalen Ebene erforderlich, wie sie es noch nie in der Geschichte der Menschheit gegeben hat Ist es wahrscheinlich, dass 193 Länder in der Zukunft sich über die Verteilung der weltweiten Emissionsrechten in vielen folgenden Verhandlungsrunden einigen würden?

17 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Fortsetzung Wenn die Länder nicht bereit sind, auf freiwilliger Basis zusammenarbeiten, um einen Kompromiss über eine globale Vereinbarung für die weltweite Verteilung von Emissionsrechten zu erreichen, dann besteht die einzige denkbare andere Lösung darin, dass sie zwangsweise eingeführt wird Implikation: die nationalen Parlamenten müssten dann von der Entscheidung ausgeschlossen werden, denn man kann nicht riskieren, dass sie ein positives Ergebnis der Verhandlungen durch ihr Veto verhindern werden

18 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Fortsetzung Auch die nationalen Regierungen sollten nicht die Möglichkeit haben einen Erfolg zu hintertreiben Folglich, entweder irgendein Direktorat von führenden Nationen, oder irgendeine quasi- autonome Behörde würde zuständig sein müssen, die Vorschlägen auszuarbeiten und umzusetzen

19 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Fortsetzung Aus praktischen Gründen können diese Vorschläge nur wenig angepasst werden, da sonst das Gesamtpaket auseinander fallen würde. Anschließend müssten die Vorschläge von allen Ländern ungelesen abgesegnet werden

20 Szenario 2: Weltweite Kyoto Beteiligung Fortsetzung Also, die einzige wirksame Lösung für das Entscheidungsproblem würde das Ende der nationalen Souveränität und der Demokratie – in einem solchen wichtigen Bereich wie der Nutzung von Energie – herbeiführen

21 Erfüllung und Sanktionen Die Erfüllung erfordert eine enge Überwachung durch ein weltweites Heer von Inspektoren, und Sanktionen im Falle der Nichteinhaltung Was die Sanktionen angeht, kann eine Parallele gezogen werden zu dem EU Stabilitätspakt, in dem festgelegt ist, dass die Haushaltsdefizite der Mitgliedländer dauerhaft unter der Grenze von 3% des Bruttoinlandprodukts gehalten werden müssen

22 Erfüllung und Sanktionen Fortsetzung Aber, wie wir bereits wissen, sind die Sanktionen in diesem Fall sehr schwach und daher wirkungslos Aber Kyoto ist eine ganz andere Sache Sir David King (wissenschaftlicher Berater der Britischen Regierung): Die Gefahr der globalen Erwärmung ist ernster als die des Terrorismus.

23 Erfüllung und Sanktionen Fortsetzung Sir John Houghton (ehemaliger Leiter des britischen Meteorological Office und ehemaliger Co-Vorsitzender des IPCCs) hat die Erwärmung mit einer Massenver- nichtungswaffe gleichgesetzt Kyoto zielt auf nichts weniger als auf die Rettung des Planeten Erde, was bedeutet, dass wir nicht zurückschrecken sollten vor radikalen Maßnahmen, um deren Erfüllung durchzusetzen: Null Toleranz!

24 Aber diese Ansichten werden von einer überwältigenden Mehrheit der Länder in der Welt nicht geteilt

25 Auffassungen der wichtigsten Länder China, Indien und Russland hegen den Verdacht, dass Europa durch ihre Klima- politik darauf zielt ihre wirtschaftliche Aufholjagd zu blockieren Darüber hinaus wollen ärmeren Ländern nicht, dass ihre Energiepolitik von den reichen Ländern, deren Bürger fünf mal mehr pro Kopf emittieren als sie, bestimmt wird

26 Auffassungen der wichtigsten Länder Fortsetzung China: Es gibt drei Arten von Emissionen: Luxus-Emissionen, normale Emissionen und Emissionen zum überleben. Unsere sind notwendig um zu überleben. Indien lehnt Vorschläge zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen ab, weil das seine boomende Wirtschaft gefährden würde

27 Auffassungen der wichtigsten Länder Fortsetzung Russland: Auf einem Klima Konferenz, Ende Mai 2007, hat Sergej Mironov erklärt: Faktisch ist die wissenschaftliche Begründung für das Kyoto Protokoll relativ schwach. Nach der Meinung vieler Experten, hat die Emission von Kohlen- dioxid in die Atmosphäre keinen Einfluss auf das Klima. Wenn die russische Regierung diese Auffassung übernimmt, wird sie in 2012 aus Kyoto aussteigen

28 Auffassungen der wichtigsten Länder Fortsetzung USA: Ablehnung der Idee der CO 2 -Emis- sionsobergrenze und Zertifikatenhandel

29 Schlussfolgerungen Die Geburt eines weltweiten Sohnes von Kyoto wird vorzeitig abgebrochen Die wissenschaftliche Begründung von Kyoto ist fehlerhaft Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Kyoto sind noch nicht hinreichend durchdacht

30 Schlussfolgerungen Fortsetzung Sie sind auf Wunschdenken gegründet Angesichts der Tatsache, dass Europa sich im Klimabereich vom Rest der Welt isoliert hat, sollte es sich das aufs nochmals überlegen

31 Vergangenen Solarzyklen mit einer Projektion der zukünftigen Solarzyklen Quelle: David C. Archibald

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33 Martin Durkin, Producer of the Great Global Warming Swindle: Our Bible

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