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Die gesunde Entwicklung des Kinderfußes

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Präsentation zum Thema: "Die gesunde Entwicklung des Kinderfußes"—  Präsentation transkript:

1 Die gesunde Entwicklung des Kinderfußes
„Einmal wieder ohne Schuhe sein laufen und auf einem Bein. Hüpfen durch die ganze Welt wie es einem grad gefällt …“ Petra Heiler Praxis für Podologie

2 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Der Mensch ist ein Wunderwerk der Natur, der Fuß ist hierbei das wohl funktionellste Werk! Als Stützorgan muss der Fuß I die Gesamtlast des Körpers aufnehmen und so verteilen das der feste Stand gesichert ist, II die Fortbewegung möglich machen, zum einen als federnder Auftrittskörper, teils als unnachgiebiges Widerstandslager Petra Heiler Praxis für Podologie

3 Der Fuß … ein bisschen Anatomie
Das Fußskelett besteht aus 28 Knochen: Fußwurzel – 7 Knochen Mittelfuß – 7 Knochen (mit den Sesambeinchen) Vorfuß – 14 Knochen Petra Heiler Praxis für Podologie

4 Der Fuß … ein bisschen Anatomie
… und einer Vielzahl an Nerven, Bändern, Muskeln und Sehnen Petra Heiler Praxis für Podologie

5 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Das Zusammenspiel dieser einzelnen Elemente will trainiert werden und setzt den Gebrauch der Füße unter dem Einfluss der Schwerkraft voraus. Denn nur wenn der Fuß in seiner Funktion als Motor und Stabilisator gefordert wird, kann eine gesunde Reifung stattfinden. Petra Heiler Praxis für Podologie

6 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Fußgesundheit wirkt sich auf den gesamten Körper aus – die gesunde Fußentwicklung ist mit der Gesamtkörperentwicklung unserer Kinder untrennbar verbunden. Petra Heiler Praxis für Podologie

7 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Die Füße sind durch die zahlreichen Fußgelenke extrem beweglich und ermöglichen dadurch Bewegungen in allen Ebenen des Raumes. Petra Heiler Praxis für Podologie

8 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Beim Gehen und des dadurch entstehenden Abrollvorganges der Fußsohle auf dem Boden, erfolgt die Bewegung vom Knöchel in Richtung Zehen und der Rückfuß verwindet sich gegen den Vorfuß. Petra Heiler Praxis für Podologie

9 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Dieses Abfedern der Bewegung erlaubt es dem Fuß das Körpergewicht zu übernehmen und sorgt für eine schmerzfreie Fortbewegung. Petra Heiler Praxis für Podologie

10 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Nachteil der hohen Beweglichkeit ist die geringe Stabilität des Fußes. Die Muskulatur als Motor und dynamischer Stabilisator des Fußes trägt die Verantwortung für die Körperhaltung. Deshalb muss auf einen guten Zustand der Fußmuskulatur geachtet werden. Petra Heiler Praxis für Podologie

11 Fußentwicklung Kinderfüße sind nicht einfach eine Miniatur – Ausgabe
von Erwachsenen – Füßen! Dr. Wieland Kinz Petra Heiler Praxis für Podologie

12 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Die Ursachen von Fehlformen kindlicher Füße beruhen fast alle auf einer muskulären Schwäche oder Dysbalance der Fuß- und Beinmuskulatur. Petra Heiler Praxis für Podologie

13 Petra Heiler Praxis für Podologie
Fußentwicklung Der zeitgerechte Aufbau und der Erhalt kräftiger Fußmuskeln sind für einen gesunden Fuß entscheidend! Petra Heiler Praxis für Podologie

14 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
Liegen Krabbeln Laufen = Wichtig für die richtige Entwicklung des gesamten Bewegungsapparates

15 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
Das Liegen Im ersten halben Lebensjahr verbringt ein Kind das meiste seiner Zeit im Liegen – in dieser Zeit entwickelt sich die Motorik des Kindes.

16 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
Hier entdecken die meisten Eltern eine Vielfalt an evtl. „Fußabnormalitäten“! Die Zehennägel wachsen so komisch Der Kleine hat schon Krallenzehen, wie meine Mutter So dicke Füße und so platt …………….. Das sind so die Aussagen aus der Praxis.

17 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
Das Anziehen von Schuhen verhindert das Krabbeln !!! Fußentwicklung … der Säuglingsfuß Das Krabbeln Das Krabbeln ist wichtig zur Ausbildung der gesamten Muskulatur, der Wirbelsäule – wichtig für den aufrechten Gang, der Bänder und der Achillessehne - diese wiederum bilden den Halteapparat für das spätere Laufen.

18 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
… das Krabbeln es wird das Fortbewegen seitlich, vorwärts und rückwärts geprobt. Für den Moment in dem das Kind aufsteht und auch stehen kann, wird beim Krabbeln das Gleichgewicht trainiert.

19 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
Das Aufstehen es erfolgt dann wenn das Kind die eigene Kraft dafür aufbringt. Bleibt das Kind gut stehen, ist die Wirbelsäule gut ausgebildet. Wenn nicht, fällt das Kind wieder hin. Man sollte keine Hilfestellung anbieten, dies kann zu späteren Haltungsproblemen führen.

20 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
Das Laufen das Kind soll ohne fremde Hilfe ganz von selbst laufen – man sollte ein Kind nicht unterstützen oder gar mit ihm üben. Von Natur aus besitzt jedes Kind seinen eigenen Rhythmus – dieser wird instinktiv vom Kind befolgt!

21 Fußentwicklung … der Säuglingsfuß
… und wenn die noch so schön sind!!!! Schuhe sollen schützen – nicht stützen und dadurch behindern!

22 Gesunde Kinderfüße Was ist ein gesunder oder ein normaler Kinderfuß? Kinderfüße sind anders! Sie entsprechen nicht dem Bild welches sich der Erwachsene von einem normalen Fuß macht! z.B. Plattfüße sind beim Baby normal – unter dem Babyspeck versteckt sich der kleine, gesunde Kinderfuß! Er ist ein guter Schutz für die noch weiche Fußstruktur.

23 Fußabdruck eines Kleinkindes. Sichtbar ist das ausgefüllte Fußgewölbe
Gesunde Kinderfüße Fußabdruck eines Kleinkindes. Sichtbar ist das ausgefüllte Fußgewölbe des Kindes im Vergleich zur Mutter. ©Wikipedia

24 Gesunde Kinderfüße Der Plattfuß ist also beim Babyfuß normal! Das Fußskelett besteht aus weichem Knorpel und die Fußgewölbe sind noch nicht ausgebildet – dies geschieht erst durch das Gehen.

25 Weiche sensible Kinderfüße spüren Boden und Gleichgewicht.
Gesunde Kinderfüße Wenn das Kind geht, bildet sich der Fuß aus: Die Ferse erfährt eine Drehung, das Fußgewölbe bildet sich aus – das beginnende Wachstum und die Belastbarkeit sind von der Natur aus vorprogrammiert! Weiche sensible Kinderfüße spüren Boden und Gleichgewicht. Diese motorische Erfahrung lässt den Kinderfuß reifen. © Istockphoto.com

26 Die Entwicklung der kindlichen Knieachse
Gesunde Kinderfüße Die Entwicklung der kindlichen Knieachse von O-Beinen zu X-Beinen zu geraden Beinen (1-2. Lebensjahr) (2-4. Lebensjahr) (5-6. Lebensjahr) © Istockphoto.com

27 O-Beine bei Kleinkindern
Gesunde Kinderfüße O-Beine bei Kleinkindern Neugeborene kommen grundsätzlich mit O-Beinen (Genua vara) und einer Knickfußhaltung auf die Welt. Die begrenzten räumlichen Verhältnisse der Gebärmutter lassen ein geradliniges Wachstum der langen Röhrenknochen vor der Geburt einfach nicht zu. Diese natürliche O-Beinhaltung verliert sich im Lauflernalter zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr. © Istockphoto.com

28 X-Beine der Schulkinder
Gesunde Kinderfüße X-Beine der Schulkinder Im Kleinkindesalter wird die O-Beinhaltung zunehmend durch eine X-Beinhaltung (Genua valga) abgelöst. Grundsätzlich gilt die X-Beinstellung noch bei Schulkindern bis zum 10. Lebensjahr als normal. Die Beinachsenentwicklung und das kindliche Kniegelenk sollten von einem erfahrenen Fachmann regelmäßig beurteilt werden (Vorsorgetermine), um Abweichungen von der Normalität rechtzeitig zu erkennen. © Istockphoto.com

29 was wiederum ein leichte (in wenigen Fällen sogar stark ausgeprägte)
Gesunde Kinderfüße X-Beine Zwischen dem 18. und dem 24.ten Monat kommt es bei Kindern zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Drehung der Hüfte nach vorne, was wiederum ein leichte (in wenigen Fällen sogar stark ausgeprägte) X-Beinstellung der Knie nach sich zieht. Bei dieser Innenrotation der Hüfte und der Knie müssen sich die Füße zwangsläufig nach innen drehen. Die Kinder drehen nun die Fußspitzen automatisch nach außen, um "nicht über ihre eigenen Füße zu stolpern". © Istockphoto.com

30 Gesunde Kinderfüße Förderung der Fußentwicklung
Entscheidend für eine gesunde Fuß- und Beinentwicklung bis ins Jugendalter hinein ist ein regelmäßiges Alltagstraining der Fußmuskulatur. Die tagtägliche Bewegung und Belastung fördert die Fußmuskulatur, die Knochen- und Gelenksentwicklung und die Ausbildung von Stützbändern und Sehnen. Idealerweise sollte ein Kleinkind bis ins Schulalter hinein möglichst viel barfuß laufen (z. B.: ABS-Socken, Hüttenschuhe). Kleinkinderturnen (z. B. psychomotorisches Turnen, Tanzgruppen) können unseren Kindern Spaß an der Bewegung und Bewegungssicherheit vermitteln. Wegen der vielseitigeren und auch sozialen Förderung ziehe ich dabei Sportvereine und Mutter-Kind-Gruppen den Einzeltherapien (wie Ergotherapie, Physiotherapie) vor. © Istockphoto.com

31 Gesunde Kinderfüße Hier ein Beispiel:
Wenn die Knie "schielen", sind die Beinachsen aus dem Lot, genau wie bei O-Beinen. Die Ursache ist häufig in den Füssen zu finden. Im Fusskurs lernte Sabina, wie sie mit gezielten Übungen, aber auch auf Schulweg und Spielplatz die Beinachsen ins Lot bringen kann. Bilder: Übungsteil aus dem Buch "Gesunde Füsse für Ihr Kind" Larsen, Meier, Wickihalter, Trias Verlag Stuttgart 2002 © Istockphoto.com

32 Beurteilung erfordert Erfahrung
Gesunde Kinderfüße Beurteilung erfordert Erfahrung Da die Fuß- und Bein-Entwicklung vom Baby- bis ins Jugendalter hinein ständigen natürlichen Veränderungen unterliegt, lässt sich die gesunde Entwicklung nur durch erfahrene Fachärzte beurteilen. Eine Überversorgung durch orthopädische Hilfsmittel, wie z.B. Einlagen können die natürliche Entwicklung auch behindern. © Istockphoto.com

33 Wenn Kinderfüße nicht mehr gesund sind
98% aller Menschen werden mit gesunden Füßen geboren! Das heißt das die meisten Fußprobleme oder Deformitäten später entstehen. Nach einer Studie der Universität Münster tragen mehr als ein Drittel der Kinder im Vorschulalter zu kleine Schuhe. Damit sind Deformitäten vorprogrammiert und die ehemals gesunden Füße werden dadurch deformiert. © Istockphoto.com

34 Wenn Kinderfüße nicht mehr gesund sind
Dr. Hans-Albert Limbrock, Facharzt für Orthopädie, eine interessante Feststellung: "Grundsätzlich benötigt der Fuß keinen Schuh. Wäre das anders, wären wir wie z.B. wie die Pferde mit Hufen auf die Welt gekommen. Aber unser Fuß kann mehr und sollte deshalb nicht in unpassenden Schuhen degenerieren. Der Schuh hat nur den Sinn, den Fuß vor Verletzungen zu schützen." © Istockphoto.com

35 Deformitäten des kindlichen Fußes
Kindlicher Knick-Senkfuß (KSF) Bei Gehbeginn erkennbare häufigste, meist harmlose kindliche Fußdeformität mit verstärkter Valgusstellung der Ferse (Knickfuß) und Abflachung des med. Fußgewölbes (Senkfuß), die bis zu einem gewissen Grade physiologischer Ursache ist. Grenzen zum Pathologischen sind fließend. © Istockphoto.com

36 Deformitäten des kindlichen Fußes
Funktionstests sind immer durchzuführen: Zehenspitzenstand: fehlende Valguskorrektur, sowie fehlende Korrektur der Abflachung des med. Fußgewölbes sind pathologisch. Beweglichkeit der Fußgelenke: verminderte Beweglichkeit der Fußgelenke ist pathologisch. Unterscheide: flexibler und rigider (kontrakter) KSF. © Istockphoto.com

37 Deformitäten des kindlichen Fußes
Konservative Therapie Flexibler KSF: Aufklärung der Eltern über gute Prognose und Spontanverlauf. Lediglich halbjährliche Kontrollen. Barfuß gehen, spielerische Fußgymnastik (Greifübungen der Zehen, Zehenspitzenstand) Selten ist KG erforderlich © Istockphoto.com

38 Deformitäten des kindlichen Fußes
Konservative Therapie Flexibler KSF: Aufklärung der Eltern über gute Prognose und Spontanverlauf. Lediglich halbjährliche Kontrollen. Barfuß gehen, spielerische Fußgymnastik (Greifübungen der Zehen, Zehenspitzenstand) Selten ist KG erforderlich © Istockphoto.com

39 Deformitäten des kindlichen Fußes
Einlagen nur bei schwerem KSF. Einlagenverordnung: Einlage nach Gipsabdruck, fersenumfassend mit med. Supinationskeil, evtl. Verkürzungsausgleich, Tragzeit bis ca. 3 J. Auch v. Volkmann'sche Flügeleinlagen und Fersenschalen nach Helfet sinnvoll. Einlagen nach Spitzy sind überholt, da quälend und meist rasch unwirksam. Kontrolle des Kinderschuhs (ausreichend Platz?) Rigider oder schwerer KSF (selten): Therapie in Abhängigkeit von Grunderkrankung, z.B. Lähmungsknickfuß (Polio): evtl. Gehapparat, Einlagen. © Istockphoto.com

40 Deformitäten des kindlichen Fußes
Sichelfuß - Pes adductus Der Sichelfuß stellt eine angeborene oder erworbene Fehlstellung des Fußes dar. Die Zehen und der Mittelfuß richten sich verstärkt nach innen. Beim angeborenen Sichelfuß zeigt die Großzehe zusätzlich verstärkt in diese Richtung (Hallux varus). Die Fersenstellung ist normal oder knickt zur Innenseite ab. Jungen sind wesentlich häufiger betroffen als Mädchen. © Istockphoto.com

41 Deformitäten des kindlichen Fußes
Ursachen Der angeborene Sichelfuß hat genetische Gründe. Die Fehlstellung beim Neugeborenen tritt dann zutage, wenn beide Elternteile die entsprechenden Merkmale weitervererben (rezessiver Erbgang). Der erworbene Sichelfuß kommt häufiger vor; die Symptomatik ist jedoch meist nicht so stark ausgeprägt. Er entsteht, wenn der Säugling vorwiegend in Bauchlage gelagert wird und dabei der Vorderfuß nach innen verdreht wird. Auch scheint Platzmangel in der Gebärmutter eine Rolle zu spielen. © Istockphoto.com

42 Deformitäten des kindlichen Fußes
Therapie Sehr oft bilden sich die Sichelfüße von allein zurück. Unterstützend wird bei Säuglingen der Fuß immer wieder in Normalstellung gedrückt und der äußere Fußrand bestrichen. Begleitend können Schaumstoffringe für die Unterschenkel benutzt werden, die das Aufliegen der Füße in ungewünschter Position (Außenrand) verhindern. © Istockphoto.com

43 Deformitäten des kindlichen Fußes
In schwereren Fällen (Beteiligung des Mittelfußes) kann die Korrektur der Fußfehlstellung mit kurzfristigen Gipsverbänden oder Lagerungsschalen erfolgen. Laufen die Kinder bereits, so können speziell für den Sichelfuß gefertigte Schuheinlagen getragen werden. Nur bei ausgeprägten Sichelfüßen, die durch die genannten Behandlungsmaßnahmen keine Besserung zeigen und in Zukunft wahrscheinlich Probleme bereiten, sind operative Verfahren angezeigt.

44 Deformitäten des kindlichen Fußes
Der Klumpfuß bzw. Spitzklumpfuß ist eine Fußdeformität, die durch eine Störung des Muskelgleichgewichts verursacht wird, bei der Plantarflexoren und Supinatoren überwiegen (v.a. Musculus tibialis posterior). Diese Fehlstellung ist meist angeboren, kann aber auch durch Nervenschädigungen auftreten (so genannter neurogener Klumpfuß). © Istockphoto.com

45 Deformitäten des kindlichen Fußes
Die angeborene Fehlstellung besteht bereits bei der Geburt. Jungen sind doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Die Komponenten des Klumpfußes sind: Spitzfuß – equinus Hohlfuß – excavatus Vorfußadduktion – adductus Supination Varusstellung der Ferse © Istockphoto.com

46 Deformitäten des kindlichen Fußes
Therapie Schon in den ersten Tagen nach der Geburt sollte der Fuß in eine korrekte Stellung gebracht werden (Redressement) und durch einen Gipsverband fixiert werden (Retention). Dieser Gips muss alle paar Tage gewechselt werden, wobei das Redressement etappenweise fortgesetzt wird. Weitere Therapiemittel sind Schienen für die Nacht und korrigierende Schuheinlagen. Leichter Fiberglasgips bis unter das Kniegelenk stützt die Korrektur. In den ersten Wochen verändert sich die Form des Gipses täglich. Jeder Gips wird gespalten. © Istockphoto.com

47 Deformitäten des kindlichen Fußes
Klumpfußorthese © Istockphoto.com

48 Deformitäten des kindlichen Fußes
Begleitend ist Krankengymnastik sinnvoll, um die verkürzten Muskeln zu dehnen und die Fußwurzelgelenke zu mobilisieren, da die alleinige Redression* Ursache des Klumpfußes nicht beseitigt. Langanhaltende Beobachtung und Rezidivprophylaxe sind zu empfehlen. Feinste Grifftechniken korrigieren die einzelnen Komponenten der Fehlstellung und lösen Verklebungen des Bindegewebes. Die manuelle Arbeit an Gewebestrukturen ist nicht ersetzbar durch eine passive Orthese..www.klumpfuss.ch © Istockphoto.com *(franz.: konservatives Therapieverfahren die Fehlstellung schrittweise zu korrigieren )

49 Deformitäten des kindlichen Fußes
Manchmal ist später noch eine Operation notwendig, in der die Achillessehne verlängert wird und der Winkel zwischen Calcaneus und Talus korrigiert wird. Diese Operation wird meist im Alter von 3. Monaten durchgeführt. Zudem können Muskelverpflanzungen (Musculus tibialis anterior), Osteotomien oder Gelenkversteifungen nötig sein. © Istockphoto.com

50 Petra Heiler Praxis für Podologie
Quellenangaben: Literatur: Hellmut Ruck – Das Buch der Fußpflege Kinderfüße-Kinderschuhe – Dr. Wieland Kinz Petra Zimmermann - Kinderfüße- Gesund ein Leben lang?: Ein Ratgeber für Eltern "Gesunde Füsse für Ihr Kind" Larsen, Meier, Wickihalter, Trias Verlag Stuttgart 2002 Herzlichen Dank für die Unterstützung, Beratung und die Bereitstellung der Exponate an Sanitätshaus und Orthopädietechnik Thilo Ramer, Herrn Rene Gelb, Orthopädietechniker Petra Heiler Praxis für Podologie

51 DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!
Petra Heiler Praxis für Podologie


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