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Informationsveranstaltung AMOK Polizeidirektion Emmendingen.

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Präsentation zum Thema: "Informationsveranstaltung AMOK Polizeidirektion Emmendingen."—  Präsentation transkript:

1 Informationsveranstaltung AMOK Polizeidirektion Emmendingen

2 Eberhard Seipp Aus- und Fortbildung Walter Roth Polizeiliche Prävention Es begrüßen und informieren Sie…

3 Harald Lickert Polizeirevier Waldkirch Herbert Wacker Polizeirevier Emmendingen Ihre Ansprechpartner…

4 1. Was ist AMOK ? Ablauf 2. Wer sind die Täter ? 3. Wie läuft die Tat ab ? 4. Wie reagiert die Polizei/ die Schule ? 5. (Wie) kann man vorbeugen ? Die Rollen von Schule und Polizei 6. Ihre Fragen

5 1. Was ist AMOK ? AMOK laut DUDEN: Mit einer Waffe umherlaufen und blindwütig töten

6 1. Was ist AMOK ? Eine Amoklage im polizeitaktischen Sinn liegt vor, wenn ein Täter anscheinend wahllos oder gezielt –insbesondere mittels Waffen, Sprengmitteln, gefährlichen Werkzeugen oder außergewöhnlicher Gewaltanwendung –eine in der Regel zunächst nicht bestimmbare Anzahl von Personen verletzt oder getötet hat bzw. wenn dies zu erwarten ist und –er weiter auf Personen einwirken kann bzw. wenn Anhaltspunkte ein solches Täterverhalten unmittelbar erwarten lassen.

7 1. Was ist AMOK ? Besonderheit der Amoklage: Akute Lebensgefahr für alle im Einwirkungsbereich des Täters befindlichen Personen.

8 1. Was ist AMOK ? Ablauf 2. Wer sind die Täter ? 3. Wie läuft die Tat ab ? 4. Wie reagiert die Polizei/ die Schule ? 5. (Wie) kann man vorbeugen ? Die Rollen von Schule und Polizei 6. Ihre Fragen

9 2. Wer sind die Täter ? Merkmale… Merkmale… 95 % der Täter sind männlich 95 % der Täter sind männlich Alle Täter waren bisher älter als 14 Jahre Alle Täter waren bisher älter als 14 Jahre Erwachsene sind Einzeltäter Erwachsene sind Einzeltäter Jugendliche zum Teil Tätergruppierungen Jugendliche zum Teil Tätergruppierungen Ankündigung Ankündigung Waffenzugang Waffenzugang Häufig Suizid des Täters bei der Konfrontation mit der Polizei Häufig Suizid des Täters bei der Konfrontation mit der Polizei Wichtig: Den typischen AMOK-Täter gibt es nicht !

10 1. Was ist AMOK ? Ablauf 2. Wer sind die Täter ? 3. Wie läuft die Tat ab ? 4. Wie reagiert die Polizei/ die Schule ? 5. (Wie) kann man vorbeugen ? Die Rollen von Schule und Polizei 6. Ihre Fragen

11 3. Wie läuft die Tat ab ? Trotz (evtl.) Ankündigung in der Vorphase: Trotz (evtl.) Ankündigung in der Vorphase: Plötzlicher und überraschender Beginn Plötzlicher und überraschender Beginn meist stationäre, örtlich begrenzte Lage meist stationäre, örtlich begrenzte Lage nach Gewaltausbruch keine Möglichkeit, mit dem Täter in Kontakt zu treten nach Gewaltausbruch keine Möglichkeit, mit dem Täter in Kontakt zu treten Täter stellt meist keine Forderungen und ist daher nicht verhandlungsbereit Täter stellt meist keine Forderungen und ist daher nicht verhandlungsbereit Besondere Gefährlichkeit des Täters liegt in seiner Unberechenbarkeit und Rücksichtslosigkeit Besondere Gefährlichkeit des Täters liegt in seiner Unberechenbarkeit und Rücksichtslosigkeit Tathandlung dauert meist nur wenige Minuten bis max. eine Stunde Tathandlung dauert meist nur wenige Minuten bis max. eine Stunde Gegenüberstellung GeiselnehmerAMOK-Täter

12 Gegenüberstellung GeiselnehmerAMOK-Täter Bestimmtes Ziel, aber nicht Tötung der Geisel Tötungswillen Stellt Forderungen Keine Forderungen Ansprechbar und verhandlungsbereit Nicht ansprechbar und nicht verhandlungsbereit Lenk- und steuerbar Unberechenbar Polizeiliche Maßnahmen: Zeitgewinn für planbares Vorgehen Polizeiliche Maßnahmen: Handlungsunfähigkeit des Täters herbeiführen Will unerkannt bleiben Handelt öffentlich

13 1. Was ist AMOK ? Ablauf 2. Wer sind die Täter ? 3. Wie läuft die Tat ab ? 4. Wie reagiert die Polizei/ die Schule ? 5. (Wie) kann man vorbeugen ? Die Rollen von Schule und Polizei 6. Ihre Fragen E

14 4. Wie reagiert die Polizei/ die Schule ? E

15 Reaktion der Polizei Art und Zeitpunkt des polizeilichen Einschreitens in der Anfangsphase: Da der Täter einen fortgesetzten Verletzungs- bzw. Tötungswillen hat:  sofortige, offensive, täterorientierte Maßnahmen der am Tatort eintreffenden Einsatzkräfte  schnellstmögliche Lokalisierung des Täters  Isolierung im Tatobjekt  Herbeiführen der Aktions-/Handlungsunfähigkeit des Täters, um Verletzten zeitgerecht helfen zu können

16 Verhaltensempfehlungen für die Schule   Nach Erkennen der AMOK-Lage (auch bei Verdachtslagen) Notruf 110 absetzen   Ruhe bewahren – deutlich sprechen – auf Rückfragen warten – Verbindung halten/nicht auflegen   Wichtige Informationen für die Polizei: --- Anrufer (WER teilt mit – Erreichbarkeit?) --- Sachverhalt (WAS ist geschehen – Ausmaß?) --- Tatzeit (WANN ist die Sache passiert?) --- Tatort (WO ist der Ereignisort?) --- Täter (WER ist der Täter – Täterhinweise?) --- Opfer (Wie viele Verletzte / Getötete?) Reaktion der Schule

17 Information des Sekretariats / Rektorats Information des Sekretariats / Rektorats –Sekretariat/Rektorat besetzt lassen –Erreichbarkeit für die Polizei gewährleisten –Information über Lautsprecher durchsagen: vereinbartes Kennwort –Weitergabe der Informationen vom Sekretariat/Rektorat an die Polizei über Notruf oder vereinbarte Telefonnummer Verhaltensempfehlungen für die Schule

18 Reaktion der Schule Verhaltensempfehlungen für die Schule Grundsatz: Grundsatz: Einschließen und verbarrikadieren im Zimmer Ausnahme: Ausnahme: Flucht aus dem Gebäude

19 Reaktion der Schule Verhaltensempfehlungen für die Schule Hinweise zum Einschließen und Verbarrikadieren im Zimmer: Hinweise zum Einschließen und Verbarrikadieren im Zimmer:  mit Schlüssel abschließen  mit Möbeln verbarrikadieren  von der Tür entfernen  auf den Boden legen  Deckung suchen, verbergen  ruhig verhalten  evtl. Plakat („Hilfe, Handy 0163/ “)

20 Reaktion der Schule Verhaltensempfehlungen für die Schule Hinweise bei Flucht aus dem Gebäude (Ausnahme!): Hinweise bei Flucht aus dem Gebäude (Ausnahme!): nur bei geringem Risiko nur bei geringem Risiko Einwirkungsbereich/Aktionsraum des Täters beachten – bei Flucht verlassen – nicht kreuzen Einwirkungsbereich/Aktionsraum des Täters beachten – bei Flucht verlassen – nicht kreuzen Panik vermeiden Panik vermeiden bei Rettungskräften melden bei Rettungskräften melden Falls möglich, Informationen zum Täter an Polizeibeamte weitergeben Falls möglich, Informationen zum Täter an Polizeibeamte weitergeben

21 Reaktion der Schule Verhaltensempfehlungen für die Schule Verhaltensempfehlungen bei Schulzentren: Verhaltensempfehlungen bei Schulzentren: Information der benachbarten Schule Information der benachbarten Schule Maßnahmen in der angrenzenden Schule: Maßnahmen in der angrenzenden Schule:  Eingangs-/Verbindungstüren (zu)schließen  Verhalten wie bei einer AMOK-Lage!  Im Gebäude bleiben: Verbarrikadieren, Türen schließen  Fensterbereiche meiden  Erreichbarkeit für die Polizei sicherstellen

22 Reaktion der Schule Verhaltensempfehlungen für die Schule Verhaltensempfehlungen bei „herumliegenden“ Waffen: Verhaltensempfehlungen bei „herumliegenden“ Waffen: Grundsatz: Keine Waffen in die Hand nehmen! Grundsatz: Keine Waffen in die Hand nehmen! Aber: Aber: Waffen aus dem unmittelbaren Zugriffsbereich des Täters entfernen (z. B. Pistole/Messer mit dem Fuß unter einen Schrank schieben) Waffen aus dem unmittelbaren Zugriffsbereich des Täters entfernen (z. B. Pistole/Messer mit dem Fuß unter einen Schrank schieben)

23 Reaktion der Schule Verhaltensempfehlungen für die Schule Verhaltensempfehlungen „Kernpunkte “: Verhaltensempfehlungen „Kernpunkte “: Grundsatz: Einschließen und Verbarrikadieren Grundsatz: Einschließen und Verbarrikadieren Notruf 110 Notruf 110 Ausnahme: Flucht nur wenn gefahrlos möglich Ausnahme: Flucht nur wenn gefahrlos möglich Hände weg von Waffen Hände weg von Waffen Nach der Flucht bei Rettungskräften melden Nach der Flucht bei Rettungskräften melden

24 1. Was ist AMOK ? Ablauf 2. Wer sind die Täter ? 3. Wie läuft die Tat ab ? 4. Wie reagiert die Polizei/ die Schule ? 5. (Wie) kann man vorbeugen ? Die Rollen von Schule und Polizei 6. Ihre Fragen

25 5. (Wie) kann man vorbeugen ? Die Rollen von Schule und Polizei Schule:  Bildung von Krisenteams  Erstellung von Krisenplänen  Bautechnische Möglichkeiten prüfen  Auffälligkeiten Ernst nehmen und benennen Polizei:  Interne Aus- und Fortbildung  Erstellung von Konzeptionen  Erfahrungsaustausch  Unterstützung der Schulen

26 1. Was ist AMOK ? Ablauf 2. Wer sind die Täter ? 3. Wie läuft die Tat ab ? 4. Wie reagiert die Polizei/ die Schule ? 5. (Wie) kann man vorbeugen ? Die Rollen von Schule und Polizei 6. Ihre Fragen

27

28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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